Auswirkungen von MiFID II und MiFIR auf den Handel mit Derivaten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Auswirkungen von MiFID II und MiFIR auf den Handel mit Derivaten"

Transkript

1 Auswirkungen von MiFID II und MiFIR auf den Handel mit Derivaten Dr. Caroline Herkströter, Partner (Investment Funds / Regulatory) Jochen Vester, Associate (Financial Services, London / Frankfurt) Norton Rose Fulbright LLP MiFID II/MiFIR-Seminar 26. Juni 2014

2 Übersicht Neuer Anwendungsbereich für (derivative) Finanzinstrumente Welche Neuerungen gibt es bei FX-Finanzinstrumenten? Neuregelung der Ausnahmeregelungen Handel mit Derivaten Schnittstellen zwischen MiFID II / MiFIR und EMIR 2

3 Was regelt MiFIR? MiFID II Erweiterung des Anwendungsbereiches für (derivative) Finanzinstrumente Neuregelung der Ausnahmeregelungen MiFIR Überblick über die wesentlichen Neuregelungen: Transparenzvorschriften für geregelte Märkte, MTF und OTF Meldung von Geschäften Handelspflicht für bestimmte Derivate Diskriminierungsfreier Zugang zum Clearing für Finanzinstrumente Aufsichtsmaßnahmen zur Produktintervention und zu Positionen EMIR Clearingpflicht für bestimmte OTC-Derivatekontrakte Risikominderungstechniken für nicht durch eine CCP geclearte OTC-Derivatekontrakte Meldepflichten für Derivate 3

4 4 Neuer Anwendungsbereich für (derivative) Finanzinstrumente

5 Wie passt alles zusammen? CRD IV: CRD IV Die VO über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 definiert Finanzinstrumente u. a. als eines in Anhang I Abschnitt C der Richtlinie 2004/39/EG genanntes Instrument MAR: Bezugnahme auf Finanzinstrumente in Anhang I Abschnitt C der Richtlinie 2004/39/EG REMIT MAR EMIR MiFID II EMIR: Art. 2 (5) EMIR definiert den Begriff Derivat als eines der in Anhang I, Abschnitt C Nr. 4 bis 10 der RL 2004/39/EG, durchgeführt durch die Art. 38 und 39 der VO (EG) Nr. 1287/2006, genannten Finanzinstrumente Bezugnahme auf Handelsplattformen in MiFIR MiFID II: Definiert Finanzinstrumente in Anhang I, Abschnitt C. N.B: Diese Darstellung berücksichtig nicht einschlägige REMIT-Sonderegelungen 5

6 Exkurs: Einordnung nach derzeitiger Rechtslage Termingeschäft besteht aus folgenden Elementen: Festgeschäft oder Optionsgeschäft, das zeitlich verzögert zu erfüllen ist, Basiswert Von dessen Preis oder Maß sich mittelbar oder unmittelbar der Wert des Geschäfts ableitet Termingeschäfte bezogen auf Finanzwerte als Basiswerte: Wertpapiere oder Geldmarktinstrumente, Devisen oder Rechnungseinheiten, Zinssätze oder andere Erträge, Indices von Wertpapieren, Indices von Geldmarktinstrumenten, Indices von Devisen oder Rechnungseinheiten, Indices von Zinssätzen oder anderen Erträgen, andere Finanzindices oder Finanzmessgrößen, Derivate Termingeschäfte bezogen auf nichtfinanzielle Basiswerte, sind u. a.: Waren Emissionsberechtigungen Klima- oder andere physikalische Variablen (z. B. Wetter) oder Messwerte N.B.: Zusätzliche Voraussetzungen erforderlich! 6

7 Exkurs: Termingeschäfte bezogen auf nichtfinanzielle Basiswerte Termingeschäfte mit Bezug auf die genannten nichtfinanziellen Basiswerte werden derzeit nur dann als Derivat gewertet, wenn es sich nicht um ein Kassageschäft handelt und zusätzlich alternativ eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt: Die Termingeschäfte sind durch Barausgleich zu erfüllen oder geben einer Vertragspartei das Recht, einen Barausgleich zu verlangen, ohne dass dieses Recht durch Ausfall oder ein anderes Beendigungsereignis begründet ist Die Termingeschäfte werden auf einem organisierten Markt oder einem multilateralen Handelssystem geschlossen; oder Das Termingeschäft weist Merkmale anderer Derivate nach Art. 38 Abs. 1 MiFID I-DVO auf, dient nichtkommerziellen Zwecken und erfüllt (somit) nicht die Voraussetzungen des Art. 38 Abs. 4 der MiFID I-DVO 7

8 Exkurs: Termingeschäfte bezogen auf nichtfinanzielle Basiswerte N.B.: Ein Kontrakt wird nach Art. 38 Abs. 4 MiFID I-DVO dann als kommerziellen Zwecken dienend angesehen und wird dann nicht mit den Merkmalen anderer derivativer Finanzinstrumente behaftet betrachtet, wenn er von einem Betreiber oder einem Verwalter eines Energieübertragungsnetzes, eines Energieausgleichsystems oder eines Rohrleitungsnetzes abgeschlossen wird und er für den Ausgleich des Energieangebots und der Energienachfrage zu einem bestimmten Moment unabdingbar ist 8

9 Neuer Anwendungsbereich: Finanzinstrumente MiFID II Gibt es Änderungen? Auswirkungen? Derivate in Bezug auf Wertpapiere, Währungen, Zinssätze- oder Erträge, Emissionszertifikate oder andere Derivat-Instrumente, finanzielle Indizes oder Messgrößen, die effektiv geliefert oder bar abgerechnet werden können (MiFID II - Anhang I C 4) Ja Aufnahme von Emissionszertifikaten (siehe Slide Emissionszertifikate) Warenderivate, welche bar abgerechnet werden müssen oder auf Wunsch einer Partei bar abgerechnet werden können (ohne dass ein Ausfall oder anderes Beendigungsereignis vorliegt) (MiFID II - Anhang I C 5) Nein N/A 9

10 Neuer Anwendungsbereich: Finanzinstrumente MiFID II Gibt es Änderungen? Auswirkungen? Warenderivate, die effektiv geliefert werden können, vorausgesetzt, sie werden an einem gerelgelten Markt, über ein MTF oder über ein OTF gehandelt; ausgenommen davon sind über ein OTF gehandelte Energiegroßhandelsprodukte, die effektiv geliefert werden müssen (MiFID II - Anhang I C 6) Ja Aufnahme von über ein OTF gehandelte Warenderivate REMIT Ausnahme : Konkretisierung durch delegierte Rechtsakte Sog. C.6 Energiederivatkontrakte in Bezug auf Kohle oder Öl, die an einem OTF gehandelt werden und effektive geliefert werden müssen, unterliegen bestimmten Übergangsbestimmungen in Bezug auf EMIR weitergehende Konkretisierung durch delegierte Rechtsakte Durch Aufnahme von OTF wird eine breitere Gruppe von Instrumenten erfasst. Diese werden in den Anwendungsbereich von EMIR fallen und sind OTC i.s.d. EMIR Ebenfalls Auswirkungen auf EMIR-Schwellenwertberechnung. REMIT-Ausnahme: Erfasste Produkte fallen nicht in den Anwendungsbereich von EMIR und/oder MiFID II 10

11 Neuer Anwendungsbereich: Finanzinstrumente MiFID II Gibt es Änderungen? Auswirkungen? Warenderivate, die effektiv geliefert werden können, die sonst nicht in C 6 genannt sind und nicht kommerziellen Zwecken dienen, die die Merkmale anderer derivativer Finanzinstrumente aufweisen (MiFID II - Anhang I C 7) Ja Delegierte Rechtsakte zur Festlegung der genannten Derivatekontrakte, die Merkmale anderer derivativer Finanzinstrumente aufweisen Mögliche Auswirkungen durch delegierte Rechtsakte noch nicht vollständig absehbar 11

12 Neuer Anwendungsbereich: Finanzinstrumente MiFID II Gibt es Änderungen? Auswirkungen? Derivate in Bezug auf Klimavariablen, Frachtsätze, Inflationsraten oder andere offizielle Wirtschaftsstatiskien, die bar abgerechnet werden müssen oder auf Wunsch einer der Parteien bar abgerechnet werden können, ohne dass ein Ausfall oder ein anderes Beendigungsereignis vorliegt, sowie alle anderen Derivatekontrakte in Bezug auf Vermögenswerte, Rechte, Obligationen, Indizes und Messwerte, die sonst nicht in Abschnitt C genannt sind und die die Merkmale anderer derivativer Finanzinstrumente aufweisen, wobei unter anderem berücksichtigt wird, ob sie auf einem geregelten Markt, einem OTF oder einem MTF gehandelt werden. (MiFID II - Anhang I C 10) Ja Aufnahme von OTF Delegierte Rechtsakte zur Festlegung der genannten Derivatekontrakte, die Merkmale anderer derivativer Finanzinstrumente aufweisen, wobei unter anderem berücksichtigt wird, ob sie an einem geregelten Markt, einem MTF oder OTF gehandelt werden Durch Aufnahme von OTF wird eine weitere Gruppe von Instrumenten erfasst werden Mögliche Auswirkungen durch delegierte Rechtsakte noch nicht vollständig absehbar 12

13 Neuer Anwendungsbereich: Emissionszertifikate Emissionszertifikate, die aus Anteilen bestehen, deren Übereinstimmung mit den Anforderungen der RL 2003/87/EG (Emissionshandelssystem) anerkannt ist (MiFID II - Anhang I C. 11) MiFID II: Eigenständige Finanzinstrumente; Derivate auf Emissionszertifikate sind derivative Finanzinstrumente bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen EMIR: Emissionszertifikate als eigenständige Finanzinstrumente, werden nicht von EMIR erfasst; Derivate auf Emissionszertifikate fallen dagegen in den Anwendungsbereich der EMIR 13

14 14 Welche Neuerungen gibt es bei FX- Finanzinstrumenten?

15 Status Quo: Uneinheitliche Anwendung Uneinheitliche Umsetzung von MiFID I: Anhang I Abschnitt C (4) in den verschiedenen Mitgliedstaaten: Optionen, Terminkontrakte, Swaps, Zinsausgleichsvereinbarungen und alle anderen Derivatekontrakte in Bezug auf [ ] Währungen [ ], die effektiv geliefert oder bar abgerechnet werden können Art. 38 (2) MiFID I- DVO enthält Definition des Begriffs Kassageschäft Nach Art. 38 (1) MiFID I- DVO gilt diese Definition jedoch nur für die in MiFID I Anhang I, Abschnitt C (7) genannten (Waren)Derivate Nationale Rechtsordnungen in der Mehrheit der Mitgliedstaaten sieht keine klare Definition oder Abgrenzung zu FX- Spotkontrakten vor 15

16 Konsultation der Europäischen Kommission zu Forex-Finanzinstrumenten Die uneinheitliche Anwendung kann weitreichende Implikationen haben, u. a. in EMIR (Meldeverpflichtung, Berechnung der Clearingschwellen, Risikominderungstechniken), CRD IV und MAR 10. April Mai 2014: Konsultation der Europäischen Kommission zu sog. Forex-Finanzinstrumenten Einführung des Abgrenzungskriteriums kommerzieller Zweck nicht vorgesehen (Antwortschreiben der Europäischen Kommission an ESMA vom 26. Februar 2014) Konsultation befasst sich u. a. mit folgenden Themen: Einheitliche Definition von FX-Spot Kontrakten Einheitliche Settlement-Periode und/oder verschiedene Perioden für verschiedene Währungen Behandlung sog. non-deliverable forwards 16

17 17 Neuregelung der Ausnahmen

18 MiFID II: Überblick - Neueregelung der Ausnahmeregelungen Bekannte Ausnahmeregelungen bleiben weitgehend erhalten, enthalten jedoch signifikante Änderungen MiFID I Ausnahmen Gibt es diese noch? Änderungen? Art. 2(1)(b) Konzernprivileg Ja (Art. 2 Abs. 1 (b) MiFID II) Nein Art. 2(1)(d) Handel für eigene Rechnung Ja (Art. 2 Abs. 1 (d) MiFID II) Gilt nun nur für Finanzinstrumente, bei denen es sich nicht um Warenderivate oder Emissionszertifikate oder Derivate davon handelt und hat weitere Voraussetzungen (siehe nächste Slide) 18

19 MiFID II: Überblick - Neueregelung der Ausnahmeregelungen MiFID I Ausnahmen Gibt es diese noch? Änderungen? Art. 2(1)(i) Nebentätigkeitsausnahme Ja (Art. 2 Abs. 1 (j) MiFID II) Nebentätigkeitsausnahme bleibt erhalten, wird aber grundlegend umgestaltet (siehe nächste Slide) Art. 2(1)(k) Warenterminhandel auf eigene Rechnung Nein N/A Art. 2 Abs. 1 (l) Hedging- Ausnahme Nein N/A N.B.: siehe Slide Fakultative Hedging- Ausnahmen NB: MiFID II enthält darüber hinaus weitere Ausnahmeregelungen, u. a. für Anlagenbetreiber (Art. 2 Abs. 1 (e)), für Übertragungsnetzbetreiber (Art. 2 Abs. 1 (n)) und EU regulierte Zentralverwahrer (Art. 2 Abs. 1 (o)) 19

20 Handel für eigene Rechnung(Art. 2 Abs. 1 (d) MiFID II) Ausgenommen ist Handel mit Finanzinstrumenten für eigene Rechnung Finanzinstrumente sind keine Warenderivate, Emissionszertifikate oder Derivate von Emissionszertifikaten Keine anderen Wertpapierdienstleistungen oder Anlagetätigkeiten in Finanzinstrumente, die nicht Warenderivate, Emissionszertifikate oder Derivate von Emissionszertifikaten sind es sei denn: Market-Maker Mitglied oder Teilnehmer eines geregelten Marktes oder MTF oder direkter elektronischer Zugang zu einem Handelsplatz Anwendung hochfrequenter algorithmischer Handelstechniken oder Eigenhandel bei Ausführung von Kundenaufträgen betreibt N.B.: Rückausnahmen für bestimmte Unternehmen vorhanden 20

21 Nebentätigkeitsausnahme (Art. 2 Abs. 1 (j) MiFID II) Ausgenommen sind Personen, die in Bezug auf Warenderivate, Emissionszertifikate oder Derivate davon: Für eigene Rechnung handeln (auch Market-Maker), unter Ausschluss von Personen, die Handel für eigene Rechnung betreiben, wenn sie Kundenaufträge ausführen; Für Kunden oder Zulieferer ihrer Haupttätigkeit andere Wetrpapierdienstleistungen als den Handel für eigene Rechnung erbringen Nebentätigkeit zur Haupttätigkeit auf Ebene der Unternehmensgruppe, in jedem der beiden Fälle sowohl auf individueller als auch aggregierter Basis (Konkretisierung durch Level II); Haupttätigkeit ist nicht sofern: Erbringung von Wertpapierdienstleistungen isd MiFID II; Erbringung von Bankgeschäften isd CRD IV; oder Tätigkeit als Market-Maker für Warenderivate Keine hochfrequenten algorithmischen Handelstechniken und Jährliche Meldung an zuständige Behörde, dass Ausnahme genutzt wird und (auf Anforderung) Mitteilung, warum Tätigkeit eine Nebentätigkeit zu der Haupttätigkeit ist 21

22 Reichweite der Ausnahmen Erneute Überprüfung der Ausnahmen aufgrund der massiven Änderungen notwendig Auch bei Eingreifen einer Ausnahmeregelung, findet MiFID II / MiFIR in Teilen weiterhin Anwendung, insbesondere: Positionsmanagement- und Positionslimitbefugnisse Produktinterventionsbefugnisse Verpflichtung bestimmte Derivate an regulierten Märkten, MTF oder OTF zu handeln 22

23 Fakultative Ausnahmen Optionale Einführung der Art. 3-Ausnahmen, d. h. nicht zwingend von MiFID II vorgesehen Entscheidet sich ein Mitgliedstaat zur Umsetzung einer fakultativen Ausnahmeregelung auf nationaler Ebene, gilt u.a.: Zwingend erforderlich: Erlaubnispflicht und Regulierung der Tätigkeit auf nationaler Ebene Bestimmungen der Mitgliedstaaten, müssen mindestens zur MiFID II analoge Anforderungen auf nationaler Ebene vorsehen, u. a. im Hinblick auf das Verfahren über die Zulassung und laufende Beaufsichtigung, Interessenkonflikte und viele Organisationsvorschriften Mitglied im Anlegerentschädigungssystem oder entsprechende Berufshaftpflichtversicherung 23

24 Fakultative Ausnahmen: Hedging-Ausnahmen Personen erbringen Wertpapierdienstleistungen mit dem alleinigen Ziel der Absicherung der Geschäftsrisiken ihrer Kunden Art. 3 Abs. 1 (d) MiFID II Ausschließlich in Bezug in Bezug auf Warenderivate, Emissionszertifikate und/oder Derivaten von Emissionszertifikaten Kunden sind ausschließlich lokale Elektrizitätsunternehmen oder Erdgasunternehmen Diese Kunden halten zusammen 100 % des Kapitals oder der Stimmrechte der betreffenden Person Gemeinsame Kontrollausübung Kunden selbst müssten nach Art 2 (1) (j) befreit sein, wenn sie die Wertpapierdienstleistung selbst ausführen würden Art. 3 Abs. 1 (e) MiFID II Ausschließlich im Zusammenhang mit Emissionszertifikaten und/oder Derivaten von Emissionszertifikaten Kunden sind ausschließlich Anlagenbetreiber Diese Kunden halten zusammen 100 % des Kapitals oder der Stimmrechte der betreffenden Person Gemeinsame Kontrollausübung Kunden selbst müssten nach Art 2 (1) (j) befreit sein, wenn sie die Wertpapierdienstleistung selbst ausführen würden N.B: Daneben enthält Art. 3 MiFID II noch weitere fakultative Ausnahmen 24

25 25 Handel mit Derivaten

26 Derivatehandel auf geeigneten Plattformen Derivatehandel auf geeigneten Plattformen Derivative, welche der EMIR Clearingpflicht unterliegen und: zum Handel an zumindest einem Handelsplatz i.s.v. Art. 28 (1) MiFIR zugelassen sind bzw. dort gehandelt werden; und welche als ausreichend liquide angesehen werden, um allein auf den in Art. 28 (1) MiFIR genannten Handelsplätzen gehandelt zu werden Konkretisierung durch RTS ESMA kann jedoch auch eigenständig eligible Derivate identifizieren Falls die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind, dann Handelspflicht auf RM, MTF, OTF oder bestimmten Drittlandseinrichtungen Persönlicher Anwendungsbereich: Ausweislich Art. 1 (3) MiFIR findet Titel V-Derivate MIFIR auch Anwendung auf alle finanziellen Gegenparteien i.s.v. Art. 2 (8) EMIR (FGP), sowie auf alle nichtfinanziellen Gegenparteien i.s.v. Art. 10 (1) b EMIR (NFGP +) OTC Handel in Zukunft nur noch für Derivate, welche die obigen Voraussetzungen nicht erfüllen 26

27 MiFIR - Derivatehandel: Persönlicher Anwendungsbereich Ausweislich Art. 1 (3) MiFIR findet Titel V-Derivate MIFIR auch Anwendung auf alle finanziellen Gegenparteien i.s.v. Art. 2 (8) EMIR (FGP), sowie auf alle nichtfinanziellen Gegenparteien i.s.v. Art. 10 (1) (b) EMIR (NFGP +) Finanzielle Gegenparteien i.s.d. EMIR sind: MiFID-Wertpapierfirmen, Kreditinstitute gem. der RL 2006/48/EG, Versicherungsunternehmen gem. der RL 73/239/EWG und RL 2002/83/EG und Rückversicherungsunternehmen gem. RL 2005/68/EG OGAWs und gegebenenfalls deren Verwaltungsgesellschaften Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung gem. der RL 2003/41/EG Alternative Investmentfonds, die von gemäß der RL 2011/61EU zugelassenen oder eingetragenen Verwalter alternativer Investmentfonds verwaltet werden Nicht finanzielle Gegenparteien i.s.d 10 (1) (b) EMIR, sind solche NFGP, deren Positionen über der Clearingschwelle des Art. 10 Abs.3 EMIR liegen und wenn die gleitende Durchschnittsposition die Clearingschwelle für einen Zeitraum von 30 Tagen übersteigt und in Folge in Bezug auf künftige Kontrakte gem. Art. 4 EMIR clearingpflichtig wird 27

28 MiFIR Derivatehandel: Voraussetzungen Sachlicher Anwendungsbereich: FGP und NFGP i.s.v. Art. 10 (1) (b) EMIR schließen Geschäfte mit anderen FGP und NFGP i.s.d. Art 10 (1) (b) EMIR Geschäft mit Derivaten, die einer Kategorie von Derivaten angehören, die der Handelspflicht i.s.d. in Art. 32 MiFIR genannten Verfahrens unterliegen, und Registrierung der Derivatekategorie in dem in Art. 34 MiFIR genannten Verzeichnis Ausnahme/Sondervorschriften für folgende Geschäfte: gruppeninterne Geschäfte i.s.v. Art. 3 EMIR Geschäfte, die unter die Übergangsvorschriften von Art. 89 EMIR fallen 28

29 Wann besteht eine Handelspflicht? ESMA erarbeitet Entwürfe technischer Regulierungsstandards, in denen Folgendes präzisiert wird: Welche Derivatekategorie, die der Clearingpflicht im Sinne von Art. 5 Abs. 2 und 4 EMIR unterliegt oder entsprechender daraus folgender Bestimmungen unterliegt, auf den in Art. 28 (1) MiFIR genannten Handelsplätzen gehandelt wird; Der Zeitpunkt, ab dem die Handelspflicht wirksam wird; Konkretisierung durch technische Regulierungsstandards! Damit die Handelspflicht wirksam wird, ist Folgendes erforderlich: Derivatekategorie bzw. eine entsprechende Unterkategorie muss zum Handel an zumindest einem Handelsplatz i.s.v. Art. 28 (1) MiFIR zugelassen sein bzw. dort gehandelt werden und ausreichendes kontinuierliches Kauf- und Verkaufsinteresse Dritter in Bezug auf die Derivatekategorie bzw. eine entsprechende Unterkategorie, damit diese Kategorie als ausreichend liquide angesehen wird, um allein auf den in Art. 28 (1) MiFIR genannten Handelsplätzen gehandelt zu werden. Konkretisierung durch technische Regulierungsstandards! 29

30 MiFIR-Derivatehandel: Folgen Liegen die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen vor, dann Handel ausschließlich über folgende Handelsplätze: geregelter Markt MTF OTF oder Drittlandshandelsplätze, unter bestimmten Voraussetzungen Der Handelspflicht unterliegende Derivate können zum Handel an einem der oben aufgeführten Handelsplätze zugelassen und dort gehandelt werden, wenn dies auf einer nichtausschließlichen und nichtdiskriminierenden Basis erfolgt 30

31 31 Schnittstellen zwischen MiFID II / MiFIR und EMIR

32 Übersicht EMIR / MiFIR Clearing Inhalt EMIR MiFIR Gegenparteien (FGP und in-scope NFGP) sind zum Clearing von bestimmten standardisierten OTC -Derivatkontrakten über eine CCP verpflichtet (Art. 4 EMIR) Betreiber eines geregelten Marktes stellt sicher, dass sämtliche über diesen Markt abgeschlossenen Geschäfte mit Derivaten gecleart werden (Art. 29 MiFIR) Handel N/A Pflicht zum Handel über geregelte Märkte, MTF oder OTF für bestimmte Derivate (Art. 28 MiFIR) N.B.: Spezielle Handelspflichten für Wertpapierfirmen bei Handelsgeschäften mit Aktien (Art. 23 MiFIR) Risikominderungstechniken Best. Risikominderungstechniken für nicht durch eine CCP geclearte OTC- Derivatekontrake (Art. 11 EMIR) N/A Meldung Gegenparteien und CCPs stellen sicher, dass die Einzelheiten aller von ihnen geschlossenen Derivatkontrakte und jeglicher Änderung oder Beendigung von Kontrakten an ein Transaktionsregister gemeldet werden (Art. 9 EMIR) Wertpapierfirmen, die Geschäfte mit Finanzinstrumenten tätigen, melden der zuständigen Behörde, die vollständigen und zutreffenden Einzelheiten dieser Geschäfte (Art. 26 MiFIR) 32

33 Schnittstellen zwischen MiFID II / MiFIR und EMIR Clearingverpflichtung für über geregelte Märkte gehandelte Derivate Die Betreiber eines geregelten Marktes sollen sicherstellen, dass sämtliche über diesen geregelten Markt abgeschlossenen Geschäfte mit Derivaten von einer zentralen Gegenpartei (CCP) gecleart werden (Art. 29 (1) MiFIR) Zentrale Gegenparteien, Handelsplätze und Wertpapierfirmen die als Clearingmitglieder nach Art. 2 (14) EMIR auftreten, müssen in Bezug auf geclearte Derivate über wirksame Systeme, Verfahren und Vorkehrungen verfügen, durch die gewährleistet wird, dass Geschäfte mit geclearten Derivaten, so schnell wie mit automatisierten Systemen technisch möglich, zum Clearing eingereicht und angenommen werden Konkretisierung durch technische Regulierungsstandards mit Mindestanforderungen an Verfahren und den Zeitrahmen für die Annahme! Geclearte Derivate in diesem Zusammenhang meint alle Derivatekontrakte, die aufgrund der Clearingpflicht nach Art. 29 (1) MiFIR (Handel an einem geregelten Markt) oder aufgrund der Clearingverpflichtung des Art. 5 EMIR zu clearen sind; oder bei dem die Parteien vereinbaren diese zu clearen 33

34 Schnittstellen zwischen MiFID II / MiFIR und EMIR Indirekte Clearingvereinbarungen für börsengehandelte Derivate (Art. 30 MiFIR) Solche Vereinbarungen sind zulässig (aber nicht verpflichtend), sofern durch diese Vereinbarung das Risiko der Gegenpartei nicht steigt und sichergestellt ist, dass die Vermögenswerte und Positionen der Gegenpartei ebenso geschützt sind wie im Falle der Schutzvorkehrungen nach den Art. 39 und 48 EMIR Konkretisierung durch technische Regulierungsstandards Portfoliokomprimierung (Art. 31 MiFiR) Wertpapierfirmen und Marktbetreiber, die eine Portfoliokomprimierung durchführen, veröffentlichen über ein APA den Umfang der Geschäfte, die Gegenstand von Portfoliokomprimierung sind, sowie den Zeitpunkt ihrer Abschlüsse innerhalb der in Art. 10 MiFIR genannten Fristen Wertpapierfirmen und Marktbetreiber führen vollständige und genaue Aufzeichnungen über sämtliche Portfoliokomprimierungen, die sie organsieren oder an denen sie teilnehmen 34

35 Schnittstellen zwischen MiFID II / MiFIR und EMIR Pflicht zur Meldung von Geschäften (Art. 26 MiFIR) Wertpapierfirmen, die Geschäfte mit Finanzinstrumenten tätigen, melden der zuständigen Behörde die vollständigen und zutreffenden Einzelheiten dieser Geschäfte so schnell wie möglich und spätestens am Ende des folgenden Arbeitstags Geschäfte durch eine nicht der MiFIR unterliegenden Firma an einem Handelsplatz, werden von dem jeweiligen Betreiber eines Handelsplatzes gemeldet Die Meldung an die zuständige Behörde werden entweder von der Wertpapierfirma selbst, einem in ihrem Namen handelnden ARM (approved reporting mechanism) oder einem Handelsplatz, über dessen System das Geschäft abgewickelt wurde, vorgenommen Verantwortung verbleibt bei Wertpapierfirma auch bei Meldung durch Handelsplatz oder ARM (enge Rückausnahmen davon vorgesehen) Werden Geschäfte einem als ARM anerkannten Transaktionsregister gem. Art. 9 EMIR gemeldet und enthalten diese Meldungen die nach MiFIR erforderlichen Einzelheiten und werden diese der zuständigen Behörde von einem Transaktionsregister fristgemäß übermittelt, so gilt die Verpflichtung der Wertpapierfirma unter MiFIR als erfüllt 35

36 Zusammenwirken von MiFID II / MiFIR und EMIR EMIR-Instrumente Nach EMIR ist ein Derivat eines der in Anhang I Abschnitt C Nr. 4 bis 10 der MiFID genannten Finanzinstrumente Änderungen bei Warenderivaten, welche an einem OTF gehandelt werden REMIT - Ausnahme Kategorisierung der Gegenparteien: Gegenparteien, die unter MiFID II nicht mehr von Ausnahmeregelung profitieren können und zulassen werden müssen, werden mit der Zulassung zu FGP unter EMIR als FGP weitergehende Pflichten unter EMIR Konzept des OTC-Handels: EMIR definierte OTC-Derivate oder OTC-Derivatekontrakte als Derivatekontrakte, deren Ausführung nicht auf einem geregelten Markt erfolgt 36

37 MiFID II und EMIR:Übergangsbestimmungen Aufgrund der weitreichenden Implikationen enthält Art. 95 MiFID II Übergangsbestimmungen für best. C.6-Energiederivatekontrake Clearingverpflichtung und die Pflicht zum Austausch von Sicherheiten nach Art. 11 (3) EMIR, gilt zunächst nicht für sog. C.6- Energiederivatekontrakte (Derivatekontrakte in Bezug auf Kohle oder Öl, die an einem OTF gehandelt werden und effektiv geliefert werden müssen), die von über der Clearingschwelle liegenden nichtfinanziellen Gegenparteien oder von nichtfinanziellen Gegenparteien geschlossen werden, die erstmals als Wertpapierfirma, aufgrund von MiFID II, zugelassen werden C.6-Energiederivatekontrakte gelten zunächst nicht als OTC- Derivatekontrakte für Zwecke der Berechnung des Clearingschwellenwertes unter EMIR N.B.: Dies gilt nicht für die Meldeverpflichtung oder alle anderen Riskiominderungstechniken unter EMIR!! 37

38 Wie passt alles zusammen? CRD IV: REMIT: CRD IV Neue Kapitalanforderungen für Kontrahentenausfallrisiken in jeweiliger Abhängigkeit des Kontrahenten Marktmissbrauchsvorschriften für den Elektrizitäts- und Gasmarkt Transaktionsmeldungen REMIT EMIR EMIR: Verweis auf MiFID Derivatedefinition: Änderungen in MiFID II auch Auswirkung auf EMIR MAR: MAR MiFID II Änderungen bei MiFID II -Ausnahmen möglicherweise Auswirkungen auf EMIR- Kategorisierung Erweiterter Anwendungsbereich bzgl. Finanzinstrumenten: Bezugnahme auf MiFID und Handelsplattformen in MiFIR MiFID II: Ausnahmeregelungen für REMIT Handelspflicht für bestimmte unter der EMIR clearingpflichtige Derivate Ausweitung der Transparenzvorschriften Stärkung der Aufsichtsbefugnisse Neue Marktstrukturen 38

39 39 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

40 Dr. Caroline Herkströter Partner Norton Rose Fulbright LLP +49 (0) Dr. Caroline Herkströter ist Partnerin im Bereich Bankenrecht in Frankfurt. Den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bilden die Bereiche Bankenregulierung und Investmentrecht. Sie berät Kreditinstitute und Finanzdienstleister, insbesondere Investment- und Universalbanken, Investmentgesellschaften und Wertpapierhandelsfirmen zu allen Fragen des deutschen, europäischen und internationalen Banken- und Kapitalmarktrechts. Dabei hat sie sich insbesondere auf den grenzüberschreitenden Vertrieb von Finanzprodukten, Fragen rund um Clearing, Settlement und Global Custody sowie das Verwahrstellengeschäft spezialisiert. Caroline Herkströter berät im Zusammenhang mit der Auflegung und dem Vertrieb von Investmentfonds, insbesondere Hedgefonds, Private Equity-Fonds und geschlossenen Immobilienfonds innerhalb Deutschlands. Ihre Spezialgebiete umfassen außerdem Prime Brokerage, Wertpapierdarlehensgeschäfte, internationale Wertpapierverwahrung, Collateral Management und Anlageberaterhaftung. Jüngste Mandate betrafen auch die Gründung und den Erwerb von deutschen Kreditinstituten, Joint Ventures, die Verlängerung von Bankenlizenzen und verschiedene (internationale) Outsourcing-Projekte sowie die Notierung von Fonds an der Frankfurter Wertpapierbörse. Caroline Herkströter kam im März 2007 als Partnerin zu unserem Frankfurter Büro. Neben ihrer Muttersprache Deutsch spricht sie fließend Englisch und Französisch. 40

41 Jochen Vester Associate Norton Rose Fulbright LLP +44 (0) Jochen Vester ist als Rechtsanwalt und Solicitor in der Financial Services Group in unserem Londoner und Frankfurter Büro tätig. Er ist spezialisiert auf Fragen des Derivathandels, des Clearings, des Settlements und des Depotrechts unter deutschem und englischem Recht. Zu seinen Aufgaben gehören sowohl, die Verhandlung von GMRAs, ISDAs, die Betreuung und Beratung von Verträgen zwischen Kapitalanlagegesellschaften und Asset Managern, sowie von Depotbankverträgen, als auch eine in diesem Zusammenhang stehende insolvenzrechtliche Beratung. Jochen Vester ist seit nunmehr fast vier Jahren in der Financial Services Group in unserem Londoner und Frankfurter Büro tätig. Er absolvierte sein Studium an der Universität Würzburg und Lausanne und spricht fließend Deutsch und Englisch. Jochen Vester ist Solicitor (England and Wales) und Rechtsanwalt. Er ist Mitglied der Law Society of England and Wales und der Rechtsanwaltskammer in Frankfurt am Main. 41

42 Unterstützung durch Norton Rose Fulbright LLP Unser Financial Services Team steht Ihnen auch in allen anderen Fragen rund um die Investmentfonds-, Bank- und Finanzdienstleistungs- sowie Wertpapierdienstleistungsbranche zur Verfügung. Dr. Caroline Herkströter Tel +49 (0) Dr. Ludger Verfürth Tel +49 (0) Dr. Martin Krause Tel +49 (0) Thilo Danz Dr. Stefan Angsten Markus Krismanek Dr. Achim Döser Michael Weitzel Sabine Kimmich Jochen Vester Ralf Koschmieder Vasileios Tsirimokos Natascha Ofcarek Susanne Storjohann Bettina Knaus 42

43 International 43

44

45 Disclaimer Norton Rose Fulbright LLP, Norton Rose Fulbright Australia, Norton Rose Fulbright Canada LLP, Norton Rose Fulbright South Africa (incorporated as Deneys Reitz Inc) and Fulbright & Jaworski LLP, each of which is a separate legal entity, are members ( the Norton Rose Fulbright members ) of Norton Rose Fulbright Verein, a Swiss Verein. Norton Rose Fulbright Verein helps coordinate the activities of the Norton Rose Fulbright members but does not itself provide legal services to clients. References to Norton Rose Fulbright, the law firm, and legal practice are to one or more of the Norton Rose Fulbright members or to one of their respective affiliates (together Norton Rose Fulbright entity/entities ). No individual who is a member, partner, shareholder, director, employee or consultant of, in or to any Norton Rose Fulbright entity (whether or not such individual is described as a partner ) accepts or assumes responsibility, or has any liability, to any person in respect of this communication. Any reference to a partner or director is to a member, employee or consultant with equivalent standing and qualifications of the relevant Norton Rose Fulbright entity. The purpose of this communication is to provide information as to developments in the law. It does not contain a full analysis of the law nor does it constitute an opinion of any Norton Rose Fulbright entity on the points of law discussed. You must take specific legal advice on any particular matter which concerns you. If you require any advice or further information, please speak to your usual contact at Norton Rose Fulbright. 45

MiFID II: Marktzugang aus Drittstaaten

MiFID II: Marktzugang aus Drittstaaten MiFID II: Marktzugang aus Drittstaaten Dr. Martin Krause / Partner Michael Weitzel / Consultant Investment Funds / Regulatory Norton Rose Fulbright LLP MiFID II/MiFIR-Seminar 26. Juni 2014 Agenda Marktzugang

Mehr

Neuordnung der Handelslandschaft

Neuordnung der Handelslandschaft Neuordnung der Handelslandschaft Dr. Caroline Herkströter, Partner (Investment Funds / Regulatory) Jochen Vester, Associate (Financial Services, London / Frankfurt) Norton Rose Fulbright LLP MiFID II/MiFIR

Mehr

Regulierung der Derivatemärkte - ein Überblick - Dr. Stefan L. Pankoke

Regulierung der Derivatemärkte - ein Überblick - Dr. Stefan L. Pankoke Regulierung der Derivatemärkte - ein Überblick - Dr. Stefan L. Pankoke Internationaler Kontext G 20-Treffen Pittsburgh in 2009 OTC Derivatemärkte: Bis spätestens Ende 2012 sollen alle standardisierten

Mehr

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014 ESMA-Konsultation zu MiFID II Thema: Meldung von Geschäften Frankfurt am Main, 3. Juli 2014 Rechtsquellen Level 1: Art. 26 MiFIR Level 2: Binding Technical Standards mit Verordnungscharakter D. Zeitz WA

Mehr

Die EU-Verordnung über EMIR European Markets Infrastructure Regulation

Die EU-Verordnung über EMIR European Markets Infrastructure Regulation Die EU-Verordnung über EMIR European Markets Infrastructure Regulation Die European Market Infrastructure Regulation kurz EMIR genannt, ist eine EU-Initiative zur Regulierung des außerbörslichen Handels

Mehr

EMIR European Market Infrastructure Regulation Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien. Stand: Juli 2014

EMIR European Market Infrastructure Regulation Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien. Stand: Juli 2014 Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien Stand: Juli 2014 Überblick (1/2). Die EMIR-Verordnung beabsichtigt, die während der Finanzkrise erkannten (und zum Beispiel durch den Ausfall von Lehman

Mehr

MiFID II - ein erster Überblick

MiFID II - ein erster Überblick MiFID II - ein erster Überblick Sabine Kimmich / Associate Investment Funds / Regulatory Norton Rose Fulbright LLP Financial Services Breakfast 24. April 2014 Agenda Regulatorischer Hintergrund und aktueller

Mehr

Neuordnung der Handelslandschaft

Neuordnung der Handelslandschaft Neuordnung der Handelslandschaft Dr. Martin Krause, Partner (Investment Funds / Regulatory) Jochen Vester, Associate (Financial Services, London / Frankfurt) Norton Rose Fulbright LLP MiFID II/MiFIR Seminar

Mehr

Die MiFID-Novellierung und der OTC-Derivatehandel

Die MiFID-Novellierung und der OTC-Derivatehandel white paper #2 / 2014 - Februar 2014 All Eyes on Brussels Die MiFID-Novellierung und der OTC-Derivatehandel Martin Mildner Tags OTC Derivative Regulierung MiFID II MiFIR Trading Organized Trade Facility

Mehr

Vorbereitet vom Arbeitskreis OTC-Derivate. Verabschiedet als Entwurf vom Hauptfachausschuss (HFA) am 26.02.2014.

Vorbereitet vom Arbeitskreis OTC-Derivate. Verabschiedet als Entwurf vom Hauptfachausschuss (HFA) am 26.02.2014. Entwurf eines IDW Positionspapiers Eignung von Systemen zur Sicherstellung der Einhaltung der Anforderungen i.s.v. 20 Abs. 1 Satz 1 WpHG bzw. EMIR durch nichtfinanzielle Gegenparteien (Stand: 31.03.2014)

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR) gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 114,

(Text von Bedeutung für den EWR) gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 114, L 173/84 Amtsblatt der Europäischen Union 12.6.2014 VERORDNUNG (EU) Nr. 600/2014 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 15. Mai 2014 über Märkte für Finanzinstrumente und zur Änderung der Verordnung

Mehr

In-house Seminare zum Arbeitsrecht

In-house Seminare zum Arbeitsrecht Financial institutions Energy Infrastructure, mining and commodities Transport Technology and innovation Life sciences and healthcare In-house Seminare zum Arbeitsrecht Inhalt In-house Seminare zum Arbeitsrecht

Mehr

EMIR neue Pflichten für Handelsund Industrieunternehmen

EMIR neue Pflichten für Handelsund Industrieunternehmen EMIR neue Pflichten für Handelsund Industrieunternehmen von Marcel Aellen Die am 16. August 2012 in Kraft getretene EU- Verordnung EMIR (European Markets Infrastructure Regulation oder Verordnung über

Mehr

BIBs nach der EU-PRIIPS-Verordnung und PIBs nach dt. Recht

BIBs nach der EU-PRIIPS-Verordnung und PIBs nach dt. Recht Kurzproduktinformationen für Anlageprodukte BIBs nach der EU-PRIIPS-Verordnung und PIBs nach dt. Recht MARTIN SCHARNKE, 18. SEPTEMBER 2014 1 Die lange Geschichte der EU-PRIIPs Verordnung Idee für kurze,

Mehr

FinfraG Botschaft zum FinfraG verabschiedet

FinfraG Botschaft zum FinfraG verabschiedet FinfraG Botschaft zum FinfraG verabschiedet Matthias Hetmanczyk Inhaltsverzeichnis Ausgangslage... 1 Kritikpunkte der Vernehmlassung, die durch die Botschaft aufgegriffen wurden... 4 Kritikpunkte der Vernehmlassung,

Mehr

Informationen über die Grundsätze der Auftragsausführung der UBS AG Schweiz

Informationen über die Grundsätze der Auftragsausführung der UBS AG Schweiz Informationen über die Grundsätze der Auftragsausführung der UBS AG Schweiz Dies ist eine sinngemässe deutsche Übersetzung der englischen Originalversion Information on the Order Execution Policy of UBS

Mehr

Antrag auf ein Geschäftskonto

Antrag auf ein Geschäftskonto Antrag auf ein Geschäftskonto Starten Sie jetzt Die Eröffnung Ihres Alpari-Kontos ist ganz einfach. Vervollständigen Sie in drei Schritten Ihren Antrag und starten Sie in Kürze Ihren Handel mit Alpari.

Mehr

Stromkosten in Deutschland Befreiungen von Netzentgelten und vom EEG der Status Quo

Stromkosten in Deutschland Befreiungen von Netzentgelten und vom EEG der Status Quo Befreiungen von Netzentgelten und vom EEG der Status Quo Susanne Forysch Of Counsel, Rechtsanwältin Norton Rose Fulbright München 5 Juni 2013 Gliederung 1. im Überblick 2. gesetzgeberische Befreiungs-

Mehr

Trilogverhandlungen zur MiFID II / MiFIR

Trilogverhandlungen zur MiFID II / MiFIR Trilogverhandlungen zur MiFID II / MiFIR Besonderheiten des Derivateeinsatzes der Realwirtschaft beachten Transparenz und Liquidität des Aktienhandels gewährleisten Kommentar des Deutschen Aktieninstituts

Mehr

Informationsveranstaltung zur Konsultation der geplanten Level 2 MAR-Rechtsakte

Informationsveranstaltung zur Konsultation der geplanten Level 2 MAR-Rechtsakte Informationsveranstaltung zur Konsultation der geplanten Level 2 MAR-Rechtsakte Verbot der Marktmanipulation, Aktienrückkäufe und Stabilisierungsmaßnahmen, Zulässige Marktpraktiken Agenda Verbot der Marktmanipulation

Mehr

Whitepaper. MiFID II / MiFIR. Die Neuregelung des Anlegerschutzes und der Marktorganisation in Europa. _ Stand: Juni 2015

Whitepaper. MiFID II / MiFIR. Die Neuregelung des Anlegerschutzes und der Marktorganisation in Europa. _ Stand: Juni 2015 Whitepaper MiFID II / MiFIR Die Neuregelung des Anlegerschutzes und der Marktorganisation in Europa _ Stand: Juni 2015 ORO Services GmbH, Hansa Haus, Berner Str. 74, 60437 Frankfurt am Main, www.regupedia.de

Mehr

Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy)

Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy) Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy) State Street Bank GmbH und Zweigniederlassungen Gültig ab dem 11. November 2013 v 5.0 GENERAL Seite 1 von 8 State Street Bank GmbH INHALTSVERZEICHNIS 1 Einleitung

Mehr

Marktinfrastruktur, Vor- und Nachhandelstransparenz

Marktinfrastruktur, Vor- und Nachhandelstransparenz Marktinfrastruktur, Vor- und Nachhandelstransparenz Coffee, you and MiFID II Jochen Kindermann Johannes Bast April 2015 Agenda Einführung Neuordnung der Marktinfrastruktur Eigenkapitalinstrumente Nichteigenkapitalinstrumente

Mehr

Merkblatt: Hinweise zu Finanzinstrumenten nach Å 1 Abs. 11 Satz 4 KWG (Derivate)

Merkblatt: Hinweise zu Finanzinstrumenten nach Å 1 Abs. 11 Satz 4 KWG (Derivate) 1 von 7 07.06.2012 09:40 Bundesanstalt fär Finanzdienstleistungsaufsicht Willkommen auf der Seite der Bundesanstalt fär Finanzdienstleistungsaufsicht Sie sind hier: Startseite Daten & Dokumente MerkblÅtter

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR) gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 53 Absatz 1,

(Text von Bedeutung für den EWR) gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 53 Absatz 1, 12.6.2014 Amtsblatt der Europäischen Union L 173/349 RICHTLINIE 2014/65/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 15. Mai 2014 über Märkte für Finanzinstrumente sowie zur Änderung der Richtlinien

Mehr

MiFID R W G V / 2 0 0 6 1

MiFID R W G V / 2 0 0 6 1 Markets in Financial Instruments Directive (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente) Referent: Ass. jur., Dipl.-BW (FH) Hermann-Josef Krämer Rheinisch- Westfälischer Genossenschaftsverband (RWGV)

Mehr

(Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte) VERORDNUNG (EG) Nr. 1287/2006 DER KOMMISSION. vom 10. August 2006

(Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte) VERORDNUNG (EG) Nr. 1287/2006 DER KOMMISSION. vom 10. August 2006 2.9.2006 DE Amtsblatt der Europäischen Union L 241/1 I (Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte) VERORDNUNG (EG) Nr. 1287/2006 DER KOMMISSION vom 10. August 2006 zur Durchführung der Richtlinie 2004/39/EG

Mehr

Neue Regeln für das Stakebuilding bei deutschen Aktiengesellschaften

Neue Regeln für das Stakebuilding bei deutschen Aktiengesellschaften Dipl.-Kfm. Dr. Hartmut Krause, LL.M. Rechtsanwalt, Attorney at law (New York) Partner Allen & Overy LLP, Frankfurt Neue Regeln für das Stakebuilding bei deutschen Aktiengesellschaften Allen & Overy 2011

Mehr

Citigroup Global Markets Deutschland AG GRUNDSÄTZE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG

Citigroup Global Markets Deutschland AG GRUNDSÄTZE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Citigroup Global Markets Deutschland AG GRUNDSÄTZE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG Dezember 2014 Dezember 2014 Citigroup Global Markets Deutschland AG GRUNDSÄTZE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG 1 Diese Grundsätze, die wir

Mehr

European Market Infrastructure Regulation (EMIR) Derivatives Management Center

European Market Infrastructure Regulation (EMIR) Derivatives Management Center European Market Infrastructure Regulation (EMIR) Derivatives Management Center DIE SITUATION 2009 haben die G20 Staaten den Weg für eine verbindliche Clearing- und Reportingpflicht für standardisierte

Mehr

2.1 Bestimmung und Definition der Faktoren 3 BEWERTUNG DER BROKER BZW. AUSFÜHRUNGSPLÄTZE

2.1 Bestimmung und Definition der Faktoren 3 BEWERTUNG DER BROKER BZW. AUSFÜHRUNGSPLÄTZE BEST EXECUTION POLICY DER WALLBERG INVEST S.A. INHALTSVERZEICHNIS: 1 ZIELSETZUNG 2 GEWICHTUNG DER FAKTOREN 2.1 Bestimmung und Definition der Faktoren 2.2 Gewichtung der Faktoren 3 BEWERTUNG DER BROKER

Mehr

OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien

OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien Dissertationsprojekt UFSP Brown Bag Lunch 24. Februar 2015 Simon Bühler 2 1 Motivation Erscheinung, Funktionsweise und Bedeutung des OTC-Handels mit nichtkotierten

Mehr

Peter Gomber und Frank Nassauer. Neuordnung der Finanzmärkte in Europa durch MiFID II/MiFIR. White Paper Series No. 20

Peter Gomber und Frank Nassauer. Neuordnung der Finanzmärkte in Europa durch MiFID II/MiFIR. White Paper Series No. 20 Peter Gomber und Frank Nassauer Neuordnung der Finanzmärkte in Europa durch MiFID II/MiFIR White Paper Series No. 20 Dieses Papier ist erschienen in: Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft, Volume

Mehr

betreffend die Transparenzpflichten von Banken und Wertpapierfirmen Verordnung (EG) Nr. 1287/2006 der Kommission

betreffend die Transparenzpflichten von Banken und Wertpapierfirmen Verordnung (EG) Nr. 1287/2006 der Kommission Wegleitung betreffend die Transparenzpflichten von Banken und Wertpapierfirmen Verordnung (EG) Nr. 1287/2006 der Kommission Inhaltsverzeichnis 1. EINLEITUNG 2 2. GELTUNGSBEREICH 2 2.1. Persönlicher Geltungsbereich

Mehr

Update Medien & Kommunikation 2013 Big Data Social CRM, Targeting & Co. Verena Grentzenberg. Senior Associate - Bird & Bird LLP

Update Medien & Kommunikation 2013 Big Data Social CRM, Targeting & Co. Verena Grentzenberg. Senior Associate - Bird & Bird LLP Update Medien & Kommunikation 2013 Big Data Social CRM, Targeting & Co. Verena Grentzenberg Senior Associate - Bird & Bird LLP Big Data und der Datenschutz Big Data Besonders große und unstrukturierte

Mehr

Frankfurter Investment Verlag GmbH

Frankfurter Investment Verlag GmbH BaFin - Verwaltungspraxis zur Richtlinie 2007/16/EG Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verwaltungspraxis betreffend Erläuterung gewisser Definitionen durch Richtlinie 2007/16/EG und CESR/07-044

Mehr

VERORDNUNG (EU) 2015/534 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 17. März 2015 über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen (EZB/2015/13)

VERORDNUNG (EU) 2015/534 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 17. März 2015 über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen (EZB/2015/13) 31.3.2015 DE L 86/13 VERORDNUNG (EU) 2015/534 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 17. März 2015 über die Meldung aufsichtlicher Finanzinformationen (EZB/2015/13) DER EZB-RAT gestützt auf die Verordnung (EU)

Mehr

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A.

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Stand Oktober 2014 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 2. Anwendungsbereich... 3 3. Ziel... 3 4. Grundsätze... 4 5. Weiterleitung von Aufträgen

Mehr

Director sdealings Eigengeschäfte von Führungskräften. Abschnitt V. des CP ESMA/2014/809 Abschnitt VIII. des CP ESMA/2014/808

Director sdealings Eigengeschäfte von Führungskräften. Abschnitt V. des CP ESMA/2014/809 Abschnitt VIII. des CP ESMA/2014/808 Director sdealings Eigengeschäfte von Führungskräften Abschnitt V. des CP ESMA/2014/809 Abschnitt VIII. des CP ESMA/2014/808 Übersicht 1. Abschnitt V. des CP ESMA/2014/808 2. Abschnitt VIII. des CP ESMA/2014/809

Mehr

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Vor- und Nachhandelstransparenz Frankfurt am Main, 3. Juli 2014

ESMA-Konsultation zu MiFID II. Thema: Vor- und Nachhandelstransparenz Frankfurt am Main, 3. Juli 2014 ESMA-Konsultation zu MiFID II Thema: Vor- und achhandelstransparenz Frankfurt am Main, 3. uli 2014 Inhalt 1. Transparenzregeln: Aktien & ähnliche Instrumente 2. Transparenzregeln: icht-aktien 3. Systematische

Mehr

European Market Infrastructure Regulation: Verordnung (EU) Nr. 648/2012 EMIR

European Market Infrastructure Regulation: Verordnung (EU) Nr. 648/2012 EMIR Information European Market Infrastructure Regulation: Verordnung (EU) Nr. 648/2012 EMIR Einführung Mit dem EMIR-Ausführungsgesetz vom 13. Februar 2013 hat Deutschland die gesetzliche Grundlage geschaffen,

Mehr

Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A.

Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A. Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A. 1. Einleitung Aufgrund der Umsetzung der UCITS IV Richtlinie 2009/65/EG und ihrer Verordnungen, der Umsetzung der AIFM-Richtlinie 2011/61/EU, des Gesetzes

Mehr

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München

P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater. Berlin Frankfurt München P+P Pöllath + Partners Rechtsanwälte Steuerberater Berlin Frankfurt München 4. Funds Forum Frankfurt 29. April 2010 Dr. Andreas Rodin AKTUELLE ENTWICKLUNGEN DER RAHMENBEDINGUNGEN FÜR REAL ESTATE PRIVATE

Mehr

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Seite i Inhaltsverzeichnis 1 EU-Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds...1 2 Ziel der AIFM-Richtlinie...1 3 Ansatz der Regulierung: Der Fondsmanager...2

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften März 2015 Inhalt 1. Hintergrund 2 2. Geltungsbereich 3 3. Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften 4 3.1. Kriterien und

Mehr

Commerzbank AG Derivatives Clearing Gebührenübersicht. CM FIC Client Clearing

Commerzbank AG Derivatives Clearing Gebührenübersicht. CM FIC Client Clearing Commerzbank AG Derivatives Clearing Gebührenübersicht CM FIC Client Clearing März 2015 Gebührenübersicht March 2015 Page 2 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 3 Überlegungen zur Preisgestaltung... 4 Ermäßigungen

Mehr

L 352/20 Amtsblatt der Europäischen Union 21.12.2012

L 352/20 Amtsblatt der Europäischen Union 21.12.2012 L 352/20 Amtsblatt der Europäischen Union 21.12.2012 DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 1247/2012 DER KOMMISSION vom 19. Dezember 2012 zur Festlegung technischer Durchführungsstandards im Hinblick auf das

Mehr

Börsengehandelte Finanzderivate

Börsengehandelte Finanzderivate Börsengehandelte Finanzderivate Bestand und Handel*, in in absoluten Zahlen, Zahlen, 1990 weltweit bis 20081990 bis 2008 Bill. US-Dollar 2.200 2.288,0 2.212,8 Handel 2.000 1.800 1.808,1 1.600 1.400 1.408,4

Mehr

Vontobel Best Execution Policy

Vontobel Best Execution Policy Bank Vontobel AG Vontobel Best Execution Policy Dieses Dokument beinhaltet eine Zusammenfassung der von der Bank Vontobel (nachfolgend Bank genannt) getroffenen Vorkehrungen zur Erzielung des bestmöglichen

Mehr

Neuregelung des Rechtsrahmens für Fonds in Deutschland

Neuregelung des Rechtsrahmens für Fonds in Deutschland Juli 2012 Neuregelung des Rechtsrahmens für Fonds in Deutschland BMF nutzt Umsetzung der AIFMD zu grundlegender Neuregelung Entwurf des Kapitalanlagegesetzbuches bringt einheitlichen und umfassenden Regulierungsrahmen

Mehr

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament November 2010 Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament Das Europäische Parlament hat am 11. November die Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (Directive

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsentscheidungen

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsentscheidungen Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsentscheidungen 1. Einleitung Als Kapitalverwaltungsgesellschaft sind wir dem besten Interesse der von uns verwalteten Investmentvermögen sowie deren Anleger

Mehr

Fragen und Antwortenkatalog der BayernLB zu EMIR-Services und OTC-Derivate Client Clearing

Fragen und Antwortenkatalog der BayernLB zu EMIR-Services und OTC-Derivate Client Clearing Allgemeines Was bedeutet Client Clearing? Client Clearing ist eine Dienstleistung für die prozessuale und technische Abwicklung von standardisierten OTC-Derivatekontrakten über ein Clearing-Mitglied. Im

Mehr

FinfraG: OTC- Derivate Regulierung und Auswirkungen auf Schweizer Finanzdienstleister

FinfraG: OTC- Derivate Regulierung und Auswirkungen auf Schweizer Finanzdienstleister Business Solution Fact Sheet FinfraG: OTC- Derivate Regulierung und Auswirkungen auf Schweizer Finanzdienstleister Hintergrund Mit der geplanten Einführung des Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG)

Mehr

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Universität Hamburg, WS 2012/2013 von Rechtsanwalt Dr. Ingo Janert Dr. Ingo Janert, 2012 1. Bedeutung und rechtliche Grundlagen des Investmentrechts a. Investmentfonds

Mehr

MIFID und der Entwurf des WAG 2007. Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte

MIFID und der Entwurf des WAG 2007. Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte MIFID und der Entwurf des WAG 2007 Dr. Ernst Brandl Brandl & Talos Rechtsanwälte MIFID - Rechtsgrundlage und Ziel EG- RL 2004/39/EG und Durchführungsbestimmungen auf der Basis des 1999 erstellten Financial

Mehr

Deloitte Treasury & Risk Management Survey 2013 EMIR Umsetzungstand bei Unternehmen

Deloitte Treasury & Risk Management Survey 2013 EMIR Umsetzungstand bei Unternehmen Deloitte Treasury & Risk Management Survey 2013 EMIR Umsetzungstand bei Unternehmen EMIR-Survey Der Treasury & Risk Management Survey 2013 wurde im dritten Quartal 2013 in Form einer Online-Befragung unter

Mehr

EMIR und die Direktive neue Regeln für den Derivatehandel

EMIR und die Direktive neue Regeln für den Derivatehandel 1 EMIR und die Direktive neue Regeln für den Derivatehandel EMIR ist der Name einer EU-Verordnung, die ab 2013 neue Regeln für den Derivatehandel festlegt. Sie ist über den Finanzsektor hinaus für die

Mehr

MiFID Kongress - Regulatorisches Symposium am Dienstag. Judith Hardt Generalsekretärin

MiFID Kongress - Regulatorisches Symposium am Dienstag. Judith Hardt Generalsekretärin MiFID Kongress - Regulatorisches Symposium am Dienstag 13. November 2012 Judith Hardt Generalsekretärin The Federation of European Securities Exchanges FESE vertritt insgesamt 46 Wertpapierbörsen (für

Mehr

EUROPÄISCHE RICHTLINIE ÜBER MÄRKTE FÜR FINANZINSTRUMENTE (MIFID)

EUROPÄISCHE RICHTLINIE ÜBER MÄRKTE FÜR FINANZINSTRUMENTE (MIFID) EUROPÄISCHE RICHTLINIE ÜBER MÄRKTE FÜR FINANZINSTRUMENTE (MIFID) EIN BESSERER ANLEGERSCHUTZ INHALT MEHR TRANSPARENZ FÜR WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGEN 3 DIE WICHTIGSTEN THEMEN DER FINANZMARKTRICHTLINIE 4 DIE

Mehr

Frankfurt, 17.08.2012

Frankfurt, 17.08.2012 Bundesministerium der Finanzen Referat VII B 5 Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Neue Anschrift: DIRK e.v. Reuterweg 81 60323 Frankfurt Frankfurt, 17.08.2012 Stellungnahme des DIRK Deutscher Investor Relations

Mehr

KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ

KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ Wer Kapitalanlagen i. S. d. 34 c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b Gewerbeordnung (GewO) vermitteln möchte, hat vorher

Mehr

Das neue Kapitalanlagegesetzbuch Der Countdown läuft für die Fondsbranche! 08.07.2013

Das neue Kapitalanlagegesetzbuch Der Countdown läuft für die Fondsbranche! 08.07.2013 Legal Update Bank- und Kapitalmarktrecht Das neue Kapitalanlagegesetzbuch Der Countdown läuft für die Fondsbranche! 08.07.2013 Am 22.07.2013 tritt das vom Bundestag am 16. und 17. Mai 2013 verabschiedete

Mehr

Das neue Schweizer Finanzmarktinfrastrukturgesetz

Das neue Schweizer Finanzmarktinfrastrukturgesetz Das neue Schweizer Finanzmarktinfrastrukturgesetz und Verordnungen Martin Liebi Swiss Finance Institute 9. September 2015 Agenda 2 Allgemeines January 2012 3 Übersicht über den Regelungsgehalt des FinfraG

Mehr

A. Einführung. I. Hintergrund

A. Einführung. I. Hintergrund A. Einführung I. Hintergrund DieKriseandenglobalenFinanzmärktenlegtebestehendeSchwächeninder BankenaufsichtoffenundrücktedieRegulierungdesFinanzsektorsindasZent rumderdiskussion.dasvonderbankenaufsichtverfolgteziel,einstabilesban

Mehr

Gerade einmal sieben Jahre ist es her,

Gerade einmal sieben Jahre ist es her, 14 Ausgabe 01/2015 Finanzmarktregulierung Chancen und Risiken von MiFID II im Wertpapiergeschäft Wertpapierfirmen droht ein böses Erwachen, wenn die Vorgaben der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente

Mehr

Amtsblatt der Europäischen Union. (Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte)

Amtsblatt der Europäischen Union. (Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte) 30.4.2004 DE Amtsblatt der Europäischen Union L 145/1 I (Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte) RICHTLINIE 2004/39/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 21. April 2004 über Märkte für Finanzinstrumente,

Mehr

Vorentwurf für ein Finanzmarktinfrastrukturgesetz Bulletin 17. Januar 2014

Vorentwurf für ein Finanzmarktinfrastrukturgesetz Bulletin 17. Januar 2014 Neuregelung des Handels mit Derivaten Was bringt der Vorentwurf für ein Finanzmarktinfrastrukturgesetz für Finanzintermediäre und andere Marktteilnehmer? Am 29. November 2013 hat der Bundesrat einen Vorentwurf

Mehr

2. Finanzieller Handel versus physischer Handel

2. Finanzieller Handel versus physischer Handel 1. Einleitung 2.4. Finanzieller und physischer Handel im rechtlichen Gefüge Der Handel mit Emissionszertifikaten, Kyoto-Einheiten und Derivaten in Bezug auf diese Produkte ist in eine Vielzahl von rechtlichen

Mehr

Perspektiven und Hintergründe zur Börse Stuttgart. Stuttgart, den 06.11.2012

Perspektiven und Hintergründe zur Börse Stuttgart. Stuttgart, den 06.11.2012 Perspektiven und Hintergründe zur Börse Stuttgart Stuttgart, den 06.11.2012 Agenda 1. Überblick über die Handelsplätze in der EU und in D 2. Aktuelles Regulierungsvorhaben: MiFID-Novelle 3. Aktuelles Regulierungsvorhaben:

Mehr

Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ):

Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ): 24. Juli 2014 Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ): ETFS WNA Global Nuclear Energy GO UCITS ETF

Mehr

Das AIFM- Umsetzungsgesetz

Das AIFM- Umsetzungsgesetz Das AIFM- Umsetzungsgesetz FINANCIAL INSTITUTIONS ENERGY INFRASTRUCTURE, MINING AND COMMODITIES TRANSPORT TECHNOLOGY AND INNOVATION PHARMACEUTICALS AND LIFE SCIENCES Briefing Oktober 2012 Zusamenfassung

Mehr

MiFID II der Startschuss ist gefallen

MiFID II der Startschuss ist gefallen MiFID II der Startschuss ist gefallen White Paper MiFID II Inhalt Einleitung...3 MiFID II-Handlungsfelder Governance...5 Anleger- und Investorenschutz...6 Marktstrukturen...8 Vor- und Nachhandelstransparenz...

Mehr

Entwurf zum IT-Sicherheitsgesetz

Entwurf zum IT-Sicherheitsgesetz Entwurf zum IT-Sicherheitsgesetz Sebastian Hinzen, LL.M. Bird & Bird LLP 6. IT LawCamp 2015 Agenda Einleitung Wesentliche neue Regelungen im BSI-Gesetz TMG TKG Fazit & Ausblick Page 2 Einleitung (1) Ziel

Mehr

OTC-Derivate: Neue regulatorische Anforderungen für Handel und Abwicklung

OTC-Derivate: Neue regulatorische Anforderungen für Handel und Abwicklung Newsletter Kapitalmarktregulierung CONSULTING FINANCIAL SERVICES März 2012 OTC-Derivate: Neue regulatorische Anforderungen für Handel und Abwicklung ESMA-Konsultationspapier Draft Technical Standards for

Mehr

Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG

Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Dieses Dokument beinhaltet eine Zusammenfassung der von der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG (nachfolgend die Bank genannt)

Mehr

Der finale Bericht technical advice der ESMA zur MiFID II / MiFIR

Der finale Bericht technical advice der ESMA zur MiFID II / MiFIR Der finale Bericht technical advice der ESMA zur MiFID II / MiFIR Die Regeln dürfen die Aktienkultur und den Einsatz von Derivaten im Risikomanagement der Realwirtschaft nicht beeinträchtigen Anmerkungen

Mehr

Owner Reporting Statement gemäss US Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) für passive Anlagevehikel und Investmentgesellschaften/Trusts,

Owner Reporting Statement gemäss US Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) für passive Anlagevehikel und Investmentgesellschaften/Trusts, Owner Documented FFI Reporting Statement Owner Reporting Statement gemäss US Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) für passive Anlagevehikel und Investmentgesellschaften/Trusts, die professionell

Mehr

1 Einleitung. 2 Geltungsbereich. 3 Grundlegende Auswahlkriterien. Ausführungsgrundsätze der Helaba Invest

1 Einleitung. 2 Geltungsbereich. 3 Grundlegende Auswahlkriterien. Ausführungsgrundsätze der Helaba Invest 1 Einleitung Diese Ausführungsgrundsätze (Best Execution Policy) regeln gemäß den gesetzlichen Vorgaben Grundsätze und Verfahren, die darauf abzielen, im Rahmen von Transaktionen für das Portfolio / den

Mehr

Grundlagen der Bankenabgabe 2015. Frankfurt, 09.07.2015

Grundlagen der Bankenabgabe 2015. Frankfurt, 09.07.2015 Grundlagen der Bankenabgabe 2015 Frankfurt, 09.07.2015 1 Übersicht Deutsche und Europäische Bankenabgabe im Vergleich Rechtliche Grundlagen Kreis der Beitragspflichtigen nach RStruktFG Systematik der Berechnung

Mehr

CKE Studie Ausgabe 3/2013

CKE Studie Ausgabe 3/2013 REMIT, EMIR und MiFID Abstract Die Finanzmarktkrise im Jahr 2008 und im Besonderen die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers Inc haben auch zu politischen Forderungen nach mehr Sicherheit auf den

Mehr

Preisliste der Clearingdienstleistungen

Preisliste der Clearingdienstleistungen Preisliste der Clearingdienstleistungen Börsengehandelte und außerbörslich gehandelte Derivate September 2014 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einführung 3 2. Preisgestaltung 3 3. Preisstruktur 4 3.1. Transaktionsbezogene

Mehr

Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE

Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE Zulassung von Effekten SIX Exchange Regulation 06/ Inhaltsverzeichnis

Mehr

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Flonia Lengu Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Gliederung 1. Einführung in derivative Finanzinstrumente 2. Futures und Optionen 3. Terminkauf und verkauf von

Mehr

9. Juni 2015. BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main NACHTRAG NR. 1. gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz ("WpPG")

9. Juni 2015. BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main NACHTRAG NR. 1. gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) 9. Juni 2015 BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main NACHTRAG NR. 1 gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) zu dem Basisprospekt vom 18. Mai 2015 zur Begebung von

Mehr

Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates bei einer vom Arbeitgeber betriebenen facebook-seite

Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates bei einer vom Arbeitgeber betriebenen facebook-seite Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates bei einer vom Arbeitgeber betriebenen facebook-seite Dr. Martin Nebeling Bird & Bird LLP 6. 07. März 2015, Frankfurt am Main Übersicht 1. Der Fall 2. Entscheidung

Mehr

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens:

Vorblatt. Ziel(e) Inhalt. Verhältnis zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union: Besonderheiten des Normerzeugungsverfahrens: 1 von 6 Vorblatt Ziel(e) - Einschränkung des übermäßigen Rückgriffs auf Ratings Inhalt Das Vorhaben umfasst hauptsächlich folgende Maßnahme(n): - Adaptierung des Risikomanagementprozesses In den Wirkungsdimensionen

Mehr

Credit Futures. - Kontraktspezifikationen für Futures-Kontrakte und Optionskontrakte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (eurex14) -

Credit Futures. - Kontraktspezifikationen für Futures-Kontrakte und Optionskontrakte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (eurex14) - eurex Bekanntmachung Credit Futures - Kontraktspezifikationen für Futures-Kontrakte und Optionskontrakte an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (eurex14) - Die Geschäftsführung der Eurex Deutschland

Mehr

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik)

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Richtlinie Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Gültig ab: 01.12.2013 Seite 1 von 8 Inhaltsverzeichnis: A. Allgemeines zu den Ausführungsrichtlinien... 3 1. Präambel... 3 2. Weisung

Mehr

US-Quellensteuer: FATCA

US-Quellensteuer: FATCA US-Quellensteuer: FATCA Auswirkungen auf Finanzinstitute Agenda I. Produkte II. Kundenidentifizierung III. Reporting und Quellensteuer 1 I. Produkte: Was sind withholdable payments? Zinsen (incl. OID),

Mehr

Leitlinien. Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08.

Leitlinien. Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08. Leitlinien Leitlinien zu Schlüsselbegriffen der Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFMD) 13.08.2013 ESMA/2013/611 Datum: 13.08.2013 ESMA/2013/611 Inhalt I. Anwendungsbereich 3

Mehr

Fragenkatalog REMIT. Meldepflichten und Registrierung für Händler und Industrie

Fragenkatalog REMIT. Meldepflichten und Registrierung für Händler und Industrie Fragenkatalog REMIT Meldepflichten und Registrierung für Händler und Industrie Stand: Januar 2015 1 Inhalt A Allgemeine Fragestellungen B Fragestellungen zur Registrierung C Fragestellungen zu Transaktionsmeldungen

Mehr

Recht elektronischer Kapitalmärkte

Recht elektronischer Kapitalmärkte Recht elektronischer Kapitalmärkte Bedeutung, Einordnung und spezifische Fragen des Anlegerschutzes Von Stefan Roth Duncker & Humblot Berlin Inhaltsverzeichnis A. Einführung - Konkretisierung der Fragestellung

Mehr

Der Markt für Clearingdienstleistungen im Umbruch

Der Markt für Clearingdienstleistungen im Umbruch white paper #6 / 2015 - April 2015 Quo vadis, Clearing Market? Der Markt für Clearingdienstleistungen im Umbruch Martin Mildner Tags Clearing EMIR CCP Zentrale Gegenparteien Clearing Broker Clearing Modell

Mehr

BUSINESS IN THE FAST LANE. Fast Lane TTR. für EMIR und REMIT

BUSINESS IN THE FAST LANE. Fast Lane TTR. für EMIR und REMIT BUSINESS IN THE FAST LANE Fast Lane TTR für EMIR und REMIT BUSINESS IN THE FAST LANE IT Lösungen für die Energiewirtschaft Next Level Integration (NLI) ist Software Hersteller und Lösungsanbieter mit spezifischen

Mehr

"Alle standardisierten OTC-Derivate sollten an Börsen bzw. elektronischen Handelsplattformen gehandelt und spätestens

Alle standardisierten OTC-Derivate sollten an Börsen bzw. elektronischen Handelsplattformen gehandelt und spätestens Seite 1 G20 Summit Pittsburgh, 2009: 1. "Alle standardisierten OTC-Derivate sollten an Börsen bzw. elektronischen Handelsplattformen gehandelt und spätestens Ende 2012 über eine zentrale Gegenpartei abgewickelt

Mehr

Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse

Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse Wien, April 2014 Status quo in Österreich Ca. 1/3 der befragten österreichischen Unternehmen haben bereits Interimsmanager beauftragt. Jene Unternehmen,

Mehr

GRUNDSÄTZE ÜBER DEN UMGANG MIT INTERESSENKONFLIKTEN

GRUNDSÄTZE ÜBER DEN UMGANG MIT INTERESSENKONFLIKTEN GRUNDSÄTZE ÜBER DEN UMGANG MIT INTERESSENKONFLIKTEN 02 HAUCK & AUFHÄUSER INVESTMENT GESELLSCHAFT S.A. Grundsätze der Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A Luxemburgische Verwaltungsgesellschaften

Mehr

Grundsätze für die Ausführung von Handelsentscheidungen (Best Execution Policy)

Grundsätze für die Ausführung von Handelsentscheidungen (Best Execution Policy) Grundsätze für die Ausführung von Handelsentscheidungen (Best Execution Policy) 1. Einleitung Eine wesentliche Zielsetzung von UCITS IV ist das Erzielen des bestmöglichen Ergebnisses bei der Verwaltung

Mehr