Demographischer Wandel

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1 Demographischer Wandel Zukunftsgespenst oder betriebliche Realität?

2 Entwicklung der letzten Jahre Umbau der Sozialsysteme Reform des Arbeitsmarktes Förderung des Wirtschaftswachstums

3 Die Rente mit 67 Als Antwort auf die steigende Lebenserwartung und den daraus resultierenden Kosten für die Renten haben Union und SPD im April 2007 die Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 65 auf 67 beschlossen. Betroffen sind als erstes der Jahrgang Alle die damals auf die Welt kamen, müssen einen Monat über den 65. Geburtstag hinaus arbeiten um die volle Rente zu bekommen. Bis 2023 verschiebt sich das Renteneintrittsalter jeweils um einen Monat nach hinten. D. h. der Jahrgang 1958 kann erst mit 66 abschlagsfrei in Rente. Ab 2024 verschiebt sich das Renteneintrittsalter jedes Jahr um zwei Monate nach hinten. Damit kann der Jahrgang 1964 als erster Jahrgang erst mit 67 abschlagsfrei in Rente.

4 Der Staat fördert die Frühverrentung nicht mehr! Die Deutschen werden immer älter... Rente nach Altersteilzeit künftig erst ab 63! In Zukunft keine Rentenerhöhung. Einführung des demographischen Faktors!

5 Was wir verstanden haben müssen: Wir werden definitiv länger arbeiten! - Das Renteneintrittsalter steigt auf 67! Der Druck von Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) hat Wirkung gezeigt. Überraschend haben sich die Rentenexperten der Rürup-Kommission für eine Absenkung des Rentenniveaus und eine Heraufsetzung des Rentenalters auf 67 Jahre nach 2010 ausgesprochen. (Spiegel, 2004) Es wird keine Frühruhestandsprogramme mehr geben - Die Rentenabschläge und der demographische Faktor erlauben kein frühzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben! Dieser Faktor soll neben der wirtschaftlichen Entwicklung auch die künftigen Veränderungen im Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern widerspiegeln. Es wird also die Entwicklung des Rentenniveaus an die demographische Entwicklung angepasst. Der NHF wurde in dem RV-Nachhaltigkeitsgesetz von 2004 in die Rentenanpassungsformel integriert und ist seit 2005 wirksam. Durch die Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsfaktors bei der jährlichen Berechnung des aktuellen Rentenwerts wird das Nettorentenniveau langfristig um etwa 14 Prozent sinken. (WIKIPEDIA 2008)

6 Demographie ist Mathematik Die Alterszusammensetzung der dt. Bevölkerung unterliegt einem schleichenden Wandel: Der Erwerbstätigenbauch von heute ist der Rentnerberg von morgen

7 Demografischer Wandel in der Gesellschaft Staat Geburtenziffer USA 2,06 Frankreich 1,88 Großbritannien 1,64 Japan 1,41 Deutschland 1,38 Griechenland 1,29 Italien 1,24 Spanien 1,23 Hauptursache : Geringe Geburtenrate In Deutschland beträgt die Anzahl der Kinder pro Frau derzeit 1,4.

8 Demografischer Wandel in der Gesellschaft Hauptursache : Verlängerte Lebenserwartung Hatte ein um 1900 geborener Junge eine durchschnittliche Lebenserwartung von 45 Jahren bzw. 48 bei Frauen, so sind es heute 77, bzw. 82 Jahre.

9 Was für die Bevölkerung gilt, trifft natürlich auch die Unternehmen! heute Die Altersstruktur der Erwerbsfähigen ändert sich dramatisch Kohortenwechsel Millionen weniger Erwerbsfähige! Es trifft alle Unternehmer und Unternehmen! 1) Daten aus der 10. Bevölkerungsschätzung; Bundesamt für Statistik, Berlin

10 Gefahren des demografischen Wandels Wenn Unternehmen altern, führt dies zu Situationen, die ihre Wettbewerbs- und insbesondere ihre Innovationsfähigkeit gefährden können. Unternehmen müssen sich bereits heute darauf einstellen, dass in Zukunft Qualifizierte Bewerber auf dem Arbeitsmarkt ein knappes Gut werden Innovation immer mehr eine Sache der Älteren im Unternehmen sein wird Ungesunde Arbeitsplätze von heute morgen teuer bezahlt werden müssen aber was tun die Unternehmen?

11 Gefahren des demographischen Wandels aber was tun die Unternehmen? Entweder entledigen sich die Unternehmen der Älteren, oder aber wir stoppen die Investitionen in die Generation 45+ Quelle: Deutsches Institut für Altervorsorge und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 2005

12 Das Problem der alternden Belegschaft auf einen Blick Belastung des Mitarbeiters Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters Konsequenzen aus der Abschaffung der Frühverrentung: 1. Belastung des Mitarbeiters senken, bzw. Erholungsphasen verlängern Früher: Augenblick der Frühverrentung 2. Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters erhalten 3. Rekrutierung neuer Mitarbeiter Lebensalter

13 Wie können wir die Belastung für den Mitarbeiter senken? Belastung des Mitarbeiters senken:

14 Wie können wir die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters erhalten? Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters erhalten:

15 Rekrutierung neuer Mitarbeiter Wie können wir neue Mitarbeiter rekrutieren:

16 Handlungsfelder 6 Bausteine, die es zu bearbeiten gilt! 1. Führungsverhalten 2. Unternehmenskultur Gesundheit 3. Personalmanagement Weiter- Arbeits- 4. Weiterbildung bildung platz- gestalt. 5. Arbeitsplatzgestaltung Demographischer 6. Gesundheit Führungs verhalten Wandel Unternehmens -kultur Personal- manage- ment

17 Handlungsfelder Was sind Ihre Schlüsselfragen? Was sind ihre Herausforderungen im demographischen Wandel? Wie gehen Sie damit um? Wie sieht eine nachhaltige und innovative Personalarbeit aus? Welche wirtschaftlichen Folgen hat der demographische Wandel für Sie persönlich?

18 4. Weiterbildung Was tun die Unternehmen? Entweder entledigen sich die Unternehmen der Älteren, oder aber sie stoppen die Investitionen in die Generation 45+ Quelle: Deutsches Institut für Altervorsorge und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 2005

19 10 heiße Maßnahmen gegen den demographischen Wandel 1. Starten sie sofort eine Projektgruppe Demographie 2. Führen Sie eine demographische Potenzialanlyse durch 3. Schulen Sie Ihre Führungskräfte zum Umgang mit Demographie 4. Ändern Sie das Führungsverhalten gegenüber Älteren 5. Passen Sie Ihr Arbeitszeit- und Arbeitsentgeltsystem an 6. Lassen Sie keinen Mitarbeiter > 5 Jahre auf dem selben Job 7. Raus mit den unergonomischen Arbeitsplätzen 8. Beraten Sie Ihre Mitarbeiter mehr als heute (ganzheitlich) 9. Stecken Sie mehr Zeit in den Wissenstransfer 10. Bilden Sie über Bedarf aus

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