Leibniz Universität Hannover Institut für Elektroprozesstechnik. Labor T3: Temperaturmessung mit Thermoelementen und Widerstandsthermometern

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1 9 Leibniz Universität Hannover Institut für Elektroprozesstechnik Labor T3: Temperaturmessung mit Thermoelementen und Widerstandsthermometern WS. /.. SoSem Datum:.. Versuchsleiter: Dipl.-Ing. Jörg Neumeyer Testatstempel: Gruppen-Nr.: Name: Kap. Inhalt Seite 1. Einleitung 2 2. Flüssigkeitsthermometer Oberflächentemperaturmessung mittels Farbumschlag bei speziellen Lacken, Kreiden und Indikatorstreifen 4 4. Thermoelemente 5 5. Widerstandsthermometer 9 6. Messschaltungen Literaturhinweise Versuchsdurchführung Anhang... 16

2 2 1. Einleitung Berührungsthermometer werden mit dem Messgegenstand in mechanische Berührung gebracht. Vor allem die Ausdehnungs- und die elektrischen Thermometer sind weit verbreitet. Bei den Ausdehnungsthermometern wird die thermische Ausdehnung eines Stoffes zur Temperaturmessung herangezogen, während bei elektrischen Thermometern eine von der Höhe der Temperatur des Messgegenstands abhängige Größe wie der Widerstand eines elektrischen Leiters oder die Thermospannung eines Thermopaares zur Temperaturbestimmung dient. In diesem Versuch sollen nun das Thermoelement und das Widerstandsthermometer näher untersucht werden. Die folgende Darstellung zeigt die Anwendungsbereiche der verschiedenen Temperaturmessverfahren: Abbildung 1: Anwendungsbereiche

3 3 2. Flüssigkeitsthermometer 2.1 Die Ausdehnung von Flüssigkeiten und Festkörpern ist ein Maß für die Temperaturänderung, die diese Körper erfahren haben. Bei den mechanischen Berührungsthermometern wird die Volumenänderung auf eine Längenänderung reduziert und zur Temperaturbestimmung genutzt. Eine Flüssigkeitssäule - auch Flüssigkeitsfaden genannt - dehnt sich bei Temperaturerhöhung aus. Dabei gibt die Kuppe der Flüssigkeitssäule vor einer Skala den Temperaturmesswert an. Dieser ist durch den Unterschied zwischen der Ausdehnung von Thermometerflüssigkeit und Messkapillarmaterial bestimmt. Das Flüssigkeitsvolumen V a ( bei 0 C ) und der Querschnitt q der Kapillare bestimmen die Genauigkeit des Instruments. Für die Skalierung gilt: L : Länge der Skala in [mm] ß : Kubischer Ausdehnungskoeffizient in [K -1 ] : Skalierung in [mm/k] 2.2 Messbereiche und Füllungen Die meist verwendete Flüssigkeit für Glasthermometer oberhalb von -35 C ist Quecksilber. Quecksilber bleibt in einem großen Temperaturbereich flüssig, haftet nicht an der Glaswandung, folgt wegen seiner großen Wärmeleitfähigkeit und seiner kleinen Wärmekapazität sehr rasch Temperaturänderungen und ist sehr rein herstellbar. Bis etwa 150 C ist die Kapillare luftleer, dagegen ist sie bei hohen Temperaturen mit einem inerten Gas, Argon oder Stickstoff gefüllt, dessen Druck den Siedepunkt des Quecksilbers erhöht. Die Druckhöhe ist vom Anzeigebereich des Instruments abhängig; sie erreicht bei 750 C etwa 100 bar. Gegenüber modernen elektrischen Messverfahren sind Flüssigkeitsthermometer träge und umständlich zu handhaben. Quecksilberthermometer bieten jedoch eine hervorragende Langzeitstabilität und sind daher als Kalibrierhilfsmittel bis heute nicht verdrängt. Für die Messung tiefer Temperaturen werden organische Flüssigkeiten benutzt, z.b.: - Toluol = -90 C bis +100 C - Äthylalkohol = -110 C bis +50 C - Pentan = -200 C bis +30 C. Die organischen Flüssigkeiten haben gegenüber Quecksilber einen höheren Ausdehnungskoeffizienten, der aber mit sinkender Temperatur sehr rasch abnimmt. Sie müssen sehr rein und wasserfrei sein. Wegen ihrer schlechteren Wärmeleitfähigkeit und größeren Wärmekapazität ist ihre Trägheit größer. Die Alterung der organischen Flüssigkeiten durch Verdampfen und Kondensieren führt zu Schrumpfungen. Deshalb muss die Eichung dieser Thermometer in kurzen Zeitabständen überprüft werden.

4 4 3. Oberflächentemperaturmessung mittels Farbumschlag bei speziellen Lacken, Kreiden und Indikatorstreifen Der Wärmeübergangswiderstand spielt beim Messen von Oberflächentemperaturen eine nicht unerhebliche Rolle. Ebenfalls trägt eine große Zeitkonstante beim Messen von veränderlichen Oberflächentemperaturen zu einem nicht unerheblichen Messfehler bei. Um den Messfehler möglichst gering zu halten, sollten der Wärmeübergangswiderstand sowie die Masse des Messfühlers möglichst minimal sein. Ein geringer Übergangswiderstand wird unter anderem durch einen großen Oberflächenkontakt erreicht. Alles dies spricht für die Temperaturmessfarben. Farbe hat einen guten Oberflächenkontakt zur Messfläche und reagiert durch die geringe Masse fast trägheitslos. Da die meisten Lacke und Indikatorstreifen irreversible Farbänderungen zeigen, ist es möglich, die Temperaturverteilung oder die maximal erreichte bzw. überschrittene Temperatur an einem Messobjekt auch nachträglich festzustellen. Diese nachträgliche Temperaturablesung kann bei Transistoren, Transformatoren oder Widerständen jederzeit zur Kontrolle der maximalen Temperatur dienen und somit zur Feststellung der Fehlerursache und zur Entscheidung von Garantiefällen herangezogen werden. Auch bei Kugellagern und Getrieben in der Flugzeug- und Motorenindustrie ist eine nachträgliche Temperaturkontrolle oft sehr nützlich. Einige der Farben zeigen bis zu 6 Farbumschlagtemperaturen an. Zum Beispiel die Farbe OE 94: Originalfarbe Farbumschlagtemperatur Folgefarbe Helles Blau 155 C Hellgrün 230 C Olivgrün 285 C Dunkelgrau 290 C Hellgrau 300 C Hellbraun 340 C Blassgelbgrau Der Farbumschlagpunkt ist in erster Linie von der Temperatur abhängig, doch hat die zeitliche Dauer der einwirkenden Temperatur ebenfalls einen geringen Einfluss. Die hier benutzten Thermindex-Lacke sind auf eine Einwirkzeit von 10 Minuten standardisiert.

5 5 4. Thermoelemente 4.1 Thermoelektrische Effekte Unter thermoelektrischen Effekten versteht man die reversible Umformung zwischen thermischer und elektrischer Energie. Die Joulesche Wärmeentwicklung in stromdurchflossenen Leitern ist ein irreversibler Prozess und wird daher nicht als thermoelektrischer Effekt betrachtet. Man unterscheidet Homogeneffekte, die sich in einem homogenen Leiter abspielen, und Inhomogeneffekte, bei denen zwei verschiedene Leiter zusammenwirken. Die auftretenden Phänomene in einem geschlossenen Leiterkreis sind in Tabelle 1 zusammengestellt. Der Peltiereffekt ist die Umkehrung des Seebeckeffektes. Bei den Effekten von Benedicks und Thomson werden die Größen Strom, Wärmestrom und Temperaturgradient so miteinander verknüpft, dass jeweils zwei die Ursache und die dritte die Wirkung sind. Diese Homogeneffekte sind so schwach, dass sie in der Praxis keine Rolle spielen. Ursache Wirkung Entdecker Temperaturdifferenz zwischen Stromfluss im Leiterkreis Seebeck 1821 Kontaktstellen unterschiedlicher Leiter Stromfluss über Kontaktstellen Temperaturdifferenz Peltier 1834 unterschiedlicher Leiter zwischen Kontaktstellen Stromfluss und Temperaturgradient Wärmestrom im Leiter Thomson 1856 entlang eines Leiters Temperaturgradient im Leiter und Stromfluss in der Benedicks 1916 Wärmestrom im Leiter Leiterschleife Stromfluss im Leiter und Wärmestrom Temperaturgradient längs Benedicks 1918 im Leiter des Leiters Tabelle 1: Thermoelektrische Effekte 4.2 Seebeckeffekt Eine Temperaturmessung kann unter Ausnutzung des Seebeckeffektes erfolgen. Seebeck stellte fest, dass in einer Leiteranordnung mit zwei unterschiedlichen Materialien gemäß Abb.2 eine elektrische Spannung generiert wird, wenn die beiden Kontaktstellen der Materialien eine unterschiedliche Temperatur besitzen. Abbildung 2: Thermospannung durch Seebeck-Effekt

6 6 Das die Thermospannung liefernde Metallpaar wird als Thermoelement bezeichnet. Die wichtigsten Anwendungen des Thermoelementes sind: - Die Temperaturmessung a) Berührungsthermometer (hier besprochen) b) Strahlungsthermometer (siehe Laborversuch T4) - Die thermisch-elektrische Energiewandlung z. B. im thermisch-elektrischen Radionuklidgenerator für Raumfahrtzwecke An der galvanischen Verbindungsstelle zweier verschiedener Materialien (Metalle oder Halbleiter) treten solange Elektronen von dem einen in das andere Material über, bis sich die Fermi-Verteilung der Elektronen der beiden Materialien im Gleichgewicht befindet. Durch den Übertritt der Elektronen hat sich eine innere Kontaktspannung eingestellt (Galvanipotential). Beim Schließen eines Stromkreises durch Kontaktieren der freien Enden der beiden Materialien oder Anschluss eines Strommessgerätes an den freien Enden fließt jedoch trotzdem kein Strom, solange sich der gesamte Stromkreis auf einer einheitlichen Temperatur befindet. Denn an den neuen Kontaktierungsstellen entstehen ebenfalls Kontaktspannungen von resultierend gleicher Größe, aber entgegengesetztem Vorzeichen. Bei Temperaturdifferenzen zwischen den verschiedenen Kontaktstellen ergibt sich ein thermoelektrischer Effekt: Durch die erhöhte Temperatur an einer Kontaktstelle verschieben sich die Ferminiveaus der beiden Materialien nach oben. Dieses geschieht jedoch für die beiden Stoffe unterschiedlich stark, sodass sich die entstehende Kontaktspannung verändert. Sie ist damit ungleich der Spannung am anderen, kälteren Kontakt. Die so auftretende Spannungsdifferenz im Leiterkreis kann einen Strom durch ein Messgerät treiben. Abb. 3: Ursache des Seebeck-Effektes Eine anschauliche Erklärung zur Entstehung der Thermospannung vermittelt die sogenannte Elektronengastheorie. Dabei wird davon ausgegangen, dass die äußeren Elektronen in einem elektrischen Leiter relativ leicht verschiebbar sind und an heißeren Stellen aufgrund der zugeführten thermischen Energie eine Elektronenverarmung auftritt, verbunden mit einer Elektronenanreicherung an kälteren Stellen. So entsteht im Grunde in beiden der in Kontakt gebrachten Materialien eine Thermospannung und ein nach Abb.2 angeschlossenes Messgerät zeigt die Differenzspannung an, die dann auftritt, wenn der angesprochene Effekt der Elektronenverschiebung in den unterschiedlichen Materialien unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Dies bedeutet gleichzeitig, dass die Thermospannung nicht direkt in der Kontaktstelle erzeugt wird, sondern in erster Linie dort, wo die höchsten Temperaturgradienten vorliegen.

7 7 4.3 Messprinzip Praktisch eingesetzte Thermoelemente bestehen aus zwei Drähten aus den unterschiedlichen Materialien A und B, die nur an einer Stelle, der eigentlichen Messstelle, elektrisch kontaktiert sind. Bringt man diese Messstelle in thermischen Kontakt mit der Materie, deren Temperatur 1 gemessen werden soll, so entsteht an den beiden offenen Enden V A und V B des Thermoelementes eine Thermospannung (Abb.4). Abbildung 4: Schematische Darstellung einer Messschaltung mit Thermoelement Zur Ermittlung der zu messenden Temperatur muss also die Temperatur 2 der Vergleichsstelle bekannt sein. Die Thermospannung hängt - außer von den Temperaturen 1 und 2 - von der Art der beiden Materialien ab, aus denen das Thermoelement besteht. Die der berechneten Spannung U( 1 ) entsprechende Temperatur kann für die gängigen Thermoelementpaare Tabellen entnommen werden. In Tabelle 2 ist diese Abhängigkeit für verschiedene Metalle dargestellt, wobei zur Gegenüberstellung nicht die Thermospannung selbst, die ja von zwei Temperaturen abhängt, sondern die nur noch von einer Temperatur abhängige Thermokraft benutzt wird, wobei willkürlich Platin als Bezugsnormal gesetzt wurde. -5 Metall e x/pt in 10 V/K Metall e x/pt in 10-5 V/K Bi -7,00 Manganin +0,06 Konstantan -3,40 Ir, Rh +0,65 Co -1,60 Zn, Ag, Au +0,70 Ni -1,50 Cu +0,75 K -0,90 W +0,80 Pd -0,30 Cd +0,90 Na -0,20 Mo +1,20 Pt 0 Fe +1,80 Al, Pb +0,40 Sb +4,70 Tabelle 2: Thermoelektrische Spannungsreihe Die Messung der Thermospannung erfolgt über einen Messkreis mit hochohmigem Eingang. Hierbei verwendet man im Allgemeinen Leitungen aus Kupfer als Verbindung zwischen Thermoelement und Messgerät. Dadurch werden an den Vergleichsstellen ebenfalls Thermospannungen entstehen. Hält man jedoch die Vergleichsstelle auf einer einheitlichen

8 8 Temperatur, sodass die Verbindungspunkte V A und V B (siehe Abb.4) die gleiche Temperatur haben, so werden diese zusätzlichen Thermospannungen eliminiert und das Material der Zuleitungen bleibt ohne Einfluss auf die Messung. Dies lässt sich leicht zeigen, wenn man in den in Abb.4 skizzierten Leiterkreis aus 3 Leitern verschiedener Materialien die Thermokraft (bezogen auf Pt) betrachtet. Es gilt:, d.h. die Anteile, die das Material C (Cu-Zuleitung) betreffen, haben keinen Einfluss auf die Thermospannung. Dies gilt in gleicher Weise für das Verbindungslot der Kontaktstelle, sodass auch hier keine Verfälschung der Messung auftritt. 4.4 Bezugstemperaturkompensation Abbildung 5: Prinzipieller Aufbau einer Messschaltung mit Thermoelement Die von einem Thermoelement abgegebene Thermospannung ist ein Maß für die Temperaturdifferenz zwischen Messstelle und Vergleichsstelle. Die Vergleichsstelle befindet sich in den meisten Anwendungsfällen auf Raumtemperatur, sodass die Thermospannung nicht gegen den gewünschten Bezugspunkt 0 C gemessen wird. Um trotzdem eine auf 0 C bezogene Messspannung zu erhalten, muss bei Verwendung eines Messverstärkers eine zusätzliche Spannung in den Kreis eingespeist werden, die der Thermospannung entspricht, die mit dem Thermoelement bei einer Messung der Vergleichsstellentemperatur gegen 0 C gemessen würde. Diesen Vorgang nennt man Nullpunktunterdrückung; eine mögliche Schaltung ist in Abb.5 angegeben. Falls erforderlich, kann mit dieser Zusatzschaltung auch der gesamte Messbereich zu anderen Werten hin verschoben werden, ohne dass die Empfindlichkeit des Messverstärkers verändert werden muss.

9 9 Wenn nicht gewährleistet ist, dass die Vergleichsstelle auf konstanter Temperatur bleibt, ist der Einsatz einer sogenannten Kompensationsdose sinnvoll, die die Schaltung zur Nullpunktunterdrückung ersetzen oder zusätzlich eingefügt werden kann. Mit dieser Brückenschaltung (Abb.5) wird bei Abweichungen der Vergleichsstellentemperatur von der zunächst eingestellten Abgleichtemperatur eine Kompensationsspannung eingespeist, die weiterhin eine auf z.b. 0 C Messung ermöglicht. Dazu wird in einen Brückenzweig ein temperaturabhängiger Widerstand (NTC) gelegt, der thermisch mit der Vergleichsstelle gekoppelt ist. Moderne Temperaturmessgeräte mit Thermoelement-Temperaturfühlern und direkter Anzeige in C sind intern mit Nullpunktunterdrückung und Kompensationsschaltung ausgestattet. 5. Widerstandsthermometer Man unterscheidet grundsätzlich die Metalldraht-Widerstandsthermometer und die Halbleiter-Widerstandsthermometer. Bei den Metalldraht-Widerstandsthermometern wird entweder ein reines Metall oder eine spezielle Metalllegierung verwandt. Die Streuung von Leitungselektronen im Atomgitter charakterisiert das Temperaturverhalten solcher Werkstoffe. Bei Halbleiter-Widerstandsthermometern beruht die Temperaturabhängigkeit auf der Zunahme von Leitungselektronen. Die Materialien sind Halbleiter oder Oxide. 5.1 Materialien Die Forderungen an das Widerstandsmaterial sind: - möglichst hohe Temperaturempfindlichkeit - Langzeitstabilität - chemische Stabilität in Bezug auf Verunreinigungen - einfache Reproduzierbarkeit Auf Grund seiner Beständigkeit und seines weiten Temperaturbereiches (von -220 C bis 850 C) hat sich im industriellen Bereich Platin durchgesetzt. Nickel hat zwar einen um den Faktor 1,6 größeren Temperaturkoeffizienten, ist aber auf Grund von Gefügeumwandlungen nur im Bereich zwischen -60 C und 180 C zu benutzen. Kupfer zeichnet sich dadurch aus, dass sich sein Widerstand linear mit der Temperatur ändert, wird aber wegen seiner Oxidationsanfälligkeit nur für Präzisionsmessungen im Bereich von 0 C bis 150 C angewendet. Weiterhin bedingt der geringe Kupferwiderstand entweder große Abmessungen oder sehr dünne Drähte. Spezialthermometer für tiefe Temperaturen sind die Blei- und Indium- Widerstandsthermometer. Sie bestehen wie die anderen Widerstandsthermometer aus einer Wicklung aus sehr reinem Metalldraht. Die Begrenzung zu sehr tiefen Temperaturen wird durch die Supraleitung bestimmt, und zwar beginnt sie bei Blei um 7,3 K und bei Indium um etwa 3,5 K. Ein Nachteil dieser Thermometer ist ihre geringe Reproduzierbarkeit, die auf die schlechten mechanischen Eigenschaften dieser Metalle zurückzuführen ist. 5.2 Platinmesswiderstand Pt-l00 Als Widerstandsmaterial wird in einigen Fällen sehr reines Platin mit einem Widerstandsverhältnis R 100 C /R 0 C = 1,3910 benutzt. Für handelsübliche Platinthermometer ist in DIN leicht verunreinigtes Platin mit R 100 C /R 0 C = 1,385 vorgeschrieben. Das bewirkt, dass sich die Widerstandswerte infolge von Aufnahme von Fremdstoffen wesentlich

10 10 weniger ändern als bei reinem Platin. Dadurch wird die Herstellung des Widerstandsthermometers problemloser (z.b.: Eingießen in Glas- oder Keramikgehäuse). Nach DIN sind für technische Widerstandsthermometer die Grundwerte durch folgende Zahlenwertgleichung zu bestimmen (Kennlinie des Pt-100): 1 : Widerstand bei der Temperatur [ C] R 0 : Widerstand bei der Temperatur = 0 C -3-1 a = 3, C -6-2 b = -0, C Für negative Temperaturen gilt diese Beziehung jedoch nicht. Näheres dazu: u. a. [3] ab Seite 106. Frage 1: Nach welchen Gesichtspunkten werden Thermometer bzw. Temperaturmessfühler ausgewählt? 5.3 Selbsterwärmung In Temperaturmessschaltungen erzeugt der zur Messung notwendige Strom eine Verlustwärme, die das Messergebnis verfälscht (Erwärmungsfehler). Dieses Temperaturgefälle über dem Gehäuse hängt von der Bauform (Oberfläche) und vom Quadrat des Messstromes ab. Der Selbsterwärmungsfehler in Kelvin/Watt errechnet sich nach der Formel : Temperaturdifferenz : Verlustleistung S : Selbsterwärmungs koeffizient Der Selbsterwärmungskoeffizient wird vom Hersteller bei bewegter Luft der Geschwindigkeit v = 1 m/s angegeben. In diesem Versuch soll S für Messungen in Flüssigkeiten ermittelt werden. Abbildung 6: Selbsterwärmung

11 11 6. Messschaltungen für Widerstandsthermometer von der Stabilität der Brückenspannung ist. Beim Ausschlagverfahren benötigt man 6.1 Zwei-, Drei- und Vierleiterschaltung In der einfachsten Form befindet sich der Messwiderstand in einem Zweig der Wheatstone- Brücke. Sie wird als Ausschlagbrücke oder im Nullspannungsverfahren benutzt. Im Nullspannungsverfahren wird eine reine Widerstandsmessung durchgeführt, die unabhängig eine stabilisierte Versorgungsspannung. Im Diagonalzweig der Brücke liegt ein Messinstrument, dessen Skala entsprechend der Brückengleichung ausgelegt ist, da der Zusammenhang zwischen Widerstandsänderung und Anzeige nicht linear verläuft. Für genaue Messungen ist besonders der Zuleitungseinfluss zu beachten, weil die Temperaturmessung auf einer Widerstandsänderung beruht. Da bei der Brückenschaltung die Zuleitungswiderstände in Reihe mit dem Messwiderstand liegen, geht deren Widerstand direkt ins Messergebnis ein. Hierbei entspricht eine Widerstandsänderung von 0,4Ω einer Temperaturdifferenz von 1 C beim Pt-100-Thermometer. Um den Temperatureinfluss auf die Zuleitung zu eliminieren, verwendet man die Dreileiterschaltung. Bei ihr liegt je eine Zuleitung im Thermometer- und im Vergleichszweig der Brücke. Auf diese Weise gehen die Widerstandsänderungen nur zu einem Bruchteil in die Messung ein. Nachteilig ist, dass man eine zusätzliche Leitung benötigt. Abbildung 7: Zweileiterschaltung Abbildung 8: Dreileiterschaltung Bei der Vierleiterschaltung wird der Messwiderstand mit einem konstanten Strom gespeist, und das Messsignal - der Spannungsabfall über dem Widerstand - wird über getrennte Leitungen der Messeinrichtung zugeführt. Der Leitungswiderstand hat keinen Einfluss mehr auf das Messergebnis, es wird eine hohe Konstanz des Speisestromes verlangt. Abbildung 9: Vierleiterschaltung

12 Besondere Messschaltungen Da meist die Forderung gestellt wird, dass die Temperatur direkt auf einem Messinstrument ablesbar sein soll, muss der Zusammenhang zwischen Temperatur und Messsignal (z.b. Spannung, Strom) linear sein. Dies gilt insbesondere für die Verwendung von Digitalvoltmetern als Anzeigeinstrument, bei denen man den Skalenverlauf nicht beeinflussen kann. In der Ausschlagbrücke resultiert die Nichtlinearität zwischen Ausgangsspannung und zu messender Temperatur zum Einen aus dem nichtlinearen Zusammenhang zwischen U a und, der der Brückengleichung gehorcht, zum Anderen aus dem nichtlinearen Zusammenhang zwischen Widerstand und Temperatur. Letzteres lässt sich durch Zusammenschalten verschiedener Materialien beseitigen, wobei es sehr aufwendig ist, die verschiedenen Temperaturkoeffizienten aufeinander abzustimmen. Im analogen Bereich werden nichtlineare Verstärker verwendet; bei Verarbeitung des Messwertes im digitalen Bereich bedient man sich der Polynomfunktion zur Linearisierung Brückenschaltung im Ausschlagverfahren Die Ausgangsspannung der Brücke wird durch die einstellbare Versorgungsspannung bestimmt. Um den Selbsterwärmungsfehler des Pt-100-Thermometers möglichst gering zu halten, soll der Messstrom den Wert von 7 ma nicht überschreiten. Da die Brücke durch den Eingangswiderstand des Anzeigeinstrumentes in den meisten Fällen belastet wird und zusätzlich die zu messende Spannung sehr gering ist, findet ein Verstärker mit nachgeschaltetem Impedanzwandler Anwendung. Hierbei benötigt das Anzeigeninstrument eine nichtlineare Skala. Abbildung 10: Brückenschaltung Frage 2: Leiten Sie aus Abbildung 10 die Gleichung für die Spannung U a in Abhängigkeit der Widerstände und der Spannung U B her (Verstärkung = 1)! Konstantstromspeisung Um den Einfluss der Brückenfunktion zu beseitigen, wird der Pt-100-Messwiderstand mit konstantem Strom gespeist ( < 7 ma). Um eine Anzeige mit Nullpunkt zu erhalten, wird von dem Spannungsabfall über dem Pt-100 eine konstante Spannung subtrahiert. Dabei kann der Pt-100-Meßwiderstand bei langen Leitungen in Vierleiterschaltung betrieben werden.

13 13 Abbildung 11: Konstantstromschaltung Frage 3: Leiten Sie die Gleichung für die Spannung U a in Abhängigkeit der Größen I 0, U 0, R 1, R 2 und her! Hinweis: Die Eingangsströme und die Spannung zwischen den beiden Eingängen des Operationsverstärkers sind zu Null zu setzen. Frage 4: Welche Aufgabe hat die Spannung U 0? 7. Literaturhinweise [1] L. Weichert Temperaturmessung in der Technik Lexika-Verlag, Grafenau, 1976 [2] L. v. Körtvélyessy Thermoelement Praxis Vulkan-Verlag, Essen, 1981 [3] F. Lieneweg Handbuch der Technischen Temperaturmessung Vieweg-Verlag, Braunschweig 1976

14 14 8. Versuchsdurchführung 00. Vorbereitung Die Fragen 1-4 und die zwei Aufgaben a) und b) sind vor Versuchsbeginn schriftlich zu bearbeiten! a) Stellen Sie die Vor- und Nachteile der AusdehnungsThermometer gegenüber den elektrischen Thermometern dar. b) Aus den vorgegebenen Thermospannungen und Vergleichsstellentemperaturen sind mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Tabellen (Anhang) die zugehörigen Temperaturen zu bestimmen: Thermoelement V [ C] U Th [mv] M [ C] NiCr / Ni 19,0 16,14 NiCr / Ni -2,0 0,44 PtRh / Pt 25,5 11,27 El 18 24,0 12, Demonstration des Thermoelektrischen Effekts a) Fertigen Sie für das Protokoll eine Skizze des Versuchsaufbaus an und erklären Sie das gezeigte Phänomen! b) Berechnen Sie die Stromstärke innerhalb des Kreises unter Benutzung der Tabelle2 (siehe Seite 7) und folgender Randbedingungen: Thermoelement: Cu-Fe Temp.-Differenz: 200 κ gemittelt = 4 10 S/m Länge = 14cm Quers.-Fläche = 100mm² 02. Messschaltung mit NiCr-Ni-Thermoelementen für C a) Parametrierung, Aufbau und Eichung bzw. Kontrolle der Schaltung (siehe Beiblatt) b) Aufnahme der dynamischen Kennlinie in Wasser. Einstellung (A) c) Aufnahme der dynamischen Kennlinie in Luft. Einstellung (B) 03. Messschaltung mit NiCr-Ni-Thermoelementen für C a) Parametrierung, Aufbau und Eichung bzw. Kontrolle der Schaltung (siehe Beiblatt) b) Aufnahme der Abkühlungskurve - Aufnahme bei ca.250 C starten. Einstellung (C) 04. Bestimmung des Selbsterwärmungskoeffizienten von Pt-100-Messfühlern Der Selbsterwärmungskoeffizient eines Pt-100-Messfühlers soll für ruhendes Wasser als Messmedium bestimmt werden. Der Messfühler wird in einer Wheatstone-Brücke im Nullspannungsverfahren betrieben. Bestimmen Sie für beide Messfühler den Selbsterwärmungskoeffizienten S und deuten Sie die Messergebnisse! a) Brückenschaltung für das Abgleichverfahren aufbauen Hinweis: Brückenschaltung mit U Ba tt=4,0 V (Klemmen: 3 = plus, 4 = minus) b) R N im abgeglichenen Zustand für beide Pt-100-Messfühler notieren c) Bestimmen Sie die Selbsterwärmungskoeffizienten unter Berücksichtigung der DIN43760 (Siehe S. 10)

15 Dynamisches Verhalten der Pt-100-Messfühler Selbsterwärmungseffekte sollen sehr gering sein, daher: U Batt = 1,0 V und R N = 100,0Ω. Folgende Messungen des dynamischen Verhaltens sind vorzunehmen: a) Luftmessung: Einstellung (D) für Keramik, Einstellung (E) für Glas b) Wassermessung: Einstellung (F) für Keramik, Einstellung (G) für Glas Einstellung X-Y-Schreiber Transientenrecorder A 10 V, 300mm/min 4k 100μs 0,5 = 0,2048 s und 1V mit 10% Memory B 1 V, 120mm/min Nicht benutzt C 1 V, 60mm/min Nicht benutzt D 0,1 V, 20mm/min Nicht benutzt E 0,1 V, 20mm/min Nicht benutzt F 10 V, 300mm/min 4k 1ms 0,5 = 2,048 s und 0,1V mit 10% Memory G 10 V, 300mm/min 4k 10ms 0,5 = 20,48 s und 0,1V mit 10% Memory 06. Hinweise für das Protokoll Das Zeitverhalten von Thermometern soll durch Aufbringen eines Temperatursprungs bestimmt werden. Der zeitliche Verlauf der Ausgangsspannung wird mit einem x-t-schreiber (bzw. Transientenrecorder) aufgezeichnet. Zu untersuchen sind dabei die drei verschiedenen Messfühler jeweils in ruhendem Wasser und in ruhender Luft (d.h. v = 0 m/s). Leiten Sie aus dem zeitlichen Verlauf der Ausgangsspannung ein thermisches Ersatzschaltbild für die Messfühler ab. Bestimmen Sie die für das Zeitverhalten charakteristischen Größen (z.b. Zeitkonstante) und geben Sie diese an. Erklären Sie die unterschiedlichen Ergebnisse. Das Protokoll soll eine saubere Ausführung der vier Aufgaben (siehe 00.Vorbereitung) und der Berechnungen zu U N und R L aus 9a) und 9b) enthalten. Zudem werden eine Einleitung und ein ausführliches Fazit verlangt. Weitere Punkte für das Protokoll werden während des Laborverlaufs angesprochen.

16 16 9. Anhang 9.1 Beiblatt zu den Aufgaben 02. und 03. Entwurf und Parametrierung einer Messschaltung für NiCr/Ni-Thermoelemente Es ist eine Messschaltung für NiCr/Ni-Thermoelemente zu entwerfen und aufzubauen a) Für den Temperaturbereich C. (Aufgabe 02.) b) Für den Temperaturbereich C. (Aufgabe 03.) Als Messverstärker dient eine spannungsgesteuerte Stromquelle mit S = 500 ma/v; der gewünschte Ausgangsspannungsbereich von jeweils V wird mit einem verstellbaren Lastwiderstand ( Ω) eingestellt. Die Messgenauigkeit der aufgebauten Schaltung ist an den Punkten 0 C und 100 C zu überprüfen. Eventuelle Abweichungen der Messergebnisse von den gewünschten Größen sind zu diskutieren. Messschaltung: Es gilt, wobei U V an der Vergleichsstelle gemessen wird. a) Temperaturbereich 0 C C gefordert: gesucht: U a (0 C) = 0 Volt U a (100 C) = 1 Volt U N, R L Vergleichsstellentemperatur 20 => U N = => R L = b) Temperaturbereich 150 C 250 C gefordert: gesucht: U a (150 C) = 0 Volt U a (250 C) = 1 Volt U N, R L Vergleichsstellentemperatur 20 => U N = => R L =

17 Wertetabelle Messfühler Pt 100 Wertetabelle (jede Spalte stellt die Erhöhung um 1K dar) C ,25 59,85 59,44 59,04 58,63 58,22 57,82 57,41 57,00 56, ,30 63,90 63,49 63,09 62,68 62,28 61,87 61,47 61,06 60, ,33 67,92 67,52 67,12 66,72 66,31 65,91 65,51 65,11 64, ,33 71,93 71,53 71,13 70,73 70,33 69,93 69,53 69,13 68, ,33 75,93 75,53 75,13 74,73 74,33 73,93 73,53 73,13 72, ,31 79,91 79,51 79,11 78,72 78,32 77,92 77,52 77,13 76, ,27 83,88 83,48 83,08 82,69 82,29 81,89 81,50 81,10 80, ,22 87,83 87,43 87,04 86,64 86,25 85,85 85,46 85,06 84, ,16 91,77 91,37 90,98 90,59 90,19 89,80 89,40 89,01 88, ,09 95,69 95,30 94,91 94,52 94,12 93,73 93,34 92,95 92, ,00 99,61 99,22 98,83 98,44 98,04 97,65 97,26 96,87 96, ,90 104,29 104,68 105,07 105,46 105,85 106,24 106,63 107,02 107, ,79 108,18 108,57 108,96 109,35 109,73 110,12 110,51 110,90 111, ,67 112,06 112,45 112,83 113,22 113,61 113,99 114,38 114,77 115, ,54 115,93 116,31 116,70 117,08 117,47 117,85 118,24 118,62 119, ,40 119,78 120,16 120,55 120,93 121,32 121,70 122,09 122,47 122, ,24 123,62 124,01 124,39 124,77 125,16 125,54 125,92 126,31 126, ,07 127,45 127,84 128,22 128,60 128,98 129,37 129,75 130,13 130, ,89 131,27 131,66 132,04 132,42 132,80 133,18 133,56 133,94 134, ,70 135,08 135,46 135,84 136,22 136,60 136,98 137,36 137,74 138, ,50 138,88 139,26 139,64 140,02 140,39 140,77 141,15 141,53 141, ,29 142,66 143,04 143,42 143,80 144,17 144,55 144,93 145,31 145, ,06 146,44 146,81 147,19 147,57 147,94 148,32 148,70 149,07 149, ,82 150,20 150,57 150,95 151,33 151,70 152,08 152,45 152,83 153, ,58 153,95 154,32 154,70 155,07 155,45 155,82 156,19 156,57 156, ,31 157,69 158,06 158,43 158,81 159,18 159,55 159,93 160,30 160, ,04 161,42 161,79 162,16 162,53 162,90 163,27 163,65 164,02 164, ,76 165,13 165,50 165,87 166,24 166,61 166,98 167,35 167,72 168, ,46 168,83 169,20 169,57 169,94 170,31 170,68 171,05 171,42 171, ,16 172,53 172,90 173,26 173,63 174,00 174,37 174,74 175,10 175, ,84 176,21 176,57 176,94 177,31 177,68 178,04 178,41 178,78 179, ,51 179,88 180,24 180,61 180,97 181,34 181,71 182,07 182,44 182, ,17 183,53 183,90 184,26 184,63 184,99 185,36 185,72 186,09 186, ,82 187,18 187,54 187,91 188,27 188,63 189,00 189,36 189,72 190, ,45 190,81 191,18 191,54 191,90 192,26 192,63 192,99 193,35 193, ,07 194,44 194,80 195,16 195,52 195,88 196,24 196,60 196,96 197,33

18 18 Spannungstabelle für Thermoelemente Typ K (Ni-Cr / Ni-Al) gem. EN Temperaturbereich: -100 C C alle Spannungswerte in µv, Vergleichsstellentemperatur: 0 C

19 19 Spannungstabelle für Thermoelemente Typ K (Ni-Cr / Ni-Al) gem. EN Temperaturbereich: +260 C C alle Spannungswerte in µv, Vergleichsstellentemperatur: 0 C

20 20 Grundwerte der Thermospannungen in mv (Temperatur der Vergleichsstelle (Bezugstemperatur): 0 C) Cu-CuNi (Cu-Konst**) DIN Fe-CuNi (Fe-Konst**) DIN Pallaplat PtRh-Pt DIN PtRh-EL18 IEC Kurzzeichen des Thermopaares Plusschenkel Kupfer Eisen Leg. 40 Platinrhodium PtRh 70/30 Minusschenkel Kupfernickel Kupfernickel Leg. 32 Platin PtRh 97/6 Temperatur Grund- Werte [mv] Zulässige Abweich. Grund - Werte [mv] Zulässige Abweich. Grund - Werte [mv] Zulässige Abweich. Grund - Werte [mv] Zulässige Abweich. Grund - Werte [mv] Zulässige Abweich. C % C % C % C % C % ,70 *) *) -8,15 *) *) ,40 *) *) -4,75 *) *) ,25 5,37 2,86 0,645 0, ,20 10,95 6,50 1,440 0,178 ±3 - ± ,90 16,56 10,60 2,323-0,431 ±3 - ± ,00 22,16 15,05 3,260 0, ,41 27,85 19,77 4,234 1,241 - ±0, ,31 33,67 - ±0,75 24,71 5,237 1, ,72 29,83 6,274 2, ,22 35,08 7,345 3,154 - ±0, ,14 40,31 8,448 3,957 ± ± ,46-0,5 9,585-0,5 4, ,46 10,75 5, ,39 11,95 6, ,29 13,16 7, ,37 8,952 ± ,58-0,5 10, ,77 11, ,94 12, ,59 ±3 - - ± 0,5 Die Grundwerte entsprechen den Mittelkurven der Thermospannungen, deshalb sind sie in Hundertstel bzw. in Tausendstel Millivolt angegeben, obwohl die zulässigen Abweichungen teilweise mehrere Zehntel Millivolt betragen. Für eine Bezugstemperatur von 20 C ermäßigen sich die Thermospannungswerte der Tabellen um: 0,80 bei Cu CuNi, 1,05 bei Fe CuNi, 0,113 bei PtRh Pt, 0,50 bei Pallaplat. Dagegen erhöhen sich die Werte bei EL18 um 0,003. Wird für die Temperaturmessung ein Thermostat verwendet, so ist er auf 50 C einzustellen. Für diese Bezugstemperatur ermäßigen sich dann die Thermospannungswerte der Tabellen um: 2,05 bei Cu CuNi, 2,65 bei Fe CuNi, 0,229 bei PtRh Pt, 1,30 bei Pallaplat, 0,002 bei EL18 *) Für diese Temperaturen sind die zulässigen Abweichungen der Grundwerte nicht festgelegt. Quelle: Heraeus, TM-T 1.3, Ausgabe September 1978

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