IMS Health Flashlight

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "IMS Health Flashlight"

Transkript

1 IMS Health Flashlight 47. Ausgabe Juli 2015

2 IMS Health Flashlight 47. Ausgabe - Juli 2015 Liebe Leserinnen und Leser, in dieser letzten Ausgabe unseres Newsletters vor der Sommerpause warten wir mit einer Vielfalt von Themen auf. In der Rubrik Gesundheitspolitik geht es dieses Mal um das Thema Zuzahlung und Aufzahlung im Kontext von Festbeträgen und Rabattverträgen. In der Sparte Pharmamarkt steht der Einsatz von Produkten zur Wundversorgung im Fokus. Der Themenbereich Healthcare Welt beinhaltet einen Beitrag zur Untersuchung der Compliance bei Diabetes; ferner stellen wir einen Ansatz aus der Beratung vor, der in Vorbereitung strategischer Unternehmensentscheidungen Hilfestellung bietet. Zwei weitere Beiträge bestücken die Rubrik Technology & Applications : Wir stellen ein Software-Tool vor, das Pharma-Unternehmen hilft, die zur Dokumentation und Pflege erforderlichen Aktivitäten im Rahmen des Transparenzkodex in eine Datenbank zu integrieren und zu analysieren. Außerdem berichten wir über Erkenntnisse zur Nutzung von Gesundheitsinformationen im Zeichen von Social Media. In unserer News-Spalte skizzieren wir dieses Mal zwei ganz unterschiedliche neue Kooperationen von IMS Health, mittels derer wir unsere Kunden bei bestimmten Fragestellungen noch besser unterstützen möchten. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und einen schönen Sommer, Ihr Dr. Frank Wartenberg, President Central Europe Inhalt Gesundheitspolitik Zuzahlung und Aufzahlung im Zusammenspiel mit Festbeträgen und Rabattverträgen Pharmamarkt Medizintechnik: Bei Wundversorgung helfen Arzt und Apotheker Healthcare-Welt Versorgungsforschung: Compliance bei Diabetes noch verbesserungsfähig Healthcare-Welt Strategische Unternehmensentscheidungen benötigen valide Daten Technology & Applications Transparenzkodex soll Vertrauen schaffen und stellt Unternehmen vor Herausforderungen Technology & Applications Nutzung von Gesundheitsinformationen im Zeichen von Social Media IMS Health Termine Next Generation Healthcare Technology IMS News Artikelstammdaten als Basis für die Abwicklung von elektronischen Geschäftsprozessen IMS News Unternehmens-Allianz erforscht bislang unbekannte Effekte bekannter Medikamente 2

3 GESUNDHEITSPOLITIK Zuzahlung und Aufzahlung im Zusammenspiel mit Festbeträgen und Rabattverträgen Die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich an den Kosten bestimmter Leistungen zu beteiligen. Der Eigenanteil soll bewirken, dass die Versicherten im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf eine kostenbewusste und verantwortungsvolle Inanspruchnahme von Leistungen Wert legen, so steht es im Informationsblatt zu den Zuzahlungsregelungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu lesen 1). Allein die Eigenbeteiligungsregelungen für Arzneimittel sind äußerst komplex und dürften für viele Versicherte nur schwer verständlich sein. Grundsätzlich müssen Versicherte für zu Lasten der GKV verordnete Arzneimittel eine Zuzahlung von 10 Prozent, mindestens aber 5 Euro und höchstens 10 Euro leisten, sofern nicht einer der zahlreichen Befreiungstatbestände zutrifft. So können Festbetrags-Arzneimittel vom GKV-Spitzenverband von der Zuzahlung befreit werden, wenn ihr Preis 30 Prozent unter dem Festbetrag liegt. Mit Stand Dezember 2014 unterlagen 65 Prozent der Festbetragspräparate gleichzeitig einem Rabattvertrag. Sind rabattierte Arzneimittel in der Zuzahlungsbefreiungsliste des GKV-Spitzenverbandes aufgeführt, sind diese auch von der Zuzahlung befreit. Für Arzneimittel, die der GKV-Spitzenverband nicht von der Zuzahlung freigestellt hat, kann die Krankenkasse über die Rabattverträge die Zuzahlung um die Hälfte ermäßigen oder ganz aufheben, wenn hieraus Einsparungen zu erwarten sind. 2) Jeder Versicherte muss pro Kalenderjahr über alle Leistungsbereiche höchstens Zuzahlungen bis zu seiner individuellen Belastungsgrenze bezahlen. Diese beträgt 2 Prozent der zu berücksichtigenden Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Bei chronisch Kranken gilt eine reduzierte Zuzahlungsgrenze von einem Prozent der Einnahmen. Bei Festbetrags-Arzneien, deren Listenpreis über dem Festbetrag liegt, muss der Versicherte zusätzlich zur Zuzahlung eine Aufzahlung in Höhe der Differenz zwischen Listenpreis und Festbetrag leisten. Für diese Aufzahlung gibt es abweichend von der Zuzahlung keine Härtefallregelungen und Überforderungsklauseln. Nach den letzten Festbetragsanpassungen insbesondere zum Juli 2014 konnten oder wollten viele Hersteller dem Preisdruck nicht weiter nachgeben und haben ihre Preise nicht auf oder sogar unter Festbetragsniveau gesenkt. Folglich stiegen nicht nur die Zuzahlungen auf rund zwei Milliarden Euro (+3,5 %) an, sondern auch die Aufzahlungen für Festbetragsprodukte nahmen erheblich zu. Fielen im Jahr 2013 noch für 4,1 % der im Festbetragsmarkt abgegebenen Packungen Aufzahlungen an, so ist dieser Wert 2014 auf 6,3 % bzw. 32,6 Mio. Packungen gestiegen. Insgesamt wurden 517 Mio. Packungen im Festbetragsmarkt abgegeben. 1 Infoblatt zu den Zuzahlungsregelungen in der gesetzlichen Krankenversicherung 2 https://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/zuzahlungen_und_befreiungen/befreiungsliste_arzneimittel/befreiungsliste_arzneimittel.jsp 3

4 GESUNDHEITSPOLITIK Je nach Präparategruppe Unterschiede im Anteil mit Aufzahlung Besonders hoch war im Jahr 2014 der Anteil der Packungen mit Aufzahlung bei Schilddrüsenmedikamenten, Thrombozytenaggregationshemmern und topischen Rhinologika (Abbildung 1). Die Ursachen für diesen hohen Aufzahlungsanteil sind je nach Präparategruppe sehr unterschiedlich. Bei den ausschließlich rezeptpflichtigen Schilddrüsenpräparaten ist es den Patienten wichtig, ihr gewohntes Medikament zu erhalten und sie sind bereit, dafür auch eine Aufzahlung zu leisten. Wegen der individuell notwendigen Einstellung auf die Medikation wurde Levothyroxin auch auf die Substitutionsausschlussliste gesetzt. Dagegen werden Rhinologika zu 80 % über die Selbstmedikation abgegeben. Das Verhältnis von Festbetrag und Listenpreis spielt in diesem Markt für die Preisfindung der Hersteller eine untergeordnete Rolle. Bei Verordnungen fallen daher eher Aufzahlungen an. Abbildung 1: Bei den absatzstärksten 25 Arzneigruppen im GKV-Markt gibt es erhebliche Unterschiede im Anteil mit Aufzahlung Arzneimittelgruppen mit höchstem Aufzahlungsanteil innerhalb der TOP 25 Gruppen auf ATC* 3 Niveau KEINE AUFZAHLUNG AUFZAHLUNG GKV-Absatz im FB-Markt in Mio. Packungen im Jahr 2014 GKV-Festbetragsmarkt 94% 6% 517,0 H03A THYREOIDPRAEPARATE 49% 51% 20,8 B01C THROMBOZYTENAGG.HEMMER 74% 26% 6,9 R01A RHINOLOGIKA, TOPISCH 83% 17% 9,4 D07A REINE CORTICOSTER.TOP. 84% 16% 7,9 J01F MACROLIDE + VERGL.SUBST. 92% 8% 8,6 R03A BETA-2-STIMULANTIEN 94% 6% 9,1 H02A CORTICOST.SYSTEM.REIN 95% 5% 7,6 N02B SONSTIGE ANALGETIKA 96% 4% 37,6 C08A CALCIUMANTAGONISTEN,REIN 96% 4% 18,6 C07A BETA-BLOCKER REIN 96% 4% 37,8 Quelle: IMS PharmaScope ; Spezialdatenbank Aufzahlung; nach Absatz führende 25 Präparategruppen auf ATC3-Niveau im Festbetragsmarkt ATC: Anatomisch-therapeutische Klassifikation Gemessen am Umsatz waren für 5 % des Festbetragsmarktes Aufzahlungen zu leisten. Daraus resultierten im Jahr 2014 Aufzahlungen in Höhe von 115 Mio. Euro, 22 % mehr als im Vorjahr. Diese Aufzahlungen fielen primär bei nicht mehr patentgeschützten Präparaten, sog. Alt-Originalen, und Generika an. 43 % des von Aufzahlung betroffenen Marktsegmentes und 55 % der Aufzahlungen entfielen auf Alt-Originale (Abbildung 2). 4

5 GESUNDHEITSPOLITIK Abbildung 2: Im Jahr 2014 belief sich das Volumen für Aufzahlungen bei Festbetragsprodukten im GKV-Markt auf 115 Millionen Euro Umsatz im Festbetragsmarkt: 12,4 Mrd. Euro (AVP) (+0,4 %) Festbetragssegment mit Aufzahlung: 639 Mio. Euro (+46 %) Aufzahlung: 115 Mio. Euro (+22 %)** 95% 5% 11% 9% 43% 55% +14 % 11,7 Mrd. Euro (-1,3 %) 37% 18% 16% +29 % +67 % 10% +10 % AUFZAHLUNG JA AUFZAHLUNG NEIN Nicht länger geschützte Präparate (+42 %) Geschützte Präparate (+21 %) Generika (+80 %) Restgruppe (+6 %) Quelle: IMS PharmaScope ; Spezialdatenbank Aufzahlung; GKV-Umsatz zu AVP, *Differenz Listpreis zu Festbetrag, Mehrkostenverzicht 11,9 Mio. Euro Allerdings können Arzneimittel, für die ein Rabattvertrag abgeschlossen wurde, von den betreffenden Krankenkassen von der Aufzahlung befreit und die Patienten damit entlastet werden. Über diesen Mehrkostenverzicht reduzierte sich die Aufzahlung in 2014 um 11,9 Mio. Euro. Mit Stand Dezember 2014 fielen 90 Prozent der Aufzahlungen für Arzneimittel ohne Rabattvertrag an. 10 Prozent der Aufzahlungen entfielen auf Festbetragsprodukte mit Rabattvertrag. Diese waren annähernd komplett über den Mehrkostenverzicht von der Aufzahlung frei gestellt. Dagmar Wald-Eßer 5

6 PHARMAMARKT Medizintechnik: Bei Wundversorgung helfen Arzt und Apotheker Unter dem Motto Qualität der Wundbehandlung fand vom 18. bis 20. Juni der 18. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e. V. (DGfW) in Ludwigshafen statt. Ziel des Kongresses war, das Spektrum zwischen Patientenbedürfnis, notwendiger Therapie und ökonomischem Sachzwang (zu) beleuchten 1. Welche Arten von chronischen Wunden es gibt, wo ihre Ursachen liegen, wie die Wundheilung unterstützt werden kann und wie sich der Absatz von Produkten für die Wundversorgung in Apotheke und Klinik entwickelt, zeigt dieser Beitrag. Bei Wunden denkt man zunächst an Verletzungen: Von der kleinen Schnittverletzung aus dem Alltag über Verbrennungen oder Abschürfungen bis hin zu den Auswirkungen von Haushalts-, Arbeits- und Verkehrsunfällen. Für die Behandlung derartiger Akutwunden hält die Apotheke eine breite Palette von Pflastern, Binden und Wundauflagen bereit. Soweit keine chirurgische Intervention erforderlich ist, heilen Akutwunden in der Regel bei fachgerechter Versorgung von allein ab. Wunden aufgrund von Erkrankungen Von chronischen Wunden hingegen spricht man, wenn sie nach vier Wochen noch keine Heilungstendenzen zeigen. Ursache ist meist keine Verletzung, sondern eine spezifische Grunderkrankung, die zunächst ursächlich zu behandeln ist. Ulcus cruris venosum: Beim sogenannten offenen Bein ist meist der Rückfluss des venösen Blutes aufgrund einer Veneninsuffizienz beeinträchtigt, insbesondere zurückzuführen auf defekte Venenklappen. Therapieansatz ist die Kompression der Beine durch Kompressionsbinden oder -strümpfe, um durch den zusätzlichen Druck den Blutrückfluss gegen die Schwerkraft zu fördern. Diabetisches Fußsyndrom: Schlecht eingestellte Diabetiker mit zu hohem Blutzuckerspiegel leben mit dem Risiko, eine ganze Reihe von Folgeerkrankungen zu entwickeln. Schädigungen von feinen Blutgefäßen und Nerven in den Extremitäten können zum Diabetischen Fußsyndrom führen. Schlechte Durchblutung und reduziertes Schmerzempfinden machen anfällig für Läsionen, die bei unzureichender Therapie Amputationen erforderlich machen können. Ohne eine normoglykämische Blutzuckereinstellung wird auch eine professionelle Wundversorgung scheitern. Dekubitus: Ein Druckgeschwür gilt als Pflegefehler. Werden immobile Patienten im Bett nicht regelmäßig umgelagert, entstehen durch den dauerhaften Druck auf das Gewebe Geschwüre, die sich von anfänglichen Rötungen bis zu tiefen und großflächigen Wunden entwickeln können. Es liegt auf der Hand, dass eine Druckentlastung der betroffenen Körperstellen erforderlich ist. Ambulant wurden 2014 ca. 2,7 Mio. Patienten wegen einer akuten Wunde ärztlich behandelt (Abbildung 1). Datenquelle ist der IMS Disease Analyzer, der in einem Ärztepanel anonymisierte Beobachtungsprofile erfasst und hochrechnet. 1 Aus dem Grußwort von Kongresspräsident Prof. Dr. med. Paul Alfred Grützner, 6

7 PHARMAMARKT Abbildung 1: Ambulant wurden ,7 Mio. Patienten mit Akutwunden behandelt und insgesamt 1,4 Mio. mit einer chronischen Wunde Anzahl Patienten pro Jahr beim niedergelassenen Hausarzt, Dermatologen oder Chirurgen Akute Wunden Ulcus cruris Dekubitus Diab. Fuß Quelle: IMS Disease Analyzer Trotz der Vermeidbarkeit bei richtiger Pflege führt der Dekubitus die Rangfolge der chronischen Wunden an: Patienten sind zu verzeichnen, mit Ulcus cruris und mit Diabetischem Fußsyndrom. Wundheilung unterstützen Für schwer heilende, chronische Wunden hält die Apotheke spezielle Wundauflagen und Fixiermaterial bereit. Anders als bei der klassischen Wundversorgung, mit Pflastern und Verbandstoffen bei akuten Verletzungen der Haut, geht es nicht nur um die Aufnahme von Blut unmittelbar nach der Verletzung und den Schutz der Wunde vor mechanischen Einflüssen, um die Wundruhe zu gewährleisten. Sondern es geht zusätzlich um die Aufnahme von Wundexsudat, das bei chronischen Wunden in großen Mengen abgesondert wird, ohne dabei die Wunde trocken zu saugen. Denn ein weiteres wichtiges Prinzip ist das Feuchthalten der Wunde, damit neue Zellen im feuchten Milieu einwandern können. Neben Wundruhe und feuchtem Klima sind dies die Prinzipien der Wundheilung: Die Wundauflagen sollen spezifisch den Phasen der Wundheilung angepasst sein und sie unterstützen (Wundreinigung, Granulierung und Epithelisierung). Der Wundgrund soll Kontakt mit der Wundauflage haben. Infektionen behindern die Wundheilung. 95 % der in der Apotheke abgegebenen Wundauflagen sind für akute Wunden wie Abbildung 1 zeigt, gemessen in einzelnen Stück (nicht in Packungen). Die aktuelle Tendenz ist leicht rückläufig. Insgesamt werden etwa 1 Mrd. Stück Wundauflagen pro Jahr abgegeben. 7

8 PHARMAMARKT Absatzentwicklung in der Apotheke Im Folgenden wird der Absatz von Produkten für die Versorgung von Wunden betrachtet. Dazu wurde zum einen die Datenbank IMS MSA (Medizinischer Sachbedarf in der Apotheke) herangezogen, die Apothekeneinkäufe des vollsortierten Pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO) vollständig erfasst. Zum anderen wurden die sonstigen Einkäufe der Apotheken (z. B. direkt vom Hersteller) aus dem IMS Apothekenpanel mit über repräsentativ ausgewählten Apotheken hochgerechnet. Abbildung 2: Leichter Rückgang im aktuellen 12-Monatszeitraum in der Apotheke Absatz in Stück 0,0% -2,7% ,3% ,2% ,5% 95,7% 95,8% 95,5% MAT MAT MAT Spezielle Wundversorgung Klassische Wundversorgung Quelle: IMS MSA ; MAT = Moving Annual Total, gleitender Einjahreszeitraum, endend mit Mai des jeweiligen Jahres Die Absatzbetrachtung führt zunächst zu der Schlussfolgerung, dass die spezielle Wundversorgung in der Apotheke unbedeutend ist. Ein Blick auf die Umsatzzahlen (bewertet zu Grossopreisen) in Abbildung 3 zeigt, dass Produkte für die Versorgung von Wunden mit schlechter Heilungstendenz an Umsatzbedeutung zunehmen und insgesamt der Treiber für Wachstum in der Apotheke sind. Hierunter fallen vor allem hydroaktive Auflagen (Abbildung 4), die in der Lage sind, das Exsudat stark nässender Wunden aufzunehmen, ohne sie trocken zu saugen. Silberhaltige Wundauflagen sind geeignet, lokal Keime abzutöten, und werden bei infizierten Wunden eingesetzt. 8

9 PHARMAMARKT Abbildung 3: Wertmäßig wächst der Markt deutlich, mit steigendem Anteil der Speziellen Wundversorgung Umsatz in EUR zu Grossopreisen in der Apotheke +7,0% ,0% ,8% 42,3% 44,0% 59,2% 57,7% 56,0% MAT MAT MAT Spezielle Wundversorgung Klassische Wundversorgung Quelle: IMS MSA ; MAT = Moving Annual Total, gleitender Einjahreszeitraum, endend mit Mai des jeweiligen Jahres Abbildung 4: Hydroaktive Wundauflagen haben an der Speziellen Wundversorgung den größten Anteil Gesamt: 47,3 Mio. Stück Gesamt: 221,7 Mio. 8,5% 3,8% 5,0% 41,5% 11,2% 7,6% 4,9% 2,0% 54,1% 30,3% 20,1% 10,8% Hydroaktive Wundauflagen Silberhaltige Auflagen Salbengitterkompressen Kompressen mit Superasbsorber Transparentverbände sonstige Quelle: IMS MSA ; MAT , MAT = Moving Annual Total, gleitender Einjahreszeitraum, endend mit Mai

10 PHARMAMARKT Hydroaktive Wundauflagen sind teurer als klassische. Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit zeigen jedoch häufig, dass sie durch seltenere Verbandwechsel und größere Heilungsfortschritte ihre Berechtigung haben. Sowohl nach Umsatz als auch nach Absatz sind Schaumverbände die wichtigste Kategorie. Es folgen silberhaltige Produkte zur Keimbekämpfung, die wiederum häufig als Schäume, Alginate oder Tülle angeboten werden. Seit Jahren sind hier Zuwächse zu verzeichnen, sicherlich auch befeuert durch die öffentliche Diskussion um die Auswirkungen von Krankenhauskeimen. Ein Blick auf die Klinik Mit 1,6 Mrd. Stück ist der Markt für Produkte zur Versorgung von Wunden in der Klinik etwa um die Hälfte größer als der Apothekenmarkt (Datenquelle: IMS DKB (Krankenhaus-Sachbedarfs-Studie), eine Hochrechnung aus einem Panel mit ca. 320 repräsentativ ausgewählten Akutkrankenhäusern). Nicht überraschend entfallen dort 98 % auf klassische Produkte, denn in Kliniken geht es vor allem um die Versorgung von akuten Verletzungen und intraoperativ von OP-Wunden. Michael Poersch 10

11 HEALTHCARE-WELT Versorgungsforschung: Compliance bei Diabetes noch verbesserungsfähig Diabetes mellitus ist eine Volkskrankheit. Nach verschiedenen Angaben 1 sind in Deutschland etwa 8 % der erwachsenen Bevölkerung betroffen. Infolge dieser hohen Prävalenz und teilweise komplexen Behandlung entstehen vergleichsweise hohe Kosten. Für die Patienten ist die Erkrankung aufgrund der Chronifizierung, diagnostischer Maßnahmen wie etwa Blutzuckerkontrolle und ggflls. dem Spritzen von Insulin belastend, hinzu kommt die potenzielle Lebensbedrohlichkeit bei Unterzuckerung. Die Verbesserung mangelnder Therapietreue gilt allgemein als eine der wichtigsten Stellgrößen, um Einsparungen bei den Gesundheitsausgaben zu erzielen wie das IMS Institute for Healthcare Informatics allgemein herausgefunden hat 2. In Verbindung mit den oben genannten Fakten zur Erkrankung Diabetes ließe eine Verbesserung der Compliance sowohl einen individuellen als auch gesellschaftlichen Nutzen erwarten, wenn es denn um die Therapietreue bei dieser Indikation nicht optimal bestellt sein sollte. Dieser Frage ist IMS Health nachgegangen. Datenbasis bildet das Krankheitsregister IMS DIAREG, das über epidemiologische Kennzahlen hinaus anonymisierte, prospektiv erhobene Daten beinhaltet. In Kombination mit ebenfalls anonymisierten Behandlungsverläufen aus der Datenbank IMS Disease Analyzer, die eine retrospektive Analyse ermöglicht, wurden für die Jahre 2013 und 2014 insgesamt 983 Patienten aus 76 hausärztlich tätigen und 155 Patienten aus 9 diabetologischen Praxen in die Untersuchung eingeschlossen. Damit leistet die Studie einen Beitrag zur Versorgungsforschung, die als zunehmend wichtiger betrachtet wird, um den Nutzen medizinischer Interventionen einschließlich Arzneimittel zu beurteilen. Versorgungsforschung Ein wesentliches Ziel von Versorgungsforschung besteht darin, die Behandlung von Erkrankungen unter Alltagsbedingungen zu untersuchen und möglichst Ansätze zur Verbesserung anzudenken. Ein Beispiel hierfür stellt die Frage nach der Compliance der Patienten im Lebensalltag dar. Untersucht werden dabei Einflussfaktoren auf die Therapietreue, die von soziodemografischen Merkmalen über die Art der Pharmakotherapie bis hin zur Art der Facharztausrichtung behandelnder Ärzte reichen können. Ergebnisse Die Compliance der Patienten wurde von den behandelnden Ärzten auf einer sechsstufigen Skala von sehr schlecht bis sehr gut geschätzt. Als complient galten Patienten mit einer Beurteilung von gut oder sehr gut. Alle in die Studie einbezogenen Patienten wurden über mindestens sechs Monate mit oralen Antidiabetika (OAD) oder Insulin behandelt. 1 S. z. B. Robert Koch-Institut (Hrsg) (2014) Diabetes mellitus. Faktenblatt zu GEDA 2012: Ergebnisse der Studie»Gesundheit in Deutschland aktuell 2012«. RKI, Berlin (Stand: ) 2 IMS Institute for Healthcare Informatics, 2012: Responsible Use of Medicines Report. Link: 11

12 HEALTHCARE-WELT Die Analysen führen im Blick auf die untersuchten möglichen Einflussfaktoren auf die Therapietreue zu einigen interessanten Ergebnissen. Während Männer und Frauen sich hinsichtlich der Compliance nicht unterscheiden, verbessert sich die Therapietreue statistisch signifikant mit steigendem Alter der Patienten. So werden rund 63 % der 40- bis 60-Jährigen von den Ärzten als therapietreu eingestuft, jedoch 69 % der 61- bis 70-Jährigen und 74 % der über 70-Jährigen. Abbildung 1: Die Compliance bei Diabetes Typ 2 wird von mehreren Faktoren beeinflusst %-Anteil Compliance nach Arztausrichtung %-Anteil Compliance nach Arzneitherapie %-Anteil Compliance nach Patientenalter 78% 69% 75% 67% 59% 63% 69% 74% Diabetologische Schwerpunktpraxen Hausärztliche Praxen Orale Antidiabetika (OAD) Insulin Komb. OAD + Insulin Jahre Jahre > 70 Jahre Quelle: IMS DIAREG, IMS Disease Analyzer Auch die Art der Pharmakotherapie spielt eine Rolle: von den Patienten, die auf orale Antidiabetika eingestellt sind, werden rund 75 % als compliant beurteilt, deutlich mehr als bei einer Therapie unter Insulin (67 %) oder gar einer Kombinationstherapie aus beiden Medikationen (59 %). In diabetologischen Schwerpunktpraxen schließlich wird mehr Patienten (78 %) eine höhere Compliance zuerkannt als in hausärztlichen Praxen (69 %). Welche Gründe jeweils für diese Unterschiede maßgeblich sind, wäre in einem weiteren Schritt zu untersuchen, um auf Verbesserungen der Compliance gezielt hinzuwirken. Ginge eine schlechtere Therapietreue bei Jüngeren bspw. auf eine andere Bewertung der Krankheit zurück, so wäre ggflls. bei der Aufklärung und Information über die Erkrankung und die Therapie anzusetzen; spielt hingegen bspw. eine Rolle, das Handling der Therapie mit dem Alltagsmanagement zu vereinbaren, so wäre hier u.u. Hilfestellung und individuelle Beratung ein möglicher Weg. Allerdings ist bei der Interpretation der Ergebnisse eine wichtige Limitation zu beachten. Bei der Bewertung der Compliance handelt es sich um subjektive Einschätzungen der Ärzte, und es ist nicht auszuschließen, dass diese die Therapietreue auch als von Blutzuckerwerten abhängig einstufen. 12

13 HEALTHCARE-WELT Auch wenn die hier berichteten Complianceraten im Vergleich mit anderen Erkrankungen 3 eher hoch ausfallen, so zeigen die Subgruppenanalysen, dass noch Verbesserungsbedarf besteht, gerade bei der jüngeren Gruppe von Diabetes Typ 2-Patienten. Die Therapietreue dieser Patienten zu optimieren ist wichtig in Anbetracht ihrer Lebensperspektive. Außerdem muss im Zuge des demografischen Wandels gerade auch eine älter werdende Gesellschaft allgemein ein Interesse daran haben, dass bei chronischen Erkrankungen, die dann immer mehr Menschen betreffen, eine möglichst gute Compliance erreicht wird, denn dies hilft Kosten zu sparen. Prof. Dr. Karel Kostev / Dr. Gisela Maag 3 S. z. B. Schöffski, O., J.-M. Graf v.d.schulenburg, 2000: Gesundheitsökonomische Evaluationen. Berlin, Heidelberg, New York. 13

14 HEALTHCARE-WELT Strategische Unternehmensentscheidungen benötigen valide Daten Globaler Kostendruck und permanente Konzentrationsprozesse halten den Pharmamarkt im festen Griff. Das hat auch Auswirkungen auf unternehmensstrategische Ziele. Oft fehlt es einfach an den notwendigen Mitarbeitern, um Entscheidungsvorlagen vorzubereiten, die für eine rationale und nachhaltige Unternehmenssteuerung erforderlich sind. Dabei ist gerade hier die gebührende Sorgfalt besonders wichtig. International aufgestellte externe Branchenexperten wie IMS Health können helfen. National, global und sektorenübergreifend Das Technologie- und Beratungsunternehmen verfügt über eine mehr als 50 jährige Erfahrung mit Dienstleistungen für nationale und globale Unternehmen. Dabei erhebt und analysiert IMS Health mit ebenso innovativen wie bewährten Methoden nicht nur Daten aus den Unternehmen selbst, sondern führt auch auf der Ärzte-, Apotheken- und Behandlungsebene anonymisierte Datenanalysen durch. Dies erlaubt die Gesamtschau und sichert so unternehmerische Entscheidungen mit bestmöglichem Datenhintergrund ab. Unabhängig davon, ob es um die Weiterentwicklung und Steuerung interner Prozesse oder um die Akquisition neuer Unternehmen geht: Die Voraussetzung für tragfähige Entscheidungen liegt in der Zusammenstellung und Analyse belastbarer Daten. Und die Erfordernisse gehen weit über die Zusammenstellung der internen Unternehmenszahlen hinaus. Benötigt werden zudem die aktuellen Positionierungen in den verschiedenen Ländermärkten wie die Analyse der Wettbewerber. Diese Informationen werden durch Verordnungsdaten von den Ärzten, Abverkaufszahlen aus den Apotheken und selbstberichteten Behandlungsinformationen verfeinert. Unternehmen durch Marktpositionierung bewerten Um ein Unternehmen beispielsweise adäquat zu bewerten oder um künftige strategische Investments zu planen, bedarf es der Analyse, welche bereits bedienten bzw. künftig anvisierten Ländermärkte besonders attraktiv sind. IMS Health kann die hierzu notwendigen Informationen auf Grundlage einer strukturierten Methodik zusammenstellen. Neben der Erhebung von Abverkaufsmengen, Preisniveau, Wettbewerbssituation, Wachstum und Morbiditätsentwicklung werden dabei auch beispielsweise soziopolitische Faktoren wie der Entwicklungsstand des jeweiligen Landes, der durch die Regierungen verursachte Kostendruck, die Offenheit für Innovationen und Komplexität der jeweiligen Gesundheitssysteme bewertet. Dazu gehört zum Beispiel eine Analyse, wie sich der Einfluss der diversen Stakeholder (nationale und lokale Kostenträger, Ärzte, Apotheken, Patientenorganisationen und KOL s) entwickelt. Zudem wird die wirtschaftliche Lage der jeweiligen Volkswirtschaften in die Bewertung einbezogen. Denn gerade Staaten mit einer hohen Bedeutung der öffentlichen Kostenträger sind beispielsweise besonders anfällig für Folgen der diversen Finanzkrisen. Die Kumulation aller dieser Daten erlaubt gekoppelt mit dem Blick auf die finanzielle Ausstattung einen relativ genauen Blick auf die aktuelle Positionierung des Unternehmens und seine Chancen, erfolgreich neue Produkte einzuführen. Abhängig von den Kundenwünschen ist ein solches Company Assessment in rund vier Wochen zu erstellen. 14

15 HEALTHCARE-WELT Interne Kompetenz durch externen Sachverstand stärken Externe Unterstützung ist auch oft bei Dienstleistungen für Commercial Operations erforderlich. Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Zentralen der international aufgestellten Unternehmen weltweit auf die gleiche Methodik zurückgreifen möchten. Denn es fehlt in den Konzernen oft an einer 360 Grad-Sicht des Geschäfts und standardisierten Kennzahlen, die die Diversität der Performance in Regionen, Ländern oder auch einzelnen Marken messen können. Zudem bestehen immer wieder Adaptationsprobleme, wenn globale Markenvoraussagen z. B. an die spezifischen Attribute der EU-Märkte angepasst werden müssen. Gekoppelt mit der Personalknappheit ist dies unternehmensintern nicht immer zu leisten. In diesen Fällen ist die Unterstützung durch einen global tätigen Beratungsdienstleister wie IMS Health die Lösung der Wahl. Seine Einschaltung kommt nicht nur den Prinzipien der Kostenersparnis und der Flexibilität zugute, sondern erlaubt es den Unternehmen auch, jederzeit und kurzfristig auf die Ressourcen von Spezialisten zum Beispiel aus den Bereichen Forecast, Reporting, Sales Force-Effectiveness, für die Definition von Zielgruppen oder für Gebietsgrößenbestimmungen zurückzugreifen. So lassen sich Umsatzvoraussagen und Produktchancen mit einem Höchstmaß an Wahrscheinlichkeit treffen und schaffen damit die Basis für die Entwicklung optimaler Roadmaps. Flexible Service Modelle gestatten zudem die Zusammensetzung von Teams, deren Mitglieder direkt aus den Unternehmen oder vom Dienstleister stammen. Abbildung 1: Beispielhafte Entwicklung einer Kooperation IMS Analytic Center Vorteile Fallbezogene Partnering Unterstützung Flexibles Servicemodell (FSM) Servicestunden/ FTEs Teil des Kundenprozesses FTEs* Integration in Routineprozesse IMS ist Prozesseigner IMS Analysten-Team Innovation in Kommerzialisierungsprozessen Daten und Beratung Tiefe Unternehmenskenntnis durch weitreichende Projekterfahrung * FTE: Full time equivalent = Mitarbeiter Global aufgestellt, hoch spezialisiert und jederzeit flexibel abrufbar haben sich Beratungsdienstleister zu unverzichtbaren Partnern für die pharmazeutische Industrie entwickelt. Ihr auf die individuellen Erfordernisse abgestimmter Einsatz schafft die valide Datenbasis, die für strategische Unternehmensentscheidungen unverzichtbar ist. Christoph Haeger 15

16 TECHNOLOGY & APPLICATIONS Transparenzkodex soll Vertrauen schaffen und stellt Unternehmen vor Herausforderungen Als Meilenstein in Richtung größere Transparenz der Zusammenarbeit im Gesundheitssystem bewertete Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.v. (vfa), den Transparenzkodex, der zunächst vom europäischen Dachverband der forschenden Pharma-Unternehmen (EFPIA) im Juni 2013 aufgestellt und anschließend vom Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.v. (FSA) für Deutschland überführt wurde. Konkret zielt der Kodex auf die Selbstverpflichtung der forschenden Pharmaunternehmen ab, alle Zuwendungen an Ärzte und andere Angehörige der Fachkreise sowie medizinische Einrichtungen also beispielsweise Honorare für Vorträge, Reisekosten, Übernahme von Teilnahmegebühren zu dokumentieren und vor allem zu veröffentlichen. Zahlungen an Ärzte auf Webseiten veröffentlichen Der erste tatsächliche Meilenstein wird am 30. Juni 2016 erreicht: Dann nämlich müssen alle EFPIA- und/ oder FSA-Mitgliedsunternehmen und ihre Tochtergesellschaften jene Zuwendungen auf ihren Webseiten veröffentlichen und zwar zum einen für das komplette Jahr 2015, zum anderen möglichst individuell unter namentlicher Nennung des Empfängers sowie Angabe seiner Geschäftsadresse. Zu einer ähnlichen Verpflichtung hat sich auch der Arzneimittel und Kooperation im Gesundheitswesen e.v. (AKG) entschlossen. Jetzt kommt es darauf an, den Transparenzkodex mit Leben zu erfüllen, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, die Daten zu erfassen und die Veröffentlichung mit den Betroffenen abzustimmen, wusste Fischer 1 doch leicht gesagt, schwer getan. Für die Dokumentation muss sichergestellt werden, dass die Zahlungen aus allen Abteilungen, BU-übergreifend, europaweit, unter Einbeziehung von Dienstleistern und Lieferanten erfasst werden vollständig und richtig. Die zweite Herausforderung: Für die Veröffentlichung muss zur Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) eine schriftliche Genehmigung des Begünstigten eingeholt werden. Stimmen Ärzte und andere Angehörige der Fachkreise sowie medizinische Einrichtungen der Veröffentlichung zu, werden ihre Daten und die Höhe der Zuwendung in einer komplexen Excel-Tabelle erfasst und via Webseite des Unternehmens zugänglich gemacht. Lehnen sie diese individuelle Offenlegung ab, werden jene Zuwendungen summiert sodass zumindest die Summe der Ausgaben für Kooperationen mit Fachgruppen ersichtlich wird. Eine Ausnahme sei hier noch erwähnt: Handelt es sich um Zuwendungen im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung, z. B. bei Anwendungsbeobachtungen, erfolgt von vorneherein eine zusammengefasste Veröffentlichung ohne namentliche Nennung der einzelnen Empfänger. AggregateSpend360TM führt unstrukturierte Daten zusammen Bei der Lösung dieser Herausforderungen, die sich durch den Transparenzkodex für Pharma-Unternehmen ergeben, kann die webbasierte Software AggregateSpend360TM (AGS360) von IMS Health unterstützen. AGS360 kann alle gemäß der Compliance-Regelung erforderlichen Daten in eine Datenbank integrieren, diese bei Bedarf nachhalten, außerdem analysieren. AGS360 bietet über 90 definierte Schnittstellen zu den verschiedensten Systemen und Informationsquellen und ordnet sie in einer Datenbank einer spezifischen Person zu. Diese Customer Relation Management (CRM) Software bietet außer- 1 Entnommen einer Pressemitteilung des vfa vom 30. Mai 2014: 16

17 TECHNOLOGY & APPLICATIONS dem die Möglichkeit, dass die Leistungsempfänger vor Veröffentlichung mittels Passwort die Angaben kontrollieren. Nach der Freigabe können kodexkonforme länderspezifische Berichte erstellt werden, die zur Veröffentlichung auf den Unternehmens-Webseiten geeignet sind. Schriftliche Zustimmung einholen mithilfe von medinota Sowohl nach Vorgaben des FSA, als auch nach BDSG muss der Arzt im Vorfeld darüber unterrichtet werden, dass Zuwendungen an ihn veröffentlicht werden sollen und muss dem zustimmen. Auch bei dieser Aufgabe, eine schriftliche unterzeichnete Einwilligung vor der Veröffentlichung von jedem Leistungsempfänger einzuholen, kann IMS Health unterstützen: Die Fullservice-Lösung medinota schreibt Ärzte an und bittet um Zustimmung für das entsprechende Pharmaunternehmen. Alle Antworten durchlaufen eine Sichtprüfung. Anschließend ordnet medinota in einer webbasierten Anwendung dem jeweiligen Arzt Status und Formular zu. Angebundene Systeme, wie etwa AGS360, erhalten automatisch die Zustimmungen zur weiteren Verarbeitung. Demnach ergänzen sich beide Lösungen, können aber auch getrennt voneinander eingesetzt werden. Gemeinsam in einem Boot Erste in Deutschland gesammelte Erfahrungen mit medinota zeigen, dass mehr Ärzte der Veröffentlichung ihrer Zuwendungen von Seiten der Industrie zustimmen als zunächst erwartet und das ist gut so, denn: Für Industrie und Ärzteschaft geht es gleichermaßen darum, Glaubwürdigkeit, Akzeptanz und Vertrauen gegenüber Patienten zu sichern und dem langen Schatten alter Vorurteile und neuer Missverständnisse zu entkommen, so Fischer 1. Dass der Transparenzkodex nunmehr gilt und seine Vorgaben in die Tat umgesetzt werden, ist ein Meilenstein in Richtung größerer Transparenz der Zusammenarbeit im Gesundheitssystem! Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin vfa 1 Abbildung 1: Meilensteine zur Realisierung des Transparenzkodex EFPIA HCP/HCO Disclosure Code 24. Juni 2013 Nationale Umsetzung in FSA Kodex Start Datensammlung in Mitgliedsunternehmen: ab Veröffentlichung bis: Susanne Ayen 1 Entnommen einer Pressemitteilung des vfa vom 30. Mai 2014: 17

18 TECHNOLOGY & APPLICATIONS Nutzung von Gesundheitsinformationen im Zeichen von Social Media Alle Suchmaschinen führen zu einem bestimmten Ort im Internet. Der Online-Enzyklopädie Wikipedia ist es gelungen, sich zu diesem Ort zu entwickeln. 63 % aller im weltweiten Netz suchenden Patienten landen erst einmal bei Wikipedia. Erst nach dem die entsprechende Wikipedia-Seite zu einem medizinischen oder pharmazeutischen Begriff aufgerufen und gelesen wurde, nutzt der online-affine Patient Kanäle wie Facebook, YouTube oder Twitter bzw. besucht weitere Internetseiten zum Thema Gesundheit. Digitaler Trampelpfad Dr. Google bietet dabei den meist genutzten Einstieg in die digitale Gesundheitswelt. Mit Yahoo und Bing gibt es zwar auch weitere Suchmaschinen im Netz, in Europa kommt allerdings Google eine herausragende Stellung zu. Die meisten Menschen nutzen Google täglich. Ohne es zu wissen, folgen viele Patienten einem digitalen Trampelpfad. Der Online-Nutzer wird durch die digitale Gesundheitswelt gesteuert und selektiv mit Informationen versorgt. Pharmazeutische Unternehmen interessieren sich daher immer stärker für die medizinischen und Gesundheitsthemen auf Wikipedia. Apotheker müssen immer stärker damit rechnen, dass der Patient sich dort Wissen bzw. Halbwissen aneignet. Abbildung 1: Die Patienten folgen einem digitalen Trampelpfad Ohne es zu wissen, folgen viele Patienten einem digitalen Trampelpfad. Stringent wird der online-affine Patient durch die digitale Gesundheitswelt gesteuert. Entsprechend selektiv wird der Internet-Nutzer allerdings auch mit Informationen versorgt. YAHOO!? 63 % aller online Patienten facebook YouTube patientslikeme Google bing informieren sich bei Wikipedia Quelle: IMS Health European Thought Leadership team / Social Media trends, Thomas Altmann (IMS Health Senior Manager Social Media), Heidelberg 16. Januar 2015 Twitter WebMD Instagram 18

19 TECHNOLOGY & APPLICATIONS Zusammenhang zwischen Internetinformation und Arzneimittelkauf Wie stark der Einfluss von Wikipedia auf die Abgabe von Arzneimitteln bereits ist, hat IMS HEALTH exemplarisch untersucht. Der Besuch der Wikipedia-Seite Erkältung bzw. der Wikipedia-Seite common cold in den USA zeigt zum Beispiel eine sehr hohe Korrelation mit der Arzneimittelabgabe von Brustsalben und Inhalatoren. Abbildung 2: Nutzung von Wikipedia und Arzneimittelabgabe zeigt eine hohe Korrelation Wie stark inzwischen der Einfluss von Wikipedia auf die Abgabe von Arzneimitteln ist zeigt eine Analyse des IMS Health European Thought Leadership Teams R 2 =.97 ATC-3* Abgabe Brustsalben und Inhalatoren und Besuche der Wikipedia-Seite Erkältung in den USA? Der Besuch der Wikipedia-Seite Erkältung zeigt eine hohe Korrelation mit der Arzneimittelabgabe von Brustsalben und Inhalatoren (ATC-3 Niveau) in den USA. Basis: Abgabe einzelner Zähleinheiten Arzneimittel-Abgabe Besuche der Wikipedia-Seite Erkältung in den USA Quelle: IMS Health European Thought Leadership * Anatomical Therapeutic Chemical (ATC) Classification System, ATC-3 = Third level (3. Niveau). Korrelation zwischen chest rubs and inhalants und der Wikipedia Seite common cold in den USA Patienten informieren sich demnach über das Wissenschaftsportal von Wikipedia zu bestimmten Arzneimitteln. Detailanalysen zeigen des Weiteren, dass sich Nutzer aller Altersgruppen mittels der Online-Enzyklopädie Informationen verschaffen, allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten und auf unterschiedliche Weise. Während jüngere Menschen der sog. Generation Y sich tendenziell bereits vor einem Arzt- oder Apothekenbesuch im Internet informieren, nutzen die sog. Silver Surfer Wikipedia und weitere Internetseiten, um z. B. Diagnosen oder mögliche Therapiealternativen nach dem Arzt- bzw. Apothekenbesuch zu hinterfragen. Darüber hinaus geht die Generation Y eher mobil online. Aus der mobilen Internetnutzung via Smartphone ergeben sich wiederum andere Bedürfnisse und Möglichkeiten. 19

20 TECHNOLOGY & APPLICATIONS Wir betrachten Mobile als neue Chance. ( ) Ein stationärer Rechner liefert kaum Informationen über die Nutzungssituation. Wenn Menschen jedoch über Mobile- Geräte ins Web gehen, dann lässt sich bestimmen, ob diese Nutzer beispielsweise unterwegs zur Arbeit oder beim Shoppen sind. ( ) Daniel Alegre (Google - President of Global Partner Business Solutions), Quelle: W&V Nr , S. 55 Die Aussage ließe sich z. B. wie folgt weiterführen: oder ob diese Menschen eine Erkältung haben, sich mit dem Smartphone via Google bei Wikipedia informieren und dann ein Grippemittel oder ein Rhinologikum in der nächsten Apotheke kaufen.. Der mobile Internetzugang, Google, Wikipedia und Co. bilden den digitalen Trampelpfad, dem der Nutzer folgt. Der Wettbewerbsvorteil der Vorort-Apotheke besteht darin, dass sie die Umsetzung einer Problemlösung im Hier und Jetzt bietet, wenn der mobile Internetnutzer gezielt in die Apotheke gelotst wird. Aber nicht nur die Patienten, sondern auch Ärzte verändern durch die Digitalisierung des Alltags ihr Verordnungsverhalten. Wesentliche Impulse gehen dabei oftmals von Patienten aus. Studien von Manhattan Research und Google zeigen z. B., dass 68 % aller Ärzte während bzw. direkt nach dem Patientengespräch ungeklärte Fragen im Internet recherchieren. Dabei ist wiederum Wikipedia die wichtigste Informationsplattform. Fazit: Durch die zunehmende Digitalisierung rückt der Patient immer stärker ins Zentrum der Betrachtung und beeinflusst somit das Internetverhalten von Gesundheitsversorgern. Dieser Entwicklung müssen die verschiedenen an der Versorgungskette Beteiligten Rechnung tragen. Frank Weissenfeldt 20

Next Generation Healthcare Technology

Next Generation Healthcare Technology Next Generation Healthcare Technology Sheraton/Büsing Palais Offenbach Dr. Frank Wartenberg President Central Europe 29. September 2015 1 Technologie im Gesundheitswesen Eine ((neue)) Realität 2 2015,

Mehr

IMS Mobile Insights Management Reports

IMS Mobile Insights Management Reports IMS Mobile Insights Management Reports IMS Mobile Insights Management Reports liefert Ihnen als Führungskraft in Vertrieb oder Marketing monatsaktuell die wichtigsten Kennzahlen des deutschen Pharmamarktes

Mehr

Marion Caspers-Merk: Weg frei für das Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung

Marion Caspers-Merk: Weg frei für das Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung Pressemitteilung HAUSANSCHRIFT POSTANSCHRIFT INTERNET Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin 11055 Berlin TEL +49 (0)1888 441-2225 FAX +49 (0)1888 441-1245 www.bmg.bund.de pressestelle@bmg.bund.de E-MAIL Berlin,

Mehr

Gesundheitswesen online

Gesundheitswesen online Gesundheitswesen online Arzt, Patient und Internet Mag. Dieter Ratzesberger Internet im Gesundheitswesen Patient und Internet Jeder Zweite hat Internet-Zugang 3.500.000 ÖsterreicherInnen haben Zugang zum

Mehr

IMS entwickelt mit Ihnen Ihre ganzheitliche Multi-Channel Marketing Strategie und setzt diese für Sie mit kompetenten Partnern um

IMS entwickelt mit Ihnen Ihre ganzheitliche Multi-Channel Marketing Strategie und setzt diese für Sie mit kompetenten Partnern um IMS Multi-Channel Marketing Expertise Automatisieren Sie Ihre Multi-Channel Marketing Aktivitäten Sind Ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten aufeinander abgestimmt? Sprechen Sie Ihre Kunden auf den

Mehr

Gesundheit. Mit struktur

Gesundheit. Mit struktur Gesundheit Mit struktur Unsere Philosophie Wir gestalten regionale gesundheitliche Versorgung gemeinsam mit Ärzten und allen, die in vernetzten Strukturen Patienten leitliniengerecht mit innovativen Arzneimitteln

Mehr

Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Kennzahlen im Geschäftsjahr 2014. siemens.com

Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Kennzahlen im Geschäftsjahr 2014. siemens.com Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung Kennzahlen im Geschäftsjahr siemens.com Gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeiten wir daran, die Gesundheitsversorgung weltweit zu verbessern. Unsere Fortschritte

Mehr

IMS Health Kundentagung 2015: Markt- und Versorgungsforschung Entwicklungen und Trends

IMS Health Kundentagung 2015: Markt- und Versorgungsforschung Entwicklungen und Trends Medieninformation IMS Health Kundentagung 2015: Markt- und Versorgungsforschung Entwicklungen und Trends Frankfurt, 08.10.2015. Die diesjährige Kundentagung von IMS HEALTH am 30. September in Offenbach/Main

Mehr

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

Berichterstattung nachfolgend der Pressekonferenz am 28.1.2009 zum Start von Mit Herz dabei

Berichterstattung nachfolgend der Pressekonferenz am 28.1.2009 zum Start von Mit Herz dabei 1 Berichterstattung nachfolgend der Pressekonferenz am 28.1.2009 zum Start von Mit Herz dabei Artikel erschienen in: ABC-der-Krankenkassen.de, 3.Februar 2009 Ärzte Zeitung (Print und Online), 3. Februar

Mehr

Explosionsartige Zunahme an Informationen. 200 Mrd. Mehr als 200 Mrd. E-Mails werden jeden Tag versendet. 30 Mrd.

Explosionsartige Zunahme an Informationen. 200 Mrd. Mehr als 200 Mrd. E-Mails werden jeden Tag versendet. 30 Mrd. Warum viele Daten für ein smartes Unternehmen wichtig sind Gerald AUFMUTH IBM Client Technical Specialst Data Warehouse Professional Explosionsartige Zunahme an Informationen Volumen. 15 Petabyte Menge

Mehr

FAQ häufig gestellte Fragen

FAQ häufig gestellte Fragen FAQ häufig gestellte Fragen 1. Was sind Generika? Ein Generikum (Plural Generika) wird häufig auch als Nachahmerprodukt bezeichnet. Es ist quasi die Kopie eines Original-Arzneimittels, dessen Patentschutz

Mehr

Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen

Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen Füllen Sie die Lücken mit den nachstehenden Begriffen! Allgemeinärzte / Arzneimitteln / ambulante / Arbeitseinkommen / Basisfallwert / Beiträge / Bundesgesetze

Mehr

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber Maßnahmenvorschläge der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR) Masterplan

Mehr

Marktentwicklung: Umsatz-, Mengen- und Strukturentwicklung bei Fertigarzneimitteln

Marktentwicklung: Umsatz-, Mengen- und Strukturentwicklung bei Fertigarzneimitteln Faktenblatt Thema: Arzneimittelmarkt Ausgaben Arzneimittel (Quelle: Amtliche Statistik KV 45) 2014: 33,3 Mrd. Euro 2013: 30,4 Mrd. Euro 2012: 29,6 Mrd. Euro 2011: 29,2 Mrd. Euro Ausgaben für Arzneimittel

Mehr

WHITEPAPER ZUR STUDIE. Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung

WHITEPAPER ZUR STUDIE. Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung WHITEPAPER ZUR STUDIE Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung Abstract Die Studie Future Trends - Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung untersucht die generelle Bereitschaft, digitale

Mehr

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT Bedeutung der Cloud-Technologie 2 Als neues Schlagwort der Informationstechnik ist "Cloud Computing" in aller Munde,

Mehr

Behandlungsprogramme für Diabetiker was bringt das Mitmachen?

Behandlungsprogramme für Diabetiker was bringt das Mitmachen? Behandlungsprogramme für Diabetiker was bringt das Mitmachen? AOK Mecklenburg-Vorpommern Daniela Morgan, Vertragspartnerservice UNI - Greifswald, 02. Dezember 2009 Was sind Disease- Management-Programme?

Mehr

Themen. Insulinanaloga - Fragen und Antworten

Themen. Insulinanaloga - Fragen und Antworten Themen Insulinanaloga - Fragen und Antworten Was sind Insulinanaloga? Als Humaninsulin wird die synthetische Nachbildung des körpereigenen, natürlichen Hormons Insulin bezeichnet. Insulinanaloga sind Abwandlungen

Mehr

SELBSTBEWERTUNGSBOGEN

SELBSTBEWERTUNGSBOGEN KASSENÄRZTLICHE VEREINIGUNG SACHSEN KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS SELBSTBEWERTUNGSBOGEN ZUR INTERNEN BEWERTUNG VON EINFÜHRUNG UND WEITERENTWICKLUNG VON QM IN DER PRAXIS/ DEM MVZ zum Stand Datum

Mehr

Kooperation im Gesundheitsmarkt

Kooperation im Gesundheitsmarkt MedTech Kompass FÜR TRANSPARENTE UND GUTE ZUSAMMENARBEIT Kooperation im Gesundheitsmarkt Gemeinsam. Sicher. Richtig. Herausgeber Gestaltung Impressum BVMed Bundesverband Medizintechnologie e. V. Reinhardtstraße

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

Vorteile UND FAKTEN. des deutschen Gesundheitssystems.

Vorteile UND FAKTEN. des deutschen Gesundheitssystems. Vorteile UND FAKTEN des deutschen Gesundheitssystems. SPITZENPOSITION Das Deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit. 82 Prozent der Deutschen finden ihr Gesundheitssystem gut oder sehr gut

Mehr

pharmaplace AG Potentiale gemeinsam nutzen

pharmaplace AG Potentiale gemeinsam nutzen Audit NATIONAL UND INTERNATIONAL AUF HÖCHSTEM NIVEAU. pharmaplace AG Potentiale gemeinsam nutzen Seit 2009 lassen wir über pharmaplace GMP Audits für Wirkstoffe in Asien durchführen. Der Inhalt der Auditberichte

Mehr

Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel

Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel Gemeinnützige Stiftung Pressemitteilung zur Pressekonferenz des IGSF am 12. Oktober 2011 in Berlin - Langfassung - Festzuschüsse können helfen:

Mehr

D a m i t I h r e I T m i t I h r e n A n s p r ü c h e n m i t h ä l t! COMPAREX Professional Services

D a m i t I h r e I T m i t I h r e n A n s p r ü c h e n m i t h ä l t! COMPAREX Professional Services D a m i t I h r e I T m i t I h r e n A n s p r ü c h e n m i t h ä l t! Professional Services www.comparex.de Juni 2013 Transparenz und Effizienz durch BI im Gesundheitswesen Bernhard Rawein, AG 20. Februar

Mehr

Newsletter. Sonderausgabe Juli 2013. Sonderausgabe. Editorial

Newsletter. Sonderausgabe Juli 2013. Sonderausgabe. Editorial Sonderausgabe Juli 2013 Newsletter Sonderausgabe Editorial» Seite 2 Aktuelles aus dem FSA Transparenz schafft Vertrauen und bekämpft Misstrauen Pharma-Branche verabschiedet europäischen Transparenzkodex»

Mehr

DMP Diabetes - Fluch oder Segen?

DMP Diabetes - Fluch oder Segen? Deutscher Diabetiker Bund Landesverband Bremen e.v. DMP Diabetes - Fluch oder Segen? Jens Pursche Vorsitzender Am Wall 102 28195 Bremen Fon (0421) 616 43 23 Fax (0421) 616 86 07 www.ddb-hb.de Zahlen zum

Mehr

Kodizes, Empfehlungen und Schiedsstelle der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.v. (FSA)

Kodizes, Empfehlungen und Schiedsstelle der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.v. (FSA) Kodizes, Empfehlungen und Schiedsstelle der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.v. (FSA) FSA-Kodex Fachkreise Ärzten, Apothekern und anderen Angehörigen medizinischer Fachkreise

Mehr

Engagiert Erfahren Erfolgreich. Hauptversammlung 2015. Umfrage Patientenwünsche Sachsen

Engagiert Erfahren Erfolgreich. Hauptversammlung 2015. Umfrage Patientenwünsche Sachsen Engagiert Erfahren Erfolgreich Hauptversammlung 2015 Umfrage Patientenwünsche Sachsen 1 Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.v. Repräsentative telefonische Befragung in Sachsen KW 21-22 (2015)

Mehr

Informationen zum Thema Europäische Krankenversicherungskarte

Informationen zum Thema Europäische Krankenversicherungskarte Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Europäische Krankenversicherungskarte Von Anfang an ist die Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte für die Aufnahme der Europäischen Krankenversicherungskarte

Mehr

Vorteile. und Fakten. des deutschen Gesundheitssystems.

Vorteile. und Fakten. des deutschen Gesundheitssystems. Vorteile und Fakten des deutschen Gesundheitssystems. Spitzenposition Das Deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit. 82 Prozent der Deutschen finden ihr Gesundheitssystem gut oder sehr gut

Mehr

Weitere Beiträge finden Sie zu den Themen: Lebenszyklus eines Produktes, Apothekenabverkaufsdaten

Weitere Beiträge finden Sie zu den Themen: Lebenszyklus eines Produktes, Apothekenabverkaufsdaten Liebe Leser, liebe Leserinnen, mit dem AMNOG wird es zu einer grundlegenden Neuordnung im Arzneimittelmarkt kommen. Frühbewertung und Nutzen-Dossier spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Anforderungen

Mehr

Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert

Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG MDS UND GKV-SPITZENVERBAND Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert Essen/Berlin (14.01.2015). Die Versorgungsqualität in Pflegeheimen und ambulanten

Mehr

Evangelische Stiftung Alsterdorf. Stakeholder Relationship Management im Gesundheitswesen. Thomas Eisenreich Vorstand

Evangelische Stiftung Alsterdorf. Stakeholder Relationship Management im Gesundheitswesen. Thomas Eisenreich Vorstand Stakeholder Relationship Management im Gesundheitswesen Thomas Eisenreich Vorstand Was ist ein Stakeholder-Relationship Management? Steuerung aller Kunden- und Stakeholderbeziehungen eines Unternehmens

Mehr

Evaluation des DMP Diabetes

Evaluation des DMP Diabetes QMR Kongress Potsdam, 19./20. Sept. 2011 Evaluation des DMP Diabetes BARMER GEK Hauptverwaltung Lichtscheider Strasse 89-95 42285 Wuppertal Dr. Christian Graf Abteilungsleiter Versorgungsprogramme christian.graf@barmer-gek.de

Mehr

Checkliste zum Datenschutz

Checkliste zum Datenschutz Checkliste zum Datenschutz Diese Checkliste soll Ihnen einen ersten Überblick darüber geben, ob der Datenschutz in Ihrem Unternehmen den gesetzlichen Bestimmungen entspricht und wo ggf. noch Handlungsbedarf

Mehr

Gesundheits- und Versorgungsmanagement bei der AXA Krankenversicherung: Die PKV als Player?! Tübingen, 18.06.2015

Gesundheits- und Versorgungsmanagement bei der AXA Krankenversicherung: Die PKV als Player?! Tübingen, 18.06.2015 Gesundheits- und Versorgungsmanagement bei der AXA Krankenversicherung: Die PKV als Player?! Tübingen, 18.06.2015 Inhalt Die AXA Krankenversicherung Die derzeitige Situation zeigt Handlungsbedarf Unser

Mehr

Boomerang Pharma. setzt für globale SEO-Strategie auf die Searchmetrics Suite. www.searchmetrics.com

Boomerang Pharma. setzt für globale SEO-Strategie auf die Searchmetrics Suite. www.searchmetrics.com Boomerang Pharma setzt für globale SEO-Strategie auf die Searchmetrics Suite www.searchmetrics.com boomerang pharmaceutical communications «boomerang pharmaceutical communications Boomerang Pharma ist

Mehr

Der Patient. im Mittelpunkt. www.pharmig.at www.aerztekammer.at

Der Patient. im Mittelpunkt. www.pharmig.at www.aerztekammer.at Der Patient im Mittelpunkt www.pharmig.at www.aerztekammer.at Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pharmaindustrie Eine Information von Ärztekammer und Pharmig ÄRZTESCHAFT UND PHARMAINDUSTRIE ARBEITEN

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Datability. Prof. Dieter Kempf, Präsident BITKOM Oliver Frese, Vorstand Deutsche Messe AG. Hannover, 9. März 2014

Datability. Prof. Dieter Kempf, Präsident BITKOM Oliver Frese, Vorstand Deutsche Messe AG. Hannover, 9. März 2014 Datability Prof. Dieter Kempf, Präsident BITKOM Oliver Frese, Vorstand Deutsche Messe AG Hannover, 9. März 2014 Bürger fordern verantwortungsvollen Umgang mit Daten Inwieweit stimmen Sie den folgenden

Mehr

Bewertung von Feedback-Berichten aus ärztlicher Sicht Ergebnisse aus den Disease Management Programmen (DMP) in der Region Nordrhein

Bewertung von Feedback-Berichten aus ärztlicher Sicht Ergebnisse aus den Disease Management Programmen (DMP) in der Region Nordrhein Bewertung von Feedback-Berichten aus ärztlicher Sicht Ergebnisse aus den Disease Management Programmen (DMP) in der Region Nordrhein Bernd Hagen, Lutz Altenhofen, Sabine Groos, Jens Kretschmann / DMP-Projektbüro

Mehr

Gesundheitsbarometer

Gesundheitsbarometer Gesundheitsbarometer Was die ÖsterreicherInnen über die heimische Gesundheitsversorgung denken Pressekonferenz am 7. Jänner 2010, Wien mit Gesundheitsminister Alois Stöger Univ. Prof. Peter Filzmaier,

Mehr

EFPIA- Transparenzkodex AggregateSpend360 TM Services und erste Erfahrungen in der Umsetzung

EFPIA- Transparenzkodex AggregateSpend360 TM Services und erste Erfahrungen in der Umsetzung EFPIA- Transparenzkodex AggregateSpend360 TM Services und erste Erfahrungen in der Umsetzung Dr. Arnim Jost Vice President Region DACH, Cegedim Frankfurt, 22. April 2015 Trend: Internationale Transparenzregeln

Mehr

Projektstudien in der Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius Idstein. Projekt zum Themengebiet: Kommunikation im Gesundheitswesen

Projektstudien in der Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius Idstein. Projekt zum Themengebiet: Kommunikation im Gesundheitswesen Projektstudien in der Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius Idstein Projekt zum Themengebiet: Kommunikation im Gesundheitswesen Projektthema: Marktanalyse zum Zuweisermarketing in hessischen

Mehr

Big Data aus Sicht eines globalen Unternehmens

Big Data aus Sicht eines globalen Unternehmens Big Data aus Sicht eines globalen Unternehmens Impulsbeitrag FES/ver.di Expertengespräch Prof. Dr. Gerhard Satzger, Director IBM Business Performance Services Berlin, 25.6.2014 IBM ein traditionsreiches,

Mehr

Beschaffungslogistik

Beschaffungslogistik Beschaffungslogistik Trends und Handlungsempfehlungen Ralf Grammel Steigender Interregionaler Handel Quelle: 2009; www.bpb.de Entwicklung der Logistik in Europa Und morgen? Ab 1970 Klassische Logistik

Mehr

Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte

Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte Unionsbürgerschaft, Patientenfreizügigkeit und Begrenzung der Ausgaben für Gesundheit Tagung Max-Planck-Institut Universität Rennes

Mehr

Gesundheits- und Medizin Apps: Stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar?

Gesundheits- und Medizin Apps: Stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar? Gesundheits- und Medizin Apps: Stellen sie ein Sicherheitsrisiko dar? Apps für Smartphones werden immer populärer und erleichtern uns den schnellen Zugriff auf bestimmte Informationen. Seit ein paar Jahren

Mehr

Digital Transformation: Engage Me - Understand Me - Work for Me! 2015 International Business Machines Corporation

Digital Transformation: Engage Me - Understand Me - Work for Me! 2015 International Business Machines Corporation Digital Transformation: Engage Me - Understand Me - Work for Me! Die Handlungsfelder des digitalen Umbaus? Digitale Transfor -mation Adaptive Produkte Mobile & Cognitive Computing Disruptive Modelle Agile

Mehr

Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien

Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien Internet für Existenzgründer: Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien IHK Bonn/Rhein-Sieg, 8. September 2015 Internet für Existenzgründer Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien

Mehr

Solvency II - Vorbereitungen, Erwartungen und Auswirkungen aus Sicht deutscher Versicherungsunternehmen

Solvency II - Vorbereitungen, Erwartungen und Auswirkungen aus Sicht deutscher Versicherungsunternehmen STUDIE Solvency II - Vorbereitungen, Erwartungen und Auswirkungen aus Sicht deutscher Versicherungsunternehmen Ergebnisbericht Oktober Agenda Beschreibung der Stichprobe Seite 2 Executive Summary Seite

Mehr

HealthCare Relationship Management (HRM) als kundenorientiertes Führungs- und Managementkonzept. Michael Schaaf - Berlin, 23.

HealthCare Relationship Management (HRM) als kundenorientiertes Führungs- und Managementkonzept. Michael Schaaf - Berlin, 23. HealthCare Relationship Management (HRM) als kundenorientiertes Führungs- und Managementkonzept Michael Schaaf - Berlin, 23. Oktober 2008 Ein paar Worte über uns Wir verstehen uns als moderner Dienstleister

Mehr

Gesundheit und Internet 2012. Ergebnisse einer Kundenbefragung von HausMed

Gesundheit und Internet 2012. Ergebnisse einer Kundenbefragung von HausMed Gesundheit und Internet 2012 Ergebnisse einer Kundenbefragung von HausMed HausMed ehealth Services GmbH Schlesische Straße 29/30 10997 Berlin kontakt@hausmed.de Stand September 2012 Vorwort Über 50 Millionen

Mehr

Der überproportionale Finanzierungsbeitrag privat versicherter Patienten im Jahr 2006

Der überproportionale Finanzierungsbeitrag privat versicherter Patienten im Jahr 2006 Der überproportionale Finanzierungsbeitrag privat versicherter Patienten im Jahr 26 Dr. Frank Niehaus WIP-Diskussionspapier 9/7 Bayenthalgürtel 4 Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: 5968 Köln (221) 376

Mehr

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Ein modernes und zukunftsweisendes Gesundheitswesen darf nicht auf Reglementierungen setzen, sondern muss Eigenverantwortung und Vorsorge des mündigen

Mehr

Facebook's Mobile Strategy. Potenziale für Social Recommendation und M-Commerce

Facebook's Mobile Strategy. Potenziale für Social Recommendation und M-Commerce Facebook's Mobile Strategy Potenziale für Social Recommendation und M-Commerce Agenda Märkte & Trends Newsfeed, Graph Search & Facebook Home Social Recommendation & M-Commerce Mücke, Sturm & Company 1

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Brustkrebs Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige

Mehr

Auswirkungen der Cloud auf Ihre Organisation So managen Sie erfolgreich den Weg in die Cloud

Auswirkungen der Cloud auf Ihre Organisation So managen Sie erfolgreich den Weg in die Cloud Die Cloud Auswirkungen der Cloud auf Ihre Organisation So managen Sie erfolgreich den Weg in die Cloud Die Auswirkungen und Aspekte von Cloud-Lösungen verstehen Cloud-Lösungen bieten Unternehmen die Möglichkeit,

Mehr

Qualitätssicherung in den Kantonalen Psychiatrischen Diensten Basel-Landschaft

Qualitätssicherung in den Kantonalen Psychiatrischen Diensten Basel-Landschaft Qualitätssicherung in den Kantonalen Psychiatrischen Diensten Basel-Landschaft 130-K01-S01 1 Qualität in den KPD Qualität als zentraler Anspruch des professionellen Handelns in der Psychiatrie Qualität

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32 Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes 32 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes Das sollten Sie wissen Sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Tendenz

Mehr

Die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Vertriebsmaßnahmen.

Die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Vertriebsmaßnahmen. Die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Vertriebsmaßnahmen. Eine Studie der Meilenstein Gesellschaft Frank Bilstein Timo Müller Köln, Februar 2014 Meilenstein Gesellschaft für Umsetzung Im Klapperhof

Mehr

Personal Health Solutions

Personal Health Solutions ehealth für das persönliche Gesundheitsmanagement als Basis für erfolgreiche Geschäftsmodelle IT-Trends Medizin/Health Telematics 2011 Future Trends: ehealth der Zukunft Oliver Gramsch, Sales and Business

Mehr

Holger Jegust. 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück

Holger Jegust. 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück Welchen Einfluss nimmt das Vergütungssystem auf die Entwicklung in einem Krankenhaus, medizinische Innovationen einzuführen? 07. März 2009 Fachhochschule Osnabrück Gliederung 1. Einführung 1.1 Vorstellung

Mehr

Health Technology Assessment/HTA

Health Technology Assessment/HTA Health Technology Assessment/HTA beim DIMDI - offen für neue Themen Britta Göhlen Im Geschäftsbereich des Gliederung HTA: Allgemeines HTA beim DIMDI HTA und HIA HTA - HIA Britta Göhlen DIMDI 2009 2/ 24

Mehr

Der entscheidende Vorteil. Bernd Leukert Mitglied des Vorstands und Global Managing Board, SAP SE

Der entscheidende Vorteil. Bernd Leukert Mitglied des Vorstands und Global Managing Board, SAP SE Der entscheidende Vorteil Bernd Leukert Mitglied des Vorstands und Global Managing Board, SAP SE Bernd Leukert Mitglied des Vorstandes Products & Innovation SAP SE Digitale Transformation Das digitale

Mehr

HVB Branchendialog. Gesundheit

HVB Branchendialog. Gesundheit HVB Branchendialog Gesundheit Branchendialog mit Dr. Dr. Ruben Stelzner, zahnärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums AllDent Seit 2004, als die Erstattungslogik in der zahnmedizinischen

Mehr

Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie

Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie Executive Summary BIG DATA Future Chancen und Herausforderungen für die deutsche Industrie BIG DATA Future Opportunities and Challanges in the German Industry Zusammenfassung Die Menge der verfügbaren

Mehr

Widenmayerstr. 29 D-80538 München Germany Telefon: +49(0)89-210969-0 Telefax: +49(0)89-210969-99 E-mail: munich@eep-law.de www.eep-law.

Widenmayerstr. 29 D-80538 München Germany Telefon: +49(0)89-210969-0 Telefax: +49(0)89-210969-99 E-mail: munich@eep-law.de www.eep-law. Widenmayerstr. 29 D-80538 München Germany Telefon: +49(0)89-210969-0 Telefax: +49(0)89-210969-99 E-mail: munich@eep-law.de www.eep-law.de Meinekestr. 13 D-10719 Berlin Germany Telefon: +49(0)30-887126-0

Mehr

Infografik Business Intelligence

Infografik Business Intelligence Infografik Business Intelligence Top 5 Ziele 1 Top 5 Probleme 3 Im Geschäft bleiben 77% Komplexität 28,6% Vertrauen in Zahlen sicherstellen 76% Anforderungsdefinitionen 24,9% Wirtschaflicher Ressourceneinsatz

Mehr

partners Monitoring Trends, Märkte, Technologien

partners Monitoring Trends, Märkte, Technologien partners > Monitoring Trends, Märkte, Technologien seite 02 Monitoring Trends, Märkte, Technologien Vorteile für den Klienten Kontinuierliche Informationen über Trends, Märkte, Technologien dienen als

Mehr

Trend Evaluation Shopper Insights OTC/Selbstmedikation 2014 Multichannel Vertrieb - STUDIENINHALTE

Trend Evaluation Shopper Insights OTC/Selbstmedikation 2014 Multichannel Vertrieb - STUDIENINHALTE Trend Evaluation Shopper Insights OTC/Selbstmedikation 2014 Multichannel Vertrieb - STUDIENINHALTE mafowerk Marktforschung Beratung Nürnberg im Juli 2014 1 Copyright mafowerk GmbH, 2012 Der Online-Handel

Mehr

Kundenkommunikation im Wandel

Kundenkommunikation im Wandel Kundenkommunikation im Wandel Christian Öller 17. November 1991 Copyright 2013 NTT DATA Corporation Kommunikationstechnologien in Veränderung Copyright 2013 NTT DATA Corporation 2 Best Practice Automobilbranche

Mehr

www.pwc.de Healthcare-Barometer März 2015

www.pwc.de Healthcare-Barometer März 2015 www.pwc.de Impressum Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen

Mehr

Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien

Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien Internet für Existenzgründer: Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien IHK Bonn/Rhein-Sieg, 17. März 2015 Internet für Existenzgründer Digitale Analyse: Erfolgsmessung in digitalen Medien Was

Mehr

DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB

DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB Wie in den zurückliegenden Jahren hat der Wirtschafts- und Industrie-Klub auch im Oktober 2010 wieder zu einem Diskussionsabend in das KME-Forum eingeladen.

Mehr

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Arzneimittel sind ein elementarer Bestandteil in der modernen medizinischen Behandlung. Bei

Mehr

IM-FinTech-Studie 2016

IM-FinTech-Studie 2016 IM-FinTech-Studie 2016 Marktpotenziale für FinTechs in 2020 Bedrohung des Privatkundengeschäfts für Kredite, Geldanlage und Zahlungsverkehr? Studienexposé Inhaltsverzeichnis IM-FinTech-Studie Marktpotenziale

Mehr

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK 1. Auflage 2008 WAS IST OSTEOPOROSE? In der Schweiz leiden rund 300000 Menschen an Osteoporose und jede zweite Frau sowie jeder fünfte Mann ab fünfzig muss heute damit

Mehr

Datenqualität und Datensicherheit

Datenqualität und Datensicherheit Datenqualität und Datensicherheit Thomas Wrba Medizinischen Universität Wien Zentrum für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme (CeMSIIS) 05.05.2014 1 Einleitung (1) Medizinischer

Mehr

HealthCare Relationship Management. http://www.terraconsult.de

HealthCare Relationship Management. http://www.terraconsult.de HealthCare Relationship Management 1 Warum nehmen wir uns solcher Themen wie Kundenzufriedenheit oder Online-Dienstleistungen an? Wir beschäftigen uns mit Kundenbeziehungsmanagement (CRM*). Dies ist ein

Mehr

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen.

Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Die richtige Cloud für Ihr Unternehmen. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes einzelne Unternehmen ist einzigartig. Ob Gesundheitswesen oder Einzelhandel, Produktion oder Finanzwesen keine zwei Unternehmen

Mehr

Wir organisieren Gesundheit

Wir organisieren Gesundheit Wir organisieren Gesundheit Kontakt So erreichen Sie uns: CONVEMA Versorgungsmanagement GmbH Markgrafenstraße 62 10969 Berlin Telefon: (030) 259 38 61-0 Telefax: (030) 259 38 61-19 Internet: www.convema.com

Mehr

Demografie als Herausforderung für die Krankenversicherung

Demografie als Herausforderung für die Krankenversicherung Mediaplan Demografie als Herausforderung für die Krankenversicherung Sven Hutt, Landesgeschäftsführer IKK classic Sachsen 18. Oktober 2012 Seite 1 IKK classic kurz vorgestellt Mitglieder: Versicherte:

Mehr

Integrationsversorgung Chronische Wunden

Integrationsversorgung Chronische Wunden Integrationsversorgung Chronische Wunden Gesundheitsökonomische Begleitstudie zur modernen Wundversorgung Phase 1: Bestandsdaten und Ist-Analyse Ergebnisse der BKK Daten Prof. Dr. Heinz J. Janßen, Public

Mehr

Seniorenstudie. Executive Summary. Eine Studie zur Internetnutzung durch Best Agers

Seniorenstudie. Executive Summary. Eine Studie zur Internetnutzung durch Best Agers Seniorenstudie Executive Summary Eine Studie zur Internetnutzung durch Best Agers Autoren: Franziska Horn Ralf Strehlau Düsseldorf im Februar 2013 ANXO MANAGEMENT CONSULTING GmbH Louise-Dumont-Str. 29

Mehr

Voraussetzungen für die Implementierung

Voraussetzungen für die Implementierung Rolf Kreienberg AGENDA Hintergrund Voraussetzungen für die Implementierung von Leitlinien Implementierung technische und soziale Innovationen berücksichtigen Evaluation von Leitlinien woran messen wir

Mehr

ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt

ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt Agenda Gründe für ehealth ehealth Architektur und Vertrauensraum Herausforderungen Projekt epd-demoumgebung Fazit 2 Bekannte Probleme Nach

Mehr

VisualCockpit. agile business analytics

VisualCockpit. agile business analytics VisualCockpit agile business analytics Agile Business Analytics mit VisualCockpit Für Unternehmen wird es immer wichtiger die gesamte Wertschöpfungskette aus Daten, sowohl für das operative Geschäft als

Mehr

Knappschaft Gesundheitsmanagement 44781 Bochum www.knappschaft.de

Knappschaft Gesundheitsmanagement 44781 Bochum www.knappschaft.de Risikopotential Selbstmedikation:.. und der Beitrag der Krankenkasse zur Verbesserung der AMTS ihrer Versicherten bei Selbstbehandlung mit OTC Medikation Knappschaft Gesundheitsmanagement 44781 Bochum

Mehr

Unsere LEistungen auf einen Blick

Unsere LEistungen auf einen Blick Everywhere COMMERCE Unsere LEistungen auf einen Blick Werte schaffen und Werte leben Von der ersten Idee über die Planung und Realisierung bis hin zu Betreuung und Optimierung bieten wir einen ganzheitlichen

Mehr

Schleswig-Holsteinischer Landtag. Umdruck 17/3126

Schleswig-Holsteinischer Landtag. Umdruck 17/3126 Schleswig-Holsteinischer Landtag Umdruck 17/3126 Techniker Krankenkasse, Postfach 4340, 24042 Kiel Schleswig-Holsteinischer Landtag Sozialausschuss Herrn Christopher Vogt, MdL Postfach 7121 24171 Kiel

Mehr

Symposium Schweizer Spitzenmedizin 2015 Antwort der Versicherungsbranche auf falsche Anreize

Symposium Schweizer Spitzenmedizin 2015 Antwort der Versicherungsbranche auf falsche Anreize Symposium Schweizer Spitzenmedizin 2015 Antwort der Versicherungsbranche auf falsche Anreize Otto Bitterli, CEO Sanitas Rüschlikon, Swiss Re Centre for Global Dialogue, 2. Oktober 2015 Agenda 1. Ausgangslage

Mehr

DRK Krankenhaus Neuwied Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn

DRK Krankenhaus Neuwied Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn DRK Krankenhaus Neuwied Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn Gefäßzentrum optimale Diagnose und Therapie Unser Leistungsspektrum: Diabetisches Fußsyndrom: Die Betroffenen haben meist kein

Mehr

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas Eltern-Broschüre Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern Katholischer Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Münster

Mehr

Exkurs: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

Exkurs: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen Exkurs: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen 139a SGB V Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (1) Der Gemeinsame Bundesausschuss nach 91 gründet

Mehr

Integrierte Versorgung vor Ort

Integrierte Versorgung vor Ort Integrierte Versorgung vor Ort Expertenworkshop Neue Geschäftsmodelle durch Vernetzung im Gesundheitsbereich, 11. November, Berlin Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender KKH Herausforderung in der Versorgung

Mehr

SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG AUF DEN ERSTEN BLICK

SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG AUF DEN ERSTEN BLICK SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG AUF DEN ERSTEN BLICK Eine Optimierung für Suchmaschinen trägt zu einer wesentlichen Verbesserung der Sichtbarkeit und Bekanntheit Ihres Unternehmens bei. Steigern Sie die Besucherzahlen

Mehr

Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA

Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA MEDIENBEOBACHTUNG MEDIENANALYSE PRESSESPIEGELLÖSUNGEN Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA Risiken kennen, Chancen nutzen. So profitiert Ihr Unternehmen von

Mehr