Der 7-Punkte INNOVATIONS-CHECKUP

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1 Der 7-Punkte INNOVATIONS-CHECKUP 1. ZUKUNFT (a) Was arbeiten Sie und Ihre Leute in 10 Jahren? (1)... das gleiche wie bisher. (2)... abwarten wir wissen noch nicht, wie sich alles weiterentwickelt. (3)... ich versuche meine Arbeit so lange zu machen wie es eben geht. (4)... vielleicht etwas anderes, aber wir müssen auf Nummer Sicher gehen, wir können uns keine Flops erlauben. (5)... für die nächsten 5-Jahre wissen wir es, in 10 Jahren wird es wieder anders sein. (6)... wir haben bereits konkrete Vorstellungen. (7)... wir sind bereits in der Planung zukünftiger Realisierungen. (b) Welche Produkte oder Dienstleistungen (P/D) bieten sie dann noch an, welche sind neu? (1)... hoffentlich gleiches Angebot wie bisher. (2)... vielleicht kommt etwas Neues hinzu. (3)... wir suchen bereits nach neuen P/D. (4)... wir sind bereits in der Planung neuer P/D. (c) Wie oft diskutieren Sie die Zukunft des Betriebes und mit welchen Personen? (1)... wir haben keine Zeit für Diskussionen. (2)... solche Diskussionen ergeben sich manchmal eher zufällig. (3)... sicherlich 2-3 mal pro Jahr. (4)... wir greifen dieses Thema regelmässig auf. (5)... dieses ist Thema der Geschäftsleitung. (6)... Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter greifen dieses Thema selbständig auf, vor allem um sich auf künftige Veränderungen vorbereiten zu können. (d) Wie bilden Sie sich weiter, generell und in Bezug auf zukünftige Aufgaben? (1)... ich habe momentan keine Zeit für Weiterbildung. (2)... unser Budget ist begrenzt, für Weiterbildungskurse braucht es gute Begründungen. (3)... ich versuche mich soweit auf dem Stand zu halten, dass ich mit Aktuellem standhalten kann. (4)... Weiterbildung ist für mich ein kontinuierlicher, unaufhörlicher Prozess dem ich laufend Zeit widme. (5)... ich gehe auch neue Gebiete an, die mich interessieren und meine Aufgaben künftig verändern könnten. (6)... ich beschäftige mich auch in der Freizeit mit Weiterbildungsaktivitäten die mich interessieren. 2. PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN / MARKT (a) Wie viele (P/D) machen 80 % Ihres Umsatzes aus? (1)... weiss ich nicht, muss ich nachschauen. Beschreibende Antwort (2)... die wichtigsten P/D kann ich angeben, den entsprechenden Umsatz kenne ich nicht. (3)... kann ich ungefähr angeben. (4)... das ist bei uns allen bekannt. (b) Wie alt sind die wichtigsten P/D und wie alt ist Ihr neustes P/D? (1)... weiss ich nicht, muss ich nachschauen. BIT/ Innovations-Checkup Seite 1

2 (2)... unsere P/D sind seit jeher immer gleich geblieben, neue P/D haben wir nicht. (3)... unser neustes P/D ist nicht älter als 2 Jahre. (4)... unsere P/D werden laufend erneuert. (c) Wer liefert den Anstoss, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln? (1)... niemand spezifisches. (2)... die Geschäftsleitung. (3)... dies ist Sache unserer F&E Leute. (4)... alle Mitarbeitenden, die eine gute Idee haben. (d) Wer hat Kontakt zu Ihrer Kundschaft und wer beobachtet den Markt? (1)... je nach dem, kann nicht so genau angegeben werden. (2)... Sache unserer Verkaufsabteilung. (3)... Sache unserer Marketing-Leute (4)... wir haben spezifische Personen dafür angesetzt. 3. FIRMENKULTUR (a) Hat Ihre Firma ein Leitbild, wer hat es erstellt und wer braucht es regelmässig? (1)... wir haben kein richtiges Leitbild. (2)... das Leitbild wurde bereits vor Jahren von der Geschäftsleitung erstellt. (3)... alle Mitarbeitenden kennen das Leitbild. (4)... bei der Leitbilderstellung wurden die Mitarbeitenden einbezogen. (5)... unser Leitbild ist bekannt und wird auch von allen gelebt. (6)... unser Leitbild wird regelmässig nach Bedarf neu angepasst. (b) Welche Handlungen werden in Ihrer Firma besonders belohnt und wie belohnen Sie, was müssen die Mitarbeitenden tun, um weiterzukommen? (1)... nichts spezielles, der Lohn wird für die geleistete Arbeit ausgerichtet. (2)... gute Beziehungen zur Geschäftsleitung sind die Voraussetzung zum Erfolg (3)... engagierte Mitarbeit und aktives Mitdenken werden belohnt. (4)... Flexibilität (Überstunden, Ersatzstellvertretung im Notfall etc.) wird belohnt. (5)... finanzielle Belohnung ist üblich. (6)... belohnt wird mit zusätzlichen Freitagen / Ferien. (7)... belohnt wird, indem individuelle Wünsche der Mitarbeitenden (Weiterbildung, Aufgabenbereich, etc) berücksictigt werden. (c) Wie zurückhaltend ist Ihre Unternehmung was den Einsatz neuer Technologien betrifft, werden neue Technologien erst dann eingesetzt, wenn andere bereits gute Erfahrungen damit gesammelt haben? (1)... eher zurückhaltend, die technologische Infrastruktur ist ziemlich veraltet. (2)... erst wenn die Technologie nicht mehr brauchbar ist, wird sie ersetzt. (3)... wir sind auf einem technologisch aktuellen Stand angelangt. (4)... wir versuchen künftige Technologietrends abzuschätzen und einzuplanen. (5)... wir planen heute schon Technologien ein die ev. in der Zukunft verfügbar werden. BIT/ Innovations-Checkup Seite 2

3 (d) Wie fördern sie Motivation und Eigeninitiative der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sind Fehler erlaubt? (1)... von unseren Mitarbeitenden wird stets gute Arbeit verlangt, dafür werden sie entlöhnt. (2)... Fehler können wir uns nicht erlauben. (3)... wir versuchen die Mitarbeitenden zu motivieren indem wir ihnen möglichst wenig organisatorische Barrieren in den Weg legen. (4)... wir fördern Teambezogene Leistungen und stärken so das wir -Gefühl. (5)... wir beziehen die Mitarbeitenden möglichst in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse ein. (6)... wir haben überdurchschnittliches Vertrauen in die Mitarbeitenden. (7)... wir reduzieren Kontrollsysteme (z.b. Arbeitszeiterfassung) auf ein Mindestmass und überlassen diese Verantwortung den Mitarbeitenden. (8)... wir haben immer ein offenes Ohr für Wünsche aus der Belegschaft. (9)... Arbeitsziele sind in allen Arbeitsaufgaben beinhaltet, der Weg dazu liegt in der eigenen Verantwortung der Mitarbeitenden. 4. ORGANISATION (a) Gibt es ein Vorschlagswesen und wie funktioniert es? (1)... wir haben nichts dergleiches. (2)... es wurde etwas eingeführt, was jedoch selten benutzt wird. (3)... wir haben für alles entsprechende Formulare. (4)... wir haben kein Vorschlagswesen, wir können jedoch jederzeit Vorschläge anbringen, welche z.t. auch umgesetzt werden. (5)... wir haben regelmässige Meetings, in denen unbürokratisch etwas vorgetragen werden kann. (6)... wir haben ein gut funktionierendes Vorschlagswesen, welches Ideen der Mitarbeitenden miteinbezieht. (b) Was füllt Ihren (persönlichen) Terminkalender, wieviel davon ist reines Tagesgeschäft? (1)... ziemlich strapazierter Terminkalender, mit z. T. mehreren Sitzungen pro Tag. (2)... meine Termine sind jeweils auf die nächsten 2-3 Wochen ausgebucht. (3)... operative Tätigkeiten füllen den Hauptteil meines Terminkalenders aus. (4)... ich halte mir immer offene Termine für Unvorhergesehenes frei. (5)... ich habe genügend Zeit für strategische Operationen sowie Weiterbildung. BIT/ Innovations-Checkup Seite 3

4 (c) Wieviel Freiheitsgrade für eigene Entscheidungen enthalten die Aufgaben der Mitarbeitenden? (1)... Entscheidungen fällt die Geschäftsleitung. (2)... die Mitarbeitenden müssen das OK jeweils von der Vorgesetzten Stelle einholen. (3)... Entscheidungsfreiraum ist bis zu einem vordefinierten Grad vorhanden. (4)... Entscheidungskompetenzen sind definiert und möglichst auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter delegiert. (d) Wie ermöglicht die Organisationsstruktur permanente Anpassungen und Erneuerungen? (1)... durch Anpassung von Reglementen und Vorschriften via Geschäftsleitung. (2)... wir benutzen dazu unser Vorschlagswesen (od. auch Qualitätssicherungssystem, Feedbacksystem) (3)... wir haben kurze Kommunikations- und Entscheidungswege welche dies begünstigen. 5. IDEENENTWICKLUNG (a) Welche Kreativitätswerkzeuge sind Ihnen bekannt, welche finden in Ihrem Betrieb Anwendung? (1)... wir benutzen nichts dergleichen. (2.1)... ich kenne das Brainstorming. (2.2)... ich kenne die Osborn-Checkliste. (2.3)... ich kenne die progressive Abstraktion. (2.4)... ich kenne die Methode 635. (2.5)... ich kenne die Sysnektik-Sitzung. (2.6)... ich kenne die visuelle Sysnektik. (2.7)... ich kenne den morphologischen Kasten. (2.8)... ich kenne die Reizwortanalyse. (2.9)... ich kenne das Mind-Mapping. (3).. eine der obigen Methoden findet bei uns regelmässige Anwendung. (4).. mehr als eine der obigen Methoden findet bei uns regelmässige Anwendung. (b) Woher nehmen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Ideen her? (1)... im Rahmen ihrer täglichen Arbeit, während Beschreibende Antwort der Arbeitszeit. (2)... aus intern veranstalteten Meetings. (3)... aus Messe- Kongress und Seminarbesuchen. (4)... während der Freizeit. (5)... wir haben Strukturen aufgebaut, welche den Ideenfindungsprozess unterstützen. (6)... aktiver Ideenaustausch unterschiedlichster Art. BIT/ Innovations-Checkup Seite 4

5 (c) Welche spezielle Einrichtungen (Raum) oder organisatorische Vorkehrungen (Zeit) haben Sie, damit in Ihrem Betrieb Ideen entwickelt werden? (1)... wir haben nichts spezielles. Beschreibende Antwort (2)... alle müssen sich so einrichten, dass es am besten geht. (3)... wir haben Anerkennungs- und Belohnungssysteme. (4)... Ideenförderung durch offenes Betriebsklima. (5)... wir fördern unterschiedliche Standpunkte und Sachkenntnisse (6)... wir haben einen anwendungsfreundlichen Wissens- und Ideenpool, welcher allen zugänglich ist. (7)... bei der Evaluation wird genügend zeitlicher Spielraum gewährt. (d) Wieviel Arbeitszeit ist für nichtoffizielle Arbeiten legitim? (1)... keine, dies ist Sache der Freizeit. (2)... in Pausen und Randzeiten dürfen die Mitarbeitenden die firmeneigene Infrastruktur zu eigenen Zwecken benützen. (3)... wir führen keine Zeitkontrolle, bei uns zählt der produktive Output. (4)... solange die eigentliche Arbeit nicht vernachlässigt wird ist dies Sache der Mitarbeitenden. (5)... ist legitim, solange 10% nicht überschritten wird. (6)... ist legitimiert, kann mehr als 10% der Arbeitszeit ausmachen. 6. LERN- / WISSENSKULTUR a) Wieviel Lernzeit ist akzeptierter Bestandteil der Arbeitszeit? (1)... keine, dies ist freizeitliche Angelegenheit (2)... im Rahmen des Notwendigen, nicht genau definiert. (3)... offen, solange die eigentliche Arbeit nicht vernachlässigt wird. (4)... wird gefördert, dazu ist bis 20% der Arbeitszeit vorgesehen. (b) Werden lernförderliche Kontakte des Unternehmens zur Aussenwelt gefördert und wie? (1)... nichts spezielles vorgesehen. (2)... jeder und jedem selbst überlassen. (3)... Publikationen und Vorträge werden gefördert. (4)... Teilnahme an Kongressen wird gefördert. (5)... Messebesuche werden gefördert. (6)... Kosten (wie z.b. bei 4) werden von der Firma übernommen. (7)... Zeit wird gutgeschrieben, Kosten nicht. (8)... Kosten werden übernommen, Zeit nicht. (9)... Für solche Fälle (Gesuche) haben wir spezielle Formulare eingerichtet. (10).. Absprache mit Vorgesetzten genügt. BIT/ Innovations-Checkup Seite 5

6 (c) Wie wird die persönliche Bereitschaft, langjährig aufgebautes Fachwissen und Erfahrungen allen zugänglich zu machen, in Ihrem Unternehmen gefördert und wie wird es honoriert? (1)... nichts spezielles vorgesehen. (2)... alle machen es für sich. (3)... wir benutzen dazu aktiv unsere Kommunikationswege (Meetings, interne Bulletins,...) (4)... wir fördern Teamgeist und Teamarbeit durch Abbau von Hierarchien. (5)... wir honorieren Teamleistung, auch teamübergreifend. (d) Wann haben Sie das letzte mal ein Seminar / Kurs besucht und wie lange dauerte dieser? (1)... nichts innerhalb der letzten zwei Jahre. (2)... nichts innerhalb des letzten Jahres. (3)... zwischen 0.5 bis 2 Tages innerhalb des letztes halben Jahres. (4)... zwischen 2.5 bis 5 Tages innerhalb des letztes halben Jahres. (5)... regelmässig mehr als 5 Tage pro Jahr üblich. 7. KOMMUNIKATION (a) Welche Möglichkeiten haben Gruppenmitglieder unterschiedlicher Aufgabenteams, sich gegenseitig kennenzulernen und Informationen auszutauschen? (1)... keine, nur Teammitglieder erhalten entsprechende Informationen. (2)... relativ wenig, wir sind in Profitcenter aufgeteilt, vorrangig ist Leistung und Profit. (3)... Selbstinitiative, wir pflegen dazu eine offene Kommunikationskultur. (4)... wir fördern interne Anlässe, wo sich Teams gegenseitig kennenlernen können. (b) Benützt Ihre Firma das Internet und in welcher Form (eigene HP, ), für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? (1)... wir sind noch nicht soweit. (2)... wir sind noch am Evaluieren. (3)... wir haben eine eigene HP. (4)... und Internet ist für alle eingerichtet. (c) Welche anderen Kommunikationsmittel und Kommunikationsformen finden bei Ihnen Verwendung, erlauben diese auch den Austausch offensichtlich unwichtiger Informationen? (1)... nichts spezielles eingerichtet. (2.1)... wir haben ein schwarzes Brett. (2.2)... wir haben eine Kaffee-Ecke eingerichtet. (2.3)... wir haben ein eigenes Personal- Restaurant. (2.4)... wir haben eine eigene Hauszeitung. (2.5)... wir unterstützen interne Anlässe wie Geburtstage etc. (d) Wie stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeitenden wichtige Informationen erhalten und auch verstanden haben? (1)... nichs spezielles vorgesehen. Beschreibende Antwort (2)... wir haben ein internes Bulletin. (3)... wir führen regelmässige Feedbackgespräche durch. BIT/ Innovations-Checkup Seite 6

7 Auswertung Dieser Fragebogen kann auf verschiedene Arten ausgewertet werden. Zur einfachen Selbstauswertung können Sie folgendermassen vorgehen: - Teilen Sie jede Antwortgruppe in zwei Teile auf indem Sie etwa in der Mitte der Antworten einen Strich ziehen. Ist Ihre jeweilige Antwort in der oberen Hälfte zu finden, so gehört diese zu Gruppe 1, andernfalls zu Gruppe 2. - Suchen Sie nun unter den sieben Themenbereichen denjenigen heraus, bei welchem Ihre Antworten am häufigsten in Gruppe 1 gelandet sind. - Voila! mit dem gefundenen Themenbereich haben Sie nun einen ersten Hinweis auf ein mögliches Innovationsdefizit gefunden. BIT/ Innovations-Checkup Seite 7

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