Informationen der BMW Group Dezember 2001

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1 Informationen der BMW Group Dezember 2001 Flexible Arbeitszeiten bei der BMW Group. Die Mitarbeiter garantieren den langfristigen Erfolg der BMW Group. Daher setzt die BMW Group als einer der weltweit attraktivsten Arbeitgeber alles daran, weiterhin in der Personalpolitik Maßstäbe zu setzen und anderen Unternehmen als Vorbild zu dienen. Innovative Arbeitsformen und Arbeitszeiten sind wichtige Faktoren, um Lust auf Leistung, Kreativität und Freude an der Arbeit zu fördern und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu sichern.

2 Warum ist ein Unternehmen erfolgreich? Es sind die Menschen, die ein Unternehmen und damit den Unterschied ausmachen. In der BMW Group zu arbeiten heißt, die hohen Anforderungen eines Premium-Automobilherstellers zu erfüllen Begeisterung für unsere Marken und Produkte, höchste Qualität im Arbeitsergebnis, die Bereitschaft zum ständigen Lernen, Flexibilität in Arbeitsform und -zeit und vor allem der Wille, gemeinsam den nachhaltigen Erfolg der BMW Group voranzutreiben. Dafür bietet das Unternehmen entsprechend dem Prinzip Leistung und Gegenleistung hervorragende Rahmenbedingungen und Sozialleistungen. Flexibilisierung als Erfolgsfaktor Deutschland zählt zu den Ländern mit den kürzesten tariflichen Arbeitszeiten der Welt. Dagegen erreichen Löhne und Lohnzusatzkosten Spitzenniveau. Vorn bleibt nur, wer Arbeit effizienter organisiert und Maschinen länger und intensiver nutzt. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die flexible Gestaltung der Betriebszeit und damit der Arbeitszeit. Flexible Arbeitszeiten haben Hochkonjunktur. Spitzenpolitiker fordern sie, Gewerkschaften zeigen sich aufgeschlossener denn je und viele Unternehmen haben sie in Anlehnung an die Arbeitszeitmodelle der BMW Group bereits eingeführt.

3 Flexible Arbeitszeitmodelle eine Win-Win- Situation für Unternehmen und Mitarbeiter Nach dem Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens können die Unternehmen die Zielsetzungen von wirtschaftlicher Effizienz und Mitarbeiterorientierung integrieren. Mit ihren flexiblen Arbeitszeitmodellen kann die BMW Group sehr schnell auf Marktschwankungen reagieren. Besteht eine hohe Nachfrage, sind innerhalb kurzer Zeit Kapazitätsausweitungen möglich. Die BMW Group senkt durch eine möglichst hohe Auslastung der Produktionsanlagen die Stückkosten, verbessert damit die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und sichert so die Arbeitsplätze der Beschäftigten. Im Rahmen von Work-Life-Balance profitieren die Mitarbeiter von der individuellen Zeiteinteilung. Die BMW Group wird somit für Mitarbeiter und künftige Bewerber ihrem Image als einer der attraktivsten Arbeitgeber weltweit gerecht. Auch unter dem Gesichtspunkt der Qualität ist die Bindung von qualifizierten Mitarbeitern an das Unternehmen ein Baustein für eine erfolgreiche Unternehmensführung. Flexible Arbeitszeitmodelle geben den Mitarbeitern Beschäftigungssicherheit und ermöglichen ein konstantes Einkommen unabhängig von Einflüssen des Marktes. Bei der BMW Group ist eine jahrelang gewachsene, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung Basis aller Innovationen im Bereich der flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsformen. Grundsätze der flexiblen Arbeitszeitmodelle Die Gestaltung von flexiblen Arbeitszeitmodellen bei der BMW Group folgt unter anderem folgenden Prinzipien: Die persönliche Arbeitszeit wird von den Betriebszeiten der Bänder entkoppelt. Die Arbeits- und Betriebszeiten orientieren sich an der Nachfrage des Marktes, um Kundenwünsche schnell zu erfüllen. Mit den flexiblen Arbeitszeitmodellen wird ein Ausgleich zwischen betrieblichen Erfordernissen und persönlichen Interessen der Mitarbeiter hergestellt. Kapazitätserweiterung (Lieferzeiten, positive Ergebnisbeiträge) Marktorientierung (Kundennutzen) Win-Win Situation Attraktive persönliche Zeiteinteilung (Schichtpläne, Gestaltungsspielräume) Beschäftigungssicherheit Senkung der Stückkosten Image als Arbeitszeitpionier Erhaltung des Mitarbeiterpotenzials (Qualität) positive Beschäftigungseffekte Einkommenskonstanz Verringerung von Fahrzeiten und -kosten Witschaftlichkeit und Mitarbeiterorientierung

4 BMW Formel für Arbeit schafft Arbeitsplätze in Deutschland Die langjährigen Erfahrungen mit zahlreichen Arbeitszeitmodellen in der BMW Group werden auch im neuen Werk Leipzig umgesetzt. Dabei galt es nicht nur, die bereits erfolgreich laufenden Modelle zu übertragen, sondern diese hinsichtlich noch höherer Flexibilität weiterzuentwickeln. Mit der BMW Formel für Arbeit wurde, unter Anerkennung des sächsischen Flächentarifvertrags, der Wettbewerbsnachteil relativ hoher Löhne und kurzer Arbeitszeiten in Deutschland signifikant abgefedert. Im Ergebnis wird die Produktivität des Werks wesentlich erhöht. Insgesamt tritt die BMW Group damit den Beweis an, dass mit höchstmöglicher Flexibilität eine entsprechende Produktivität erreichbar und deshalb eine Produktion am Standort Deutschland nach wie vor erfolgreich möglich ist. In konstruktiver Zusammenarbeit vereinbarten Arbeitnehmervertreter und Unternehmensleitung mit der BMW Formel für Arbeit ein modulares und äußerst flexibles Arbeitszeitsystem. Konkret werden durch die Kombination von modularen Arbeitszeitbausteinen eine Vielzahl von individuellen Arbeitszeitmodellen geschaffen. Die BMW Formel für Arbeit erlaubt je nach Produktionsvolumen und Nachfrage die stufenlose Anpassung der Betriebszeit zwischen 60 und 140 Stunden pro Woche. Dies wird über unterschiedliche Arbeitszeitmodelle ermöglicht, die in Kombination mit modularen Arbeitszeitbausteinen z.b. Pausen, Zusatzschichten, Schichtverlängerung zusätzliche Spielräume erschließen. So sind im Werk Leipzig unter anderem bis zu 30 Samstagspätschichten zuschlagsfrei über Ausgleichsschichten möglich. Diese flexible Betriebszeit führt bei den Mitarbeitern zu sehr individuellen Arbeitszeitmodellen. BMW Formel für Arbeit. Stufenloser Betriebszeitübergang. Betriebszeit-Budget 140h/ Woche 60h/ Woche Arbeitszeitmodelle und modulare Kapazitätsbausteine BMW Formel für Arbeit. Modulare Kapazitätsbausteine. Hohe Nachfrage Kapazitätsaufbau Schichtverlängerung Pausendurchlauf Brotzeit-/Mittagspause Zusatzschichten kein kollektiver Urlaub kollektiver Urlaub kollektive Pausen Schichtentfall Schichtverkürzung Geringe Nachfrage Kapazitätsabbau

5 Regensburger Arbeitszeitmodell für jeweils 3 Mitarbeiter im 3-Wochen-Rhythmus. A B Pionier in der flexiblen Arbeitszeit: Das BMW Werk Regensburg Das wohl bekannteste Arbeitszeitmodell entstand bereits 1986 im Werk Regensburg. Dort arbeiten über Mitarbeiter im Zweischicht-Betrieb neun Stunden am Tag und im Schnitt nur noch vier Tage pro Woche. Die Maschinen hingegen laufen an sechs Tagen. Dieses Modell mit regelmäßiger Samstagsarbeit wurde jedoch nicht wie heute teilweise üblich unter Gesichtspunkten der Arbeitsumverteilung, sondern vielmehr mit dem Ziel einer Kapazitätserhöhung und damit Stückkostensenkung eingeführt. Die positiven Auswirkungen der flexiblen Arbeitszeiten zeigten sich sehr bald nach der Einführung: Gegenüber einem herkömmlichen Zweischicht- Betrieb sind Maschinen und Anlagen um 24 Prozent höher ausgelastet, bei Bedarf sogar über 30 Prozent. Anders als bei einer herkömmlichen Fünf-Tage-Woche hat der Mitarbeiter deutlich weniger Arbeitstage pro Jahr und im Schichtrhythmus von drei Wochen jeweils einen Freizeitblock von fünf zusammenhängenden Tagen. Regelmäßige Samstagsarbeit fällt für den Mitarbeiter nur alle drei Wochen an. Da sich mit Einführung dieses Arbeitszeitmodells drei Mitarbeiter zwei Arbeitsplätze teilen, ergaben sich zusätzlich positive Impulse für den Arbeitsmarkt durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Die Samstagsarbeit in der Produktion erfordert an diesen Tagen auch eine Mindestanwesenheit in der Verwaltung. Deshalb ist für diesen Bereich ein spezielles Gleitzeitmodell entwickelt worden. Der Mitarbeiter kann seine wöchentliche Soll- Arbeitszeit von fünf Tagen auf alle sechs Werktage (Montag bis Samstag) verteilen. Einzelne Mitarbeiter decken die vom Vorgesetzten der jeweiligen Gruppe vorgegebene Mindestanwesenheit am Samstag ab. Die Mitarbeiter der Gruppe entscheiden im Rahmen der Gleitzeit selbstständig, wer an welchem Samstag anwesend ist. Dabei ist Samstagsarbeit auch über das betrieblich notwendige Mindestmaß hinaus auf freiwilliger Basis möglich. Zum Ausgleich gibt es freie Tage unter der Woche. Ein wichtiger Baustein der flexiblen Arbeitszeitmodelle: Das Arbeitszeitkonto Im Produktionsbereich wird die Vielzahl von Arbeitszeiten nach einheitlichen Prinzipien in einem Arbeitszeitkonto geführt. Das Zusammenspiel von Arbeitszeitkonto und Arbeitszeitmodell ermöglicht es, saisonale, konjunkturelle und produktabhängige Schwankungen auszugleichen. Nach dem Grundsatz, mehr oder weniger zu arbeiten, wenn mehr oder weniger Arbeit anfällt, können sich im Arbeitszeitkonto plus oder minus 200 Stunden ergeben. Ein Ausgleich kann im Verlauf mehrerer Jahre erfolgen. Der Zeitauf- und -abbau innerhalb des Korridors ergibt sich aus kollektiven Vereinbarungen zwischen Personalleitung und Betriebsrat für die jeweiligen Werke oder Bereiche. Die Vereinbarungen werden mit Augenmaß den jeweils aktuellen betrieblichen Situationen und den Erfordernissen des Marktes angepasst, daneben sind individuelle Vereinbarungen der Mitarbeiter in Absprache mit dem Vorgesetzten möglich. Wichtige Aspekte des Arbeitszeitkontos sind die Abgrenzung zwischen tariflicher Arbeitszeit und zuschlagspflichtiger Mehrarbeit, eine weitgehende Beschäftigungssicherung sowie der Ausgleichszeitraum für das individuelle Zeitkonto. C Frühschicht ( ) freie Tage Spätschicht ( )

6 Arbeitszeit 35h Der praktisch unbegrenzte Ausgleichszeitraum erlaubt eine gleichmäßigere Entwicklung des Personalstandes. Er trägt auch zur Kostenreduzierung in der Produktion bei, vor allem durch den Wegfall von Personalkosten bei Personalüberhängen. Daneben aber auch hinsichtlich der Kosten für das Ein- und Ausstellen von Mitarbeitern und wegen der geringeren Fluktuation auch durch geringere Qualifizierungskosten. Der Erhalt einer eingearbeiteten Stammbelegschaft fördert zudem die Qualität und führt so zu weiteren Kostensenkungen. Die gestalterischen Möglichkeiten des Zeitkorridors machen das Arbeitszeitkonto zu einem exzellenten Mittel der Beschäftigungssicherung innerhalb der BMW Group. Vor allem aus zwei Gründen: Zum einen der faktischen Beschäftigungssicherung, die auf den Ausgleichsmöglichkeiten des Arbeitszeitkontos beruht. Zum anderen entsteht Beschäftigung nicht durch Verabredungen oder Vereinbarungen, sondern ausschließlich durch den Unternehmenserfolg, der direkt von der Nachfrage abhängt. Die Effekte des Arbeitszeitkontos zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit tragen zu diesem Unternehmenserfolg bei. Die flexible Arbeitszeit wird bei der BMW Group wie jeder andere Wettbewerbsfaktor auch den Anforderungen des Marktes flexibel angepasst. Das schließt einen angemessenen eigenen Beitrag der Mitarbeiter mit ein, etwa bezüglich örtlicher Mobilität, zeitlicher Flexibilität oder der Bereitschaft, umzulernen und sich weiter zu qualifizieren. Als Kunst gilt in diesem Zusammenhang nicht das entweder-oder, sondern das sowohl-als-auch zu realisieren; sprich, zum Beispiel bei der Arbeitszeit die betrieblichen Notwendigkeiten und die persönlichen Wünsche Arbeitszeitkonto. Prinzipdarstellung Zeitaufbau und -abbau. Modellanlauf Modellauslauf Zeitaufbau max. +200h Zeitabbau max. -200h und Belange in Verbindung zu bringen. Gerade die Arbeitszeit als eine der Komponenten betrieblicher Leistung ist dabei prädestiniert für einen Ausgleich der Interessen. Flexible Arbeitszeiten weltweit Die flexiblen Arbeitszeitmodelle sind inzwischen an allen deutschen Standorten der BMW Group sowie im britischen Werk Oxford, wo der MINI produziert wird, Standard. Die BMW Group bietet über 300 flexible Arbeitszeitregelungen. Die gesamte Palette betrieblicher Gestaltungsmöglichkeiten umfasst die Flexibilisierung der Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresarbeitszeit. Sie reicht von der Gleitzeit und Teilzeit über rollierende Mehrfachbesetzungen und marktorientierte Arbeitszeit wie in den Werken Berlin und Wackersdorf bis hin zu längeren Freizeitblöcken. Darüber hinaus gibt es für bestimmte Gruppen Sondervereinbarungen, zum Beispiel für Beschäftigte im zentralen Rechenzentrum, für die Feuerwehr oder den Werkschutz. Mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung für die Mitarbeiter durch Gleitzeit Aufbauend auf eine herkömmliche Regelung zur gleitenden Arbeitszeit wurde 1993 an nahezu allen deutschen Standorten der BMW Group Gleitzeit eingeführt. Rund Mitarbeitern, überwiegend in Entwicklungs-, Planungs- und Verwaltungsbereichen, gestattet sie eine noch selbstständigere und eigenverantwortlichere Gestaltung ihrer persönlichen Arbeitszeit. Dem Unternehmen bietet sie mehr Spielraum für flexible Arbeits- und Betriebszeiten und damit eine bessere Anpassung an betriebliche Abläufe. Mit der Gleitzeitregelung delegiert die BMW Group die Verantwortung für die Aufgabenerfüllung nicht nur in sachlicher, sondern ebenso in zeitlicher Hinsicht konsequent an Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Regelung sieht seit 1995 eine Ausdehnung des Ausgleichszeitraumes für Gleitzeitguthaben und -defizite auf zwölf Monate vor. Maximal plus / minus 40 Stunden können ins Folgejahr übertragen werden. Grundsätzlich soll jedoch das Gleitzeitkonto zum Jahresende ausgeglichen sein. Die Anzahl der Gleittage, also der freien Tage innerhalb eines Jahres, ist nicht mehr begrenzt. Die Rahmenarbeitszeit reicht jetzt in der Regel von 6.30 bis Uhr, kann aber anforderungsgerecht auch davon abweichend vereinbart werden.

7 Mit dieser Regelung wird eine eigenverantwortliche Verteilung der persönlichen Arbeitszeit nach betrieblichen Erfordernissen gefördert. Flexible Reaktionen auf Engpässe, Sonderbelastungen und projektabhängige Schwankungen im Arbeitsbereich werden ermöglicht. Dies bedeutet einen weiteren Beitrag zur Effizienzsteigerung, z.b. durch eine deutliche Senkung der Überstunden. Einen Schritt weiter in Richtung Ergebnisorientierung geht die BMW Group bei ihren außertariflichen Führungskräften. Bereits seit 1988 gibt es für diesen Kreis keine Erfassung der täglichen Arbeitszeit mehr. Auf Basis der 40-Stunden- Woche richtet sich die tägliche Arbeitszeit primär nach betrieblichen Erfordernissen. Im Vordergrund steht nicht länger die Ableistung einer bestimmten Stundenzahl, sondern die Erfüllung der vereinbarten Ziele. Eine noch deutlichere Hinwendung zu erweiterten Verantwortungs- und Gestaltungsspielräumen ist die seit 1989 geltende volle Arbeitszeitsouveränität des Oberen Managements. Bei diesen Führungskräften werden auch keine Urlaubskonten mehr geführt. Eine zielgerichtete Ergebnisorientierung und ausgeprägtes unternehmerisches Handeln machen sämtliche Regelungen zur Zeiterfassung entbehrlich. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der vollen Zeitsouveränität wurde ihr Geltungsbereich ab 1998 auf das Mittlere Management ausgedehnt. Teilzeit-Offensive Die Vielzahl kollektiver Schichtmodelle wird durch eine breite Palette individueller Arbeitszeiten ergänzt. Im Sinne einer weiteren Förderung der Teilzeit hat die BMW Group 1994 eine Teilzeit- Offensive gestartet und erfüllte somit bereits damals den gesetzlichen Anspruch von heute. Nach dem Grundsatz Jeder Wunsch nach Teilzeit wird erfüllt, werden nicht nur die bisherigen vielfältigen Möglichkeiten gefördert, sondern auch neue Formen, wie zum Beispiel befristete Teilzeit, temporäre Teilzeit oder auch Job Sharing mehrerer Mitarbeiter angeboten. Flexible Teilzeit motiviert interessierte Mitarbeiter zu noch mehr Leistung. Berufliche und private Ziele lassen sich leichter in Einklang bringen. Außerdem kann die BMW Group gegebenenfalls auch vorübergehend Kapazitätsanpassungen unterstützen und Leistungsreserven ausschöpfen. Eine höhere Anzahl gut ausgebildeter Mitarbeiter kann im Unternehmen gehalten werden für die Zukunft der BMW Group ein wichtiger Aspekt. Auszeit auf Zeit: Das Sabbatical Ein besonderes Angebot ist die Möglichkeit, einen längeren Freizeitblock (Sabbatical) in Anspruch zu nehmen. Jeder Mitarbeiter kann mit seinem Chef eine persönliche Einsatzpause zwischen einem und sechs Monaten vereinbaren. Während dieses Freizeitblocks wird das regelmäßige Monatsentgelt grundsätzlich weiterbezahlt. Der Ausgleich auf das Teilzeitentgelt erfolgt durch Reduzierung von jeweils einem Zwölftel des Jahreseinkommens für jeden Monat des Freizeitblocks. Der Abzug wird von den betrieblichen Sonderzahlungen, wie zum Beispiel Erfolgsbeteiligung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld vorgenommen, ggf. auf bis zu drei Jahre verteilt. Seit der Einführung des Sabbaticals Ende 1994 haben bereits über Mitarbeiter dieses Angebot genutzt und durchschnittlich circa drei Monate Freizeitblock gewählt. Auf dem Weg zur Ergebnisorientierung Flexible Arbeitszeiten, bedarfsgerechte Schichtmodelle und individuell vereinbarte Regelungen sind wesentliche Faktoren für die Gestaltung einer fortschrittlichen Arbeitswelt. Dieser Leitgedanke lässt sich erfolgreich nur mit einer breiten Vertrauensbasis in der Belegschaft verwirklichen. Dabei setzt die BMW Group auf eigenverantwortliche Mitarbeiter. Trotz aller erreichten Erfolge ist dies erst der Anfang eines langen, kontinuierlichen Weges. So, wie dies im Führungsbereich mit der Zeitsouveränität bereits der Fall ist, könnte langfristig eine ergebnisorientierte Selbststeuerung der Arbeitszeit viele bestehende Regelungen ersetzen. Arbeitszeiterfassung und komplizierte, auf Zeitkriterien bezogene Vergütungsregelungen würden entbehrlich werden. Nur das sachund termingerechte Ergebnis in der für die BMW Group typischen Premiumqualität zählt, und nicht, wann, wo und zu welchen Zeiten die Leistung erbracht wird.

8 Wettbewerbsvorteil: Flexible Arbeitszeitmodelle. Eine agile und atmende Produktion schafft hohe Volumenflexibilität und attraktive Arbeitsplätze. Betriebszeit [h / Woche] Bis Mitte der 80er Jahre Volumen [Fzg./Jahr] Klassisches Arbeitszeitmodell starre Arbeitszeiten deckungsgleich mit Bandlaufzeiten Bandlaufzeiten von 80 Stunden / Woche kaum Arbeitszeitoder Volumenflexibiliät Produktion = Nachfrage Planvolumen Produktion = Nachfrage Starre Betriebszeit von 80h / Woche Modellzyklus Betriebszeit [h / Woche] Ab Mitte der 80er Jahre Volumen [Fzg./Jahr] Das Regensburger Arbeitszeitmodell Entkoppelung von persönlicher Arbeitszeit und Laufzeiten der Bänder nachfrageorientierte Arbeitszeiten (99 Stunden / Woche) Arbeitszeitkonten Produktion = Nachfrage Planvolumen Betriebszeit= 99h / Woche und Spielraum durch Arbeitszeitkonto mehr Arbeitszeit- und Volumenflexibilität Betriebszeit [h / Woche] Seit 2001 Modellzyklus Volumen [Fzg./Jahr] BMW Formel für Arbeit 160 stufenlose Anpassung der Betriebszeit zwischen 60 und 140 Stunden / Woche modulare Arbeitszeitbausteine (z.b. individuelle Pausen, Zusatzschichten und Schichtverlängerungen) fast uneingeschränkte Arbeitszeit- und Volumenflexibilität Planvolumen Produktion = Nachfrage Vollflexible Betriebszeit zwischen h / Woche 20 Modellzyklus

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