Sicher mit dem Fahrrad zur Arbeit. Tipps für Beschäftigte und Unternehmen

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1 Sicher mit dem Fahrrad zur Arbeit Tipps für Beschäftigte und Unternehmen

2 Wer rastet, der rostet! Alle Teile des Körpers, die eine Funktion haben, werden gesund, wohl entwickelt und altern langsamer, sofern sie mit Mass gebraucht und in Arbeiten geübt werden, an die man gewohnt ist. Wenn sie aber nicht benutzt werden und träge sind, neigen sie zur Krankheit, wachsen fehlerhaft und altern schnell Hippokrates ca. 400 v. Chr.

3 Fahrradspaß statt Bypass Zahlreiche Zivilisationskrankheiten haben ihre Ursache in Bewegungsmangel Herz-Kreislaufsystem, Muskulatur, Gelenke leiden unter zu wenig Bewegung Cycling & Health : internationale Studie von Selle Royal und Deutscher Sporthochschule Köln: Radfahren als Prävention

4 Herz-Kreislauf-System bei Bewegungsmangel Herz ist unser einziger Motor negatives Cholesterin steigt, Arterienverkalkung, mehr Pumpleistung durch verengte Gefäße, Bluthochdruck jährlich Todesfälle aufgrund von Herzversagen

5 Herz-Kreislauf-System beim Radfahren Schlagvolumen Herz erhöht sich, Pumpleistung wird ruhiger, Blutdruck sinkt negatives Cholesterin wird abgebaut, positives wird erhöht, Risiko von Arterienverkalkung sinkt Reduzierung Herz- Kreislauferkrankungen und Herzinfarktrisiko um 50 %

6 Unser Immunsystem bei Bewegungsmangel Durch Infektionskrankheiten entstehen immense Fehlzeiten Ein schwaches Immunsystem ist oft die Ursache für Infektionskrankheiten

7 Unser Immunsystem beim Radfahren Fresszellen werden schon gleich nach Fahrbeginn mobilisiert um Bakterien und sogar Tumorzellen zu vernichten Es werden chemische Verbindungen ausgeschüttet, die die Stimmung aufhellen

8 Radfahren für ein glückliches, langes Leben Atemwege: Kräftigung Atemmuskulatur, geeignet bei chronischen Erkrankungen Fettstoffwechsel wird aktiviert Psychisches Wohlbefinden Reduzierte Sterblichkeit

9 Mäßig aber regelmäßig! Leicht in Alltag integrierbar Auch im Alter/ untrainiert/ mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann ich anfangen Eine halbe Stunde täglich reicht schon Gesundheitseffekt ist von Inaktivität zur halben Stunde am größten Moderate Aktivität statt schweißtreibendes Auspowern!

10 Mit dem Rad zur Arbeit Die Philosophie: Gut für Sie und Ihren Betrieb mäßig, aber regelmäßig Preise und Teams als weitere Motivationsfaktoren

11 Entwicklung der Radverkehrsunfälle in Deutschland Getötete und schwerverletzte Radfahrer Getötete R schwerverletzte R

12 Verunglückte Radfahrer

13 Fahrradnutzung und Radverkehrsunfälle Radverkehrsanteil an der Zahl alltäglicher Wege: leichte Steigerung seit Mitte der 90er Jahre 2002: 9 % 2008: 10 % Fahrleistung Radverkehr 90er Jahre: 24 Mrd. Personen-km 2008: 33 Mrd. Personen-km Verunglückte Radfahrer Mitte der 90er Jahre bis 2004: /Jahr : bis /Jahr Seit Mitte der 90er Jahre leicht gesunkenes Unfallrisiko bezogen auf die Fahrleistung

14 Erhöhung der Verkehrssicherheit durch mehr Radverkehr 140 Entwickung Radverkehr und Unfallfolgen Leipzig 80 Entwicklung Radverkehr und Unfallfolgen Radverkehrsanteil Troisdorf leicht verletzte Radfahrer Unfallgeschehen schw er verletzte Radfahrer leicht verletzte Radfahrer schw er verletzte Radfahrer Radverkehrsanteil Unfallgeschehen

15 Gesundheitsvorteile - Unfallrisiko Gesundheitsvorteile des städtischen Radverkehrs überwiegen die Nachteile: Gesundheit steigt durch Rad- statt Autonutzung: Lebenserwartung steigt durch körperliche Aktivität um 3 bis 14 Monate Inhalation von Feinstaub ist ungesund: Lebenserwartung sinkt um 1 bis 40 Tage Verletzungsrisiko steigt: Lebenserwartung sinkt um 5 bis 9 Tage Institute for Risk Assessment Sciences, Universität Utrecht, und Planbureau voor de Leeformgeving, wissenschaftliche Studie 2010

16 Unfallbeteiligte Bei 15% gab es keinen Unfallgegner: Alleinunfall. Unfallgegner der Radfahrer waren: 74% Pkw 9% Radfahrer 6% Fußgänger 11% andere

17 Hauptverursacher = Hauptschuldiger aus Sicht der Polizei bei der Unfallaufnahme Radfahrer sind Hauptverursacher zu 42% bei allen Unfällen 100% bei Alleinunfällen 100% bei Unfällen Rf Rf 64% bei Unfällen Rf Fußgänger 28% bei Unfällen Rf Pkw 22% bei Unfällen Rf Lkw

18 Studie Bast (2009): Regelkenntnisse und Einstellungen Radler kennen die wesentlichen für sie geltenden Regeln Ausnahme: benutzungspflichtige und nicht benutzungspflichtige Radwege: ca. zwei Drittel der Befragten sehen keinen Unterschied Radler fühlen sich auf Radverkehranlagen sicher, bei Schutzstreifen etwas geringer ausgeprägt; deshalb hohe Akzeptanz trotz wahrgenommener Behinderungen Zum Teil fehlendes Bewusstsein für Gefährdungspotenziale (links Fahren!)

19 Achtung: Geisterfahrer Geisterfahrer leben gefährlich. Autofahrer rechnen nicht mit Radfahrern aus der falschen Richtung.

20 Grundregeln Vorausschauend und eindeutig fahren berechenbar für andere. Handzeichen schafft Klarheit.

21 Grundregeln Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen......nicht auf das Gehör verlassen.

22 Grundregeln Nach außen selbstbewusst, aber innerlich defensiv fahren.

23 Fahren auf der Fahrbahn Ausreichend Abstand halten - zum rechten Fahrbahnrand (50 cm bis 100 cm) - zu parkenden Autos (75 cm bis 125 cm)

24 In Kürze: Das Wichtigste Vorausschauend und eindeutig fahren. Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen. Ausreichend Abstand halten. Erhöhte Aufmerksamkeit bei abbiegenden Kfz. Achtung: Toter Winkel. Geisterfahrer leben gefährlich. Rücksicht auf Fußgänger nehmen. Vor Kreuzungen auf dem Fahrstreifen einordnen. Nur geöffnete Einbahnstraßen in Gegenrichtung befahren.

25 Angebote für RadlerInnen + Arbeitgeber Beratung Zertifizierung Vorträge Infostände Fahrradcheck, Fahrradcodierung Fahrsicherheitstraining

26 ADFC Beleuchtungs-Check Beleuchtungs-Check Bonn, Kaiserstraße ( )

27 Fahrsicherheitstraining Bremsen und Ausweichen

28 Helmberatung

29 Abstellanlagen Felgenkiller : Wo werden die Räder abgestellt?

30 Beratung Fahrradabstellanlagen

31 Trockenmöglichkeiten

32 Pedelec-Testflotte

33 Betriebsberatung durch den ADFC Grundlagen Professionelle Begutachtung, Handlungsempfehlungen Zertifikat Fahrradfreundlicher Betrieb (Kriterienkatalog) Ziele Verbesserung der Situation in den Betrieben Stabilisierung von Mit dem Rad zur Arbeit Profilierung des ADFC in der Öffentlichkeit

34 Helmpflicht? Foto: Dr.-Ing. Marcus Steierwald

35 Helmpflicht Australien ab 1992 Rückgang Radler um ca. ein Drittel (damit Rückgang größer als Zahl der gewonnenen Helmträger) Verhältnis Kopf andere Verletzungen bei Krankenhauseinlieferungen 1:2, vor und nach der Helmpflicht Einlieferungen gesunken, Unfallraten gestiegen Kein positiver Einfluss der Helmpflicht ableitbar Deutlich wirksamere Maßnahmen: Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen bei Autofahrenden

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