Thesenpapier zum Inhalt und Nutzen von Geschäftsplanungen mittelständischer Unternehmen

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1 1 QuestStudie Thesenpapier zum Inhalt und Nutzen von Geschäftsplanungen mittelständischer Unternehmen Rosenheim, Mai 2012

2 2 Die Potentiale von Geschäftsplänen werden zu wenig genutzt Zusammenfassung und Ergebnisse der Studie Im Zeitraum November März 2012 wurden 300 Ansprechpartner von mittelstandsbetreuenden Banken angeschrieben und zum Inhalt und Nutzen von Geschäftsplanungen mittelständischer Unternehmen befragt. 125 Ansprechpartner vorwiegend aus dem Firmen- und Sanierungskundenbereich (71%) haben an der Studie teilgenommen. Zielgruppe der angesprochenen Banken waren Firmenkunden mit Umsatz 1-20 Mio. (60%) und mit Umsatz über 50 Mio. (23%) Als wesentliche These hat sich herausgestellt, dass die Faktenlage im Geschäftsplan (z.b. Liquidität, Bilanz, Maßnahmen) sehr im Fokus steht. Zukünftige Erfolgspotentiale eines Unternehmens sind eher untergeordnet Zudem wurde deutlich, dass Unternehmen Geschäftspläne v.a. für die Finanzierung ausarbeiten. Man ist scheinbar wenig sensibilisiert, Pläne als Informations- und Steuerungstool zur Unternehmensführung zu nutzen Zwangsläufig ergibt sich daraus, dass Geschäftspläne meist in den Phasen der Finanzierungsnotwendigkeit (Unternehmensstart, Investitionsentscheidung und in Krisensituation) erstellt werden. In dieser Phase steht die Faktenlage (Soll-Ist Vergleich) im Fokus Die Beschäftigung mit Geschäftsplänen ermöglicht es dem Unternehmer sich über Simulationen (Szenariotechnik) mit strategischen Chancen und Risiken auseinanderzusetzen Darüber hinaus könnten Geschäftspläne als Steuerungs- und Führungsinstrument aktiv genutzt werden Die Quest Consulting AG empfiehlt über einen professionellen Planungsprozess und ein integriertes Planungstool (z.b. LucaNet, Corporate Planer) den breiten Nutzen von Szenariotechnik und Absichts-/Zieldokumentation zu realisieren

3 An der Umfrage haben Mittelstandsfinanzierer aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen teilgenommen Studienteilnehmer nach Tätigkeitsbereich und Kundengröße (n=126) Tätigkeitsbereich der Befragten Betreute Kundengröße der Befragten 34% 29,0% 35,5% 35,5% 26% 23% 9% 9% Sonstiges1) Sanierung Firmenkunden 1) Geschäftsführung, Beteiligungen, Immobilien, Corporate Finanzierung Quelle: Quest Consulting bis 1 Mio 1 bis 5 Mio 5 bis 20 Mio 20 bis 50 Mio ab 50 Mio 3

4 4 Für Banken steht das Herausarbeiten von Strategie- und Erfolgspotentialen weniger im Fokus, als Liquidität, Bilanz und Maßnahmen Frage 1: Welche Relevanz haben folgende Inhalte in Geschäftsplänen für Sie? 96% 93% 91% 87% 85% 85% 84% 84% 83% 83% 76% 74% 71% 67% 59% 43% Liquiditätsplanung GuV-Planung Kapitalstruktur, Finanzierungsbedarf und Rentabilität Fähigkeiten Unternehmer und Führungsteam Integrierte Unternehmensplanung Maßnahmen und Zeitpläne Beschreibung Marktchancen und -risiken Analyse wesentlicher Geschäftsfelder Beschreibung Unternehmensleitbild Bilanzplanung Interne Unternehmensverhältnisse, Organisation Unique selling proposition (USP) Angestrebte Wettbewerbsposition Kennzahlen Unternehmenskultur Umweltbilanz Faktenlage Strategie- und Erfolgspotentiale

5 5 Notwendigkeit von Geschäftsplänen zum Unternehmensstart und in Krisensituationen - Kaum Relevanz als Führungsinstrument Frage 2: Zu welchem Anlass werden Geschäftspläne benötigt? 99% 94% 89% 76% 73% 73% 63% 43% 38% 36% Neugründung Restrukturierungsbedarf Investorensuche Finanzierungsbedarf Lieferanteninformation Grundlage für Kreditauskunft Regelmäßige Bankeninformation Fördermittelbegründung Betriebsratsinformation Mitarbeiterinformation Externe Informationen Interne Informationen

6 6 Erfolgreiche Planungsumsetzung klar in der Verantwortlichkeit des Unternehmers / der Führung - Einbindung der Kapitalgeber gewünscht Frage 3: Sehen Sie einen Zusammenhang zw. Zuverlässigkeit der Planumsetzung in Abhängigkeit von? 94% 86% 85% 76% Führungsteam Qualität der Planungsunterlage Einbindung der Mitarbeiter Einbindung der Kapitalgeber Interne Verantwortlichkeit Externe Verantwortlichkeit

7 7 Aus Bankensicht werden in Geschäftsplanungen häufig Fehler im Bereich Vorsicht, Risiko und Vollständigkeit gemacht Frage 4: Häufig gemachte Fehler 82% 78% 76% 64% 63% 62% 62% 59% 59% 55% Finanzmittelbedarf unterschätzt Geschäftsrisiken unterschätzt Fehlende Vollständigkeit der Unterlagen Zeitlicher Verzug Fehlende Herleitung von Planungsprämissen Unternehmer überschätzt sich Keine Strategie Nicht auf den Punkt gebracht, mangelnde Form und Ausdruck Nicht abgestimmte Planung Fehlende Herausarbeitung Alleinstellungsmerkmal / USP 54% 49% 18% Markteinschätzung falsch Mangelnde Transparenz der Tätigkeiten Rechnerische Fehler Indikatoren Liquiditätskrise Indikatoren Strategiekrise

8 8 Finanzierer sind der Meinung, dass Geschäftsplanungen einen hohen strategischen und Führungsnutzen für Unternehmen darstellen Frage 5: Nutzen von Geschäftsplänen für den Unternehmer als 93% 93% 85% 84% 64% Strategisches Steuerungsinstrument Transparenz für Unternehmensentscheidung Informationsinstrument Begründung von Finanzierungsentscheidungen Ratingkriterium Finanzierungsentscheidung Strategische Steuerung

9 Die Quest Consulting AG empfiehlt über einen professionellen Planungsprozess und ein integriertes Planungstool den vollen Nutzen von Szenariotechnik und Absichts-/Zieldokumentation zu realisieren Struktur zur Erstellung einer Geschäftsplanung für mittelständische Unternehmen Module Inhalte 1 Analyse IST-Situation (intern und extern) Interne Analysen wie Organisation, Kunden und Produkt, Sparten und Deckungsbeitrag Markt- und Wettbewerbsanalyse Stärken-Schwächen- Chancen-Risiken-Profil 2 Definition Ziele Planungsgrundlagen Integrierter Geschäftsplan 3 Leitlinien Strategische Ziele Finanzielle Ziele Managementpräsentation Ableitung Handlungsbedarf Planung mittels integriertem Entwicklung Maßnahmen Planungstool (Standard Software: Szenariorechnungen Luca Net, Corporate Planner, BPS- Chancen/Risiken d. Planung ONE) Finanziererinformation Zusammenfassung für den Führungskreis Ggf. breitere Mitarbeiterkommunikation Abstimmung Finanzierungskonzept Vorstellung Geschäftsplanung beim Finanzierer Quelle: Quest Consulting 9

10 AG 10 Geschäftsplanungen sind Kern unserer Strategieberatung Alle Team-Mitglieder sind Spezialisten für Unternehmensplanung Quest Consulting unser Team Albert Hager (Partner) Tel. (0171) Helmut Haberl (Partner) Tel. (0171) Attila Lottner (Projektleiter) Tel. (0151) Tobias Riegger (Projektleiter) Tel. (0170) Robert Ernst (Projektleiter) Tel. (0173) Jens Gaus (Projektleiter) Tel. (0177) Veronika Loy (Beraterin) Tel. (0173) Matthias Schröder (Berater) Tel. (0151) Sebastian Maier (Juniorberater) Tel. (0162) Büro Rosenheim Kunstmühlstraße 12a Rosenheim Tel. (08031) Fax (08031) Büro München Rosenheimer Str. 145c München Büro Augsburg Franz-Kobinger-Str. 7a Augsburg Büro Stuttgart Eichwiesenring 1/ Stuttgart

11 11 Wir arbeiten für Menschen, nicht für Systeme!

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