Arbeit als Quelle des Unternehmenserfolges Anforderungen an ein modernes Management

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1 Arbeit als Quelle des Unternehmenserfolges Anforderungen an ein modernes Management Richtiges und gutes Management Dortmunder Dialog 50 Dortmund, 11. Oktober 2007 Rolf Friedrich Partner und Geschäftsleitung Malik Management Zentrum St. Gallen Management malik-mzsg

2 Was ist Führung Führung? Zuallererst ist Führung per se weder gut noch wünschenswert. Führung ist Mittel zum Zweck. Das zweite, was zu sagen ist, ist, dass sie Arbeit ist Prof. Dr. Peter F. Drucker und heisst die Zukunft der Arbeit Führung? malik-mzsg 2

3 Komplexität ist das Hauptproblem der heutigen Gesellschaftsc 1.Wer mit Komplexität nicht umgehen kann, wird genauso chancenlos sein, wie jemand, der nicht lesen und schreiben kann. 2.Komplexitäts-Analphabetismus ist schon heute einer der Hauptgründe für scheinbar unlösbare Schwierigkeiten. i it 3.Peter Drucker sagt hierzu There will be no poor countries. There will be only ignorant countries. And the same will be true for individual companies. It will be true for the individual too. 4.Wer mit Komplexität umgehen kann, wird alle Chancen haben, erfolgreich zu sein. Richtiges Management ist Management von Komplexität! malik-mzsg 3

4 Missverständnisse und Irrtümer zu Management I. Nur (Top-) Manager age sind Manager age II. Nur wer Mitarbeiter hat, ist eine Führungskraft III. Nur Mitarbeiter sind zu führen IV. Management ist in erster Linie Kommunikation oder Psychologie malik-mzsg 4

5 Was ist richtiges und gutes Management? Charisma Vision Spass Teamarbeit Rhetorik Leadership Identifikation Coaching Emotionale Intelligenz Wachstum und Grösse Wertsteigerung Motivation Begeisterung Gewinn Potential Leistungsgrenzen g Führungsstil malik-mzsg 5

6 malik-mzsg 6

7 malik-mzsg 7

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9 Management als Beruf Management ist Transformation von Ressourcen in Nutzen. Management ist der erlernbare Beruf der Wirksamkeit. Prof. Dr. Fredmund Malik malik-mzsg 9

10 Die vier Elemente des Berufs Manager 1. Aufgaben Kenntnisse 2. Werkzeuge Training 3. Grundsätze Einsichten 4. Verantwortung "Ethik malik-mzsg 10

11 Das Standardmodell der Wirksamkeit: Entscheid en Mgmt von Neuem 1 Mgmt von Bekanntem Grundsätze Verantwortung wirksamer Führung Mgmt von Bekanntem Mgmt von Neuem Persö önliche Arbe eitsmethodik malik-mzsg 11

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13 Pers sönliche Das Standardmodell der Wirksamkeit im Management AUFGABEN Grundsätze Gu Grundsätze Mgmt von Neuem Mgmt von Bekanntem V Mgmt von Bekanntem Mgmt von Neuem wirksamer Führung malik-mzsg 13 Sitzungen Komm mmunikation Schriftliche Reports bewertu tung Budget und Budgetierung Arbe eitsmethodik Co ontrol Assignment Job Design & WERKZEUGE

14 1. Grundsatz: Resultatorientierung Es kommt im Management nur auf die Resultate an Entscheidend ist nicht der Input, sondern der Output Management ist der Beruf des Resultate-Erzielens oder Resultate-Erwirkens Nicht die Arbeit soll Freude machen, sondern die Resultate malik-mzsg 14

15 malik-mzsg 15

16 2. Grundsatz: Beitrag ans Ganze Es kommt darauf an, einen Beitrag zum Ganzen zu leisten. Voraussetzung für unternehmerisches Denken und Handeln Führungskräfte haben die wichtige i Aufgabe, den Mitarbeitern i die Ganzheit vor Augen zu führen Beitragsorientierung ist die Grundlage jeder Kundenorientierung, sie ist die Voraussetzung für die Entstehung von Kundennutzen malik-mzsg 16

17 3. Grundsatz: Konzentration auf Weniges Es kommt darauf an, sich auf Weniges, dafür Wesentliches zu konzentrieren Das Wesentliche ist die Disziplin der Konzentration, sich auf Weniges zu beschränken - auf eine kleine Zahl von sorgfältig ausgewählten Schwerpunkten Konzentration ist der Schlüssel zum Ergebnis Sieben plus/minus zwei Dinge pro Zeiteinheit sind beherrschbar und unter Kontrolle zu halten (George A. Miller: The Magical Number Seven Plus / Minus Two, Psychological Review 63) malik-mzsg 17

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19 4. Grundsatz: Stärken nutzen Es kommt darauf an, bereits vorhandene Stärken zu nutzen Es kommt darauf an, bereits vorhandene Stärken zu nutzen, und nicht darin, Schwächen zu beseitigen Die Aufgabe von Management ist es, 1. Menschen so zu nehmen, wie sie sind, 2. die Stärken der Menschen herauszufinden, 3. die Aufgaben so gestalten, dass die Stärken der Menschen möglichst im Resultat wirksam werden Man sollte Schwächen bedeutungslos und irrelevant machen das ist der Zweck von Organisation malik-mzsg 19

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21 5. Grundsatz: Vertrauen Es kommt auf das gegenseitige Vertrauen an Vertrauen ist deshalb so wichtig, weil Vertrauen eine robuste Führungssituation schafft robust gegen g viele Führungsfehler! Grundregeln für das Schaffen von Vertrauen: 1. Fehler der Mitarbeiter sind Fehler des Chefs, und zwar nach aussen und nach oben - nicht nach innen 2. Fehler des Chefs sind Fehler des Chefs und zwar ohne Ausnahme 3. Erfolge der Mitarbeiter gehören den Mitarbeitern 4. Erfolge des Chefs sollten in der Wir -Form beansprucht werden malik-mzsg 21

22 6. Grundsatz: Positives denken Es kommt darauf an, positiv oder konstruktiv zu denken Es geht um die Disziplin, nicht auf die Motivation durch Dritte oder von aussen zu warten, sondern sich selbst zu motivieren Es geht nicht um Zweckoptimismus es geht darum, bei Schwierigkeiten und Problemen die Chancen zu suchen Folgende Einstellung sollte entwickelt werden: Tu, was Du kannst mit dem, was Du hast, und dort, wo Du bist Organisationen, in denen immer wieder motiviert werden muss, um etwas zu bewegen, können langfristig g nicht überleben! malik-mzsg 22

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24 Das Führungsrad als Grundlage unserer Arbeit der Zukunft! en Entscheid 3 1. Resultatorientierung 2. Beitrag ans Ganze Mgmt von Neuem Mgmt von Bekanntem 2 4 Grundsätze 1 5 Verantwortung wirksamer Führung Mgmt von Bekanntem Mgmt von Neuem 3. Konzentration auf Weniges & Wesentliches 4. Stärken nutzen 8 9 Persö önliche Arbe eitsmethodik Vertrauen schaffen 6. Positives Denken malik-mzsg 24

25 Dimensionen von Führung Chef Aussenwelt Führungskraft Kollegen Mitarbeiter malik-mzsg 25

26 malik-mzsg 26

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