Modellprojekt in Senioreneinrichtungen der Caritas in Unterfranken

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1 Ausgabe 4/12 Caritas-Informations- Dienst für die Altenhilfe Sehen im Alter Modellprojekt in Senioreneinrichtungen der Caritas in Unterfranken Wie hoch ist der Anteil sehbehinderter Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen? Wie steht es um die augenfachärztliche, orthoptische und optische Diagnostik und Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner? Besteht beim Pflegepersonal im Bereich Sehen Schulungsbedarf? Um diese und weitere Fragen zu beantworten und die Situation zu verbessern, hat die Blindeninstitutsstiftung und die LowVision-Stiftung ggmbh in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V. das Projekt Sehen im Alter ins Leben gerufen. Interessierte Senioreneinrichtungen des Caritasverbandes in Unterfranken haben die Möglichkeit, an dem Projekt teilzunehmen. Wie beeinflussen die Augen unser tägliches Leben? Solange unsere Augen gesund sind, ist es selbstverständlich, die vielen visuellen Reize im Alltag schnell zu erfassen. Wie wichtig die Augen als Sinnesorgan wirklich sind, stellen wir oft erst dann fest, wenn wir die Tageszeitung nicht mehr richtig lesen oder das Nummernschild des vorausfahrenden Wagens verschwommen sehen können. In der Regel genügt die Korrektur mit einer Brille und das Sehproblem ist behoben. Ist diese Maßnahme allerdings nicht ausreichend, kann dies ein erster Hinweis für eine Sehbeeinträchtigung sein und der behandelnde Augenarzt sollte aufgesucht werden. Eine verringerte Sehkraft kann in vielen Bereichen des täglichen Lebens zu Schwierigkeiten führen, z. B. beim Überqueren von Straßen oder bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Lebenspraktische Fähigkeiten wie Maniküre, Nähen, Geld wechseln usw. können nicht mehr wie gewohnt durchgeführt werden. Betroffene Personen erfahren den Prozess des Eintritts einer Sehbeeinträchtigung/Sehbehinderung als einen starken persönlichen Einschnitt, der Veränderungen in ihrer Lebensführung mit sich bringt. Selbst für Angehörige, Freunde und das Pflegepersonal ist es oft sehr schwierig, das Sehvermögen betroffener Menschen richtig einzuschätzen, da die Auswirkungen einer Augenerkrankung unterschiedlich sind. Hörschwächen oder auch Gleichgewichtsstörungen können visuell nicht mehr kompensiert werden. Eine neue oder ungewohnte Umgebung gestaltet sich für diese Menschen schwierig, da sie wichtige Informationen nicht aufneh- CID 4/12 Titelthema 1

2 Genau hier setzt das Projekt Sehen im Alter an: Bewohnerinnen und Bewohner der teilnehmenden unterfränkischen Senioreneinrichtungen erhalten die Möglichkeit, ihr Sehen in der gewohnten Umgebung überprüfen zu lassen. Ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Augenärzten der Universitäts-Augenklinik Würzburg, Orthoptisten, Augenoptikern und Rehabilitationslehrern der Blindeninstitutsstiftung kommen in die Einrichtung und stimmen gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ab, welche Sehprobleme vorliegen und welche konkrete Unterstützung benötigt wird. men und verarbeiten können, um sich beispielsweise zu orientieren oder sicher fortzubewegen. Gemäß des demografischen Wandels und der damit steigenden Lebenserwartung nimmt die Vorkommenshäufigkeit von Sehbeeinträchtigungen/- behinderungen im Alter in Deutschland zu. Nach heutigen Erkenntnissen beträgt die Anzahl sehbehinderter Menschen bis 1,1 Millionen (die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen) und die Anzahl blinder Menschen Studien belegen, dass 50% aller Sehbehinderten über 70 Jahre alt sind. 80% der Pflegebedürftigen sind über 65 Jahre und älter und ein Drittel der Pflegebedürftigen wird stationär in Senioreneinrichtungen versorgt. Mit zunehmendem Alter nehmen die Sehschärfe, die Kontrastempfindlichkeit und die Anpassung an Helligkeitsunterschiede ab. Der Lichtbedarf und die Blendempfindlichkeit sind erhöht. Eine Sehbehinderung tritt häufig nicht plötzlich auf, sondern kann sich allmählich einstellen. Ein gutes Sehvermögen im Alter steht für eine hohe Lebensqualität und eine mobile Sicherheit. Bei frühzeitiger Erkennung einer Augenerkrankung kann durch gezielte Beratung und Vermittlung entsprechender Fachleute die eigene Selbständigkeit und Mobilität zumindest insoweit erhalten bleiben, dass eine Hilfe anderer Menschen nicht ständig erforderlich ist. Es ist besonders darauf hinzuweisen, dass die Folgen von Sehbehinderung im Alter häufig mit Demenz verwechselt werden bzw. dementielle Veränderungen durch eine beginnende Sehbeeinträchtigung beschleunigt werden können. Das Projekt Sehen im Alter : SEHENsWÜRDIGE Versorgung unter einem Dach Gute Gründe für eine Teilnahme am Projekt Der Vorteil der teilnehmenden Senioreneinrichtung besteht darin, dass die Bewohnerinnen und Bewohner optimal untersucht und beraten werden und das Pflegepersonal im Bereich Sehen und dessen Auswirkungen fort- und weitergebildet wird. Eine regionale Vernetzung von Fachleuten wird etabliert. Durch die erworbene Fachkompetenz wird das Alleinstellungsmerkmal Sehen im Alter für die teilnehmende Einrichtung ermöglicht und mit einem Zertifikat bestätigt. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos. Weitere Projektbeteiligte sind der Bayerische Blinden- und Sehbehin- CID 4/12 Titelthema 2

3 dertenbund e. V. und die Johann Wilhelm Klein-Akademie, die als anerkanntes Fortbildungsinstitut für die Belange sehbehinderter und blinder Menschen bundesweit tätig ist. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär a.d. Walter Kolbow und wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert und von weiteren Stiftungen unterstützt. Sabine Kampmann Sprechen Sie uns an! Unterfränkische Senioreneinrichtungen im Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V. haben die Möglichkeit, sich bis zum 17. Dezember 2012 für eine Teilnahme an dem Projekt anzumelden. Auch für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und sind unter folgenden Kontaktdaten für Sie erreichbar: Sabine Kampmann Orthoptistin und Projektleiterin Sehen im Alter Blindeninstitutsstiftung, Ohmstr Würzburg Tel.: 0931/ Fax: 0931/ Sonja Schwab Fachberaterin stationäre Altenhilfe Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V., Franziskanergasse Würzburg Tel.: Fax: Kommentar Ethische Beratung / Fallbesprechung in der Altenhilfe Ethikberatung im Krankenhaus, in der Praxis oft durch die Arbeit in klinischen Ethik-Komitees verortet, ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Ausgehend von hospital ethics kommittees in den USA aus den 80er Jahren, wurden diese vor allem in den 90er Jahren auch in den deutschen Kliniken etabliert. Vorreiter waren hier die konfessionellen Krankenhäuser. Die Empfehlung des evang. und kath. Krankenhausverbandes haben 1997 entsprechende Weichen gestellt. In der Altenhilfe und in anderen Feldern des Sozialwesens sind das Interesse dafür und die konkreten Strukturen und Gremien dafür erst in jüngerer Zeit entstanden. So haben bspw. seit 2007 etliche Bistümer und Diözesancaritasverbände diözesane Ethikkomittees gegründet. In unserer Nachbardiözese Bamberg nahm ein Ethikkomittee im vergangen September seine Arbeit auf. Wie sieht die Situation im Diözesancaritasverband Würzburg aus? In einer Befragung der Einrichtungen der Altenhilfe zum weiteren Unterstützungsbedarf im Bereich Hospiz- und Palliativkultur Ende 2011 äußerten 19 von 30 Teilnehmern, dass sie zukünftig Hilfen im Umgang mit ethischer Beratung/Fallbesprechung in ihrer Einrichtung wünschen. Dies war eine der Gründe zum Auftrag an den Fachbereich Gesundheit und Alter, eine übergeordnete Projektgruppe dazu einzurichten. Diese hatte den Auftrag, wichtige Fragen rund um das Thema zu bündeln und ein Rahmenkonzept dazu zu erstellen. Dieses liegt nun vor. Es wird nun im Verband geprüft, wie dies angegangen und schrittweise umgesetzt werden kann. So geht es zunächst um eine breite Sensibilisierung dafür auf allen Ebenen, um Interesse zu wecken, um das Gewinnen und Schulen von Ansprechpartnern (Ethikbeauftragte) und um die modellhaft strukturierte Implementierung von ethischen Fallbesprechungen in Einrichtungen. So kann dies ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Entscheidungskultur in den Diensten und Einrichtungen der Altenhilfe sein. Paul Greubel CID 4/12 Titelthema Kommentar 3

4 Titelthema Sehen im Alter...1 Kommentar Ethische Beratung / Fallbesprechung in der Altenhilfe...3 Aktuelles aus der Altenhilfe Rahmenkonzept Ethikberatung...5 Ambulante Pflege Note 1 für die Sozialstation St. Peter...6 Alles unter einem Dach...6 Tagespflege Es kommt so viel wieder zurück...7 Stationäre Pflege Zusammen mit den Ehrenamtlichen von St. Thekla auf dem Franziskusweg...8 Wer so viel leistet, hat Dank verdient!...9 Projekt Briefpatenschaften...9 Senioren auf der Baustelle im Caritashaus St. Elisabeth Seelsorge Ich helfe gerne, denn jeder braucht mal wen Ehrenamt Neue Kommunikationsmittel leicht erklärt Techniksprechstunde Recht Urteil des Bundesarbeitsgerichts: Dritter Weg bestätigt und bestärkt Informationen Umwelttipp: Kurz und kräftig lüften SGB XI - Soziale Pflegeversicherung CID 4/12 Inhaltsverzeichnis 4

5 Rahmenkonzept Ethikberatung Ethische Fallbesprechung in der Altenhilfe der Diözese Würzburg Die Beschäftigung mit ethischen Aspekten der Altenhilfe gewinnt aufgrund der komplexer werdenden ethischen, gesellschaftlichen, kulturellen und juristischen Fragen immer mehr an Bedeutung. Das Spektrum ethischer Fragen, mit denen sich Pflegekräfte, Leitungen und Träger konfrontiert sehen, reicht von medizinisch-pflegerischen Maßnahmen über das Problem der Verteilungsgerechtigkeit bis zu den Grundfragen eines menschenwürdigen Lebens und Sterbens im Alter. In einer Gesellschaft, in der sich selbstverständliche, von allen getragene Wertvorstellungen zunehmend auflösen, braucht es gerade in ethischen Fragen eine Verständigung darüber, welche Werte handlungsleitend sind und wie diese eine prägende Wirkung für die Arbeit von Mitarbeitern, Einrichtungen und Trägern entfalten können. Schritt wurden bestehende Modelle geprüft und Bausteine für ein inhaltliches Konzept gesammelt. Eine der zentralen Fragen war beispielsweise, nach welchen Kriterien ein medizinisch-ethisches Problem (z.b. die Entscheidung über das Für und Wider beim Legen einer Ernährungssonde) bewertet werden kann. So legte man sich auf die allgemein an einem Konzept mitschreiben und etwas Vernünftiges herauskommt, meinte Greubel zum Abschluss des letzten Treffens. Die Umsetzung muss nun im Verband diskutiert und beschlossen werden. Für ein Projekt braucht es vermutlich zusätzlich einen kompetenten und erfahrenen Projektpartner von außen. Foto: Jan Wurschy Dies sind Passagen aus der Einleitung des Rahmenkonzeptes, wie eine Implementierung von ethischer Beratung in den Diensten und Einrichtungen der Altenhilfe gelingen kann. Hier ist eine fundierte Grundlage geschaffen worden, um das weitere Vorgehen zu prüfen und ein diözesanweites Projekt zu starten, meinte Georg Sperrle, Fachbereichsleiter für Gesundheit und Alter, bei der inhaltlichen Verabschiedung Mitte November in St. Thekla. Jetzt muss dies innerverbandlich kommuniziert werden. Seit April 2012 hatten Vertreter verschiedener Professionen und Funktionen sich intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt. Im zweiten Die Personen von links nach rechts sind Dr. Michael Brandl (Akademie Regensburg), Martina Mirus (St. Thekla, Malteser Hospizdienst), Paul Greubel (Fachberatung Altenhilfe/ Hospiz), Ariane Schroeder (kath.-theol. Fakultät Uni Ausgburg), Georg Sperrle (Fachbereichsleiter GuA), Karl Enk, MA (Medizinethik), Sonja Schwab (Fachberatung stat. Altenhilfe), Wolfgang Zecher (Altenheimseelsorger), Elke Clausmeier (amb. Pflege St. Franziskus, Miltenberg) und Ines Klingenmaier (Marienheim Würzburg). anerkannten vier ethischen Prinzipien Autonomie, Fürsorge, Schadensvermeidung und Gerechtigkeit nach dem Nimwegener Modell fest, erstmals von Beauchamp/Childress 1977 veröffentlicht. Paul Greubel, der Koordinator der Projektgruppe bedankte sich bei allen für die rege Mitarbeit: Es ist schon ungewöhnlich, dass so viele Interessierte Träger und Verantwortliche können sich gerne an Paul Greubel, Tel , paul. oder an Georg Sperrle, Tel wenden. Paul Greubel Fachberater für Altenhilfe und Hospiz CID 4/12 Aktuelles aus der Altenhilfe 5

6 Note 1 für die Sozialstation St. Peter Hervorragende Leistung in allen Bereichen Eine 1,0, das ist etwas Besonderes, egal in welchen Lebensbereichen diese Note erworben wird - 1,0 ist die Note, die die Sozialstation St. Peter in Bad Königshofen bei der jährlichen Qualitätsprüfung durch den medizinischen Dienst erhielt, und zwar in allen Bereichen. Bei den pflegerischen Leistungen, den ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen, in der Abteilung Dienstleistung und Organisation wie im Bereich Befragung der Kunden gab es eine glatte 1,0 für St. Peter. Dieses Jahr war es der Prüfdienst des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen, der prüfte. Einen ganzen Tag lang waren die Prüfer in der Station, besuchten auch Patienten zuhause in Begleitung der Schwestern, die diesen Patienten vertraut waren. Eine Torte mit der Zahl 1,0" überreichte Kreiscaritasgeschäftsführerin Angelika Ochs an das Leitungsteam mit Pflegedienstleiterin Schwester Monika, sowie Schwester Bene Goyert-Wagner, Schwester Heidi Kürschner, Schwester Rita Kleinhenz und Kreiscaritasgeschäftsführerin Angelika Ochs. 1,0 Auf dieses Ergebnis kann Schwester Monika Müller, Pflegedienstleitung von St. Peter stolz sein, betonte Angelika Ochs, Geschäftsführerin des Caritasverbandes am Rande des Patientenfestes am vergangenen Samstag: Stolz auf die Leistung und stolz auf das tolle Leitungsteam, das diese Leistung erbracht hat. Neben Monika Müller als Pflegedienstleitung waren verantwortlich die Teamleitungen Rita Kleinhenz, Benedikte Goyert-Wagner und Heidi Kürschner, unterstützt von den Mitarbeiterinnen der Sozialstation. Natürlich musste das gebührend gefeiert werden. Am Samstag war es zunächst eine Torte, die mit den Patienten und Patientinnen verzehrt wurde, die die tolle Note mit viel Beifall bedachten. Angelika Ochs Foto: Friedrich Alles unter einem Dach Caritassozialstation St. Kilian Mellrichstadt Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue Außenanlage der Caritassozialstation St. Kilian in Mellrichstadt gesegnet. Neben zahlreichen Gästen waren es vor allen Dingen pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, die ein fröhliches Fest an diesem Nachmittag feierten. Stadtpfarrer Thomas Menzel segnete das kleine Gartenhaus mit den Außenanlagen. Werte wie Glaube, Hoffnung, Liebe bekämen in der Sozialstation Hand und Fuß, sagte er. Lobende Worte fand auch der 2. Bürgermeister Thomas Dietz. Die neugeschaffene Anlage sei ein Gewinn, um älteren Menschen einen schönen Lebensabend zu gestalten. Die Pflegedienstleitung Johanna Dietz gestaltete an Hand des Liedes Über sieben Brücken musst du gehen die Einleitung der kleinen Feier. Sie verglich die Strophen des Liedes mit den Verhaltensweisen, Gedanken und Eindrücken, die die Mitarbeiterinnen der Sozialstation dement kranken Menschen entgegenbringen möchten, damit diese sich wohlfühlen können. Von weitem schon empfing die Gäste das leuchtend rote Caritasemblem am Gästehaus, das Martin Feder gestaltet hatte. Dieses Zeichen verdeutliche den Anspruch der Mitar- CID 4/12 Ambulante Pflege 6

7 Fotos: Anja Karlein Die beiden Zwergkaninchen Achim und Markus gehörten auch dazu. beiterinnen der Station, so Angelika Ochs, Geschäftsführerin des Kreiscaritasverbandes. Die Caritassozialstation St. Kilian, sagte sie, sei ein exponierter Mittelpunkt mit einem weiten Feld als ein Zeichen für Altenhilfe unter dem Dach der Caritas. Sie ist zugleich Vorreiter in Sachen Pflegeentlastung und Betreuung von demenzkranken Menschen und vereint unter einem Dach vielfältige Dienstleistungen und Serviceangebote. Herzlich bedankte sie sich bei Johanna Dietz und ihrer Stellvertreterin Ulli Feder, die die Geschicke der Station Außenanlage aus der Vogelperspektive und auch des Ausbaus hervorragend geleitet haben. Ein besonderer Dank ging an Norbert Denninger, der als Verantwortlicher für Immobilien und Liegenschaften im Diözesancaritasverband einen wesentlichen Anteil am Ausbau die Station hatte. Er hatte in den letzten Jahren gemeinsam mit den Verantwortlichen der Station geplant und erarbeitet, was nun vollendet wurde. Architekt Peter Dechant übergab als Zeichen der Eröffnung statt eines Schlüssels ein Vogelhäuschen. Am Ende gab es noch einige Überraschungen. So überreichte Ben Rummel zwei Zwergkaninchen mit Namen Achim und Markus an die Teamleitungen Anja Karlein und Gudrun Reß, die für die Pflegeentlastungstage verantwortlich zeichnen. Größte Überraschung war sicherlich das Geschenk für Johanna Dietz, ein Robbenroboter, eine sogenannte Parorobbe, die im Bereich der Altenpflege zur Aktivierung und Betreuung von demenzkranken Menschen eingesetzt wird. Sie ist eine Kontaktbrücke zu Patienten, die mit anderen Möglichkeiten und Mitteln nicht mehr erreichbar sind. Unter den fröhlichen Klängen der Caritasminiband, einer Band, die aus Caritasmitarbeiterinnen und deren Kindern besteht, ging der kleine Festakt zu Ende, bevor sich die Besucherinnen und Besucher auf einen Kaffee und Kuchen in der Station freuten oder die neu eingetroffenen Tiere besuchten. Angelika Ochs Es kommt so viel wieder zurück Erika Henig hilft ehrenamtlich in der Tagespflege St. Gregor in Estenfeld Kennengelernt hat Erika Henig aus Maidbronn die Senioren-Tagespflege St. Gregor in Estenfeld durch einen eher traurigen Anlass. Ich war sehr froh, dass mein Mann dort liebevoll betreut wurde, während ich arbeitete, erzählt sie. Nach einem schweren Schlaganfall war Klaus Henig demenziell erkrankt und brauchte ständig Betreuung und Pflege. Damals arbeitete ich selbst noch in Teilzeit in der Schule. Möglich blieb dies nur durch die Bereitschaft von Ingrid Lamprecht und ihrem Team, sich in dieser Zeit um meinen Mann zu kümmern, lobt seine Frau die Tagespflegeleiterin und ihre Mitarbeiter. Die Betreuung wurde durch die Tatsache erschwert, dass der ehemalige Marathonläufer einen großen Bewegungsdrang hatte und beinahe ständig auf Achse war. Gut eineinhalb Jahre nach dem Tod ihres einst so vitalen Mannes, beschloss Erika Henig, seit kurzem selbst Rentnerin, das zurückzugeben, was sie in der schweren Zeit als Geschenk empfunden hatte. Gerade weil sie aus eigener Erfahrung weiß, wie zeitraubend und anstrengend die Pflege eines demenziell erkrankten Menschen sein kann, hat sie großen Respekt vor den Mitarbeiterinnen in der Tagespflege. Weiß aber auch, wie dankbar die Gäste dort sind für jeden, der sich Zeit für sie nehmen kann. Auch deswegen hat sie sich vor gut drei Monaten bei Ingrid Lamprecht gemeldet und gefragt, wie sie denn ganz konkret Gästen und Mitarbeitern etwas Gutes tun könne. Die Leiterin der Tagespflege musste nicht lange nachdenken. Und so kommt Erika Henig immer montags, von 9 CID 4/12 Ambulante Pflege Tagespflege 7

8 Foto: Traudl Baumeister Erika Henig (Mitte) hat viel Spaß an ihrem Ehrenamt in der Tagespflege St. Gregor. bis 13 Uhr, um aus der Zeitung vorzulesen, zu singen, mit dem ein oder anderen spazieren zu gehen und so den Mitarbeitern etwas Luft zu geben, sich anderen Gästen intensiver zu widmen. Dabei hat sich schon ein fester Rhythmus eingespielt. Zuerst begrüße ich alle, dann wird vorgelesen, gemeinsam gesungen und anschließend beschäftigte ich mich mit Einzelnen, die gerade etwas zusätzliche Motivation brauchen, berichtet Henig. Und denen, die sich ihren Namen partout nicht merken können, hilft sie gerne und humorvoll auf die Sprünge: Auf der Heide, da steht ein Blümchen und das heißt... - Erika!, schallt es ihr dann freudestrahlend entgegen. Besonders motivieren muss sie sich für die regelmäßigen Besuche nicht. Auch wenn meine ursprüngliche Intention war, etwas zurückzugeben, muss ich doch zugeben, dass ich eigentlich die Beschenkte bin, gesteht sie. Die Menschen hier sind so dankbar und es kommt so viel wieder zu mir zurück das ist einfach nur schön. Ich kann jedem nur empfehlen, doch einfach selbst mal den Versuch zu wagen und sich auf ein solches Ehrenamt einzulassen. Traudl Baumeister Zusammen mit den Ehrenamtlichen von St. Thekla auf dem Franziskusweg Eingeladen waren alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die tagein tagaus im Caritas Seniorenzentrum für die Bewohner/innen da sind, ihnen Zeit und Wertschätzung schenken und so zur Lebensqualität für hochbetagte ältere Menschen beitragen. Als Dank und Anerkennung für diesen wertvollen Dienst sollte der Ausflug zur Thüringer Hütte und das gemeinsame Gehen auf dem meditativen Franziskusweg verstanden werden. Bei herrlichem Herbstsonnenwetter ging es los, mit Offenheit und guter Laune wurden die unterschiedlichen ehrenamtlichen Dienste miteinander bekannt gemacht. Im gemeinsamen Gehen, beim Lesen der Mediationstexte, im Gebet Die ehrenamtliche Gruppe unterwegs auf dem Franziskusweg und im Gespräch miteinander konnte der Gedanke des miteinander unterwegs-sein wundervoll aufgegriffen und vertieft werden. Vor allem die Einladung zum Atem-holen und den Blick weiten, trafen besonders die Befindlichkeit der Teilnehmerinnen, aber auch Erfahrungen des Ausgegrenzt-werdens und des Todes beschäftigten die kleine Gruppe. Ein großes Stück Kuchen oder die deftige Brotzeit rundeten den beeindruckenden Ausflug ab, dem mit frohem Liedergesang dann die Heimreise folgte. Martina Mirus Foto: Eva-Maria Nitsche CID 4/12 Tagespflege Stationäre Pflege 8

9 Wer so viel leistet, hat Dank verdient! Ehrung von 13 Jubilaren in der Rohe schen Altenheim-Stiftung Foto: H. Benner Auf ihr 10-jähriges, 15-jähriges, 20-jähriges, 25-jähriges und sogar 30-jähriges Dienstjubiläum konnten jetzt 13 Jubilare der Rohe schen Altenheim-Stiftung in Kleinwallstadt zurückblicken. Für ihre hohe Einsatzbereitschaft und Treue zur Einrichtung bedankte sich in einer Feierstunde, gemeinsam mit den Bewohnern und dem Personalrat, Heim- und Verwaltungsleiterin Kerstin Weckwerth. Langjährige Mitarbeiter sind eines von vielen Qualitätszeichen in der Rohe schen Altenheim-Stiftung. Frau Weckwerth betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, 25 oder gar 30 Jahre seiner Arbeitskraft einer Pflegeeinrichtung zur Verfügung zu stellen. Der Leitspruch bis zur Rente und darüber hinaus wird von Mitarbeitern in der Einrichtung in die Tat umgesetzt. Viele engagieren sich im Ruhestand gerne noch ehrenamtlich für die Senioren. Dies bestätigt, dass die Arbeit mit betagten Menschen, trotz eines anstrengenden Arbeitsalltags, auch eine persönliche Bereicherung sein kann. Die Feier wurde auf vielfältige Weise mit Sitztänzen, Gesang, Gedichten und Geschenken gestaltet. Sowohl Bewohner und Bewohnerinnen als auch die Jubilarinnen waren in vielfältiger Weise rund um das Thema Arbeit eingebunden. Geehrt wurden für ihre 10-jährige Einrichtungszugehörigkeit Claudia Casum (Pflege), Nicole Witt (Pflege), Monika Dietl (Verwaltung), Maria Rollmann (Pflege), Jutta Seeger (Sozialer Dienst) und Angelika Drinhaus (Sozialer Dienst). 15-jähriges Dienstjubiläum feierten Heidi Orth (Pflege), Renate Fix (Wäscherei), Elisabeth Gado (Pflege) und Gerlinde Straub (Pflege). Für 20 Jahre wurde Gabriele Horlebein (Pflege) und für 25 Jahre Katharina Campbell (Pflege) geehrt. Ruth Franke, eine Mitarbeiterin aus der Pflege, wurde für ihre 30-jährige Dienstzeit in der Rohe schen Altenheim-Stiftung geehrt. Karin Weckwerth Einrichtungsleiterin Projekt Briefpatenschaften ein neues Projekt in der Rohe schen Altenheim-Stiftung in Kleinwallstadt und ein Anlass, wieder mal zu schreiben. Briefpaten suchte Frau Lange für ihre Schüler der ersten Klassen und fand acht Bewohnerinnen und Bewohner vom Wohnbereich Rosengarten und Immergrün. Frau Marianne Lange ist Lehrerin an der Graf-zu-Bentheim- Schule in Würzburg. Sie ist die Tochter einer Bewohnerin, die in der Rohe schen Stiftung lebt und weiß, wie sehr sich ihre Mutter immer über Briefe und Postkarten freut. Daraus entstand ihre Idee für das Projekt Briefpatenschaften, das die Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse begleiten soll. Briefe oder Postkarten zu schreiben, ist im Zeitalter der Elektronik fast schon ein nostalgisches Relikt. Umso mehr freuten wir uns über dieses tolle Projekt. Damit man eine Vorstellung von seinem Paten bekam, wurden Fotos gemacht, die dann ausgetauscht wurden und in manchem Bewohnerzimmer aufgehängt sind. Jedes Kind bekam einen Briefpaten zugeordnet, mit dem es bereits die ersten schriftlichen Kontakte gab. CID 4/12 Stationäre Pflege 9

10 Durch die Briefpatenschaften haben die Schüler immer mal wieder einen schönen Anlass, das Schreiben und Lesen zu üben. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner andererseits können sich über die liebe Post erfreuen, die sie bekommen und beim Schreiben die Feinmotorik trainieren. Jedem Paten ist es frei gestellt, was und wie viel er schreiben möchte. So wurden bereits Informationen über Alter, Familie und Hobbies ausgetauscht. Früher waren Briefe oftmals die einzige Verbindung zu geliebten Menschen oder der Beginn einer langen Freundschaft. Ein persönliches Kennenlernen zwischen Bewohnern und Schülern fand im November statt. In kleinen Bussen hatten sich die Kinder mit zwei Betreuerinnen auf den weiten Weg von Würzburg nach Kleinwallstadt gemacht. Sie brachten selbst gebastelte und gebackene Geschenke für ihre Briefpaten mit und unterhielten uns mit Gedicht- und Liedvorträgen. Gemeinsam sangen alle Herbstlieder und führten den Regenbogen-Sitztanz und Die kleine Schaffnerin auf. Der erste persönliche Kontakt war eine rundum gelungene Begegnung der Schüler mit unseren Seniorinnen und Senioren. Wir sind gespannt, wie es weitergehen wird Übrigens: Frau Lange hatte die tolle Idee, mit den Fotos der Kinder und Bewohner Memories zu gestalten. Dieses persönliche Spiel müssen wir demnächst unbedingt ausprobieren. Angelika Drinhaus Sozialer Dienst Die Patin überreicht den Brief an die Bewohnerin R. persönlich Foto: Angelika Drinhaus Senioren auf der Baustelle im Caritashaus St. Elisabeth Von Beeinträchtigungen ist bisher kaum etwas zu spüren, so Gertrud Gall, eine der Bewohnerinnen des Caritas Mehrgenerationenhauses St. Elisabeth. Frau Gall sitzt an schönen Tagen oft am Rande der Baustelle, im offenen Innenhof des Hauses und beobachtet das rege Treiben auf der Baustelle. Sie ist eine der Bewohnerinnen, die die Verbesserungen des Umbaus auch schon genießen kann. Bereits seit zwei Monaten bewohnt die 90jährige eines der neu sanierten und renovierten Zimmer im fertig gestelltem Südflügel des Hauses. Die großzügige Fensterfront ermöglicht ihr die Vegetation im Garten vor ihrem Fenster zu beobachten. Und da gibt es einiges, das Gertrud Gall gerne beobachtet: Das dichte Laubwerk der Platanen, in denen viele Vögel nisten und sich beim Anflug in das dichte Blattwerk plumpsen lassen, berichtet die Seniorin. Gerade für Rollstuhlfahrer sind Fensterfronten bis zum Fußboden eine wunderbare Sache, neben viel Licht und Sonne, ist der Ausblick das Beste. Die Mühe hat sich gelohnt, freut sich die Seniorin. Gertrud Gall genießt den Rundum Blick in den Garten und freut sich über ihr neues" Zuhause im Caritas Mehrgenerationenhaus St. Elisabeth in Kitzingen Fotos: Petra Dlugosch Wo es aus baurechtlichen Gründen möglich ist, werden wir solche Fensterfronten einsetzen, erklärt Elisabeth Müller, die Leiterin des Hauses, die die gesamten Bauarbeiten koordiniert und gleichzeitig versucht, das Leben für die Bewohner des Hauses während der Umbauzeit so angenehm wie möglich zu gestalten. An Lebendigkeit hat unser Haus bis jetzt nichts eingebüßt, wie vorher finden auch jetzt viele Veranstaltungen statt. Ehrenamtliche Mitarbeiter haben ihre Vorträge über ferne Länder oder auch Berichte über unsere schöne fränkische Heimat auf die Wochenenden verlegt, an denen die Baustelle ruht. Wir laden uns die Welt zu Gast unter diesem Motto gestaltete die schlesische Landsmannschaft einen unterhaltsamen Nachmittag mit Ge- CID 4/12 Stationäre Pflege 10

11 In den Pausen gibt es immer wieder ein Pläuschchen zwischen Bewohner und den Handwerkern. schichten und Liedern zum Riesengebirge und Brauchtum aus der ehemaligen Heimat, auch vieler unserer Bewohner aus St. Elisabeth. Gefeiert werden weiterhin die monatlichen Geburtstagsfeiern, die Jahreszeitfeste und persönliche Feiern. Weiterhin kommen die Kleinen der Kinderkrippe freitags zum Turnen und zur Freude der Bewohner ins Haus. Die unterhaltsamen Wochenendangebote genießen die Senioren ebenso, wie den Ausflug zum Ochsenfurter Bratwurstfest, zu dem Einrichtungsleitung Elisabeth Müller ihre Bewohner einlud, um für einen unterhaltsamen Nachmittag der Baustelle zu entfliehen. Natürlich ist der reibungslose Ablauf nur mit der erhöhten Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter möglich. Die Mitarbeiter engagieren sich an den Wochenenden und versuchen, die Unannehmlichkeiten des Umbaus so weit wie möglich für die Bewohner erträglich zu gestalten. Die Versorgung der Bewohner verlangt neues Organisationstalent und Flexibilität. Schnell müssen Zimmer geräumt und neue gemütlich gestaltet werden, all das ist zusätzlich zu schultern. Elisabeth Müller freut sich über das Engagement ihrer Mitarbeiter, und die Geduld und das Verständnis der Bewohner. Das Ergebnis kann sich allerdings auch sehen lassen. Die Arbeit in einem neuen Haus mit neu gestalteten Räumen und Annehmlichkeiten, wie sie in einer modernen Einrichtung üblich sind, wird unsere Geduld belohnen. Mit vereinten Kräften, Humor, Geduld und Ausdauer werden wir auch den weiteren Bauabschnitt bewältigen und freuen uns jetzt schon auf die gemütlichen und hellen Räume in unseren historischen Mauern. Petra Dlugosch Verantwortliche des MGH Ich helfe gerne, denn jeder braucht mal wen Marktplatz des sozialen Ehrenamtes am in Bad Königshofen Das Mehrgenerationenhaus St. Michael in Bad Königshofen hatte zum zweiten Mal den "Marktplatz Soziales Ehrenamt" organisiert. In der Trinkund Wandelhalle in Bad Königshofen war dafür den ca. 30 teilnehmenden Gruppen und Organisationen ein Forum geboten, sich darzustellen und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für ihre Arbeit zu werben. Auch die kath. Kirche beteiligte sich mit der Altenheimseelsorge der Region Rhön, dem Kath. Senioren-Forum und der Caritas an dieser Veranstaltung. Moderiert von Hanns Friedrich begann die Veranstaltung mit einem Podiums-Interview über die persönliche Bedeutung des Ehrenamtes, mit Hauptorganisatiorin Michaela Losert-Fischer, Christiane Schmalen (Hospizverein und Eine-Welt-Laden), Bürgermeister Thomas Helbling, Andrea Kober-Weikmann (Vertreterin der Diözese Würzburg) und Landrat Thomas Habermann. In der Zeit von Uhr hatten nun interessierte Besucher Gelegenheit, sich am "Markt der Möglichkeiten" zu informieren und über das Engagement ins Gespräch zu kommen. Teilnehmer waren: Aktionskreis "Eine Welt", Dominikus Ringeisenwerk - Offene Behindertenarbeit, Familie und Kirche Kön ev. und kath. Pfarreien, Krabbelgruppen Bad Königshofen, Ehrenamt im Julius- und Elisabethaspital, Altenheimseelsorge Region Rhön, Seniorensport DRK, Hearthoppers - Herzsportgruppe, Hospizverein Rhön-Grabfeld, Caritas Sozialstation, Caritas-Paten, Kleider- und Möbelmarkt, Diakoniestation Rhön- Grabfeld, Altenheim Besuchsdienst Bad Könighofen, Gemeindecaritas, Selbsthilfegruppe für Suchtmittelmissbrauch, Kolpingfamilie Bad Königshofen, Fachstelle für pflegende Angehörige, Kath. Senioren-Forum, Rheumaliga, Jugendzentrum und Netzwerk für Jugendkultur Bad Könighofen, Vergiss-mein-nicht - SHG für Angehörige von Demenzkranken, Mehrgenerationenhaus St. Michael, BRK, Förderverein Haus am Kurpark e.v., Grabfeldallianz, SHG nach Krebs und Kids for Kids in Africa. Im Vorfeld des "Marktes" hatten sich die teilnehmenden Gruppen Gedanken gemacht, was sie zum freiwilligen Engagement in ihrem Bereich bewegt. "EHRENAMT darum bin ich dabei" war der gemeinsame Slogan, die Antworten wurden auf den Stellwänden präsentiert. Als Beispiel sehen Sie auf dem Foto die Stellwand des Besuchskreises der Altenheime in Bad Königshofen. Als Höhepunkt der Veranstaltung wurde die neue CID 4/12 Stationäre Pflege Seelsorge 11

12 Foto: Doris Werner Auf dem Foto sind Elisabeth Brüger und Monika Hoffmann vom Altenheim Besuchsdienst Bad Königshofen zu sehen. Ehrenamts-Homepage mit der Adresse de durch den Verantwortlichen der Diözese Walter Sauter in Betrieb genommen. Auf ihr kann man sich über Gruppen und Einrichtungen informieren oder sich zum Mithelfen anmelden. Umrahmt wurde der Nachmittag von der VHS-Hip-Hop-Gruppe und dem Chor "After-Eight" der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Bad Könighofen u.a. mit dem Ehrenamtssong (nach der Meldodie "I like the flowers"): Ich helfe gerne denn jeder braucht mal wen das macht mir Freude und es ist schön zu sehn' was wir bewegen gemeinsam sind wir stark Dum-di-da-di, Dum-di-da-di... Doris Werner Altenheimseelsorgerin der Region Rhön Neue Kommunikationsmittel leicht erklärt Techniksprechstunde Ein Projekt des Mehrgenerationenhauses Würzburg, Matthias-Ehrenfried-Haus in Kooperation mit dem Riemenschneidergymnasium Würzburg In dem Projekt helfen Schüler und Schülerinnen Senioren bei kleinen Problemen am Computer. Sie zeigen, wie man Ordnung am PC schafft, z.b. Dateien speichert, Verzeichnisse anlegt, beantworten Fragen zum Schreiben und Verschönern eines Dokuments, z. B. eines Briefs, Einladung mit einem Textverarbeitungsprogramm und helfen dabei, sich im Internet zu orientieren und s zu verschicken. Foto: Jürgen Krückel Sie haben ein neues Mobiltelefon und haben zur Nutzung mehr Fragen als Antworten? Ganz egal, ob Sie Fragen zur Anwendung oder einfach nur zu den vielen verschiedenen Funktionen der Handys haben, die Schülerinnen und Schüler helfen gerne weiter und erklären Schritt für Schritt Handy, Digitalkamera oder Navigationsgerät. Einige Aussagen der Schüler verdeutlichen das Besondere an dem Engagement: Dass alten Leuten in allen Altersklassen kostenlose Hilfe zur Verfügung steht, finde ich klasse, meint eine Auch Technik hilft Brücken bauen zwischen Generationen. Eva-Maria Schmitt und Anne Wünsch sind dabei. Schülerin. Jemand anderes meint: Mir macht es viel Spaß, mein Wissen auch mal an andere weiterzugeben und nicht immer nur selbst aufzusaugen. Das Projekt wird in der Öffentlichkeit positiv aufgenommen. Dazu äußert Projektleiter Jürgen Krückel: Wir erhalten von den Teilnehmern sehr viele positive Rückmeldungen über eine hohe Zufriedenheit bei der Beratung. Manche kommen immer wieder, z.b. nach einem Neukauf eines Handys. Auch in den Medien ist bereits mehrfach über unser Projekt berichtet CID 4/12 Seelsorge Ehrenamt 12

13 worden. Viele Kommunen und Kirchengemeinden haben diese Art der Begegnung zwischen Jung und Alt aufgegriffen und selbst umgesetzt. Jürgen Krückel Kontaktadresse Jürgen Krückel, Leiter des Mehrgenerationenhaus Matthias-Ehrenfried-Haus Bahnhofstr Würzburg Tel. 0931/ Urteil des Bundesarbeitsgerichts: Dritter Weg bestätigt und bestärkt Der Caritasverband für die Diözese Würzburg zeigt sich zufrieden mit dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts. Am 20. November 2012 hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt das mit Spannung erwartete Urteil gesprochen. Durch das Urteil wurde das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen bestätigt. Das Bundesarbeitsgericht hat festgestellt, dass im Dritten Weg auch weiterhin kein Streik möglich ist, wenn das Arbeitsrecht von paritätisch besetzten Kommissionen festgelegt wird und eine verbindliche Schlichtung vorgesehen ist. Diese Bedingungen sind in der Caritas erfüllt. Weitere Voraussetzung ist, dass die so gefundenen Regelungen für alle kirchlichen Arbeitgeber als verbindliche Mindeststandards anzuwenden sind. Im Klartext heißt das: Der Weg der Kirchen wurde bestätigt und bestärkt, aber auch davon abhängig gemacht, dass sich die Kirchen und ihre Einrichtungen konsequent daran halten, sagte die Personalverantwortliche im Diözesancaritasverband Würzburg, Lioba Ziegele, die auch Mitglied der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas auf Bundesebene ist. Mit der nun höchstrichterlich erfolgten Entscheidung kann in der Caritas eine größtmögliche Verbindlichkeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreicht werden. Kein Tarifvertrag des zweiten Weges schafft dies. Das Erfurter Urteil bestärkt auch die Entscheidung der deutschen Bischöfe, die Übernahme der arbeitsrechtlichen Regelungen (Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach AVR) bei allen kirchlichen Rechtsträgern zur Pflicht zu machen. Das Engagement der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer für ihre Rechte einzutreten, darf aber nicht zu Lasten der auf Betreuung, Hilfe, Pflege und Unterstützung angewiesenen Menschen gehen. Das ist der eigentliche Sinn des friedlichen Modells des Dritten Weges, betont der Vorsitzende des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg, Domkapitular Clemens Bieber. Lioba Ziegele und Clemens Bieber erinnern daran, dass der Dritte Weg seit Jahrzehnten Arbeitsbedingungen geschaffen hat, die überwiegend besser ausgestattet sind als die, die bislang in der Sozialbranche durch Tarifverträge ausgehandelt wurden. In der Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichtes heißt es, das Recht der Kirchen ihre eigenen Angelegenheiten zu ordnen und zu verwalten, ist funktional auf die Verwirklichung der Religionsfreiheit aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG bezogen. Das Urteil ist eine Herausforderung für die Kirche, empfindet Bieber. Es kommt nun darauf an, in der Dienstgemeinschaft von Dienstgebern und Dienstnehmern das Profil kirchlicher Caritasarbeit deutlich zu machen. Der Grund für den Dienst liegt in der Frohen Botschaft Jesu und im Auftrag zur Nächstenliebe. Darin ist die besondere Qualität verwurzelt, die dem Menschen mehr bietet als nur eine möglichst professionelle Dienstleistung. Weiter betont der Würzburger Domkapitular: Caritas ist kein Sozialkonzern, sondern die Summe zahlreicher sozialer Initiativen im Lebensraum der Menschen und Ausdruck des christlichen Glaubens an den menschenfreundlichen Gott, die sich in der Zuwendung und Fürsorge verwirklicht. Dafür stehen überzeugte und überzeugende Christen in der Dienstgemeinschaft sowohl als Dienstgeber wie auch als Dienstnehmer ein. Angela M. Lixfeld CID 4/12 Ehrenamt Recht 13

14 Umwelttipp: Kurz und kräftig lüften In vielen Wohnungen stehen während der Heizzeit Fenster zum Lüften auf Kippe. Die Bewohner wissen oft nicht, dass Dauerlüften Heizenergie verschwendet und wenig Luftaustausch bewirkt. Räume, in denen mit gekipptem Fenster gelüftet wird, verbrauchen leicht das Doppelte. Räumen Sie in der Heizsaison einige Fenster frei von Pflanzen, um kurz und mit weit geöffnetem Fenster lüften zu können. Faustregel: Drei mal täglich 5 Minuten, bei Durchzug langen 3 Minuten. Dieser Tipp spart 100 Euro pro Jahr! Arno Issing Umweltmanagement DiCV Buchempfehlung SGB XI - Soziale Pflegeversicherung Der Gesetzgeber hat das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG) mit zahlreichen Änderungen des SGB XI verabschiedet. Das neue Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) mit gekennzeichneten Änderungen ist erschienen. In dem vorliegenden Gesetzestext sind alle Änderungen farblich hervorgehoben. Diese Darstellungsweise sowie der vorangestellte Überblick über die wesentlichen Neuerungen erleichtern dem Praktiker den Übergang vom alten zum neuen Recht. Die Stellungnahme des Deutschen Caritasverbandes zu den Gesetzesänderungen bietet hilfreiche Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichten der neuen Regelungen. Das Buch eignet sich für alle, die sich schnell in die neue Rechtslage einarbeiten müssen. Zu beziehen unter: Deutscher Caritasverband (Hrsg.) ISBN , 1. Auflage, November 2012, Kartoniert/broschiert, 224 Seiten,14,90 Jan Wurschy, Fachberater ambulante Pflege Wir wünschen Foto: Hans Heindl allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr Impressum Caritasverband für die Diözese Würzburg e.v. Fachbereich Gesundheit und Alter Franziskanergasse Würzburg Satz und Layout: Thomas Aull Redaktion: Paul Greubel verantwortlich: Georg Sperrle Telefon: 0931 / Fax: 0931 / CID 4/12 Umwelttipp Buchempfehlung 14

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