K i n d e r g a r t e n - p f l i c h t. B i l d u n g s - R a h m e n P l a n. Ve r a b r e i c h u n g v o n M e d i k a - m e n t e n

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1 A u s g a b e LAND OBERÖSTERREICH Kinder im Mittelpunkt K i n d e r g a r t e n - p f l i c h t B i l d u n g s - R a h m e n P l a n Ve r a b r e i c h u n g v o n M e d i k a - m e n t e n w w w. o o e - k i n d e r n e t. a t

2 INHALT K i n d e r b e t r e u u n g m i t B i l d u n g s - a u f t r a g I n O b e r ö s t e r r e i c h a u s e i n e r H a n d M e r k b l a t t K i n d e r g a r t e n p f l i c h t D e r K i n d e r g a r t e n i s t f ü r d i e E n t w i c k l u n g m e i n e s K i n d e s s e h r w i c h t i g Welche Erwartungen haben Pädagoginnen/Pädagogen im Zusammenhang mit der Kindergartenpflicht? D a s Te a m d e r G r u p p e K i n d e r - b e t r e u u n g B i l d u n g s R a h m e n P l a n Ve r a b r e i c h u n g v o n M e d i k a m e n t e n S p r a c h f ö r d e r u n g i m R ü c k b l i c k P a t e n e l t e r n e r l e i c h t e r n A s y l k i n d e r n d e n E i n s t i e g i n i h r e n e u e H e i m a t. 1 5 M i n i - F o r s c h e r - U m w e l t K r a b b e l s t u b e n u n d Ta g e s e l t e r n Ausgabe 2010 Kinder im Mittelpunkt Unsere Kinder bauen die Zukunft Oberösterreichs Die Verantwortung für den wichtigen Bereich der außerfamiliären Kinderbetreuung in Krabbelstuben, Kindergärten, Horten sowie bei Tageseltern ist seit Herbst 2009 in einem Ressort vereint. Mit diesem Schritt wollen wir in Oberösterreich ein noch besseres Kinderbetreuungsangebot schaffen. Das vergangene Jahr hat mit der Einführung des beitragsfreien Kindergartens ab dem Alter von zweieinhalb Jahren viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich gebracht. Dank des Engagements und der Leistungen der Pädagoginnen und Pädagogen konnte dieses große und wichtige Projekt erfolgreich umgesetzt werden, auch wenn die Um-, Zu- und Neubauten vielerorts noch nicht abgeschlossen sind. Krabbelstuben und Kindergärten sind keine Aufbewahrungsanstalten, sondern elementare Bildungseinrichtungen, in denen sich die Kinder unseres Landes behutsam entfalten können. Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen und begleiten die Kinder in ihrer Entwicklung. Für die Erfüllung dieser verantwortungsvollen und wichtigen Aufgabe verdienen Sie als Mitarbeiterin/Mitarbeiter unsere allerhöchste Wertschätzung. Wir danken Ihnen für die engagierte Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit, die Sie täglich leisten. Das Land Oberösterreich wird in der bundesweiten Diskussion verstärkt für die Neuregelung des Dienstrechtes für das pädagogische Personal in den Oö. Kinderbetreuungseinrichtungen eintreten und dieses an die gestiegenen Anforderungen anpassen. Diesen Weg der Erneuerung in der Kinderbetreuung und dem dazugehörigen Dienstrecht möchten wir mit Ihnen gemeinsam gehen. Impressum: Medieninhaber: Land Oberösterreich Herausgeber: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Bildung und Gesellschaft, 4021 Linz, Bahnhofplatz 1, Telefon ( ) Fax ( ) Redaktion: Ingrid Heinrich, Dr. in Maria Lotz, Katrin Reindl, Gerlinde Strasser Grafik: Abteilung Presse DTP-Center [ ] Druck: Trauner Druck GmbH & Co KG Dr. Josef Pühringer Landeshauptmann Dr. Josef Stockinger Landesrat für Kinderbetreuung

3 Kinderbetreuung mit Bildungsauftrag In Oberösterreich aus einer Hand In einem Ressort vereint übernimmt Landesrat Dr. Josef Stockinger die Gesamtverantwortung für die außerfamiliäre Kinderbetreuung in Oberösterreich. Neue Dynamik in der Kinderbetreuung und Qualität in der Pädagogik vom Kleinkindalter bis zum Ende der Schulpflicht sind das Ziel. Als Gemeindereferent war Landesrat Josef Stockinger schon bisher für den Bau bzw. Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen in Oberösterreich zuständig. Jetzt habe ich die Chance bekommen, in einer Gesamtverantwortung für Krabbelstuben, Kindergärten, Horte und Tageseltern gleichsam aus einer Hand die Zukunft an diesen wichtigen Schnittstellen unserer Gesellschaft weiterzuentwickeln, definiert Landesrat Stockinger seine Aufgabe. Altersgerechter und qualitativer Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gemeindeübergreifende Angebote sollen den Bedürfnissen der Familien gerecht werden. Kinderbetreuung als Teil des Bildungssystems Frühkindliche Pädagogik entscheidet über die Zukunftschancen unserer Kinder und damit auch über die Zukunft unseres Landes. Als Vater von vier Kindern schätzt Landesrat Stockinger den Wert der Familie ebenso, wie die Arbeit in den außerfamiliären Einrichtungen. Als Landesrat für Krabbelstuben, Kindergärten, Horte und Tageseltern will Dr. Stockinger daher in der außerfamiliären Kinderbetreuung den Weg einer Qualitätsoffensive gehen: Kinderbetreuungseinrichtungen erfüllen ihren eigenständigen Bildungsauftrag, indem sie den Kindern vielfältige und entwicklungsgemäße Anregungen bieten. Somit sind sie die erste Stufe des Bildungssystems. Klar ist dabei aber auch: Kinderbetreuungseinrichtungen können und wollen die Erziehungsaufgaben der Eltern nicht ersetzen. Ihr Auftrag ist vielmehr die Unterstützung der Eltern in ihrer verantwortungsvollen Erziehungsaufgabe. Wertschätzung für die Arbeit der Pädagog/inn/en Einen Prozess der Erneuerung will Landesrat Stockinger gemeinsam mit den in der Kinderbetreuung Beschäftigten gehen: Die Arbeit der Pädagog/inn/en ist eine wichtige Arbeit. Deshalb ein klares Ja zu mehr Wertschätzung für Pädagog/inn/en und alle, die im Bereich der Kinderbetreuung tätig sind. Kinderbetreuung mit Bildungsauftrag Foto: Land OÖ 3

4 Merkblatt Kindergartenpflicht Kindergartenpflicht MERKBLATT Hintergrund für die Einführung der Kindergartenpflicht ist die Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Einführung der halbtägig kostenlosen und verpflichtenden frühen Förderung in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen. Zielsetzung dieser Vereinbarung gemäß Art. 1 Abs. 1 ist es, allen Kindern beste Bildungsmöglichkeiten und Startchancen in das spätere Berufsleben unabhängig von ihrer sozioökonomischen Herkunft zu bieten. Rechtsgrundlage in Oberösterreich ist die Novelle zum Oö. KBG, LGBl. Nr. 43/2009. Die zwei wesentlichen Säulen dieser Novelle sind die Beitragsfreiheit für alle Kinder mit Hauptwohnsitz in Oberösterreich vom vollendeten 30. Lebensmonat bis zum Schuleintritt, sowie die allgemeine Kindergartenpflicht. Umsetzung der Kindergartenpflicht: Für jedes Kind ab dem vollendeten 5. Lebensjahr ist der Besuch des Kindergartens im Jahr vor dem Schuleintritt verpflichtend. Ein kindergartenpflichtiges Kind muss den Kindergarten regelmäßig an 5 Werktagen pro Woche und mindestens 20 Stunden (4 Stunden pro Tag) besuchen. Die gerechtfertigte Verhinderung des regelmäßigen Besuchs ist durch die Eltern nachzuweisen (zb. Erkrankung, außergewöhnliche Ereignisse) und - durch eine schriftliche Entschuldigung oder - durch telefonische Verständigung oder - durch ein ärztliches Attest zu belegen. Für Kinder, die gemäß 15 Schulpflichtgesetz vom Schulbesuch befreit sind, weil medizinische Gründe dem Besuch der Schule entgegenstehen oder dieser dadurch zu einer für den Schüler unzumutbaren Belastung würde, ist der Besuch des Kindergartens freiwillig. Gerechtfertigtes Fernbleiben über die bereits angeführten Gründe hinaus, ist analog zum Schuljahr mit den Haupt-, Weihnachts- und Osterferien und mit maximal 3 Wochen zusätzlichen Fernbleibens (zb. gemeinsamer Urlaub mit den Eltern) begrenzt. Die häusliche Betreuung und Förderung eines kindergartenpflichtigen Kindes ist analog zu 11 Schulpflichtgesetz (häuslicher Unterricht) zulässig. 4

5 Aufgabe des Kindergartens / der bewilligten Sonderform gemäß 23 Oö. KBG: Die institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen haben die Aufgabe, durch altersgemäße Bildung und Erziehung die körperliche, seelische, geistige, sittliche und soziale Entwicklung im besonderen Maße zu fördern und nach erprobten Methoden der Kleinkindpädagogik die Erreichung der Schulfähigkeit zu unterstützen. Pädagogisches Konzept gemäß 5 Oö. KBG: Im pädagogischen Konzept ist darzustellen, wie die Förderung der Schulfähigkeit unter Berücksichtigung der didaktischen Prinzipien und der frühkindlichen Lernformen und unter Ausschluss schulartigen Unterrichts erfolgen soll. Das pädagogische Konzept ist auf den aktuellen Stand der einschlägigen Wissenschaften, insbesondere der Pädagogik, Psychologie, Erziehungswissenschaft und Qualitätsforschung abzustimmen. Aufgaben der Eltern: 1. Die gesetzliche Verbindlichkeit der allgemeinen Kindergartenpflicht ist analog zur Schulpflicht auszulegen. Ein tageweiser oder zeitlich flexibler Besuch ist auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen nicht möglich. 2. Die Kindergartenpflicht kann nur in einem Kindergarten oder nur in einer bewilligten Sonderform gem. 23 Oö. KBG erfüllt werden. Der Besuch von zwei oder verschiedenen Einrichtungen (Splitting) ist ausgeschlossen (Analogie zum Schulbesuch). Die Eltern haben dafür zu sorgen, dass ein kindergartenpflichtiges Kind, entsprechend der in der Kindergartenordnung festgelegten Anwesenheitszeit den Kindergarten pünktlich und regelmäßig besucht. 2. Für den Fall, dass die Eltern von kindergartenpflichtigen Kindern nicht für die Einhaltung des regelmäßigen Besuchs ihres Kindes sorgen, oder das Kind längere Zeit unentschuldigt vom Kindergartenbesuch fernbleibt und auch kein Kontakt mit den Eltern/Erziehungsberechtigten möglich ist, sind von der Kindergartenleitung der Rechtsträger und die Jugendwohlfahrt zu informieren. Merkblatt Kindergartenpflicht 3. Die Abmeldung zur "häuslichen Betreuung und Bildung" ist möglich. Die dazu erforderlichen Informationen und Formulare sind unter zum Download verfügbar. Dr. in Maria Lotz 5

6 Der Kindergarten ist für die Entwicklung meines Kindes sehr wichtig Fotos: Land OÖ Der Kindergarten ist für die Entwicklung meines Kindes sehr wichtig Ich stelle mich ganz kurz vor: Mein Name ist Elisabeth Schütz, ich bin 41 Jahre alt und Mutter eines aufgeweckten Sohnes namens Lukas, der 5 Jahre alt ist. Lukas besucht, seit er 2 ½ Jahre ist, den Kindergarten und jedes Jahr sieht man seine großartige Entwicklung, die er im Kindergarten macht. Nach der Karenz ging ich gleich wieder zwei ganze Tage in der Woche arbeiten. Da ich leider keine Betreuungsmöglichkeit in meiner Familie für Lukas hatte, stand für mich fest, dass Lukas in den Kindergarten gehen wird. Diese Sicherheit für eine berufstätige Mutter zu wissen, wie gut ihr eigenes Kind durch die pädagogische Betreuung aufgehoben ist, spielt hier eine große Rolle. Es ist mir wichtig, dass mein Kind viele soziale Kontakte aufbaut und mit anderen Kindern zusammen kommt und davon profitiert. Kinder lernen durch Kinder und sie bilden neue Freundschaften. Auch Zeichnen, Malen, Gestalten, gehören zu den Bildungsangeboten eines Kindergartens. Jeder Entwicklungsfortschritt meines Kindes spricht für den Kindergartenbesuch. Da Lukas das letzte Jahr in den Kindergarten geht, möchte ich, dass er spielerisch auf die Schule vorbereitet wird. Toll finde ich, dass im Kindergarten die Möglichkeit besteht, die Fremdsprache Englisch zu entdecken und zu erlernen. Darüber hinaus wird die Selbstständigkeit meines Kindes durch den Erwerb von Fähigkeiten wie selbstständiges Wegräumen, Teller holen, etc. gefördert. Zur Einhaltung vereinbarter Regeln bedarf es der Zusammenarbeit zwischen der gruppenführenden Pädagogin und den Eltern. Lukas soll sich immer wohl fühlen und gerne in den Kindergarten gehen. Es ist bis heute noch so, dass er ihn gerne besucht und zur Zeit stolz ist, ein Schulanfänger zu sein. Ein Lob und Dankeschön für die pädagogische Begleitung. Elisabeth Schütz, Mutter von Lukas 6

7 Welche Erwartungen haben Pädagog/inn/en im Zusammenhang mit der Kindergartenpflicht? Die Einführung der Kindergartenpflicht hat bei mir zwiespältige Gefühle hervorgerufen. Auf der einen Seite sehe ich die Kindergartenzeit als eine Phase, in der das Spiel im Vordergrund stehen darf und soll. Andererseits nehme ich immer wieder wahr, wie nebensächlich die Bildungseinrichtung Kindergarten in der Gesellschaft gesehen wird, im Gegensatz zur Schule. Für mich ist es wichtig, dass unsere Gesellschaft ein Bewusstsein für die Bedeutung dieser qualitätsvollen Bildung und Betreuung der Kinder und für die Arbeitsbedingungen der Kindergartenpädagog/inn/en und Kindergartenhelfer/innen entwickelt. Vielleicht ist für uns Pädagoginnen und Pädagogen jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen (durch die Einführung der Kindergartenpflicht), dass wir als wertvolle Unterstützung und Begleitung der Kinder und Familien anerkannt werden. Möglicherweise gehört dazu, dass wir auch in den Medien verstärkt auf uns aufmerksam machen und nachdrücklich über ausgewogene Erzieher-Kind-Schlüssel, angemessene Kinderdienst- und Vorbereitungszeiten und nicht zuletzt ein faires Gehalt diskutieren. Ich wünsche mir für die angehenden Kindergartenpädagog/inn/en eine Ausbildung auf Hochschulniveau, die jener der Grundschullehrer gleichgestellt ist. Was kann und soll die Kindergartenpflicht bringen? Vergleichbare Startbedingungen beim Schuleintritt, weil der Kindergarten ein Ort der Sozialisation ist, der für die Kinder eine Herausforderung im Zusammenleben mit Gleichaltrigen und Jüngeren darstellt. Kinder können im Kindergarten auf spielerische Art und Weise die Hintergründe ihres Tuns begreifen und erfahren, dass sie lernen und warum sie etwas lernen. Dieses Be-greifen ist eine bedeutende Voraussetzung für die Entwicklung ihrer Kompetenzen. Kindergartenpädagog/inn/en und Lehrer/innen nehmen die Phase, in der das Kindergartenkind zum Schulkind reift, bewusst als eine besonders sensible und schützenswerte Zeit wahr, in der eine individuelle und verständnisvolle Begleitung wesentlich ist. Der Übergang vom Kindergarten zur Schule wird als bedeutsamer Entwicklungsschritt gesehen, der erfolgreich bewältigt das Kind für sein weiteres Leben stärken kann und soll. Durch eine transparente Bildungsarbeit im Jahr vor dem Schuleintritt kann den Eltern die positive Kraft dieser begrenzten Zeit bewusst gemacht werden. Die Bedeutung der Kindergartenzeit wird von der Gesellschaft erkannt und entsprechend honoriert. Astrid Denkmair, KG Leonding Berg Welche Erwartungen haben Pädagog/inn/en im Zusammenhang mit der Kindergartenpflicht? 7

8 1 Über unsere Homepage werden Pädagoginnen und Pädagogen, Rechtsträger, Eltern und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über wichtige und aktuelle Themen betreffend Kinderbetreuung in Oberösterreich informiert. Alle Informationen rund um Kinderbetreuungseinrichtungen sind ohne 2 Portal-Anmeldung sichtbar. Auch das Herunterladen aller Formulare und das Ausdrucken aller Seiten ist für alle oö. kindernet -Benutzer/ innen möglich. Aktuelle Themen, über die Sie auch mittels KiM online informiert werden. 1 3 Die Anwendungen im Portal auf sind nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt. Deshalb erhalten nur Kinderbetreuungseinrichtungen aus Oberösterreich die Benutzerdaten und können somit dieses Portal nutzen

9 4 5 Projektarbeiten im Rahmen des Lehrgangs Kompetent Führen und Leiten Am Weg zur professionellen Führungskraft Anmeldemöglichkeiten zu Seminaren des Fortbildungsprogramms im Anmeldezeitraum 1. Juni 15. Juli 6 Die Gemdat-Internetanwendung Web-Kevin ermöglicht Ihnen das effiziente Verwalten wichtiger Daten. Sollte der Benutzer einmal gesperrt sein oder es treten sonstige Fragen auf, genügt ein Anruf bei der Direktion Bildung und Gesellschaft, Kinderbetreuung, oder ein an die Benutzeradministratorin Kontaktdaten! Benutzeradministration Cornelia Schartmüller Telefonnummer ( ) Adresse Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Bildung und Gesellschaft, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz 9

10 Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich ein Meilenstein der österreichischen Kindergartenpädagogik BildungsRahmenPlan Brauchen wir überhaupt Bildungspläne? Wird die Qualität der frühen Bildung durch Bildungspläne verbessert? Ändert sich der Stellenwert des Kindergartens in der Gesellschaft durch einen Bildungsplan? Viele Fragen, auf die es keine allgemein gültigen Antworten gibt! Und dennoch besteht auf Expert/inn/enebene weitgehend Konsens darüber, dass Bildungspläne dazu beitragen, elementare Bildungseinrichtungen als lernende Organisationen und als unverzichtbare Bestandteile des Bildungssystems zu positionieren und die Bildungschancen für alle Kinder zu sichern. Das Kind im Mittelpunkt Jedes Kind hat das Recht auf optimale Förderung seiner Entwicklung. Jedes Kind beginnt von Geburt an, sich aktiv ein Bild von der Welt zu machen und es verfügt über die Fähigkeit, sich selbst zu bilden. Ob Kinder diese Bildungsfähigkeit entfalten können, wird weitgehend von den Möglichkeiten beeinflusst, die ihnen die Umwelt bereitstellt. Eltern, elementare Bildungseinrichtungen und Politik tragen daher gemeinsam Verantwortung dafür, dass sich Kinder in einer von Wertschätzung und Akzeptanz getragenen Atmosphäre und in einem anregenden Umfeld unbeschwert entwickeln können. Potenzialen der Kinder, an den Themen, die Kinder in der frühen Kindheit beschäftigen und an den Faktoren, die das Aufwachsen von Kindern beeinflussen. Sie bieten Kindern in Gemeinschaft mit anderen vielfältigste Möglichkeiten des spielenden, erforschenden und entdeckenden Lernens und legen damit den Grundstein für eine positive Persönlichkeitsentwicklung und einen erfolgreichen Bildungsweg. Bedeutung des BildungsRahmen- Plans Der bundesländerübergreifende Bildungs- RahmenPlan ist ein Meilenstein der Bildungspolitik im Elementarbereich. Österreich knüpft damit an europäische und internationale Entwicklungen an, den Bildungsauftrag elementarer Bildungseinrichtungen klar zu definieren und nach außen transparent zu machen. Der BildungsRahmenPlan soll neben den landesgesetzlichen Bestimmungen das Fundament der pädagogischen Konzeption in den oö. Kindergärten bilden. Er soll Pädagoginnen und Pädagogen bei der Sicherung und Weiterentwicklung pädagogischer Qualität unterstützen und Orientierung für die Umsetzung einer zeitgemäßen Bildungs- und Erziehungsarbeit geben. Der BildungsRahmenPlan stellt einen Handlungsrahmen dar, den es jetzt mit Inhalt zu füllen gilt. sukzessive Gesamtbildungspläne entwickelt, die sich durch Aufbau, Inhalte und Zielgruppe, aber auch durch ihre Regulationsdichte unterscheiden. Dieser Entwicklung entsprechend empfahl die OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) im Länderbericht der Studie Starting Strong, (2006) die gemeinsamen Wertvorstellungen und Bildungsziele, die Österreich für seine jungen Kinder als wichtig erachtet, in einem Rahmenplan zu formulieren. Bei all der Diskussion über pädagogische Neuerungen sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass Österreich auf eine lange Tradition der Kindergartenpädagogik zurückblicken kann. Bereits in den Siebziger Jahren gab es für die pädagogische Arbeit in den österreichischen Kindergärten einen Rahmenplan ( Bildung und Erziehung im Kindergarten von Niederle, Michelic & Lenzeder, 1975; 1987 Neubearbeitung), dessen Fokus auf die Entwicklungsbereiche der Kinder gerichtet war. Mit der Publikation des Charlotte Bühler Instituts: Bildungsqualität im Kindergarten im Jahre 2000 wurde ein innovatives Bildungskonzept vorgelegt, das die Selbstbildungsprozesse des Kindes und die Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt stellte. Die Erkenntnis, dass das Kind aktiver Gestalter seiner Entwicklung ist und in wechselseitiger Beziehung mit seiner personalen und materialen Umwelt steht, prägt seitdem den fachlichen Dialog in den oö. Kindergärten. Qualität früher Bildungsprozesse In den elementaren Bildungseinrichtungen wird der Fokus zunehmend auf die Qualität früher Bildungsprozesse gerichtet. Sie orientieren sich bei der Gestaltung der pädagogischen Arbeit an den nahezu unbegrenzten Bildungspläne für den Elementarbereich eine internationale Entwicklung Bildungspläne für den Kindergarten existieren bereits seit Jahrzehnten in europäischen und außereuropäischen Ländern. Vor allem im deutschsprachigen Raum wurden unter anderem bedingt durch die Ergebnisse der PISA-Studie Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in unserem Land und die aktuellen Erkenntnisse der einschlägigen Wissenschaften führten zu einer breiten Auseinandersetzung auf verschiedenen Ebenen. Das Bekenntnis der politischen 10

11 Parteien zum Kindergarten als Bildungseinrichtung, zum Stellenwert der frühen Bildung und zu den Bildungschancen für alle Kinder, unabhängig ihrer sozioökonomischen Herkunft, legten den Grundstein für die Entwicklung eines BildungsRahmenPlans für elementare Bildungseinrichtungen. Das Charlotte Bühler Institut für praxisorientierte Kleinkindforschung in Wien wurde von den Landesregierungen beauftragt in enger Kooperation mit den Expertinnen und Experten der Fachabteilungen einen Rahmenplan für alle Bildungseinrichtungen zu erarbeiten, die Kinder bis zum Schuleintritt begleiten. Auch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur war durch die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik und eine Steuergruppe in den Prozess eingebunden. In einem ambitionierten Zeitplan von knapp einem Jahr entstand ein Konzept, das die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Bildung von Kindern von null bis sechs Jahren in komprimierter Form zusammenfasst. Die Gestaltung in Form einer Ringmappe ermöglicht Ergänzungen und Adaptierungen im Hinblick auf regionale Gegebenheiten, bundesländerspezifische Schwerpunkte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Der BildungsRahmenPlan enthält Leitgedanken und fachlichen Input zu Themen der Bildung in der frühen Kindheit und ist gegliedert in: Pädagogische Orientierung Bildung und Kompetenzen die für die Bildungsarbeit zentralen Bildungsbereiche Transitionen Pädagogische Qualität Implementierung Die Implementierung des BildungsRahmenPlans in die Bildungsarbeit im Kindergarten wird in einem längerfristigen Prozess erfolgen und mit verschiedenen Maßnahmen seitens des Landes Oberösterreich begleitet. Die Einführungsveranstaltungen zum BildungsRahmenPlan im Frühjahr 2010 haben den fachlichen Diskurs in den Teams eröffnet und sollen die Pädagoginnen und Pädagogen dazu hinführen, das einrichtungsspezifische pädagogische Konzept und die konkrete pädagogische Arbeit auf der Basis der Leitgedanken und Prinzipien des BildungsRahmenPlans zu reflektieren, gegebenenfalls zu ergänzen bzw. zu korrigieren. KI Gerlinde Strasser BildungsRahmenPlan 11

12 Verabreichung von Medikamenten Verabreichung von Medikamenten In Kinderbetreuungseinrichtungen dürfen keine Medikamente verabreicht werden. Dieser Grundsatz sollte jeweils Vertragsinhalt (Teil der Kindergarten-/Hortordnung) zwischen Rechtsträger und Eltern sein. PRAXISBEISPIELE: Ein Kind bekommt im Kindergarten/Hort Zahnschmerzen, Kopfweh, Fieber, etc. Darf die pädagogische Fachkraft ein Medikament verabreichen? Das Kind ist ehestmöglich den Eltern/ Erziehungsberechtigten zu übergeben. Im Akutfall: Immer Beiziehung eines Arztes (behandelnder Arzt, Notarzt). Die pädagogische Fachkraft darf keinesfalls eine Diagnose stellen und Medikamente von sich aus verabreichen ( Eigenmächtige Heilbehandlung ). Das Kind könnte auf ein Medikament allergisch reagieren und es könnte zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Hinter diversen Schmerzen können sich akut bedrohliche Erkrankungen verbergen. Ein Kind muss wegen eines Infektes (z.b. Angina, Mittelohrentzündung) noch weiterhin Antibiotika einnehmen, besucht aber die Kinderbetreuungseinrichtung wieder, da keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Ausnahmen im Einzelfall: Klärung, ob das Medikament nicht doch zu Hause eingenommen werden kann. Verordnung und eventuelle Anleitung und Unterweisung durch den behandelnden Arzt. Schriftliches Ersuchen bzw. Zustimmungserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten zur Verabreichung des Medikamentes mit Name des Kindes und des Medikamentes, Dosierung, Uhrzeit, Dauer der Einnahme etc. Ein Kind hat eine chronische Erkrankung und muss laufend Medikamente einnehmen (z.b. Diabetes, Asthma, Epilepsie). Auch bei chronischen Erkrankungen ist Medikamentengabe grundsätzlich nicht Aufgabe der Pädagog/inn/en. Ausnahmsweise kann bei Festlegung der Vorgangsweise (Anleitung und Unterweisung) durch den behandelnden Arzt unter Einbeziehung von Eltern/Erziehungsberechtigten und pädagogischer Fachkraft die Verabreichung vereinbart werden. Diabetes: Zur Vornahme subkutaner Insulininjektionen ist eine pädagogische Fachkraft nicht berechtigt. (Keine ärztliche Übertragung möglich). Diabetes setzt medizinisches Fachwissen voraus. Blutzuckermessung und Diagnose des Ergebnisses bzw. fachgerechte Insulindosis bedürfen medizinischer Fachkenntnisse und sind grundsätzlich medizinisch ausgebildetem Fachpersonal vorbehalten. Epilepsie: Nach ärztlicher Verordnung und Anleitung und Unterweisung durch den Arzt. Asthma: Nach ärztlicher Verordnung und Anleitung und Unterweisung durch den Arzt (Dosieraerosol). Ein Kind hat eine Erkrankung, bei der es zu akut lebensbedrohlichen Zustandsbildern kommen kann (z.b. Allergien auf Insektenstiche). Festlegung der Vorgangsweise zwischen Arzt, Eltern/Erziehungsberechtigten pädagogischer Fachkraft und Rechtsträger. Verordnung, Anleitung und Unterweisung durch den behandelnden Arzt. Bei Bienen- bzw. Wespenstichallergie zusätzlich: Prävention (nicht im Freien essen und trinken, nicht in der Nähe blühender Büsche, Bäume etc. spielen, Schuhe tragen etc.) Im Falle eines Stiches: sofort Arzt/ Rettung/Notarzt verständigen! Ein bereitgestelltes Medikament (Epipen) kann lebensrettend sein. Verabreichung mittels Spritzapparates nur dann, wenn Arzt/Notarzt im Rahmen der Verständigung die direkte telefonische Anweisung dazu geben. Ansonsten gilt keine Injektionen verabreichen! UMGANG MIT MEHRFACH BEEIN- TRÄCHTIGTEN KINDERN IM KIN- DERGARTEN/HORT: Die Übertragung von Tätigkeiten, wie zb. Schleimabsaugen Künstliche Beatmung Zuführen von Sondennahrung Entleeren von Stuhlsackerln Katheterisierung an pädagogisches Fachpersonal ist nicht möglich, da entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt ist. Diese Tätigkeiten sind medizinischem Fachpersonal vorbehalten. VERWAHRUNG VON ARZNEIMIT- TELN: Sämtliche Arzneimittel sind für Kinder unerreichbar und nicht zugänglich aufzubewahren. Die Erste-Hilfe-Koffer sind gemäß ÖNORM Z1020 entsprechend der Größe der Einrichtung bereit zu stellen und in Absprache mit dem Arzt oder Apotheker in regelmäßigen Abständen zu ergänzen. 12

13 In den Erste-Hilfe-Koffern sollen keine anderen Heilmittel (auch keine Salben) zusätzlich verwahrt werden. ( Eigenmächtige Heilbehandlung ). VORGANGSWEISE IN AUSNAHME- FÄLLEN: In allen Fällen, in denen eine Medikamentengabe vom Arzt an das pädagogische Fachpersonal übertragen wird, sollte folgende Vorgangsweise eingehalten werden. a) Der Arzt hat der Person, an die die Übertragung ärztlicher Tätigkeit erfolgen soll, die erforderliche Anleitung und Unterweisung zu erteilen. Die Übertragung durch den Arzt ist schriftlich vom Arzt zu dokumentieren. Die Übertragung ärztlicher Tätigkeit an mehrere Personen ist möglich. b) Der Arzt hat sich vor der Übertragung von ärztlichen Tätigkeiten zu überzeugen, ob jene Person, an die die Übertragung erfolgen soll, über die erforderlichen Fähigkeiten verfügt. c) Der Arzt hat auf die Möglichkeit der Ablehnung der Übertragung der in Frage kommenden ärztlichen Tätigkeiten gesondert hinzuweisen. d) Wird die Übertragung der ärztlichen Tätigkeit übernommen, wird den Durchführenden aus Sicherheitsgründen empfohlen, die Durchführung ausreichend und regelmäßig zu dokumentieren. Dr. in Maria Lotz Pädagog/inn/en sollen genaue Anleitungen beim delegierenden Arzt einfordern! Verabreichung von Medikamenten Fotos: BilderBox 13

14 Sprachförderung im Rückblick Für Oberösterreich wurde beginnend mit dem Kindergartenjahr 2008/2009 ein Sprachförderkonzept entwickelt. Es werden pro Arbeitsjahr für jeweils vier Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf zwei Stunden pro Woche gefördert. Der Kostenersatz für die vom Land genehmigten Sprachförderstunden betrug im Jahr 2008 pro Stunde max. 14,60 Euro und wurde im Jahr 2009 entsprechend den Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst angepasst und somit auf 15,12 Euro erhöht. Sprachförderung im Rückblick Die Beobachtung und Dokumentation des Sprachentwicklungsstandes der Schulanfänger, durchgeführt von den gruppenführenden Pädagog/inn/en, fand im Zeitraum September 2008 bis Ende Oktober 2008 statt. Im Rahmen der Schülereinschreibung wurde der Sprachförderbedarf durch die Schulleitung festgestellt. Nach Meldung der Kinder mit Sprachförderbedarf an die Direktion Bildung und Gesellschaft (Ende November 2008) konnten die Kindergärten Personal für die erforderlichen Sprachförderstunden bestellen. Durch dieses Prozedere konnten viele Kindergärten die Sprachförderung mit Jänner 2009 starten. Im Arbeitsjahr 2008/2009 wurden insgesamt Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf gemeldet. Einrichtungen in denen Fördermaßnahmen durchgeführt wurden Jährige mit festgestelltem Sprachförderbedarf wurden in die speziellen Sprachfördermaßnahmen einbezogen. Im Arbeitsjahr 2008/2009 betrug die Anzahl der geförderten Kinder, die bereits eine institutionelle Kinderbetreuungseinrichtung besuchten, und die Anzahl jener, die aufgrund des Sprachförderbedarfes in einer institutionellen Kinderbetreuungseinrichtung zusätzlich aufgenommen wurden 56. In 229 institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen wurden Fördermaßnahmen von 201 Pädagog/inn/en durchgeführt. Es wurden im Arbeitsjahr 2008/ ,50 Stunden für Sprachförderung aufgewendet. Im Arbeitsjahr 2009/2010 wurden bisher Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf gemeldet. Neu ist, dass die Sprachstandsfeststellung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache auch mittels eines speziellen Instruments (BESK-DaZ) durchgeführt werden kann. Simone Marböck (zuständig für Kostenersatz) Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf. 14

15 Pateneltern erleichtern Asylkindern den Einstieg in ihre neue Heimat Deutsch lernen, die Menschen und die Kultur des neuen Heimatlandes erkunden, diese Ziele verfolgt das Projekt Patenschaft, das wir im Kindergarten Waldhausen für Asylantenkinder im September 2009 gestartet haben. Gezielte Sprachförderung für Kinder aus Asylwerberfamilien gibt es natürlich auch in unserem Haus. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dies noch nicht genug sei und zusätzliche Angebote außerhalb des Kindergartens wichtig wären. So wurde die Idee der Patenschaft aus der Taufe gehoben. In Zusammenarbeit mit der Caritas machten wir uns auf die Suche nach Pateneltern. Zunächst einmal für jene fünf Schulanfänger, die im Herbst 2010 eingeschult werden. Rasch waren fünf Waldhausner bereit, hier mitzuhelfen: von der Hausfrau bis zum pensionierten Hauptschullehrer. Jedes Kind erhielt einen individuell bestückten Sprachrucksack mit Lernspielen, Bilderbücher und Sprachspielen. Seither werden die Kinder ein Mal in der Woche von ihren Paten aus dem Caritas- Mini-Forscher-Umwelt Die Ausstellung Mini-Forscher-Umwelt der Oö. Akademie für Umwelt und Natur regt Kinder dazu an, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen und als Mini-Forscher die Phänomene der Natur zu beobachten und zu erleben. Damit soll das naturwissenschaftliche Verständnis sowie das Bewusstsein zum Schutz der Lebensgrundlagen der Menschen gefördert werden. Die Ausstellung eignet sich besonders für den Einsatz im Kindergarten, kann aber auch in der Vorschule oder begleitend zum Sachunterricht in den ersten Volksschulklassen eingesetzt werden. Die Handreichung kann unter eingesehen bzw. als PDF heruntergeladen werden. heim abgeholt, um gemeinsam eine abwechslungsreiche Stunde zu verbringen. In dieser Zeit beschäftigen sie sich mit dem Inhalt des Sprachrucksackes, manchmal unternehmen sie auch einen Spaziergang entlang des Imkerweges, reparieren mit ihrem Patenonkel das Fahrrad oder lernen Dinge aus der Natur bei ihrem deutschen Namen kennen. Meine Idee vom lebensorientierten Spracherwerb, der alle Sinne anregt, gelingt dabei spielerisch. Die Erfolge sind deutlich sichtbar: Die Kinder machen nicht nur sprachlich Fortschritte. Sie blühen auf, weil es da jemanden gibt, der nur ihretwegen kommt und für sie da ist. Auskunft und Reservierung Renate Göbl, Kindergartenleiterin Oö. Akademie für Umwelt und Natur beim Amt der Oö. Landesregierung Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft 4021 Linz, Kärntnerstraße Tel.: ( ) Pateneltern Mini-Forscher-Umwelt 15

16 Krabbelstuben und Tageseltern Krabbelstuben und Tageseltern Verantwortungsvolle Erziehung, liebevolle Betreuung und qualitätsvolle Bildung in den ersten Lebensjahren sind die wichtigste Basis für die Lebens-Chancen unserer Kinder. Im Sinne der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist es notwendig, eine bestmögliche Verknüpfung der verschiedenen Formen der Kinderbetreuung anbieten zu können und gegebenenfalls auch gemeindeübergreifende Lösungen heranzuziehen. Das Oö. Kinderbetreuungsgesetz ist mit 1. September 2007 in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz wird die institutionelle Betreuung von Kindern unter 16 Jahren, die bisher im Rahmen des Oö. Kindergarten- und Hortgesetzes und des Oö. Jugendwohlfahrtsgesetzes geregelt war, in einem Gesetz zusammengefasst. Für die Umsetzung wurden bisher zwei Direktionen des Landes OÖ damit befasst: Direktion Bildung und Gesellschaft, Gruppe Kindergärten und Horte (Kindergärten und Horte) Direktion Soziales und Gesundheit, Abt. Jugendwohlfahrt (Krabbelstuben und Tageseltern) Neu: Seit 1. Jänner 2010 ist die Direktion Bildung und Gesellschaft neben den Kindergärten und Horten auch zuständig für Krabbelstuben und Tageseltern. Die Zusammenführung der Zuständigkeiten in der Direktion Bildung und Gesellschaft ermöglicht eine zielgerichtete Planung eines bedarfsorientierten Angebotes sowie die bessere Nutzung von Synergien. Krabbelstuben sind Einrichtungen, deren Angebot sich überwiegend an Kinder unter 3 Jahren richtet und die speziell auf die Bedürfnisse der Jüngsten abgestimmt sind. So können zum Beispiel nur 10 Kinder gleichzeitig in einer Gruppe anwesend sein und die maximale tägli- che Aufenthaltsdauer soll 6 Stunden nicht überschreiten. Die meisten Krabbelstuben haben das ganze Jahr, an 5 Tagen der Woche ganztägig geöffnet. Die Elternbeiträge werden vom jeweiligen Träger selbst bestimmt und sind sozial gestaffelt. Krabbelstuben können auch von Kindern mit Beeinträchtigung in Anspruch genommen werden. Ist zusätzliches Personal für die Betreuung des Kindes notwendig, so kann der Rechtsträger der Krabbelstube beim Land Oberösterreich um einen Zuschuss zur Finanzierung einer Stützkraft ansuchen. Info Unter finden Sie wichtige Informationen zu Krabbelstuben und Tageseltern in Oberösterreich. Tageseltern bieten neben der institutionellen Betreuung eine weitere, sehr flexible Form der Tagesbetreuung. Sie betreuen eines oder mehrere Kinder unterschiedlichen Alters im eigenen Haushalt. Eine Tagesmutter / ein Tagesvater kann bis zu vier Kinder (einschließlich der eigenen) gleichzeitig betreuen. Die Elternbeiträge hängen wesentlich von der Betreuungszeit des Kindes ab und sind meist sozial gestaffelt. Entlastung der Eltern! Seit der Kinderbetreuungsgesetz-Novelle vom November 2009 ist die Betreuung von Kindern ab dem vollendeten 30. Lebensmonat in einer Krabbelstube für die Eltern beitragsfrei. Am 2. April 2009 hat der OÖ. Landtag eine Erweiterung des mit der OÖ. Kinderbetreuungsgesetz-Novelle 2009 normierten beitragsfreien Besuches von Kindergärten und Krabbelstuben für Kinder vom vollendeten 30. Lebensmonat bis zum Schuleintritt beschlossen. Um auch in Gemeinden ohne bzw. ohne ausreichendes Angebot an institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen den Eltern vergünstigte Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder bieten zu können, soll in diesen Fällen durch eine Förderung die finanzielle Belastung der Eltern für die Tageselternbetreuung abgefedert werden. Die zu fördernde Zielgruppe sind Eltern mit Kindern vom vollendeten 30. Lebensmonat bis zum Schuleintritt, die von Tageseltern betreut werden. Die Förderung besteht in einer Ermäßigung der tariflich bei den Tageselternvereinen festgelegten und geltenden Elternbeiträge. Ermäßigung: a) Für eine Betreuungszeit von mindestens 13 bis einschließlich 30 Wochenstunden: 65 Euro monatliche Ermäßigung. b) Für eine Betreuungszeit ab der begonnenen 31. Wochenstunde: 85 Euro monatliche Ermäßigung. Voraussetzung zur Inanspruchnahme: Um die ermäßigten Tarife der Tageselternbetreuung in Anspruch zu nehmen, haben die Eltern den Tageselternvereinen eine Bestätigung ihrer Wohnsitzgemeinde vorzulegen, dass eine alternative institutionelle Kinderbetreuung (Kindergarten, Krabbelstube, alterserweiterte Gruppe) nicht möglich ist. Dipl.-Päd. in Beate Zechmeister 16

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