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1 Wirtschaft studieren, Wirtschaft verstehen, Wirtschaft gestalten!

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3 Inhaltsverzeichnis Grußwort des Dekans 5 Julius-Maximilians-Universität 6 Stadt Würzburg 8 Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät 10 Serviceeinrichtung der Fakultät 13 Übersicht der Studiengänge der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät 14 Bachelorstudiengänge 16 Wirtschaftswissenschaft 16 Wirtschaftsinformatik 17 Wirtschaftsmathematik 18 Nebenfach Wirtschaftswissenschaften 19 Masterstudiengänge 20 Business Management und Economics 20 Wirtschaftsinformatik 22 Wirtschaftsmathematik 23 China Business and Economics 23 Chinese and Economics 23 Weiterbildungsstudiengänge 24 Executive Master of Business Administration 24 MBA Purchasing & Supply Chain Management 25 Auslandskooperationen 26 KOMPASS Tutoren- und Mentorenprogramm 28 Georg-von-Schanz-Gesellschaft e.v. Förderverein der Fakultät 29 Professorinnen und Professoren der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät 30 Prof. Dr. Norbert Berthold 32 Prof. Dr. Peter Bofinger 33 Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky 34 Prof. Toker Doganoglu, Ph.D. 35 Prof. Dr. Florian Englmaier 36 Prof. Dr. Hans Fehr 37 Prof. Dr. Doris Fischer 38 Prof. Dr. Dirk Kiesewetter 39 Prof. Dr. Leonhard Knoll 40 Prof. Dr. Martin Kukuk 41 Prof. Dr. Hansrudi Lenz 42 Prof. Dr. Margit Meyer 43 Prof. Dr. Michael Pflüger 44 Prof. Dr. Richard Pibernik 45 Prof. Norbert Schulz, Ph.D. 46 Prof. Dr. Andrea Szczesny 47 Prof. Dr. Frédéric Thiesse 48 Prof. Dr. Rainer Thome 49 Prof. Dr. Marcus Wagner 50 Prof. Dr. Ekkehard Wenger 51 Prof. Dr. Axel Winkelmann 52 Prof. Dr. Thomas Zwick 53 Kooperationen mit der Wirtschaft 54 Alumni 55 Studentische Organisationen 56 Kontakt 58 Impressum 59

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5 Grußwort des Dekans Sehr geehrte Damen und Herren, mit dieser Broschüre stellen sich Ihnen die Professorinnen und Professoren vor, die an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Julius-Maximilians- Universität forschen und lehren. Unsere Fakultät ist ein vergleichsweise junger Bestandteil einer der ältesten und traditionsreichsten Universitäten Deutschlands. Wirtschaftswissenschaftliche Lehrstühle gibt es bereits seit der Gründung der Juristischen Fakultät im Jahre Seit 1968 bilden die Wirtschaftswissenschaften eine eigenständige Einheit. Die steigenden Studierendenzahlen der letzten Jahre haben wir für einen strategischen Ausbau der Fakultät auf nunmehr achtzehn Lehrstühle genutzt. In den wirtschaftswissenschaftlichen Kernbereichen Finance, Accounting & Taxation, Management, Personal & Marketing, Wirtschaftsinformatik, Supply Chain Management & Logistic sowie Volkswirtschaftslehre sind wir in Forschung und Lehre gut aufgestellt. Als Beleg für die Forschungsstärke unserer Fakultät mögen das wiederholt gute Abschneiden mehrerer junger Kollegen im Handelsblatt Ranking Betriebswirtschaftslehre ebenso wie die gute Platzierung der Volkswirte im CHE-Forschungsranking gelten. Würzburger Wissenschaftler werden aber nicht nur in der Scientific Community wahrgenommen. Unter dem Motto Wirtschaft trifft Wissenschaft führt die Fakultät in Kooperationen mit der IHK Würzburg-Schweinfurt regelmäßig praxisrelevante Veranstaltungen und Projekte durch. Die Professorinnen und Professoren der Fakultät bemühen sich auf vielfältige Weise um den Transfer wirtschaftswissenschaftlicher Forschung in die Praxis. Und die Namen des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger und des Bankenkritikers Ekkehard Wenger sind weit über die Grenzen unserer Region hinaus einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In der sog. Neuen Universität am Sanderring studieren aktuell rund Studierende in wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen. Allen Studiengängen gemeinsam ist eine breite, methodisch fundierte Ausbildung in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Daneben unterstützen wir internationale Studienerfahrungen unserer Studierenden aktiv mit unserem dichten Netzwerk ausländischer Partneruniversitäten. Unsere Studierenden schätzen neben dem breiten Fächerangebot die noch immer überschaubaren Gruppengrößen und die, nicht zuletzt dank der in diesem Semester letztmalig erhobenen Studienbeiträge, guten Betreuungsrelationen. Wir, die Dozentinnen und Dozenten der Fakultät, legen Wert auf einen engen Kontakt und Meinungsaustausch mit unseren Studierenden über die Lehrveranstaltungen hinaus, etwa durch die gemeinsame Teilnahme von Professoren und Studierenden am alljährlichen Würzburger Residenzlauf, beim traditionellen Professorenzapfen mit Bier und Bratwurst und bei unseren Examensfeiern in der Neubaukirche, dem Festsaal der Universität. Die Georg-von-Schanz-Gesellschaft e.v., der Förderverein der Fakultät, unterstützt diese Aktivitäten regelmäßig finanziell. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Durchblättern dieser Broschüre und hoffe, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung an unserer Fakultät begrüßen zu dürfen. Ihr Prof. Dr. Dirk Kiesewetter (Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät) 5

6 Julius-Maximilians-Universität: Tradition und Expansion Die Wurzeln der Universität Würzburg reichen zurück bis in das Jahr Sie war damals nach den Universitäten Prag, Wien, Heidelberg, Köln und Erfurt die sechste Hochschulgründung im deutschsprachigen Raum, die allerdings in den Jahren nach 1413 u.a. aufgrund von Finanzierungsproblemen keinen Bestand hatte. Die Wiederbegründung der Universität erfolgte durch Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn im Jahre Heute über 400 Jahre später kann sie auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Berühmte Wissenschaftler wie Rudolf Virchow, Carl Siebold, Wilhelm Conrad Röntgen und Franz Brentano lehrten und forschten an der Würzburger Universität. Mit rund Beschäftigten gehören die Universität und ihr Klinikum zu den größten Arbeitgebern in der Region Mainfranken. Über Jahrhunderte gewachsen, verfügt die Universität Würzburg über das breite Fächerspektrum einer Volluniversität. Derzeit studieren in mehr als 100 Studiengängen rund Studierende an zehn Fakultäten, rund 10 % hiervon sind an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät eingeschrieben. Im letzten Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus dem Jahr 2012, das auf der Höhe der bewilligten Drittmittel basiert, erreicht die Universität Würzburg Platz 15 unter 96 deutschen Universitäten. Die Universität Würzburg ist Mitglied der German U15, einem Zusammenschluss großer, forschungsstarker und in der Medizin führenden Volluniversitäten. Attraktive Uni-Zentren Das zentrale Campus-Gelände liegt auf einer Anhöhe am Stadtrand mit bestem Blick auf die Stadt. Universitätsbibliothek, Rechenzentrum und zahlreiche Institute befinden sich am Hubland, wie auch das Uni-Sportgelände, eine Mensa und einzelne Wohnheime. Auf den großzügigen Grünflachen des Campus wird nicht nur gelernt, sondern auch Beachvolleyball gespielt, gejoggt, gefeiert oder einfach nur das (Studenten-) Leben und der unvergleichliche Blick auf die Stadt genossen. Universitätsbibliothek am Hubland Der neue Campus Hubland Nord Das Hubland-Areal wurde im Jahr 2009 um 39 Hektar erweitert. Auf dem neuen Campus Hubland Nord befinden sich unter anderem das Didaktik- und Sprachenzentrum, ein Bibliotheks- und Seminarzentrum sowie ein Zentrum für Theoretische Naturwissenschaften. Zudem haben einige Verwaltungseinheiten der Universität dort einen neuen Standort gefunden. Wegweiser am neuen Campus Hubland Nord 6

7 Studieren in historischen Gebäuden Dank der langen Tradition der Universität lässt es sich in Würzburg auch in historischen Gebäuden studieren. Die Juristen sind in der Alten Universität neben der Neubaukirche in der Innenstadt beheimatet; auch der Sitz der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, die Neue Universität am Sanderring, befindet sich in zentraler Innenstadtlage. Weitere geschichtsträchtige Institute aus dem 19. Jahrhundert stehen entlang des Röntgenrings. Dort haben viele Nobelpreisträger gearbeitet, wie etwa Wilhelm Conrad Röntgen oder Klaus von Klitzing. Ein ganz besonderes Privileg genießen u.a. die Studierenden der Altertumswissenschaften: im Toscana-Saal, einem Prachtstück des UNESCO- Weltkulturerbes Würzburger Residenz, können die Studierenden den Ausführungen ihrer Professoren lauschen. High-Tech-Einrichtungen Das heißt aber nicht, dass ein Studium in Würzburg nur in altehrwürdigen Gemäuern abläuft. Die angehenden Mediziner werden u. a. in den hoch modernen Zentren für Operative und Innere Medizin ausgebildet. Die Neubauten für Informatik und Pharmazie sind erst wenige Jahre jung, ebenso wie das Sportzentrum und der Zentrale Hörsaalbau am Hubland. Genau dieses Miteinander von Geschichte und Moderne macht Würzburg zu einem attraktiven und lebenswerten (Studien-)Ort! Zentralles Hörsaalgebäude am Hubland. Alte Universität Residenz in Würzburg 7

8 Studieren in einer Stadt mit Geschichte und kultureller Vielfalt Was darf es sein: Weltkulturerbe, Weinfest oder vielleicht eines der zahlreichen Festivals angefangen beim Mozart-Fest über das Africa Festival bis hin zum Umsonst und Draußen? Gründe, die für Würzburg sprechen, gibt es jedenfalls mehr als genug. Die kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken ist mit ca Einwohnern groß genug, um alles zu bieten, was Studierende zum Leben brauchen. Zugleich ist sie überschaubar, eine Stadt mit kurzen Wegen. Neben weltbekannten Sehenswürdigkeiten, vorzüglichen Weinen, lokalen Spezialitäten und fränkischer Lebensart hat die Universitätsstadt eine lebendige Kunst- und Kulturszene mit international bekannten Festivals zu bieten. Günstige Verkehrslage Wer in Würzburg studiert, lebt in der Mitte Deutschlands. Die attraktive Stadt liegt so günstig an Autobahnen und Schienen, dass kein Weg an ihr vorbeiführt. Die Innenstadt ist sehr konzentriert. Sie lässt sich mit dem Fahrrad oder zu Fuß leicht bewältigen, mit der Straßenbahn hat man sie in einigen Minuten durchquert. Auch überregional ist Würzburg hervorragend angebunden: Die Stadt liegt an den Autobahnen A3 Nürnberg-Frankfurt, A7 Kassel-Ulm und A81 Stuttgart, der ICE-Bahnhof ist ein wichtiger Knoten im Schienennetz der Bahn und die Flughäfen Frankfurt und Nürnberg sind bei günstiger Verkehrslage auch nur ca. eine Stunde mit dem Auto entfernt. Jung und lebendig Mehr als Studierende sind an der Universität eingeschrieben, gut an der Fachhochschule und noch einmal rund 700 an der Hochschule für Musik. Das ergibt zusammen über Studierende eine ganze Menge bei einer Einwohnerzahl von Die Studierenden halten die Stadt jung und lebendig. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten Würzburg zeigt ein sehr wechselseitiges Stadtbild. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Würzburg bei einem Luftangriff fast komplett zerstört. Trotzdem findet man hier noch genug alte Bausubstanz, um die Stadt zu den sehenswertesten in Deutschland zu rechnen, wie die jährlichen Rekordzahlen bei den Tagestouristen zeigen. Die weltberühmte Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Im Jahr 2004 konnte Würzburg das jährige Stadtjubiläum feiern. Atmosphäre am Flussufer Leben am Fluss: Im Blickfeld eines jeden Besuchers steht die Alte Mainbrücke. Mit ihren altehrwürdigen Steinfiguren und dem schönen Blick auf Festung, Käppele und Altstadt bietet sie vor allem abends ein besonderes Flair. Für Atmosphäre sorgen auch die Promenaden, Wiesen und Biergärten entlang des Mains. Die neuesten Attraktionen: Am Stadtstrand die Füße in den Sand stecken oder beim Hafensommer Kabarett und Konzerte auf einer schwimmenden Bühne genießen. Wein und Lebensgefühl Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe der die Stadt am Main und übrigens ganz besonders den Wein vom Stein sehr schätzte beschreibt die Liebe der Franken zu ihrem eigenen Wein. Insbesondere in den Sommermonaten zeichnet sich Würzburg durch eine einzigartige Atmosphäre und ein entspanntes Lebensgefühl aus. Die zahlreichen Weinfeste sind ein Treffpunkt für Jung und Alt und für viele Reisende aus nah und fern ein Grund, der Stadt (mal wieder) einen Besuch abzustatten. Gemäßigtes Klima Würzburg zeichnet sich durch ein gemäßigtes Klima aus und gehört aufgrund der Kessellage zu den deutschen Städten mit den geringsten Niederschlägen. Nicht nur im Sommer kann es über Wochen hinweg trocken bleiben das milde Weinbauklima lässt grüßen. 8

9 Alte Mainbrücke mit Blick auf die Festung Marienberg 9

10 Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Tradition und Moderne Im Jahre 1968 entstanden aus der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät, an der z.b. der Finanzwissenschaftler Georg von Schanz lehrte, die Juristische und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät leistet derzeit mit 21 betriebs- und volkswirtschaftlichen Professuren, rund 60 wissenschaftlichen Mitarbeitern sowie 15 Verwaltungsstellen eine breite und forschungsorientierte Ausbildung für ihre rund Studierenden; hiervon sind rund 70 % in Bachelorstudiengängen und rund 30 % in Masterstudiengängen eingeschrieben. In den letzten Jahren wurde die Fakultät stetig ausgebaut, neue Professuren wurden eingerichtet und interdisziplinäre Kooperationen aufgebaut, z.b. die Graduate School of Law, Economics and Society (GSLES) oder das Forschungszentrum Risikomanagement (FZRM). Neben den grundständigen Studiengängen engagiert sich die Fakultät auch in der berufsbegleitenden Weiterbildung und bietet als eine der ersten staatlichen Universitäten Deutschlands seit 1999 ein Executive- MBA-Programm an. Leitbild Studium und Lehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sind darauf ausgerichtet, die Theorien, Modelle und Methoden der wirtschaftswissenschaftlichen Teildisziplinen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre dem Stand der Wissenschaft und der Qualifikationsebene (Bachelor, Master, Doktorat) entsprechend zu lehren. Gesellschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen sind zu berücksichtigen. Der wissenschaftlichen Urteilsund Argumentationsfähigkeit kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bildet für hochqualifizierte Berufe in Unternehmen sowie privaten und öffentlichen Organisationen bei klarer Differenzierung des Abschlussgrades aus. Im Vordergrund steht die Vermittlung ökonomischer Fachkenntnisse und Kompetenzen. Hierbei geht es nicht allein um Fakten- und Formelwissen, sondern um die Fähigkeit zur selbständigen Fällung wissenschaftlich fundierter Entscheidungen im ökonomischen Kontext unter Berücksichtigung ethischer Aspekte auch in neuen Problemsituationen. Interkulturelle Sensibilität wird u.a. durch Auslandsaufenthalte aktiv gefördert. Im Ausland erbrachte Leistungen können in den Bachelor- und Masterstudiengängen angerechnet werden. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät versteht sich etwa in Abgrenzung zu privaten reinen Business Schools als Teil der gesamten Universität. Prunkvoll: das frühere Treppenhaus der Sanderring-Uni. Bild: Universitätsbauamt Sie nutzt dies durch aktive Beteiligung an interdisziplinären Studiengängen, wie z.b. Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsmathematik, China Business and Economics, Europäisches Recht. Die Fakultät wirkt an der Graduiertenschule Law, Economics and Society mit. Damit trägt die Fakultät der Interdisziplinarität, der fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit und der Vielfalt der Studiengänge an der Julius-Maximilians-Universität Rechnung. Innerhalb der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wird auf eine enge Verbindung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Forschungs- und Lehrinhalte Wert gelegt; dies wird bei der Gestaltung der Studiengänge berücksichtigt. Interdisziplinarität wird auch innerhalb der Fakultät bei Berücksichtigung der teildisziplinspezifischen Besonderheiten gelebt. 10

11 Profile und Schwerpunkte Die in dieser Broschüre enthaltenen Profile der Professorinnen und Professoren informieren über die jeweiligen Lehr- und Forschungsschwerpunkte sowie über sonstige Aktivitäten. Angesichts der hohen Auslastung in der Lehre sind die Forschungsleistungen dokumentiert in Publikationen und Drittmitteleinwerbungen beachtlich. Im letzten Handelsblatt Ranking der Betriebswirtschaftslehre aus dem Jahre 2012 zählen drei Professoren der Fakultät zu den besten 100 Forschern unter 40 Jahre; zwei Kollegen sind unter den besten aktuellen Forschern seit 2008 zu finden. Insgesamt gehört die Fakultät in der Betriebswirtschaftslehre gemessen am Pro-Kopf- Ranking zu den Top 25 unter 106 Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit den vorhandenen Professuren kann in der Lehre im Wesentlichen die thematische Breite der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt werden. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät hat sich vorrangig unter Ausbildungsaspekten bewusst für die Erhaltung der Themenbreite und gegen eine zu starke und riskante Profilbildung durch Festlegung auf nur wenige Schwerpunkte entschieden. Dies spiegelt sich auch in der Ausrichtung der Masterstudiengänge wieder, die zum Wintersemester 2010/2011 eingeführt wurden. Studierende sollen individuelle Schwerpunkte aus dem gesamten Bereich der Wirtschaftswissenschaft wählen können; dies kann als Fortsetzung der jahrzehntelang bewährten Tradition der Diplomstudiengänge angesehen werden. Neue Universität am Sanderring 11

12 Schwerpunkte Darüber hinaus wird es Spezialisierungen geben, die zwar isoliert betrachtet noch kein Alleinstellungsmerkmal darstellen, aber insgesamt zu einer Profilbildung der Fakultät führen. Zu diesen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören: Finanzierung, Rechnungswesen und Steuern; Logistik, Supply Chain Management, Wirtschaftsinformatik; Unternehmensführung, Personal und Organisation, Marketing; Forschungszentrum Risikomanagement; Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Europäische Wirtschaft: Graduate School of Law, Economics and Society. Zahlen und Fakten Im Zeitraum 2006 bis 2009 schlossen je Kalenderjahr durchschnittlich rund 190 Studierende ihr Studium mit einem Diplom in Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre ab. Im Zeitraum 2010 bis 2012 haben je Kalenderjahr im Durchschnitt rund 220 Studierende einen B.Sc. in Wirtschaftswissenschaft oder Wirtschaftsinformatik erreicht; hinzu kommt in diesem Zeitraum noch eine beträchtliche Zahl von über 100 Abschlüssen pro Jahr aus den auslaufenden Diplomstudiengängen. Anzahl in % Bachelor Wirtschaftswissenschaft ,77% Bachelor Wirtschaftsinformatik 205 7,58% Bachelor Wirtschaftsmathematik 200 7,40% Bachelor gesamt ,75% Master Business Management ,45% Master Wirtschaftsinformatik 85 3,14% Master Wirtschaftsmathematik 27 1,00% Master Economics 50 1,85% Executive MBA 76 2,81% Master gesamt ,25% Studierende gesamt % Studierende nach Studiengängen an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Würzburg (Stand: Oktober 2012, Zahlen für die Masterstudiengänge enthalten auch (wenige) Studierende der auslaufenden Diplomstudiengänge). Ohne Promotionsstudenten. 12

13 Serviceeinrichtung der Fakultät Das Studiendekanat als zentrale Anlaufstelle für Studierende Das Ziel der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ist es, den Studierenden eine fachlich kompetente Ausbildung zu bieten und sie auf einen qualifizierten Berufseinstieg vorzubereiten. Zur Professionalisierung der Studierendenberatung und der Studiengangskoordination wurde dank der Studienbeiträge ein zentraler Betreuungsbereich für die Studierenden geschaffen, in dem sich ein Team unter der Leitung des Studiendekans um alle Belange der Studierendenbetreuung kümmert. Zu den Aufgaben zählen die Haupt- und Nebenfachstudienberatung, die Mitarbeit bei der Gestaltung von Prüfungs- und Studienordnungen, die allgemeine Studiengangskoordination, die Mitarbeit bei der Organisation des Lehrangebotes, die Erarbeitung neuer Veranstaltungsprofile, die Betreuung des Auslandsprogramms und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen. Die Stabsstellen sind zudem zentraler Ansprechpartner für die unterschiedlichen Abteilungen der Zentralverwaltung und gestalten neue Strukturen mit. Seit August 2007 ist das neu eingerichtete Studiendekanat die zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden. Die dort geschaffenen Stabsstellen überwachen, steuern und optimieren alle Prozesse im Zusammenhang mit der Betreuung der Studierenden in den Bachelorund Masterstudiengängen und der Organisation des Studiums. Lichthof in der Neuen Universität am Sanderring 13

14 Übersicht der Studiengänge der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Zum grundständigen Angebot gehören die Bachelorstudiengänge Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik. Nach dem erfolgreichen Abschluss (B.Sc.) eines dieser Studiengänge können die Studierenden unter den folgenden konsekutiven Masterstudiengängen wählen: Business Management, Economics, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik (jeweils mit dem Abschluss M.Sc.). Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik wird in Kooperation mit der Fakultät für Mathematik und Informatik angeboten. Hinzu kommen zwei berufsbegleitend konzipierte Weiterbildungsstudiengänge (mit integriertem Auslandsaufenthalt) zum Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt Business Integration oder Purchasing & Supply Chain Management. Interdisziplinarität und Interkulturalität liegen der Fakultät besonders am Herzen. So wurden im Wintersemester 2012/13 die Masterstudiengänge Chinese and Economics und China Business and Economics unter der Verantwortung des Institutes für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens eingerichtet. Zudem beteiligt sich die Fakultät am interdisziplinären Projekt Globale Systeme und Interkulturelle Kompetenz. Bachelor Wirtschaftswissenschaft Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsmathematik Nebenfach Wirtschaftswissenschaft Master Business Management Economics Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsmathematik China Business and Economics Chinese and Economics Weiterbildung Executive Master of Business Administration MBA Purchasing & Supply Chain Management Zertifikate Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz-Zertifikat Risikomanagement-Zertifikat 14

15 Hauptgebäude am Sanderring 15

16 Bachelorstudiengänge Wirtschaftswissenschaft Der Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft mit dem Abschluss Bachelor of Science umfasst 180 ECTS- Punkte und ist auf sechs Semester ausgelegt. Der Studiengang vermittelt einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie über die Vielfalt der wissenschaftlichen Methoden. Die Studierenden erwerben wirtschaftswissenschaftliche Fachkenntnisse und erlernen soziale und kommunikative Kompetenzen. So bietet der Studiengang sowohl eine fundierte Basis für einen konsekutiven Masterstudiengang als auch eine gute Vorbereitung auf die berufliche Praxis. Die ersten beiden Semester zählen zur Grundlagenund Orientierungsphase. Die Studierenden erlernen methodische Grundlagen und eignen sich ein elementares betriebs- und volkswirtschaftliches Basiswissen an. Zudem erhalten sie einen umfassenden Einblick in zentrale ökonomische Fragestellungen und gewinnen einen Eindruck über mathematische und theoretische Konzepte, die sie im weiteren Verlauf ihres Studiums beschäftigen werden. Durch den erfolgreichen Abschluss der Grundlagenund Orientierungsphase qualifizieren sich die Studierenden automatisch für die zweite Phase des Bachelorstudiums. Neben dem Pflichtprogramm können die Studierenden ab dem dritten Semester aus einem Pool an attraktiven Wahlpflicht- und Schlüsselqualifikationsmodulen auswählen. Dieser Abschnitt bildet das Kernstück des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses. Zielsetzung und Charakteristika Überblick über die verschiedenen Disziplinen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie über die Vielfalt wissenschaftlicher Methoden Anrechnung praktischer Leistungen und fächerübergreifender Veranstaltungen mit interdisziplinärem Charakter Förderung der Mobilität von Studierenden durch die Nutzung von Austauschprogrammen und vereinfachte Anerkennung von Leistungen anderer Universitäten Konsequente Vorbereitung auf die berufliche Praxis durch den Erwerb wirtschaftswissenschaftlicher Fachkenntnisse und die Vermittlung sozialer und kommunikativer Kompetenzen Abschluss Regelstudienzeit Umfang Studienbeginn Bewerbungsstichtag Bachelor of Science 6 Semester 180 ECTS Wintersemester 15. Juli eines jeden Jahres Studienübersicht über den Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft Methoden BWL VWL Jura SQ* Summe Pflicht Wahlpflicht I Wahlpflicht II 30 (maximal 20 davon von anderen Fakultäten) Abschlussarbeit Summe ECTS * SQ= Schlüsselqualifikation

17 Wirtschaftsinformatik Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss Bachelor of Science umfasst 180 ECTS- Punkte und ist auf sechs Semester ausgelegt. Der Studiengang richtet sich in erster Linie an Abiturienten, die zeitkomprimiert alle nötigen Qualifikationen erwerben möchten, die für die Planung, Gestaltung und Entwicklung betrieblicher Informationsverarbeitung notwendig sind. Die Studieninhalte umfassen dabei die methodischen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre und der Wirtschaftsinformatik. Die Absolventinnen und Absolventen sollen lernen, Aufgaben der Planung, Gestaltung und Entwicklung betrieblicher Informationsverarbeitung selbständig zu lösen. Die ersten beiden Semester zählen zur Grundlagenund Orientierungsphase. Die Studierenden erlernen methodische Grundlagen insbesondere aus den Bereichen Informatik und Wirtschaftsinformatik und eignen sich elementares betriebs- und volkswirtschaftliches Basiswissen an. Zudem erhalten sie einen umfassenden Einblick in zentrale ökonomische Fragestellungen und gewinnen einen Eindruck über mathematische und theoretische Konzepte, die sie im weiteren Verlauf ihres Studiums beschäftigen werden. Durch den erfolgreichen Abschluss der Grundlagenund Orientierungsphase qualifizieren sich die Studierenden automatisch für die zweite Phase des Bachelorstudiums. Zielsetzung und Charakteristika Abschluss Regelstudienzeit Umfang Studienbeginn Bewerbungsstichtag Bachelor of Science 6 Semester 180 ECTS Wintersemester 15. Juli eines jeden Jahres Neben dem Pflichtprogramm können die Studierenden ab dem dritten Semester aus einem Pool an attraktiven Wahlpflicht- und Schlüsselqualifikationsmodulen auswählen. So bietet der Studiengang sowohl eine fundierte Basis für einen konsekutiven Masterstudiengang als auch eine gute Vorbereitung auf die berufliche Praxis. Studienübersicht über den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik Methoden BWL/VWL Kombination aus Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und Informationstechnik Anrechnung praktischer Leistungen und fächerübergreifender Veranstaltungen mit interdisziplinärem Charakter Förderung der Mobilität von Studierenden durch die Nutzung von Austauschprogrammen und die vereinfachte Anerkennung von Leistungen anderer Universitäten Konsequente Vorbereitung auf die berufliche Praxis durch den Erwerb erforderlicher wirtschaftswissenschaftlicher Fachkenntnisse und die Vermittlung sozialer und kommunikativer Kompetenzen Wirtschaftsinformatik Informatik SQ* Summe Pflicht Wahlpflicht I Wahlpflicht II 25 (maximal 20 davon aus der Informatik) Abschlussarbeit Summe ECTS 180 * SQ= Schlüsselqualifikationen 17

18 Bachelorstudiengänge Wirtschaftsmathematik Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik mit dem Abschluss Bachelor of Science umfasst 180ECTS-Punkte und ist auf sechs Semester ausgelegt. Der Studiengang wird als anwendungsorientiertes, interdisziplinäres Studium der Fakultät für Mathematik und Informatik und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten. Der Studiengang zeichnet sich durch eine grundlegende Ausbildung in Mathematik, Wirtschaftswissenschaft und Informatik aus. Durch die Schulung des analytischen Denkens erwerben die Studierenden die Fähigkeit, in der beruflichen Praxis an sie herangetragene Aufgabenstellungen selbständig zu bearbeiten. Die ersten beiden Semester zählen zur Grundlagenund Orientierungsphase. Die Studierenden erlernen mathematische Grundlagen und methodische Kompetenzen aus dem Bereich Informatik. Darüber hinaus eignen sie sich elementares betriebs- und volkswirtschaftliches Basiswissen an. Zudem erhalten sie einen umfassenden Einblick in zentrale ökonomische Fragestellungen und gewinnen einen Eindruck über mathematische und theoretische Konzepte, die sie im weiteren Verlauf ihres Studiums beschäftigen werden. Durch den erfolgreichen Abschluss der Grundlagenund Orientierungsphase qualifizieren sich die Studierenden automatisch für die zweite Phase des Bachelorstudiums. Zielsetzung und Charakteristika Vermittlung von Kenntnissen aus den wichtigsten Teilgebieten der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaft Erlernen der charakteristischen Methoden des mathematischen Schließens und Arbeitens Erwerben von vertieften Kenntnissen in speziellen Methoden der angewandten Mathematik und Stochastik und von Grundkenntnissen der Informatik Verständniss für die Fragestellungen, die sich in marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystemen sowohl für die Wirtschaftsordnung als auch für die Unternehmenspolitik ergeben Ausgeprägte Praxisnähe, die u.a. durch ein 6-wöchiges Unternehmenspraktikum oder die regelmäßigen Exkursionen zu Wirtschaftsforschungsinstituten oder international agierenden Großunternehmen erreicht wird Abschluss Regelstudienzeit Umfang Studienbeginn Bewerbungsstichtag Bachelor of Science 6 Semester 180 ECTS Wintersemester 15. Juli eines jeden Jahres Neben dem Pflichtprogramm können die Studierenden ab dem dritten Semester aus einem Pool an attraktiven Wahlpflicht- und Schlüsselqualifikationsmodulen auswählen. Dieser Abschnitt bildet das Kernstück ihres ersten berufsqualifizierenden Abschlusses. Studienübersicht über den Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik Mathematik BWL/VWL Informatik SQ* Summe Pflicht Wahlpflicht I Wahlpflicht II Abschlussarbeit Summe ECTS * SQ= Schlüsselqualifikation

19 Nebenfach Wirtschaftswissenschaften Das Bachelor-Nebenfach Wirtschaftswissenschaft umfasst 60 ECTS-Punkte und ist mit einem Bachelor- Hauptfach mit 120 ECTS-Punkten (z. B. Anglistik, Geographie, Germantistik, Pädagogik, Kunstgeschichte u.v.m. ) zu kombinieren. Das Fach Wirtschaftswissenschaft als Nebenfach vermittelt die methodische Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie fachbezogene Schlüsselqualifikationen. Wichtiger Hinweis: Ein Absolvent des Bachelornebenfaches Wirtschaftswissenschaft im Nebenfach erfüllt nicht die Zugangsvoraussetzungen für die Aufnahme eines Masterstudiums an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten, da hier u.a. vertiefte Kenntnisse in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre erforderlich sind, welche im Rahmen eines Nebenfaches nicht vermittelt werden können. Die Studierenden erwerben grundlegende Fähigkeiten zur eigenständigen wissenschaftlichen Analyse wirtschaftswissenschaftlicher Fragestellungen sowie zur selbständigen Anwendung von ökonomischen Kenntnissen und Fertigkeiten in Wirtschaft und Verwaltung. Abschluss Regelstudienzeit Umfang Studienbeginn Bewerbungsstichtag richtet sich nach dem Hauptfach 6 Semester 60 ECTS Wintersemester 15. Juli eines jeden Jahres 19

20 Masterstudiengänge Business Management und Economics Zielsetzung der Masterstudiengänge Business Management und Economics Bei der Konzeption der Masterstudiengänge hat sich die Fakultät in Anknüpfung an die Erfolgsgeschichte der Diplomstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre dazu entschieden, den Studierenden große Wahlfreiheiten bei der individuellen Studiengestaltung zu ermöglichen. Die Studierenden haben einerseits die Möglichkeit, vom ersten Tag ihres Studiums an eine berufsgruppenorientierte Ausbildung zu wählen, um die Kompetenzen zu erwerben, die für bestimmte Berufsgruppenfelder (z.b. Steuerberatung, Wirtschaftsinformatik, Personalökonomik, Bankwirtschaft oder Forschungsinstitute) notwendig sind. Andererseits besteht die Möglichkeit, sich sein Studium individuell aus bis zu 18 Schwerpunkten zusammenzusetzen. Diese charakterisieren die Schwerpunkte der Betriebs- und Volkswirtschaftlichen Lehrstühle. Mit der Wahl der Vertiefung (berufsgruppenspezifisch oder individuelles Profil) bestimmen die Studierenden ihre eigene und individuelle Studienausrichtung. Bereits seit Jahrzehnten hat sich diese Form der Ausbildung bewährt und unsere Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Dieses Modell ist in Bayern einzigartig und eröffnet die Option einer flexiblen Studiengestaltung sowie die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszublicken. 1. Semester 2. Semester 3. Semester Vertiefung (60 ECTS-Punkte) Pflicht- und Wahlpflichtmodule aus einer Vertiefung Interdisziplinärer Bereich (30 ECTS-Punkte) Wahlpflichtmodule aus einem fächerübergreifenden Pool 4. Semester Masterthesis (30 ECTS-Punkte) Interdisziplinärer Bereich Der Interdisziplinäre Bereich wurde eingerichtet, damit die Studierenden neben der fachlichen Vertiefung auch Fächer aus anderen wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen besuchen können. Im Interdisziplinären Bereich stehen hierfür Platzhalter zur Verfügung. Zusätzliche Leistungen (z.b. aus dem Ausland, von anderen Hochschulen oder ein kurzfristiges Zusatzangebot) können so in das Curriculum aufgenommen werden. 20

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