Prävention eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

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1 Prävention eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe Christine Graf Deutsche Sporthochschule Köln

2 Die Präventionsstrasse

3 Die Präventionsstrasse

4 Die Präventionsstrasse

5 Die Präventionsstrasse

6 Die Präventionsstrasse

7 Die Präventionsstrasse

8 Die Präventionsstrasse

9 Die Präventionsstrasse

10 Die Präventionsstrasse

11 Die Präventionsstrasse

12 Entstehung der Adipositas/ Gen-Umwelt-Interaktionen Genetik Polygene Adipositas Häufigste Form Monogene Adipositas Syndromale Adipositas Endokrinolog. Erkrankungen Umfeld Schwangerschaft u. Stillen Gestationsdiabetes Fetale Mangelernährung Nicht gestillte Kinder Inaktiver Lebensstil TV-Konsum, Computerspiele, Großstadtleben Ernährung Hoher Fettkonsum, Snacks, ballaststoffarme Nahrungsmittel Andere Faktoren Elterliche Adipositas u. Essstörungen, Niedriges Bildungsniveau der Eltern/SES soziale Vernachlässigung Sexueller Missbrauch

13 Prävention - Begriffsbestimmung Gesamtbevölkerung/ Teilgruppen Risikogruppen,z.B.ng Kind/üg Eltern Erkrankte Universelle (primäre) Prävention Selektive (sekundäre) Prävention Gezielte Prävention Therapie

14 Verhaltens-/Verhältnisprävention individuumbezogen Verhaltensprävention kontextbezogen Verhältnisprävention

15 Nutzen Kosten universelle selektive gezielte Prävention

16 Problematisch Projektitis Qualitätsanspruch Verstetigungsprozess und Ausweitung

17 Gesundheit Empowerment Partizipation Qualifikation Projektebene Programmatische Ebene Politische / wirtschaftliche Ebene (Graf & Starke, i. Vorb.)

18 Gesundheit Empowerment Partizipation Qualifikation Projektebene Programmatische Ebene Politische / wirtschaftliche Ebene (Graf & Starke, i. Vorb.)

19 Ausgewählte Qualitätskriterien Bedarfsermittlung: Analyse aktueller Daten, z.b. KiGGS; Recherche vorhandener Maßnahmen Definition der Zielgruppe und des Settings Klare Ziele und Fragestellung Angemessene Evaluation entsprechend den Zielen/der Fragestellung und den Zielen; adäquate Methoden/ Instrumente Dokumentation der Maßnahme/Transparenz Möglichkeiten der Verstetigung

20 Beispiel CHILT-Projekt

21 Children's Health InterventionaL Trial CHILT CHILT I Universelle Prävention an Grundschulen CHILT II StEP TWO Selektive Prävention für übergewichtige und adipöse Kinder an Grundschulen CHILT III gezielte Prävention für adipöse Kinder und deren Familien Gesundheitsunterricht Steigerung der körperlichen Aktivität im Schulalltag optimierter Sportunterricht 2x/Woche Ernährung/Kochen Sport/Bewegung psychosoziale Aspekte nach der Schule an der Deutschen Sporthochschule Köln Lehrerfortbildung Unterrichtsmaterialien Elterninformation Elternabende zu den genannten Themen

22 Fragestellungen Effekt der Intervention auf die Inzidenz und Remission von Übergewicht und Adipositas Effekt der Intervention auf die motorische Leistungsfähigkeit (Koordination/Ausdauer) Graf et al. Journal of Sports Science in press

23 Intervention Materialien Gesundheitsunterricht 1x / Woche (10-30 Min.) Bewegungspause mind.1x / Vormittag aktive Pausengestaltung optimierter Sportunterricht jährliche Fortbildungen

24 1.1 - Wer ist Köki? Mein Besuch beim Kinderarzt 3 Bastelbogen: Wofür braucht der Arzt was? CHILT Design Deutsche Sporthochschule Köln Eingangsuntersuchungen; Start CHILT 12 Interventionsschulen (n=577) 5 Kontrollschulen (n=227) KÖKI Quelle : Gesundheitsförderung & Gesundheitserziehung in der Schule Ärztekammer Nordrhein Wofür braucht der Arzt was? Thermometer Ohrenspiegel Spritze Stethoskop Blutdruckmessgerät Reflexhammer Sehtest Pinzette Waage Messlatte Spatel Schere Abschlussuntersuchungen ca. 77% Rücklauf 9/ /2005 Anthrop. Daten KTK 6-min-Lauf Anthrop. Daten KTK 6-min-Lauf

25 5 Deutsche Sporthochschule Köln Inzidenz und Remission von Übergewicht 2,0 1,6 0 Inzidenz Remission -5 % -10 Interventionsschule Kontrollschule , ,2 Graf et al. Herz 2006; 31:

26 Zunahme Ausdauerleistungsfähigkeit Graf et al. Journal of Sports Science in press

27 Änderung der Koordination Graf et al. Journal of Sports Science in press

28 Graf et al. Journal of Sports Science in press

29 100% Deutsche Sporthochschule Köln 80% 60% 40% Untergewicht T3 Normalgewicht T3 Übergewicht T3 Adipositas T3 20% 0% Adipositas T1 Übergewicht T1 Normalgewicht T1 Untergewicht T1 Graf et al. Herz 2006; 31:

30 Engagierte Schule versus nicht-engagierte Schule Zunahme an BMI in 4 Jahren 5,0 4,5 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 p=0,023 0,0 engagierte IS nicht engagierte IS Graf et al. Journal of Sports Science in press

31 Fazit und Wünsche Deutsche Sporthochschule Köln Klare Zielvorstellungen der Akteure Umgang und Erkennen von Risikokindern Individuelle Förderungen z.b. Übergewicht und Motorik Integration des gesamten kindlichen Umfeldes Schaffung gesundheitsförderlicher Umgebungsbedingungen (in allen Lebensräumen)

32 Vielen Dank Deutsche Sporthochschule Köln

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