aktiv FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ Projekte gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt

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1 aktiv FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ Projekte gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt

2 Impressum Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt Stresemannstraße Berlin Tel.: (030) Fax: (030) Internet: Berlin, Oktober 2003 Redaktion: Dr. Reiner Schiller-Dickhut Text: Bernhard Wagner Gestaltung: Martin Heinlein Fotos: (Titel, S. 15, 31, 33, 35, 39) Christian Ditsch/Version; (S. 19, 27) Martin Heinlein (S. 23) Herby Sachs/Version Druck: p.altmann-druck GmbH Auflage: 7.000

3 VORBILDLICHE PROJEKTE AUS DEM WETTBEWERB Aktiv für Demokratie und Toleranz

4 Vorwort VON BUNDESTAGSPRÄSIDENT WOLFGANG THIERSE 4 AKTIV für Demokratie und Toleranz

5 Drei Jahre nach seiner Gründung ist das Bündnis für Toleranz ich muss sagen: leider nicht überflüssig. Ganz im Gegenteil: Es wird dringend gebraucht. Rechtsextremismus, Hass auf Juden, Hetze gegen Ausländer, die alltägliche Zurücksetzung von Minderheiten all das gibt es nach wie vor. Bloß wird das in der breiten Öffentlichkeit zunehmend verdrängt. Wegschauen liegt wieder im Trend. Wir waren schon mal weiter: Noch vor drei Jahren, im Sommer 2000, hatten wir die große, die öffentliche Empörung, das allgemeine Entsetzen über die braune Szene und den Willen, im gemeinsamen Schulterschluss etwas dagegen zu tun. Drei Jahre später ist das Thema ziemlich out. Dabei genügt ein Blick in die Zeitung, um sich davon zu überzeugen, wie konkret das Problem ist. Nur drei Beispiele aus diesen Wochen des Sommers 2003: In Schwedt foltern Rechtsextremisten stundenlang einen 16jährigen, in Potsdam traktieren Rechtsextreme drei ausländische Offiziere mit Schlägen und Tritten, am Bahnhof Alexanderplatz in Berlin attackieren drei Männer zwei junge Frauen afrikanischer bzw. asiatischer Herkunft. Solche Fälle liefern dann zwar für ein, zwei Tage Schlagzeilen, aber eine kontinuierliche Berichterstattung und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen Rechtsradikalismus findet in den Medien kaum noch statt. Umso wichtiger, dass es Menschen gibt, die nicht wegschauen, die erkennen, dass sich nur etwas ändert, wenn wir die allgemeine Gleichgültigkeit und Gewöhnung an den täglichen Angriff auf die Menschenrechte überwinden. Im Laufe der letzten Jahre haben sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen für Demokratie und Toleranz gebildet. Sie sind ein großer Erfolg, über den wir uns freuen dürfen. Gerade auch viele junge Leute engagieren sich in solchen Initiativen, worüber ich besonders froh bin. Denn in jeder Demokratie kommt es darauf an, dass ihr die Demokraten nicht ausgehen, sondern nachwachsen. Allen, die solche Initiativen für Demokratie und Toleranz tragen und unterstützen, danke ich an dieser Stelle herzlich, und ich ermutige dazu, in diesem Engagement nicht nachzulassen. Wir sind noch längst nicht am Ziel! Zu den Aufgaben des Bündnisses für Toleranz gehört es, Aktionsideen zu sammeln und zu vermitteln. Denn oft ist wohl die Bereitschaft zum zivilgesellschaftlichen Engagement da, aber es fehlt an einer zündenden Idee für das Wie. Hier hilft in Zukunft ein Blick in diese Broschüre, die bewährte und innovative Projekte vorstellt ein Resümee von zwei Wettbewerben, die das Bündnis für Toleranz durchgeführt hat. Es sind Projekte, die den großen Vorteil haben, dass sie funktionieren (weil sie praxiserprobt sind) und leicht nachzuahmen sind. Wie einleuchtend und überzeugend klingen zum Beispiel Projekte wie die Weltreise durch Lippstadt oder die Interkulturelle Hausaufgabenbetreuung! Ich wünsche mir, dass möglichst viele sich von den Ideen dieser Broschüre inspirieren lassen und eigene Projekte auf die Beine stellen. Denn jeder kann mit alltäglichem Engagement dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Gewalt vorzubeugen. Seien wir uns dabei im Klaren, dass wir noch viel Ausdauer beweisen müssen. Aber die Demokratie, die offene Gesellschaft ist diese Anstrengung wert! Wolfgang Thierse Präsident des Deutschen Bundestages Aktiv für Demokratie und Toleranz 5

6 inhalt VORWORT von Wolfgang Thierse 4 EINFÜHRUNG 7 SCHULE Projektunterricht, eine spannende Erfahrung 9 BÜNDNISSE Gemeinsam stark für Toleranz 13 INTEGRATION Miteinander auf gleicher Augenhöhe 15 GESCHICHTE Denkzeichen der Erinnerung 19 RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN Gespräche über Kopftuch und Messgewand 21 GEWALTPRÄVENTION Streitbar für friedliche Konfliktlösung 23 GESTEN DES GUTEN WILLENS Fremde werden Freunde 26 INTERKULTURELLES Weltreise in der Provinz 27 NEUE MEDIEN Begegnung im Internetcafé 29 SPORT Fairplay für Respekt und Toleranz 31 INITIATIVEN Zivilcourage trotz rechtsextremer Gewalt 33 INFORMATION Argumentationshilfen gegen Verführungspotenzial 35 KUNST UND THEATER Wer, wenn nicht wir? 37 MUSIK Meet the culture, eine Sprache, die alle verstehen 39 DAS BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ 41 EIN PORTAL FÜR ENGAGIERTE 43 6 AKTIV für Demokratie und Toleranz

7 Liebe Leserinnen und Leser, in vielen Bereichen der Gesellschaft engagieren sich Menschen für Demokratie, Respekt und Toleranz. Da ist etwa die Aktion Zivilcourage Pirna, die trotz gewalttätiger Übergriffe von Neonazis mit Jugendarbeit, Veranstaltungen und öffentlichen Aktionen ein Zeichen gesetzt hat. Oder die Caritas in Berlin, die sich mit der Vermittlung von Patenschaften für neu zugezogene Migrantinnen und Migranten für eine bessere Integration einsetzt; die Wirbelstürmer gegen Gewalt aus Aachen, die sich der Gewaltprävention verschrieben haben und an ihren Schulen Konzepte friedlicher Konfliktlösung verbreiten. Die alltägliche Arbeit von Initiativen, kirchlichen Gruppen, Künstlerinnen und Künstlern, Sportvereinen oder an den Schulen ist oft unspektakulär. Sie findet nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit. Dabei ist es gerade dieses alltägliche Engagement, an dem die demokratische Gesellschaft wächst. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz sammelt und erschließt dieses gesellschaftliche Potenzial, stellt vorbildliche Projekte vor und trägt zu ihrer Vernetzung bei. Es hilft Initiativen bei dem Schritt in die Öffentlichkeit und versucht nachahmenswerte Ideen zu verbreiten. Im Zentrum dieser Arbeit steht ein alljährlicher Best-Practice-Wettbewerb, bei dem in den beiden ersten Jahren weit über 100 Initiativen mit Geldpreisen prämiert wurden. Die Preise bis zu EUR ermöglichen nicht nur neue Projekte; die Auszeichnung der Preisträger ist auch eine wichtige moralische Unterstützung und Aufwertung für lokale Initiativen. Durch die Auszeichnung können sich neue Türen für sie öffnen. Die in dieser Broschüre vorgestellten Initiativen stammen großteils aus den bisherigen zwei Wettbewerben in den Jahren 2001 und Kriterien der Auswahl waren u. a. Ideenreichtum und Nachahmbarkeit der Projekte. Sie zeigen in erster Linie das ehrenamtliche Engagement kleiner Vereine und Initiativen, aber auch Aktionen von Verbandsgruppen mit Hauptamtlichen im Rücken. Die Projekte können anregen, selbst aktiv zu werden, sich in Schule, Verein, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft für Demokratie und Toleranz zu engagieren. Wir bitten Sie deshalb auch, diese Schrift an Bekannte weiterzugeben. Ziel dieser Broschüre ist es, das beim Bündnis für Demokratie und Toleranz gesammelte einzigartige Potenzial zivilgesellschaftlichen Engagements in gebündelter Form zu präsentieren und für Interessierte zu erschließen. Dazu haben wir die bei uns gesammelten Projekte in vierzehn Bereiche gegliedert, in denen jeweils eine Handvoll unterschiedlich gearteter Aktivitäten mit ihrer Idee vorgestellt werden; zudem finden Sie die notwendigen Angaben, um sich bei der Initiative direkt zu informieren. Das Spektrum der ausgewählten Projekte ist vielfältig. Einige Gruppen haben sich etwa zum Ziel gesetzt, Opfer rechtsextremer Gewalt zu unterstützen oder arbeiten an der Integration von Minderheiten und dem Abbau von Vorurteilen. Andere treten Diskriminierung entgegen oder zeigen das Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Lebensweisen. Vermittlung von Geschichte, Gewaltprävention oder Information und Argumentationshilfen gegen rechtsextreme Parolen sind Schwerpunkte anderer Initiativen. Aktiv für Demokratie und Toleranz 7

8 Einige Aktive haben sich zu Gruppen und Bündnissen zusammengeschlossen, andere engagieren sich in ihrem persönlichen Lebensumfeld, im Sportverein, in kirchlichen Gruppen, in der Schule oder in Wohlfahrtsorganisationen. Rechtsextreme Gewalt ist nach wie vor ein vordringliches Problem. Die Bundesregierung stellt in ihrem Bericht vom Mai 2002 fest: Tatsächlich hat sich in den letzten vier Jahren der Trend zu einem jüngeren, gewaltbereiteren und aktionistischen Rechtsextremismus verstärkt. (Bericht über die aktuellen und geplanten Maßnahmen und Aktivitäten der Bundesregierung gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Gewalt S. 4) Rechtsextreme richten sich in Ideologie und Gewalttaten gegen Zuwanderer, Obdachlose, Menschen jüdischen Glaubens, Homosexuelle, Behinderte, andersdenkende und alternative Jugendliche. Auch wenn in den großen Medien inzwischen seltener über Angriffe berichtet wird, ist die alltägliche Bedrohung nicht geringer geworden. Die Zahlen des Verfassungsschutzes belegen dies ebenso wie die Recherchen nicht staatlicher Quellen. Der Schutz dieser oder anderer Minderheiten gehört zu den Grundwerten einer Demokratie. Ebenso notwendig wie polizeiliches Handeln und juristische Sanktionen ist hier das zivilgesellschaftliche Engagement. Je solidarischer, lebendiger und vielfältiger die demokratische Zivilgesellschaft, desto mehr wird Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt der Boden entzogen. Initiativen und Projekte, die in dieser Broschüre präsentiert werden, stärken die Zivilgesellschaft. Sie leisten unmittelbare Hilfe oder tragen langfristig zur Integration bei. Die Internetseite des Bündnis für Demokratie und Toleranz enthält eine Fülle weiterer Initiativen und bietet zusätzliche Informationen zu den hier vorgestellten; auf diese Weise unterstützen wir die Vernetzung aktiver Gruppen. Viele Projekte beweisen, dass Engagement ohne großen Mittelaufwand möglich ist. Andere bedürfen der Förderung, um erfolgreich Demokratie und Toleranz zu stärken. Wolfgang Arnold Geschäftsführer Bündnis für Demokratie und Toleranz Dr. Reiner Schiller-Dickhut stv. Geschäftsführer Bündnis für Demokratie und Toleranz 8 AKTIV für Demokratie und Toleranz

9 SCHULE PROJEKTUNTERRICHT, EINE SPANNENDE ERFAHRUNG An Schulen sind eine Fülle von Projekten zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Gewalt entwickelt worden. Projektunterricht zu diesen Themen ist alles andere als langweilig. Beispiele sind die Spurensuche nach der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus oder die kreative Auseinandersetzung mit Rassismus und Gewalt durch Bilder, Videos, Hip Hop Songs oder Neue Medien. Schule ist ein wichtiger Lebensraum für Kinder und Jugendliche ganz unterschiedlicher Herkunft. Wer in der Vielfalt eine Chance erkennt, kann spannende Erfahrungen machen und seinen Horizont erweitern. Die multikulturelle Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler bietet nicht selten den Anlass für das Interesse an anderen Kulturen und einen Beitrag zur aktiven Integration. Manche Schulen nutzen die Angebote freier Träger für Tage des Projektunterrichts. In anderen haben Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer die Initiative ergriffen und führen dauerhafte Projekte durch, die nicht nur dem Lernen dienen, sondern von großem Engagement getragen sind und öffentliche Wirkung entfalten. Schließlich spiegelt Schule auch gesellschaftliche Spannungen wieder. Sie ist nicht frei von rechtsextremen Orientierungen, interkulturellen Konflikten oder Gewalt. Bei der Bewältigung durch Methoden gewaltfreier Konfliktaustragung, Streitschlichter und Konfliktlotsen haben Schulen Vorbildfunktion. Aktiv für Demokratie und Toleranz 9

10 EINBLICK IN ANDERE WELTEN Interkulturelle Hausaufgabenbetreuung An der Hermann Leeser-Realschule in Dülmen wurde 1998 das Konzept der interkulturellen Hausaufgabenbetreuung entwickelt. Schülerinnen und Schüler betreuen Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die noch zur Grundschule gehen. Die Kooperation mit lokalen Akteuren, dem Runden Tisch für das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Ausländern und der Caritas, sichert den Initiatoren fachkundige Unterstützung. Zweimal wöchentlich treffen sich 10 bis 15 Flüchtlingskinder mit vier jungen Lehrerinnen und Lehrern. Ziel ist die Verbesserung des aktiven und passiven Wortschatzes der Kinder, die Förderung weiterer schulischer Fähigkeiten und das interkulturelle Lernen aller Beteiligten. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Integration, indem es den Zwanderern etwas über das Leben in Deutschland vermittelt. Die deutschen Jugendlichen erhalten Einblick in Migrationshintergründe und den Alltag der Flüchtlinge. Die gemeinsame Arbeit und Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen aus dem Kosovo, dem Libanon, Albanien und Deutschland eignet sich hervorragend zum Abbau von Vorurteilen. Hermann-Leeser-Schule Dülmen Charleville-Mezieres-Platz Dülmen Tel.: (Ansprechpartner: Ulrich Bangert) JUNGE DOKUMENTARFILMER Mehr als Geschichtsunterricht Das Projekt der Realschule Kellinghusen zu Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus existiert seit Am Anfang stand ein Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme. Um den Besuch zu verarbeiten, schrieben Schülerinnen und Schüler in einer Textsammlung ihre Erfahrungen und Eindrücke auf. Der nächste Schritt war die Umsetzung in einem Dokumentarfilm. Die Initiative kam dank fachkundiger Unterstützung durch den Offenen Kanal Kiel, eines Kameramanns des NDR und der Chronos- Film-Berlin zustande. Der Film wurde in der Gedenkstätte veröffentlicht und unter Moderation von Ralph Giordano im Offenen Kanal gezeigt. Später erstellten die Schülerinnen und Schüler ein Modell des ehemaligen Konzentrationslagers und vertonten das Gedicht eines Häftlings entstand die Broschüre Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Kellinghusen und ein Jahr darauf eine Ausstellung aller bisherigen Projekte. Die Arbeit der Realschule wirkt weit über die Schule hinaus. Ein dort produzierter Film über einen ehemaligen Häftling der Konzentrationslager Sachsenhausen und Neuengamme wurde mehrfach öffentlich präsentiert und wird zur pädagogischen Arbeit in den Gedenkstätten der ehemaligen Konzentrationslager genutzt. Realschule Kellinghusen Danziger Str Kellinghusen Tel (Ansprechpartner: Walter Vietzen) THEATER UND SCHULE Ein interkulturelles Schulkonzept In der Berliner Spreewald-Grundschule waren 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprache. Etliche Eltern vermuteten deshalb eine hohe Gewaltbereitschaft und eine geringes Leistungsniveau und versuchten, ihre Kinder an Nachbarschulen anzumelden. Um die Attraktivität für alle zu verbessern, hat sich die Schule das Profil Theater und Schule gegeben. Das pädagogische Konzept ruht auf den vier Säulen Theaterarbeit, zweisprachige Erziehung, Konfliktlotsenausbildung und soziale Arbeit. So werden etwa unterschiedliche Betreuungsangebote zugesichert, die für einige Schülerinnen und Schüler eine Ganztagsbetreuung ermöglichen. In der Schule wird zudem Behindertenintegration praktiziert. Das Konzept überzeugt vor allem durch seinen umfassenden Ansatz. So werden in der Theaterarbeit neben der Sprache allgemeine Fähigkeiten als Voraussetzung einer toleranten Haltung geschult, etwa die Rollendistanz. Der zweisprachige Unterricht unterstützt die türkischen Schülerinnen und Schüler nicht nur in ihrem Selbstbewusstsein, sondern erleichtert ihnen auch das Erlernen der deutschen Sprache. Das Konzept zur Überwindung der sozialen und ethnischen Entmischung war bereits nach kurzer Zeit erfolgreich: In einer ersten Klasse spricht wieder die Hälfte der Schülerinnen und Schüler deutsch als Muttersprache. Es hat zum Erfolg beigetragen, dass die Schule mit Theatereinrichtungen und der benachbarten Gesamtschule kooperiert, um die Gewaltprävention auch langfristig und über den engen Schulrahmen hinaus zu gewährleisten. Spreewald Grundschule Pallasstr Berlin Tel (Ansprechpartner: Schulleiter Erhard Laube) Internet: 10 AKTIV für Demokratie und Toleranz

11 INTEGRATION DURCH LESEFÖRDERUNG Bei dem Brandanschlag in Solingen 1993 kam auch eine Schülerin der Grundschule Yorckstraße ums Leben. Eine Lehrerin ergriff gemeinsam mit Eltern, Sponsoren, einer Buchhandlung und der Kinderbuchautorin Annette Langen die Initiative, um zur Verbesserung der Integration beizutragen. Zentrum der Aktivitäten war der Aufbau einer mehrsprachigen Schülerbücherei. Rund 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler nutzen diese Bibliothek. Die Schule liegt in einem sozialen Brennpunkt und etwa ein Viertel der Kinder sind nicht deutscher Herkunft. Insbesondere die Mütter dieser Schülerinnen und Schüler sprechen kaum Deutsch. Um ihnen einen Zugang zur Literatur und damit auch zur Schule allgemein zu schaffen, stellt die Bücherei Kinderliteratur in der jeweiligen Muttersprache bereit. Regelmäßig lesen engagierte Eltern daraus vor, Buchausstellungen finden statt, Spiele können aus der Spielothek des Kinderschutzbundes ausgeliehen werden und es gibt einen Ausleihkoffer, der italienische, türkische und deutsche Bücher enthält. Darüber hinaus wurden Leserallys und Vorlesewettbewerbe in der Bücherei veranstaltet. Annette Langen, die Autorin der Felix-Bücher, hat die Patenschaft für 400 Schülerinnen und Schüler übernommen, die der Schriftstellerin regelmäßig schreiben. In den Büchern spielt die Begegnung der Hauptfigur Felix mit fremden Menschen und Kulturen eine wichtige Rolle. Durch die Patenschaft identifizieren sich die Kinder stark mit den dort vermittelten Werten wie Toleranz und Weltoffenheit. Schließlich werden in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt Sprachkurse für ausländische Mütter angeboten und damit auch ein stärkeres Engagement der Frauen in der Schule ihrer Kinder unterstützt. Grundschule Yorckstraße Yorckstr Solingen Tel (Ansprechpartnerin: Karin Crewett) PROJEKTWOCHE MIT WIRKUNG Rap-Songs gegen Gewalt Die Martin-Luther-Schule in Herten hat sich mit einer Vielzahl von Projekten gegen Rassismus engagiert. Die Aktionen bieten ein ganzes Reservoir an Ideen. Schon 1993 wurde das Projekt Spurensuche ins Leben gerufen. Im November 2000 fand eine Projektwoche gegen Rassismus statt. Im Rahmen der Woche entwarfen Schülerinnen und Schüler einen Vertrag, in dem sich alle Beteiligten der Schule verpflichten sollten, niemanden wegen seiner Herkunft auszugrenzen, zu beleidigen oder zu verletzen. Es wurden einige weitere Regeln festgelegt, etwa ein Verbot des Tragens von Bomberjacken. Rund 80 Prozent der Schulgemeinde unterschrieben den Vertrag. In den unteren Klassen führte das Diakonische Werk ein zweitägiges Anti- Gewalt- und Deeskalationstraining durch. Auch Besuche themenbezogener Filme und deren Vor- und Nachbereitung gehörten zum Programm. Andere Projekte der Schule wirken auch in die Hertener Öffentlichkeit, so eine Mahnwache aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht am 9.November. Schülerinnen und Schüler schrieben Rap- Songs gegen Gewalt und Rassismus und nahmen sie auf eine CD auf. Die Songs wurden auf vielen Veranstaltungen vorgetragen. Höhepunkt war 2002 die Aufführung auf der Jugendmesse You in Essen. Zur Erinnerung an ehemalige Zwangsarbeiter in Herten gestalteten Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs gemeinsam mit einem Künstler das Denkmal Sagt Nein. Es wurde auf einem alten Zechengelände aufgestellt. Martin-Luther-Gemeinschaftshauptschule Martin-Luther-Str Herten Tel (Ansprechpartner: Herr Westerholt) Aktiv für Demokratie und Toleranz 11

12 DIE STREITSCHLICHTER Friedliche Konfliktbewältigung auf dem Schulhof Die Arbeitsgemeinschaft Streitschlichter an der Nordend- Schule in Brandenburg hat sich die Ausbildung von Jugendlichen zu Streitschlichtern zur Aufgabe gemacht. Sie sollen im Klassenverband und in den Pausen Konflikte friedlich lösen und ihren Mitschülern eine größeres Potenzial an Konfliktmanagement vermitteln. Ein einwöchiges Naturcamp diente der Ausbildung der Konfliktspezialisten. Während einer Projektwoche wurden die Handlungsanleitungen an alle Schülerinnen und Schüler weitergegeben. Nach der Methode der Peer-Group-Education wird das Wissen über Methoden friedlicher Konfliktlösung nicht von den Pädagogen, sondern durch Mitschülerinnen und Mitschüler vermittelt. Auch die Bürgerstiftung des Landkreises Fürstenfeldbruck hat ein Modell-Projekt Schüler-Streitschlichtung gegen Gewalt in der Schule ins Leben gerufen. Mit 22 Lehrerinnen und Lehrern von vier Real- und sieben Hauptschulen wurde eine einwöchige Weiterbildung durchgeführt. Diese bildeten daraufhin an ihren Schulen insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern aus. Da das Projekt breit angelegt ist, ermöglicht es einen umfassenden Erfahrungsaustausch unter den Beteiligten, der ihnen auch Rückhalt bei der Einführung des relativ neuen pädagogischen Konzeptes gibt. Eine Betreuerin des Instituts für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich moderierte den Erfahrungsaustausch und begleitete den Prozess der Einführung. Das Streitschlichtermodell ist ein sinnvolles Mittel der Gewaltprävention und stärkt die demokratische Kultur. AG Streitschlichter, Nordend-Schule Lärchenweg Eberswalde Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck Schongerweg Emmering (Ansprechpartner: Rolf Marquardt) BEGEGNUNG DER KULTUREN Ein Schulprojekttag Die Volksschule Würzburg-Heuchelhof ist eine Grundschule mit 450 Schülerinnen und Schülern aus 17 verschiedenen Ländern. Die Hälfte kommt aus osteuropäischen Nachbarstaaten. Die Schule arbeitet seit vielen Jahren im Comenius- Schulprojekt mit Partnerschulen aus Barcelona, Assisi und Mondeville zusammen. Sie griff den Leitgedanken der UNSCO für das Jahr 2002 auf Begegnung der Kulturen und veranstaltete einen eigenen Projekttag. Dabei konnte das multikulturelle Potenzial der Schule selbst genutzt werden. Es ging um das gegenseitige Kennenlernen des kulturellen Hintergrunds der Kinder. Der Tag sollte zu mehr Verständnis füreinander und gegenseitiger Achtung und Wertschätzung führen. Die Begegnung der Kulturen hat einen direkten Bezug zu der kulturellen Vielfalt an der Schule selbst und zum Alltag der Beteiligten. Sie trägt zum Abbau von Vorurteilen auf allen Seiten bei. Schon die Vorbereitungsgruppe setzte sich aus Eltern zusammen, die aus neun verschiedenen Ländern stammen. Volksschule Würzburg-Heuchelhof Römerstr Würzburg (Ansprechpartnerin: Maria Kauczok) FARBE BEKANNT Im Mai 2001 renovierten rund 50 Auszubildende und Lehrer des Oberstufenzentrums Farbtechnik und Raumgestaltung Berlin ein Kinder- und Jugendzentrum in Berlin-Lichtenberg. Das Zentrum ist eine Begegnungsstätte für Jugendliche und versucht, vor allem Aussiedlerinnen und Aussiedler zu integrieren. Die Auszubildenden setzten mit der Renovierung ein ganz praktisches Zeichen für Toleranz. Die Aktion wurde von einem Studienrat des Oberstufenzentrums initiiert, dem es gelang, zahlreiche Helfer und Institutionen zu motivieren und zur Kooperation zusammen zu führen. Eine Malerfirma stellte die benötigten Materialien zur Verfügung und einige Betriebe gaben ihren Azubis für die Aktion frei. Caritasverband Berlin e.v. Magdalena Caritas Kinder- und Jugendzentrum Buchbergstr Haus 8Ao Berlin Tel AKTIV für Demokratie und Toleranz

13 BÜNDNISSE GEMEINSAM STARK FÜR TOLERANZ Zivilgesellschaft muss Flagge zeigen, um demokratische Kultur zu stärken und Rechtsextremen nicht das Feld zu überlassen. Gerade da, wo Neonazis versuchen, Plätze und Orte durch Gewalt zu dominieren, ist es erforderlich, ihnen gemeinsam entgegen zu treten. Bündnisse sind oft der einzige Weg, um etwas zu erreichen. Durch die gesellschaftliche Verankerung haben sie eine breite Wirkung. Sie schaffen Synergieeffekte bei der praktischen Arbeit und zeigen extrem Rechten die Stärke der demokratischen Gesellschaft. FREIBURG FÜR EINE OFFENE STADT Toleranz, kulturelle und ethnische Vielfalt sollen das öffentliche Klima der Stadt Freiburg prägen. Dafür stehen die Initiative Für eine offene Stadt gegen Fremdenhass und Rassenwahn sowie das Netzwerk Freiburg engagiert für Toleranz und Demokratie. Die Bündnisse werden vom Bürgermeisteramt koordiniert. In ihnen sind mehr als 70 Gruppen, Vereine, Schulen und Institutionen aktiv von Schülerinnen und Schülern einer 6. Klasse bis zum Wirtschaftsverband. Als im September 2002 in Freiburg eine NPD-Demonstration stattfinden sollte, riefen Netzwerk und Initiative zu einem Aktionstag gegen den Aufmarsch auf Bürgerinnen und Bürger kamen zu den Aktionen und konnten den NPD-Aufmarsch verhindern. Dieses Projekt wurde von der Öffentlichkeit besonders wahrgenommen. Der Schwerpunkt des Netzwerkes liegt jedoch auf kontinuierlicher Arbeit, insbesondere der Jugendarbeit. Eine Broschüre des Bündnisses weist über 100 Projekte auf. Vor allem Jugendliche, die sich in unterschiedlichsten Bereichen engagieren, werden dabei vom Netzwerk unterstützt. Initiative Für eine offene Stadt und Netzwerk Freiburg engagiert für Toleranz und Demokratie Postfach, Freiburg, Tel , (Ansprechpartner: Hans Steiner) Aktiv für Demokratie und Toleranz 13

14 JUGEND MIT PERSPEKTIVE Eine Zukunftskonferenz Zossen ist eine Stadt, die wenig Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten bietet und kaum Freizeitangebote für Jugendliche bereithält. Sie treffen sich meist auf dem Spielplatz oder an den Bushaltestellen des Ortes. Im September 2000 entstand im Jugendfreizeitclub Leo daher die Idee einer Zukunftskonferenz. Rechtsextremen Einflüssen sollte schon präventiv begegnet und Jugendlichen die Beteiligung an demokratischer Mitgestaltung ermöglicht werden. Als Kooperationspartner wurde das Mobile Beratungsteam Brandenburg gewonnen, das bereits Erfahrung mit der Durchführung solcher Veranstaltungen hatte. Ziel war, vorhandene Potenziale in der Stadt zusammenzuführen, darunter auch die vier verschiedenen Jugendcliquen. Der Gesprächsfaden zwischen den Generationen sollte neu geknüpft und den Jugendlichen mehr Mitbestimmung ermöglicht werden. Rund 40 Erwachsene und 40 Jugendliche engagierten sich in dem Bündnis. Ergebnisse der Konferenz waren mehrere konkret vereinbarte Projekte und eine veränderte Atmosphäre in der Stadt. Zwei Projekte befassen sich mit der generationsübergreifenden Kommunikation, ein Projekt hat die Konzeption und Errichtung einer Skaterbahn, ein weiteres die Schaffung eines Jugendraumes zum Ziel. Vertreter der Wirtschaft und des Arbeitsamtes bemühten sich gemeinsam um die Schaffung von mehr Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Bei der Zukunftskonferenz ist es gelungen, Repräsentanten aus verschiedensten Bereichen des Gemeinwesens und Jugendliche aller vier Cliquen an einen Tisch zu bekommen. Sie ist zu konkreten Ergebnissen gekommen und hat die Lebensqualität von Jugendlichen in Zossen verbessert. Jugendfreizeitclub Leo e.v. Nächst Neuendorfer Chaussee Nächst Neuendorf Tel (Ansprechpartner: Dr. Rainer Reinecke) WIR MIT EUCH Stärkung demokratischer Kultur Der Verein Wir mit Euch rief im Mai 2001 das Bündnis gegen Rechts in Dessau ins Leben. Es entstand eine Zusammenarbeit von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gewerkschaften, Kirchen, Bildung, Kultur, Wirtschaft, Vereinen und Jugend. Anlass war die immer größer werdende Akzeptanz von rassistischen und nationalistischen Meinungen in der Öffentlichkeit und die gefährliche Auffassung, diese böten Lösungsansätze für soziale Probleme. Im Dessauer Umland sind rechtsextreme Übergriffe gegen Flüchtlinge und Andersdenkende häufig. Dem versuchen die Aktiven ein möglichst umfassendes Gegengewicht entgegen zu setzen. Das Bündnis setzt sich für Opfer rechtsextremer Gewalt ein und wirbt für mehr Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Es unterstützt Projekte an Schulen und Bildungseinrichtungen, fördert die Arbeit Dessauer Jugendclubs als Zentren der Demokratie und führt das Projekt Aktion Noteingang weiter. Im Rahmen der Geschichtsaufarbeitung setzten sich die Initiativen für ein Mahnmal zum Gedenken der Opfer von Zyklon B ein, das im Zweiten Weltkrieg in Dessau produziert wurde. Zu den Aktionen gehören auch Kundgebungen und Mahnwachen, etwa zum Gedenken an den von Rechtsextremen ermordeten Alberto Adriano oder Gegendemonstrationen zu Aufmärschen von Neonazis in Dessau. Im August 2001 hat das Bündnis ein Antidiskriminierungsbüro für in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger eröffnet. Wir mit Euch Grenzstr Dessau Tel (Ansprechpartner: Udo Gebhardt) LICHTERMEER für Toleranz Um ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt zu setzen, organisierte der Bund der Katholischen Jugend in Osnabrück die Aktion LichterMeer. An der breit angelegten Aktion beteiligten sich rund Menschen. Am 17. Dezember 2001 stellten sie vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang Kerzen auf, die zusammen das LichterMeer bildeten. Vor allem junge Menschen sollten dazu angeregt werden, sich mit Fremdenhass auseinander zu setzen. Die Aktion wurde darum durch eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit mit Flugblättern, Plakaten und einer Homepage begleitet. Schulen, Kirchen, Jugendtreffs, Betriebe und Organisationen waren angesprochen und zur Beteiligung aufgerufen. Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Domhof Osnabrück, Telefon: (Ansprechpartner: Peter Klösener) Internet: 14 AKTIV für Demokratie und Toleranz

15 INTEGRATION MITEINANDER AUF GLEICHER AUGENHÖHE Integration ist keine Einbahnstraße. Zuwanderer bringen immer auch eine eigene Geschichte und Kultur mit. In Deutschland sind immer wieder große Gruppen von Zuwanderern integriert worden, etwa die französischen Hugenotten oder die Polen im Ruhrgebiet. Zuwanderer sind eine Bereicherung der Kultur. Die bundesdeutsche Gesellschaft braucht Zuwanderung und Zuwanderer brauchen je nach Gruppe Arbeitsmigranten, Spätaussiedler und Flüchtlinge oft spezielle Starthilfen, um sich in der fremden Sprache, Gesellschaft oder Kultur zurecht zu finden. Durch unzureichende Integration, durch Diskriminierung und Ausgrenzung entstehen Probleme. Für eine rasche Eingliederung können alle etwas tun, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Nachbarschaft. Viele Initiativen, Organisationen und die Wohlfahrtsverbände zeigen ein vorbildliches Engagement, um die Integration zu beschleunigen. Sie fungieren oft als Vermittler zwischen den Zuwanderern und der Mehrheitsgesellschaft und fördern damit auch gegenseitigen Respekt und Toleranz. Etliche davon setzen sich auch für die Rechte der Zuwanderer ein, vor allem für Arbeitsmigranten und Flüchtlinge. Eine verbesserte Rechtsstellung soll das Miteinander auf gleicher Augenhöhe stärken und Diskriminierungen abbauen. Aktiv für Demokratie und Toleranz 15

16 INTERNATIONALE GÄRTEN PATENSCHAFTEN FÜR MIGRANTEN Kleingärten als Integrationsprojekt: In Göttingen werden Gartengrundstücke gemeinschaftlich von Deutschen und Zuwanderern genutzt, die aus 18 verschiedenen Ländern stammen. Die Idee entstand, als bosnische Frauen im Beratungszentrum für Flüchtlinge äußerten, dass ihnen in Deutschland am meisten ihre Gärten fehlten. Die Gartenarbeit hilft Flüchtlingen bei der Verarbeitung von Traumata und fördert die Eingliederung durch gemeinsame kreative und praktische Arbeit. Der Verein Internationale Gärten e.v. organisiert neben der Gartenarbeit eine Reihe von Veranstaltungen zur Förderung der Integration. Dazu zählen Alphabetisierungskurse mit Kinderbetreuung, Bildung und Fortbildung, berufliche Orientierung, Praktika oder Betriebsbesichtigungen. Im Sommer 2000 und 2002 veranstaltete der Verein Antirassismus-Workcamps mit Jugendlichen aus 16 verschiedenen Ländern. Er unterstützt sozialkommunikative Aktivitäten wie Nachbarschaftsfeste und Seniorentreffen. Zuwanderer werden direkt in die Vereinsarbeit einbezogen. Insbesondere Migrantinnen aus dem Projekt treten mit einem neuen Selbstbewusstsein bei öffentlichen Veranstaltungen auf und beziehen in deutscher Sprache Position gelegentlich zum Erstaunen ihrer Ehemänner. Integrationsprojekt Internationale Gärten e.v. Auf dem Hagen Göttingen, Tel (Ansprechpartner: Tassev Shimeles) Das Integrationsprojekt des Berliner Caritasverbandes vermittelt Kontakte zwischen neu zugezogenen Migrantinnen und Migranten und ehrenamtlichen Patinnen und Paten. Sie unterstützen Zuwanderer und ihre Familien, sich im fremden Land zurecht zu finden, helfen bei der Arbeitssuche sowie bei Behörden- und Arztbesuchen, sind Ansprechpartner für Schul- und Ausbildungsfragen oder geben Tipps für Freizeitbeschäftigungen. Durch die Patenschaften treten die Zuwanderer gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes in direkten persönlichen Kontakt zu Einheimischen. Auch die Patinnen und Paten werden bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nicht allein gelassen. Bei der Caritas steht ein Ansprechpartner für sie zur Verfügung. Einmal im Monat finden Fortbildungsveranstaltungen statt, in denen Erfahrungen ausgetauscht und Vorträge über Ausländerrecht, Migrationsgeschichte oder andere Kulturen und Religionen angeboten werden. Auf diese Weise sind viele Patenschaften mit Zuwanderern aus zahlreichen verschiedenen Ländern entstanden. Ein Integrationsprojekt mit großer Wirkung. Patenschaften für Migranten des Caritasverbandes Berlin e.v. Stresemannstr Berlin Tel (Ansprechpartner: Herr Seibert) ABKEHR VON DER PARALLELGESELLSCHAFT Vernetzung sozialer Dienste Soziale Angebote der muslimischen Selbstorganisationen bestehen parallel zu denen der Mehrheitsgesellschaft, oft ohne deren Kenntnis. Daraus entstand die Idee, muslimische soziale Dienste mit denen der Kirchen, Kommunen und freien Träger zu vernetzen. Ziel war die gegenseitige Stärkung und eine Verbesserung der sozialen Versorgung der muslimischen Bevölkerung. Das Projekt der Aktion Courage hat modellhaften Charakter und wird in Berlin und Mainz durchgeführt. In Berlin wurde der Arbeitskreis Berliner Muslime gegründet, der muslimischen Vereinen ein Forum zur Diskussion und Lösung ihrer Probleme bietet und zahlreiche Gäste aus Verbänden, Kirchen und Verwaltungen einbezieht. In thematischen Arbeitsgemeinschaften werden etwa Probleme der Gefangenenbetreuung, Krankenversorgung oder des Sports bearbeitet. In Mainz ist die Initiative Mainzer Muslime für Austausch und Integration der zentrale Zusammenschluss für das Projekt. Sie führt erfolgreiche Kooperationen in den Bereichen Lehrerberatung, Ausbildungsförderung, Erziehung oder Krankenhäuser durch. Das Projekt ermöglicht eine interkulturelle Öffnung der Sozialdienste und trägt zur Förderung von gegenseitigem Verständnis und Toleranz bei. Dazu dienen auch weitere Maßnahmen, wie Gemeindepartnerschaften zwischen Kirchengemeinden und Moscheevereinen oder die Weiterbildung von Mitarbeitern sozialer Dienste mit den Schwerpunkten Islam und Muslime in Deutschland. Zugleich leistet das Projekt einen Beitrag zur Vermeidung von Parallelgesellschaften. Aktion Courage e.v., Kaiserstr. 201, Bonn, Tel (Ansprechpartner: Hisham Hammad), Internet: 16 AKTIV für Demokratie und Toleranz

17 GESCHICHTE DER RUSSLANDDEUTSCHEN / FLÜCHTLINGSALLTAG IN BERLIN Zwei Ausstellungen In der Caritas-Beratungsstelle im Übergangswohnheim für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in Tögings entstand 1999 die Idee einer Ausstellung über die Geschichte und Schicksale der Russlanddeutschen. Sie erhielt den Titel: Endlich daheim? und sollte ein effektiver Beitrag zur Integration und dem Abbau von Vorurteilen sein. Eine der Hauptzielgruppen sind Lehrerinnen und Lehrer, denn ein fundierteres Wissen über die Geschichte der Russlanddeutschen fördert einen sensibleren Umgang mit Aussiedlerkindern im Unterricht. Auch für die Aussiedlerinnen und Aussiedler, die aktiv an der Ausstellungsarbeit beteiligt sind, ist sie eine positive Erfahrung. Sie können ihre Geschichte vermitteln und darüber in Kontakt mit den Ausstellungsbesuchern treten. Das Projekt war erfolgreich und wurde bereits an Schulen, einer Fachakademie und einem Berufsbildungswerk gezeigt. In Berlin betreut der Flüchtlingsrat eine Wanderausstellung über den Alltag von Flüchtlingen in der Stadt. Damit will der Verein den Betroffenen die Möglichkeit geben, durch Fotografien und Texttafeln sich selbst und ihr Leben darzustellen und darüber Kontakte zu knüpfen. Die Ausstellung gibt einen Einblick in das Alltagsleben der Flüchtlinge in Berlin, ihre schwierige Situation in der Gesellschaft und die Gründe, die sie gezwungen haben ihre Herkunftsländer zu verlassen. Sie steht Schulen, Vereinen oder Jugendbegegnungsstätten kostenlos zur Verfügung. Begleitend bietet der Flüchtlingsrat Veranstaltungen und Diskussionsrunden an. Die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher sollen durch die Gesprächsrunden angeregt werden, möglichst in direkten Kontakt mit den Flüchtlingen zu treten. Caritas Zentrum Mühldorf Kirchplatz Mühldorf Tel Flüchtlingsrat Berlin Georgenkirchstr Haus 3, Zimmer Berlin Tel SPRACHFÖRDERUNG IN RUCKSACKGRUPPEN Die Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) sind kommunale Einrichtungen, die durch das Land Nordrhein- Westfalen gefördert werden. Sie entwickeln Konzepte und Strategien interkultureller Erziehung, die Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien stärken und unterstützen, damit sie in Schule und Arbeitswelt erfolgreich bestehen können. Das Projekt Rucksack stammt aus den Niederlanden und stellt sich dem Problem, dass Kinder aus Migrantenfamilien aufgrund von Sprachdefiziten im Bildungsbereich oft nur unterdurchschnittliche Chancen haben. Um die deutsche Sprache als Zweitsprache gut erlernen zu können, ist es erforderlich, die Muttersprache als Erstsprache ebenfalls gut zu beherrschen. Familien mit Migrationshintergrund wissen oft nichts über diesen Zusammenhang. Hier setzt das Projekt Rucksack an. Es will Müttern aus Migrantenfamilien Anleitungen geben, wie sie ihren Kindern die Erst- und Zweitsprache am besten vermitteln können. Für das Projekt ist eine starke Vernetzung mit den Kindertagesstätten erforderlich. Dort werden die Mütter für das Projekt interessiert und von den RAA als Multiplikatorinnen ausgebildet. Sie sollen in die Lage versetzt werden, im Rucksackverfahren auch anderen Frauen aus ihrer Nachbarschaft die pädagogischen Methoden eines effektiven Spracherwerbs zu vermitteln. In der Sprache, die die Mütter am besten beherrschen, werden ihnen die Lerneinheiten, die sie mit ihren Kinder durchführen sollen, vermittelt. Jede von der RAA ausgebildete Mutter betreut sieben weitere Frauen. Im Jahr 2002 gab es in Nordrhein-Westfalen 119 Rucksackgruppen mit 1146 Teilnehmerinnen. Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) Tiegelstr Essen Tel (Ansprechpartnerin: Dr. Monika Springer-Geldmacher), Internet: Aktiv für Demokratie und Toleranz 17

18 MAGDEBURG GOES VIETNAM Der Austausch zwischen Einheimischen und den meist vietnamesischen Migrantinnen und Migranten ist Schwerpunkt des interkulturellen Beratungs- und Begegnungszentrums des Caritasverbandes. Die gegenseitige Verständigung wird durch zahlreiche Projekte gefördert. Dazu zählen gemeinsame Veranstaltungen wie Picknicks oder Fußball-Turniere, die Herausgabe der zweisprachigen Zeitschrift Lotos-Hoa sen oder Seminare und Vorträge. Eine multikulturelle Mediengruppe des Zentrums macht im Offenen Kanal Magdeburg durch eine Fernsehsendung auf die Probleme und Lebenssituation der Migrantinnen und Migranten aufmerksam. Regelmäßig finden unter dem Motto Grüne gehen fremd Fremde sehen grün Treffen zwischen der Polizei und Zuwanderern statt. Ziel ist, den Dialog zu fördern und Erfahrungen im gemeinsamen Umgang zu sammeln. Das Begegnungszentrum initiierte 2001 in Zusammenarbeit mit der Otto-Benecke-Stiftung das Projekt Magdeburg goes Vietnam. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden Schulen in Sachsen-Anhalt aufgerufen, sich bewusst mit kulturellen Unterschieden auseinander zu setzen und Vorschläge für ein besseres Miteinander zwischen deutschen und vietnamesischen Bürgerinnen und Bürgern zu machen. Durch die Wettbewerbsbeteiligung befassten sich die Jugendlichen intensiv mit der fremden Kultur und bauten dadurch spielerisch Vorurteile ab. Der Gewinner erhielt eine Reise nach Vietnam. Einer der Höhepunkte der Integrationsarbeit ist die Feier des vietnamesischen Neujahrsfestes im Magdeburger Rathaus gemeinsam mit Deutschen ein Zeichen, dass die Zuwanderer und ihre Kultur von den Magdeburgerinnen und Magdeburgern akzeptiert und in ihre Mitte aufgenommen werden. Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.v. Karl-Schmidt-Str. 5c Magdeburg Tel (Ansprechpartner: Nguyen Tien Duc) HILFEN FÜR JUGENDLICHE FLÜCHTLINGE Die Flüchtlingshilfe Janusz Korczak betreut überwiegend minderjährige Flüchtlinge ab 16 Jahren, die ohne ihre Familien geflohen sind. Sie werden nicht mehr in der Jugendhilfe betreut, sondern von den Behörden wie Erwachsene behandelt. Das heißt, sie müssen zumeist in Flüchtlingsunterkünften leben, bekommen Wertgutscheine und sind aus Sozialhilfe- und Förderleistungen weitgehend ausgegrenzt. Durch den ungewissen Rechts- und Aufenthaltsstatus und eingeschränkten Zugang zur Schule haben sie kaum Chancen, eine Ausbildung zu absolvieren. Um solchen Jugendlichen zu helfen, hat die Janusz Korczak-Flüchtlingshilfe ein Patenprojekt gegründet. Die Unterstützung umfasst Fragen der Unterbringung und Betreuung, Wahrnehmung der Vormundschaft und des Asylverfahrens. Die Paten arbeiten in enger Abstimmung mit den Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen der Flüchtlingswohnheime, den Vormunden und zuständigen Jugendämtern. Sie kümmern sich zum Beispiel um Hausaufgabenhilfen oder die Finanzierung von Deutschkursen für Jugendliche, die noch nicht zur Schule gehen können um die Übergangszeit sinnvoll zu nutzen. In Gesprächen mit Lehrerinnen und Lehrern der Schulen geht es um die Situation und Perspektiven der Jugendlichen. Neben der praktischen, ausschließlich ehrenamtlichen Arbeit setzt sich der Verein für die Interessen der jungen Flüchtlinge gegenüber Behörden und Politik ein. Der Verein Janusz Korczak will Ausgrenzung und Entmutigung entgegenwirken, Kriminalisierung vorbeugen und Mitmenschlichkeit erlebbar machen. Janusz Korczak Humanitäre Flüchtlingshilfe e.v. Aachener Str Hannover Tel (Ansprechpartnerin: Christa Klassen) 18 AKTIV für Demokratie und Toleranz

19 GESCHICHTE DENKZEICHEN ZUR ERINNERUNG Die Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus trägt auch zur Prävention gegen Rechtsextremismus bei. Nicht umsonst versuchen extrem Rechte, die Verbrechen des Nationalsozialismus zu leugnen. Wer die Geschichte kennt, weiß: Rechtsextremismus schafft Probleme statt sie zu lösen. Vor allem die authentische Geschichtsvermittlung durch Zeitzeugen trägt zur Stärkung demokratischen Bewusstseins bei. Wo Nationalsozialisten Orte der Geschichte zerstört haben, etwa des jüdischen Lebens in Deutschland, ist Wiederaufbau und Erinnerungsarbeit notwendig. DENKZEICHEN ZWANGSARBEITEN Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrum Holztechnik aus Berlin stießen auf die Information, dass sich auf dem Gelände ihrer Schule zur Zeit des Nationalsozialismus ein Zwangsarbeitslager befand. Die Entdeckung war Anlass für die Idee, ein Mahnmal zu errichten. Die praktische Arbeit an dem Denkzeichen Zwangsarbeiten wurde von dem bildenden Künstler Lothar Oertel betreut. Zusammen mit ihm entstanden Ideen und Konzepte für das Mahnmal, auf deren Grundlage dann ein Modell gefertigt wurde. Zugleich entstanden erste Teile für das Denkmal selbst. Jeder neue Geldbetrag, den die Beteiligten von Sponsoren einwerben, ermöglicht den Bau weiterer Teile. Mit dem Projekt konnte ein unmittelbarer Zugang zur Geschichte und zum Rechtsextremismus gefunden werden. Viele Schülerinnen und Schüler mit zuvor stark rechtsorientierten Ansichten haben im Laufe des Projektes ihre Einstellungen revidiert. Oberstufenzentrum Holztechnik, Klasse VZ 14, Rudower Str. 18, Berlin, Tel (Ansprechpartner: Holger Sonntag), Internet: Aktiv für Demokratie und Toleranz 19

20 ONE BY ONE Authentische Form der Geschichtsvermittlung Die internationale Organisation One by One wurde 1995 von Amerikanern und Deutschen in den USA gegründet. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Folgen des Völkermordes während der Zeit des Nationalsozialismus aufzuarbeiten und den Dialog zwischen Opfern und Tätern zu fördern. Bei den monatlichen Sonntagstreffen kann der erste Kontakt zu One by One geknüpft und die Vergangenheit der eigenen Familie erforscht werden. In den sogenannten Dialoggruppen kommen die Nachkommen der Opfer und Täter zusammen, um sich auszutauschen. Zudem führt der Verein Schulbesuche durch, bei denen Vertreterinnen und Vertreter der Opfer- und Täterseite Vorträge im Geschichtsunterricht halten, Gesprächsrunden leiten und die Kontaktaufnahme zu Überlebenden des Holocausts oder ihren Nachkommen herstellen. Den Jugendlichen wird durch die authentischen Schilderungen wesentlich deutlicher als durch Geschichtsbücher vermittelt, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist. Antisemitische Vorurteile, Fragen und Zweifel am Holocaust können durch die Zeitzeugen oder deren Nachkommen weit effektiver aus dem Weg geräumt werden. Häufig entwickeln sich Kontakte zwischen den Jugendlichen und Überlebenden des Holocausts. Die lebendige Geschichtsvermittlung während der Schulbesuche von One by One weckt zudem in vielen Schülerinnen und Schülern die Neugier, etwas über die eigene Familiengeschichte während der NS-Zeit zu erfahren. One by One Inc. Deutsche Sektion c/o Berthold Schneiderheinze Edisonstr Henningsdorf DIE GEWALT VOR DER HAUSTÜR Der Verein Geschichtsorte aus Berlin fördert die historische und politische Bildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das Projekt Die Gewalt vor der Haustür besteht aus drei Bausteinen von jeweils einem Tag Dauer. Anknüpfungspunkt ist die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager in Oranienburg und Sachsenhausen bei Berlin. Vor diesem Hintergrund werden durch die Thematisierung aktueller Formen rechtsextremer Gewalt Brücken zur Gegenwart geschlagen. Am ersten Projekttag erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Biographien von Tätern und Opfern in den Konzentrationslagern. Sie leiten daraus Kriterien ab, um schließlich die Frage zu diskutieren, wer heute die Täter sind und warum Menschen zu Opfern rechtsextremer Gewalt werden. Am zweiten Tag besuchen sie eine der KZ-Gedenkstätten und bereiten eigenständig die Führung vor. Der dritte Tag ist der Untersuchung von Verhaltensweisen der Bevölkerung zu Gewalt im Nationalsozialismus gewidmet. Mit Hilfe eines Rollenspiels und plastischen Gestaltens werden Alltagssituationen nachgestellt, die auf historischen Zeitungsmeldungen und Erinnerungen Oranienburger Einwohner basieren. Die Auseinandersetzung mit damaligen Argumentationen und Ansichten zum Nationalsozialismus dient auch dazu, sie mit heutigen zum Rechtsextremismus zu vergleichen. Die Fragestellung lautet: Kann man aus der Geschichte lernen?, und Was kann man gegen rechtsextreme Gewalt heute tun?. Geschichtsorte e.v. Bornholmer Str Berlin Tel (Ansprechpartner: Jens Kafka) Internet: AUSBILDUNGSFÖRDERUNG GEGEN ANTISEMITISMUS Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands führt seit 1992 regelmäßig Projekte durch, die sich mit dem jüdischen Leben in der Region Freiberg beschäftigen. Dazu gehören Broschüren, Ausstellungen oder Besuche von Überlebenden des Holocausts. Im Jahr 2002 erarbeiteten jugendliche Arbeitslose den virtuellen Stadtführer Auf den Spuren jüdischen Lebens in Freiberg. In den Jahren 1998 bis 2000 initiierte das Jugenddorfwerk in Zusammenarbeit mit jüdischen Gemeinden und Begegnungsstätten in der Bundesrepublik und Tschechien das Projekt Shalom Sachsen-Böhmen. In diesem Rahmen erforschten 15 junge Sozialhilfeempfängerinnen und Sozialhilfeempfänger die jüdische Geschichte in der Region Freiberg. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit der jüdischen Kultur erwarben sie zugleich berufliche Qualifikationen, mit denen die Reintegration ins Berufsleben erleichtert wird. Das 2001 gestartete Anti-Rassimus-Projekt Shalom dient der Erarbeitung einer vollständigen Dokumentation aller Grabstätten des Neuen Jüdischen Friedhofs in Dresden. Gleichzeitig werden zehn junge Arbeitslose zu Fachangestellten für Infomations- und Mediendienste ausgebildet. Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands Teckstr. 23, Ebersbach Tel (Ansprechpartner: Wilhelm Schürmann) 20 AKTIV für Demokratie und Toleranz

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