Vorschlag für Ihre Krankenversicherung

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1 Vorschlag für Ihre Krankenversicherung bei der HanseMerkur Krankenversicherung AG Herrn Max Muster Musterstraße Berlin T a r i f i n f o r m a t i o n e n Überreicht durch: online-vorsorgen.de Frau Kathrin Weber Rennbahnstraße Hamburg Telefon: Erstellt am: Herr Max Muster, geb , Arbeitnehmer, Beginn: Angebotsrahmen: Pflegeergänzung Tarif Beschreibung gesetzl. Zuschlag Beitrag PB/725 Pflegebahr - 725,81 EUR Pflegemonatsgeld - 5 EUR 10,00 Zulage vom Staat Summe Der Gesamtbeitrag inkl. GZ beträgt ab EUR B e i t r a g s ü b e r s i c h t (ggf. sind Arbeitgeberanteile und Pauschalerstattungen berücksichtigt) Der zu zahlende Beitrag setzt sich zusammen aus den Beiträgen für Herrn Max Muster und beträgt ab monatlich Der Tarif PB wird durch eine staatliche Zulage gefördert. Der o. g. Beitrag für die staatlich geförderte ergänzende Pflegeversicherung nach Tarif PB beinhaltet noch nicht die staatlich gewährte Zulage in Höhe von 5 EUR monatlich. Bei dem dargestellten Beitrag handelt es sich um den zu zahlenden Monatsbeitrag. Der Tarifbeitrag für PB inkl. staatl. Zulage ist im Produktinformationsblatt im Abschnitt Beitrag enthalten. Version 10.8 vom (Vorschlag erstellt mit Version 11.8)

2 Produktinformationsblatt für Ihre Krankenversicherung Sehr geehrter Herr Max Muster, die folgende Darstellung soll Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Merkmale der Ihnen vorgeschlagenen Pflegeversicherung verschaffen. Bitte beachten Sie, dass der Inhalt dieses Produktinformationsblatts nicht abschließend ist. Den vollständigen Vertragsinhalt entnehmen Sie bitte den Tarif- und Versicherungsbedingungen und evtl. weiteren getroffenen Vereinbarungen. Versicherungsart Versicherte Leistungen Staatlich geförderte ergänzende Pflegeversicherung In der staatlich geförderten ergänzenden Pflegeversicherung wird bei Pflegebedürftigkeit in der gesetzlichen Pflegeversicherung oder bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz ein Pflegemonatsgeld gezahlt. Staatlich geförderte ergänzende Pflegeversicherung nach Tarif PB Bei nachgewiesener Pflegebedürftigkeit im Sinne von 14 SGB XI wird gemäß 6 (2) MB/GEPV 2013 ein Pflegemonatsgeld gezahlt, das nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit im Sinne von 15 SGB XI gestaffelt ist Das Pflegemonatsgeld beträgt bei Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige) 25 % des tariflich vereinbarten Monatssatzes, nach Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige) 50 % des tariflich vereinbarten Monatssatzes und nach Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige) 100 % des tariflich vereinbarten Monatssatzes Besteht eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz im Sinne von 45a SGB XI und liegt keine Pflegebedürftigkeit im Sinne von 14 i. V. m. 15 SGB XI vor ( Pflegestufe 0 ), beträgt das Pflegemonatsgeld gemäß 6 (2) MB/GEPV % des tariflich vereinbarten Monatssatzes Der tariflich vereinbarte Monatssatz beträgt grundsätzlich 600 EUR, wird aber bei Unterschreitung des zur Erlangung der Pflegevorsorgezulage erforderlichen Beitrags von 15 EUR derart angehoben, dass der Beitrag 15 EUR beträgt Allgemeine Hinweise Bei Tarif PB handelt es sich um einen staatlich geförderten Tarif Es muss Versicherungsschutz in der sozialen Pflegeversicherung oder der privaten Pflegepflichtversicherung (gesetzliche Pflegeversicherung) bestehen Bei Abschluss des Vertrags dürfen keine Leistungen wegen Pflegebedürftigkeit oder eingeschränkter Alltagskompetenz aus der gesetzlichen Pflegeversicherung bezogen werden oder in der Vergangenheit bereits bezogen worden sein Der Abschluss des Vertrags ist nur nach vollendetem 18. Lebensjahr möglich Ein weiterer Vertrag über eine geförderte ergänzende Pflegeversicherung darf bei Abschluss des Vertrags nicht bestehen, denn die staatliche Zulage wird nur für einen Vertrag je versicherte Person gewährt. Vor Abschluss des Vertrags muss daher geprüft werden, ob bereits eine geförderte ergänzende Pflegeversicherung besteht Der monatliche Eigenanteil am Beitrag für die geförderte ergänzende Pflegeversicherung muss mind. 10 EUR betragen Die staatliche Zulage beträgt monatlich 5 EUR Das vereinbarte Pflegemonatsgeld muss in der Pflegestufe III mindestens 600 Euro betragen Weitere Einzelheiten zum Versicherungsschutz finden Sie in den Tarifdruckstücken sowie in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen in Ihrer Verbraucherinformation. Wartezeiten Die Wartezeit in der staatlich geförderten ergänzenden Pflegeversicherung beträgt 5 Jahre. PIB-Version erstellt am Seite 1 von 3 (Gesamtdokument: 5 Seiten)

3 Beitrag Der Gesamtbeitrag für Sie, Herr Max Muster, geboren am beträgt vorbehaltlich einer Antragsprüfung zum Versicherungsbeginn monatlich 15,00 EUR. Er setzt sich zusammen aus den Beiträgen der einzelnen Tarife: PB/725,81 Gesamtbeitrag 15,00 EUR 15,00 EUR Der Tarif PB/725,81 wird durch eine staatliche Zulage gefördert. Der o. g. Beitrag für die staatlich geförderte ergänzende Pflegeversicherung nach Tarif PB/725,81 beinhaltet bereits die staatlich gewährte Zulage in Höhe von 5 EUR monatlich. Der für Sie verbleibende Beitragsanteil beträgt für diesen Tarif daher nur. Risikozuschläge dürfen für diesen Tarif nicht erhoben werden. Der Gesamtbeitrag Ihrer Versicherung reduziert sich damit auf monatlich. Ausschlüsse Die erste Beitragsrate zahlen Sie bitte unverzüglich nach Zugang des Versicherungsscheins, bei vorzeitigem Zugang des Versicherungsscheins zum Tag des Versicherungsbeginns. Die Fälligkeit der Beiträge und eventuell Nachlässe richtet sich nach der von Ihnen gewünschten Zahlungsweise (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich). Bitte zahlen Sie die Beiträge jeweils am Ersten Ihrer gewählten Zahlungsperiode, z. B. bei monatlicher Zahlungsweise immer am Ersten eines jeden Monats. Zahlen Sie Ihre Beiträge nicht rechtzeitig, kann es zum Verlust Ihres Versicherungsschutzes führen. Bitte beachten Sie hierzu auch den 8 (ggf. 9) 'Beitragszahlung' der Allgemeinen Versicherungsbedingungen. In der privaten Pflegeversicherung gibt es nur wenige Einschränkungen von der Leistungspflicht oder Leistungsausschlüsse. So werden z. B. in der Krankenversicherung für Versicherungsfälle (Krankheiten oder Unfälle), die vorsätzlich herbeigeführt wurden, keine Leistungen zur Verfügung gestellt. Generell leisten wir für medizinisch notwendige Heilbehandlungen bzw. Pflegebedürftigkeit. Nähere Informationen zu Einschränkungen der Leistungspflicht finden Sie ggf. in 5 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Im Rahmen der Gesundheitsprüfung ist es möglich, dass aufgrund Ihrer Angaben zum Gesundheitszustand ein individueller Leistungsausschluss vereinbart werden muss. In den folgenden Informationen nennen wir Ihnen Beispiele für Obliegenheiten, die Sie vor Vertragsschluss, während der Vertragslaufzeit und auch im Leistungsfall erfüllen sollten, um Störungen während der Vertragslaufzeit zu vermeiden. Betrachten Sie daher bitte die Obliegenheiten als eine Art 'Aufgabe' oder 'Verpflichtung' für Sie. Obliegenheiten bei Vertragsschluss und Rechtsfolgen bei Nichtbeachtung Bis zur Abgabe Ihrer Vertragserklärung müssen Sie uns gemäß 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) alle Ihnen bekannten Gefahrumstände (z. B. Krankheiten, Arbeitsunfähigkeiten usw.), die für unseren Entschluss, den Vertrag mit dem vereinbarten Inhalt zu schließen, erheblich sind und nach denen wir Sie in Textform fragen, anzeigen. Dies gilt auch für Fragen, die wir nach Abgabe der Erklärung und vor Annahme des Antrags an Sie richten. Soll eine andere Person versichert werden, ist auch diese zur wahrheitsgemäßen und vollständigen Beantwortung der Fragen verpflichtet. Bei schuldhafter Verletzung dieser Pflicht können wir vom Vertrag zurücktreten, kündigen oder den Vertrag rückwirkend oder für die Zukunft anpassen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in 19 des VVG, der im Anhang der Allgemeinen Versicherungsbedingungen nachzulesen ist. Obliegenheiten während der Vertragslaufzeit und Rechtsfolgen bei Nichtbeachtung Auch während der Laufzeit des Vertrages sind Sie bzw. die versicherten Personen verpflichtet, einige Obliegenheiten zu beachten. Dazu gehört z. B. die Bekanntgabe des Abschlusses einer weiteren Krankenversicherung bei einem anderen Versicherer; in der Verdienstausfallversicherung ist es z. B. die fristgerechte Meldung eines Berufswechsels. Beachten Sie diese Obliegenheiten nicht, können Sie Ihren Versicherungsschutz teilweise oder sogar ganz verlieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den 9 bis 11 (ggf. 2a oder 11a) der jeweiligen Versicherungsbedingungen. Obliegenheiten im Leistungsfall und Rechtsfolgen bei Nichtbeachtung Bei Eintritt des Versicherungsfalls sind ebenfalls Obliegenheiten von Ihnen bzw. den versicherten Personen zu beachten. So ist uns beispielsweise auf Verlangen jede Auskunft zu erteilen, die zur Feststellung des Versicherungsfalles oder der Leistungspflicht dient. Die versicherten Personen müssen zur Minderung des Schadens und somit schnellen Genesung beitragen. Sie sind auf unseren Wunsch hin auch dazu verpflichtet, sich durch einen von der HanseMerkur beauftragten Arzt untersuchen zu lassen. Verletzen Sie eine der Obliegenheiten bei Eintritt des Versicherungsfalles, so ist die HanseMerkur ganz oder teilweise von der Verpflichtung zur Leistung frei. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den 9 bis 11 (ggf. 11a oder 14 und 15) der jeweiligen Versicherungsbedingungen. Beachten Sie bitte zusätzlich unsere Serviceseite in der Verbraucherinformation Was ist im Leistungsfall zu tun? PIB-Version erstellt am Seite 2 von 3 (Gesamtdokument: 5 Seiten)

4 Vertragslaufzeit Vertragsbeendigung Der Versicherungsvertrag beginnt mit dem Zugang des Versicherungsscheines oder einer schriftlichen Annahmeerklärung, nicht jedoch vor dem im Versicherungsschein mit Beginn bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn) und nicht vor dem Ablauf von Wartezeiten. Ihr gewünschter Versicherungsbeginn ist der Die Mindestlaufzeit Ihres Vertrages beträgt zwei Versicherungsjahre. Dabei entspricht das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr - das erste Versicherungsjahr beginnt abweichend am Tag des Versicherungsbeginns. Das Versicherungsverhältnis verlängert sich stillschweigend jeweils um ein Jahr, sofern Sie es nicht wirksam kündigen oder sonstige bedingungsgemäße Beendigungsgründe eintreten. Sie können den Versicherungsvertrag mit einer Frist von 3 Monaten zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit (2 Versicherungsjahre) und anschließend mit der gleichen Frist zum Ablauf eines jeden Kalenderjahres schriftlich kündigen. Sind Sie nicht die versicherte Person, wird die Kündigung nur wirksam, sofern uns der Nachweis vorliegt, dass die versicherte Person von der Kündigungserklärung Kenntnis erlangt hat. Die Kündigung einer Krankheitskostenvollversicherung, die der Erfüllung der Versicherungspflicht dient, wird jedoch erst wirksam, wenn Sie oder die versicherte Person uns nachweisen, dass bei einem anderen Versicherer ein entsprechender Vertrag abgeschlossen wurde, nach dem Versicherungsschutz ohne Unterbrechung besteht. Zusätzliche Informationen über das Sonderkündigungsrecht bei Beitragsanpassungen und sonstige Beendigungsmöglichkeiten finden Sie in den 13 bis 15 (ggf. 17 bis 19) der jeweiligen Versicherungsbedingungen. PIB-Version erstellt am Seite 3 von 3 (Gesamtdokument: 5 Seiten)

5

6 Mitteilung nach 19 Abs. 5 VVG über die Folgen einer Verletzung der gesetzlichen Anzeigepflicht Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, damit wir Ihren Versicherungsantrag ordnungsgemäß prüfen können, ist es notwendig, dass Sie die Fragen im Versicherungsantrag wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Es sind auch solche Umstände anzugeben, denen Sie nur geringe Bedeutung beimessen. Angaben, die Sie nicht gegenüber dem Versicherungsvermittler machen möchten, sind unverzüglich und unmittelbar gegenüber der HanseMerkur Krankenversicherung AG, Siegfried-Wedells-Platz 1 in Hamburg schriftlich nachzuholen. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Versicherungsschutz gefährden, wenn Sie unrichtige oder unvollständige Angaben machen. Nähere Einzelheiten zu den Folgen einer Verletzung der Anzeigepflicht können Sie der nachstehenden Information entnehmen. Welche vorvertraglichen Anzeigepflichten bestehen? Sie sind bis zur Abgabe Ihrer Vertragserklärung verpflichtet, alle Ihnen bekannten gefahrerheblichen Umstände, nach denen wir in Textform gefragt haben, wahrheitsgemäß und vollständig anzuzeigen. Wenn wir nach Ihrer Vertragserklärung, aber vor Vertragsannahme in Textform nach gefahrerheblichen Umständen fragen, sind Sie auch insoweit zur Anzeige verpflichtet. Welche Folgen können eintreten, wenn eine vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt wird? 1. Rücktritt und Wegfall des Versicherungsschutzes Verletzen Sie die vorvertragliche Anzeigepflicht, können wir vom Vertrag zurücktreten. Dies gilt nicht, wenn Sie nachweisen, dass weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Bei grob fahrlässiger Verletzung der Anzeigepflicht haben wir kein Rücktrittsrecht, wenn wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten. Im Fall des Rücktritts besteht kein Versicherungsschutz. Erklären wir den Rücktritt nach Eintritt des Versicherungsfalles, bleiben wir dennoch zur Leistung verpflichtet, wenn Sie nachweisen, dass der nicht oder nicht richtig angegebene Umstand -weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles -noch für die Feststellung oder den Umfang unserer Leistungspflicht ursächlich war. Unsere Leistungspflicht entfällt jedoch, wenn Sie die Anzeigepflicht arglistig verletzt haben. Bei einem Rücktritt steht uns der Teil des Beitrags zu, welcher der bis zum Wirksamwerden der Rücktrittserklärung abgelaufenen Vertragszeit entspricht. 2. Kündigung Können wir nicht vom Vertrag zurücktreten, weil Sie die vorvertragliche Anzeigepflicht lediglich einfach fahrlässig verletzt haben, können wir den Vertrag unter Einhaltung einer Frist von einem Monat kündigen. Die Kündigung einer Krankheitskostenvollversicherung ist jedoch ausgeschlossen, wenn sie der Erfüllung der Versicherungspflicht dient. Unser Kündigungsrecht ist ferner ausgeschlossen, wenn wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Umstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten. 1

7 3. Vertragsänderung Können wir nicht zurücktreten oder kündigen, weil wir den Vertrag auch bei Kenntnis der nicht angezeigten Gefahrumstände, wenn auch zu anderen Bedingungen, geschlossen hätten, werden die anderen Bedingungen auf unser Verlangen Vertragsbestandteil. Haben Sie die Anzeigepflicht fahrlässig verletzt, werden die anderen Bedingungen rückwirkend Vertragsbestandteil. Wenn Sie die Anzeigepflicht schuldlos verletzt haben, steht uns das Recht zur Vertragsänderung nicht zu. Erhöht sich durch die Vertragsänderung der Beitrag um mehr als 10 % oder schließen wir die Gefahrabsicherung für den nicht angezeigten Umstand aus, können Sie den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang unserer Mitteilung über die Vertragsänderung fristlos kündigen. Auf dieses Recht werden wir Sie in unserer Mitteilung hinweisen. Die Kündigung einer Krankheitskostenvollversicherung, die der Erfüllung der Versicherungspflicht dient, wird jedoch erst wirksam, wenn Sie uns nachweisen, dass Sie bei einem anderen Versicherer einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben, nach dem Sie ohne Unterbrechung versichert sind. 4. Ausübung unserer Rechte Wir können unsere Rechte zum Rücktritt, zur Kündigung oder zur Vertragsänderung nur innerhalb eines Monats schriftlich geltend machen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem wir von der Verletzung der Anzeigepflicht, die das von uns geltend gemachte Recht begründet, Kenntnis erlangen. Bei der Ausübung unserer Rechte haben wir die Umstände anzugeben, auf die wir unsere Erklärung stützen. Zur Begründung können wir nachträglich weitere Umstände angeben, wenn für diese die Frist nach Satz 1 nicht verstrichen ist. Wir können uns auf die Rechte zum Rücktritt, zur Kündigung oder zur Vertragsänderung nicht berufen, wenn wir den nicht angezeigten Gefahrumstand oder die Unrichtigkeit der Anzeige kannten. Unsere Rechte zum Rücktritt, zur Kündigung und zur Vertragsänderung erlöschen mit Ablauf von drei Jahren nach Vertragsschluss. Dies gilt nicht für Versicherungsfälle, die vor Ablauf dieser Frist eingetreten sind. Die Frist beträgt zehn Jahre, wenn Sie die Anzeigepflicht vorsätzlich oder arglistig verletzt haben. 5. Stellvertretung durch eine andere Person Lassen Sie sich bei Abschluss des Vertrages durch eine andere Person vertreten, so sind bezüglich der Anzeigepflicht, des Rücktritts, der Kündigung, der Vertragsänderung und der Ausschlussfrist für die Ausübung unserer Rechte die Kenntnis und Arglist Ihres Stellvertreters als auch Ihre eigene Kenntnis und Arglist zu berücksichtigen. Sie können sich darauf, dass die Anzeigepflicht nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt worden ist, nur berufen, wenn weder Ihrem Stellvertreter noch Ihnen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. 2

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