Jahresbericht Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. Geschäftsstelle Wittlich - 1 -

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1 Jahresbericht 2014 Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. Geschäftsstelle Wittlich - 1 -

2 Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. Geschäftsstelle Wittlich Kurfürstenstr Wittlich Tel Fax Außenstelle Bernkastel-Kues Stiftsweg 1 d Bernkastel-Kues Tel Fax Nebenstelle Morbach Jugendherbergstr Morbach Tel Sozialstation Wittlich Zur Schweiz Wittlich Tel Fax Sozialstation Bernkastel-Kues Gartenstraße Bernkastel-Kues Tel Fax Wittlicher Tafel Sternbergstraße 2 a Wittlich Tel./Fax Begegnungsstätte Kasernenstr Wittlich Tel./Fax Alle Informationen über uns finden Sie unter Impressum Herausgeber: Verantwortliche Redaktion: Gestaltung: Druck: Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V., Geschäftsstelle Wittlich Kurfürstenstr. 6, Wittlich Tel , Fax Rudolf Bollonia, Rainer Martini Katharina Otten Caritas-Werkstatt St. Anna, Ulmen - 2 -

3 Inhaltsverzeichnis Vorwort 2 Die Fachbereiche des Caritasverbandes Allgemeine Sozialberatung und Familienberatung 4 Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen 5 Migrationsberatung 6 Schuldner- und Insolvenzberatung 7 Suchtberatung für Suchtkranke und -gefährdete 8 o Ambulante Suchtberatung und -behandlung 8 o Suchtprävention 9 o Externe Drogenberatung 10 Fachstelle Glücksspielsuchtprävention und Beratung Spielsüchtiger 11 Präventions- und Reha-Maßnahmen (Kuren und Erholungen) 12 Essen auf Rädern 13 Caritas Fachzentrum Demenz 14 Caritas der Gemeinde/Caritas-Mitgliedschaft/Öffentlichkeitsarbeit 15 Caritas-Haussammlung 16 Hilfen in besonderen Lebenslagen 17 Nichtsesshaftenhilfe 17 Kleiderkammer 18 Spenden, Not- und Auslandshilfe 18 Begegnungsstätte der Stadt Wittlich im Haus der Vereine 19 o Anlaufstelle SeniorTRAINERinnen 20 Lebenswelt- und sozialraumorientierte Projekte 21 o Wittlicher Tafel 21 o Weihnachts-Geschenkbaum-Aktion 22 o Voll toll?! - Alkohol betrachtet beim Geocaching 23 o Kooperationsprojekt Paten für Ausbildung 25 Caritas-Sozialstationen 27 Caritas-Sozialstation Wittlich, Niedrigschwellige Betreuungsangebote 28 Caritas-Sozialstation Bernkastel-Kues, Niedrigschwellige Betreuungsangebote 29 Beratungs- und Koordinierungsstellen in den Pflegestützpunkten 30 Ökumenischer Hospizdienst Wittlich 31 Fachverbände 32 Wohlfahrtsmarken 35 Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück 36 Unsere Mitarbeiter/-innen 37 Caritas-Mitgliedschaft 39 Pressespiegel

4 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, das Caritas Jahresthema 2014 Weit weg ist näher als du denkst stellte die weltweiten Verknüpfungen und ihre Auswirkungen in den Mittelpunkt der Kampagne. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen waren im Jahr 2014 mehr als 45 Millionen Menschen auf der Flucht. Zu Beginn des Jahres 2015 haben sich die kriegerischen Auseinandersetzungen, Vertreibung und Menschenrechtsverletzungen nochmals verstärkt. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Dem gegenüber steht das neue Jahresthema der Caritas Stadt Land Zukunft. Warum dieses Thema? Der demografische Wandel verändert das Land. Die Zahl der älteren Menschen nimmt zu, die der jüngeren hingegen ab. Erste Analysen zeigen, dass diese Veränderung im ländlichen Raum bereits stärker wirkt als in den Städten. Doch der Wandel geht uns alle an. In ländlichen Regionen Deutschlands wird es schwieriger die Bedarfe des täglichen Lebens sicherzustellen. Eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung kann z. B. nicht mehr garantiert werden. Fortlaufend werden Arztpraxen geschlossen. Patienten müssen daher lange Wege zum nächsten Hausarzt, Facharzt oder zur Therapie zurücklegen. Mit unseren beiden Sozialstationen in Wittlich und Bernkastel-Kues sind wir im gesamten Kreis Bernkastel-Wittlich unterwegs. Über 100 Pflegekräfte mit ihren 49 roten Fahrzeugen sind vor Ort, von montags bis sonntags. Mit diesem Einsatz leisten wir, neben anderen ambulanten Pflegediensten, wichtige Hilfen, dass die Patienten möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Der demografische Wandel stellt insbesondere ländliche Regionen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig schafft er Raum für neue Ideen. Im Kreis Bernkastel-Wittlich haben sich viele Gemeinden bereits auf den Weg gemacht. Mit finanzieller Unterstützung durch die Kreisverwaltung und dem Ideenwettbewerb Zu Hause alt werden konnten schon Ideen realisiert werden. Wir als Caritasverband haben ebenfalls an diesem Wettbewerb teilgenommen, als Preisgeld konnten wir für unsere Begegnungsstätte im Haus der Vereine in Wittlich Euro Preisgeld entgegennehmen. Im Rahmen der Caritas der Gemeinde unterstützen wir Pfarrgemeinden, Zivilgemeinden und interessierte Gruppen. Hier sind wir Ansprechpartner, Ideengeber und Unterstützer bei ehrenamtlichen Aktionen vor Ort. Der Wandel ist Krise und Chance. Denn wo Altbewährtes zu Ende geht, entsteht Raum für neue Ideen. Gerade im ländlichen Raum vernetzen sich Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit Politik und Kirche nehmen sie ihre Zukunft in die Hand

5 Wir wollen dabei tatkräftig mitwirken und mit ihnen gemeinsam den ländlichen Raum für alle Generationen weiter entwickeln. Unsere Beratungsangebote sind weiterhin in Wittlich, Bernkastel-Kues und Morbach zu erreichen. Als verlässlicher Partner in der sozialen Arbeit mit gut ausgebildeten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen wir weiterhin dafür, dass unsere Dienste, trotz schwieriger Finanzierungen, ihre hohe Beratungs- und Pflegequalität beibehalten. Diese Qualität der Arbeit kann nur durch die große Unterstützung vieler ehrenamtlicher Frauen und Männer gelingen. Bedanken möchten wir uns bei den vielen Partnern, mit denen wir zusammenarbeiten. Danke sagen wir auch unseren Zuschussgebern, dem Land Rheinland-Pfalz, der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, der Stadt Wittlich und der Einheitsgemeinde Morbach. In besonderer Weise bedanken wir uns bei der Sparkasse Mittelmosel Eifel Mosel Hunsrück, die uns seit vielen Jahren großzügig unterstützt. Gefördert werden wir ebenfalls durch die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eg Wittlich und der Pax-Bank. Ein Dankeschön geht an die hiesigen kleinen und großen Unternehmen, Spender, Mitgliedern und Helfer, ohne deren tatkräftige Unterstützung unsere erfolgreiche Arbeit nicht möglich wäre. Abschließend sagen wir allen Danke für die sehr gute, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Winfried Görgen Katy Schug Rudolf Bollonia Vorsitzender Caritasdirektorin Geschäftsstellenleiter - 3 -

6 Allgemeine Sozialberatung und Familienberatung Grundlegendes Beratungsangebot für Menschen in schwierigen Lebenslagen und Krisensituationen. Zielsetzung Herstellung der eigenverantwortlichen, selbstbestimmten Lebensführung und aktive Gestaltung der Lebensumstände. Angebote Information, Beratung und Hilfe zur Existenzsicherung über gesetzliche Leistungen und sozialrechtliche Fragen in persönlichen, familiären und finanziellen Notlagen in lebenspraktischen Fragen im Umgang mit Behörden / Institutionen beim Schriftverkehr, der Antragsstellung und Durchsetzung von gesetzlichen Ansprüchen bei der Vermittlung finanzieller Hilfen durch Stiftungen und Härtefonds Methoden und Vorgehensweise Einzel-, Paar- und Familiengespräche Hausbesuche (nach Terminvergabe) Kontakt und Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten und Behörden. Besonderheiten 2014 Wie in den vergangenen Jahren wurde die Allgemeine Familien- und Sozialberatung im Jahr 2014 größtenteils von Alleinerziehenden, jungen Eltern, alleinstehenden und chronisch kranken Menschen in Anspruch genommen. Überwiegend handelt es sich um Menschen in Armutslagen, die auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen sind. Es ist zu erwarten, dass der neu eingeführte Mindestlohn die Situation betroffener Familien nur gering verbessern kann. Darüber hinaus fällt auf, dass Menschen, die in der Schufa gemeldet sind oder Leistungen durch das Jobcenter/ Sozialamt erhalten enorme Schwierigkeiten haben, eine Wohnung in zentraler Lage zu finden. Dies bedeutet, dass die Mobilität aufgrund der schlechten öffentlichen Busanbindung eingeschränkt ist. Zudem sind die Busfahrpreise für viele nicht erschwinglich. Auffallend ist, dass viele Betroffene keine soziale Anbindung haben und dadurch auf sich allein gestellt sind. Vermehrt wurde gegenüber der Beratungsstelle von alleinstehenden Menschen geäußert, dass diese ein Angebot bezüglich entlastender Gespräche wünschen. Es ist sonst leider niemand da. Dies ist aber leider nur im begrenzten Maß umsetzbar und reicht häufig nicht aus. Statistik 2014 Betreute Einzelpersonen/Familien 223 insgesamt im Landkreis davon in Wittlich 135 davon in Bernkastel-Kues 88 davon alleinerziehende Eltern Wittlich 32 Bernkastel-Kues 23 davon im ALG-II-Bezug Wittlich 79 Bernkastel-Kues 52 Wittlich: Mitarbeiter Klaus Schrodt Dipl. Sozialarbeiter Bernkastel-Kues: Stephan Arnoldy Dipl. Sozialpädagoge

7 Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen Beratung und Hilfe für Frauen und Familien Schwangere und werdende Eltern Zielsetzung Beratung und Unterstützung während der Schwangerschaft und nach der Geburt Auseinandersetzung mit der aktuellen Lebenssituation Entwicklung von Perspektiven für ein Leben mit dem Kind. Angebote Beratung: bei Konflikten, die durch die Schwangerschaft ausgelöst werden in Lebens- und Beziehungsfragen bei der Gestaltung des zukünftigen Lebens mit dem Kind bei Schwangerschaft und Minderjährigkeit in Fragen zur Schwangerschaft im Zusammenhang mit Ausbildung und Beruf in Fragen zur Sexualität und Familienplanung im Kontext von Pränataldiagnostik nach einem Schwangerschaftsabbruch bei Schwangerschaft und Sucht nach Fehl- und Totgeburt Unterstützung und Information: in sozialrechtlichen Fragen bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen Mutterschafts- und Elterngeld Kindergeld / Kinderzuschlag Unterhalt / Unterhaltsvorschuss Arbeitslosengeld II Betreuungsgeld Vermittlung finanzieller Hilfen: Bundesstiftung Mutter und Kind Bischofsfonds der katholischen Kirche Methoden und Vorgehensweise Einzel-, Paar- und Familienberatung aufsuchende Arbeit (Hausbesuche) Begleitung bei Behördengängen sexualpädagogische Prävention Elternkurse telefonische Beratung Online-Beratung Gruppenarbeit Kooperation und Netzwerkarbeit Netzwerkarbeit Kindesschutz Arbeitskreis Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG) Mädchenspez. Arbeitskreis Eva-Luna Treffen mit dem Jugendamt, der Lebensberatung und dem Jobcenter Aktion Rosen statt Veilchen zum Internationalen Tag der Gewalt an Frauen 2014 Gewerbeschau Bernkastel-Kues Internationales Familienfest in Wittlich Besonderheiten 2014 Anstieg der Beratung von schwangeren Frauen in komplexen Lebenssituationen: Das Gesetz zur vertraulichen Geburt trat am in Kraft. Silke Heiseler ist Fachberaterin zur vertraulichen Geburt. Das Gesetz des Elterngeldes Plus wurde verabschiedet und gilt ab Juli Schwangerschaft in Verbindung mit Sucht Psychische Erkrankungen während und nach der Schwangerschaft Beratung nach Schwangerschaftsabbruch körperliche und psychische Gewalt Schwangere mit Migrationshintergrund in Fragen zu Elternzeit und Elterngeld Begleitung von Klientinnen durch eine Familienhebamme Beratung zur Pränataldiagnostik Durchgeführte Angebote 2014: Kurse für werdende und junge Eltern in Wittlich und Bernkastel-Kues sexualpädagogische Angebote an verschiedenen Schulen Statistik 2014 In Wittlich und Bernkastel-Kues wurden insgesamt Klientinnen betreut. Geschäftsstelle Wittlich: 233 Gesamtzahl der Klientinnen Außenstelle Bernkastel-Kues: 155 Gesamtzahl der Klientinnen Mitarbeiterinnen Eva Gobrecht Renate Thesen-Dimmig Dipl. Sozialarbeiterin Dipl. Sozialarbeiterin Silke Heiseler Dipl. Pädagogin

8 Migrationsberatung Menschen verschiedener Herkunft und persönlicher/kultureller Prägungen wie z. B. Ausländer, EU-Bürger und Asylsuchende. Zielsetzung Stärkung beim Zurechtfinden auf den Weg in unsere Gesellschaft Verbesserung sozialer, schulischer und beruflicher Perspektiven Integration als Chance und Gewinn für Gesellschaft Angebote In allen Fragen und Problemen des Alltags, die ein Zurechtfinden und ein Neuanfang hier mit sich bringen In belasteten Lebenslagen Bei finanziellen und sozialrechtlichen Fragen und Leistungen Bei Kontakten zu öffentlichen Stellen Vermittlung in bestehende Angebote, z. B. Integrations- und Sprachkurse und weitere Caritas-Fachbereiche Hilfe in lebenspraktischen Fragen (Wohnungs- und Arbeitssuche) Methoden und Vorgehensweise Einzel-, Paar- und Familiengespräche Hausbesuche, nach Terminvereinbarung Kontakt und Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten und Behörden Mitarbeit im Arbeitskreis Runder Tisch Integrationspartner Wittlich. Besonderheiten 2014 Viele Flüchtlinge in unserer ländlichen Region leben in sozialer Isolation und schlechten Wohnverhältnissen. Ihr Alltag ist oft von Hoffnungslosigkeit und Armut bestimmt, da ihnen meist auf Jahre hinaus Perspektiven auf Arbeit, Integrationskurs und Ausbildung verwehrt bleiben. Für Menschen, die außerhalb wohnen, ist die Mobilität meist eingeschränkt. Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Dies stellt eine erhöhte Belastung dar. Aufgrund dessen können vorhandene Angebote, wie z. B. ein Sprachkurs oft nur schwer wahrgenommen werden. Auf der anderen Seite ist aber von Seiten der Bevölkerung eine hohe Hilfsbereitschaft vorhanden. Diese drückt sich in Form von ehrenamtlichen Fahr-, Begleit-, und Dolmetscherdiensten aus. Aufgrund der derzeitigen Situation in Ländern, wie dem Irak, Syrien und Nigeria ist zukünftig von einem weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen auszugehen. Neu ist, dass die Flüchtlinge bereits nach wenigen Wochen aus einer Erstaufnahmeeinrichtung auf die Gemeinden verteilt werden. In der Regel haben Kindergartenkinder / Schulkinder es leichter als ihre Eltern, hier Fuß zu fassen. Besonders alleinstehende junge Flüchtlinge, die nicht der Schulpflicht unterliegen, haben es hier schwerer, weil es hier an Angeboten fehlt. Erst ab der Flüchtlingsanerkennung kann an einem Integrationskurs teilgenommen werden. Statistik 2014 Betreute Einzelpersonen/Familien insgesamt im Landkreis 124 davon Aussiedler 18 Flüchtlinge, Ausländer mit sicherem Bleiberecht 67 ohne sicheres Bleiberecht 39 Landkreis Bernkastel-Wittlich Statistik der Ausländerbehörde Ausländer insgesamt davon Asylsuchende 382 Einbürgerungen 93 Ausländeranteil Landkreis 6,5 % Ausländeranteil Bundesgebiet 8,5 % Wittlich: Mitarbeiter Klaus Schrodt Dipl. Sozialarbeiter Bernkastel-Kues: Stephan Arnoldy Dipl. Sozialpädagoge

9 Schuldner- und Insolvenzberatung Familien oder Einzelpersonen, die überschuldet sind und Unterstützung bei einer wirtschaftlichen Haushaltsführung und Schuldenregulierung brauchen. Zielsetzung Schuldnerberatung: wirtschaftliche, soziale und psychische Stabilisierung der Ratsuchenden Insolvenzberatung: Entschuldung durch Restschuldbefreiung Angebote Schuldner- und Insolvenzberatung: Erfassung der Gesamtsituation Unterstützung bei der Sicherung des notwendigen Lebensunterhaltes Hilfen zum Erhalt und zur Wahrnehmung von Schuldner- und Verbraucherrechten gemeinsame Erarbeitung eines Haushaltsplans Unterstützung bei der Zusammenstellung der Gläubigerdaten weitere Beratung und Begleitung Insolvenzberatung: umfassende Informationen Prüfung der Voraussetzung zur Erlangung der Restschuldbefreiung nach dem Verbraucherinsolvenzrecht gemeinsame Erstellung eines Schuldenbereinigungsplans Unterstützung beim außergerichtlichen Einigungsversuch Mithilfe bei der Antragstellung auf Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens Hilfe bei der Umsetzung des Regulierungsplans Begleitung während der gesamten Verfahrenslaufzeit Methoden und Vorgehensweise Einzel-, Paar- und Familiengespräche Hausbesuche Statistik 2014 Zahl der laufenden Beratungsfälle (3 und mehr Kontakte) 409 Zahl der Kurzberatungen 74 Schuldenregulierung über außergerichtliche Einigung oder gerichtliches Planverfahren 35 Gestellte Insolvenzanträge 73 P-Konto-Bescheinigungen 70 Auffallend ist, dass immer mehr junge Menschen die Schuldner- und Insolvenzberatung in Anspruch nehmen. Mehr als 25 % der Ratsuchenden sind unter 30 Jahren. Meist ist die Verschuldung in diesen Fällen durch fehlende finanzielle Allgemeinbildung entstanden. Die Klientinnen und Klienten schließen Verträge (Handy, Versicherungen ) und Ratenzahlungsvereinbarungen ab und verlieren dabei den Überblick über ihre monatlichen Zahlungsverpflichtungen. Umso wichtiger sind präventive Angebote für diese. Hier bietet der Caritasverband Mosel-Eifel- Hunsrück e. V. in den Kreisen Bernkastel- Wittlich und Cochem-Zell mit Finanziell Fit ein Angebot für junge Menschen unter 25 Jahren. Ziel ist es, den planvollen Umgang mit Geld zu fördern. Das Angebot kann z. B. an Schulen oder in Ausbildungsbetrieben stattfinden. Interessierte können sich gerne melden, um weitere Informationen zu erhalten. Finanziell Fit wird unterstützt von der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eg. Katja Reinehr Dipl. Pädagogin Mitarbeiterinnen Gudrun Rosiepen Bankkauffrau (Mo., Di., Do., Fr.) (Mi.) - 7 -

10 Suchtberatung Ambulante Suchtberatung und -behandlung Menschen mit Suchtproblemen (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen, Essstörungen) sowie deren Angehörige, Freunde, Bekannte, Arbeitgeber und weitere Kontaktpersonen bzw. Kooperationspartner im medizinischen und psychosozialen Bereich. Zielsetzung Langfristiges Ziel ist eine freie, selbstverantwortliche und zufriedene Lebensführung auf der Grundlage von Suchtmittel- und Suchtverhaltensfreiheit. Weitere Ziele sind eine soziale und berufliche Integration, Festigung der Persönlichkeit, Förderung von Eigenverantwortung und sozialer Kompetenz, Entwicklung eines verbesserten Selbstbewusstseins und einer neuen Selbstachtung. Angebote Informationen über Sucht Aufzeigen von Hilfsmöglichkeiten Motivationsförderung Anamnese und Diagnose Vermittlung in Entgiftung, stationäre Therapie und Selbsthilfegruppen ambulante Beratung und Behandlung Beratung in spezifischen Fragestellungen Nachsorge im Anschluss an eine stationäre Therapie Methoden und Vorgehensweise Einzelgespräche Paarberatung Gruppenberatung Telefon- und beratung Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern Besonderheiten 2014 Das Thema Legal Highs begleitet uns immer mehr in der täglichen Arbeit. Immer häufiger schildern Konsumenten nach dem Konsum von Kräutermischungen körperliche Beschwerden, wie Atemnot und Magenkrämpfe sowie Halluzinationen. Insbesondere Jugendliche zeigen sich als sehr experimentierfreudig, was neue Substanzen betrifft. Die Substanz Crystal meth hat inzwischen nicht nur in eine Folge der Serie Tatort Einzug gehalten, sondern wird auch in unserer Region zwar nicht auffällig oft, aber mit steigender Tendenz zu den Vorjahren konsumiert. Immer häufiger beobachten wir einen Mischgebrauch von Alkohol und Cannabis (Haschisch oder Marihuana). Die klassischen Kiffer, zu deren Lebensphilosophie es gehörte Alkohol abzulehnen, werden seltener. Oft wird Alkohol bereits in abhängiger Form neben Cannabis konsumiert. Statistik 2014 Gesamtzahl der Klienten/innen 533 Gesamtzahl der geführten Gespräche Einmalkontakte 428 Klienten/innen mit mind. 2 Kontakten und mehr Klienten/innen mit zwei und mehr Kontakten: Männer Frauen Alkohol Medikamente 0 1 illegale Drogen Essstörungen 1 5 Angehörige 4 25 pathologisches Glücksspiel 37 8 Gesamt Ausblick 2015 Fachtagung Drogenhilfe im ländlichen Raum am , von 9:30 bis 16:00 Uhr in der Synagoge Wittlich; Themen: Sucht und Gewalt, Sucht und Erziehungsfähigkeit, Männer, Risiko und Rausch. Wittlich: Mitarbeiter/-in Helga Thiel Dipl. Sozialarbeiterin Fachdienstleitung Miriam Meurer Dipl. Pädagogin Bernkastel-Kues: Stephan Arnoldy Dipl. Sozialpädagoge Christel Krieger Dipl. Sozialarbeiterin

11 Anzahl der Maßnahmen Anzahl erreichter Personen Suchtberatung Suchtprävention Personen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Institutionen, bspw. Kindergärten, Schulen, Heime, offene und kirchliche Jugendarbeit, Gemeinden, Verbände, Betriebe und Ausbildungszentren, Jugend- und Gesundheitsämter und Krankenkassen. Zielsetzung Vorrangiges Ziel ist, einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung für die Themen Sucht/Abhängigkeit und Suchtprävention zu sensibilisieren. Langfristiges Ziel ist die Vorbeugung gegenüber süchtigem Verhalten und Sucht/Abhängigkeit, z. B. durch die Förderung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft, Erlebnis- und Genussfähigkeit. Des Weiteren können in Kooperation mit Personen/Institutionen u. a. suchtfördernde Strukturen aufgedeckt und verändert werden. Perspektiven, Wünsche, Erwartungen Kontinuierliche Weiterführung und Verbreitung suchtpräventiver Arbeit im Kreis Besonderheiten 2014 Die Anfragen von Schulen steigen weiter an und werden immer vielfältiger Tom & Lisa (Workshop zur Alkoholprävention) als neues Angebot für Schulen Realisierung eines FreD-Kurses (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten) Umsetzung einer MOVE-Multiplikatoren- Fortbildung (Motivierende Gesprächsführung bei konsumierenden Jugendlichen) Erstellung und Freischaltung der Geocaching-Runde Voll toll?! zum Thema Alkohol in Bernkastel-Kues Statistik 2014 Angebote Planung und Durchführung präventiver Aktionen und Projekte Beratung und Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Maßnahmen Fortbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Initiierung öffentlichkeitswirksamer Maßnahmen Zusammenarbeit mit den regionalen Medien zur Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung und zur Dokumentation von Projekten Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Suchtvorbeugung in der Region. Methoden und Vorgehensweise Einzel- und Gruppenarbeit Vorträge und Diskussionen Spiele und Übungen Projektarbeit Öffentlichkeitsarbeit Kooperation und Vernetzung Prävention im Bereich Schule außerschulische Jugendarbeit Betrieb/Verwaltung 1 20 Familie 6 87 Arbeitskreise Sonstige spezifische Unspezifische 6 - Gesamt Wittlich: Mitarbeiterin Claudia Engler Dipl. Pädagogin

12 Suchtberatung Externe Drogenberatung Suchtgefährdete und suchtmittelabhängige Inhaftierte in der Justizvollzugsanstalt und Jugendstrafanstalt Wittlich. Zielsetzung Erarbeitung und Aufrechterhaltung von Krankheitseinsicht, Veränderungsmotivation und Abstinenz Vermittlung in adäquate Behandlungsformen (ambulant, teilstationär und stationär) außerhalb des Strafvollzuges Angebote Informationen über Suchtmittel und deren Wirkung und Entstehung von Abhängigkeit Informationen über Therapieformen und Konzepte Vorbereitung und Einleitung einer therapeutischen Maßnahme Begleitung zu Gerichtsverhandlungen Antragshilfen bei der Durchsetzung rechtlicher Ansprüche gegenüber Justizbehörden und Kostenträgern Krisenintervention Methoden und Vorgehensweise Einzel-, Gruppen- und Angehörigengespräche Kooperation mit Justiz, Kostenträgern, Fachkliniken und anderen Institutionen Perspektiven, Wünsche, Erwartungen Auch im Jahre 2014 wurde die Beratungsarbeit mit inhaftierten Suchtkranken in den Haftanstalten davon geprägt, dass immer mehr Zeit und Verwaltungsarbeit aufgewendet werden muss, um Kostenzusagen für stationäre Entwöhnungsbehandlungen zu erwirken. Oft war es erforderlich, Reha-Anträge nacheinander bei drei verschiedenen Kostenträgern Rentenversicherung, Krankenkasse und örtlicher Sozialhilfeträger zu stellen um nach etlichen Monaten Bearbeitungszeit festzustellen, dass der betroffene Klient keine Kostenzusage erhalten wird, in Haft verbleiben muss und die Möglichkeit des BtMG auf Therapie statt Strafe nicht in Anspruch nehmen kann. Dies zeigt sich auch an der von 2013 von 187 in 2014 auf 162 gesunkenen Gesamtklientenzahl - die oben genannte Problematik zeigte sich schon im Erstgespräch und ein Beratungsprozess mit Klienten kam nicht zustande. Besonderheiten 2014 Für beide Haftanstalten konnten wieder zwei Informationsveranstaltungen für Klienten in Therapievorbereitung angeboten werden: Im Frühjahr mit der Fachklinik Kliniken Wied im Westerwald und im Herbst mit dem Therapiezentrum Ludwigsmühle in der Pfalz. Im Sommer wurde in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst der Drogenabstinenzabteilung der Justizvollzugsanstalt Wittlich eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion zu Einrichtungen der Suchtselbsthilfe als Wohn- und Lebensgemeinschaften (hier ist keine Kostenzusage notwendig) durchgeführt. Die im Jahr 2013 begonnen Motivationsgruppe als offene Gruppe mit maximal zehn Teilnehmern für alkoholabhängige Inhaftierte der Justizvollzugsanstalt wurde in 2014 mit drei weiteren Sitzungen abgeschlossen. In der Justizvollzugsanstalt wurde eine Drogengesprächsgruppe als Block mit acht Sitzungen für eine geschlossene Gruppe von neun bzw. sechs Klienten von Mai bis Julie 2014 angeboten. In der Jugendstrafanstalt wurde die Therapievorbereitungsgruppe für eine Wohngruppe durchgängig das ganze Jahr 2014 mit durchschnittlich sieben bis neun Inhaftierten angeboten. Statistik 2014 JSA + Jugendausnahme Gesamtzahl der Klienten 75 Vermittlung in Therapie 27 JVA Gesamtzahl der Klienten 162 Vermittlung in Therapie 47 Wittlich: Mitarbeiterinnen Bärbel Dietz Dipl. Psychologin Katja Reinehr Dipl. Pädagogin Sabine Wetzorke Dipl. Sozialarbeiterin

13 Fachstelle Spielsucht Prävention und Beratung bei Glücksspielsucht sowie PC-/Online-Sucht Menschen mit problematischem Spielverhalten sowie deren Angehörige und weitere Bezugspersonen Institutionen, die Interesse an Präventionsveranstaltungen zum Thema Spielsucht haben, z. B. Schulen Zielsetzung Begleitung auf dem Weg zur Glücksspielabstinenz bzw. zu einem verantwortungsvollem Umgang mit den Neuen Medien soziale und finanzielle Re-Integration, u. a. durch Schuldenregulierung Frühintervention durch Aufklärung von Öffentlichkeit im Rahmen der Prävention. Angebote Beratung von Betroffenen und Angehörigen Vermittlung in stationäre Therapie und Selbsthilfegruppen ambulante Nachsorge im Anschluss an eine stationäre Therapie Schuldner- und Insolvenzberatung Begleitung und Durchführung von Präventionsveranstaltungen zum Thema Glücksspielsucht sowie PC-/Online-Sucht. Die Fachstelle wird durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert, von der LZG koordiniert u. von der Uni Mainz wissenschaftlich begleitet. Methoden und Vorgehensweise Einzel-, Paar- und Familiengespräche Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern Öffentlichkeitsarbeit Infoabende und Präventionsmaßnahmen Existenzsicherung, Schuldnerschutz und Gläubigerverhandlungen mit dem Ziel der Schuldenregulierung. Beratung Nach einer vorübergehenden Vakanz konnten ab April 2014 wieder Klienten aufgenommen werden. Das Angebot wurde gut genutzt. Wie in den Vorjahren lag der Schwerpunkt der Ratsuchenden im Bereich des Glückspiels, und hier insbesondere dem Automatenspiel in Spielhallen. Viele von ihnen nahmen die Möglichkeit der Spielersperre in Anspruch. Die Beratungsstelle bietet als Dienstleistung an, sich in den Spielhallen der Region auf postalischem Wege sperren zu lassen, ohne dass ein erneuter Besuch in der Spielhalle nötig wird (s. auch Im Bereich der PC-/Online-Sucht nimmt die Zahl der Ratsuchenden weiter zu. Prävention Der Schwerpunkt der schulischen Präventionsveranstaltungen lag in 2014 auf einem Projekt mit Schülern der 8. Klassen an Schulen in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Cochem-Zell. Jeweils über drei Schulstunden hinweg wurde den Schülern die Möglichkeit zur kritischen Reflektion ihres eigenen Umgangs mit Laptop, Smartphone & Co. gegeben. Durch das ehrenamtliche Engagement der Gruppenleiter konnte das Angebot an Selbsthilfegruppen für Menschen mit Spielsucht in Wittlich und Bernkastel-Kues fortgeführt werden. Statistik 2014 (Zeitraum von April bis Dezember) Gesamtzahl der Klienten/innen 45 davon Anzahl Frauen 8 davon Anzahl Männer 37 Gesamtzahl der Kontakte 227 Präventionsveranstaltungen 11 Wittlich: Mitarbeiterin Anja Wallerius Dipl. Psychologin

14 Präventions- und Reha-Maßnahmen Kuren und Erholungen Mütter/Väter aller Altersstufen, mit Kindern, die bis zum 18. Lebensjahr mit im Haushalt leben die Kinder erziehen und versorgen durch den Ablauf der Erziehungsphase vor oder in einer Umbruchsituation stehen pflegebedürftige oder behinderte Kinder bzw. Angehörige versorgen deren Gesundheit belastet, gefährdet oder gestört ist. Zielsetzung Gesundheitsförderung Vorsorge Rehabilitation Angebote Abstimmung der an den Kuraufenthalt geknüpften Erwartungen Grenzen und Chancen der Maßnahme Auswahl der geeigneten Kureinrichtung sowie Informationen über Inhalte der Kur Klärung der Finanzierung, gegebenenfalls Hilfe beim Widerspruchsverfahren Vermittlung an Fachdienste, Selbsthilfegruppen und Vereine Vermittlung an familienunterstützende Beratungsstellen bei Erziehungs- und Partnerproblemen. Methoden und Vorgehensweise telefonische Vorabinformation Zusendung der Antragsformulare und Atteste Einzelberatungsgespräche zu Fragen um das Thema Mutter-/Vater-Kind Maßnahmen Antragstellung bei den Kostenträgern, ggf. Einlegung eines Widerspruches bei Ablehnung Vermittlung in eine geeignete Kur- oder Reha-Einrichtung kostenlose Beratung. Die Kosten der Kur sowie evtl. der Fahrtkosten werden über die Krankenkasse abgerechnet. Hierzu muss ein ärztliches Attest über die Notwendigkeit der Kur für Mütter/Väter und jedes mitfahrende Kind vorliegen. Der Eigenanteil in Höhe von 10,00 / Tag muss selbst getragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Wittlich: Bernkastel-Kues: Mitarbeiterinnen Erna Klar Claudia Kettern

15 Essen auf Rädern (bis 15. Dezember 2014) Kranke, ältere und behinderte Menschen aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, denen es schwer fällt, sich selbst eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Zielsetzung Versorgung der kranken, älteren und behinderten Menschen mit warmen Mahlzeiten und Tiefkühlkost, um ihnen einen möglichst langen Aufenthalt in der gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Dabei wurden die speziellen Ernährungsbedürfnisse der älteren Generation berücksichtigt, d. h. alle Kostarten wurden angeboten. Angebote und Auslieferung Von Montag bis Freitag erfolgte die Lieferung von frisch zubereiteten Mahlzeiten in der Stadt Wittlich, den Stadtteilen sowie in Altrich und Flußbach. An Wochenenden und Feiertagen lieferten wir auf Wunsch Tiefkühlkost. In Morbach fuhren wir 6 x in der Woche von Montag bis Samstag warmes Essen aus. In den übrigen Gemeinden des Kreisgebietes lieferten wir 4-wöchig Tiefkühlkost oder Mikrowellenmenüs im Sortimentkarton. Menüauswahlsystem à la Carte, d. h. Bestellung der gewünschten Mahlzeiten aus einem bebilderten Katalog. Die Auslieferung der Mahlzeiten erfolgte durch Mitarbeiter/-innen des Caritasverbandes. Erhältliche Kostformen Vollkost leichte Kost Kost für Diabetiker Gerichte ohne Fleisch mundgerechte und pürierte Kost Leber-Magen-Galle Diät Statistik 2014 Anzahl der ausgelieferten Mahlzeiten Zahl der Essensteilnehmer/-innen 131 Belieferte Gemeinden 39 Mitarbeiterinnen bis Ende 2014 Wittlich: Morbach: Erna Klar Verwaltung Elfriede Thiemann Melanie Bösing-Otto Küche Margarete Weimar Katja Zender Wichtige Informationen für alle Essenskunden Der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V., Geschäftsstelle Wittlich, hat Essen auf Rädern zum eingestellt. Essenskunden aus der Stadt Wittlich, den Stadtteilen sowie in Altrich und Flußbach können seit diesem Zeitpunkt warmes Essen aus dem Altenheim St. Wendelinus erhalten. Weitere Informationen und Bestellungen bei Frau Becker, Tel Die Tiefkühlkunden können ihr Tiefkühlessen vom Deutschen Roten Kreuz in Wittlich weiter beziehen. Weitere Informationen und Bestellungen bei Frau Fischbach, Tel Die Morbacher Kunden können auf Wunsch ihr warmes Essen vom Pflegedienst Aktives Leben bekommen. Weitere Informationen und Bestellungen bei Frau Dorny, Tel

16 Caritas Fachzentrum Demenz Eifel-Mosel-Ahr für den Landkreis Bernkastel-Wittlich 2014 Die im Gesundheits- und Sozialwesen tätigen Akteure, ehrenamtlich Interessierte sowie Menschen mit Demenz und ihre Angehörige Zielsetzung Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und Unterstützung der Angehörigen Ausbau der wohnortnahen Betreuungsangebote Ausbau des freiwilligen sozialen Engagements und Qualifizierung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Fortschreibung der Zusammenarbeit im Verbundsystem/Netzwerk Initiierung von Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz Angebote Demenzfreundliche Kommune: Initiierung und Aufbau von Betreuungsangeboten mit Diensten, Pfarr- und Zivilgemeinden Organisation und Initiierung von Freizeitund Kreativgruppenangeboten Schulungen und Fortbildungen für Angehörige, Interessierte und beruflich Tätige, die im Kontakt mit Betroffenen stehen Begleitung und Unterstützung der Arbeitsgruppen Die Kümmerer und Demenzbetreuung im Krankenhaus auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune Freiwilliges soziales Engagement: Akquirierung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen zur Betreuung Organisation/Durchführung von Fortbildungen für ehren- und hauptamtlich Tätige Verbundsystem-Netzwerk: Fortschreibung der Vernetzung und Kooperation von medizinisch-pflegerischen Diensten und Einrichtungen sowie den Pflegestützpunkten Zusammenarbeit mit kirchlichen- und zivilgemeindlichen Organisationen, Initiativen und Diensten Netzwerkarbeit mit anderen Fachstellen Demenz, Beratungseinrichtungen, Gremien und lokale Allianzen/Demenz Methodisches Handeln Bürgerinformation über Pressemitteilungen, Veranstaltungen und Angebote Gewinnung von Freiwilligen durch Freiwillige, Infoveranstaltungen, Gremien- und Pressearbeit Mitarbeit in den Arbeitskreisen der regionalen Pflegekonferenz, Zusammenarbeit mit Diensten und Einrichtungen Ergebnisse der Zukunftswerkstatt in seiner Umsetzung weiter unterstützen Erreichen von Interessierten über das Verbundsystem/Netzwerk, der Presseund Gremienarbeit sowie über die behördlichen und persönlichen Kontakte Daten Fachstelle Demenz Finanzierung: Pflegekassen, Landkreis Bernkastel-Wittlich, Land Rheinland-Pfalz, Caritasverband als Träger bis Folgeeinrichtung der Modellprojekte Demenz - Zu Hause leben und Fachstelle Demenz ( ) Erwartungen Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune erfolgt eine Verbesserung der Lebenssituation und Steigerung der Lebensqualität und Integration von Betroffenen und deren Angehörigen. Intensivierung der Zusammenarbeit mit den medizinischen-pflegerischen Diensten Offener Umgang mit dem Krankheitsbild Demenz in der Gesellschaft Nachhaltigkeit des Angebotes im Landkreis Bernkastel-Wittlich wird durch die Schwerpunkt Beratungs- und Koordinierungsstelle/Fachstelle Demenz ab 2015 gesichert Perspektiven Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Aufklärung und Sensibilisierung Stärkung der ambulanten Versorgung ambulant vor stationär, Familienstützung Ausbau von wohnortnahen, flächendeckenden Angeboten Förderung des Ehrenamtes Wittlich: Mitarbeiterin Margret Brech Dipl. Sozialarbeiterin Haus der Vereine Kasernenstraße 37, Wittlich

17 Caritas der Gemeinde/ Caritas-Mitgliedschaft/Öffentlichkeitsarbeit Allgemeine Öffentlichkeit in den (Pfarr-) Gemeinden des Kreisgebietes, insbesondere aber an sozialen Fragen interessierte Mitbürger/innen, die für ehrenamtliches Engagement offen sind, sowie pfarr- und zivilgemeindliche Entscheidungsträger (Pastöre, pastorale Mitarbeiter/innen, Vorsitzende von Gremien usw.), Frauengemeinschaften, Besuchsdienste, Helfergruppen, Veranstalter/- innen von Seniorennachmittagen, Caritas- Sammler/innen, Ehrenamtliche und Verantwortliche in Einrichtungen, wie Krankenhäuser/Altenheime/Kliniken sowie Bürgermeister. Zielsetzung Anregung, Förderung und Begleitung sozialen ehrenamtlichen Engagements unter Betonung des Prinzips der Freiwilligkeit in Bezug auf Art und Umfang der Aufgabe Information vor Ort über die Arbeit des Caritasverbandes Vernetzung von Hilfen Angebote/Methoden und Vorgehensweisen Sensibilisierung für die Notwendigkeit und Möglichkeit caritativen Tuns Aktive Mithilfe bei der Gründung von ehrenamtlichen sozialen Diensten (Besuchsdienste in den Gemeinden, im Krankenhaus und im Altenheim, Entlastungsdienste für pflegende Angehörige, Caritas- Helferkreise, Helfergruppen usw.) von der Bestandsaufnahme bis zur Öffentlichkeitsarbeit Begleitung von Ehrenamtlichen durch Vorbereitungsveranstaltungen, Seminare, Informationsveranstaltungen und Erfahrungsaustausch. Veranstaltungen mit und für Ehrenamtliche Regelmäßige Reflektionstreffen mit den Ehrenamtlichen des 2013 gegründeten Besuchsdienst Lüxem unter Einbeziehung von Fachdienstmitarbeiter/innen des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen aller sozial-caritativen Dienste und Pastor Bruno Comes beim Runden Tisch der Pfarreiengemeinschaft Wittlich Großer Ehrenamtstag der Ehrenamtlichen sozialen Dienste der Pfarreiengemeinschaft Wittlich im St. Markus-Haus am mit über 100 Teilnehmer/innen unterstützt durch Michaela Tholl, Fachbereich Ehrenamtsentwicklung im BGV Trier. Weitere Begleitung der Bürgerhilfe in Neumagen-Dhron gemeinsam mit Pastoralreferentin Ursula Ludwig. Meditative Wanderungen mit Ehrenamtlichen aus der Seniorenarbeit und des Demenzprojekts der Caritas-Sozialstation Wittlich beim Kloster Springiersbach in Zusammenarbeit mit Pastoralreferentin Christiane Friedrich. Gang durch die Unterwelt Traben- Trarbach mit Ehrenamtlichen aus der Seniorenarbeit im Dekanat Wittlich und Pastoralreferentin Christiane Friedrich (Thema: Wein in der Bibel) Aufbau zu einer neuen ehrenamtlichen sozialen Initiative in Morbach mit Pastor Michael Jakob und Pastoralreferentin Ursula Ludwig Präsentation der Initiative Tatkraft in Thalfang bei Bürgermeisterversammlung in Thalfang Erstes Treffen aller Ehrenamtlichen der Caritasarbeit aus der Pfarreiengemeinschaft Manderscheid Statistik 2014 Caritas der Gemeinde Veranstaltungen/Treffen/Gespräche in Gemeinden/Einrichtungen 44 Insgesamt erreichte Personen ca. 730 Caritas-Mitgliedschaft Zahl der persönlichen Mitglieder im Bereich der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich 232 Öffentlichkeitsarbeit Zahl der veröffentlichten Pressemitteilungen 150 Wittlich: Mitarbeiter Rainer Martini Termine in den Pfarrgemeinden und kostenlose individuelle Beratung von Interessierten nach telefonischer Vereinbarung

18 Caritas-Haussammlung Die Caritas-Geschäftsstelle Wittlich ist Ansprechpartner für: alle ehrenamtlich tätigen Caritas- Sammlerinnen und Caritas-Sammler aus den Gemeinden des Kreisgebietes, die im Frühjahr und/oder im Herbst die Caritas- Haussammlung durchführen (wollen) Pastöre, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferent/innen Pfarrsekretärinnen in den Pfarreien des Kreisgebietes sowie interessierte und aktive Spender. Zielsetzung Ermuntern und Bestärken der Pfarrgemeinden zum Durchführen der Caritas- Haussammlung Mithilfe bei Bemühungen zum Erlangen von Geldmitteln, die ausschließlich für caritative Aufgaben verwendet werden Entwickeln von Alternativen zur Caritas- Haussammlung in Gemeinden, in denen keine Sammlung durchgeführt wird. Angebot Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützung der Caritas-Sammler/innen und zur Information der Bevölkerung Förderung von Aktivitäten zum Erlangen von Geldmitteln, die zu 50 % in den sammelnden Pfarreien für die eigene pfarrcaritative Arbeit (z. B. zur Auslagenerstattung für Ehrenamtliche und/oder für unbürokratische Hilfen in Notfällen) zur Verfügung stehen. Die übrigen 50 % werden anteilsmäßig zur Unterstützung der Arbeit des Caritasverbandes auf Kreisebene und auf Bistumsebene verwandt. Unsere Angebot für die Pfarreien Wir bieten Ihnen an, vor Ort individuelles Sammlungsmaterial gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten, das einen Perspektivenwechsel versucht. Grundidee: Die Pfarrei wirbt für die Caritas-Haussammlung, stellt ihre eigenen pfarr-caritativen Dienste vor und weist auf die Beratungs- und Hilfsangebote des Caritasverbandes hin, die selbstverständlich auch den hilfesuchenden Menschen in der eigenen Gemeinde zu Gute kommen. So kann Bewusstsein geschaffen werden für das Miteinander ehren- und hauptamtlichen Engagements! Immer häufiger bestätigen positive Erfahrungen in verschiedenen Pfarreiengemeinschaften die Richtigkeit der Vorgehensweise: Hohe Sammlungserlöse und positive Rückmeldungen der Sammler/innen sind sicherlich auf diese Form der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Caritas zurückzuführen. Statistik 2014 Erhaltene Mittel/Gesamterlös der Caritas- Haussammlungen im Jahr 2014 im Kreis Bernkastel-Wittlich: 437,98 EUR Mitarbeiter Rainer Martini Perspektiven, Wünsche, Erwartungen Auch für 2015 gilt: Wir freuen uns auf ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit dieser Spendenaktion in den Pfarreien, da die Caritas-Haussammlung neben dem finanziellen Aspekt auch eine hervorragende Möglichkeit bietet, Nöte und Einsamkeit in der Gemeinde aufzuspüren und Solidarität mit Menschen in besonderen Lebenslagen zu zeigen

19 Hilfe in besonderen Lebenslagen Zielsetzung Zur Verfügung stellen von kleineren Geldbeträgen für Menschen, die durch besondere Lebensumstände in finanzielle Engpässe geraten sind. Statistik 2014 Im Jahr 2014 wurden 8.114,38 EUR an bedürftige Personen in besonderen Lebenslagen und Notsituationen ausgezahlt. Mitarbeiter/-in Mitarbeiter/-innen der jeweiligen Fachbereiche Nichtsesshaftenhilfe Durchwanderer/Nichtsesshafte Wittlich: Mitarbeiter/-innen Katharina Otten Hilfen Vermittlung zum Jobcenter, an Betroffene wird der Tagessatz in Höhe von 13,30 EUR ausgezahlt Ausgabe von Fahrgutscheinen zu Orten mit Einrichtungen für Nichtsesshafte Vermittlung zum Arzt oder ins Krankenhaus. Statistik 2014 Insgesamt 21 Nichtsesshafte suchten Hilfe in der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich. Carin Schmitt Jonas Welling Bernkastel-Kues: Claudia Kettern Angela Knop

20 Kleiderkammer Notleidende Menschen aus dem Kreisgebiet und Nichtsesshafte. Hilfen Ausgabe von gespendeten, gut erhaltenen Kleidungsstücken gegen einen geringen Geldbetrag. Statistik 2014 Zahl der Hilfesuchenden 192 Anzahl der ausgegebenen Kleidungsstücke Wittlich: Mitarbeiterin bis Erika Ludwig ab Ilona Schmidt Die Kleiderkammer ist jeden Donnerstag von 9:00 bis 11:00 Uhr geöffnet. Spenden/Not- und Auslandshilfe Ziele Erhalt von Spendengeldern aus der Bevölkerung zur raschen Hilfe in Kriegs-, Krisen- und Katastrophengebieten. Aufgaben des Caritasverbandes Veröffentlichung von Spendenaufrufen in den zur Verfügung stehenden Medien mit der Bitte um Überweisung der Spende an den Caritasverband Hinweise bei Besuchen in Pfarreien auf bestehende Nothilfeprojekte Weiterleitung der Spendengelder an die Abteilung Not- und Auslandshilfe des Diözesancaritasverbandes, der zum Teil die Hilfe in den genannten Gebieten vor Ort unmittelbar organisiert und in den anderen Fällen die Mittel an den Deutschen Caritasverband weiterleitet. Wittlich: Mitarbeiter Rainer Martini Caritas der Gemeinde

21 Caritas-Begegnungsstätte der Stadt Wittlich im Haus der Vereine Seit 2008 in Trägerschaft des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. bietet die Begegnungsstätte ein generationsübergreifendes Angebot an und ist beliebter offener Treff für all diejenigen, die sich angesprochen fühlen ob Jung oder Alt. Die Begegnungsstätte kann eine Art Lebenstankstelle mit Begegnungen, Kontakten, Informations- und Freizeitangeboten in Kultur, Bildung, Sport und Gesundheit sein. Bei Austausch, Begegnung, Engagement und gegenseitiger Unterstützung im Ehrenamt besteht auch für ehrenamtlich Interessierte in der Begegnungsstätte die Möglichkeit, sich als Referent, Kurs- oder Gruppenleiter oder Hilfe in der Cafeteria in einem netten Team mit einzubringen. Zielsetzung Von Montag bis Donnerstag zwischen 14:00 und 17:00 Uhr bietet die Begegnungsstätte einen Ort des Miteinanders für gemeinsame Gespräche bei Kaffee, Waffeln, Kuchen und Schnittchen. Teilnahme an verschiedensten angebotenen Aktivitäten zur Unterstützung und Mobilisierung der (vorhandenen) Kräfte durch Gymnastik, Heimatkunde, Internettreff, Singkreis, Bridge, Basteln, Aquarellmalen, Basare und jährliche Weihnachtsfeier oder Sommerfest sind möglich. Jahreszeitlich angepasste Veranstaltungen (wie z. B. Oster- und Weihnachtsbasar, Sommer- und Herbstfest) runden als fester Bestandteil das Angebot ab. Aktuelle Themen des Alltages (Enkelkindertrick, Sicherheit zu Hause, Vorsorgevollmachten etc.) werden durch Ehrenamtliche vermittelt. Ziel ist der weitere Ausbau der bestehenden Angebote, besonders im Hinblick auf ein längeres selbstbestimmten Wohnen zu Hause im Alter. Alle Aktivitäten werden ausschließlich durch Ehrenamtliche erbracht, die sich in vielen Stunden ihrer Freizeit mit Freude um die Belange der Begegnungsstätte kümmern. Unsere Angebote Vorträge und Lesungen Brauchtum und Geschichte Garten, Natur und Kochen Aquarellmalen und Bastelnachmittage Gymnastik, Sport, Spiel, Singkreis Internettreff Außenterrasse Hol- und Bringdienst innerhalb der Stadt und der Stadtteile kostenlose Parkplätze am Haus und Barrierefreiheit. Ständiges Wochenprogramm Montag Gymnastikgruppe Mach mit bleib fit Reha-Sport (Koop. WTV) Wittlich-Treff jeden 2. Montag im Monat Dienstag Basteln mit Bezug auf die Jahreszeiten Diabetes-Sportgruppe (Koop. WTV) Das 1 x 1 der Spiele und Kartenspiele Mittwoch Singkreis Internettreff Gesundheitssport für Senioren (Koop. WTV) Donnerstag Internettreff Bridge Gesundheitssport (Koop. WTV) Das 1 x 1 der Spiele und Kartenspiele sowie zusätzliche Vortragsreihen zu aktuellen Themen nach vorheriger Presseankündigung. Besonderheiten 2014 Beim Ideenwettbewerb 2014/2015 des Landkreises Bernkastel-Wittlich zum Thema Zu Hause alt werden wurde die Caritas- Begegnungsstätte im Haus der Vereine für die Umsetzung dieser Initiative mit einem Förderpreis des Landkreises ausgezeichnet. Wittlich: Mitarbeiterinnen Andrea Kien Leitung Caritas-Begegnungsstätte Büro Caritas-Geschäftsstelle Wittlich

22 Caritas-Begegnungsstätte der Stadt Wittlich im Haus der Vereine Anlaufstelle SeniorTRAINERinnen SeniorTRAINERinnen sind Bürgerinnen und Bürger, die die aktive Berufsphase durchlaufen haben und ihre Lebenserfahrungen und Kompetenzen ehrenamtlich an andere Mitmenschen in Form von Projekten, Tipps und Unterstützung in die Gesellschaft einbringen möchten. Senior- TRAINERinnen stehen für Menschen, die ihr vielfältiges Erfahrungswissen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen an andere weitergeben möchten. Zielsetzung SeniorTRAINERinnen werden qualifiziert, um ihr Erfahrungswissen zu multiplizieren. Sie beraten und begleiten im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements in Vereinen, Verbänden, Initiativen und Menschen jeden Alters. Sie initiieren neue Projekte anhand des Handwerkszeuges, welches sie in der Qualifizierung vermittelt bekommen. Weitere Zielsetzungen sind Offenheit, etwas Neues zu lernen, sich auf einen Prozess mit einer Gruppe einzulassen, die Neugierde auf andere Menschen und die Freude daran, vor Ort etwas in Gang zu bringen und zu bewegen gemeinsam mit Anderen. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland- Pfalz, Projektträger ist die Diakonie Pfalz in Speyer. Aufgaben der SeniorTRAINERinnen Teilnahme an den Qualifizierungsmodulen und Praxisphasen Regelmäßige Treffen der Regionalgruppen und Zusammenarbeit mit der Anlaufstelle Unterstützung, Begleitung, Vernetzung, Koordination und Initiierung von Projekten Engagement in Bereichen wie Soziales, Kultur, Sport, Kirche u. lokales Engagement. Aufgaben der Anlaufstelle: Gewinnung von SeniorTRAINERinnen Begleitung und Unterstützung bei der Suche nach Bereichen für ihr freiwilliges Engagement Unterstützung und Moderation der Regionalgruppe Qualifizierung nach dem in Rheinland-Pfalz geltenden Bildungskonzept durch qualifizierte Referenten/Referentinnen Weitergabe der Seminarmaterialien des Bildungsträgers und Weiterleiten von Informationen Regionale Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt und zur Gewinnung der SeniorTRAINERinnen Umsetzung Im Rahmen eines 6-monatigen Qualifizierungsprogramms wurden in 2014 an insgesamt 12 SeniorTRAINERinnen Handwerkszeug für die Arbeit mit Gruppen und die Praxis des Ehrenamtes vermittelt, in Kooperation mit Caritasverband Westeifel e. V., Gerolstein und Akademie Kues, Bernkastel. Als Abschluss erhielten alle Teilnehmenden das Zertifikat, welches zum Gebrauch der Bezeichnung als SeniorTRAINERin berechtigt. Die Qualifizierung zu SeniorTRAINERinnen wird durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie mit gefördert. Das Projekt läuft unter Federführung der Diakonie Pfalz als landesweiter Projektträger. Für 2015/2016 wurde die Caritas-Geschäftsstelle Wittlich wieder als eine von 7 Anlaufstellen in Rheinland- Pfalz ausgewählt und wird neue SeniorTRAI- NERinnen begleiten und qualifizieren. Wittlich: Mitarbeiterin Andrea Kien Caritas-Begegnungsstätte Anlaufstelle SeniorTRAINERinnen Caritas-Geschäftsstelle Wittlich

23 Lebenswelt- und sozialraumorientierte Projekte Wittlicher Tafel Personen, die eine Bedürftigkeit nachweisen können (Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit, Asyl, kleine Rente, geringes Einkommen, kinderreiche Familie, Alleinerziehende, etc.). Zielsetzung Abgabe von qualitativ einwandfreien Nahrungsmitteln (die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können) an Bedürftige. Hierdurch soll Menschen geholfen werden, eine schwierige Zeit zu überbrücken. Diese Hilfe kann ihnen Motivation für die Zukunft geben. Angebote Wöchentliche Abgabe von Lebensmitteln an Bedürftige im Tafelladen, Sternbergstraße 2a, in Wittlich. Zusätzliches Angebot: Informationen und Beratung Hilfe bei persönlichen Konflikten Hilfe bei familiären Schwierigkeiten und Hilfe bei finanziellen Notlagen durch Vermittlung an den zuständigen Fachbereich im Caritasverband. Methoden und Vorgehensweise Die Bedürftigkeit der Tafelkunden ist durch eine entsprechende Erklärung zu belegen. Mitarbeiter/-innen der Wittlicher Tafel stellen dann die Kundenkarte für alle Personen aus, die zu der jeweiligen Haushaltsgemeinschaft gehören. Die Inanspruchnahme der Tafel ist grundsätzlich nur Personen möglich, die eine Kundenkarte vorlegen. Die Abgabe erfolgt gegen eine symbolische Gebühr von 2,00 Euro je erwachsene Person. Finanzierung Finanzierung muss weiterhin durch Spenden sichergestellt sein Spenden-Aktion 1000 Ritter der Tafelrunde gesucht, die durch eine regelmäßige Spende von mindestens 5 EUR im Monat die Wittlicher Tafel unterstützen wollen. Besonderheiten 2014 Ausgabe von Schulmaterialien Ferienspaßaktionen für Tafelkinder Statistik 2014 Personenzahl betreute Kunden insgesamt ca darunter Kinder ca. 349 darunter Asylbewerber ca Lebensmittelgeschäfte wurden regelmäßig wöchentlich angefahren. Ca. 90 ehrenamtliche Kräfte arbeiten wöchentlich bei der Tafel. Wittlich: Mitarbeiter/-in Rudolf Bollonia Projektleiter Anja Adam Projektbetreuung

24 Lebenswelt- und sozialraumorientierte Projekte 10. Weihnachts-Geschenkbaum-Aktion Veranstalter Caritas-Geschäftsstelle Wittlich mit den Fachbereichen Allgemeiner Sozialer Dienst, Familienberatung, Schwangerenberatung, Schuldnerberatung, Tafel, Caritas der Gemeinde und Suchtberatung in Kooperation mit der St. Josefsbruderschaft Wittlich und der Katholischen Kirchengemeinde St. Markus, initiierte zum zehnten Mal diese gemeinsame Solidaritätsaktion. Angestrebtes Ziel Bedürftigen, die durch Arbeitslosigkeit, Flucht aus ihrer vom Krieg zerstörten Heimat, Altersarmut oder sonstigen unverschuldeten anderen Schicksalsschlägen auf Hilfe angewiesen sind, kann mit dieser Spendenaktion eine kleine Unterstützung gegeben werden. Gemeinsam mit Hilfe zahlreicher Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Wittlicher Institutionen wird so durch Spenden und Engagement hilfsbedürftigen Kindern, Familien, Rentnern, Flüchtlingen, Alleinstehenden und Alleinerziehenden zu Weihnachten auf ganz gezielte Weise eine Freude dank Ihrer Spende gemacht. Die materielle Not kann so an Weihnachten durch diese spürbare Solidarität bei diesen Familien - und ganz besonders den Kindern - an Weihnachten abgemildert werden. Besonderheiten der Durchführung Die Aktion lief vom 18. November bis 15. Dezember In den Pfarrkirchen St. Markus (Wittlich), St. Peter (Wengerohr), St. Servatius (Bausendorf), St. Andreas (Altrich) sowie im Foyer der Deutschen Bank und auf dem Weihnachtsmarkt Zeltingen-Rachtig stand je ein Weihnachts- Geschenkbaum. Anonymisierte Briefumschläge mit beschriebenen Familien- und Einzelschicksalen (die in der Caritas- Geschäftsstelle Wittlich um Rat und Hilfe in ihrer Notsituation suchten) enthielten einen Brief mit genauer Beschreibung, wie jeweils der Person/Familie gezielt geholfen werden konnte. Durch Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer, gezielte Öffentlichkeitsarbeit in der hiesigen Presse und direkte Ansprache von ehrenamtlichen Gruppen aus und um Wittlich wurde die Bevölkerung über diese Aktion informiert Spenderinnen und Spender konnten ein anonymisiertes Kuvert auswählen, abnehmen und mit einem Einkaufsgutschein, einem bei Stadtmarketing Wittlich erworbenen Gutschein oder einem frei wählbaren Bargeldbetrag bestücken und in der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich oder im jeweiligen Pfarrbüro abgeben. Fachdienstmitarbeiter der Caritas- Geschäftsstelle Wittlich leiteten die Spende an die von Spenderinnen und Spendern ausgewählte Familie oder Einzelperson noch vor Weihnachten weiter. Jeder Geschenkbrief war mit einer Kennziffer versehen die garantierte, dass die auf dem entsprechenden Umschlag angegebene Familie oder Einzelperson ganz gezielt diese Spende erhielt. Jede Spende kam 1 : 1 an! Bilanz Es wurden 209 Umschläge von sechs Weihnachts-Geschenk-Bäumen innerhalb einer kurzen Zeit abgenommen. Die Spendenbilanz zum : Eingegangene Spenden in Höhe von ,00 EUR und mehrere Päckchen. FAZIT: Es zeigte sich auch dieses Mal wieder eine ungebrochen große und beeindruckende Spendenbereitschaft mit Unterstützung der St. Josefsbruderschaft Wittlich, der Katholischen Kirchengemeinde St. Markus, der Deutschen Bank Wittlich und den Initiatoren des Weihnachtsmarktes Zeltingen-Rachtig. In kurzer Zeit konnten mit diesem Spendenaufkommen an alle 209 Bedürftigen die Spenden durch unsere Sozialarbeiter noch bis zum Fest weitergeleitet werden. Beim Überreichen der Spendenumschläge an die Bedürftigen erleben wir eine große Freude und dies berührt uns stets aufs Neue und zeigt uns, wie wichtig ein solches Zeichen der Mitmenschlichkeit ist. Ausblick Die Geschäftsstelle Wittlich wird in 2015 diese Aktion mit der 11. Auflage fortführen. Wittlich: Mitarbeiterin Andrea Kien Verwaltung

25 Lebenswelt- und sozialraumorientierte Projekte Voll toll?! Alkohol betrachtet beim Geocaching Hintergrund Der Erfolg unserer Geocaching Rund(e) um Sucht in Wittlich, die sogar den 3. Platz beim Landespräventionspreis 2013 gewonnen hat, motivierte uns dazu, eine weitere Runde in Bernkastel-Kues zum Thema Alkohol anzugehen. Neben Kai Lukas, dem Jugendwart des Sportkreises Bernkastel-Wittlich, konnten wir als weitere Kooperationspartner/innen Lehrer/innen des Nikolaus-von-Kues Gymnasiums und eine Schulsozialarbeiterin der Freiherr-vom-Stein-Realschule Plus gewinnen. Die breite Ausbildungs- und Erfahrungspalette der einzelnen Mitglieder unserer Arbeitsgruppe ergab viele Geocaching-Stationen mit Fragen, die sich vom Schwierigkeitsgrad her stark unterscheiden. Eine Lehrerin versicherte aber, dass diejenigen Stationen mit Fragen aus Biologie und Chemie das Wissensniveau eines Gymnasiasten in der 6. Klasse nicht überschreiten würden Aufbau der Voll toll?! - Runde Es gibt elf Stationen der Voll toll?! -Runde in Bernkastel-Kues, die in irgendeiner Art und Weise mit dem Thema Alkohol zu tun haben. Die Örtlichkeiten reichen von Institutionen, wie dem Krankenhaus oder der Caritas über Kulturstätten, wie dem Weinlehrpfad oder einem besonderen Winzerhaus bis hin zu Orten, wo man vermehrt Alkohol begegnet, wie einem Getränkemarkt oder dem Forumsplatz, einem beliebten Treffpunkt von Jugendlichen. Die Geocacher kennen die Stationen bzw. die genauen Verstecke im Vorfeld nicht: Sie müssen Koordinaten errechnen, indem sie vorher Fragen beantworten, deren Antwortmöglichkeiten mit Zahlen verbunden sind: Da die Nutzer der Runde auch etwas lernen sollen, sind die Aufgaben nicht immer ganz einfach und es macht Sinn, das Internet als Hilfe zur Beantwortung heranzuziehen. Die einzelnen Stationen Station 1: Volle Organe Hier muss die Reihenfolge überlegt werden, welchen Weg der Alkohol durch die Organe nimmt. Außerdem wird zugeordnet, welche Organe wieviel % des Alkohols aufnehmen bzw. abbauen Station 2: Maßvoll oder Maß voll Ein Buchstabensalat ergibt zwei Lösungswörter zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Der Grenzwert zum potentiell schädigenden Konsum wird bestimmt. Station 3: Die Schnapsdrossel Welchen Alkohol darf man ab welchem Alter kaufen? Wer das Puzzle in der Dose von Station 2 löst, kennt die Antworten. Station 4: Voll ernst! Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit einer Person sind in die richtige Reihenfolge zu bringen. Station 5: Voll mythisch Aussagen und Gerüchte, die immer wieder zum Alkohol kursieren, sollen auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft werden. Station 6: Voll Fakt! Bei mehreren Fragen müssen aus jeweils drei Lösungsvorschlägen die richtigen Antworten bestimmt werden. Um die Dose zu finden, sind bei der errechneten Koordinate vor Ort noch zusätzliche Fragen zu lösen. Station 7: Voll im Saft Hier sind Fragen zu beantworten rund um den Wein und seine Gärung. Station 8: Voll ok Wer die fehlenden Wörter im Lückentext ergänzt, lernt einige Trinkregeln zum vernünftigen Umgang mit Alkohol kennen. Um die Dose zu finden, sind bei der errechneten Koordinate vor Ort noch zusätzliche Fragen zu lösen. Station 9: Voll chemisch In einem Buchstabensalat müssen versteckte Wörter gefunden werden. Station 10: Voll riskant! Wer das Labyrinth löst, kann ganz leicht zuordnen, welcher Blutalkoholwert welche Auswirkungen auf Stimmungen, Gefühle und Verhalten hat.

26 Station 11: Voll abhängig und dann? Um die Lösungswörter zu erhalten, müssen die Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Von Logbüchern und Schätzen Sind die Koordinaten ermittelt, geht es mittels GPS-Geräten (für Gruppen über die Caritas- Geschäftsstelle Wittlich ausleihbar) auf die Suche nach den Verstecken von kleinen Dosen. Darin sind Logbücher, in die man sich als Finder eintragen kann, bspw. mit einem Phantasienamen, und die eine Bonuszahl enthalten. Hat man alle Verstecke gefunden, kann man mit Hilfe der Bonuszahlen die Koordinaten für das Versteck des Schatzes errechnen. Die Schatzdose enthält Give-Aways der Suchtprävention zum Mitnehmen wie Stifte, Rezeptbücher für alkoholfreie Cocktails etc. und man bekommt auch die Koordinaten für einen Zusatz-Bonus, den man allerdings nur nüchtern gefahrlos findet. Zeit und Erreichbarkeit Die Route dauert zu Fuß etwa 4 Stunden, man kann alle Stationen aber auch mit dem Fahrrad erreichen. Mit dem Auto ist die Erreichbarkeit bei vielen Stationen ebenfalls gegeben, allerdings nicht bei allen. Fragenkatalog Die Fragen sind über die Projektbeteiligten erhältlich oder können auf der Internetseite gelesen werden (kostenlose Registrierung / Anmeldung erforderlich). Malwettbewerb Um ein schönes Bild als Logo für die neue Runde zu bekommen, führten die Projektbeteiligten an der Friedrich-Spee-Realschule Plus in Bernkastel-Kues einen Malwettbewerb für die 6. Klassen durch (siehe Pressebericht). Wie die neue Runde ankommt Quelle: Die Rätsel waren sehr interessant und die ganze Runde sehr kurzweilig. Die Caches waren fast alle gut zu finden und schön gemacht. (MimiNemo) Durch diese Serie wurden wir noch einmal dazu veranlasst, über das Thema Alkohol nachzudenken. Wir trafen durch die Rätsel auf Bekanntes, aber auch auf Neues und auf einige Mythen rund um das Thema Alkohol. Durch die nicht gerade kurze Runde durch Kues kamen wir in Gegenden der Stadt, die uns trotz vieler Besuche in Bernkastel-Kues noch weniger bekannt waren. Schön war es, dass wir die einzelnen Dosen - wenn auch mit gelegentlichen Umwegen - sogar mit dem Rollstuhl anfahren konnten. (Hexe) Die Rätselaufgaben waren sehr spannend und lehrreich. Danke für die tolle Arbeit. (Moselcache) Danke an den umtriebigen owner für diese gelungene Aufklärungsarbeit. (dr. snuggles) Wittlich: Mitarbeiterin Claudia Engler Dipl. Pädagogin Katja Reinehr Dipl. Pädagogin

27 Lebenswelt- und sozialraumorientierte Projekte Kooperationsprojekt Paten für Ausbildung Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der Realschule plus Traben-Trarbach. Das Projekt steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern offen, ist jedoch schwerpunktmäßig für Jugendliche gedacht, die aus unterschiedlichen Gründen einen besonderen Unterstützungsbedarf haben. Bei freien Kapazitäten von ehrenamtlichen Patinnen und Paten können auch schulunabhängige Anfragen für eine Patenschaft berücksichtigt werden. Zielsetzung Ziel des Projektes ist die Vermittlung ehrenamtlicher Patenschaften für Jugendliche als Begleitung in eine Ausbildung. Die Ehrenamtlichen unterstützen die Jugendlichen bei der Berufsorientierung und bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle. In den einzelnen Patenschaften können jedoch auch Ziele wie weiterführender Schulbesuch, für eine spätere Ausbildung notwendige Praktika, die Aufnahme eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres und ein Bundesfreiwilligendienst erste (notwendige) Schritte in Richtung einer späteren Berufsausbildung sein. Das Angebot Die Arbeit zwischen Ausbildungspaten und Jugendlichen beginnt mit der Klärung der beruflichen Wünsche und Zielsetzungen. Im weiteren Verlauf geht es um Hilfestellungen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, die Begleitung zum Vorstellungsgespräch etc. bis im Idealfall hin zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages. Ausbildungspaten und Jugendliche sollten sich gemeinsam darüber verständigen, wann, wie häufig und in welchen Situationen sie sich treffen bzw. Kontakt zueinander aufnehmen wollen. Die Häufigkeit und Dauer der Kontakte kann im Einzelfall sehr unterschiedlich sein und richtet sich nach der jeweiligen Situation. Die Zuständigkeit der Paten/Patinnen gilt für den persönlichen und sozialen Bereich, nicht für fachliche Probleme. Dafür können bei Bedarf professionelle Hilfen in Anspruch genommen werden. Des Weiteren sollen die Paten/Patinnen den Jugendlichen eine Vertrauensperson und ein Ansprechpartner sein, bei Konflikten mit der Schule vermitteln, und bei Misserfolgen sollen sie die Jugendlichen ermutigen und wieder aufbauen. Die Paten/Patinnen werden durch Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Zudem findet ein regelmäßiger, fachlich begleiteter Erfahrungsaustausch statt, der ergänzt wird durch bedarfsorientierte Qualifizierungsangebote. Darüber hinaus steht die hauptamtliche Mitarbeiterin bei Fragen und Problemen zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen finden Arbeitstreffen mit den Projektinitiatoren statt. Inhalt dieser Treffen sind: Aktueller Projektstand/Auswertung Finanzierung Planung der nächsten Schritte und Absprache der Zuständigkeiten Des Weiteren finden zweimal jährlich Arbeitstreffen der Patenprojekte auf DiCV-Ebene statt. Die Kooperationspartner werden einmal jährlich über den Projektstand und verlauf informiert. Besonderheiten 2014 Das Ausbildungspatenprojekt wurde im Januar 2014 am Tag der offenen Tür an der Realschule plus interessierten Schüler/innen und Eltern anhand eines Infostandes präsentiert. Bei einem Waffelverkauf konnte ein kleiner Erlös zugunsten des Projektes erzielt werden. Als Zeichen der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement der Patinnen und Paten fand im Jahr 2014 ein Reflexions- und Dankestreffen statt. Hierzu haben die Projektinitiatoren die ehrenamtlichen Paten/Patinnen und die am Projekt teilnehmenden Schüler und Schülerinnen zu Kaffee und Kuchen mit anschließender Besichtigung einer Straußenfarm eingeladen. Im Anschluss wurde das Projekt thematisch reflektiert und ein Ausblick für künftige Ausbildungspatenschaften erarbeitet. Statistik 2014 Im Jahr 2014 standen 10 ehrenamtliche Patinnen und Paten für eine Ausbildungspatenschaft zur Verfügung.

28 In der ersten Jahreshälfte 2014 betreuten 9 Patinnen und Paten 9 Schülerinnen bzw. Schüler aus den Abschlussklassen der Realschule plus Traben-Trarbach. Diese 9 Patenschaften wurden zu Beginn der Sommerferien 2014 planmäßig beendet. Hiervon besuchten 4 Schüler/innen weiterführende Schulen. Ein Schüler konnte ein Langzeitpraktikum mit sich evtl. anschließender Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann aufnehmen. Ein Schüler ist in den elterlichen Betrieb eingestiegen. 3 Schülerinnen fanden einen Ausbildungsplatz als Friseurin, Dachdeckerin und Köchin. In der zweiten Jahreshälfte 2014 boten 8 Patinnen und Paten ihre Unterstützung an. Es wurden 8 Patenschaften gegründet, die im Jahr 2015 fortlaufen werden. Auch in den Fällen, in denen eine weitere Schulbildung gewählt oder ermöglicht wurde, waren die Ehrenamtlichen in den Patenschaften motivierend tätig. Sie haben z. B. durch das Vermitteln von Praktika eine Unterstützung bei der Berufsorientierung gegeben und die persönlichen Stärken gefördert. Die Patinnen und Paten stehen auch nach offizieller Beendigung der Patenschaften ihren ehemaligen Patenschüler/innen unterstützend zur Seite, um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden oder um bei Problemen in weiterführenden Schulen oder in Ausbildungsbetrieben positiv intervenieren zu können. Fachliche Begleitung Der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. ist Anstellungsträger für eine hauptamtliche Mitarbeiterin mit entsprechender fachlicher Qualifikation. Abschlussgespräche (bei Bedarf) Beteiligung bei Infoveranstaltungen zur Akquise Ehrenamtlicher Koordination der Arbeitskreistreffen und Teilnahme Erstellung der Sachberichte / Jahresberichte Außerdem stellt der Caritasverband die Mitarbeiterin aus dem Bereich Projektentwicklung begleitend zur Verfügung. Aufgaben: Beantragung finanzieller Mittel zur Finanzierung der Personal- und Sachkosten der pädagogischen Mitarbeiterin fristgemäße Abwicklung der Verwendungsnachweise und Sachberichte Teilnahme an den Arbeitskreisen der Projektinitiatoren Zudem präsentiert ein Caritasmitarbeiter, der zugleich Mitglied des Dekanatsrates Wittlich ist, das Projekt in der Öffentlichkeit. Wittlich: Mitarbeiter/-in Silke Heiseler Pädagogische Mitarbeiterin Ulrike Jung-Ristic Projektbegleitung Rainer Martini Öffentlichkeitsarbeit Sie hat folgende Zuständigkeiten (Schwerpunkt pädagogische Begleitung und Ehrenamtskoordination): Organisation und Durchführung der Schulungen und weiterer Qualifizierungsangebote für die Ehrenamtlichen Organisation und fachliche Begleitung der regelmäßigen Austauschtreffen Kontinuierliche Begleitung von Ehrenamtlichen und Jugendlichen Kontakt zur Schule Zuordnung der Jugendlichen zu den ehrenamtlichen Paten/innen und Abschluss der Vereinbarung

29 Caritas-Sozialstationen (AHZ) Wittlich und Bernkastel-Kues Kranke, alte, pflegebedürftige und behinderte Menschen Familien mit Kindern Angehörige von Pflegebedürftigen Zielsetzung Grund- und Behandlungspflege Hauswirtschaftliche Versorgung Einsätze nach 37 Abs. III Pflegeversicherungsgesetz Beratung in allen Fragen im Zusammenhang mit Alter, Krankheit und Pflegebedürftigkeit Vermittlung von ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen Anleitung und Begleitung Einsatz von Familienpflegerinnen und Familienhelferinnen Sterbebegleitung (Hospiz) Vermittlung von Hausnotruf. Unser Service für Sie Versorgung an 7 Tagen in der Woche auf Wunsch auch mehrmals am Tag! Erreichbarkeit rund um die Uhr für die Patienten der Caritas-Sozialstationen. Perspektiven, Wünsche, Erwartungen Weitere Optimierung der Zusammenarbeit mit allen im Pflegeprozess involvierten Partnern, Institutionen und Einrichtungen zur bestmöglichen Versorgung der Patienten höhere Flexibilität im Personaleinsatz Annäherung der ausgehandelten/auszuhandelnden Leistungsentgelte an die tatsächlichen Kostenstrukturen, um kostendeckend arbeiten zu können. Statistik 2014 Pflegemaßnahmen Davon Maßnahmen aufgrund ärztlicher Anordnung Zahl der betreuten Patienten 394 Hauswirtschaftliche Maßnahmen Dabei betreute Personen 53 Qualität des ambulanten Pflegedienstes MDK-Prüfung: Sehr gut Pflegerische Leistungen 1,0 Ärztlich verordnete pflegerische 1,0 Leistungen Dienstleistung u. Organisation 1,0 Gesamtergebnis 1,0 Befragung der Kunden 1,0 Landesdurchschnitt 1,4 Ihre Ansprechpartnerinnen Christiane Klar Pflegedienstleitung der Caritas-Sozialstation Wittlich Zur Schweiz Wittlich Angelika Thomas Pflegedienstleitung der Caritas-Sozialstation Bernkastel-Kues Gartenstraße Bernkastel-Kues

30 Caritas-Sozialstation Wittlich Niedrigschwellige Betreuungsangebote Menschen mit Demenz und deren Angehörige Zielsetzung Verbesserung der Lebenssituation Erhalten/Fördern von Alltagskompetenzen Erhalten/Fördern von Sozialkompetenzen Entlastung der Angehörigen Unterstützung der häuslichen Betreuung Angehörigen Freiraum für eigene Aktivitäten bieten. Niedrigschwellige Angebote Betreuung im häuslichen Umfeld ab 2005 Betreuungsgruppe, ab tägig donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr Betreuungsgruppe Neue Wege für Menschen mit beg. Demenz ab tägig montags von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr Tagesbetreuung in Kleingruppen, ab tägig freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr Qualifizierte Ehrenamtliche betreuen Menschen mit Demenz zu Hause und bei den Gruppenangeboten Methodisches Handeln Bei der Betreuung im häuslichen Umfeld gestalten Ehrenamtliche regelmäßig die gemeinsame Zeit nach den Interessen und Wünschen des Erkrankten. Im Vordergrund stehen die Biografiearbeit und die verschiedenen Beschäftigungsangebote, wie bspw. Musik, Spiele, Werken, Basteln, Spaziergänge, Einkäufe etc. In der Betreuungsgruppe sind unter Anleitung einer Fachkraft die Ehrenamtlichen in der Regel für 10 Gäste zuständig. Die Besucher der Betreuungsgruppe haben einen festen Platz und es wird eine Warteliste geführt. Die Gestaltung des Nachmittages ist jeweils auf die Jahreszeiten und Feste ausgerichtet. Gleichbleibende Rituale bestimmen den Ablauf. Bei der Tagesbetreuung sind wiederum unter Anleitung einer Fachkraft die Ehrenamtlichen in der Regel für sechs Gäste zuständig. Hier besteht ein Rotationsprinzip, so dass unterschiedliche Teilnehmer in den Genuss dieses Angebotes kommen. Die inhaltliche Gestaltung ist vergleichbar mit der Betreuungsgruppe. Besonderheiten Die ehrenamtlichen Mitarbeiter werden umfangreich für die Betreuung qualifiziert, fachlich begleitet und fortgebildet. Bei den Gruppenangeboten gibt es außer notwendigen Mobilität - keine Ausschlusskriterien hinsichtlich des Krankheitsbildes und Verhalten der Gäste. Es wird ein Fahrdienst angeboten. Wer trägt die Kosten? Förderung der niedrigschwelligen Angebote durch die Kommune, das Land, die Pflegekassen und Eigenmittel des Trägers Abrechnung der betreuten Stunden über die Pflegekasse des Erkrankten im Rahmen der zusätzlichen Betreuungsleistung von 104,00 oder 208,00 monatlich Ehrenamtliche erhalten eine Aufwandsentschädigung für die geleisteten Stunden Statistik Ehrenamtliche Helferinnen u. Helfer für die niedrigschwelligen Angebote 39 Häusliche Betreuung von Erkrankten 33 eingesetzte Ehrenamtliche 42 geleistete Betreuungsstunden Betreuungsnachmittage 22 jeweils untersch. betreute Personen 16 eingesetzte Ehrenamtliche 15 geleistete Betreuungsstunden 678 Betreuungstage 23 jeweils untersch. betreute Personen 13 eingesetzte Ehrenamtliche 14 geleistete Betreuungsstunden 1174 Neue Wege 22 jeweils untersch. betreute Personen 4 eingesetzte Ehrenamtliche 5 geleistete Betreuungsstunden 259 Ihre Ansprechpartnerinnen Christiane Klar, Leiterin Sozialstation Wittlich Angelika Meitzner-Zinner, Fachkraft für Betreuung/Demenz Zur Schweiz 20, Wittlich Barbara Barden Projektkoordinatorin/ -entwicklung amb. Pflege Ambulantes Hilfezentrum Treis-Karden In Bolz 4, Treis-Karden

31 Caritas-Sozialstation Bernkastel-Kues Niedrigschwellige Betreuungsangebote Menschen mit Demenz und deren Angehörige Zielsetzung Betreuung von Menschen mit Demenz im Rahmen eines Gruppenangebotes oder in der Häuslichkeit Erhalten/Fördern von Alltagskompetenzen Erhalten/Fördern von Sozialkompetenzen Entlastung der Angehörigen und Freiraum für eigene Aktivitäten bieten. Niedrigschwellige Angebote Betreuungsgruppe, ab 2013 jeden 2. Dienstag (gerade Woche) im Monat von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Caritas- Außenstelle Bernkastel-Kues Betreuung im häuslichen Umfeld ab 2013 Methodisches Handeln In der Betreuungsgruppe sind unter Anleitung einer Fachkraft die Ehrenamtlichen in der Regel für fünf bis acht Gäste zuständig. Die Besucher der Betreuungsgruppe haben einen festen Platz. Die Gestaltung des Nachmittages ist jeweils auf die Jahreszeiten und Feste ausgerichtet. Gleichbleibende Rituale bestimmen den Ablauf, ressourcenorientierte Beschäftigungen werden angeboten. Um kognitive Ressourcen zu erhalten, wird in regelmäßigen Abständen Biografiearbeit in die Beschäftigung mit eingebunden. Feste Bestandteile sind jedoch bei jedem Treffen das Singen von Liedern im jahreszeitlichen Kontext sowie das Erzählen über Früher in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen. Bei der Betreuung im häuslichen Umfeld von Menschen mit Demenz gestalten Ehrenamtliche regelmäßig die gemeinsame Zeit nach Interessen und Wünschen des Erkrankten. Dabei steht Biografiearbeit im Vordergrund und darauf basieren verschiedene Beschäftigungen wie bspw. Musik, Spaziergänge, Basteln, Gesellschaftsspiele etc. Besonderheiten Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen werden umfangreich für die Betreuung von Menschen mit Demenz qualifiziert, fachlich begleitet und fortgebildet. Bei den Gruppenangeboten gibt es - außer der notwendigen Mobilität - keine Ausschlusskriterien hinsichtlich des Krankheitsbildes und Verhalten der Gäste. Wer trägt die Kosten? Förderung des niedrigschwelligen Angebotes durch die Kommune, die Pflegekassen, das Land und Eigenmittel des Trägers (z. B. Bewirtungskosten) Abrechnung der betreuten Stunden über die Pflegekasse des Erkrankten im Rahmen der zusätzlichen Betreuungsleistung von 104,00 oder 208,00 monatlich oder auch als Selbstzahler möglich Ehrenamtliche erhalten eine Aufwandsentschädigung für die geleisteten Stunden Statistik Ehrenamtliche Helferinnen u. Helfer für die niedrigschwelligen Angebote 9 Betreuungsnachmittage 25 jeweils untersch. betreute Personen 5 eingesetzte Ehrenamtliche 6 geleistete Betreuungsstunden 264 häusliche Betreuung von Erkrankten 6 eingesetzte Ehrenamtliche 7 geleistete Betreuungsstunden 610 Ihre Ansprechpartnerinnen Angelika Thomas Leiterin Sozialstation Bernkastel-Kues Angelika Meitzner-Zinner, Fachkraft für Betreuung/Demenz Gartenstraße 24, Bernkastel-Kues Barbara Barden Projektkoordinatorin/ -entwicklung amb. Pflege Ambulantes Hilfezentrum Treis-Karden In Bolz 4, Treis-Karden

32 Beratungs- und Koordinierungsstellen in den Pflegestützpunkten Bernkastel-Kues und Wittlich Alte, kranke, behinderte und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige. Zielsetzung Aufrechterhaltung einer möglichst selbstständigen Lebensführung in der vertrauten häuslichen Umgebung unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Hilfesuchenden und Entlastung der Angehörigen. Angebote Pflegeberatung nach 7 a SGB XI Information über ambulante und stationäre Hilfsangebote Information und Beratung über finanzielle und sozialrechtliche Angelegenheiten Information und Beratung für pflegende Angehörige und Interessierte Vermittlung und Koordinierung der gewünschten Hilfen Zielorientierte Projekte und Veranstaltungen. Methoden und Vorgehensweise Einzelberatung Hausbesuche Hilfeplanerstellung im Rahmen von Case- Management Gruppenangebote Kontakte und Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Institutionen und Diensten Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Stabilisierung und Ausbau des Netzwerkes zu allen Partnern im Hilfesystem, z. B. Ehrenamtliche, Institutionen. Wünsche und Erwartungen Verbesserung der Versorgung für die Klienten Abschaffung der Fünfjahresfrist für die Vergabe der Beratungs- und Koordinierungsstellen. Perspektiven Erweiterung der Angebote für Pflegebedürftige Implementierung des Pflegestützpunktes im Gesundheitssystem Netzwerke anregen, Mitarbeit in bestehenden Netzwerken, Netzwerke pflegen. Statistik 2014 Insgesamt 858 Informationen und Kurzberatungen 535 Mehrfachberatungen 323 Klientenbesuche 278 Sprechstunden 373 Menschen mit Demenz 129 Allein lebend 128 Situation der Klienten Keine Pflegestufe 97 Pflegestufe 0 45 Pflegestufe I 98 Pflegestufe II 71 Pflegestufe III 12 Wittlich: Mitarbeiterinnen Anne Hees-Konrad Dipl. Sozialarbeiterin Bernkastel-Kues: Ursula Schneider Dipl. Sozialpädagogin

33 Ökumenischer Hospizdienst Wittlich Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Schwerkranke und Sterbende sowie ihre Angehörigen ohne Ansehen der Person, Abstammung, Sprache, Religion oder politischer Anschauung. Zielsetzung Veränderung des gesellschaftlichen Bewusstseins von Sterben und Tod. Einsetzen für: die Betrachtung des Sterbens als selbstverständlicher Teil des Lebens den Erhalt der Würde des Menschen bis zum letzten Augenblick des Lebens die Schaffung einer Lobby für Schwerkranke und Sterbende. Im Ehrenamt: Angebote Mitmenschliche Begleitung der Schwerkranken und Sterbenden im Sinne von Geleit geben durch qualifizierte ehrenamtliche Hospizhelfer/-innen Begleitung der Angehörigen Trauerbegleitung Lebenscafé für Trauernde Im Hauptamt: sind zwei Hospizfachkräfte (jeweils 50 %) der Caritas-Sozialstation Wittlich angegliedert. Ihre Aufgaben sind: Koordination der ehrenamtlichen Einsätze und deren fachliche Begleitung Beratung und Unterstützung Anleitung in palliativpflegerischen Maßnahmen Unterstützung der Symptomkontrolle und eingeleiteten Therapiemaßnahmen Beratung zu effektiver Schmerzbehandlung in Abstimmung mit Ärzten Zusammenarbeit im Netzwerk. Hervorhebenswerte Besonderheiten Ablehnung der aktiven Sterbehilfe Sterbebeistand ist Lebensbeistand Der 6. Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer/innen startete im November 2013 Öffentlichkeitsveranstaltung mit dem Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich zum Thema Nahtoderfahrungen am Namensänderung des ehrenamtlichen Dienstes Perspektiven, Wünsche, Erwartungen Kontinuierliche Fortführung der Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung durch Spenden Ausbau der Hospizinitiative und des ambulanten Hospiz- und Palliativ- Beratungsdienstes Statistik wurden 87 Patienten von den Hospizfachkräften beraten und begleitet. 58 Patienten und ihre Angehörigen wurden von 22 Hospizhelfern/innen in 1203 Stunden begleitet. Die durchschnittliche Begleitungsdauer sind 98 Tage. 4 Ehrenamtliche haben 27 Angehörige in 81 Einzelgesprächen (115 Stunden) in ihrer Trauer begleitet. 22 Gäste haben am monatlichen Treffen des Lebenscafés für Trauernde teilgenommen. Die 11 Mitarbeiter/innen des Lebenscafés und die 4 Begleiter/innen von Trauernden in der Gemeinde haben an einem Praxisreflektionstag teilgenommen Kooperationspartner Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. Dekanat Wittlich Evangelische Kirchengemeinde Wittlich Kath. Erwachsenenbildung Mittelmosel Wittlich: Mitarbeiterinnen Maria Groß/Sabine Rodermann Krankenschwestern/Hospizfachkräfte Zur Schweiz Wittlich Anne Hees-Konrad Fachkraft der Beratung und Koordinierung im Pflegestützpunkt I Kurfürstenstraße Wittlich

34 Malteser Hilfsdienst e. V. Die Aufgabe des Malteser Hilfsdienst e. V. ist die Breitenausbildung und der Einsatz in Erster Hilfe, im Sanitäts- und Rettungsdienst, im Zivil- und Katastrophenschutz sowie in der Not- und Katastrophenhilfe jeder Art. Ebenfalls zum Aufgabengebiet gehören die Ausbildung und der Einsatz in der Versorgung und Betreuung von Kranken und Behinderten, Verletzten und Verwundeten, die sozialpflegerische Ausbildung sowie die Malteser Jugendarbeit. Zusätzlich gibt es in Wittlich eine Dienststelle der Malteser Hilfsdienst ggmbh. Die Aufgaben der ggmbh sind die operativen Dienste wie Krankentransport, Rettungsdienst, Hausnotrufdienst. Anschrift: Malteser Hilfsdienst, Koblenzer Str. 95, Wittlich, Tel Fax Bedürftige Menschen Alte Menschen Menschen in akuten Notsituationen aus der Stadt Wittlich Schulkinder Zielsetzung Gewähren von unbaren Hilfen und Anregungen der Hilfe zur Selbsthilfe. Angebote Ausgabe von Gutscheinen für Lebensmittel, Kleidung und Heizungsbeihilfe Hausbesuche bei Aktionen zu Ostern, im Herbst und zu Weihnachten Hilfe bei Verschuldung/sonstigen Notsituationen Altenheimbesuche mit Blumengruß (zum Valentinstag im Haus Mozart, am Frühlingsanfang im Altenheim St. Wendelinus) und St. Paul Geburtstagsbesuche bei Senioren an runden Geburtstagen Fachverbände des Caritasverbandes Malteser Hilfsdienst Zahl der Mitglieder 479 Mitglieder Ortsbeauftragte des MHD sind Kreisbeauftragter Bernkastel-Wittlich Klaus Braband, Talstraße 20, Dreis, Ortsbeauftragter Bausendorf Stefan Heiseler, Wyttenbachstr. 37, Bausendorf, Stadtbeauftragter Wittlich Dirk Vogler, Koblenzer Str Wittlich, Ortsbeauftragter Dreis Werner Kranz, Steinweg 13 a, Dreis, Vinzenzkonferenz Ortsbeauftragter Piesport Daniel Veit, Spielegasse 8, Neumagen-Dhron, Zahl der Mitglieder 13 Mitglieder Ergänzender Hinweis Herr Alfred Brockes hat eine Chronik der Vinzenzkonferenzen in Übereinstimmung mit dem Diözesanrat der Vinzenzkonferenzen herausgegeben. Sie beschreibt die Entwicklung der Vinzenzkonferenzen in der Diözese Trier bis in die Neuzeit hinein. Die Chronik kann bei Herrn Brockes erworben werden. Ansprechpartner Alfred Brockes Dr. Erich Mertes Ehrenvorsitzender 1. Vorsitzender Auf m Geifen 15 Auf m Geifen Wittlich Wittlich

35 Fachverbände des Caritasverbandes Kreuzbund e. V. Selbsthilfeorganisation und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige Suchtgefährdete (abhängige) Personen und mitbetroffene Angehörige. Zielsetzung Herausführung aus den Zwängen der Sucht und Hinführen zu einem sinnerfüllten Leben ohne Suchtmittel. Schwerpunkte der Kreuzbundarbeit sind: Motivation zu einer ambulanten oder stationären Behandlung Begleitung der Betroffenen und Mitbetroffenen während dieser Behandlung und Nachsorge in Selbsthilfegruppe. Angebote Einzelgespräche, Gruppengespräche und gemeinsame (suchtmittelfreie) Veranstaltungen Zahl der Mitglieder 164 Mitglieder Ansprechpartner/-innen Gruppe Wittlich Vors. Artur Greis, Pariserstraße 3, Reil, Frauengesprächskreis Gisela Anke, Gruppe Salmtal Walter Könen, Zum Schieferfeld 27, Altrich, Gruppe Bernkastel-Kues Herbert Kappes, Georgstraße 7 a, Zeltingen-Rachtig, Gruppe Thalfang Siegfried Eiserloh, Volkerbachstraße 2, Heidenburg, Gruppe Morbach Achim Andres, Trarbacher Straße 42, Longkamp, Regionalverband Mosel Kurt Schaaf, Marienstr. 18, Zeltingen-Rachtig, Frauengesprächskreis Elisabeth Micheln, Oberst Wiese 22, Heidenburg,

36 Fachverbände des Caritasverbandes SKFM: Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Wittlich e. V. Ehrenamtliche Betreuer im Kreis Bernkastel-Wittlich Betreuungsbedürftige Personen nach dem Betreuungsgesetz (BtG) Im Bereich Fortbildung: Ehrenamtliche Betreuer, Schülergruppen, Mitarbeiter/-innen sozialer Einrichtungen, Auszubildende in Alten- und Krankenpflegeberufen Gefangene in der JVA Wittlich Angehörige von Inhaftierten. Zielsetzung Verbesserung der Situation von ehrenamtlichen Betreuern Beratung, Schulung und Gewinnung von ehrenamtlichen Betreuern Beratung und Information zu Vorsorgeverfügungen wie Vollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung Schaffen eines Gefühls von Rückhalt und Bestätigung für die Betreuer in ihrem oft schwierigen, belastenden Ehrenamt Schulungs- und Fortbildungsarbeit zu Themen aus dem speziellen Bereich der Betreuungstätigkeiten Übernahme von Betreuungen Gruppenarbeit in der JVA Wittlich Beratung für Angehörige Inhaftierter im Projekt Rückenwind. Methoden und Vorgehensweise Veranstaltungen im Bereich Fortbildung u. Schulung, Referate Mithilfe bei Antragstellungen Suche nach geeigneten Heimplätzen Vermittlung von sozialen Diensten/Pflegediensten Hilfe bei der Zusammenarbeit mit Behörden/sozialen Institutionen Erarbeitung von Pflegeverträgen Vermittlung bei Krisensituationen Zusammenarbeit mit Amtsgericht, Caritasverband, Gesundheitsamt, Pflegediensten, Behörden, Pfarreien, Politikern, Vereinen und Verbänden Erfahrungsaustausch für Betreuer / pflegende Angehörige (Gruppenarbeit und Einzelgespräche zwecks Stärkung / Entlastung der Betreuer). davon Zahl der Mitglieder im Bereich der gesetzlichen Betreuungen 13 Ehrenamtliche Vollzugshilfe 12 Betreuung von Angehörigen Inhaftierter / Rückenwind Ansprechpartnerinnen Inge Falkenberg Diplom Sozialpädagogin SKFM Betreuungsverein Bergweilerweg Wittlich Fax Internet: Melanie Bonifas Diplom Pädagogin Projekt Rückenwind Beratungsstelle für Angehörige Inhaftierter Trierer Landstraße Wittlich Fax Internet:

37 Ermöglichen Sie Hilfe mit den Zuschlägen der Wohlfahrts- und Weihnachtsmarken! Hilfe, die ankommt! Beispielhafte Projekte der Wohlfahrtsverbände finanziert mit Zuschlagserlösen aus dem Wohlfahrtsmarken-Verkauf Das Evangelium nach Johannes nimmt das Bild vom Licht auf, wenn es hier heißt:... das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Zum äußeren Zeichen dieses göttlichen Lichtes wird ein Stern, der Stern von Betlehem. Das christliche Altertum verstand darunter einen Stern mit Schweif, einen Kometen (Gestaltung: Nicole Elsenbach, Hückeswagen). Erstausgabetag war am Im Jahr 2015 sind Motive aus dem Märchen Dornröschen Gegenstand der Sondermarkenserie Grimms Märchen. In dem Märchen Dornröschen wird erzählt, wie sich Prinzessin Dornröschen an ihrem 15. Geburtstag mit einer Spindel in den Finger sticht und mit dem gesamten königlichen Hofstaat in einen 100jährigen Schlaf versinkt. Weil eine weise Frau nicht zur Feier der Taufe von Dornröschen eingeladen war, ist das Schloss für den einhundert Jahre währenden Fluch der nachtragenden Fee von einer undurchdringlichen Dornenhecke umgeben, die sich erst nach Ablauf der hundert Jahre in eine Rosenhecke verwandelt. Erst an diesem Tag gelingt es einem Prinzen, in das Schloss zu gelangen, wo er die Königstochter wachküsst. Daraufhin findet auch der Schlaf des übrigen Hofstaates sein Ende. Die drei Sondermarken gibt es im Wert von Cent ( Die Spindel ), Cent ( Der Schlaf ) und Cent ( Der Kuss ). Erstausgabetag war der Frankieren Sie Ihre Briefe mit Wohlfahrtsmarken und helfen Sie damit Menschen in Not. Ihr Porto mit Herz können Sie bei der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich bestellen. Porto und Zuschlagserlöse können als Betriebskosten steuerlich voll abgesetzt werden! Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Marken unterstützen Sie die soziale Arbeit des Caritasverbandes Wittlich vor Ort, gezielte Hilfe Cent für Cent wird ermöglicht. Wir freuen uns, wenn Sie durch den Kauf der Wohlfahrtsmarken die sozial-caritative Arbeit unterstützen. Mitarbeiterin Katharina Otten, Verwaltung

38 Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück Zukunft stiften Jede Zustiftung an die Stiftung wird anders als bei Spenden nicht zeitnah ausgegeben, sondern bleibt in ihrem Wert ungeschmälert Teil des Stiftungsvermögens. Die Zinsen werden Jahr für Jahr genutzt, um heutiger Not wie auch der Not nachfolgender Generationen wirkungsvoll zu begegnen. Ihre Zuwendung hilft! Menschen in Not wirkungsvoll zur Seite stehen Wenn Ihnen die Solidarität mit Menschen in Not wichtig ist und Sie eine interessante Alternative des finanziellen sozialen Engagements suchen, ist unsere Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück sicher ein guter Weg. Die Idee der Stiftung Die Caritas-Stiftung Mosel-Eifel-Hunsrück verfolgt den Zweck, die Arbeit des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. vor allem auch langfristig zu unterstützen, um Menschen in Notlagen beizustehen. Das Stiftungsvermögen wächst mit jeder Zustiftung an die Stiftung und damit ihr Ertrag. Durch Ihre Zustiftung steigt das Stiftungsvermögen und damit steigen die verfügbaren Zinserträge, kann Menschen in Not in akuten Fällen rasche und unbürokratische Hilfe zuteil werden, wird auch langfristige Hilfe möglich, bieten Sie heute und morgen Menschen in Not Perspektiven für ein besseres Leben, wird Menschen aus den Orten unserer beiden Landkreise geholfen, wird weit in die Zukunft hinein geholfen, wenn andere Hilfen vielleicht nicht mehr zur Verfügung stehen. Ansprechpartner Wittlich: Rudolf Bollonia Geschäftsstellenleiter

39 Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas-Geschäftsstelle Wittlich und Außenstelle Bernkastel-Kues Stand: Mitarbeiter/in Tätigkeitsbereich Telefon Adam Anja Mitglieder / Wittlicher Tafel / Personalsachbearbeitung WIL Arnoldy Stephan Suchtberatung Allgemeine Sozial- und Familienberatung WIL BKS Bollonia Rudolf Geschäftsstellenleiter WIL Brech Margret Dietz Bärbel Schwerpunkt Beratungs- und Koordinierungsstelle / Fachstelle Demenz Externe Drogenberatung in den Wittlicher Strafanstalten WIL WIL Engler Claudia Suchtprävention WIL Gobrecht Eva Schwangerenberatung WIL Grones Rosa Externe Drogenberatung in den Wittlicher Strafanstalten / Suchtprävention WIL Heiseler Silke Schwangerenberatung BKS Kettern Claudia Verwaltung BKS Kien Andrea Klar Erna Caritas-Begegnungsstätte / Anlaufstelle SeniorTRAINERinnen Essen auf Rädern / Präventions- und Reha- Maßnahmen (Kuren) / Rechnungswesen WIL WIL Knop Angela Verwaltung BKS Konrad Alina Sekretärin der Caritasdirektorin und Geschäftsstellenleitung WIL Krieger Christel Suchtberatung BKS Martini Rainer Caritas der Gemeinde / Caritas- Mitgliedschaft / Öffentlichkeitsarbeit WIL Meurer Miriam Suchtberatung WIL Otten Katharina Verwaltung WIL Reinehr Katja Externe Drogenberatung in den Wittlicher Strafanstalten / Schuldnerberatung-SGB II WIL Rosiepen Gudrun Schuldner- und Insolvenzberatung WIL BKS Schmidt Ilona Kleiderkammer WIL Schmitt Carin Verwaltung WIL Schmitz Margot Buchhaltung WIL Schneider Anja Personalsachbearbeitung WIL Schömann Margit Verwaltungsleitung WIL Schrodt Klaus Allgemeine Sozial- und Familienberatung / Migrationsberatung WIL Schug Katy Caritasdirektorin WIL Thesen-Dimmig Renate Schwangerenberatung WIL Thiel Helga Suchtberatung WIL Wallerius Anja Prävention und Beratung der Glücksspielsucht WIL Welling Jonas Auszubildender Verwaltung WIL Wetzorke Sabine Externe Drogenberatung in den Wittlicher Strafanstalten WIL

40 Caritas-Sozialstation Wittlich und Bernkastel-Kues Caritas-Sozialstation Wittlich Zur Schweiz Wittlich Fachkraft der Beratung und Koordinierung im Pflegestützpunkt Kurfürstenstraße Wittlich Caritas-Sozialstation Bernkastel-Kues Gartenstraße Bernkastel-Kues Fachkraft der Beratung und Koordinierung im Pflegestützpunkt Stiftsweg 1d Bernkastel-Kues Leiterin: Christiane Klar Anne Hees-Konrad Leiterin: Angelika Thomas Ursula Schneider Tel Fax Tel Fax Tel Fax Tel Fax Ambulanter Hospiz- und Palliativ- Beratungsdienst Zur Schweiz Wittlich Maria Groß Sabine Rodermann Tel Caritas-Geschäftsstelle Wittlich Caritas-Außenstelle Bernkastel-Kues

41 Ihre Caritas-Mitgliedschaft - warum nicht? Der Einsatz unseres Caritasverbandes für Menschen in Not, für Arme, Kranke und Schwache kann weiterhin nur erfolgreich sein, wenn unsere Arbeit von einer breiten Öffentlichkeit getragen wird. Sie können unsere Arbeit durch Ihre Caritas-Mitgliedschaft wirkungsvoll unterstützen. Denn als Caritas-Mitglied zeigen Sie Solidarität mit unserem Wirken und mit Menschen in Not, sind Sie besser über unsere Angebote und Dienste informiert, damit Sie von Not Betroffene auf die Hilfen des Caritasverbandes hinweisen können, haben Sie die Möglichkeit, bei der Diskussion verbandlicher Grundsatzfragen in Mitgliederversammlungen zugegen zu sein und Mitsprachemöglichkeit zu erhalten, verleihen Sie unserem Verband eine stärkere Stimme in der Öffentlichkeit und im politischen Prozess, damit wir unsere Aufgabe als Helfer und Anwalt weiterhin erfolgreich wahrnehmen können. Denn: Je höher die Mitgliederzahl, desto höher das politische Gewicht eines jeden Verbandes! Als zahlendes Mitglied - der Jahresmindestmitgliedsbeitrag beträgt 24,00 EUR im Jahr - unterstützen Sie die pfarrcaritative Arbeit in Ihrer Pfarrei, zum anderen ermöglichen Sie dem Caritasverband Dienste an den Mitgliedern und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Gemeinden, wie z. B. das Anbieten von Fortbildungsmaßnahmen, Seminaren und vieles andere mehr. Und: Wenn Sie in Ihrer Pfarrei ehrenamtlich caritativ tätig sind (z. B. als Caritas-Sammlerin, im Alten- oder Krankenhausbesuchsdienst, beim Gestalten von Seniorennachmittagen usw.), dann können Sie kostenlos Caritas-Mitglied werden - ein ausgefüllter Mitgliedsantrag reicht bereits aus. Werden Sie bitte Mitglied und senden Sie den auf der nächsten Seite abgedruckten Coupon an den Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. Geschäftsstelle Wittlich Kurfürstenstr Wittlich Tel , Fax Bei Fragen zur Caritas-Mitgliedschaft wenden Sie sich doch einfach telefonisch an uns - wir informieren Sie gerne über alles Wissenswerte rund um diese Form der Unterstützung der Caritasarbeit!

42 Mitgliedsantrag Ganz einfach Mitglied werden beim Caritasverband Aufnahmeantrag Ich möchte Mitglied des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. werden. Name: Vorname: Straße: PLZ Ort: Telefon: Pfarrei: Geb. Datum: Ich bin ehrenamtlich im Dienst tätig als und kann kostenlos Mitglied werden Ich bin Mitarbeiter/in des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e. V. Ich bin bereit, einen jährlichen Caritasbeitrag in Höhe von EUR (steuerlich absetzbar) zu entrichten (Mindestbeitrag 24 Euro). Ich wünsche folgende Zahlungsweise: Überweisung SEPA-Basislastschrift (Core)-Mandat (der Einzug erfolgt zum eines Jahres) Datum, Unterschrift SEPA-Basislastschrift (Core)-Mandat / Zahlungspflichtiger (Kontoinhaber): Name, Vorname: Anschrift wie oben Kreditinstitut (Name): BIC: IBAN: / _ DE / / / / / Ich/Wir ermächtige/n den Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e. V., Kurfürstenstr. 6, Wittlich als Zahlungsempfänger wiederkehrende Zahlungen von meinem/unserem Konto mittels SEPA-Basislastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein (weisen wir unser) Kreditinstitut an, die von oben genanntem Zahlungsempfänger auf mein (unser) Konto gezogene(n) Lastschrift(en) einzulösen. Ich kann (wir können) innerhalb von 8 Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem (unserem) Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Gläubiger-Identifikationsnummer: Mandatsreferenz: DE74ZZZ (wird vom Caritasverband nachträglich ergänzt) (Ort, Datum) (Unterschrift/en)

43 Trierischer Volksfreund, Pressespiegel

44 Pressespiegel Trierischer Volksfreund,

45 Eifel-Zeitung, Pressespiegel

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