1 Aufgabe dieser Erkundung

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1 ErkundungBuchungenBDE&AuftragsBestellAbwicklungenModellTisch Seite 1 1 Aufgabe dieser Erkundung Dieser Text erklärt am Beispiel der Tischfertigung an einer Reihe von Buchungsbeispielen, wie verschiedene Buchungsvorgänge in der Buchhaltung der Werte (Fibu) laufen. Ausgangssituation Im Tisch-Beispiel gibt es bereits Aufträge und Bestellungen. Davon wird der Auftrag Auf004 benutzt. Der Auftrag Auf004 enthält eine Position 10 mit 700 Tischen zum Preis von 250 und dem Gesamtpreis von Der Auftrag wird mit 16% Mehrwertsteuer berechnet und der Kunde Kun004 bekommt 2% Skonto. Schritte: Schritt 1 Zunächst soll eine Materialbedarfsrechnung nach dem Dispositionsstufenverfahren stattfinden. Aus diesem ergeben sich Fertigungsaufträge und Bestellungen. Schritt 2 Die Eingänge für die fertigen Tische und die benötigten Bestellungen sollen verbucht werden. Schritt 3 Für eine Bestellung soll die Eingangs-Rechnung verbucht werden Für die Bestellung soll die Ausgangszahlung verbucht werden Schritt 4 Für die Tische soll die Ausgangs-Rechnung verbucht werden Für die Tische soll die eingegangene Zahlung verbucht werden Tip: Beim Nachvollziehen der Buchungen ist es zweckmäßig, den Zwischenstand der Berechnung mit Datenbank/Sichern zu speichern, um dann bei Unklarheiten der Bedienung an der jeweils letzten Stelle wieder aufsetzen zu können.

2 ErkundungBuchungenBDE&AuftragsBestellAbwicklungenModellTisch Seite 2 2 Materialbedarfsrechnung, Erzeugung Fertigungsaufträge und Bestellungen Ausgangsdaten Auftrag Kunde Debitorenkonto: Auf004 Kun004 Deb004 Position: 10 Teil (Tisch) Preis 250 /Tisch Gesamt Steuer 01 (16%) Skonto 2% Wähle Programm Materialwirtschaft/Disposition nach Stufenverfahren Ankreuzen: Ergebnis in die Datenbank eintragen Disposition starten Kontrolle: Fertigungsauftrag-Übersicht: Fertigungsauftrag Fer004 und Fer005 wurden neu erzeugt Bestellübersicht Bestellung Bes005 und Bes006 wurden neu erzeugt. Fertigung: Wähle: Fertigungsaufträge und dort Fer004 (Auftrag für 400 Tische ) Fer004 wählen Register Ablauf/Manuelle Freigabe: Im Ablstatus kommt ein F(Freigabe)

3 ErkundungBuchungenBDE&AuftragsBestellAbwicklungenModellTisch Seite 3 3 BDE-Buchung der Eingänge und Ausgänge Wähle: BDE/BDE-Terminal-Materialbewegungen Wähle Teilenummer (Tischplatte) Klick auf unteres Register (Zeile LBE): Der Zugang aus der Bestellung wird übernommen Klick auf Eintragen: Die Daten werden verbucht, d.h. die Lieferung ist eingegangen. Sie müssen bei der Eingabe beachten, dass die Bestellung freigegeben ist. Wenn nicht, können Sie das nach dem Hinweis machen. Klick auf unteres Register (Zeile FSB): Die Daten werden nach oben übernommen Klick auf Eintragen: Die Daten werden verbucht, d.h. die benötigten Teile wurden abgebucht. Auch hier ist es erforderlich, dass der Fertigungsauftrag freigegeben ist. Wähle Teilenummer (Tisch) Klick auf unteres Register (Zeile FBE): Die Daten werden nach oben übernommen Klick auf Eintragen: Die Daten werden als FZU verbucht Klick auf unteres Register (Zeile APB): Die Daten werden übernommen Klick auf Eintragen: Die Daten werden als AAB verbucht Damit ist die Lieferung der gefertigten Menge für erfolgt. Kontenbestände: 1100 Lagerbestand Fertigerzeugnisse Soll: 56346,900 Haben: 98607,075 -Saldo 42260,175 Diese Werte entstanden bei der Verbuchung des FZU(Soll) und AAB(Haben) Bei FZU werden die Herstellkosten ins Soll eingetragen, bei FSB werden ebenfalls die Herstellkosten berechnet als Wert für den Lagerbestand Lagerbestand Rohmaterial Soll: 0,00 Haben: Saldo Der Soll-Wert ist noch leer. Er wird erst bei der Rechnungsverbuchung eingetragen, weil sonst das Werteproblem da ist. Erst die Rechnung entscheidet über den Wert. Bei der Lieferung ist er noch nicht vorhanden.

4 ErkundungBuchungenBDE&AuftragsBestellAbwicklungenModellTisch Seite 4 4 Bestellungen: Rechnung, Zahlung, Gutschrift für die Tischplatten Wählen Sie jetzt das Programm Bestellung bearbeiten. Dort Bestellung Bes005 anwählen. Man sieht im Status, dass bereits eine Lieferung gekommen ist. Im Register Abwicklungen sieht man die Abwicklung 4.1 Rechnung Im oberen Register stehen die Positionen, unten die Abwicklungen Rechts oben Alle BestellPositionen markieren Im Feld Abwicklungsvorgang auf R (=Rechnung) klicken. Es wird ein Rechnungssatz angeboten. Speichern Abwicklung: Die Rechnung wird verbucht. 1. Buchung Wareneingang an Kreditor ,000 K Buchung Vorsteuer an Kreditor ,000 K001 Ergebnis in den Konten nach Rechnungseingang 1000 Bestand Roh-, Hilfs-, (Wareneingang) 5500, Abziehbare Vorsteuer 16% 880,000 0, Bank 3300 Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 0, ,000 K001 Lieferant mit Nummer Lie001 0, ,000 Aufgrund der Bestellung von 250 Tischplatten ging eine Rechnung über 5500 ein zzgl. Steuer. Die Steuer ist 16% und ergibt 880. Die Summe ergibt =6380. Im Haben-Konto des Lieferanten steht deshalb ein Betrag von Im Vorsteuerkonto steht im Soll 880. Dieser Betrag gehört dem Unternehmen und kann später vom Finanzamt eingefordert werden. Insgesamt stehen jetzt 6380 an Verbindlichkeiten für den Lieferanten aus. 4.2 Zahlung Wählen Sie erneut die Bestellabwicklung und machen Sie die Zahlung. Es wird vom Bruttobetrag 2% Skonto abgezogen. Das ergibt folgende Buchungen: Buchung Sollkonto Betrag Habenkonto 1. Buchung Lieferant an Bank K , Buchung Lieferant an Skonto K , Buchung Lieferant an Vorsteuer K001 17, Der Skontobetrag ist 6380*0,02 = 127,6. Davon entfallen 127,6*100/116 = 110 auf das Skonto und 127,6 * 16/116 = 17,6 auf die Steuer. Also sind noch zwei Buchungen auf das Skonten-Konto und das Steuerkonto erforderlich Ergebnis in den Konten nach Zahlungsverbuchung 1000 Bestand Roh-, Hilfs-, (Wareneingang) 5500, Abziehbare Vorsteuer 16% 880,00 17,600

5 ErkundungBuchungenBDE&AuftragsBestellAbwicklungenModellTisch Seite Bank 0, , Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 6380, , Erhaltene Skonti 110,000 K001 Lieferant mit Nummer Lie , ,000 Die Zahlung erfolgt auf diese Weise: Betrag netto 5500 Steuer 16% 6252,4 Brutto 6252,4 Skonto 2% 110 Dieser Betrag geht ins Soll des Lieferantenkonto K001. Der Skontobetrag von 110 muss noch zerlegt werden in den Steueranteil und den eigentlichen Skontobetrag: Rechnung : Skonto = 110 /1,16 = 94,828 Steuer = ,828 = 15, Gutschrift Nach Erstellung der Rechnun g und Verbuchung kann es vorkommen, dass fehlerhafte Ware zurückgeschickt wird oder aus irgendwelchen triftigen Gründen reklamiert werden muss. Häufig gewährt dann der Lieferant eine Gutschrift. Der ursprüngliche Rechnungsbetrag wid dadurch vermindert und die Steuer muss korrigiert werden. Im Feld Abwicklungsvorgang auf G (=Gutschrift) klicken. Es wird ein Datensatz angeboten mit dem Wert der Rechnung. Speichern Abwicklung: Die Gutschrift wird verbucht. Die Verbuchung erfolgt umgekehrt wie bei der Rechnung. Im Beispiel soll 10% des Rechnungsbetrages wegn Mängel als Gutschrift verbucht werden. 1. Buchung Kreditor an Wareneingang K , Buchung Kreditor an Vorsteuer K001 88, Ergebnis in den Konten nach Rechnungseingang 1000 Bestand Roh-, Hilfs-, (Wareneingang) 5500, Abziehbare Vorsteuer 16% 880,000 88, Bank 3300 Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 550, ,000 K001 Lieferant mit Nummer Lie , ,000

6 ErkundungBuchungenBDE&AuftragsBestellAbwicklungenModellTisch Seite 6 5 Aufträge Rechnung, Zahlung, Gutschrift für die Tische Voraussetzung ist, dass die BDE-Verbuchung statt gefunden hat. Wählen Sie jetzt das Programm Aufträge bearbeiten. Dort Auftrag Auf004 anwählen. Man sieht im Status, dass die Position bereits geliefert wurde. 5.1 Rechnung Im oberen Register stehen die Positionen, unten die Abwicklungen Rechts oben Alle AuftragsPositionen markieren Im Feld Abwicklungsvorgang auf R (=Rechnung) klicken. Es wird ein Rechnungssatz angeboten. Speichern Abwicklung: Die Rechnung wird verbucht. 1. Buchung Debitor an Umsatzerlöse D , Buchung Debitor an Umsatzsteuerr D , Ergebnis in den Konten nach Rechnungsausgang 1800 Kasse 3805 Mehrwertsteuer 16% 0, , Summe Umsatzerlöse (Warenverkauf) 0, , gewährte Skonti D004 Kunde mit Nummer Kun004 (Netto+Steuer) ,000 0,000 Es handelt sich um 700 Tische im Gesamtwert von Die Steuer dazu ist 16% = Der gesamte Rechnungsbetrag ist also Im Debitorenkonto steht unter Soll dieser Betrag (der Kunde hat ja die Lieferung bekommen). Im Haben des eigenen Unternehmens steht noch der Fehlbetrag von Die Steuer muss auch im Haben stehen, denn sie wird später ans Finanzamt überwiesen. 5.2 Zahlung Wählen Sie jetzt im Ablauf die Zahlung Buchung Sollkonto Betrag Habenkonto 1. Buchung Kasse/Bank an Debitor ,000 D004 (Betrag+Steuer-Skonto) -2%= , Buchung Steuer an Debitor ,00 D Buchung Skonto an Debitor ,000 D004 Der Skontobetrag ist ,000*0,02 = Davon entfallen 4060 *100/116 = 3500 auf das Skonto und 4060 * 16/116 = 560 auf die Steuer. Also sind noch zwei Buchungen auf das Skonten-Konto und das Steuerkonto erforderlich Ergebnis in den Konten nach Zahlungseingang

7 ErkundungBuchungenBDE&AuftragsBestellAbwicklungenModellTisch Seite Summe Forderungen aus Lieferungen , , Kasse ,000 0, Mehrwertsteuer 16% 560, , Summe Umsatzerlöse 0, , gewährte Skonti 3500,000 D004 Kunde mit Nummer Kun , , , ,000 = , Gutschrift Nach Erstellung der Rechnun g und Verbuchung kann es vorkommen, dass fehlerhafte Ware zurückgeschickt wird oder der Kunde aus irgendwelchen triftigen Gründen etwas reklamiert. Häufig gewährt man ihm dann eine Gutschrift. Der ursprüngliche Rechnungsbetrag wid dadurch vermindert und die Steuer muss korrigiert werden. Im Feld Abwicklungsvorgang auf G (=Gutschrift) klicken. Es wird ein Datensatz angeboten mit dem Wert der Rechnung. Speichern Abwicklung: Die Gutschrift wird verbucht. Die Verbuchung erfolgt umgekehrt wie bei der Rechnung. Im Beispiel soll 10% des Rechnungsbetrages wegn Mängel als Gutschrift verbucht werden. 1. Buchung Umsatzerlöse an Debitor ,000 D Buchung Umsatzsteuer an Debitor ,000 D004 Ergebnis in den Konten nach Rechnungsausgang/Gutschriftausgang 1800 Kasse 3805 Mehrwertsteuer 16% 2800, , gewährte Skonti 4000 Summe Umsatzerlöse 17500, ,000 (Warenverkauf) D004 Kunde mit Nummer Kun004 (Netto+Steuer) , ,000

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