Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK)"

Transkript

1 Kardiologe 2015 DOI /s x Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.v. Published by Springer-Verlag Berlin Heidelberg - all rights reserved 2015 U. Sechtem 1 S. Achenbach 2 A.K. Gitt 3 N. Marx 4 M. Kelm 5 V. Schächinger 6 1 Abteilung für Kardiologie, Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart 2 Medizinische Klinik 2, Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen 3 Medizinische Klinik B, Herzzentrum Ludwigshafen, Klinikum der Stadt Ludwigshafen, Ludwigshafen 4 Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, Uniklinikum RWTH Aachen, Aachen 5 Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf 6 Medizinische Klinik I, Kardiologie, Angiologie, Intensivmedizin, Herz-Thorax-Zentrum, Klinikum Fulda, Fulda Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK) Infobox Dieser Kommentar wurde koordiniert von M. Kelm und V. Schächinger für die Kommission für Klinische Kardiologie der DGK. Die neuen Leitlinien zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK) der European Society of Cardiology (ESC; [1]) wurden auf der Basis der letzten Version dieser Leitlinie aus dem Jahr 2006 erstellt [2]. Während die ursprünglichen Leitlinien aus 2006 primär die Diagnostik und Therapie des Symptoms der stabilen Angina pectoris bei bislang nicht diagnostizierter koronarer Herzkrankheit in den Mittelpunkt stellten, behandeln die aktuellen Leitlinien das gesamte Spektrum der chronischen stabilen koronaren Herzerkrankung, also zusätzlich auch die Patienten, die mit bekannter Erkrankung im Verlauf asymptomatisch geworden sind und einer Verlaufskontrolle bedürfen. Die Leitlinien verwenden das bekannte ESC-Empfehlungssystem (Klassen I, II, III; Grad der Evidenz A, B, C). Zu den wichtigen und neuen Aspekten der Leitlinie gehören unter anderen: 1. zentrale Rolle der Vortestwahrscheinlichkeit für weitere diagnostische Maßnahmen sowie Hinzunahme der Echokardiographie als Initialdiagnostik, 2. Neubewertung weiterführender Diagnostik, unter anderem Abwertung des Belastungs-EKG im Vergleich zur direkten bildgebenden Ischämiediagnostik, 3. Risikostratifikation nach Durchführung der nichtinvasiven Diagnostik, 4. Betonung von Störungen der koronaren Vasotonusregulation als Ursachen von Angina pectoris, 5. neue Antianginosa, 6. Vorgehen bei Revaskularisation, unter anderem Stellenwert der fraktionellen Flussreserve (FFR). Diese Punkte sollen im Folgenden angesprochen und die Empfehlungen diskutiert werden. 1. Zentrale Rolle der Vortestwahrscheinlichkeit für den diagnostischen Algorithmus Übereinstimmend mit der britischen Guideline Chest Pain of Recent Onset des National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE; [3]) von 2010 und der ACCF/AHA/ACP/AATS/PCNA/ SCRI/STS Guideline for the Diagnosis and Management of Patients with Stable Ischemic Heart Disease [4] aus dem Jahr 2012 wird in den ESC-Leitlinien das diagnostische Vorgehen auf der Basis der klinischen Vortestwahrscheinlichkeit entwickelt. Diese Vortestwahrscheinlichkeit für eine KHK nimmt in der Leitlinie eine zentrale Rolle für das gesamte weitere Vorgehen ein. Wenn sich echokardiographisch bei typischer Angina pectoris allerdings bereits eine eingeschränkte linksventrikuläre Funktion findet (LVEF <50%), wird ohne Berücksichtigung der Vortestwahrscheinlichkeit direkt zu einem invasiven diagnostischen Vorgehen geraten. Die Echokardiographie wurde in den aktuellen Leitlinien aufgewertet und wird als Initialuntersuchung für alle Patienten mit dem Verdacht auf eine KHK empfohlen. Grundlage für die Abschätzung der Vortestwahrscheinlichkeit sind neue Daten aus dem Jahr 2011 [5]. Die Datenbasis bilden Koronarangiographien von 2260 Patienten, bei denen Alter, Geschlecht und klinisches Beschwerdebild bekannt waren. Im Gegensatz dazu wurden die Prävalenzen der einzelnen Gruppen im Diamond-Forrester-Modell aus dem Jahr 1979 [6] nicht gemessen, sondern berechnet (aus Autopsiebefunden und 5000 Koronarangiographiepatienten, bei denen aber nicht Alter und Geschlecht, sondern nur die Beschwerdesymptomatik bekannt waren). In Über- Der Kardiologe

2 Alter >80 Typische Angina Atypische Angina Nicht-anginöser Brustschmerz Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen Abb. 1 8 Klinische Vortestwahrscheinlichkeiten a (%) bei Patienten mit stabilen Brustschmerzsymptomen. a Die Wahrscheinlichkeiten für das Vorliegen einer obstruktiven koronaren Herzkrankheit (KHK) spiegeln die Schätzungen für Patienten im Alter von 35, 45, 55, 65, 75 und 85 Jahren wider. Patientengruppen in weißen Kästen haben eine Vortestwahrscheinlichkeit <15% und können daher ohne zusätzliche Untersuchungen weiterbehandelt werden. Patientengruppen in blauen Kästen haben eine Vortestwahrscheinlichkeit zwischen 15 und 65%. Bei ihnen kommt ein Belastungs-EKG als initiale Untersuchungsmethode infrage (wenn die Patienten imstande sind, diese Untersuchung durchführen zu lassen). Wenn die örtliche Expertise und die Verfügbarkeit es erlauben, wäre allerdings in Anbetracht der besseren diagnostischen Charakteristika ein nichtinvasiver bildgebender Test zur Feststellung einer Ischämie zu bevorzugen. Bei jungen Patienten sollte an die Strahlenbelastung mancher Testverfahren gedacht werden. Patientengruppen in hellroten Kästen haben Vortestwahrscheinlichkeiten zwischen 66 und 85% und sollten daher eine nichtinvasive Bildgebung erhalten, um die Diagnose einer stenosierenden KHK stellen zu können. Patientengruppen in dunkelroten Kästen haben eine Vortestwahrscheinlichkeit >85%. Bei dieser Gruppe kann man annehmen, dass eine stenosierende KHK vorhanden ist. Diese Patienten benötigen dann nur noch eine Risikostratifikation einstimmung mit der heutigen klinischen Erfahrung, dass insbesondere bei Frauen mit typischer Angina oft keine Koronarstenosen vorliegen, zeigen die aktuellen Daten von Genders et al. [5] eine deutlich geringere Prävalenz von Koronarstenosen im Vergleich zu den älteren Diamond-Forrester-Daten. Bei Patienten mit niedriger Vortestwahrscheinlichkeit (<15%, weiße Felder in. Abb. 1) findet sich bei Einsatz der zur Verfügung stehenden Ischämietests aufgrund der lediglich 85%igen Spezifität ein hoher Prozentsatz falsch pathologischer Befunde. Dies hat die Task Force bewogen, bei solchen Patienten den Verzicht auf diese Tests zu empfehlen. Dabei wird jedoch der Aspekt außer Acht gelassen, dass ein negativer Stresstest bei einer Vortestwahrscheinlichkeit von (immerhin) 15% eine signifikante KHK recht unwahrscheinlich macht und so dem Patienten und Untersucher zusätzliche relevante Informationen liefern kann. Auch bedeutet eine Vortestwahrscheinlichkeit von 15%, dass immerhin jeder sechste bis siebte Patient doch betroffen ist. Allerdings ist mit einer gewissen Zahl falsch positiver Tests zu rechnen, die wiederum weitere Tests bis zu nicht indizierten Koronarinterventionen zur Folge haben können. Häufig haben Patienten mit anginösen Beschwerden und niedriger Vortestwahrscheinlichkeit funktionelle Koronarstörungen, sodass ein alleiniger medikamentöser Therapieversuch gerechtfertigt sein kann. Umgekehrt bedingt die ebenfalls nicht höher als etwa 85% liegende Sensitivität der verfügbaren Ischämietests, dass bei hoher Vortestwahrscheinlichkeit >85% (dunkelrote Felder in. Abb. 1) viele falsch negative Tests zu verzeichnen sind. Daher wird empfohlen, solche Patienten auch ohne weitere Testung so zu behandeln, als ob eine stenosierende KHK nachgewiesen wäre. Zusammenfassend kann also bei niedriger Vortestwahrscheinlichkeit (<15%) auf eine weitere Diagnostik verzichtet werden, bei einer mittleren Vortestwahrscheinlichkeit (15 85%) wird eine weitere Ischämiediagnostik empfohlen und bei sehr hoher Vortestwahrscheinlichkeit (>85%) direkt die Diagnose stenosierende KHK gestellt. Für Patienten mit einer Vortestwahrscheinlichkeit >85% und schwerer Angina auf niedrigem Belastungsniveau und denen mit einer klinischen Risikokonstellation wird eine direkte Koronarangiographie empfohlen mit der Option, fragliche Stenosen mittels FFR zu evaluieren. Wie auch die AHA/ACC-Leitlinie oder die NICE-Leitlinie versucht auch die ESC- Leitlinie mit der Vortestwahrscheinlichkeit Objektivität in die Erstbeurteilung von Patienten mit Verdacht auf eine KHK einzuführen. Diese Vorstellung ist sicher idealisierend, und es besteht eine Uneinigkeit zwischen den 3 Leitlinien darüber, ab welcher Vortestwahrscheinlichkeit auf eine weitere Diagnostik verzichtet werden kann. Die alleinige Betrachtung der Vortestwahrscheinlichkeit berücksichtigt zudem eine Vielzahl weiterer wichtiger klinischer Faktoren nicht, die in der täglichen Praxis eine Rolle spielen können: F Während das Alter objektiv ist, ist die Beurteilung der subjektiv empfundenen klinischen Symptomatik oftmals schwierig und nicht eindeutig. Hinzu kommt, dass die in der Leitlinie geforderten Kriterien für eine typische Angina streng sind (das Vorliegen von 2 statt 3 klassischen Kriterien resultiert bereits in einer sog, atypischen Angina). Im deutschen Sprachgebrauch wird unter atypischer Angina pectoris eher eine qualitativ andere Symptomatik ( nichtanginöser Brustschmerz ) verstanden. Bei diesen Patienten ist von einer deutlich geringeren Vortestwahrscheinlichkeit einer KHK auszugehen (s. weiße Felder. Abb. 1). F Dyspnoe als Anginaäquivalent wird in der Abschätzung der Vortestwahrscheinlichkeit nicht berücksichtigt. F Es ist naheliegend, dass eine KHK bei jeder gegebenen Vortestwahrscheinlichkeit entsprechend der Leitlinie wahrscheinlicher ist, wenn gleichzeitig noch viele kardiovaskuläre Risikofaktoren vorliegen oder gar Herzinfarkte in der Familie im jungen Alter, 2 Der Kardiologe 2015

3 Zusammenfassung Abstract als wenn diese Faktoren gänzlich fehlen. Diese im klinischen Alltag wichtige Information findet in der Leitlinie keine Berücksichtigung, weil die Berechnung der Vortestwahrscheinlichkeit dann viel komplexer würde. Zwar führt die Hinzunahme der Risikofaktoren zur Berechnung der Vortestwahrscheinlichkeit zu einem Gewinn an korrekter Klassifikation von bis zu 35% [7], allerdings stehen dafür keine klinisch einfach anwendbaren Kalkulatoren zur Verfügung. F Bezüglich der Echokardiographie führt lediglich der Parameter globale Ejektionsfraktion (EF) <50% zu einer weiteren Abklärung der KHK unter Umgehung der Bestimmung der Vortestwahrscheinlichkeit, nicht jedoch andere Befunde (z. B. regionale Wandbewegungsstörung). 2. Neubewertung weiterführender Diagnostik Neue Aspekte in der Leitlinie ist erstens die Abwertung des Belastungs-EKG zugunsten einer direkten Durchführung eines bildgebenden Belastungstests. Innerhalb der bildgebenden Belastungstests werden wiederum diejenigen mit einer physiologischen Belastung im Gegensatz zu einer pharmakologischen stärker empfohlen. Zweitens ist die nur zurückhaltende Empfehlung des Koronar-CT für die Darstellung der Koronararterien zu nennen. Drittens wird bei der Koronarangiographie, wenn sie z. B. bei hoher Vortestwahrscheinlichkeit und ausgeprägter Angina pectoris ohne vorgeschaltete Belastungstests durchgeführt wurde, die Evaluation von ambivalenten Koronarstenosen mittels intrakoronarer Druckmessung unter maximaler Hyperämie (fraktionelle Flussreserve, FFR) empfohlen. In den letzten Jahren haben sowohl die Magnetresonanztomographie als auch die CT-Koronarangiographie erhebliche technische Fortschritte gemacht. Entsprechend spielen diese beiden Untersuchungsmethoden in den neuen Leitlinien eine größere Rolle. Die Magnetresonanztomographie kann laut neuen Leitlinien zur Ischämiediagnostik alternativ eingesetzt werden, wenn der Patient kein Kardiologe 2015 [jvn]:[afp] [alp] DOI /s x Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.v. Published by Springer-Verlag Berlin Heidelberg - all rights reserved 2015 U. Sechtem S. Achenbach A.K. Gitt N. Marx M. Kelm V. Schächinger Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK) Zusammenfassung Die 2013 veröffentlichten ESC (Europäische Gesellschaft für Kardiologie)-Leitlinien zur stabilen koronaren Herzerkrankung geben praktische Hinweise zum Einsatz diagnostischer Verfahren zur Erkennung einer hämodynamisch relevanten koronaren Herzerkrankung und zur langfristigen Verlaufskontrolle von mittlerweile asymptomatischen Patienten mit chronischer koronarer Herzkrankheit (KHK). Die Auswahl geeigneter diagnostischer Verfahren basiert auf der Vortestwahrscheinlichkeit, die eine zentrale Rolle im diagnostischen Algorithmus einnimmt. Nur bei Patienten mit schwerer Angina oder einem hohem Risiko für Tod oder Myokardinfarkt gutes Schallfenster in der Echokardiographie aufweist oder eine Strahlenexposition z. B. bei einer Szintigraphie vermieden werden soll. Die CT-Koronarangiographie ist besonders geeignet, epikardiale Stenosen bei Patienten mit einer niedrigen Vortestwahrscheinlichkeit definitiv auszuschließen. Daher wird die CT-Koronarangiographie für diesen Einsatz als Alternative zur Belastungsuntersuchung in den Leitlinien mit einer Klasse-IIa-Indikation empfohlen. Betont wird mehrfach, dass neben nach Risikostratifikation wird zu einem direkten invasiven Vorgehen geraten. Therapeutisch wird ein Schema zum Einsatz antianginöser und präventiver Medikamente vorgegeben, das neue Antianginosa einbezieht. Die Indikation zur perkutanen Koronarintervention (PCI) wird insbesondere für Patienten mit niedrigem SYNTAX-Score und Mehrgefäßerkrankung oder Hauptstammstenose erweitert. Schlüsselwörter Empfehlung Diagnostik Therapie Verlaufskontrolle Indikation Comments on the 2013 guidelines of the European Society of Cardiology (ESC) on management of stable coronary artery disease Abstract The 2013 guidelines of the European Society of Cardiology (ESC) on the management of stable coronary artery disease (CAD) give practical recommendations for the use of diagnostic tools to identify hemodynamically relevant coronary artery stenoses. Furthermore, they give advice for the management of previously symptomatic patients with known obstructive or non-obstructive CAD, who have become asymptomatic with treatment and need regular follow-up. The selection of appropriate diagnostic tests is based on the tabulated pretest probability of the patient, which plays a central role in the diagnostic algorithm. An invasive approach is recommended only for patients who either have severe angina or who are judged to be at high risk for adverse events based on clinical evidence or the results of diagnostic tests. The optimal use of preventive and antianginal medications is shown in a scheme which includes the new antianginal drugs. The guidelines recommend a percutaneous coronary intervention (PCI) as an alternative to bypass surgery in patients with multivessel disease or left main stem stenosis if the SYN- TAX score is low. Keywords Recommendation Diagnostics Therapy Follow-up Indications ausreichender Expertise bei der Indikationsstellung zur CT-Koronarangiographie unbedingt berücksichtigt werden muss, dass aufgrund der Patientencharakteristika eine gute Bildqualität zu erwarten sein sollte. Zurückhaltend sind die Leitlinien, wenn es darum geht, Patienten mit höherer Vortestwahrscheinlichkeit (. Abb. 1) mit CT-Koronarangiographie zu untersuchen. Solche Patienten sind meist älter und haben daher oft Koronarverkalkungen. Diese verhindern oft eine klare Dar- Der Kardiologe

4 Tab. 1 Risikodefinitionen für die verschiedenen Untersuchungsmodalitäten a Belastungs-EKG b Hohes Risiko Kardiovaskuläre Sterblichkeit >3%/Jahr Intermediäres Risiko Kardiovaskuläre Sterblichkeit zwischen 1 und 3%/Jahr Niedriges Risiko Kardiovaskuläre Sterblichkeit <1%/Jahr Bildgebende Ischämietests Hohes Risiko Intermediäres Risiko Niedriges Risiko stellung des Restlumens durch Artefakte, was zu falsch positiven Befunden führt. 3. Risikostratifikation nach Durchführung der nichtinvasiven Diagnostik Ischämieregion >10% (>10% für SPECT; nur wenige quantitative Daten für die kardiale MRT wahrscheinlich 2/16 Segmenten mit neuen Perfusionsdefekten oder 3 Dobutamin-induzierte dysfunktionelle Segmente; 3 Segmente des LV mit Stressechokardiographie) Ischämieregion zwischen 1 und 10% oder jede Ischämie kleiner als für die Hochrisikogruppe mit kardialer MRT oder Stressechokardiographie Keine Ischämie CT-Koronarangiographie Hohes Risiko Signifikante Läsionen der Hochrisikokategorie wie bei IKA (Dreigefäßerkrankung mit proximalen Stenosen; Hauptstammstenose und proximale RIVA-Stenose) Intermediäres Risiko Signifikante Läsion(en) in großer(n) und proximaler(n) Koronararterie(n), aber nicht in der Hochrisikokategorie Niedriges Risiko Normale Koronararterien oder lediglich Plaques CT Computertomographie, EKG Elektrokardiogramm, IKA invasive Koronarangiographie, LV linker Ventrikel, MRT Magnetresonanztomographie, RIVA Ramus interventricularis anterior, SPECT single photon emission computed tomography. a Eine genaue Erklärung der Überlegungen zur Risikostratifikation findet sich in den WEB addenda (http://www.escardio.org/guidelines-surveys/esc-guidelines/guidelinesdocuments/2013_stable_coronary_artery_disease_web_addenda.pdf). b Kann einem Monogramm entnommen werden (s. WEB addenda, Abb. W1) oder unter c Mögliche Überschätzung des Ausmaßes einer KHK mit der koronaren CT-Angiographie bei Patienten mit im hohen Bereich liegender mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit ( 50%) und/oder schweren diffusen oder fokalen Koronarverkalkungen berücksichtigen und nicht vergessen, einen zusätzlichen Belastungstest bei Patienten ohne schwere Symptomatik durchzuführen, bevor eine Überweisung zur IKA erfolgt. Die aktualisierte Leitlinie hält an der schon 2006 praktizierten Unterscheidung zwischen Diagnostik der KHK und anschließender Risikostratifizierung fest. Nach Bestimmung der Vortestwahrscheinlichkeit (s. oben) und einer nichtinvasiven bildgebenden Ischämiediagnostik beurteilt die Risikostratifizierung das mögliche Ausmaß einer Myokardischämie mit der Konsequenz, bei einer Ischämie von ca. >10% des Myokards eine Koronarangiographie zu empfehlen. Kardiovaskuläre Risikofaktoren, das Ausmaß der klinischen Symptomatik oder eine bekannte KHK gehen auch hier wie schon bei der Vortestwahrscheinlichkeit nicht mit in die Risikostratifizierung ein, was dem Einzelfall nicht immer gerecht werden kann. Die stabile KHK ist eine Erkrankung, die häufig mit einer guten Prognose einhergeht (kurzfristig <1% Sterblichkeit pro Jahr). Die Diagnose einer KHK bedeutet daher nicht zwangsläufig das baldige Auftreten von schwerwiegenden Koronarereignissen. Entsprechend hat die Task Force empfohlen, Diagnosestellung und Risikostratifikation voneinander zu trennen. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines schwerwiegenden Ereignisses (Tod oder Myokardinfarkt) wird separat durch die Risikostratifikation nach der Diagnosestellung abgeschätzt (. Tab. 1). Patienten mit einem hohen Risiko profitieren unter Umständen von einer Revaskularisation, weswegen eine invasive Diagnostik empfohlen wird, während bei Patienten mit einem mittleren Risiko das Vorgehen (konservativ oder invasiv) von der Einschätzung des Arztes und den Wünschen des Patienten bestimmt wird. Niedrigrisikopatienten werden zunächst konservativ behandelt und nur im Falle einer medikamentös nicht beherrschbaren Symptomatik einer Intervention zugeführt. Die aus didaktischen Gründen in der Leitlinie vorgenommene Trennung von Vortestwahrscheinlichkeit/Diagnostik und Risikostratifizierung ist allerdings unscharf, wenn beispielsweise auch eine sehr hohe Vortestwahrscheinlichkeit schon zur direkten Koronarangiographie führt. Der ältere, männliche Patient mit typischer Angina ist nach den Leitlinien bereits aufgrund seiner hohen Vortestwahrscheinlichkeit so zu behandeln, als ob eine KHK gesichert sei, was in dieser allerdings nicht zwangsläufig zur Folge hat, dass eine Koronarangiographie durchgeführt werden muss, wenn sich die Symptomatik unter medikamentöser Therapie bessert. Die Diagnose einer stenosierenden KHK nach den Regeln der Leitlinie ist somit anders als in Deutschland im Allgemeinen üblich. Hier ist in der Regel die Diagnose KHK an die koronarangiographische oder CT-angiographische Darstellung von Koronarstenosen geknüpft. In Anbetracht der oftmals schwierigen Einschätzung der subjektiven Symptomatik sowie von nichtinvasiven Tests (z. B. Belastungs-EKG) und der vielfältigen kardialen und nichtkardialen Differenzialdiagnosen muss daher unter Umständen eine Klärung der Diagnose doch mit einer Darstellung der Koronaranatomie erfolgen. So kann gezielt die Notwendigkeit einer symptomatischen und einer präventiven Therapie differenziell beurteilt werden, sei es mit Medikamenten oder mittels einer Revaskularisation. Es wird empfohlen den Prognose-verbessernden Effekt einer Revaskularisation z. B. aus den Daten der BARI-2D-Studie abzuschätzen [8]. Anhand dieser Daten, die bei Hochrisikopatienten erhoben wurden, kann man dem Patienten Anhaltszahlen geben, welche Vorteile die revaskularisierende Therapie bestenfalls im Vergleich zum konservativen Vorgehen bieten kann. Einschränkend muss erwähnt werden, dass in der BARI-2D-Studie zum einen die Koronaranatomie bekannt war und zum anderen es sich um selektionierte Patienten handelt. 4. Betonung von Störungen der koronaren Vasotonusregulation als Ursachen von Angina pectoris Man fragt sich natürlich, wie eine Anginapectoris-Symptomatik bei Patienten ohne koronarangiographisches Korrelat zu erklären ist. Hier gehen die Leitlinien ausführlich und eingehender als die frühere 4 Der Kardiologe 2015

5 Version auf funktionelle Störungen im Bereich der Mikrovaskulatur ( coronary microvascular dysfunction ) als Ursache der Beschwerden ein (zu den mikrovaskulären Störungen gehört z. B. auch die hypertensive Herzkrankheit). Sie fokussiert zusätzlich auf den variablen Tonus der epikardialen Leitungsarterien, der eine Variabilität der Symptomatik bei stabiler Angina pectoris erklärt, bis hin zum Auftreten von Ruhebeschwerden, die durch Koronarspasmen bedingt sein können. Obwohl die Prognose funktioneller Störungen der Mikrovaskulatur gut zu sein scheint, ist infolge des bei vielen Patienten hohen Leidensdrucks eine medikamentöse Therapie notwendig. Neben einer konsequenten Sekundärprophylaxe wird ein Therapieversuch mit β-blockern und Kalziumantagonisten empfohlen. Liegt neben der belastungsabhängigen Symptomatik auch rezidivierend Ruheangina vor, muss an eine vasospastische Komponente gedacht werden. Diese kann recht gut mit Kalziumantagonisten und/oder Nitraten therapiert werden. Die Leitlinie fokussiert mehr als bisher auf Vasomotorikstörungen als Ursache der Beschwerden, wenn keine Koronarstenosen vorliegen. Es muss aber auch daran gedacht werden, dass Thoraxschmerzen aber auch vielfältiger nichtkardialer Ursache sein können (Magenbeschwerden, Wirbelsäulenbeschwerden), worauf in der Leitlinie nicht detailliert eingegangen werden konnte. 5. Neue Antianginosa Der zweite große Abschnitt der Leitlinien umfasst die therapeutischen Optionen. Hier wird erneut auf die Wichtigkeit der patientengerechten Aufklärung über die Therapieoptionen im Kontext der Risiken des natürlichen Verlaufes und etwaiger Interventionen eingegangen. Für die medikamentöse Therapie stehen einige neue Substanzen zur Verfügung, die in ihrem Stellenwert definiert werden. Als Antianginosa der zweiten Wahl kommen neben lang wirksamen Nitraten auch Ivabradin oder Ranolazin in Betracht (IIa-B-Empfehlung). Ivabradin ist von der European Medicines Agency (EMA) für die Therapie der stabilen Angina pectoris zugelassen bei Patienten, die β-blocker nicht tolerieren oder deren Herzfrequenz unter der maximal tolerierten Menge eines β-blockers über 60/min liegt. In der SIGNIFY-Studie kam es allerdings unter einer Dosierung von 2-mal 10 mg, somit mehr als den zugelassenen 2-mal 7,5 mg zu einer Übersterblichkeit bei Patienten mit chronischer Angina pectoris. Die EMA hat daher vor Kurzem warnende Hinweise zum Einsatz von Ivabradin veröffentlicht [9]. Ranolazin ist als Zusatzmedikation zur Linderung einer Angina-pectoris- Symptomatik bei unzureichender Wirkung oder Intoleranz gegenüber β-blockern oder Kalziumantagonisten zugelassen. Seine günstigen antianginösen Effekte scheinen bei Diabetikern mit höheren HbA 1c -Werten ausgeprägter zu sein [10]. Sowohl Ivabradin als auch Ranolazin haben keine blutdrucksenkenden Effekte. Daher können diese Substanzen bei Patienten mit niedrigem Ausgangsblutdruck auch Medikamente der ersten Wahl sein (I-C-Empfehlung). 6. Vorgehen bei der Koronarrevaskularisation Die invasive Bestimmung der Relevanz angiographisch sichtbarer Läsionen durch Messung der Fractional Flow Reserve (fraktionelle Flussreserve, FFR) wird in den neuen Leitlinien ausführlich diskutiert, ebenso wie neue Revaskularisationsstrategien. Einen breiten Raum nimmt auch die Diskussion ein, ob medikamentös, interventionell oder chirurgisch vorgegangen werden soll. Dabei wird insbesondere auf das Patientenprofil detailliert eingegangen. Die Empfehlungen basieren auf den Revaskularisationsleitlinien der ESC von 2010 ([11], deren Update inzwischen im September 2014 veröffentlicht wurde). Umstritten war die Entscheidung, bei einem symptomatischen multimorbiden Patienten mit komplexer Mehrgefäßerkrankung auch bei Vorliegen einer Hochrisikokonstellation für eine chirurgische Revaskularisation generell von einer katheterbasierten unvollständigen Revaskularisation abzuraten wie dies in den Revaskularisationsleitlinien [11] in. Tab. 9 niedergelegt ist. Ein Teil der Task Force hätte es bevorzugt, die Empfehlung der US-Leitlinien aus dem Jahr 2012 zu übernehmen, in der eine PCI trotz unvollständiger Revaskularisation beim hochsymptomatischen multimorbiden Patienten als Alternative zur chirurgischen Revaskularisation mit einer IIb-Empfehlung versehen ist [4]. Zusammenfassend fußen die Revaskularisationsempfehlungen in den 2013-ESC-Leitlinien Stabile KHK auf folgenden Prinzipien: Die chirurgische Revaskularisation ist bei Dreigefäßerkrankungen oder Hauptstammstenose mit mittlerem oder hohem SYNTAX-Score zu bevorzugen, insbesondere, wenn bereits eine eingeschränkte LV-Funktion oder eine sehr diffuse KHK vorliegen. Allerdings bekommt in den 2014 Revaskularisationsleitlinien mittlerweile die PCI bei einer Hauptstammstenose mit mittlerem SYNTAX-Score eine IIa-Indikation [12]. Patienten mit Zweigefäßerkrankung, Patienten höheren Alters mit Komorbiditäten und zunehmend auch solche mit Dreigefäßerkrankung oder Hauptstammstenose und niedrigem SYNTAX-Score sind Kandidaten für die PCI. Patienten mit Diabetes und komplexerer Koronaranatomie profitieren nach den aktuellen Studienergebnissen prognostisch von der Bypassoperation [13], sodass der PCI bei diesen Patienten nur bei schweren Komorbiditäten der Vorzug gegeben werden sollte. Bei weniger komplexer Koronarsituation ist die PCI hingegen einsetzbar, hat aber prognostisch gegenüber der medikamentösen Behandlung keine Vorteile [14]. Die antithrombotische Therapie bei Koronarinterventionen unterscheidet sich bei stabilen Patienten von der Behandlung bei instabilen Patienten. Bei stabilen Patienten hat eine Vorbehandlung mit Clopidogrel zusätzlich zum Aspirin bei noch unbekannter Koronaranatomie keine Vorteile [15]. Der Einsatz von Ticagrelor oder Prasugrel wird nur bei Hochrisikoanatomie empfohlen (IIb-C-Empfehlung). Korrespondenzadresse Prof. Dr. U. Sechtem Abteilung für Kardiologie, Robert-Bosch- Krankenhaus Auerbachstr. 110, Stuttgart Der Kardiologe

6 Einhaltung ethischer Richtlinien Interessenkonflikt. Den Interessenkonflikt der Autoren finden Sie online auf der DGK-Homepage unter bei der entsprechenden Publikation. Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren. Literatur 1. Montalescot G, Sechtem U, Achenbach S et al (2013) 2013 ESC guidelines on the management of stable coronary artery disease: the Task Force on the management of stable coronary artery disease of the European Society of Cardiology. Eur Heart J 34(38): Fox K, Garcia MA, Ardissino D et al (2006) Guidelines on the management of stable angina pectoris: executive summary: the Task Force on the management of stable angina pectoris of the European Society of Cardiology. Eur Heart J 27(11): National Institute for Health and Clinical Excellence (2010) Chest pain of recent onset (Clinical guideline 95) Fihn SD, Gardin JM, Abrams J et al (2012) 2012 ACCF/AHA/ACP/AATS/PCNA/SCAI/STS guideline for the diagnosis and management of patients with stable ischemic heart disease: a report of the American College of Cardiology Foundation/American Heart Association Task Force on Practice Guidelines, and the American College of Physicians, American Association for Thoracic Surgery, Preventive Cardiovascular Nurses Association, Society for Cardiovascular Angiography and Interventions, and Society of Thoracic Surgeons. J Am Coll Cardiol 60(24):e44 e Genders TS, Steyerberg EW, Alkadhi H et al (2011) A clinical prediction rule for the diagnosis of coronary artery disease: validation, updating, and extension. Eur Heart J 32(11): Diamond GA, Forrester JS (1979) Analysis of probability as an aid in the clinical diagnosis of coronaryartery disease. N Engl J Med 300(24): Genders TS, Steyerberg EW, Hunink MG et al (2012) Prediction model to estimate presence of coronary artery disease: retrospective pooled analysis of existing cohorts. BMJ 12;344:e3485. doi: / bmj.e Chung SC, Hlatky MA, Faxon D et al (2011) The effect of age on clinical outcomes and health status BARI 2D (Bypass Angioplasty Revascularization Investigation in Type 2 Diabetes). J Am Coll Cardiol 58(8): Press Release. European Medicines Agency recommends measures to reduce risk of heart problems with Corlentor/Procoralan (ivabradine) 10. Kosiborod M, Arnold SV, Spertus JA et al (2013) Evaluation of ranolazine in patients with type 2 diabetes mellitus and chronic stable angina: results from the TERISA randomized clinical trial (Type 2 Diabetes Evaluation of Ranolazine in Subjects With Chronic Stable Angina). J Am Coll Cardiol 61(20): Wijns W, Kolh P, Danchin N et al (2010) Guidelines on myocardial revascularization. Eur Heart J 31(20): Windecker S, Kolh P, Alfonso F et al (2014) 2014 ESC/EACTS guidelines on myocardial revascularization: The Task Force on Myocardial Revascularization of the European Society of Cardiology (ESC) and the European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS) Developed with the special contribution of the European Association of Percutaneous Cardiovascular Interventions (EAPCI). Eur Heart J 35(37): Group BDS, Frye RL, August P et al (2009) A randomized trial of therapies for type 2 diabetes and coronary artery disease. N Engl J Med 360(24): Farkouh ME, Domanski M, Sleeper LA et al (2012) Strategies for multivessel revascularization in patients with diabetes. N Engl J Med 367(25): Bellemain-Appaix A, O Connor SA, Silvain J et al (2012) Association of clopidogrel pretreatment with mortality, cardiovascular events, and major bleeding among patients undergoing percutaneous coronary intervention: a systematic review and meta-analysis. JAMA 308(23): Der Kardiologe 2015

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Betrachtungsweise/Strategie: Stabile chronische koronare Herzerkrankung (KHK) und das akute Koronarsyndrom (ACS) sind

Mehr

Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz. Hans Rickli St.Gallen

Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz. Hans Rickli St.Gallen Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz Hans Rickli St.Gallen Klappenerkrankungen und Herzinsuffienz = in der Regel Hochrisiko - Patienten Decision making beim Hochrisikopatienten Natürlicher Verlauf

Mehr

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie Patientenseminar Herztransplantation Köln, 22. März 2010 Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie PD Dr. med. Jochen Müller-Ehmsen muller.ehmsen@uni-koeln.de Klinik III für Innere Medizin der

Mehr

Koronare Herzkrankheit: optimales Management

Koronare Herzkrankheit: optimales Management ZÜRICH REVIEW-KURS KLINISCHE KARDIOLOGIE 9.April 2015 Koronare Herzkrankheit: optimales Management Orale Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer: was ist zu viel? Klinik für Kardiologie Hans

Mehr

Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter

Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter Expertengespräch am 6. August 2002 Referenten: PD Dr. med. Stephan Achenbach, PD Dr. med. Christoph Becker, PD Dr. med. Axel Schmermund, PD Dr.

Mehr

KHK Imaging und Probleme in der Nachsorge. Prof. Dr. med. Franz R. Eberli Chefarzt Kardiologie Stadtspital Triemli Zürich

KHK Imaging und Probleme in der Nachsorge. Prof. Dr. med. Franz R. Eberli Chefarzt Kardiologie Stadtspital Triemli Zürich KHK Imaging und Probleme in der Nachsorge Prof. Dr. med. Franz R. Eberli Chefarzt Kardiologie Stadtspital Triemli Zürich 58-jährige Frau mit belastungsabhängigen Thoraxschmerzen CVRF: Diabetes mellitus

Mehr

Persönliche PDF-Datei für Christian A. Schneider, Roman Pfister

Persönliche PDF-Datei für Christian A. Schneider, Roman Pfister Persönliche PDF-Datei für Christian A. Schneider, Roman Pfister Mit den besten Grüßen vom Georg Thieme Verlag www.thieme.de Therapie der stabilen Angina pectoris bei Diabetes mellitus Typ 2: Medikamente,

Mehr

Die Ergometrie. Diagnostischer Stellenwert des Belastungs-EKG

Die Ergometrie. Diagnostischer Stellenwert des Belastungs-EKG Die Ergometrie Ein Workshop-Summary Ergometrie 2009, Stellenwert in der Praxis anlässlich des Kollegiums für Hausarzt Medizin (KHM) in Luzern, am 26. Juni 2009. Diagnostischer Stellenwert des Belastungs-EKG

Mehr

Begleitmedikation bei gefäßkranken Patienten Was ist evidenzbasiert? N. Attigah Klinischer Abend 27.07.2007 Therapieerfolg -Strenge Indikation -Akkurate OP-Technik -Konsequente Nachsorge -(Best Medical

Mehr

Moderne Therapie der stabilen Angina pectoris

Moderne Therapie der stabilen Angina pectoris Moderne Therapie der stabilen Angina pectoris Prof. Dr. med. C. A. Schneider Praxisklinik am Neumarkt Köln Herz Netz Köln Herzzentrum der Universität zu Köln Innere Medizin / Kardiologie www.schneider-kardiologe.de

Mehr

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle DMP - Intensiv Seminar Lernerfolgskontrolle A DIABETES 1. Für einen 84 jährigen Mann mit Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz bei Z.n. 2-maligem Myokardinfarkt, art. Hypertonie, M. Parkinson, Kachexie

Mehr

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext Frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext für externe Sachverständige () 1 Allgemeine Informationen Im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes

Mehr

Anhang IV. Wissenschaftliche Schlussfolgerungen

Anhang IV. Wissenschaftliche Schlussfolgerungen Anhang IV Wissenschaftliche Schlussfolgerungen 54 Wissenschaftliche Schlussfolgerungen 1. - Empfehlung des PRAC Hintergrundinformationen Ivabradin ist ein herzfrequenzsenkender Wirkstoff mit spezieller

Mehr

TRIPLE THERAPIE (ANTIKOAGULATION UND DUALE PLÄTTCHENHEMMUNG) -WELCHE STRATEGIE WÄHLEN WIR?

TRIPLE THERAPIE (ANTIKOAGULATION UND DUALE PLÄTTCHENHEMMUNG) -WELCHE STRATEGIE WÄHLEN WIR? CAMPUS GROSSHADERN CAMPUS INNENSTADT MEDIZINISCHE KLINIK UND POLIKLINIK I TRIPLE THERAPIE (ANTIKOAGULATION UND DUALE PLÄTTCHENHEMMUNG) -WELCHE STRATEGIE WÄHLEN WIR? UPDATE KARDIOLOGIE 12.11.2014 PD Dr.

Mehr

Vorhofflimmern und Schlaganfall ein unterschätzter Zusammenhang:

Vorhofflimmern und Schlaganfall ein unterschätzter Zusammenhang: Privatdozent Dr. G. Mönnig Universitätsklinikum Münster Vorhofflimmern und Schlaganfall ein unterschätzter Zusammenhang: Der Begriff "Vorhofflimmern" beschreibt eine vorübergehende oder dauerhafte Herzrhythmusstörung

Mehr

Evidenzbasierte Diagnostik

Evidenzbasierte Diagnostik Seminar Allgemeinmedizin 2011 Evidenzbasierte Diagnostik A. Sönnichsen Beurteilung eines diagnostischen Tests: Sensitivität Prozentsatz der Test-positiven von allen Erkrankten Spezifität Prozentsatz der

Mehr

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus The silent killer Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus und KHK Diabetiker leiden häufig an KHK

Mehr

Praktische Konsequenzen für die Therapie

Praktische Konsequenzen für die Therapie Koinzidenz kardialer und pulmonaler Erkrankungen Praktische Konsequenzen für die Therapie Indikation für betablockierende und betamimetische Medikation wie löse ich den Widerspruch? A. Hummel Klinik für

Mehr

Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit. Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien

Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit. Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien Häufigkeit der PAVK Europa und Nord Amerika 27 Mio.

Mehr

Patienteninformation. MVZ Gesundheitszentrum Schmalkalden GmbH

Patienteninformation. MVZ Gesundheitszentrum Schmalkalden GmbH Patienteninformation MVZ Gesundheitszentrum Schmalkalden GmbH Inhalt Unsere Versorgung auf einen Blick 4 Wissenswertes 6 Standort Schmalkalden 7 Standort Suhl 10 2 3 Germar Oechel Regine Bauer Sehr geehrte

Mehr

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Innovationsgipfel 07.05.2009 Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Prof. Dr. H. Drexler Aortenstenose Aortenstenose: Verengung des Auslassventils der linken Herzkammer Aortenstenose Aortenstenose

Mehr

Konservative Behandlung der Arthrose an der Hand: What's in and what's out?

Konservative Behandlung der Arthrose an der Hand: What's in and what's out? SGH-Weiterbildung 27. August 2015 Konservative Behandlung der Arthrose an der Hand: What's in and what's out? Lisa Neukom Einleitung Arthrose im Bereich der Hand: Prävalenz radiologisch (> 70 Jahre): bis

Mehr

Stolperfalle EKG. Mischa Kühne

Stolperfalle EKG. Mischa Kühne Stolperfalle EKG Mischa Kühne Umfrage: Top 4 Wunschthemen 1. ST-Hebungen Versus Frührepolarisation versus Perikarditis Bei LSB/RSB 2. Blockbilder Komplett/inkomplett Hemiblöcke Inkomplett trifaszikulärer

Mehr

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung

Home Monitoring in der sektorenübergreifenden. Versorgung Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung BIOTRONIK // Cardiac Rhythm Management Herzschrittmacher mit Home Monitoring in der sektorenübergreifenden Versorgung VDE MedTech 2013 26. September

Mehr

Klinisch Pharmakologie Antithrombotische Therapie

Klinisch Pharmakologie Antithrombotische Therapie Klinisch Pharmakologie Antithrombotische Therapie Inhalt Pharmakologische Beeinflussung der Blutgerinnung Thrombose und Lungenembolie (Prävention + akut) Vorhofflimmern Kardiovaskuläre Implantate Switch

Mehr

The impact of patient age on carotid atherosclerosis results from the Munich carotid biobank

The impact of patient age on carotid atherosclerosis results from the Munich carotid biobank Klinik und Poliklinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie Interdisziplinäres Gefäßzentrum Klinikum rechts der Isar (MRI) der TU München (TUM) Headline bearbeiten The impact of patient age on carotid

Mehr

Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades. Dr. med. an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades. Dr. med. an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig Diagnostic performance of prospectively ECG triggered versus retrospectively ECG gated 64-slice computed tomography coronary angiography in a heterogeneous patient population Dissertation zur Erlangung

Mehr

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Ausfüllanleitung zum indikationsspezifischen Datensatz für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Stand der letzten Bearbeitung: 10-11-2014 Version 4.1 Anamnese- und Befunddaten Angina pectoris Bitte

Mehr

Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin einer hohen Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum

Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin einer hohen Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Aus der Medizinischen Klinik II im Berufsgenossenschaftlichem Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum der Ruhr-Universität Bochum Direktor: Prof. Dr. med. A. Mügge Langzeitergebnisse von Koronarpatienten

Mehr

ACCORD-STUDIE: Neue Erkenntnisse zur Herz-Kreislauf-Prävention

ACCORD-STUDIE: Neue Erkenntnisse zur Herz-Kreislauf-Prävention ACCORD-STUDIE: Neue Erkenntnisse zur Herz-Kreislauf-Prävention Durch die weltweite Zunahme des Diabetes mellitus (Typ 2) gewinnt auch die Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen bei den Betroffenen

Mehr

Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss

Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss J. Tonak P. Bischoff - J.P. Goltz Jörg Barkhausen Definition pavk: periphere arterielle Verschlusskrankheit

Mehr

What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona

What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona What`s new in arrhythmias? Highlights vom ESC 2006 in Barcelona Bielefeld, 13.09.2006 ACC/AHA/ESC Guidelines 2006 for the Management of Patients With Atrial Fibrillation ACC/AHA/ESC Guidelines 2006 for

Mehr

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring

Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Effizientere Versorgungsprozesse und mehr Lebensqualität mit Home Monitoring Dr. Jens Günther leitender Arzt und Partner am Kardiologischen Centrum / Klinik Rotes Kreuz Frankfurt 17.10.2014 ehealth-konferenz

Mehr

Bitte stellen Sie für inhaltlich nicht unmittelbar zusammenhängende Änderungsvorschläge getrennte Anträge!

Bitte stellen Sie für inhaltlich nicht unmittelbar zusammenhängende Änderungsvorschläge getrennte Anträge! Änderungsvorschlag für den OPS 2010 Hinweise zum Ausfüllen und Benennen des Formulars Bitte füllen Sie dieses Vorschlagsformular elektronisch aus und schicken Sie es als E-Mail-Anhang an vorschlagsverfahren@dimdi.de.

Mehr

Herz-CT. Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung. Matthias Kerl. Geschwindigkeit. Patientenvorbereitung. Prospektives EKG-Triggering

Herz-CT. Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung. Matthias Kerl. Geschwindigkeit. Patientenvorbereitung. Prospektives EKG-Triggering Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung Matthias Kerl Herz-CT EKG - synchronisiertes Scannen Kontrastmittel Enhancement Pulskontrolle Strahlenschutz Nachverarbeitung und Analyse Geschwindigkeit Patientenvorbereitung

Mehr

Verlauf über Lebenszeit. Fokaler Trigger. Vorhofflimmern - Epidemiologie. Paroxysmal AF = Isolation of PV focus (trigger) AF burden

Verlauf über Lebenszeit. Fokaler Trigger. Vorhofflimmern - Epidemiologie. Paroxysmal AF = Isolation of PV focus (trigger) AF burden 76e Assemblée Anuelle de la SSMI, Lausanne Workshop Vorhofflimmern Bedeutung für die Praxis Antikoagulation Rhythmuskontrolle? Frequenzkontrolle PD Dr. Christian Sticherling Kardiologie Antiarrhythmika

Mehr

Curriculum. zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Kardiologie für Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin

Curriculum. zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Kardiologie für Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin Curriculum zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Kardiologie für Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin Marienhospital Stuttgart Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen Zentrum für Innere Klinik

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

Protokollnotiz zu den DMP-Verträgen Anlage 1 Katalog der DMP-begründenden Diagnosen Diagnosen für DMP-Prüfung KHK Stand: 17.07.2014 ICD ICD_Bezeichnung I11.0 Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver)

Mehr

Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin

Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin Donau-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin EBM, DMP und Leitlinien: Verlust der Therapiefreiheit oder Chance für die Allgemeinmedizin? A. C. Sönnichsen Institut für Allgemein-,

Mehr

Neue Antikoagulanzien

Neue Antikoagulanzien 1. Unabhängiger Fortbildungskongress der Ärztekammer Berlin, Berlin 1.12.2012 Workshop 2: Neue Antikoagulanzien Hans Wille Institut für Klinische Pharmakologie Klinikum Bremen Mitte ggmbh www.pharmakologie

Mehr

Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07.

Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07. Pharmakovigilanz Basics und Beispiele Gemeinsame Fortbildungs- und Informationsveranstaltung von AkdÄ und AMK am 11.07.2015 in Berlin Dr. med. Thomas Stammschulte 13. Juli 2015 Interessenkonflikte Referent

Mehr

Therapiestandards bei Akutem Koronarsyndrom (ACS)

Therapiestandards bei Akutem Koronarsyndrom (ACS) Therapiestandards bei Akutem Koronarsyndrom (ACS) Vorschlag für ein standardisiertes Vorgehen in unserem ACS Netzwerk Peter Siostrzonek Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz Akutes Koronarsyndrom

Mehr

Eckpunkte des sog.rheumavertrages

Eckpunkte des sog.rheumavertrages Eckpunkte des sog.rheumavertrages Titel: Vereinbarung zur Förderung der wirtschaftlichen Verordnung von Arzneimitteln in der Therapie der rheumatoiden Arthritis gemäß 84 Abs. 1 Satz 5 SGB V Rahmenvertrag

Mehr

N.bronchi. pavk II. N.coli. M.Hodgkin. N.mammae. kardiale Anamnese in 92% pavk Anamnese in 37% Status von Herz und Lunge in 95% Pulsstatus 60%

N.bronchi. pavk II. N.coli. M.Hodgkin. N.mammae. kardiale Anamnese in 92% pavk Anamnese in 37% Status von Herz und Lunge in 95% Pulsstatus 60% Intensivpraktikum Innere Medizin LV-Nr.: 520604 kardiale Anamnese in 92% pavk Anamnese in 37% Status von Herz und Lunge in 95% Wolfgang Mlekusch KIM II /Angiologie/ http://www.meduniwien.ac.at/user/wolfgang.mlekusch

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

- OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken

- OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken - OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken 09. Mai 2006 1 OpErgo-Studie Optimierung der Intensitätssteuerung des Ergometertrainings in der kardiologischen Rehabilitation

Mehr

Statine bei Dialysepatienten: Gibt es

Statine bei Dialysepatienten: Gibt es Statine bei Dialysepatienten: Gibt es noch eine Indikation? Christoph Wanner, Würzburg 22. Berliner DialyseSeminar 4. 5. Dezember 2009 Statine Lipidsenkung bei CKD 3 und 4 2003 2004 2006 2011 2012 AJKD

Mehr

Fallbasierte Entscheidung bei akutem Koronarsyndrom (ACS): Konservative Behandlung bei NSTEMI

Fallbasierte Entscheidung bei akutem Koronarsyndrom (ACS): Konservative Behandlung bei NSTEMI Prof. Dr. Christian W. Hamm Guten Tag. Ich bin Dr. Christian Hamm vom Kerckhoff-Herzzentrum in Bad Nauheim, Deutschland und bin Professor für Kardiologie an der Universität Gießen. Ich heiße Sie herzlich

Mehr

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion

Klinische Forschung. Klinische Forschung. Effectiveness Gap. Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin. Conclusion Versorgungsforschung und evidenzbasierte Medizin Klinische Forschung 00qm\univkli\klifo2a.cdr DFG Denkschrift 1999 Aktuelles Konzept 2006 Workshop der PaulMartiniStiftung Methoden der Versorgungsforschung

Mehr

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien

Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Priorisierung und Rationierung am Krankenbett. Ergebnisse empirischer Studien Prof. Dr. med. Dr. phil. Daniel Strech Juniorprofessor für Medizinethik Institut für Geschichte, Ethik & Philosophie der Medizin

Mehr

Rate Control vs Rhythm Control. Welche Strategie für welchen Patienten?

Rate Control vs Rhythm Control. Welche Strategie für welchen Patienten? Rate Control vs Rhythm Control Welche Strategie für welchen Patienten? Modekrankheit VHF? Stop Afib? Manage Afib? Control Afib? Live with Afib? VHF: Welche Strategie für welchen Patienten? KEEP THE RHYTHM

Mehr

Neue Phase-III-Studie mit Xarelto zur Sekundärprävention von Herzinfarkt und Tod bei Patienten mit Herzerkrankungen

Neue Phase-III-Studie mit Xarelto zur Sekundärprävention von Herzinfarkt und Tod bei Patienten mit Herzerkrankungen Presse-Information Nicht für US- und UK-Medien bestimmt Bayer Pharma AG 13342 Berlin Deutschland Tel. +49 30 468-1111 www.bayerpharma.de Neue Phase-III-Studie mit Xarelto zur Sekundärprävention von Herzinfarkt

Mehr

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen 118. Deutscher Ärztetag Frankfurt am Main 12.-15 Mai 2015 TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen Nicole Ernstmann IMVR Abteilung Medizinische Soziologie nicole.ernstmann@uk-koeln.de

Mehr

Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl

Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl Patientenschulung bei Herzinsuffizienz internationale Ergebnisse / Vorerfahrungen - Das neue Schulungsprogramm der AG Patientenschulung der DGPR / Zentrum Patientenschulung

Mehr

Aktuelle Aspekte der PET-CT

Aktuelle Aspekte der PET-CT Aktuelle Aspekte der PET-CT Dr. med. Christoph G. Diederichs FA für diagnostische Radiologie (Ulm 1999) FA für Nuklearmedizin (Ulm 2000) PET / PET-CT seit 1995 (Ulm, Berlin, Bonn) PET ist Szintigraphie

Mehr

Schmerzhafte Zustände in den unteren Extremitäten

Schmerzhafte Zustände in den unteren Extremitäten Schmerzhafte Zustände in den unteren Extremitäten Marianne Brodmann Angiologie Graz Dienstag 6.10.2015 Weiblich, 67 Jahre: Zuweisung v.a PAVK; Schmerzen in den Beinen Anamnese: Schmerzen beim Spazierengehen

Mehr

Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden?

Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden? + Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden? Dr. med. Christoph Gorbach Rheumatologie in der Praxis 21. Januar 2015 Klinisches

Mehr

Remote Patient Management beim herzinsuffizienten Patienten

Remote Patient Management beim herzinsuffizienten Patienten Remote Patient Management beim herzinsuffizienten Patienten Prof. Dr. med. Friedrich Köhler Charité-Universitätsmedizin Berlin conhit 08. Mai 2014 Chronische Herzinsuffizienz eine demographische Herausforderung

Mehr

Inhalte des Vortrags

Inhalte des Vortrags Ist disease management evidenzbasiert? Gibt es Nachweise für den Nutzen von strukturierten Betreuungsmodellen? Mag. Alois Alkin Dinghoferstr. 4, 4010 Linz Tel: 0732 / 778371/243 Email: qualitaet@aekooe.or.at

Mehr

http://www.mig.tu-berlin.de

http://www.mig.tu-berlin.de Management im Gesundheitswesen IV: Gesundheitsökonomische Evaluation Studientypen und Datenquellen; Erfassung und Bewertung von klinischen Ergebnisparametern Querschnittstudie Überblick Studientypen Beobachtungsstudien

Mehr

Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie

Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie Nodales Marginalzonen Lymphom Leitlinie Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen Herausgeber DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie

Mehr

Lymphangioleiomyomatose ERS Leitlinien 2010 23.04.2010

Lymphangioleiomyomatose ERS Leitlinien 2010 23.04.2010 Lymphangioleiomyomatose ERS Leitlinien 2010 23.04.2010 Kim Husemann Klinik Schillerhöhe des Robert- Bosch- Krankenhauses Stuttgart Zentrum für Pneumologie, pneumologische Onkologie, Beatmungsmedizin und

Mehr

Ein Data Inventory für klinische Studien Auf dem Weg zu einem europäischen Konsens

Ein Data Inventory für klinische Studien Auf dem Weg zu einem europäischen Konsens Ein Data Inventory für klinische Studien Auf dem Weg zu einem europäischen Konsens 22.02.2013 Justin Doods Institut für Med. Informatik Universität Münster Ein Data Inventory für klinische Studien Auf

Mehr

Pro und Contra von Disease-Management- Programmen (DMP) und die besondere Rolle des PETN beim DMP-KHK

Pro und Contra von Disease-Management- Programmen (DMP) und die besondere Rolle des PETN beim DMP-KHK 8 Pro und Contra von Disease-Management- Programmen (DMP) und die besondere Rolle des PETN beim DMP-KHK S. Silber J Einleitung Herz-Kreislauferkrankungen stellen unverändert die häufigste Todesursache

Mehr

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment.

Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. 5th Congenital Hyperinsulinism International Family Conference Milan, September 17-18 Remission in Non-Operated Patients with Diffuse Disease and Long-Term Conservative Treatment. PD Dr. Thomas Meissner

Mehr

Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann

Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann Patientensicherheit, klinisches Risikomanagement und die Versicherer..! Gausmann 1980 1990 2000 2010 + ++ +++ +++ Qualitäts-Management + ++ +++ Klinisches Risiko-Management + ++ Patientensicherheits-Man.

Mehr

Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital

Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital Bronchuskarzinom: Wann ist ein Patient operabel? Dr. med. Bernhard Schwizer Abteilung für Pneumologie und Schlafmedizin Luzerner Kantonsspital NSCLC Interdisziplinarität Allgemein Innere Medizin Pneumologie

Mehr

Innovationen der Medizintechnik

Innovationen der Medizintechnik Innovationen der Medizintechnik Verbesserte Früherkennung und Therapie- Kontrolle durch nuklearmed. Verfahren Winfried Brenner Klinik für Nuklearmedizin Innovation Nutzen Kosten Innovationen verbesserte

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Brustkrebs Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige

Mehr

KARDIOFORUM. Schwerpunkt Diabetes & Herz. Aus der Klinik für die Praxis 2. 08. Das Porträt: Kardiologie der Klinik Augustinum, München

KARDIOFORUM. Schwerpunkt Diabetes & Herz. Aus der Klinik für die Praxis 2. 08. Das Porträt: Kardiologie der Klinik Augustinum, München KARDIOFORUM Aus der Klinik für die Praxis 2. 08 1. Jahrgang Schwerpunkt Diabetes & Herz Das Porträt: Kardiologie der Klinik Augustinum, München Das kardiologische Schlaflabor im HDZ Hilfeleistunspflicht

Mehr

Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an!

Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an! Wollen wir wirklich immer individualisieren? Es kommt drauf an! Norbert Donner-Banzhoff Abteilung für Allgemeinmedizin Universität Marburg EbM-Jahrestagung Berlin 2011 Von der kollektiven und der individuellen

Mehr

Allgemeinmedizin in einem modernen Gesundheitssystem Konsequenzen für Forschung, Lehre und Praxis 1 (Teil 2) 2

Allgemeinmedizin in einem modernen Gesundheitssystem Konsequenzen für Forschung, Lehre und Praxis 1 (Teil 2) 2 ZaeFQ IM BLICKPUNKT Allgemeinmedizin in einem modernen Gesundheitssystem Konsequenzen für Forschung, Lehre und Praxis 1 (Teil 2) 2 Ferdinand M. Gerlach Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum

Mehr

ESC POCKET GUIDELINES

ESC POCKET GUIDELINES ES POKET GUDELNES Deutsche Gesellschaft für Kardiologie Herz- und Kreislaufforschung e.v. German ardiac Society Myokardrevaskularisation Mehr nfos unter: www.escardio.org www.dgk.org Herausgegeben von

Mehr

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA Pressespiegel 2014 Klinik für Urologie Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge Ist die Prostatakrebs-Früherkennung für alle älteren Männer sinnvoll? Laut einer europäischen Studie senkt sie die Zahl

Mehr

Hepatitis C. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen

Hepatitis C. Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur. Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Dr. med. Carl M. Oneta Schaffhauserstrasse 7 8400 Winterthur Aerztefortbildung im April 2006 in Horgen Risikofaktoren Transfusion oder Organtransplantation Transfusion von Spendern, die später als HCV-infiziert

Mehr

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500 Moderne Nachsorge und Nachbehandlung des Nierenzellkarziom Das Nierenzellkarzinom stellt mit 2 3 % aller bösartigen Tumore einen relativ seltenen bösartige Tumorentität dar. Der Krankheitsgipfel liegt

Mehr

Objektivierung der kardiovaskulären Dysfunktion im ambulanten und hausärztlichen Bereich mittels handgehaltener Echokardiographie

Objektivierung der kardiovaskulären Dysfunktion im ambulanten und hausärztlichen Bereich mittels handgehaltener Echokardiographie Objektivierung der kardiovaskulären Dysfunktion im ambulanten und hausärztlichen Bereich mittels handgehaltener Echokardiographie und dem BNP-Schnelltest. Multicenter-Studie des Teilprojekts 6 im Kompetenznetz

Mehr

Versorgungsforschung: ein MUSS für Interdisziplinarität?

Versorgungsforschung: ein MUSS für Interdisziplinarität? Versorgungsforschung: ein MUSS für Interdisziplinarität? Tanja Stamm Medizinische Universität Wien, Abt. f. Rheumatologie FH Campus Wien, Department Gesundheit, Ergotherapie & Health Assisting Engineering

Mehr

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam?

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Dr. med. Stefan Bachmann Chefarzt Rheumatologie/muskuloskelettale Rehabilitation Rehabilitationszentrum Klinik Valens Leiter Forschung Geriatrie Universität Bern

Mehr

Koronarangiographien und perkutane Koronarinterventionen. und Behandlung der Koronaren Herzkrankheit.

Koronarangiographien und perkutane Koronarinterventionen. und Behandlung der Koronaren Herzkrankheit. 570 Originalarbeit Original article Komplikationen und Folgeeingriffe nach koronaren Prozeduren in der klinischen Routine Eine Ein-Jahres-Follow-up-Analyse auf der Grundlage von AOK-Routinedaten Complication

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung

Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV) Änderung vom 27. Oktober 2009 Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI)

Mehr

Konserva)ve Therapie bei der PAVK: überflüssig oder notwendig

Konserva)ve Therapie bei der PAVK: überflüssig oder notwendig Konserva)ve Therapie bei der PAVK: überflüssig oder notwendig 4. Symposium venöse Insuffizienz und arterieller Gefässerkrankung, Glarus 5.9.2013 Dr.med.Chris)an Regli Leitender Arzt Angiologie Kantonsspital

Mehr

Krebstherapie maßgeschneidert individualisiert & ganzheitlich

Krebstherapie maßgeschneidert individualisiert & ganzheitlich Krebstherapie maßgeschneidert individualisiert & ganzheitlich Günther Gastl UK für Innere Medizin V Hämatologie & Onkologie Medizinische Universität Innsbruck Die Heilkunst umfasst dreierlei: - die Erkrankung

Mehr

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen

Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen Dschungel Psychotherapie - Antworten auf die wichtigsten Fragen von Dr. Christine Amrhein und Fritz Propach In diesem Dossier behandeln wir u.a. folgende Themen: Was ist Psychotherapie? Was ist ein Psychotherapeut?

Mehr

Telemedizin bei Chronischer Herzinsuffizienz - Stand der Evidenz 2015. Prof. Dr. med. Friedrich Köhler Charité-Universitätsmedizin Berlin

Telemedizin bei Chronischer Herzinsuffizienz - Stand der Evidenz 2015. Prof. Dr. med. Friedrich Köhler Charité-Universitätsmedizin Berlin Telemedizin bei Chronischer Herzinsuffizienz - Stand der Evidenz 2015 Prof. Dr. med. Friedrich Köhler Charité-Universitätsmedizin Berlin Stand: 11. März 2015 Chronische Herzinsuffizienz eine demographische

Mehr

Begriffe aus der Lebensversicherung

Begriffe aus der Lebensversicherung 55 Begriffe aus der Lebensversicherung Dr. med. W. Forster Swiss Life Differenzen zwischen Hausarzt und Versicherungsarzt gründen nicht auf einer anderen Philosophie oder auf kommerziellen Hintergründen.

Mehr

Radiologische Staging- Untersuchungen beim Bronchialkarzinom. D. Maintz

Radiologische Staging- Untersuchungen beim Bronchialkarzinom. D. Maintz Radiologische Staging- Untersuchungen beim Bronchialkarzinom D. Maintz Fallbeispiel Gliederung n Bronchialkarzinom 20-25% kleinzelliges Lungenkarzinom Small cell lung cancer (SCLC) typisch frühe lymphogene

Mehr

Neue (direkte) orale Antikoagulantien. (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt-

Neue (direkte) orale Antikoagulantien. (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt- Neue (direkte) orale Antikoagulantien (DOAKS): Wie damit umgehen? - Copyright nur zum direkten persönlichen Nachlesen bestimmt- vor drei Wochen im Op 67 j. Patient, Jurist, 183 cm, 79 kg latente Bluthochdruckerkrankung

Mehr

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013

Diabetes und Depression. von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Diabetes und Depression von Dr. Andrea Benecke, Universität Mainz 10. Oktober 2013 Gliederung 2 Einfluss von Stimmung auf das Wohlbefinden Was ist eine Depression? Beschwerdebild, Auftreten, Entstehung

Mehr

Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe der Lungenembolie zugelassen

Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe der Lungenembolie zugelassen Als einziges der neuen oralen Antikoagulanzien: Rivaroxaban (Xarelto ) jetzt auch zur Akutbehandlung u Als einziges der neuen oralen Antikoagulanzien Rivaroxaban (Xarelto ) jetzt auch zur Akutbehandlung

Mehr

Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung

Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung Der regulatorische Prozess zwischen konfirmatorischen Studien und Nutzen-Risiko-Bewertung www.pei.de Jan Müller-Berghaus Disclaimer The views expressed in this presentation are my personal views and may

Mehr

Die Simssee Klinik Klinik für konservative orthopädische Akutbehandlung. Mitglied im Verband der ANOA-Kliniken

Die Simssee Klinik Klinik für konservative orthopädische Akutbehandlung. Mitglied im Verband der ANOA-Kliniken Die Simssee Klinik Klinik für konservative orthopädische Akutbehandlung Mitglied im Verband der ANOA-Kliniken www.simssee-klinik.de Ein Unternehmen der Gesundheitswelt Chiemgau Wir behandeln therapieresistente,

Mehr

Entscheidungsunterstützung durch Big Data. Perspektiven und Chancen für die Zukunft. Holger Cordes. Chief Operations Officer, Cerner Europe

Entscheidungsunterstützung durch Big Data. Perspektiven und Chancen für die Zukunft. Holger Cordes. Chief Operations Officer, Cerner Europe Entscheidungsunterstützung durch Big Data Perspektiven und Chancen für die Zukunft Holger Cordes Chief Operations Officer, Cerner Europe Enorme Beschleunigung der Wissensgewinnung Medizinisches Wissen

Mehr

Herzsport. www.meinherzdeinherz.info. Dr. Andreas Lauber. Fachgebiet: Kardiologie Rubrik: Fortbildung für Patienten. ebook: 2.1.4. Preis: 0,00 Autor:

Herzsport. www.meinherzdeinherz.info. Dr. Andreas Lauber. Fachgebiet: Kardiologie Rubrik: Fortbildung für Patienten. ebook: 2.1.4. Preis: 0,00 Autor: www.meinherzdeinherz.info Dr. Andreas Lauber Fachgebiet: Kardiologie Rubrik: Fortbildung für Patienten Umfang: 11 Seiten ebook: 2.1.4. Preis: 0,00 Autor: Dr. Andreas Lauber Dr. Andreas Lauber www.kardionet.com

Mehr

Fortbildung Nuklearmedizin

Fortbildung Nuklearmedizin Fortbildung Nuklearmedizin Myokardszintigraphie aktuell: Leitlinie und Belastungsverfahren PD Dr. Oliver Lindner Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung Herz- und Diabeteszentrum

Mehr

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien

Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Eine Studie was ist das? Grundlagen klinischer Studien Grundlagen klinischer Studien Eine Studie ist eine systematische Sammlung von Daten, die dazu dient, eine oder mehrere Fragen zu beantworten. Eine

Mehr

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) Dreiländerkongress für Kardiovaskuläre Rehabilitation & Prävention St.Gallen, Schweiz 29. 31.10.2010 Kardiale Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Comorbiditäten (speziell, aber

Mehr

Stellungnahme zum Einsatz des tragbaren Kardioverter/Defibrillators

Stellungnahme zum Einsatz des tragbaren Kardioverter/Defibrillators Empfehlungen und Stellungnahmen Kardiologe 2015 9:165 170 DOI 10.1007/s12181-015-0651-y Online publiziert: 27. Februar 2015 Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.v. Published

Mehr