Arbeitszeitgestaltung in KiTas

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1 Arbeitszeitgestaltung in KiTas Fortbildung für Träger, LeiterInnen und Mitarbeitervertretungen im Rahmen des Projektes Alternsgerechtes Arbeiten in KiTas am 10. bzw Klaus Heß Karsten Lessing TBS NRW e.v. Regionalstelle Düsseldorf KurfürstenStr Düsseldorf Tel: / Fax: / Mail: Folie 1

2 was wie wer wann Organisatorisches, Zeitplan, kurze Vorstellung, Anrede, Erwartungen der TN, Seminarablauf Warum Dienstplangestaltung? Aktuelle Gründe und betriebliche Notwendigkeiten Welche Methoden gibt es? - Ermittlung Nettoarbeitszeiten - Ermittlung Personalbedarf Karten/ Metaplan Gliederungsfolie Vortrag/ Folien Betriebliche Erhebung Beispielsrechnungen / Folien KH KH Alle KL Pause Bewertung und Fazit aus der aktuellen Situation; mögliche Auswege Offene Diskussion Moderation: KL Entwürfe für neue Konzepte Berücksichtigung von Betriebsbeispielen Moderation: KL Mittagspause Rechtliche Rahmenbedingungen bei der Arbeitszeitgestaltung: Arbeitszeitgesetz,Tarifrecht und Mitbestimmung Folien KL Pause Perspektiven: Arbeitszeitkonten, Ampelkonten, Jahresarbeitszeit, Lebensarbeitszeit KL Übertragbarkeit, Handlungsplan Seminarrückblick, Blitzlicht Auf Flipchart Wer, was, bis wann KH Folie 2

3 Gründe für eine Dienstplangestaltung in der KiTa Zunehmende Ganztagesangebote lange Öffnungszeiten <=> kürzere Arbeitszeiten (Teilzeit) Tendenz: Ausweitung der Öffnungszeiten flexible nachfrageorientierte Angebote (individualisierte Betreuungszeiten) zunehmende differenzierte Aufgabenstellungen Achterbahn der Arbeitsbelastung => keine Vertretungsreserven vorhanden ausgeglichene Arbeitsbelastung beschäftigtenorientierte Arbeitszeiten (Lage und Verteilung) work life balance Berücksichtigung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit (=> Verbindung zum Thema alternsgerechtes Arbeiten ) Berücksichtigung jüngerer Kinder Fazit: Eine optimierte und realistische Dienstplangestaltung wird immer wichtiger!! Sie soll die Interessen von Träger, Eltern und Beschäftigten soweit möglich unter Deckung bringen!! Folie 3

4 Am Anfang steht der Bedarf Rechnerische Stundenbilanz gemäß konzeptionellem Bedarf + Rechnerische Stundenbilanz der tatsächlich zur Verfügung stehenden Arbeitszeit Folie 4

5 Am Anfang steht der Bedarf Eine Differenz aus konzeptionellem Bedarf und tatsächlich zur Verfügung stehender Arbeitszeit bedeutet... Zuviel oder zuwenig MitarbeiterInnen!!! Folie 5

6 Am Anfang steht der Bedarf Betreuungsbedarf in ErzieherInnen- Arbeitsstunden nach Aufgaben in zeitlicher Ausdehnung pro Tag Folie 6

7 Arbeitszeit flexibilisieren: Worauf ist juristisch zu achten? GESETZE (Arbeitszeitgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, Mutterschutzgesetz, Gewerbeordnung, etc.) TARIFVERTRÄGE BETRIEBSVEREINBARUNGEN (individueller) ARBEITSVERTRAG RECHTSPRECHUNG Folie 7

8 Folie 8

9 Folie 9

10 Folie 10

11 Grundsätze einer Dienstplangestaltung in der KiTa Ausgangspunkt: Mindestpersonalausstattung! Nur 3/4 einplanen (Nettoarbeitszeit)! Nicht nur Gruppenbetreuung, auch Verfügungs- und weitere Zeiten einplanen! Prinzip Eine-Erzieherin-Gruppe überprüfen! Tagesablauf der KiTa nach inhaltlichen Gesichtspunkten betrachten! Nur Mindestbesetzungen einplanen! Bedarfsschwankungen im Jahresverlauf berücksichtigen! Rolle der Leiterin bei operativen Entscheidungen überdenken! Folie 11

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