Unterwegs. StVO-Regeln einfach & verständlich

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1 Unterwegs StVO-Regeln einfach & verständlich

2 Wo finden Sie was als... Fußgänger? In dieser Broschüre Nr.1 bis 14 (S.1 bis 16). Inline-Skater? Skateboard- oder Kickboard-Benutzer? In dieser Broschüre Nr.15 bis 16 (S.17 bis 21). Radfahrer? In dieser Broschüre Nr. 18 bis 50 (S.22 bis 49). Motorradfahrer? Motorrollerfahrer? Moped- und Mofafahrer? Broschüre»Unterwegs mit Motorrad und Motorroller«. Autofahrer? Broschüre»Unterwegs mit dem Auto«. Verkehrsteilnehmer allgemein? CD-ROM»Unterwegs«. Wo finden Sie was als... 3

3 Inhalt Fußgänger und Partner 1. Lassen Sie sich sehen Mitdenken und vorausschauen Wege des geringsten Widerstands Konzentriert und hellwach Bloß nicht in die Luft gehen Was die Polizei sagt, gilt Ampeln, Verkehrszeichen und sonstiges Blaulicht und Martinshorn Unfall - Ruhe bewahren. Helfen Gut zu Fuß 10. Wer auf den Gehweg gehört Nur für Fußgänger Für Fußgänger tabu Wie Sie über die Straße kommen Keine Hektik an der Haltestelle Fußgänger mit Skates und Kickboard 15. Die Inline-Skate-Fußgänger Technik und Training der Skater Im Rollstuhl unterwegs Unterwegs mit dem Fahrrad Fahrrad ok? 18. Bremsen, Lampen, Klingel Helle sein - Licht an Nichts wackelt. Nichts klemmt Vom Drahtesel zum Packesel Diebstahlsicher festgemacht Fahrer in Form? 23. Ein Helm für den wertvollen Kopf Klarer Kopf: Alkohol - Drogen - Medikamente Überfordern Sie sich nicht Für alle die richtigen Wege. 4 Inhalt

4 26. Rechts radfahren Verbindlich - der Radweg Radwege in Fahrtrichtung benutzen Andere Radwege und Schutzstreifen Fahrradstraße Einbahnstraße - gegen die Richtung Busse und Radfahrer Verbotene Wege Konflikt Haltestelle Hier wird es eng Sicheres Überholen Ruhig. Verkehrsberuhigt Die Tempolimits für Radfahrer Durch Wald und Wiesen und über die Äcker Der ganze Verein fährt mit Über Kreuzungen und Einmündungen. 41. Zeichen geben. Einordnen. Abbiegen Rot und Grün Spuren auf der Kreuzung Vorsicht - toter Winkel Warten auf Vorfahrt Am Zebrastreifen gehen Fußgänger vor Vorrang für die Straße Immer nach dem Zug Ohne Schild: Rechts vor links Vorfahrt mit Vorsicht Stichwortverzeichnis Impressum Inhalt 5

5 Fußgänger und Partner Fußgängerträume. Am Ufer eines Flusses laufen, über sanfte Wege durch Wälder und Wiesen. Durch den Park schlendern. Durch die Stadt. Aus der Traum. Ein Autofahrer hält an, um den Fußgänger 1 zu beschimpfen. Ein Radfahrer stößt ihn an der Schulter. Zu seinen Füßen liegt ein Inline-Skater. Ein Pkw fährt rückwärts aus der Garage. Ein Lkw kurvt schon am frühen Morgen rückwärts durch die Einkaufszone. Fußgänger im alltäglichen Verkehrsstress. Dafür müssen sie körperlich möglichst fit sein und hellwach, konzentriert auf das Geschehen sein und notfalls auch mal zur Seite springen. Wer das nicht kann, muss wenigstens auf sich aufmerksam machen: Ich bin auch noch da! 1. Lassen Sie sich sehen. Für den Fußgänger und Radfahrer gilt bei Tag und Nacht: Gesehen werden. Sich sehen lassen. Sorgen Sie dafür, dass man Sie sieht und nicht übersieht. Mit farbenfrohem Outfit auffallen. Hell sieht Sie der Autofahrer besser. Fußgänger, Radfahrer, Skater, Kickboarder bewegen sich mit eigener Kraft, ohne eine schützende Karosserie oder Knautschzone, um sich herum. Das macht sie schwach und verletzbar. Im juristischen Sinne sind sie aber nicht»schwächer«, sondern haben die gleichen Rechte wie die»stärkeren«, motorisierten Verkehrsteilnehmer. 1 Mit dieser Broschüre wenden wir uns an Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer gleichermaßen. Was für»sie«gilt, gilt auch für»ihn«. 6 Fußgänger und Partner

6 Die Straßenverkehrs-Ordnung schützt Sie. Beachten Sie ihre Regeln. Fußgänger und Radfahrer sehen oft mehr als Autofahrer, weil sie den größeren Überblick haben. Dadurch können sie Gefahren besser ausweichen. Nutzen Sie die Sicherheit, die Geh- und Radwege bieten. Meiden Sie Straßen ohne solche Schutzzonen. 2. Mitdenken und vorausschauen. Entwickeln Sie das Gefühl für kritische Situationen. Spielen Sie solche Situationen gedanklich und mit Phantasie durch. Stellen Sie sich vor, was passieren kann. Und was Sie dann machen. Wenn Sie bei Grün auf dem Zebrastreifen die Straße überqueren - könnte Sie ein Fahrzeug gefährden, das aus der Straße abbiegt? Wenn Sie mit dem Rad die Kreuzung überqueren - können hinter der Kreuzung Fußgänger auf Ihrem Radweg sein? Wenn Sie mit dem Fahrrad an der Kreuzung geradeaus fahren oder abbiegen wollen - können Sie sich im»toten Winkel«eines Pkw oder Lkw befinden? Nimmt man Ihnen das Vorrecht, weil die Fahrer Sie gar nicht bemerkt haben? Als Inline-Skater rollen Sie vorsichtig an Kreuzungen, Fußgängerampeln, auch an Grundstückszufahrten heran. Rechnen Sie damit, bremsen und anhalten zu müssen. 3. Wege des geringsten Widerstands. Suchen Sie sichere Wege aus: Überlegen Sie strategisch, wo Sie als Fußgänger die Straße am besten überqueren können. Radfahrer haben das Verkehrsgeschehen im Blick und dazu das Stück Straße vor dem Vorderrad. Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster, wechselnde Fahrbahnbeläge, Öl- oder Benzinspuren, Schienen, Baumwurzeln, Pfützen, glatte Stellen erfordern Bremsen, Ausweichen, Anhalten. Fußgänger und Partner 7

7 Bei Dämmerung und Dunkelheit suchen Sie sich gut beleuchtete Wege und Straßen aus. Bevorzugen Sie abends und nachts belebte und beleuchtete Wege. Schreiten Sie selbstsicher und entschlossen, nicht zögernd und ängstlich. Es könnte sein, dass jemand Hilfe braucht: Schauen Sie nicht weg, sondern helfen Sie. Oder holen Sie Hilfe. Vor dem ersten Schultag suchen Eltern und Kinder gemeinsam einen sicheren Schulweg aus, weisen auf Gefahren hin, üben den Weg Konzentriert und hellwach. Der Straßenverkehr fordert Sie - Ihre Konzentration, Ihre Aufmerksamkeit. Sie telefonieren mit dem Handy - und übersehen die rote Fußgängerampel? Nein! Sie hören auf dem Fahrrad mit Stöppseln im Ohr Musik aus dem Walkman und überhören ein Auto, das von hinten kommt oder sogar das Martinshorn des Krankenwagens? Nein! Nichts lenkt Sie ab auf der Straße. Und Sie lassen sich auch nicht ablenken. 2 Zur Schulwegsicherung gibt es vom ISK ein Medienpaket mit Broschüren für Eltern, Lehrer und Planer, CD-ROM und Video. 8 Fußgänger und Partner

8 5. Bloß nicht in die Luft gehen. Lassen Sie sich nicht mit anderen Verkehrsteilnehmern auf einen Streit ein, auch wenn Sie sicher sind, im Recht zu sein. Solche Streitereien vor Ort zahlen sich nicht aus. Entspannen Sie sich. Geben Sie nach. Es ist besser so. Wenn Sie nachgeben, andere vorlassen, dann teilen Sie dies deutlich mit - mit einem klaren Handzeichen. Aber halt! Hat der andere Sie verstanden? Wenn der Autofahrer, der Motorradfahrer, der Radfahrer erst Sie gehen lässt und dabei auf seine Vorfahrt verzichtet, dann warten Sie auf sein klares Handzeichen oder aufmunterndes Kopfnicken. Sie müssen sicher sein, dass Sie die Gesten richtig verstanden haben. 6. Was die Polizei sagt, gilt. Wenn Sie ein Polizeibeamter mündlich oder mit Handzeichen auffordert, bei»rot«die Straße zu überqueren - tun Sie es. Die Zeichen und Weisungen der Polizei gehen allen anderen Regelungen wie z. B. durch Ampeln und Verkehrsschilder vor. Behalten Sie aber auch bei polizeilichen Weisungen das Verkehrsgeschehen im Blick. Mit ihren Anweisungen nimmt Ihnen nämlich die Polizei keineswegs Ihre eigene Verantwortung ab. Polizisten in Uniform oder in Zivil können Sie mit einer Kelle oder einer roten Leuchte zum Anhalten auffordern und Verkehrskontrollen durchführen, z. B. weil sie das Fahrrad auf die Betriebs- und Verkehrssicherheit prüfen wollen. Manchmal halten die Polizisten auch Fußgänger an, die bei Rot über die Ampel marschieren. 7. Ampeln, Verkehrszeichen und sonstiges. Verkehrsampeln und Lichtzeichen an Kreuzungen und an Bahnübergängen gehen allen anderen Verkehrszeichen vor. Erst wenn keine Ampel und auch kein Schild da steht, bleibt es bei den allgemeinen Regeln (z. B. der Vorfahrtregel»rechts vor links«). Fußgänger und Partner 9

9 Mit schnellen Links- oder Rechtsabbiegern müssen Sie rechnen. Ist eine Verkehrsampel ausgeschaltet, gilt das Schild und Sie müssen den anderen erst vorbei lassen. Regelt ein Polizeibeamter den Verkehr, so gehen seine Anweisungen allen anderen Vorfahrtregelungen durch Ampeln oder Verkehrsschilder vor. 8. Blaulicht und Martinshorn. Blaulicht und Martinshorn bei Krankenwagen, Polizei oder Feuerwehr bedeuten: Platz machen. Aus dem Weg gehen. Sofort freie Bahn schaffen. Als Fußgänger dürfen Sie dann auch nicht über die Ampel, wenn sie»grün«zeigt. Als Radfahrer bleiben Sie ganz weit rechts und halten notfalls an, um das Einsatzfahrzeug mit Blaulicht durchzulassen. 9. Unfall - Ruhe bewahren. Helfen. Unfall! Sie handeln schnell und überlegt. Holen Sie Hilfe. Stellen Sie genau fest, wo Sie sich befinden (Straße, Hausnummer, Kilometersteine auf der Landstraße) und rufen Sie 112 an. Leisten Sie Erste Hilfe. Helfen Sie! Bleiben Sie bei dem Verletzten. Bleiben Sie am Unfallort und geben Sie die zur Unfallaufnahme erforderlichen Auskünfte.. Wenn jemand Hilfe braucht, halten Sie an und helfen Sie. Stehen Sie aber Helfern nicht im Weg. 10 Fußgänger und Partner

10 Gut zu Fuß 10. Wer auf den Gehweg gehört. Auf dem Gehweg treffen sich viele: Fußgänger Inline-Skater Skateboarder Kickboarder Rollstuhlfahrer und Radfahrer Krankenfahrstuhlfahrer mit Schritttempo Kinder unter 8 Jahren müssen mit dem Rad auf dem Gehweg fahren, Kinder ab 8 bis unter 10 Jahre dürfen den Gehweg benutzen. Nicht schubsen. Nicht im Weg stehen. Gemütlich auf dem Gehweg bummeln. Ein wenig träumen. War wieder nicht. Schon holen uns»hindernisse«in die raue Wirklichkeit des Gehwegs zurück. Stoßen Sie sich nicht an Fahrradständern, abgestellten Fahrrädern oder Kinderrollern, Mülltonnen, Werbeschildern, Tischen und Stühlen, Verkehrsschildern oder sogar an parkenden Autos. Parkende Kraftfahrzeuge gehören nicht auf den Gehweg, aber manchmal ist das Parken durch Schilder und Markierungen ausdrücklich erlaubt. Fehlt ein Gehweg und müssen Fußgänger die Fahrbahn betreten, können Sie innerorts entweder am linken oder rechten Fahrbahnrand gehen. Das entscheiden Sie. Außerorts sollten Sie am linken Fahrbahnrand gehen. Dann Gut zu Fuß 11

11 kön-nen Sie nicht von hinten überholt werden. Sie sehen entgegenkommende Fahrzeuge, können mit dem Fahrer Blickkontakt aufnehmen und eventuell noch ein Stückchen weiter nach links zur Seite ausweichen. Absperrungen wie Stangen- oder Kettengeländer dürfen Sie als Fußgänger nicht überklettern. Auch nicht unten durch. Wenn Sie Ihr Fahrrad auf dem Gehweg schieben, dürfen Sie Fußgänger nicht behindern. Ansonsten müssen Sie auf die Fahrbahn ausweichen. 11. Nur für Fußgänger. Fußgänger. Dieser Weg ist Fußgängern vorbehalten, auch wenn sie mit Inline-Skates, Skateboard und Kickboard unterwegs sind. Gemeinsamer Fuß- und Radweg. Hier ist ein gemeinsamer Fuß- und Radweg. Radfahrer müssen Rücksicht auf Fußgänger nehmen. Trotzdem - von hinten herankommenden Radfahrern machen Sie freundlicherweise Platz. Getrennter Fuß- und Radweg. Hier sind Radweg und Fußweg getrennt. Achten Sie darauf, dass Sie als Fußgänger auf dem Fußweg bleiben und nicht auf den Radweg laufen. 12 Gut zu Fuß

12 Beginn/Ende eines Fußgängerbereichs Die Fußgängerzone, das Einkaufsparadies, der Freiraum zum Bummeln und Flanieren ist für Fußgänger reserviert. Nichts ist perfekt. Auch nicht das Fußgängerparadies. Skater tummeln sich, Radfahrer drängeln, und manchmal sind sogar Lieferwagen, Busse und Pkws zugelassen und Sie müssen noch aufpassen, dass Sie nicht angefahren werden. Treppauf - treppab: Eine Fußgängerunter- oder -überführung erkennen Sie an diesem Zeichen.. Beginn/Ende eines verkehrsberuhigten Bereiches Verkehrsberuhigte Bereiche sind eine andere Art von Fußgängerparadies. Da dürfen Sie überall auf der Fahrbahn herumlaufen und stehen bleiben, Kinder dürfen dort spielen. Dieses Vorrecht müssen die Autofahrer achten, dürfen höchstens im Schritttempo fahren, nicht hupen, nicht schimpfen. Allerdings dürfen Fußgänger diese Fahrzeuge nicht unnötig behindern. 12. Für Fußgänger tabu. Nicht zu Fuß auf die Autobahn und Kraftfahrstraße.»Fußgänger auf der Autobahn!«Das löst höchste Alarmstufe aus. Sie gefährden sich und die Autofahrer, die plötzlich scharf bremsen und ausweichen müssen. Fußgänger dürfen Autobahnen nicht be-treten. Gut zu Fuß 13

13 Wenn Sie unfreiwillig Fußgänger werden, weil Ihr Fahrzeug eine Panne hat, gehen Sie neben dem Seitenstreifen möglichst hinter der Leitplanke zur Notrufsäule oder um Hilfe zu holen. Das ist sicherer. Und überqueren Sie niemals die Autobahn. Auch Kraftfahrstraßen dürfen Fußgänger nicht betreten, es sei denn dort, wo das Überqueren ausdrücklich erlaubt ist. Verbot für Fußgänger Das Schild»Verbot für Fußgänger«ist ganz eindeutig. Hier lang dürfen Sie nicht gehen. Und auch auf Radwegen, Reitwegen und Busspuren dürfen Fußgänger, Inline-Skater, Skateboarder und Kickboarder nicht herumlaufen oder -rollen. 13. Wie Sie über die Straße kommen. Sobald Fußgänger die Fahrbahn betreten wollen, fühlen sich manche Autofahrer stark. Die Fahrbahn betrachten sie als ihr Revier. Nicht ganz zu Unrecht, weil die Fahrbahn den Fahrzeugen vorbehalten ist. Als Fußgänger darf man nur queren, wenn alles frei und keine Gefahr erkennbar ist. Suchen Sie daher zum Überqueren der Straße möglichst eine Ampel, eine Mittelinsel oder einen Zebrastreifen. An Kreuzungen kommen Sie sicherer über die Straße, weil die Fahrzeuge langsamer sind und die Autofahrer eher mit Fußgängern rechnen. An der Ampel warten Sie auf»grün«. Halten Sie sich beim Überqueren der Straße innerhalb der Fahrbahnmarkierungen auf. Wenn»Grün«auf»Rot«umspringt, gehen Sie zügig weiter auf die gegenüberliegende Straßenseite. Ist eine Mittelinsel vorhanden, dann warten Sie dort, bis Sie wieder Grün bekommen. 14 Gut zu Fuß

14 Fußgängerüberweg (»Zebrastreifen«) Zwei Schritte vor, einen zurück... voll daneben. Nehmen Sie an einem Zebrastreifen eine deutliche Haltung ein, die kein Missverständnis bei anderen aufkommen lässt, dass Sie die Straße nun überqueren werden. Betreten Sie allerdings auch nicht unversehens plötzlich den Zebrastreifen. Vom Fahrbahnrand aus beobachten Sie den fließenden Verkehr und schauen links und rechts, ob sich Lücken bieten. Wenn genügend große Lücken im Verkehrsfluss sind und Sie ohne Risiko losgehen können, dann überqueren Sie zügig, aber nicht überhastet, den Zebrastreifen. Die anderen müssen warten. Manchmal fühlen Sie sich sicherer, wenn Sie zusammen mit anderen Fußgängern über den Zebrastreifen gehen. Aber lassen Sie sich nicht vom Herdentrieb mitreißen. Beobachten Sie selbst den Verkehr auch noch. Eine Insel in der Mitte der Fahrbahn hat Sicherheitsvorteile beim Überschreiten. Sie brauchen nur nach links zu schauen und gehen - wenn kein Auto kommt - vor bis zur Mittelinsel. Dort halten Sie an und brauchen nur nach rechts zu schauen und gehen weiter, sobald die Straße frei ist. An Mittelinseln brauchen Sie jeweils nur den Verkehr aus einer Richtung zu beobachten und können eine kleine Pause einlegen. Das sind die Vorteile. Vorrang gegenüber dem fließenden Verkehr haben Sie allerdings an der Mittelinsel nicht! Das wirkt Wunder: In der Dämmerung und Dunkelheit sollten Sie Gut zu Fuß 15

15 wenigstens ein helles Kleidungsstück tragen, das sich weithin aus der dunklen Umgebung abhebt. So werden Sie gesehen. Fußgänger haben es oft eilig. Die junge Frau im Kinderstress. Der alte Herr in Zeitnot. Der Jungunternehmer mit Zukunftsplänen im Kopf. Alles ausblenden. Die Überquerung einer Straße ohne Ampel, Mittelinsel und Zebrastreifen ist nicht ungefährlich. Erst mal nach allen Seiten absichern: Schauen Sie nach links, dann nach rechts, und noch mal kurz nach links. Sie sind sicher, dass so schnell kein Auto kommt. Jetzt zügig über die Straße. In der Straßenmitte noch mal nach rechts gucken. Alles frei? Weiter. Geschafft. Wenn am Fahrbahnrand Autos parken, starten Sie behutsam durch die Lücke. Damit man Sie nicht erst im letzten Augenblick wahrnimmt. Nicht jeder Autofahrer sieht Sie, wenn Sie selbst ihn sehen. 14. Keine Hektik an der Haltestelle. Ihren Bus oder Ihre Bahn erwarten Sie bitte nicht auf der Fahrbahn, sondern auf dem Gehweg oder der Haltestellen-Insel. Wenn Sie einsteigen wollen, könnte im letzten Augenblick noch ein Radfahrer vor Ihnen vorbei sausen. Umsteigen in den nächsten Bus. Raus aus dem Bus. Hin zum nächsten. Atemlos über die Straße. Hört sich gefährlich an. Ist es auch. Deshalb muss man an Umsteigehaltestellen die Nerven behalten. Sicherheit geht vor. Bevor Sie unter die Räder geraten, warten Sie lieber auf den nächsten Bus, die nächste Straßenbahn. Vorher schon Zeitpuffer einzuplanen, hilft Stress zu vermeiden. 16 Gut zu Fuß

16 Fußgänger mit Skates und Kickboard 15. Die Inline-Skate-Fußgänger. Mit Inline-Skates, Skateboards und Kickboards ist man nichts anderes als Fußgänger, wenn auch einer auf Rollen. Aber eben auch Fußgänger und hat deshalb die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten wie Fußgänger. Aber Inline-Skater sind schneller als Fußgänger und rempeln sie nicht an, erschrecken sie nicht und wissen, dass sie immer mal wieder plötzlich bremsen müssen. Hier ja! Mit Inline-Skates, Skateboard und Kickboard bewegen Sie sich auf Gehwegen oder Bürgersteigen; auf dem rechten Seitenstreifen, wenn es keine Gehwege gibt; auf Fußgängerwegen; in Fußgängerbereichen (»-zonen«); in verkehrsberuhigten Bereichen ohne den Fahrzeugverkehr unnötig zu behindern; auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen; bei getrennten Rad- und Fußwegen nur auf dem Fußweg; über Fußgängerüberwege (Zebrastreifen); über Fußgängerampeln. Fußgänger mit Skates und Kickboard 17

17 Hier nicht! Mit Inline-Skates, Skateboard und Kickboard bewegen Sie sich nicht auf der Fahrbahn, wenn ein Gehweg oder Seitenstreifen vorhanden ist, auch nicht in Tempo 30-Zonen; auf Strecken, die nicht für Fußgänger, sondern nur für andere Verkehrsteilnehmer bestimmt sind, also nicht auf Fahrradstraße Fahrradwegen, Fahrradstraßen, Busspuren, Einbahnstraßen, die für Radfahrer entgegen der vorgeschriebenen Richtung freigegeben sind. Sportliche Wettkämpfe und Spiele auf Inline-Skates sind auf der Fahrbahn verboten und nur auf den dafür zugelassenen Straßen erlaubt. 18 Fußgänger mit Skates und Kickboard

18 Außerorts dürfen Sie mit Inline-Skates, Skateboards oder Kickboards wie ein Fußgänger am äußersten linken Fahrbahnrand rollen, wenn kein Gehweg vorhanden ist. Suchen Sie sich Strecken ohne oder mit geringem Fahrzeugverkehr aus, z. B. asphaltierte Wirtschaftswege. Bei Dunkelheit benutzen Sie Inline-Skates, Skateboards und Kickboards gar nicht. Sie sehen den Straßenbelag nicht mehr genau. Vor allem werden Sie selbst nicht mehr rechtzeitig wahrgenommen. Bei Dämmerung ist es wichtig, auffällige Kleidung zu tragen, weil Sie sonst kaum gesehen werden. Das Skaten auf der linken Fahrbahnseite kann vor allem auf schmalen und unübersichtlichen Strecken gefährlich sein, weil Sie dann»geisterfahrer«sind, in die Fahrbahn hinein pendeln und besonders entgegenkommende Radfahrer mit Ihnen kollidieren können. Rechts zu skaten empfiehlt sich ebenfalls meist nicht, weil Sie die von hinten herannahenden Fahrzeuge nicht rechtzeitig sehen können. Autobahnen und Kraftfahrstraßen sind tabu. Auch Park- und Rastplätze, weil die Fahrzeuge hier ziemlich schnell heranfahren und die Fahrer Sie leicht übersehen. Mit Inline-Skates, Skateboard oder Kickboard sind Sie»Fußgänger«. Es gelten also die gleichen Regeln, die sonst Fußgänger beachten müssen. Sie dürfen also nur auf dem Bürgersteig oder dem Gehweg fahren. Nehmen Sie Rücksicht auf die anderen Fußgänger und passen Sie Ihr Tempo den Straßen- und Verkehrsverhältnissen an. Fußgänger mit Skates und Kickboard 19

19 16. Technik und Training der Skater. Üben Sie vor der ersten Tour im Straßenverkehr außerhalb von öffentlichen Verkehrswegen die Fahrtechnik, die Bremstechnik, die Falltechnik. So fahren Sie gut. So fallen Sie gut. Die Inline-Skates müssen optimal passen. Nehmen Sie sich Zeit beim Kauf, lassen Sie sich beraten, probieren und bevorzugen Sie Skates, die Sie durch Stabilität und Haltbarkeit überzeugen. Fahren Sie nie ohne Ihre vollständige Schutzausrüstung mit den folgenden Teilen: (1) Helm, (2) Ellbogenschützer, (3) Handgelenkschoner, (4) Knieschützer, (5) stabile, gut passende Inline-Skates. Der Helm muss fest am Kopf sitzen, sollte sich nicht drehen und bewegen lassen. Mit einer leuchtenden Helmfarbe sind Sie weithin sichtbar. Dialog:»Skaten mit Helm? Sieht einfach bescheuert aus.skaten ohne Helm? Kann einfach bescheuert machen.«skater benutzen ihr Gerät zur schnelleren Fortbewegung auf der Straße oder als Sportgerät. Sportlich trainieren Sie mit den Inline-Skates und Skateboards besser auf Flächen außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs. Gute Spots zum Grinden und Sliden sind spezielle Bahnen für Skater (mit Halfpipes u.ä.) und auch Schulhöfe am Nachmittag und am Wochenende. Fragen Sie nach, ob Sie dort trainieren dürfen. Das Kickboard - die moderne Art des guten alten Kinderrollers -wird als City-Roller zunehmend beliebter - für Kinder und für Erwachsene. 20 Fußgänger mit Skates und Kickboard

20 Beim Kauf des Kickboards achten Sie auf Stabilität und die maximale Belastbarkeit (laut Herstellerangabe auf der Packung). Kickboards mit kleinen Kunststoffrädern sind schneller und leichter zu fahren. Aber Kickboards mit Luftreifen sind sicherer, rutschen nicht so schnell und sind unempfindlicher bei Bodenunebenheiten. Vor jeder Fahrt kontrollieren Sie, ob die Verschlüsse für den Lenker und die Fußfläche eingerastet sind. Von Zeit zu Zeit ziehen Sie alle Schrauben nach. Tragen Sie am Körper anliegende Kleidung. Und keine Kleidungsstücke, die sich am Kickboard verfangen können. Vorsicht bei Umhängetaschen. Fahren Sie mit Helm. Auf jeden Fall bei sportlichem Einsatz. Trainieren Sie mit dem Kickboard. Entwickeln Sie einen Blick für den Straßenbelag. Schon kleine Unebenheiten, Bodenwellen, hervorstehende Kanten von Platten, Kopfsteinpflaster, Steine, aber auch weiches Erdreich unter einer Pfütze bringen das Kickboard zum abrupten Stopp und den Fahrer zum Umfallen. Sie drehen die Lenkstange zur Seite und versuchen sich mit ein paar Schritten vorwärts vor dem Sturz zu bewahren. Auf feuchter Straße rutschen die kleinen Räder schnell weg. Bremsen können Sie auch kaum. Selbst die Hersteller empfehlen, das Kickboard bei Nässe nicht zu benutzen. Wenn Sie dicht an Häuserwänden vorbeifahren, denken Sie daran, dass plötzlich jemand aus der Haustür treten könnte. Seien Sie immer bereit zu bremsen oder auszuweichen. 17. Im Rollstuhl unterwegs. Wenn Sie sich auf einem Rollstuhl bewegen, der nicht durch Motorkraft angetrieben wird, dann sind Sie mit einem Fußgänger gleichgestellt und benutzen den Gehweg und sonstige Wege, die für Fußgänger freigegeben sind; auf der Fahrbahn dürfen Sie nur fahren, wenn kein Bürgersteig und keine Gehwege da sind. Der Krankenfahrstuhl mit Motor ist ein Fahrzeug, mit dem Sie die Fahrbahn benutzen. Sie dürfen aber auch dort fahren, wo Fußgänger gehen dürfen. Das ist meistens sicherer als auf der Fahrbahn. Dabei müssen Sie aber Schrittgeschwindigkeit einhalten. Fußgänger mit Skates und Kickboard 21

21 Unterwegs mit dem Fahrrad Fahrrad ok? Radfahren ist toll. Radfahrer sind schnell. Wendig. Brauchen wenig Platz. Schonen die Umwelt. Aber sie sind selten allein. Manche Wege teilen Radfahrer mit Fußgängern, Inline-Skatern, Skateboards, Kickboards, Kinderwagen. Fahrbahnen teilen sie auch mit schnellen Pkw, massigen Lkw, blitzschnellen Motorrädern - und was sonst noch alles auf der Straße verkehrt. Ständig muss man sich als Radfahrer auf andere Partner einlassen und sein Verhalten anpassen. Nur eine Straße gehört Radfahrern ganz allein: der Radweg. 18. Bremsen, Lampen, Klingel. Unerlässlich für das verkehrssichere Rad sind zwei unabhängig wirkende Bremsen, Lampen, Klingel. Check-up vor jedem Start: Sitzt der Bremshebel fest am Lenker, ist der Seilzug leicht beweglich und nicht beschädigt? Sind die Bremsen richtig eingestellt und die Bremsbeläge nicht abgefahren? Ist der Rücktritt leicht gängig? Blockiert er nicht? Die Klingel muss fest am Lenker angeschraubt sein. Radlaufglocken, Hupen, Sirenen und Hörner sind nicht erlaubt. Klingeln Sie frühzeitig und rechnen Sie damit, dass z. B. Kinder und ältere Menschen Sie nicht sofort hören. Vergessen Sie nicht den Gepäckträger, damit Sie den Einkauf sicher verstauen und nicht etwa eine Tüte oder einen Plastikbeutel an den Lenker hängen. 22 Unterwegs mit dem Fahrrad

22 19. Helle sein - Licht an. Funktioniert die Beleuchtung? Werden die Leuchten nicht durch Kleidung oder Gepäck verdeckt? Kann der Dynamo nicht in die Speichen geraten? Licht bei Dämmerung und Dunkelheit ist lebenswichtig: um selbst gesehen zu werden, um Hindernisse, Schlaglöcher, Absperrungen rechtzeitig zu erkennen. Deshalb der Beleuchtungs-Test vor der Fahrt. Es könnte dunkel werden. Schon bei der Anschaffung des Fahrrades sollten Sie auf eine robuste und zuverlässige Beleuchtung achten. So ist das Fahrrad komplett ausgestattet: (1) Bremsen, (2) Vorderradlampe, (3) weißer Rückstrahler nach vorn, (4) roter Rückstrahler, (5) rote Großflächenrückstrahler, (6) rotes Schlusslicht, (7) gelbe Pedalrückstrahler, (8) Dynamo, (9) für Vorderrad und Hinterrad je zwei gegenüber montierte gelbe Speichenrückstrahler, oder statt dessen reflektierende Seitenstreifen an den Reifen, (10) Klingel. Für leichte Rennräder ist batteriebetriebene Beleuchtung erlaubt. Unterwegs mit dem Fahrrad 23

23 20. Nichts wackelt. Nichts klemmt. Regelmäßige Inspektionen erhalten die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrrads. Kontrollieren Sie folgendes: Reifen: Luftdruck, Profil, Porosität? Räder: Radmuttern fest, Räder mittig und gleichmäßig laufend? Speichen: Fest und nicht beschädigt, verrostet? Kette: nicht zu straff, nicht zu lose? Etwa 1 cm Spiel ist ok. Schutzbleche, Gepäckträger und Kettenabdeckung noch fest angeschraubt? Lenker und Sattel fest montiert? Werkzeug mit Universalschlüssel, Schlauchreparaturset und Ersatzbirnen noch komplett einsatzbereit? Wenn Sie unterwegs eine Panne haben, das Fahrrad nicht mehr betriebs- oder verkehrssicher ist, müssen Sie es schieben. Für umfangreiche oder komplizierte Reparaturen empfiehlt es sich, den Fachmann in der Fahrradwerkstatt aufzusuchen. Fällt die Beleuchtung aus, fahren Sie nicht im Dunkeln weiter. Ist es zu weit zu Ihrem Ziel, nehmen Sie ein öffentliches Verkehrsmittel, wenn Fahrräder mitgenommen werden; ein Taxi. Fordern Sie beim Taxiruf einen Wagen an, der Ihr Rad transportieren kann. 21. Vom Drahtesel zum Packesel. Machen Sie keinen zu schweren Packesel aus Ihrem Drahtesel. Es gibt praktische Container, Fahrradtaschen, feste Körbe. Die Ladung muss sicher befestigt und verstaut sein und darf die Sicht nicht beeinträchtigen. Transporttaschen gehören nicht an den Lenker. Auch Sporttaschen nicht und keine Plastikbeutel. 24 Unterwegs mit dem Fahrrad

24 Zuviel Gepäck auf dem Fahrrad stört das Gleichgewicht und beeinträchtigt die Manövrierfähigkeit. Das macht Sie unsicher. Überlegen Sie genau, was Sie mitnehmen, was Sie wirklich brauchen. Und wieviel Sie Ihrem»Packesel«zumuten. Sonst müssen Sie ihn schieben. Bei Gruppenfahrten beraten Sie gemeinsam über das notwendige Gepäck und verteilen es auf die einzelnen Mitfahrer. Ein Fahrradanhänger kann nützlich sein. Diese Anhänger sind zulässig, dürfen aber nicht breiter als 1 Meter sein. Wenn der Anhänger das Rücklicht verdeckt, braucht er eine eigene Beleuchtung. Ihr Kind können Sie in einem solchen Fahrradanhänger mitnehmen, wenn dieser einen geeigneten Sitz, einen Verletzungsschutz zu den Speichen hat und nicht umkippen kann. TÜV/GS-geprüfte Sitze und Anhänger bieten die Gewähr für den sicheren Transport. Bringen Sie zusätzlich ein Fähnchen in greller Farbe an. Die Polizei soll nicht beanstanden, wenn Radfahrer mit Anhänger den Radweg nicht benutzen, weil er ihnen zu schmal erscheint. Radfahrer ab 16 Jahren dürfen Kinder unter 7 Jahren mitnehmen, wenn dafür besondere Sitze angebracht sind und Schutzeinrichtungen verhindern, dass die Füße der Kinder in die Radspeichen geraten. 22. Diebstahlsicher festgemacht. Sie dürfen Ihr Fahrrad auf dem Gehweg abstellen, wenn Sie dadurch niemanden behindern. Aber nicht auf einem Radweg. Parkplatz mit Zusatzschild»Für Fahrräder«. Bisweilen - leider zu selten - werden eigene Fahrradparkplätze ausgewiesen. Oft finden Sie auch eine spezielle Anlage für das Abstellen des Fahrrads. Nutzen Sie das. Fahrradständer vor Geschäften werden abends oft weggeräumt. Stellen Sie Ihr Fahrrad nicht auf einem unbeobachteten und schlecht einsehbaren Platz ab. Befestigen Sie es mit einem stabilen Bügel- oder Kettenschloss an einem fest montierten Fahrradständer, einem Absperrgitter, einem Laternen- oder Verkehrsschildmast. Unterwegs mit dem Fahrrad 25

25 Lassen Sie bei der Polizei oder in einer Geschäftsstelle des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e.v. (ADFC) den Rahmen Ihres Fahrrads codieren. Mit Hilfe dieser Codierung kann ein gestohlenes Rad eindeutig identifiziert und leichter wiedergefunden werden. Für diesen Fall notieren Sie Marke, Farbe, Typ Ihres Rads und selbstverständlich die eingestanzte Rahmennummer. Melden Sie einen Diebstahl so bald wie möglich bei der Polizei. Fahrräder, die nicht in den Kofferraum passen, werden auf dem Dach oder am Heck des Pkw transportiert. Lassen Sie sich von Ihrem Autohändler informieren, welches die beste Transportposition ist. Ob für das Dach oder das Heck. Fahrer in Form? 23. Ein Helm für den wertvollen Kopf. Es kann doch mal passieren, dass Sie mit dem Rad stürzen und auf den Kopf fallen. Viele Unfälle mit gravierenden Kopfverletzungen wären für den Radfahrer weniger schwer ausgegangen, wenn er einen Helm getragen hätte. 26 Unterwegs mit dem Fahrrad

26 Deshalb tragen Sie einen Helm und schließen Sie ihn mit dem Kinnriemen. Das gilt für Erwachsene und für Kinder. Kinder finden die Helme erst lästig. Dann gewöhnen sie sich daran und finden schöne bunte Helme chic. Lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und probieren Sie Ihren Helm vor dem Kauf genau an, damit er auf dem Kopf nicht wackelt, sich nicht drehen lässt und angenehm fest sitzt. Kaufen Sie ein TÜV/GS-geprüftes Modell. Mit einem farbigen Helm oder mit reflektierenden Streifen werden Sie bei Dämmerung besser gesehen. 24. Klarer Kopf: Alkohol - Drogen - Medikamente. Trinken und Fahren passen nicht zusammen - auch nicht mit dem Fahrrad. Wenn Sie Alkohol trinken und Radfahren wird Ihr Gleichgewichtssinn gestört. Sie fahren Schlangenlinien. Sie sehen nicht mehr gut. Stürzen über einen Stein auf der Straße. Oder fahren gegen einen Pfosten. Sie können nicht schnell genug reagieren, ausweichen, bremsen. Sie bringen sich und andere in Gefahr. Wenn Sie in einem solchen alkoholisierten Zustand oder auch unter dem Einfluss von Drogen von der Polizei erwischt werden, kann das sogar den Pkw-Führerschein kosten. Wenn Sie Medikamente nehmen müssen, fragen Sie den Arzt oder Apotheker und lesen Sie genau die Packungsbeilage, ob das Medikament die Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit einschränken kann. In diesem Fall fahren Sie nicht. Gerade auch in Verbindung mit Alkohol können Medikamente dazu führen, dass Sie nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen können. Unterwegs mit dem Fahrrad 27

27 25. Überfordern Sie sich nicht. Radfahren ist gesund. Ein gutes Training für Ihren Körper, für Herz und Kreislauf. Sie sollten fit sein, wenn Sie aufs Rad steigen. Gewöhnen Sie nach der Winterpause auf bequemen und nicht zu langen Strecken Ihren Körper wieder an die Anstrengungen des Radfahrens. Radfahren im Mittelgebirge ist ein Genuss. Aber Bergauf-Fahren ist anstrengend. Weniger sportliche Fahrer geraten aus der Puste und ins Schwitzen. Körperliche Schwierigkeiten beeinträchtigen die Konzentration und Wahrnehmung. Bis zu einem Liter Flüssigkeitsverlust pro Stunde müssen Sie bei warmem Wetter kompensieren. Sonst wird Ihr Körper zu stark geschwächt. Sie könnten nicht mehr Herr der Lage sein. Schauen Sie es den Rennfahrern ab: Sie haben immer die Wasserflasche zur Hand. Schützen Sie sich bei Regen mit einem Radfahrer-Umhang. Völlig durchnässt werden Sie sich unwohl fühlen und sich nicht mehr ausreichend um das Verkehrsgeschehen kümmern. Für alle die richtigen Wege 26. Rechts radfahren. Fahren Sie rechts. Möglichst weit rechts. Nebeneinander dürfen Sie fahren, wenn Sie den Verkehr nicht behindern. Rechts fahren ist besonders wichtig bei Gegenverkehr, beim Überholtwerden, an Kuppen, in Kurven und immer, wenn die Lage unübersichtlich ist. 28 Unterwegs mit dem Fahrrad

28 Auch bei mehreren Fahrstreifen für eine Fahrtrichtung müssen Sie rechts bleiben. Achtung, wenn Sie einem Hindernis ausweichen, einem Schlagloch, einer Pfütze. An parkenden Autos fahren Sie mit einem seitlichen Abstand von etwa 1 Meter vorbei, weil immer wieder achtlose Autofahrer ihre Wagentür aufstoßen. Wenn Sie an mehreren parkenden Fahrzeugen mit Lücken dazwischen vorbeifahren, dann fahren Sie so, dass Sie für den nachfolgenden Verkehr in einer deutlichen Sichtlinie bleiben. Bei folgenden Verkehrszeichen wird die Fahrtrichtung vorgeschrieben: Rechts. Hier rechts. Geradeaus und rechts. Hier dürfen Sie nur in Pfeilrichtung fahren bzw. abbiegen. Rechts vorbei. Sie müssen rechts vorbei fahren. Unterwegs mit dem Fahrrad 29

29 27. Verbindlich - der Radweg. Radwege mit einem runden blauen Schild müssen Sie benutzen. Sie dürfen nicht auf der Fahrbahn fahren. Faustregel: Blaues, rundes Schild mit weißem Fahrradsymbol - den Radweg benutzen! Radweg Auch ein Radfahrstreifen neben der Fahrbahn ist ein Radweg. Er ist dann durch eine durchgehende weiße Linie abgegrenzt und mit dem blauen runden Schild gekennzeichnet, zusätzlich kann der Radfahrstreifen rot eingefärbt sein. Nur Radfahrer dürfen und müssen den Radfahrstreifen benutzen. Sie dürfen nicht auf der Fahrbahn fahren. 30 Unterwegs mit dem Fahrrad

30 Getrennter Fuß- und Radweg Bei diesem runden blauen Schild sind Rad- und Fußweg getrennt. Bleiben Sie mit Ihrem Rad auf dem Radweg. Rechnen Sie aber damit, dass Fußgänger versehentlich den Radweg betreten, dort laufen oder stehen bleiben. Gemeinsamer Fuß- und Radweg Hier treffen sich alle. Radfahrer. Jung und alt. Fußgänger, Inline- Skater, Kickboarder usw. Einige bleiben stehen, andere haben es eilig. Sie müssen sich auf andere einstellen und Rücksicht nehmen. Selbst wenn Sie noch Platz finden - fahren Sie langsam. Zu hohes Tempo macht die anderen nervös. Dies ist ein Weg für Radfahrer und Fußgänger gemeinsam. Als Radfahrer müssen Sie ihn benutzen. Wenn der Radweg allerdings zum Beispiel wegen Bauarbeiten oder bei Schnee unbefahrbar ist, dürfen Sie auf der Fahrbahn radeln. Radwege können für Mofas mit einem Zusatzschild freigegeben sein. Beim Verlassen des Radwegs und Wiederauffahren auf die Fahrbahn hat der Verkehr auf der Fahrbahn Vorrang (Umschauen, Armzeichen geben). 28. Radwege in Fahrtrichtung benutzen. Das Fahren gegen die Fahrtrichtung ist gefährlich, weil Kraftfahrer an Einmündungen nicht mit Radfahrern aus der Gegenrichtung rechnen. Unterwegs mit dem Fahrrad 31

31 Radwege links dürfen Sie nur dann benutzen, wenn sie mit einem blauen runden Schild für die entgegengesetzte Fahrtrichtung ausdrücklich freigegeben sind. Fahren Sie dann möglichst weit rechts und achten Sie auf den entgegenkommenden Fahrradverkehr. 29. Andere Radwege und Schutzstreifen. Neben den mit blauen Verkehrszeichen ausgeschilderten Radwegen gibt es auch»andere«radwege. Sie sehen aus wie»richtige«radwege, haben aber kein blaues Schild. Sie erkennen sie z. B. an der Art der Pflasterung, an einem aufgemalten Fahrradpiktogramm oder ggfs. an der Einfärbung. Andere Radwege rechts von der Fahrbahn können Sie als Radfahrer benutzen, Sie müssen es aber nicht. Andere Radwege links von der Fahrbahn dürfen Sie nicht benutzen. Nicht so exklusiv wie Radweg und Radfahrstreifen ist der Schutzstreifen für Radfahrer. Es handelt sich um einen mit einer unterbrochenen Linie am rechten Fahrbahnrand markierten Angebotsstreifen, der zusätzlich mit einem Fahrradpiktogramm gekennzeichnet sein kann. Der Schutzstreifen gibt Radfahrern Raum auf der Straße. Aus dem Gebot, rechts zu fahren, ergibt sich für Radfahrer auch die Verpflichtung, den Schutzstreifen zu benutzen. Autofahrer dürfen ihn aber bei Bedarf überfahren (z. B. zum Ausweichen oder Abbiegen), wenn sie Radfahrer auf dem Schutzstreifen nicht gefährden. 32 Unterwegs mit dem Fahrrad

32 30. Fahrradstraße. Fahrradstraße Fahrradstraße Fahrradstraße Ende einer Fahrradstraße Davon träumen Radfahrer - eine Straße, die nur für sie reserviert ist: die Fahrradstraße. Sie können sogar nebeneinander fahren. Eigentlich darf man hier nur mit etwa 25 bis 30 km/h fahren. Und leider werden manchmal mit einem Zusatzschild auch Autos in der Fahrradstraße zugelassen. 31. Einbahnstraße - gegen die Richtung. In einer Einbahnstraße müssen Sie in Richtung des Pfeils fahren und sich rechts halten. Einbahnstraße Verbot der Einfahrt Hier dürfen Sie nicht hineinfahren. Sie würden eine Einbahnstraße in der falschen Richtung befahren. In Einbahnstraßen, in denen nur 30 km/h gefahren werden darf, kann es Radfahrern durch ein Zusatzschild erlaubt sein, in Gegenrichtung zu fahren. Einbahnstraße mit Zusatzschild»Radfahrer in Gegenrichtung«Unterwegs mit dem Fahrrad 33

33 Verbot der Einfahrt mit Zusatzschild»Radfahrer frei«auch mit diesem Zusatzschild wird es Radfahrern erlaubt, die Einbahnstraße entgegen der vorgeschriebenen Richtung zu befahren. Wenn die Gegenrichtung einer Einbahnstraße ausnahmsweise und ausdrücklich für Radfahrer freigegeben ist, fahren Sie sehr aufmerksam: Halten Sie sich möglichst weit rechts. Achten Sie auf Fußgänger. Die gucken oft in die andere Richtung und rechnen nicht mit einem Radfahrer. Kraftfahrer, die in der vorgeschriebenen Richtung in die Einbahnstraße einbiegen, rechnen oft nicht damit, dass ihnen ein Radfahrer entgegen kommen könnte. Sie dürfen auch hier nur auf der Fahrbahn und nicht auf dem Gehweg fahren. Auch Kraftfahrer, die am Ende der Einbahnstraße links abbiegen, rechnen oft nicht damit, dass ihnen genau hier noch ein Radfahrer entgegenkommt. 34 Unterwegs mit dem Fahrrad

34 32. Busse und Radfahrer. Busspur und Zusatzschild»Radfahrer frei«wenn eine Busspur durch Zusatzschild für den Radverkehr freigegeben ist, dürfen Sie auf der Busspur fahren. Vorsicht, wenn Sie hinter einem Bus herfahren. An der Haltestelle bleibt er stehen. Fahrgäste steigen ein und aus und laufen über die Straße. Wenn Sie die Busspur verlassen und auf der Fahrbahn weiterfahren wollen, lassen Sie dem Autoverkehr den Vorrang. 33. Verbotene Wege. Autobahn und Kraftfahrstraße sind für Radfahrer tabu. Sie dürfen dort mit dem Rad nicht fahren. Sie dürfen das Rad nicht schieben. Sie dürfen überhaupt nicht auf die Autobahn und Kraftfahrstraße. Autobahn Kraftfahrstraße Auch die folgenden Straßen oder Strecken sind für das Radfahren verboten: Verbot für Radfahrer. Diese Strecke dürfen Sie nicht benutzen. Verbot für Fahrzeuge aller Art. Sie dürfen nicht fahren, müssen schieben. Unterwegs mit dem Fahrrad 35

35 Nur als Anwohner oder Besucher dürfen Sie hier fahren. Sackgasse. Die Weiterfahrt ist nur möglich, wenn ein Zusatzschild oder ein Aufkleber mit Radfahrersymbol anzeigt, dass Radfahrer weiterfahren können. Die folgenden Wege sind anderen Verkehrsteilnehmern vorbehalten. Sie dürfen da nicht fahren: Reiter Fußgänger Beginn eines Fußgängerbereichs Ende eines Fußgängerbereichs In der»fußgängerzone«dürfen Sie nicht Rad fahren. Sie müssen absteigen und das Rad schieben. Ist mit diesem Zusatzschild das Radfahren in der Fußgängerzone zugelassen, dann dürfen Sie mit Schrittgeschwindigkeit fahren, doch Fußgänger nicht gefährden oder behindern. Bei dichtem Fußgängerverkehr, wenn Sie zu oft warten oder sogar absteigen müssten, schieben Sie lieber das Rad. 36 Unterwegs mit dem Fahrrad

36 34. Konflikt Haltestelle. Haltestelle (auch mit Zusatzschild»Schulbus«) Haltestellen sind für Radfahrer oft Gefahrenpunkte. Fußgänger stehen auf dem Fahrradweg und warten auf den Bus, laufen vom Gehweg über den Radweg, um ein- oder auszusteigen. Der Bus fährt an die Haltestelle und kreuzt Ihren Radweg; Sie fahren an dem stehenden Bus links vorbei und kommen anderen Fahrzeugen ins Gehege, die auch gerade vorbeifahren. Steht der Bus an der Haltestelle und ist das Warnblinklicht eingeschaltet, dann dürfen Sie nur im Schritttempo vorbeifahren, egal, ob Sie auf der Fahrbahn links oder ob Sie rechts auf dem Radweg vorbeifahren. Sie dürfen die Fahrgäste nicht behindern oder gefährden. Notfalls müssen Sie anhalten. Das gilt auch für Radfahrer, die aus der Gegenrichtung an dem Bus vorbeifahren. Unterwegs mit dem Fahrrad 37

37 Linienbussen und Schulbussen müssen Sie auch als Radfahrer das Abfahren von der Haltestelle ermöglichen, sobald er zum Ausscheren blinkt. Wenn Sie sich mit dem Rad auf der Fahrbahn befinden und vor Ihnen der Bus mit Warnblinklicht die Haltestelle anfährt, müssen Sie hinter dem Bus bleiben und dürfen ihn nicht mehr überholen. Würden Sie rechts an dem Bus vorbeifahren, könnte es eng werden. Der Busfahrer kann Sie beim Anfahren im toten Winkel seines Rückspiegels nicht erkennen. 35. Hier wird es eng. Engstellen und Fahrbahnverengungen können durch Gefahrzeichen angekündigt sein. Fahrbahnverengung (beidseitig) Fahrbahnverengung (rechts) Wenn Sie mit dem Fahrrad an einem Hindernis wie z. B. einem parkenden Fahrzeug links vorbeifahren, der Platz aber nicht reicht, müssen Sie entgegenkommende Fahrzeuge durchlassen. Sehen Sie sich um und achten Sie auf den nachfolgenden Verkehr, bevor Sie ausscheren. Geben Sie vor dem Ausscheren und wenn Sie sich wieder einordnen deutliche Armzeichen. 38 Unterwegs mit dem Fahrrad

38 Ob Sie rechts oder links vorbei fahren müssen, oder wer Vorfahrt hat, regeln folgende Verkehrszeichen: Rechts vorbei Dem Gegenverkehr Vorrang gewähren! Vorrang vor dem Gegenverkehr. Hier haben Sie selbst Vorrang vor dem Gegenverkehr, der Sie durchlassen muss. 36. Sicheres Überholen. Überholen Sie nur, wenn Sie absolut sicher sind, gefahrlos überholen zu können. Grundsätzlich müssen Sie als Radfahrer links überholen. Linksabbieger, die sich schon eingeordnet haben, überholen Sie rechts. An Fahrzeugen, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, dürfen Radfahrer vorsichtig vorbeifahren, aber nur mit mäßigem Tempo und nur wenn Platz genug ist. Vor dem Ausscheren müssen Sie sich umschauen und auf den nachfolgenden Verkehr achten. Sie dürfen nicht überholen, wenn ein Pkw-Fahrer Sie gerade überholen will. Strecken Sie vor dem Überholen deutlich den Arm heraus und geben Sie auch beim Wiedereinordnen wieder das Armzeichen. Wenn Sie von einem Kraftfahrzeug überholt werden, bleiben Sie möglichst weit rechts und scheren Sie nicht nach links aus. Wenn es eng wird und Sie an Fußgängern vorbeifahren werden, klingeln Sie. Etwa 30 Meter vor dem Fußgänger und nicht erst im letzten Augenblick. Dann ist der Fußgänger rechtzeitig gewarnt. Sie erschrecken ihn nicht. Er hat Zeit zu reagieren und kann Ihnen sogar noch Platz machen. Überholverbotsschilder gelten nur für Kraftfahrzeuge, also nicht für Sie als Radfahrer. Unterwegs mit dem Fahrrad 39

39 37. Ruhig. Verkehrsberuhigt. Beginn... und...ende eines verkehrsberuhigten Bereichs In einem verkehrsberuhigten Bereich sind alle gleichberechtigt: Fußgänger dürfen die Straße überall benutzen und Kinder dürfen überall spielen. Respektieren Sie den Freiraum der Fußgänger. Radfahrer dürfen nur Schritttempo fahren, dürfen Fußgänger nicht gefährden oder behindern; wenn nötig, warten; müssen immer auf spielende Kinder achten. Es gilt:»rechts vor links«. Beim Verlassen des verkehrsberuhigten Bereichs haben alle anderen auf der Straße Vorrang, sogar die Fußgänger. Radfahrer müssen warten und dürfen niemand gefährden. 38. Die Tempolimits für Radfahrer. Das generelle Tempolimit von 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften gilt zwar nur für Kraftfahrzeuge. Es ist dennoch unklug, mit einem Fahrrad schneller als 50 km/h zu fahren. Mit solchem Tempo eines Radfahrers rechnen weder Autofahrer noch Fußgänger. Und Sie sind eine Gefahr für andere, die nicht damit rechnen, dass Sie schneller als 50 km/h fahren. Alle sonstigen Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten auch für Radfahrer: Zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h 40 Unterwegs mit dem Fahrrad

40 Tempo 30-Zone (bisweilen auch Tempo 20-Zone): Beginn der Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit Ende der Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit In der Zone weisen in der Regel keine zusätzlichen Schilder auf das Tempolimit hin. In der Regel gilt für die Vorfahrt»rechts vor links«. Doch lieber erst mal schauen, ob Autofahrer dem von rechts kommenden Radfahrer wirklich die Vorfahrt gewähren. Sie müssen leider damit rechnen, dass sie es nicht tun. 39. Durch Wald und Wiesen und über die Äcker. Unbeschwert durch Wald und Flur. Mal durchatmen. Stille ge-nießen. Natur pur. Allerdings gibt es im Wald und für Feldwege kein uneingeschränktes»befahrungsrecht«. Es ist nicht erlaubt, außerhalb der Wege querfeldein zu fahren, weil Pflanzen und Tiere und die Landschaft Schaden erleiden können und der Erholungswert des Waldes beeinträchtigt wird. Waldwege sind für den weniger geübten Radfahrer nicht unproblematisch: Manch einer ist schon über Steine, Äste, Baumwurzeln, Bodenunebenheiten gestürzt. Bei Regen und in der Erntezeit sind Feld- und Waldwege oft verschmutzt und glitschig. Als Mountainbiker müssen Sie auf jeden Fall auch auf den Feldund Waldwegen bleiben. Nehmen Sie Rücksicht auf Wanderer, auf die Natur und die Landschaft. Stören Sie auf land- und forstwirtschaftlichen Wegen nicht die Arbeitskräfte und Arbeitsfahrzeuge. 40. Der ganze Verein fährt mit. Das Fahren in der Gruppe ist schön, kann aber stressig werden. Die gesamte Gruppe und die einzelnen Fahrerinnen und Fahrer müssen auf den übrigen Verkehr reagieren und gleichzeitig muss die Gruppe zusammen gehalten werden. Deshalb sollten sich die Teilnehmer einer Tour aufteilen und für einzelne Etappen Treffpunkte vereinbaren statt in einer einheitlichen Kolonne zu fahren. Unterwegs mit dem Fahrrad 41

41 Mehr als 15 Radfahrer dürfen einen»geschlossenen Verband«bilden. Die Gruppe muss dann geschlossen zusammen bleiben. Sie dürfen dann zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Ein sehr langer»geschlossener Verband«muss genügend Zwischenräume für den übrigen Verkehr frei lassen. Über Kreuzungen und Einmündungen 41. Zeichen geben. Einordnen. Abbiegen. Als Radfahrer müssen Sie klare Zeichen geben, bevor Sie sich zum Abbiegen einordnen und bevor Sie abbiegen. Strecken Sie vor Einordnen und Abbiegen deutlich den Arm heraus. Keinesfalls radeln Sie an stehenden Fahrzeugen rechts vorbei, um dann nach vorne auf den Linksabbiegestreifen zu wechseln. Sie wollen links über einen Linksabbiegestreifen abbiegen: 42 Unterwegs mit dem Fahrrad

42 Sie schauen sich um und beobachten den nachfolgenden Verkehr. Verlassen Sie sich nicht auf den Rückspiegel, weil Sie dort nicht alles sehen, manches ein wenig verzerrt ist, und weil Sie die Entfernung und Geschwindigkeit von hinten kommender Fahrzeuge nicht genau beurteilen können. Wenn Sie ganz sicher sind, sich gefahrlos einordnen zu können, geben Sie ein unmissverständliches Zeichen, heben Sie deutlich den linken Arm. Jetzt ordnen Sie sich in den Linksabbiegestreifen ein. Sie brauchen nicht die ganze Zeit den Arm hoch zu halten. Wenn der Linksabbiegestreifen genug Raum bietet, halten Sie sich rechts an der Seite der Fahrzeuge, die sich schon nach links eingeordnet haben. Sie lassen den Gegenverkehr durch und beobachten sorgfältig die Fahrzeuge in der Straße, in die Sie abbiegen wollen. Sie schauen sich noch mal kurz um, um zu sehen, dass Sie kein nachfolgender Abbieger mehr überholt, nun heben Sie wieder den Arm und nun biegen Sie tatsächlich ab. Bewährter Trick: Das»indirekte«Abbiegen Anstelle des schwierigen und ziemlich gefährlichen Linksabbiegens können Sie sicherer»indirekt«abbiegen. Sie überqueren bei Grün die Kreuzung. Sie halten hinter der Kreuzung am rechten Fahrbahnrand. Sie warten auf Grün. Steigen Sie ab. Wenn nun für Ihre Fahrtrichtung Grün erscheint, überqueren Sie die Kreuzung erneut, nun aber in der Richtung, in die Sie ursprünglich fahren wollten. Bei viel Verkehr ist das auf jeden Fall sicherer und angenehmer, auch wenn es eventuell etwas länger dauert. Unterwegs mit dem Fahrrad 43

43 Vor dem Rechtsabbiegen kurz umschauen, Arm hoch, einordnen. Als Rechtsabbieger achten Sie auf den Querverkehr und müssen auch den Längsverkehr neben sich durchlassen. Fußgänger 42. Rot und Grün. An größeren Kreuzungen bei Straßen mit Radwegen haben Radfahrer oft eigene Lichtzeichen: Bei Rot bleiben Sie stehen. Bei Grün dürfen Sie die Kreuzung überqueren. Die Ampel hat keine Radfahrersignale: Sie richten sich nach den Fußgängersignalen, wenn Sie sich auf einem Radweg befinden. Sie richten sich nach den Ampelsignalen für den Autoverkehr, wenn Sie auf der Straße weiterfahren. 44 Unterwegs mit dem Fahrrad

44 Das Grünpfeilschild fürs Rechtsabbiegen: Sie dürfen nur vom rechten Fahrstreifen nach rechts abbiegen. Halten Sie bei»rot«immer erst an. Beobachten Sie den Verkehr auf der Straße, in die Sie einbiegen. Dort haben auch Fußgänger Vorrang. Das Schild gibt Ihnen keine Vorfahrt. 43. Spuren auf der Kreuzung. Die folgenden Einrichtungen erleichtern und sichern den Radfahrverkehr an Kreuzungen: Ein eigener Überweg mit eigenem Ampelzeichen für Radfahrer, ein eigener Abbiegestreifen für Radfahrer, eine eigene Aufstellfläche für Radfahrer; mit einem eigenen Ampelsignal werden Sie vor dem Kraftfahrzeugverkehr über die Kreuzung geführt (»Radfahrschleuse«). Wenn der Radweg über die Kreuzung hinweg markiert ist, müssen Sie über diese»radwegeführung«die Kreuzung überqueren und dürfen nicht auf die Fahrbahn wechseln. 44. Vorsicht - toter Winkel! Vor der Kreuzung dürfen Sie an wartenden Fahrzeugen rechts vorbeifahren. Aber Sie können in den»toten Winkel«geraten. Ist der Platz neben den wartenden Fahrzeugen zu eng, bleiben Sie besser hinter den Pkw, Lkw, Bussen. Sie radeln nicht mehr rechts vorbei, wenn die Fahrzeuge bereits fahren. Wenn Sie an einer Kreuzung geradeaus fahren, dann sind Sie ge-rade auch auf dem Radweg von Fahrzeugen gefährdet, die rechts abbiegen. Rechnen Sie immer damit, dass Sie bei Pkw- Fahrern, aber noch mehr bei Lkw-Fahrern im»toten Winkel«sind, der Fahrer Sie also in seinem Seitenspiegel und auch in seinem Seitenfenster nicht sieht. Schwerste Unfälle können die Folge sein. Sie werden eingequetscht. Unterwegs mit dem Fahrrad 45

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