MISSIO PRIESTER- PATENSCHAFTEN Unterstützen Sie einen Priesterseminaristen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Ozeanien persönlich und direkt.

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1 Meine größte Sehnsucht ist, Gott und den Menschen als Priester zu dienen. MISSIO PRIESTER- PATENSCHAFTEN Unterstützen Sie einen Priesterseminaristen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Ozeanien persönlich und direkt.

2 Father Emanuel Bereits mit 14 wusste ich, dass ich Priester werden möchte. Ich hatte immer großen Respekt vor Father Ubald. Er predigt nicht nur Versöhnung, er lebt sie auch. Seminarist Wilson Als zukünftiger Missionar muss ich meinen Charakter formen, um anderen helfen zu können. Seminarist Joel Was uns zusammenbringt ist der Wunsch nach einem Leben in der Gemeinschaft. Seminarist Peter In der Schule können wir den Kindern weitergeben, was wir hier gelernt haben. Vor allem Respekt und Nächstenliebe. Bruder Dennis Cooper Um Menschen in ihrer Heimat zu helfen, brauchen die Novizen viel Kraft. Wir unterstützen sie dabei, ihrer Berufung zu folgen. Grüß Gott! MISSIO PRIESTERPATENSCHAFTEN Leo-M. Maasburg Die Priester in den Ländern des Südens haben die Not der Unterdrückten stets vor Augen und helfen oft auch unter Einsatz ihres Lebens den Ärmsten der Armen. Auch Sie können durch Ihren Beitrag und Ihr Gebet jungen Männern die Tür dazu öffnen, solch ein Priester zu werden! Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Es ist eine große Freude für mich als Priester, für die Ausbildung und Unterstützung von zukünftigen Priestern in den Ländern des Südens zu bitten, die den Ruf verspüren,»im Weinberg des Herrn zu arbeiten«. Die Ortskirchen in den Ländern des Südens haben kaum finanzielle Mittel für die Ausbildung der jungen Männer zur Verfügung. Viele Seminaristen können nicht einmal verpflegt werden, wie uns immer wieder von verzweifelten Bischöfen berichtet wird. Dabei sind es gerade die Priester, die in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien die Liebe Gottes in den entlegensten Dörfern dieser Erde, in den überquellenden Slumgebieten der Großstädte, unter Hungernden, Gequälten und Vertriebenen aufleuchten lassen. Sie haben die Not der Unterdrückten stets vor Augen und helfen oft auch unter Einsatz ihres Lebens den Ärmsten der Armen. Darum erbitten wir Ihre Hilfe Hilfe, die reichen Segen bringt! IHRE HILFE WIRD ZUM SEGEN FÜR VIELE ANZAHL DER EINWOHNER PRO PRIESTER: EUROPA: OZEANIEN: AFRIKA: LATEINAMERIKA: ASIEN: Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich betreuen im Rahmen der»aktion Priesterausbildung«derzeit 83 Priesterseminare in 40 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien. Insgesamt werden mehr als Priesterseminaristen von Österreich aus begleitet. Doch liegen uns Anträge von mehr als 300 Priesterstudenten vor, für die wir noch Förderer suchen. Mit Ihrer Hilfe unterstützen die Päpstlichen Missionswerke die vier Jahre des Theologiestudiums. Die Studienzeit stellt für den einzelnen Seminaristen auch eine Zeit der persönlichen Reifung und Prüfung dar. Das Studium endet mit der Priesterweihe. Sie können einem bestimmten Seminaristen den Weg zum Priestertum ermöglichen. Mit 47,50 Euro pro Monat werden Sie Pate und helfen dem Seminaristen, Priester zu werden. Manche Gönner ziehen es vor, den gesamten Betrag jährlich zu spenden, das sind 570 Euro. Ihre Hilfe kann weite Kreise ziehen: Mehr als 20 Bischöfe gingen aus jenen Seminaristen hervor, die Missio in den vergangenen Jahrzehnten unterstützte. Mit Ihrer Unterstützung gehen Sie keine vertragliche Verpflichtung ein. Sie helfen, solange Sie können oder wollen. 2 3

3 Novize Elly Ich wurde in der Schule von Maristen unterrichtet. Diese Brüder waren meine Vorbilder, ihretwegen bin ich hier auf Fidschi. Papst Benedikt XVI. Nichts wird je den Dienst der Priester im Leben der Kirche ersetzen. Nichts wird je eine Messe für das Heil der Welt ersetzen. DIE AUSBILDUNG IM PRIESTERSEMINAR BEREITET AUF VIELE HERAUSFORDERUNGEN VOR Priester in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien stehen vor einer Fülle von Herausforderungen: Sie verkünden Christus, das Heil der Welt, sie feiern die Hl. Messe, nehmen die Beichte ab und beten mit und für die Menschen, die sie als Seelsorger in allen Lebensabschnitten begleiten. Darüber hinaus sind sie oft die erste Anlaufstelle für alle Kranken, Armen und Hilfesuchenden ihrer großen Pfarrgebiete. Priester schenken den Menschen Trost und Hoffnung in Notlagen, bei Schicksalsschlägen und Naturkatastrophen. Im Alltag, der oft von widrigsten Lebensbedingungen und großer Armut geprägt ist, stehen sie den Gläubigen und den Menschen am Rande der Gesellschaft mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie bauen Schulen, Waisen- und Krankenhäuser auf, holen die Kinder von den Straßen und schenken Ihnen somit eine Zukunft. Oft müssen Sie allerdings große Entfernungen zurücklegen und können ihre Gemeinden nur ein Mal pro Monat oder seltener besuchen. In den Missionsdiözesen sind die Priester für wesentlich mehr Gläubige zuständig als in Europa. Häufig werden Priester auch von Andersgläubigen als Schiedsrichter in vielen Lebensfragen oder als Friedensstifter zwischen verfeindeten Gruppen hinzugezogen. Die Seminare müssen ihren Kandidaten daher nicht nur eine fundierte theologische sondern auch eine umfassende und praxisori- BITTE ÜBERNEHMEN SIE DIE PATENSCHAFT FÜR EINEN PRIESTER- SEMINARISTEN entierte Ausbildung vermitteln. In den Ländern des Südens ist der Priester nicht nur ein Seelsorger, er ist Helfer, Vertrauensmann und Ratgeber. Durch sein Wirken lässt er überall die Liebe und den Frieden Gottes aufleuchten. Wir bitten Sie als Paten den Seminaristen während seiner Ausbildung und darüber hinaus in Ihre Gebete einzuschließen. Der Seminarist tut dasselbe für seinen Paten. Darüber hinaus feiert er nach seiner Weihe regelmäßig eine Hl. Messe für seinen Paten. Helfen Sie jungen Menschen aus den Ländern des Südens, die den Ruf zur Arbeit»im Weinberg des Herrn«verspüren, ihren Weg zum Priestertum gehen zu können. Novize Joel Nach unserer Zeit hier sind wir uns alle sicher, dass wir unserer Berufung folgen. WIE KANN ICH EINEN MISSIO PRIESTERSEMINARISTEN UNTERSTÜTZEN? Sie melden sich für die Unterstützung eines (oder mehrerer) Priesterseminaristen bei Missio an (per Telefon, mit der beigefügten Postkarte, per oder mit einem kurzen Brief) siehe Seite 7 unten. Nach der Anmeldung erhalten Sie ein Datenblatt mit Informationen über den Priesterstudenten, den Sie fördern (Name, Alter, Herkunft, Beginn des Studiums, Foto). Zusätzlich erhalten Sie Zahlscheine, die von Missio mittels einer Nummer für die Unterstützung dieses Studenten gekennzeichnet sind. So ist sichergestellt, dass Ihre Novize Stephen Wir lernen hier in der Gemeinschaft, neben unserem Studium, auch mit den praktischen Dingen des Lebens umzugehen. Novize Ishmael Wir erfahren jeden Tag aufs Neue, dass es möglich ist, mit der Hilfe Gottes die Schwierigkeiten des Lebens zu meistern. Einzahlung nur der Förderung»Ihres«Seminaristen zugute kommt. Sie geben bei der Anmeldung bekannt, in welchen Abständen Sie einzahlen wollen (z.b. jährlich, monatlich). Ein- bis zweimal jährlich werden Sie von Missio über den Studienfortschritt des Studenten informiert (dies hängt davon ab, in welchen Abständen Informationen aus dem jeweiligen Priesterseminar eintreffen). Wann immer uns Informationen besonderer Art über den von Ihnen unterstützten Seminaristen erreichen, werden diese an Sie weitergeleitet. Mit der Priesterweihe des Studenten endet das Ausbildungsstipendium und damit auch die Betreuung durch Missio. Sobald wir von der Priesterweihe hören, werden Sie selbstverständlich von diesem Festtag informiert. Viele Seminaristen bedanken sich bei ihren Paten mit herzlichen und sehr persönlichen Briefen. 4 5

4 FRAGEN UND ANTWORTEN ZU MISSIO PRIESTERPATENSCHAFTEN Papst Franziskus Liebe Gläubige, seid euren Priestern nahe mit Zuneigung und mit Gebet, damit sie immer Hirten nach dem Herzen Gottes seien. KOSTET DAS STUDIUM IN ALLEN LÄNDERN GLEICH VIEL? Die Gesamtkosten der Ausbildung für einen Priester gehen in vielen Ländern weit über den Betrag des Stipendiums hinaus und hängen von den Lebenserhaltungskosten in den einzelnen Ländern ab. Diese Mehrkosten werden aus Eigenmitteln der Ortskirche und allgemeinen Spenden zur Priesterausbildung gedeckt. Nach Möglichkeit leisten auch die Familien der Priesterseminaristen einen Beitrag für Unterkunft und Verpflegung (oftmals auch in Form von Naturalien). Missio bietet im Bereich seiner Möglichkeiten Hilfe an, z.b. bei Übersetzungen. Da solche Dienste jedoch Kosten verursachen, bitten wir Sie, diese nur in Ausnahmefällen in Anspruch zu nehmen. So ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Spendengeldern gesichert. SOLLTE MAN SEMINARISTEN NACH ÖSTERREICH EINLADEN? Oft bieten Spender dem Priesteramtskandidaten weitere finanzielle Hilfe an oder laden diesen nach Österreich ein. Dadurch wird eine einzelne Person aus einem ganzen Kreis Unterstützungswürdiger besio. So ist sichergestellt, dass nur jene unterstützt werden, die wirklich Hilfe benötigen. PRIMIZGESCHENK Voll Freude, dass ihr Seminarist nach der langen Ausbildungs- und Reifezeit zum Priester geweiht wird, schicken viele Missionsfreunde eine Spende als Primizgeschenk. Auf Anraten der heimischen Bischöfe sollte die Primizspende pro Neupriester nicht höher als Euro 150, sein. Um die Gleichheit aller Seminaristen in einem Seminar zu gewährleisten, werden die eingehenden Primizgaben auf alle Neupriester, die während des Studiums durch diese Aktion unterstützt wurden, aufgeteilt. Ein Primizgeschenk ist sehr wertvoll, haben viele junge Priester doch nicht einmal genügend Geld für ein eigenes Priestergewand oder für einen eigenen Kelch. Viele verwenden die Gabe auch schaft zu übernehmen. Sie können eine Spende in jeder Höhe tätigen. Sie können auch regelmäßig ein bestimmtes Priesterseminar unterstützen. Sie bekommen dann von Missio Informationen zu diesem Seminar. Die Höhe der Unterstützung können Sie selbst wählen. Finanziell benachteiligte Priesterseminare in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien erhalten so Mittel zur Finanzierung von Studienplätzen, Lehrpersonal, Büchern, Kost und Wohnmöglichkeiten. KANN ICH DIE AKTION PRIESTER- AUSBILDUNG IN MEINEM NACHLASS BERÜCKSICHTIGEN? Selbstverständlich können Sie bei der Regelung Ihres Nachlasses die Aktion Priesterausbildung von Missio mit einem Legat bedenken. Das ist eine Hilfe, die reichen Segen bringt. Die von Ihnen unterstützten Priester wirken Jahrzehnte im Dienste der Kirche und der Menschen. Besprechen Sie die Errichtung eines Legates am besten mit Ihrem Notar oder wenden Sie sich an Frau Sommer von Missio, die Ihnen gerne behilflich ist. Tel.: 01/ DW 32 WAS IST, WENN SICH MEINE FINANZIELLE SITUATION ÄNDERT? Es ist jederzeit möglich, Ihr Ausbildungsstipendium vorzeitig zu beenden. Wir bitten Sie dann um eine kurze Verständigung, damit wir einen neuen Spender suchen können, um die Weiterfinanzierung zu gewährleisten. WAS PASSIERT, WENN DER SEMINARIST SEIN STUDIUM VORZEITIG ABBRICHT? Manche Seminaristen gelangen in diesem Reifungsprozess zu einer anderen Entscheidung. Die Kosten für ein abgebrochenes Studium sind aber nicht vergeblich. Die Studenten gewinnen in der Regel viel durch ihr Studium. Mit ihrem Wissen, ihrer religiösen und menschlichen Erfahrung helfen sie beim Aufbau einer gerechteren Gesellschaft mit. Sollten im Vorhinein eingezahlte Beträge für den Studenten nicht zur Gänze verbraucht worden sein, kommen sie einem anderen Seminaristen zugute. KANN ICH MIT»MEINEM«SEMINARISTEN IN BRIEFKONTAKT TRETEN? Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie mit dem von Ihnen geförderten Studenten in Briefkontakt treten wollen. Dies wäre sicher eine schöne Möglichkeit der Begegnung und des Austausches. Dem stehen aber auch einige Herausforderungen gegenüber: Sprachliche Hürden, unsichere Postwege und kulturelle Unterschiede erschweren oftmals eine briefliche Kommunikation. Außerdem ist es der ausdrückliche Wunsch einiger Bischöfe und Rektoren, den Kontakt zwischen dem Priesteramtskandidaten und seinem Förderer erst unmittelbar vor der Priesterweihe herzustellen. sonders hervorgehoben und bevorzugt. Dies könnte Anlass zu Missstimmung geben und wäre eigentlich eine Ungerechtigkeit den anderen Studenten gegenüber. Missio rät daher von Geldgeschenken und von Einladungen nach Österreich ab. BITTBRIEFE UND GELDGESCHENKE Auf Grund unserer Erfahrung raten wir ab, auf Bittbriefe mit finanziellen Geschenken zu reagieren. Die Priesterseminaristen haben die Möglichkeit, sich mit Anliegen oder in konkreten Notlagen direkt an ihren Bischof zu wenden. Kann der Bischof bei wichtigen Anliegen nicht aus Mitteln der Diözese helfen, wendet er sich z.b. an Misgleich für dringend nötige Anschaffungen in ihrer Gemeinde. ICH MÖCHTE GERNE DIE AKTION PRIESTERAUSBILDUNG UNTERSTÜTZEN, EINE PRIESTERPATENSCHAFT IST FÜR MICH ALLERDINGS NICHT ERSCHWINGLICH Selbstverständlich können Sie die»aktion Priesterausbildung«auch unterstützen, ohne eine Paten- Simone Sommer von Missio nimmt sich Zeit für Sie und berät Sie gerne: Tel.: 01/ DW 32 Missio, Aktion Priesterausbildung Seilerstätte 12/1, 1010 Wien Fax: 01/ , DANKE IM NAMEN DER PRIESTER- SEMINARISTEN IN ALLER WELT ÜBERNEHMEN SIE DIE PATENSCHAFT FÜR EINEN MISSIO PRIESTERSEMINARISTEN Melden Sie sich mit der beigefügten Antwortkarte oder per an oder überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto bei der PSK (Bankleitzahl ) IBAN: AT BIC bzw. SWIFT-Code: OPSKATWW geben Sie als Verwendungszweck»Priesterausbildung«an. Dies ist auch über unsere Homepage möglich unter: 6 7

5 PRIESTER SIND HOFFNUNGSTRÄGER FÜR DIE MENSCHHEIT Father Christopher Hartley Jesus will von mir, dass ich den Ärmsten helfe, mit ihnen leide und hoffe. Unterstützen Sie einen Priesterseminaristen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Ozeanien persönlich und direkt. IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Missio Päpstliche Missionswerke in Österreich; Redaktion: Hubertus Löwenstein,; Design: Petra Kuchenbecker, komma2; Herstellung: print-on; Alle: Seilerstätte 12/1, 1010 Wien, Tel.: (01) ; Fotos: Missio/Czernin/Eckerl/Stark/Thonhauser/Zerche, picturedesk.com

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