Herausforderung und Chancen für den Endkunden

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1 Intelligente Energienutzung Herausforderung und Chancen für den Endkunden 19. Technologie- und Innovationsforum Pfalz Prof. Dr. Frank Bomarius

2 Smart - was ist das? Wir sprechen heute von smarten Geräten oder Systemen, wenn diese intelligent anmutende Funktionen haben Intelligentes Verhalten wird attribuiert, wenn das System ohne unser Zutun (vorausahnend) das jeweils Richtige tut Die Intelligenzanmutung entsteht oft aus Vernetzung (einfacher) Systeme Beispiele: Assistenzsysteme im KFZ, Gebäudeautomatisierung Raddrehsensor Abstandssensor Lenkeinschlag Drehmoment Aktueller Gang GPS Position ABS ESP Bremsassistent Autom. Gangwahl Temperatursensor Windsensor Wettervorhersage Helligkeitssensor Bewegungsmelder Uhr / Kalender An Jahreszeit und Tageszeit angepasste Lichtsteuerung Vorauseilende Klimatisierung Minimale Kosten für Energie Wärme-/Kältespeicher-Management

3 Smart Home

4 Bestandsaufnahme am Beispiel Smart Home Komfort Sicherheit punktuelle Lösungen oder teure Bussysteme VDS geprüfte Anlagen, nicht integriert Intelligentes Energie-Management Ambient Assisted Living (AAL) Konvergenz (IP V6, IP-TV, VoIP) Smart Metering punktuelle, nicht integrierte Systeme (Heizungssteuerung) erste roll-out fähige Lösungen zeichnen sich ab Hausanschluss, Bandbreite, strukturierte Verkabelung im Haus Hausanschluss, Verkabelung im Haus, Smart Meter Services IKT Plattformen, Betreiber, Geschäftsmodelle (auch Contracting) Technologie ist eigentlich verfügbar Es mangelt an Standardisierung di i und Integration ti Kosten sind noch zu hoch Serviceanbieter fehlen noch

5 Internet der Energie Durchgehendes Informationsnetz ist Grundlage für das Smart Grid [ Quelle: Internet der Energie IKT für die Energiemärkte der Zukunft, BDI AK ]

6 Smart Consumer als Teilnehmer im Smart Grid Übergabepunkt und Verbrauchsmessung Infrastruktur Geräte Zuverlässige Kommunikation Sparten-integrierend (multi-utility metering) An jeder Wohneinheit (statt im Keller) [in der Wirtschaft ist man da weiter] Erfüllt Anforderungen an Zuverlässigkeit Sicherheit immer verfügbare Notrufmöglichkeit Metering regelmäßig verfügbare Fernablesung Erfüllt Anforderungen an die (Daten-)Sicherheit Sind lastmanagement-fähig Kühlen, Gefrieren, Raumheizung, Brauchwasser, Prozeßwärmespeicher,

7 Einige Baustellen für Implementierung intelligenter Energienutzung Verbrauchsgeräte müssen kommunikativ aufgerüstet werden und steuernde Eingriffe anbieten Wärme, Kälte muss gepuffert werden können setzt t größere Speicher voraus; Bauteilaktivierung (dezentrale) Erzeuger müssen kommunikativ aufgerüstet werden und steuernde Eingriffe anbieten Vergütungsmodelle, die gesteuerte Einspeisung attraktiv machen ggf. über Zwang/Anreiz Speicherkapazität aufzubauen Smart Metering Standards, Investitionssicherheit Hausanschlusspunkt und Verkabelung im Haus Wie entsteht ein regional gut abgestimmter Mix an Erzeugung g und Verbrauch Gesamtsystemeffizienz? Systemsicherheit und Stabilität

8 Arbeitsgebiete des IESE in diesem Kontext Definition einer integrierten Plattform für Smarte Systeme Standardisierten Aufbau definieren Partner für die SW-Entwicklung Beratend bei der HW-Auswahl Definition der SW-Architektur Architektur (Entwurf und Bewertung) Qualitäten Safety Security QoS

9 Beispiele von Arbeiten des IESE AAL-Multisensor (CeBit 2011) Sturz Bewegungslosigkeit Temperatur Luftqualität Mobile Geräte für Energiemanagement Services (AAL, u.a.) Soziale Teilhabe (LEA) Automatisierung Smart Farming

10 Vielen Dank! Kontakt: Prof. Dr. Frank Bomarius Tarifsimulator auf der IESE web-site, Forschungsbereich: SmartEnergy

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