Blendwirkung von Photovoltaikanlagen, Anhang 2 der Hinweise zur Messung, Beurteilung und Minderung von Lichtimmissionen der LAI (2012)

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1 Rubrik Blendwirkung von Photovoltaikanlagen, Anhang 2 der Hinweise zur Messung, Beurteilung und Minderung von Lichtimmissionen der LAI (2012) Seminar 6/2014 Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie 13. Mai 2014

2 LAI-Licht-Hinweise Stand: beschlossen von der LAI am und zur Anwendung empfohlen Derzeit noch nicht von der UMK befürwortet (Kritik des BSW) Im Internet verfügbar unter: /dateien/laerm_licht_neu.pdf Anhang 2 mit Hinweisen und Empfehlungen zur Ermittlung, Beurteilung und Minderung der Blendwirkung von Photovoltaikanlagen Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 2

3 Ausgangspunkt Licht-Immissionen können schädliche Umwelteinwirkungen nach BImSchG sein. Keine gesetzlichen Regelungen zu Erheblichkeitsgrenzen Ziel: einheitliches Vorgehen bei Ermittlung und Beurteilung Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 3

4 Beurteilungsgrundsätze Raumaufhellung: mittlere Beleuchtungsstärke E F in der Fensterebene von Wohnungen (bei Balkonen oder Terrassen auf den Begrenzungsflächen für die Wohnnutzung) hervorgerufen von Beleuchtungsanlagen während der Dunkelstunden, ausgenommen öffentliche Straßenbeleuchtungsanlagen Beurteilung nach Tabelle 1, Wechsellicht mit Faktor nach Tabelle 1a Blendung: maximal tolerable mittlere Leuchtdichte einer technischen Blendlichtquelle L max Blendmaß k S Immissionsrichtwerte für Blendung k (Tabelle 2) Schutzwürdige Räume: Wohnräume, Schlafräume, Unterrichtsräume, Büroräume, Praxisräume, Schulungsräume Direkt an Gebäuden beginnende Außenflächen (z. B. Terrassen und Balkone) sind für den Zeitraum zwischen 6 und 22 Uhr in die Beurteilung mit einzubeziehen Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 4

5 Photovoltaikanlagen Anhang 2 der LAI-Hinweise: Empfehlungen zur Ermittlung, Beurteilung und Minderung der Blendwirkung von Photovoltaikanlagen Absolutblendung durch reflektiertes Sonnenlicht bereits bei weniger als 1% Reflexion Wirkungsuntersuchungen bisher nicht vorhanden Betrachtung analog zu Schattenwurf von Windenergieanlagen (WEA-Schattenwurf-Hinweise, 103. Sitzung des LAI, Mai 2002) Einflussgrößen: Leuchtdichte L S und Umgebungsleuchtdichte L U Raumwinkel der Quelle Ω S Direkte Sichtverbindung zur Photovoltaikanlage Ausrichtung und Größe der Photovoltaikanlage Relative und absolute Lage des Immissionsortes Zeitpunkt, Dauer und Häufigkeit Reflexionseigenschaften der Modul-Oberflächen Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 5

6 Maßgebliche Immissionsorte a) schutzwürdige Räume, die als Wohnräume, Schlafräume, einschließlich Übernachtungsräume in Beherbergungsstätten und Bettenräume in Krankenhäusern und Sanatorien Unterrichtsräume in Schulen, Hochschulen und ähnlichen Einrichtungen Büroräume, Praxisräume, Arbeitsräume, Schulungsräume und ähnliche Arbeitsräume genutzt werden An Gebäuden anschließende Außenflächen (z. B. Terrassen und Balkone) sind schutzwürdigen Räumen tagsüber zwischen 6 und 22 Uhr gleichgestellt. b) unbebaute Flächen in einer Bezugshöhe von 2 m über Grund an dem am stärksten betroffenen Rand der Flächen, auf denen nach Bau- oder Planungsrecht Gebäude mit schutzwürdigen Räumen zugelassen sind Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 6

7 Maßgebliche Immissionssituationen Aufgrund der relativen Lage wahrscheinlich auszuschließen: IO mit Abstand > 100 m (links) IO nördlich von der Photovoltaikanlage (Mitte) IO südlich von der Photovoltaikanlage (rechts) Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 7

8 Maßgebliche Immissionssituationen Kritische Immissionsorte liegen meist östlich oder westlich der Photovoltaikanlage Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 8

9 Beurteilung der Blendung im Rahmen der Planung Annahmen für die Ermittlung der Immission: Punktförmige Lichtquelle Einfallswinkel = Ausfallswinkel (Reflexionsgesetz) Sonnenschein von Sonnenauf- bis -untergang Blendwirkung wird nur berücksichtigt bei Differenzwinkeln zwischen Sonnenlicht und reflektiertem Licht von mehr als 10. Eine erhebliche Belästigung kann vorliegen, wenn die astronomisch maximal mögliche Blenddauer mindestens 30 Minuten am Tag oder 30 Stunden im Kalenderjahr beträgt Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 9

10 Mögliche Maßnahmen Unterbindung der Sicht auf das Photovoltaikmodul in Form von Wällen oder blickdichtem Bewuchs in Höhe der Moduloberkante Optimierung der Modulaufstellung (Höhe, Ausrichtung, Neigung) Einsatz von Modulen mit geringem Reflexionsgrad Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 10

11 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Christoph Fritzsche Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie Göschwitzer Straße Jena Tel.: Seminar 6/2014 Christoph Fritzsche, TLUG 11

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