PRESSEKONFERENZ. Mittwoch, 4. Dezember, 11 Uhr PTV Group, Haid-und-Neu-Str Karlsruhe

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1 PRESSEKONFERENZ IT-TRANS 2014 Internationale Konferenz und Fachmesse für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr ( Februar 2014, Messe Karlsruhe) Mittwoch, 4. Dezember, 11 Uhr PTV Group, Haid-und-Neu-Str Karlsruhe Redner der Pressekonferenz Britta Wirtz, Geschäftsführerin Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH Miller Crockart, Vice President Traffic Software Sales & Marketing, PTV Group Olaf Strotkötter, UITP Security Commission, VBK Karlsruhe Johan van leperen, Information Technology, Innovation and Service Industry Manager, UITP Moderator: Jochen Georg, Gesamtprojektleiter IT-TRANS, Karlsruher Messe- und Kongress GmbH Inhalte Pressemappe: 1. Presseinformation IT-TRANS 2014 allgemeiner Überblick 2. Presseinformation IT-TRANS 2014 Konferenzprogramm 3. Statements der Redner 4. Lebensläufe der Redner 5. Fact Sheet UITP, Internationaler Verein für öffentliches Verkehrswesen 6. Exponews Nr. 1 IT-TRANS 2014 Weitere Informationen sowie eine aktuelle Version des Konferenzprogramms finden Sie unter

2 IT-TRANS 2014 Internationale Konferenz und Fachmesse für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr Die Weltbevölkerung wächst und damit auch die Ballungszentren weltweit. Im Jahr 2030 werden 60 Prozent aller Menschen in Städten leben. Große Herausforderungen entstehen dadurch insbesondere für die Planer von Mobilitätskonzepten. Im öffentlichen Verkehr kommen zu den steigenden Fahrgastzahlen auch neue Anforderungen der Verkehrsteilnehmer hinzu. Der moderne Fahrgast ist online vernetzt und nutzt die Möglichkeiten digitaler und mobiler Technologien. Wie intelligente IT-Lösungen den öffentlichen Personenverkehr bequemer, einfacher und sicherer machen, das zeigt die IT-TRANS, Internationale Konferenz und Fachmesse für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, von 18. bis 20. Februar 2014 in der Messe Karlsruhe. Auf der vierten Ausgabe der IT-TRANS präsentieren Experten Lösungen für die Mobilität von Morgen basierend auf neuester Informationstechnologie. Weltweit ansässige Unternehmen zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen. Veranstalter der führenden internationalen Plattform sind der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und die Karlsruher Messe- und Kongress- GmbH (KMK). Erwartet werden rund 150 Aussteller und Fachbesucher aus 65 Ländern. Die IT-TRANS richtet sich an sämtliche Akteure des öffentlichen Personenverkehrs sowie maßgeblich an Entscheider in Verkehrsbetrieben, Vertreter von Behörden und Verantwortliche in Industrie und Wissenschaft. Ein Fokus in der Konferenz: Thema Sicherheit Erstmals wird das Themenspektrum Sicherheit in der Konferenz der IT-TRANS einen Schwerpunkt mit Sessions an allen drei Tagen bilden. Viele Verkehrsbetriebe sind bereit, in moderne Technologien zu investieren, um für mehr Sicherheit in Fahrzeugen, an Haltestellen etc. zu sorgen. Denn auf diesem Gebiet können Verkehrsbetriebe enorme Kosten einsparen, die etwa durch Vandalismus entstehen. Themen sind Videoüberwachung, Krisenmanagement, Zugangskontrolle und Fahrgastalarmsysteme. In der Session Cyber Security geht es zudem um die Bedrohung von IT-Systemen durch Angriffe aus dem Internet. Präsentationen von Anwendungen und Produkten in der Fachmesse. Mehr Themen und internationale Speaker in der Konferenz Um der Vielzahl der Themen und den kurzen Innovationszyklen der Branche gerecht zu werden, haben die Veranstalter das Konferenzprogramm 2014 weiter ausgebaut. Das Programm wird inhaltlich stark an den aktuellen Belangen und dringenden

3 Fragen des Marktes ausgerichtet. Für die fachliche Qualität sorgen hochkarätige, internationale Speaker aus Wirtschaft und Forschung. Die Konferenz besteht aus insgesamt elf Sessions und sechs Workshops, wovon an zwei Tagen erstmals parallele Sessions stattfinden. Top-Themen sind Innovationen im Bereich Fahrgastinformationen, E-Ticketing, Mobile Ticketing/Mobile Phone Apps und Social Media. Aus der Praxis für die Praxis: Market Updates und Technical Visits Die Themen der Konferenz finden sich praxisnah in der Fachmesse wieder: Anregungen und Tipps für das operative Geschäft stellen Aussteller in den Market Updates anhand von Best-Practice-Beispielen vor. Interessierte Besucher können dieses Angebot an allen drei Messetagen nutzen. Ergänzt wird das Messeprogramm um das Exkursionsangebot Technical Visit, das einen Blick hinter die Kulissen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe bietet. Das Nahverkehrssystem (Karlsruher Modell) gilt weltweit als Vorreitermodell für die Verbindung des urbanen Straßenbahnnetzes mit dem nationalen Bahnnetz. Branche präsentiert sich in der Fachmesse Aufgrund des erfolgreichen Verlaufs und des guten Besucherzuspruchs der IT- TRANS 2012 haben sich zahlreiche Key-Player der Branche bereits frühzeitig für die Fachmesse 2014 angemeldet. Insgesamt präsentieren voraussichtlich 150 Aussteller Neuheiten rund um die Themen Reiseinformationen, integriertes Fahrgeldmanagement, Smart Cards, Software im ÖPV, Verkehrsmanagement, Flotten- und Fahrzeugmanagement, Sicherheitssysteme, Datenschutz, Kommunikationstechnologien, Infotainmentsysteme sowie City-Bikes und Car- Sharing. Starke Partner sorgen für hochkarätiges Programm Die IT-TRANS feierte im Jahr 2008 ihre Premiere in Karlsruhe. In kürzester Zeit schaffte es die zweijährig-stattfindende Veranstaltung zur wichtigsten Plattform für IT- Lösungen im öffentlichen Personenverkehr weltweit zu werden. Das Erfolgsrezept machen ihre starken Partner aus. So ist die UITP selbst mit Mitgliedern der wichtigste Repräsentant der ÖPV-Branche weltweit. Unter dem Slogan PTx2 hat es sich der Weltverband zum Ziel gesetzt, den Anteil des öffentlichen Personenverkehrs weltweit bis 2025 zu verdoppeln. Die Erhaltung der Lebensqualität und die Bekämpfung des Verkehrskollaps in Städten sind einige Ziele der Kampagne. Unterstützung leisten die führenden nationalen Verkehrsverbände in Europa VDV, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (Deutschland, Österreich und Schweiz), ASSTRA (Italien) und UTP (Frankreich).

4 IT-TRANS Internationale Konferenz und Fachmesse für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr vom 18. bis 20. Februar 2014 in der Messe Karlsruhe IT-TRANS 2014: Hochklassige Referenten beim IT-Gipfel der ÖPV-Branche IT is the Key! Warum es gerade IT-Lösungen sind, die dem öffentlichen Personenverkehr dazu verhelfen, sich den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu stellen, das diskutiert die internationale Fachwelt vom 18. bis 20. Februar 2014 auf der IT-TRANS in der Messe Karlsruhe. Knapp drei Monate vor der IT-TRANS ist das Programm in Konferenz und Fachmesse nahezu komplett und wird laufend auf der Veranstaltungswebsite (www.it-trans.org) aktualisiert. Interessierte können sich bereits online registrieren. Der Frühbucherrabatt ist noch bis 6. Dezember 2013 gültig. Hochklassig besetzt ist bereits die Eröffnung der IT-TRANS am Dienstag, 18. Februar Es spricht unter anderem Sir Peter Hendy, Präsident des Internationalen Verbands für öffentliches Verkehrswesen, UITP, und Commissioner of Transport for London (TfL), Großbritannien. Sir Peter Hendy machte London zu einem Vorreiter in Sachen modernes und innovatives Transport- und Verkehrswesen. Während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2012 hatte Hendy maßgeblich dazu beigetragen, dass das Verkehrssystem die Besuchermassen erfolgreich meistern konnte. In seiner Eröffnungsansprache auf der IT-TRANS wird er seinen Fokus auf Sicherheit und IT legen. Das Thema Sicherheit wird erstmals mit vier Sessions im Konferenzprogramm sowie umfangreich im Rahmen der Fachmesse abgebildet. Die Referenten zu diesem Thema sind unter anderem Sicherheitsverantwortliche aus internationalen Verkehrsbetrieben. Darüber hinaus sind zahlreicher Redner aus Industrie und Forschung geladen, unter anderem von SECUR-ED, einem europäischen Forschungs- und Demonstrationsprojekt, in dessen Rahmen Sicherheitslösungen für den öffentlichen Personenverkehr vorgestellt werden. Des Weiteren kommen Sicherheitsfachleute der Europäischen Kommission, der amerikanischen Bundesbehörden, der Luftfahrtbranche sowie renommierte Ethikexperten und Experten für Internetsicherheit zu Wort. So spricht in der Session SECUR.IT.Y Ricardo Ortega, Sicherheits- und Zivilschutzleiter Transports Metropolitans de Barcelona (TMB), Spanien, und stellvertretender Vorsitzender der UITP-Sicherheitskommission. In der Session Computerbasierte Schulungen geht Bernetta Harting, Koordinatorin Public Safety, HTM Personenverkehr, Den Haag, Niederlande, anhand einer Fallstudie auf das Thema ein. Ferner sprechen mehr als 50 internationale Experten aus Verkehrsbetrieben, Wirtschaft und Politik in den Konferenzsessions über Informationstechnologien,

5 Fahrgastinformationen, Interoperables E-Ticketing, Steuerungssysteme für intermodale Verkehrssysteme, die Social Media-Dynamik und vieles mehr. Es werden Redner aus Europa, Asien und Nordamerika erwartet. Über Fahrgastinformationen Partizipieren an multi-co-modalen und grenzüberschreitenden Informationsdienstleistungen referiert Masaki Ogata, Stellvertretender Vorsitzender der East Japan Railway Company aus Japan. Martin Gruber, Segment Director Automatic Fare Collection, NXP, Österreich, wird sich dem Interoperablen E-Ticketing widmen. Und Åsa Edholm, Projektleiterin Entwicklung, Samtrafiken, Schweden, präsentiert Lösungen in der Session Third Party Applications Traditionelle Aufgaben eines rechnergesteuerten Betriebsleitsystems (ITCS) aus einer neuen Perspektive. Workshops geben Einblicke in innovative Projekte Zusätzliche Informationen bieten vertiefende Workshops im Rahmen der Konferenz. Die Partnerverbände ASSTRA (Associazione Trasporti, Italien) und VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) geben in Workshops Einblicke in ihre innovativen Projekte. So stellt der VDV-Workshop am Mittwoch, 19. Februar 2014, die Ergebnispräsentation des Forschungsprojekts IP-KOM-ÖV dar. Bei IP-KOM-ÖV (Internet Protokoll basierte Kommunikationsdienste im öffentlichen Personenverkehr) geht es darum, die effiziente, standardisierte Bereitstellung der kollektiven Fahrgastinformation in Fahrzeugen und in personalisierter Form fürs mobile Internet zu ermöglichen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. IT-TRANS Aktuelle Ausstellerliste ebenfalls online Rund 150 Unternehmen, Verbände und Institutionen aus 25 Ländern präsentieren zukunftsweisende IT-Produkte und Dienstleistungen für den öffentlichen Personenverkehr in der Fachmesse der IT-TRANS. In den Market Updates geben Aussteller anhand von Best-Practice-Beispielen einen Einblick in erfolgreich realisierte IT-Projekte. Die aktuelle Ausstellerliste kann unter it-trans.org eingesehen werden. Ansprechpartner IT-TRANS Jochen Georg Projektleitung IT-TRANS Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH Messeallee Rheinstetten Tel.: +49/721/ Ansprechpartner Presse Angela Hammer Pressereferentin Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH Festplatz Karlsruhe Tel.: +49/721/

6 IT-TRANS 2014, Pressekonferenz am 4. Dezember 2013 Britta Wirtz, Geschäftsführerin Karlsruher Messe- und Kongress- GmbH Die IT-TRANS hat in 2008 das erste Mal stattgefunden. Wo steht die Veranstaltung jetzt? Vom 18. bis 20. Februar 2014 wird die zweijährig in der Messe Karlsruhe stattfindende IT-TRANS zum vierten Mal Treffpunkt der internationalen Technikfachwelt des öffentlichen Personenverkehrs. Zur Premiere der IT-TRANS in 2008 kamen rund 800 Besucher und 80 Aussteller. In 2012 zählte die IT-TRANS rund 150 Aussteller und Besucher. Für die IT-TRANS 2014 rechnen wir damit, dass sich die Besucherzahlen weiter steigern und IT- und Technologieverantwortliche und Entscheider aus etwa 65 Ländern anreisen werden. Bereits heute haben Aussteller aus 25 Ländern angemeldet, die schon jetzt eine Gesamtfläche belegen, die größer ist als die Fläche in Somit können wir also bereits heute einen Höchststand vermelden. Wir freuen uns über das große Interesse von Unternehmen aus der ganzen Welt. Wir haben Zusagen von Firmen aus Australien, Canada, China, Taiwan, U.S.A., Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Griechenland, Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Türkei, Ukraine und aus weiteren Ländern. Wenn Sie einen Blick in die Ausstellerliste werfen, werden Sie sehen - das Who is who der Branche wird vom 18. bis 20. Februar beim IT-Gipfel der ÖPV-Branche IT-TRANS vertreten sein. Einige Key-Aussteller möchte ich an dieser Stelle nennen: accenture, Cubic Transportation Systems, Siemens AG Infrastructure Cities Sector Mobility and Logistics Division, IVU Traffic Technologies, Arcontia International, LAWO, TELEFUNKEN Radio Communication Systems, FARA, MOXA Europe, ESRI - Environmental Systems Research Institute Inc., highq, krauth technology, Höft & Wessel und NXP Semiconductors. Was werden die Aussteller vorstellen und wie werden die Produkte gezeigt? Lassen Sie mich kurz die Themen der Fachmesse aufzählen: real-time travel information, integrated fare management (e-ticketing), smart cards, traffic management, fleet and vehicle management, communication technologies, infotainment systems, customer services and more. Ein besonderer Fokus in Konferenz und Fachmesse 2014 liegt auf den Themen security and safety systems, data protection and privacy. Viele der Themen werden praxisnah in den Market Updates in der Fachmesse vorgestellt. An allen drei Tagen werden Unternehmen erprobte Best-Practice- Beispiele in diesem Forum in der Fachmesse aufzeigen. Ein ganz wesentlicher Punkt, den die Besucher sehr schätzen ist, dass auf der IT- TRANS Networking in Konferenz, Fachmesse und im Rahmenprogramm gelebt wird.

7 Hier treffen die Entscheider und Experten der Verkehrsbetriebe auf die Fachleute aus Industrie, Wirtschaft und Politik. Viele Gelegenheiten für Informationsaustausch bieten unter anderem die Events im Rahmenprogramm. Betrachten wir die thematische Ausrichtung und das Programm der IT-TRANS können wir zu Recht sagen, dass die IT-TRANS die führende Plattform für IT- Lösungen im ÖPV und sie die weltweit einzige Veranstaltung ist, die sich ausschließlich und fokussiert den IT-Themen des ÖPV widmet. Nur hier finden die Fachbesucher ein umfassendes Programm in Konferenz und Fachmesse, das bewährte Lösungen und Strategien rund um die verschiedenen Aspekte der IT- Technologien vielseitig beleuchtet. Frau Wirtz, von wem erfährt die IT-TRANS Unterstützung? Wir danken an dieser Stelle unseren Sponsoren: init, Trapeze, Scheidt & Bachmann, Atron, Giro und PTV Group. Unterstützung erfährt die IT-TRANS zudem vom VDV (Verband deutscher Verkehrsunternehmen), dem italienischen Verkehrsverband ASSTRA, dem französischen Verband UTP sowie dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) und der TechnologieRegion Karlsruhe. Außerdem freuen wir uns, dass das deutsche Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Schirmherrschaft der IT-TRANS übernommen hat. Diese breite Unterstützung von Sponsoren, Partnern und Schirmherr deuten wir als weiteren Beleg für die Verankerung der Spitzenposition der IT-TRANS. Womit qualifiziert sich Karlsruhe als Standort für eine Veranstaltung zum ÖPV? Karlsruhe als wirtschaftsstarke Region im Herzen Baden-Württembergs mit einer starken Forschungslandschaft und seiner Bedeutung als IT-Cluster ist aus vielerlei Hinsicht ein optimaler Standort für die IT-TRANS. Lassen Sie mich an dieser Stelle vor allem die Bedeutung des ortsansässigen Verkehrsbetriebes KVV kurz ansprechen. Das Zwei-Bahn-System, das so genannte Karlsruher Modell, gilt weltweit als Vorreitermodell für die Verbindung des urbanen Straßenbahnnetzes mit dem nationalen Bahnnetz. UND: Derzeit steht der KVV mitten in der Umsetzung eines Großprojekts der Kombilösung, bei der Teile der Straßenbahnstrecke untertunnelt werden. Im Rahmen der IT-TRANS 2014 bietet der KVV einen Fachvortrag mit anschließender Baustellenbesichtigung des aktuellen Bauprojekts zum Karlsruher Stadtbahntunnel als Technical Visit an. Was erwartet unsere internationalen Gäste bei einem Besuch in Karlsruhe? Welche Vorzüge hat die Region zu bieten? Karlsruhe liegt an der Grenze zu Frankreich, am Fuße des Schwarzwalds, nahe Heidelberg und Baden-Baden und ist eine Genuss- und Gourmetregion, die deutschlandweit ihresgleichen sucht. Hier müssen sich unsere Gäste einfach wohlfühlen. Außerdem liegt Karlsruhe nur eine Stunde per TGV oder ICE vom Flughafen Frankfurt am Main entfernt.

8 INTERVIEW Nachfragebasierte ÖV-Planung Ein Interview mit Miller Crockart, Vice President Sales & Marketing Traffic Software Was ist der Anreiz der PTV Group, auf der IT-TRANS als Aussteller dabei zu sein? Die PTV Group bietet seit mehr als 30 Jahren Software und Consulting für den Verkehr und die Transportlogistik. Unsere Vision ist es, weltweit alles zu planen und zu optimieren, was Menschen und Güter bewegt ob Transportrouten, Individualverkehr oder eben öffentlichen Verkehr. Werfen wir einen Blick in unsere Gesellschaft, sehen wir, dass sie hohe Erwartungen in die Mobilität setzt: Leistungsfähig soll sie sein, umweltfreundlich und bezahlbar. In diesem Spannungsfeld kommt dem öffentlichen Verkehr eine Schlüsselrolle zu. Es gilt, ihn vorausschauend und marktorientiert zu planen. Doch der Entwurf, die Umsetzung und der Betrieb öffentlicher Verkehrssysteme sind anspruchsvoll. Der Einsatz von Software unterstützt den Planer bei der Bewältigung dieser Aufgabe. Ich bin stolz, sagen zu können, dass unsere Software PTV Visum die weltweit führende Verkehrsplanungssoftware auf diesem Gebiet ist und sich am Markt als Tool für eine nachfragebasierte und serviceorientierte Netz- und Angebotsplanung etabliert hat. All denjenigen, die PTV Visum noch nicht kennen, werden wir im Februar auf der IT-TRANS die Vorteile präsentieren, die die Software bietet. Als weltweit agierendes Unternehmen finden wir es fantastisch, dass eine so internationale Veranstaltung wie die IT-TRANS ihren Weg in unsere Heimatstadt Karlsruhe gefunden hat. Die Fachmesse hat uns in der Vergangenheit hervorragende Möglichkeiten geboten, unser internationales Netzwerk zu Verkehrsbetrieben und Verkehrsverbünden weiter auszubauen. Diesen Erfolg möchten wir fortsetzen. Wer nutzt Software für eine nachfragebasierte Verkehrsplanung? Im ÖV-Bereich zählen wir aktuell weltweit mehr als PTV Visum-Kunden. Die Deutsche Bahn und die Schweizerische Bundesbahn gehören zu den größten. Im öffentlichen Nahverkehr ist PTV Visum unter anderem bei Metro de Medellin in Kolumbien, bei Abu Dhabi Bus Office im Mittleren Osten, bei den Berliner Verkehrsbetrieben oder auch beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar in Deutschland im Betrieb. PTV AG 1/4

9 INTERVIEW Sie haben anfänglich betont, dass sich mit PTV Visum ÖV nachfragebasiert planen lässt. Wie geht das? Viele Verkehrsbetriebe und Verkehrsverbünde behandeln die Komponente Fahrgast in ihrer Planung noch stiefmütterlich. Dabei sollte es das Ziel sein, dem Fahrgast ein möglichst attraktives Angebot zu schnüren, das gleichzeitig aus operativer Sicht effizient ist. Um dies umsetzen zu können, muss der Verkehrsplaner sein Netz kennen. Das heißt, er wird sich zuallererst den Ist-Zustand des Angebots anschauen. Um den Ist-Zustand des Angebots abzubilden, lassen sich in unserer Software Fahrplanund Netzdaten aus allen gängigen Systemen importieren. Der Import erfolgt über Schnittstellen zu geografischen Informationssystemen, Fahrplanauskunftssystemen wie DIVA, HAFAS, Google Transit und railml. Zudem können Daten aus Quellen wie automatischen Fahrgastzähl-, Fahrzeugortungs- und Ticketingsystemen sowie MS Office übernommen werden. Zur Bewertung der Qualität des Verkehrsangebots aus Sicht des Fahrgastes können dann statistische Daten zu Flächennutzung, Arbeitsplätzen und Einwohner mit dem Verkehrsangebot verschnitten werden. Ist der Input gegeben, geht es an die Nachfragemodellierung. Das geschieht auf Basis von ÖV-Erhebungsdaten oder mit Hilfe eines multimodalen Nachfragemodells, das zum Beispiel mit dem klassischen Vier-Stufen-Algorithmus erzeugt werden kann Wunsch nach Ortsveränderung? Wohin? Womit? Auf welchem Weg? Verschiedene Umlegungsverfahren zeigen dem Planer anschließend auf, welche Linien die Fahrgäste in Anspruch nehmen werden. Dabei wird die Verkehrsmittelwahl von vielen Randbedingungen geprägt: Die Fahrzeit, die Anzahl und Dauer der Umsteigevorgänge sowie der Tarif spielen eine wichtige Rolle und gehen als Widerstand in die Umlegung ein. So können Planer realistisch analysieren, wie sich eine neue Linie, Taktverdichtungen sowie Tarifänderungen auf die Nachfrage auswirken. Welche Innovationen können Ihre Kunden erwarten? Unsere Software wird stetig weiterentwickelt. Was uns hier auszeichnet, ist dass wir diese Entwicklung in engem Kontakt mit unseren Kunden vorantreiben. Das ist der Schlüssel unseres Erfolges. Ein aktuelles Beispiel ist der schematische Liniennetzplan. In PTV Visum bietet dieser umfangreiche Grafikparameter und Beschriftungsmöglichkeiten. So können beispielsweise Linien, Verkehrssysteme, Betreiber und Taktgruppen durch verschiedenfarbige und unterschiedlich gestrichelte Balken klassifiziert oder Fahrzeiten PTV AG 2/4

10 INTERVIEW hinzugefügt werden. Ankunfts- und Abfahrtzeiten sind also auf einen Blick ersichtlich. Der wesentliche Vorteil, einen schematischen Liniennetzplan direkt in PTV Visum zu nutzen, anstatt ein externes Tool zu bemühen, liegt in der Konsistenz der Daten. Denn auf diese Weise kann auf ein häufig verlustreiches und fehleranfälliges Transferieren zwischen verschiedenen Systemen verzichtet werden. Und es ermöglicht dem Planer zum Beispiel, sich die aus der Umlegung ergebenen Fahrgastbelastungen im schematischen Liniennetzplan anzusehen differenziert und für verschiedene Szenarien. Ein interessanter Anwendungsfall sind durch Baustellen bedingte Umleitungen: Stehen im Innenstadtbereich Umbaumaßnahmen an, müssen alternative Strecken für einzelne Linien gefunden werden. Das ÖV-Angebot durch die Innenstadt nimmt ab, die Nachfrage nach einzelnen Linien verschiebt sich, weil manche Verbindungen an Attraktivität gewinnen, andere an Attraktivität einbüßen. Mit PTV Visum kann der Planer die Wirkung auf die Nachfrage bereits im Vorfeld prüfen und diese im schematischen Liniennetzplan visualisieren, ohne dass er dafür einzelne Linien extra aggregieren oder im kompletten Netz darstellen muss. Ist das geeignete Szenario gefunden, lässt sich die Darstellung auch zur Aufbereitung von Fahrgastinformationen nutzen. 10 Gründe, warum Verkehrsbetriebe und Verbünde ihr ÖV-Netz mit PTV Visum planen sollten, haben wir übrigens heute im Rahmen einer Social Media-Kampagne veröffentlicht. Schauen Sie einfach auf unserem SlideShare-Kanal vorbei. Anzahl Zeichen. Wir freuen uns über jeden Beleg Ihrer Veröffentlichung! Bildmaterial Abbildung kleingerechnet einfügen Bildunterschrift Hintergrundinformationen: Boilerplate, weitere Infos zu Projekten etc., Formatvorlage: Minitext Kontakt für weitere Informationen: Internet: Kristina Stifter, Head of Global Communications Tel.: , ptvgroup.com Vorname Name, Global Communications Titel Tel.: Durchwahl, ptvgroup.com PTV Planung Transport Verkehr AG Haid-und-Neu-Str. 15, Karlsruhe PTV AG 3/4

11 INTERVIEW Download von Pressetexten und Bildmaterial: PTV. The Mind of Movement. Die PTV Group bietet Software und Consulting für Verkehr, Transportlogistik und Geomarketing. Ob Transportrouten, Vertriebsstrukturen, Individualverkehr oder öffentlicher Verkehr wir planen und optimieren weltweit alles, was Menschen und Güter bewegt. Unser Angebot umfasst Concepts & Solutions, Software & Services, Components sowie Data & Content. Kunden in über 100 Ländern vertrauen auf unsere Lösungen. Dank dieser können Anwender der öffentlichen Hand und der Industrie effizient ihre täglichen Aufgaben erfüllen. Vorne an: unsere marktführenden Produktlinien PTV Map&Guide zur Transportroutenplanung und Vision Traffic Suite zur Verkehrsplanung und Verkehrssimulation. Wissenschaftliches Know-how gehört zu unseren Stärken. Zielgerichtet und praxisorientiert bewegen wir uns in Projekten. Rund um den Globus arbeiten rund 600 Kolleginnen und Kollegen an leistungsstarken und zukunftsweisenden Lösungen. Unser Hauptsitz befindet sich in der Technologieregion Karlsruhe und ist seit unserer Unternehmensgründung 1979 Entwicklungs- und Innovationszentrum Die deutsche Gesellschaft PTV Planung Transport Verkehr AG ist ein Unternehmen der PTV Group. PTV AG 4/4

12 IT-TRANS 2014 Pressekonferenz am 4. Dezember 2013 Olaf Strotkötter, Mitglied der UITP Security Commission, VBK Karlsruhe 1) Warum ist Sicherheit wichtig für den öffentlichen Personenverkehr? ÖPNV-Betreiber tragen die Verantwortung für den Schutz ihrer Kunden, Mitarbeiter und Infrastruktur und haben daher natürlich ein großes Interesse am Thema Sicherheit. Wenn Sie Fahrgäste nach ihren Anforderungen an den ÖPNV fragen, wird Sicherheit immer öfter genannt und als immer wichtiger erachtet. Ein hohes Sicherheitsempfinden bei den Fahrgästen ist also wesentlich für ÖPNV-Betreiber und für die weitere Steigerung der Fahrgastzahlen. Zusätzlich zur Fahrgaststeigerung kann durch Sicherheitsmaßnahmen natürlich auch Geld gespart werden im Bereich der Behebung von Vandalismusschäden. Z. B. sind die Kosten für die Reparatur von durch Vandalismus zerstörter oder beschädigter Infrastruktur, die jedes Jahr in die Millionen gingen, nach dem Einbau von Videoüberwachung in die U-Bahn-Fahrzeuge der Hamburger Hochbahn um 50 Prozent gesunken. 2) Warum steht Sicherheit als Highlightthema auf der Agenda der IT-TRANS Konferenz in 2014? Sicherheit war bereits bei der allerersten IT-TRANS ein Thema. Im Jahr 2007 war die nationale ÖV-Chipkarte in den Niederlanden gehackt worden und die weitere Einführung des Systems stand zur Disposition. Die IT-TRANS im Jahr 2008 nahm sich des Themas an und betrachtete die Verwundbarkeit solcher E-Ticketing- Systeme und das Verhältnis zwischen den Betrugsrisiken und den Kosten für die Systemsicherheit. Bei der IT-TRANS 2014 ist Sicherheit in Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologien das Highlightthema, da es eines der Schlüsselthemen für den ÖPNV ist. Die Fahrgäste in vielen Städten nennen Sicherheit als zentrales Thema und die ÖPNV-Betreiber müssen darauf reagieren. Obwohl der ÖPNV ein sehr sicherer Weg ist um von A nach B zu kommen, ist er auch ein sehr offenes, leicht nutzbares und anonymes System, das täglich von Millionen Menschen genutzt wird. Dies macht ihn leider auch attraktiv für Kriminelle wie z.b. Taschendiebe oder gewalttätige Menschen. Diese Eigenschaften wie die Offenheit und die leichte Nutzbarkeit sind natürlich essentiell für die Effizienz des ÖPNV und das Funktionieren urbaner Gesellschaften. Diese Randbedingungen müssen bei der Umsetzung von Sicherheitsthemen beachtet werden, die sowohl die gefühlte als auch die reale Sicherheit verbessern sollen. 3) Was sind die Aufgaben der UITP Security Commission? Die Security Commission (SecCom) ist eine UITP-Plattform für Mitglieder, um dort Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele auszutauschen in Bezug auf das Thema Sicherheit im Öffentlichen Verkehr. Die SecCom ist für die Steuerung der UITP- Aktivitäten im Bereich Sicherheit verantwortlich und entwirft Positionspapiere und organsiert Veranstaltungen etc.

13 4) Was können die Besucher bei der Konferenz im Rahmen der IT-TRANS in Bezug auf Sicherheitsthemen erwarten? Die IT-TRANS Konferenz hat viele verschiedene Sessions von denen vier dem Schwerpunkt Sicherheit gewidmet sind. Am ersten Tag findet die SECUR.IT.Y Session statt, bei der die Zusammenhänge und Themen der folgenden Sessions vorgestellt und genauer erläutert werden. Rainer Cohrs, Sicherheitschef der Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG), der internationale Cyber Security Experte Ralph Langner and Ricardo Ortega von TMB Barcelona werden eine Einführung in intelligente Überwachungssysteme, Cyber Security und andere Themen geben. In der Session 4A am Mittwoch wird dann Cyber Security das Hauptthema sein. Durch die immer größer werdende Abhängigkeit der ÖPNV-Betreiber von komplexen technischen Systemen werden die Systeme im gleichen Maße auch verwundbarer. Experten für Cyber Security wie Olivier Bringer von DG Connect der EU, Thomas Kritzer von den Wiener Linien oder Nelson Escravana von INOV aus Portugal werden das Thema näher betrachten, mit den Zuhörern diskutieren und die potentiellen Bedrohungen aufzeigen. In der Session 5A werden Best-Practice Beispiele und neue Ansätze und Ideen im Bereich Sicherheit im ÖPNV mittels IT vorgestellt. Neben Projekten wie SECURE-ED oder dem Graffolution-Projekt führt Bernetta Harting von HTM the Hague aus den Niederlanden die Zuhörer in ein Computer basiertes Trainigsprogramm im Bereich Sicherheit ein und Oriol Juncadella von FGC aus Spanien wird die Citizenship Behaviour App präsentieren. Am letzten Tag der Konferenz wird intelligente Überwachung als Eckpfeiler der Sicherheit im ÖPNV der Schwerpunkt der Sicherheits-Session sein. Obwohl intelligente Überwachungssysteme mit Gesichtserkennung, der Entdeckung von Eindringlingen oder der Erkennung von stehengelassenen Gepäckstücken schon nahe an der Produktreife für den Bereich ÖPNV sind müssen die ethischen Herausforderungen die mit solchen Technologien einhergehen, untersucht und diskutiert werden. Und was passiert eigentlich wenn der Alarm wirklich los geht? 5) Gibt es ein internationales Projekt, das die Sicherheit im ÖPNV durch innovative IT-Technologien verbessert? Das SECUR-ED-Projekt ist ein von der Europäischen Kommission im 7. Rahmenprogramm finanziertes Forschungsprojekt. Die UITP ist dabei ebenso Partner wie auch eine Reihe von ÖPNV-Betreibern und Aufgabenträgern wie z. B. die RATP Paris, die Deutsche-Bahn, ATM Milan, CRTM Madrid, STIB Brussels, RATB Bucharest oder die Metro Bilbao. Auch einige große Industrieunternehmen wie Thales, Bombardier, Ansaldo oder Alstom und diverse Forschungsinstitute sind mit dabei. Das Ziel des Projekts ist es, Livedemonstrationen und Livetests mit einer Vielzahl von Sicherheitslösungen im realen ÖPNV-Umfeld zu machen. Dabei reichen die Lösungen von Trainings über Prozesse bis zu IT-Technologien. Das Projekt startete im April 2011 und endet voraussichtlich im Oktober Es gibt 2 Vorstellungen aus dem SECUR-ED-Projekt im Rahmen der Konferenz:

14 Cyber security in SECUR-ED, by Nelson Escravana, INOV (Session 4A) und Multi- Stakeholder Communication in Madrid in SECUR-ED by Tomas Melero, CRTM (session 5A) Die Projekte werden zudem auch im Rahmen der Ausstellung präsentiert. Weitere Informationen finden Sie unter

15 Draft Q&A IT-TRANS press conference Johan van Ieperen UITP manager IT How will the public transport sector meet the requirements of our smart travellers and their intelligent communities? That is exactly the main question which the conference part of IT-TRANS 2014 is aiming to address! And it is a burning question too. As the smart travellers are most likely to be our future model-customer, we had better know their requirements if we want to still be in business in the future. The way users of public transport have been perceived by the sector has evolved strongly. For a long time, people were merely considered as objects to be displaced. As a matter of fact, some say that public transport was actually invented by the wellto-do to get the working class out of the city centres! Today, most of us the operators, but especially the public transport authorities think of our users as passengers and in some advanced cases they are even truly considered to be customers. That is a good development and there are plenty of good examples around. Slowly the passenger is put in the centre of things, whereas traditionally, the passenger was merely part of the collective mass. This transition, to unite mass transit services with the needs of the individual customer is not at all easy. Since there is not one kind of customer, there are many requirements. And even you, as a single customer, has different requirements all the time (e.g. regular vs. occasional customer). It is only through the use of information technology that we can start to differentiate between one customer segment and another. It gives us a chance to become more relevant. Besides that, the individual customer expects a mobility solution, not only public transport. That is why UITP is promoting the idea for our sector to become more like Mobility Service Providers to include all modes of transport in general and not necessarily public transport specifically. That means we need to cooperate with car and bike sharing, but also include cycling and walking. So what is difference between the customer in general and the smart traveller specifically? Well, something has changed fundamentally. To explain this, I always use a comparison: connecting (digitally aware) machines makes them into smart systems connecting (the digital natives) people turns them into intelligent communities draft- 02 December 2013

16 Draft Q&A IT-TRANS press conference Johan van Ieperen UITP manager IT Today, our (potential) customers have an abundance of data, information and services available to help them make informed decisions, the best they can, at any time, and all of the time. They expect a simple, intelligent but meaningful dialogue. When a smart traveller gathers data to make a decision, but does not find our data, there is bound to be an alternative - they might choose a different mode, or change the location or timing of any planned activities. Also, if they don t like what they find, or it is not tailored to their individual needs, public transport may also not be a preferred option. The provided data needs to be relevant, complete, accurate and comprehensible, possibly with a high level of (impartial) integration. Above all, it needs to be accessible on many different channels: long before, a day before, and just before, but also during and after the journey- so online, on mobile devices- in addition to existing channels. As I mentioned, there are good local examples to draw on, but the next step requires a quantum leap. For planning a journey, just providing trip information is not enough anymore - tickets must be purchased, delivered, and validated as well - from door to door, for inter- /multi-/co-modal travel, across borders and within multi-operator environments. Our global solutions must be made bottom-up to accommodate the principles of subsidiarity (not one size fits all ) but they still need to provide the necessary interoperability (for compatibility). They must be flexible and based on open standards. Other sectors, even outside the mobility domain, must also feel comfortable using the same structures to reach an optimum level of integration. The bottom line: people expect intelligence like they experience in their daily life already to make informed decisions because they have options and constraints to choose their mode of transport preferred mode of choice everywhere and at any time 24/7, at work or in your free time no intelligence = no option we must be there, accessible and we must be liked. Selected UITP members have worked hard on this crucial question for at least six years. From it, a potential and viable open system architecture has now crystallised. It could form the basis for third party applications, integrating travel information with draft- 02 December 2013

17 Draft Q&A IT-TRANS press conference Johan van Ieperen UITP manager IT electronic ticketing and delivering it to the mobile devices of our smart travellers and their intelligent communities. Where do we go from here? We need vision and strategies to outline where it goes (or could go) from here. That starts with understanding the future requirements, but also understanding the new and possibly supporting technologies as well. I spoke about the smart traveller already Some people do understand all of this and its complexity. The second step is to talk about it; make it known to your group of peers. And that is what IT-TRANS is for The opening session of IT-TRANS looks at the major question in all its facets, addressing how to stay in sync with the changed lifestyles and how that possibly translates into new or improved supporting IT and security systems. After the opening session, these two sub-themes will be presented separately to the same decisionmaker audience. The following two days, the sub-themes will be broken down into more concrete topics so they can be discussed in greater detail. the interoperable management of fares; organising the travel information market; third party involvement; and intermodal transport control systems. there will be a session on international best practices In addition to information technology, this edition of IT-TRANS is highlighting SECUR.IT.Y as a fifth theme (security in so far that it relates to IT). Security is key to public transport. Although public transport is generally safe and secure, the perception among passengers can sometimes be the opposite, and this is leading to security to become the number one requirement of passengers. If passengers do not feel safe and secure, they may decide against public transport. There is a variety of IT solutions, beyond the classic CCTV cameras, which can help face up to the challenge of providing a secure environment which is perceived as such by passengers. IT-TRANS 2014 will set the context and identify the themes to be explored in the following sessions: Intelligent Surveillance Cyber Security draft- 02 December 2013

18 Draft Q&A IT-TRANS press conference Johan van Ieperen UITP manager IT Computer Based Training Why do IT solutions play such an important role for public transport? First of all, after the invention of the wheel some 10,000 years ago, we have probably developed by now all thinkable forms of public transport vehicles (in a relatively short time span). The Technology S curve is however flattening out and something really big needs to happen for a revolution to take place. For rail for example, we have tram, light rail, and trains - plus almost everything in between: ultra light rail, tramtrain, light trains, high speed, etc. On two rails, with three rails, mono rail, on top, hanging, and levitating (1914). But nothing spectacular since! And that is where IT comes in. IT enables us to still help improve and optimise what we already have. It makes public transport safer, more efficient, reliable and affordable. But there is another strong point of IT and this may seem like a contradiction because: many claim that technology is hardly ever the problem. And I also think that is true. So how come, IT-TRANS is all about technology, if technology really is not a problem! Public transport knows many big non-technical challenges: seamless mobility, that means seamless: connections, information, ticketing, payment + door to door, last mile unfortunately not one size fits all, thus me need a: balance subsidiarity and operability - bottom-up approach not top-down it requires open architectures, not proprietary inter-/multi-/co-modal, cross-border, multi operator taking an competitive environment into account potential conflicts: neutrality, equality, privacy, trust, affordability, reliability Even bigger challenges we generally are traditional, and control freaks... the political wind is often unpredictable financially it is not always a gold mine organisationally we are fragmented draft- 02 December 2013

19 Draft Q&A IT-TRANS press conference Johan van Ieperen UITP manager IT Yet again: the challenge is hardly ever TECHNOLOGICAL. However, Information Technology is often used as a tool to overcome the sector s many non-technical challenges. It helps solve these traditional, political, financial and organisational issues by taking on their complexity. draft- 02 December 2013

20 Vita Britta Wirtz, Karlsruher Messechefin Britta Wirtz ist seit Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK). Ihr obliegt die Verantwortung des gesamten operativen Messe- und Kongressgeschäfts sowie der Querschnitte Presse, Protokoll, Marketing, Kommunikation sowie die Geschäftsentwicklung und Internationalisierung. Als Sprecherin der Geschäftsführung repräsentiert Frau Wirtz das Unternehmen nach außen. Die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH richtet an den Standorten Festplatz und Messe über 300 Veranstaltungen jährlich aus und erreicht damit über internationale Besucher pro Jahr. Werdegang Britta Wirtz: Studium der Kommunikationswissenschaften, Wirtschafts- und Kunstwissenschaften an der Universität Essen Abschluss mit dem M.A Eintritt bei Blenheim International Deutschland, die 1997 durch Miller Freeman Europe und im Jahr 1999 durch Reed Exhibitions übernommen wurde. Seit 2000 stand Britta Wirtz in der Projektverantwortung für ein internationales Messeportfolio darunter Gründung und Ausbau der ALUMINIUM zur Weltleitmesse und deren Internationalisierung nach China, Indien, Brasilien und Dubai. Gründung und Ausbau der COMPOSITES EUROPE, Projektverantwortung für die Messen MODERNER STAAT, SHOWTECH, CHINA SOURCING & CANTON TRADEX EUROPE sowie Export21 und verschiedener KGSt-Foren an unterschiedlichen Standorten Prokuristin der Messe Berlin Reed GmbH, Prokuristin der Reed Exhibitions Deutschland GmbH und ihrer Tochtergesellschaften, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung Auszeichnung mit dem höchsten Mitarbeiter-Award von Reed Exhibitions weltweit, dem "Chairman s Award" Britta Wirtz, die im Taunus aufgewachsen, aber tief mit Karlsruhe verwurzelt ist, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

21 VITA Miller Crockart Miller Crockart is Vice President Global Sales & Marketing Traffic Software at the PTV Group. During his career he has acquired extensive expertise, in particular in the rail and metro, public transport planning and road traffic and pedestrian capacity planning and simulation sectors. From building railway signaling and train control centers through to managing Olympic and major event transport simulation and planning projects he has developed a unique knowledge of what it takes to plan and deliver transport networks around the world. Miller Crockart was born in Zimbabwe, grew up in Johannesburg and Paris, and then in London and Birmingham. He studied International Affairs and Politics at Sophia University, Tokyo and has lived and worked in Japan, Hong Kong, Australia, Great Britain and Germany during his professional career. PTV AG 1/1

22 L E B E N S L A U F OLAF STROTKÖTTER Geburtsdatum: 25. November 1970 Geburtsort: Lippstadt Ausbildung Studium Bauingenieurwesen an der Universität Karlsruhe (TH) mit der Vertiefungsrichtung Verkehrs- und Raumplanung Beruflicher Werdegang PTV AG Verkehrsplaner in der Abteilung für Fahrgasterhebungen im ÖPNV Stadtwerke Klagenfurt AG Stellv. Geschäftbereichsleiter des Geschäftsbereichs Mobilität DB Stadtverkehr/ Regionalbusverkehr Südwest GmbH Betriebsleiter Betrieb Freudenstadt 2011 bis dato VBK Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Abteilungsleiter Betriebs- und Kundenservice und Projektkoordinator Hauptabteilung Betrieb Seit 2013 Mitglied in der UITP Security Commission

23 Johan van Ieperen besitzt einen Masterabschluss in Bauingenieurwesen von der Technischen Universität Delft. Er kam 2005 zu UITP und ist jetzt für die IT-Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr zuständig. Seine Haupt-IT- Aufgaben in den letzten 5 Jahren waren der Markt für Reiseinformationen (Teilen von Daten) und Interoperables Fahrgeldmanagement (Cross- Border Ticketing). Auf einen kurzen Nenner gebracht, liegt der Schwerpunkt auf der nahtlosen Mobilität (reibungslose Abwicklung bzw. Bereitstellung von Reisen, Informationen, Ticketing und Bezahlung). Die Aufgabe liegt somit darin, sämtliche (Inter-/Multi-/Co-Modal-, Cross-Border- und Multi- Operator-) Dienste zusammen auf die mobilen NFC-Geräte der Kunden zu bringen. Die Herausforderung hierbei besteht darin, Lösungen bereitzustellen, welche die schwierige Balance zwischen Subsidiarität und Interoperabilität wahren. Eine weitere Herausforderung ist die Beteiligung von Dritten wie Banken, Mobilfunkbetreibern, Mobilgeräteherstellern und Software-/Anwendungsentwicklern in unserer Branche. Natürlich gewinnen auch Social Media immer mehr an Bedeutung, da die Bedürfnisse und Anforderungen von unseren vernetzten Reisenden und ihren Communities berücksichtigt werden müssen. Vor seinem Einstieg bei UITP arbeitete Johan für das Beratungsunternehmen TTK in Karlsruhe, das wie die Stadt selbst für das Stadtbahnsystem (Mischbetrieb Stadtbahn-Eisenbahn) bekannt ist. Zusätzlich zur Implementierung des Karlsruher Modells war er auch an vielen europäischen Projekten sowie an dem Aufbau und der Integration von komplexen Tarifsystemen für Verkehrsbehörden beteiligt. Johan hat in den Niederlanden, in Kanada, Südkorea, Deutschland und Belgien gelebt und ist häufig auf Reisen. Er empfindet es als Herausforderung, überall (naja, fast überall!) mithilfe der neuesten App auf dem neuesten Gerät die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Dadurch erweitert er seine vielfältigen Erfahrungen u.a. im Bereich von Reiseinformationen, Ticketing und Social Media. In seiner Freizeit liebt Johan es, Langstreckenlauf zu betreiben sowie zu segeln und kann zahllose Stunden damit verbringen, irgendwelche Computer zu programmieren, anstatt fernzusehen.

24 Der Internationale Verein für öffentliches Verkehrswesen (UITP) ist ein globales Netzwerk mit Mitgliedern aus rund 92 Ländern einschließlich der öffentlichen Verkehrsverwaltung und ÖPNV-Betreiber, politischer Entscheidungsträger, wissenschaftlicher Institute und öffentlicher Verkehrs- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Hauptsitz in Brüssel verfügt die UITP auch über 11 Regionalbüros. Förderung des eigenen Unternehmens Die UITP engagiert sich gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern, großen internationalen Organisationen und den Medien für nachhaltige Mobilitätslösungen. Das globale Netzwerk der UITP fördert die Entwicklung neuer Geschäftspartnerschaften und Gemeinschaftsunternehmen und vereint sämtliche Akteure in der Mobilitätskette. Die UITP ist an der Mitgestaltung der Zukunft des Sektors beteiligt und spielt eine wesentliche Rolle bei internationalen Großforschungsprojekten. Die UITP verschafft den Stimmen der Mitglieder durch ihre Aufklärung und Sensibilisierungsmaßnahmen Gehör. Die UITP setzt sich für die Interessen der Mitglieder ein, indem sie mit politischen Entscheidungsträgern, internationalen Institutionen, den Medien und anderen wichtigen Akteuren zusammenarbeitet. Die UITP verfügt über eine Reihe von rechtlichen Mitteln, die dabei helfen, die Unternehmen ihrer Mitglieder zu entwickeln. Kenntnisse und Know-how Die UITP ist eine führende Quelle von Wissen, Hilfsmitteln und Ressourcen, die den Mitgliedern hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um die Entwicklung ihrer Unternehmen zu fördern. Die Expertenarbeitsgruppen der UITP verfassen aufschlussreiche Berichte, Benchmarkingstudien, Statistiken, Richtlinien und Empfehlungen. Die umfangreiche elektronische Bibliothek der UITP weist mehr als Quellen auf, darunter sind auch alle Konferenzbeiträge. Die Mitglieder werden außerdem durch zwei Bibliothekarsexperten unterstützt. Die Fachkongresse, Konferenzen, Seminare, Ausstellungen und andere Veranstaltungen der UITP bieten Problemlösungen an und stellen ein Forum zur Verfügung, in dem Ideen und bewährte Praktiken mit internationalen Partnern ausgetauscht werden können. Das Angebot an Fortbildungsprogrammen der UITP erweitert die beruflichen Kenntnisse der Mitglieder. Das globale Netzwerk von Akteuren nachhaltiger Mobilität Die UITP organisiert und treibt das globale Netzwerk von Akteuren nachhaltiger Mobilität voran. Die UITP stellt Vernetzungsmöglichkeiten mit führenden Akteuren in der Industrie zur Verfügung. Die Mitglieder können Ideen und Erkenntnisse mit gleichgesinnten Partnern bei UITP Kongressen, Konferenzen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen austauschen. Die maßgeschneiderten Veranstaltungen der UITP finden auf der ganzen Welt statt und ziehen Spitzenfachleute der Industrie an.

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