Bildungskonferenz Grüne Berufe

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1 Bildungskonferenz Grüne Berufe 5. Dezember 2012 Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt Thomas Malcherek

2 Warum diese Kampagne Bevölkerung assoziiert nur wenige Berufe mit dem Handwerk (bspw. Maurer oder Tischler) Fazit aus der Forsa-Umfrage: Wenn das Handwerk kritisch gesehen oder unterschätzt wird, dann vor allem von Jugendlichen mit besserer Schulbildung. Jugendliche hören und sehen nichts vom Handwerk. Mit ihrer technischen und sozialen Lebenswelt hat das Handwerk aus Sicht der Jugendlichen wenig zu tun. Dennoch: Die beruflichen Präferenzen der Jugendlichen treffen sich in vielen Punkten mit den Chancen des Handwerks sie glauben es nur nicht. Die soziale Verantwortung des Handwerks, die sich unter anderem im lokalen Engagement ausdrückt, wird nicht wahrgenommen.

3 Warum diese Kampagne Fazit aus der Forsa-Umfrage: Das persönliche Erleben des Handwerkers und die Qualität seiner Arbeit werden immer positiver beurteilt aber das Handwerk insgesamt gerät in den Sog ökonomischer Skepsis und hebt sich nicht positiv ab ( Ich selber möchte es nicht machen ).

4 Warum die Kampagne wichtig ist Zahlen aus dem Thüringer Handwerk und der HWK: 2 zentrale Aufgabenstellungen für das Handwerk: Fachkräftegewinnung und Unternehmensnachfolge Ca. 1/3 der Unternehmen steht in den nächsten 10 Jahren zur Übergabe an. Das traditionelle Übergabemodell innerhalb der Familie verliert an Bedeutung Externe Betriebsnachfolger werden benötigt. Gut ausgebildete Fachkräfte verlassen aus Altersgründen Betriebe Fachkräftenachwuchs wird benötigt. Ausbildungsplatz-Bewerber Rückgang 2000 bis 2011: Von auf Ausbildungszahlen im Handwerk - Abgeschlossene Ausbildungsverträge: 2000: : 3.000

5 Ziel der Kampagne Drei Zielrichtung: Das in der Bevölkerung vorherrschende Bild des Handwerks an die Realität heranführen und seine Vielfalt, Innovationskraft sowie seine gesellschaftliche Bedeutung betonen. Jugend für das Handwerk begeistern. Handwerker stolz auf die eigene Arbeit machen.

6 Start im Januar 2010 mit einem starken Gong Zum Start der Kampagne wurde kommunikativ wahre Größe gezeigt: Am Handwerk sollte niemand vorbeikommen, in kurzer Zeit wurde hohe Aufmerksamkeit und Reichweite erzielt. Es schlossen sich immer neue Beweise für die Größe des Handwerks und überraschende Fakten, die zeigen, wie modern und innovativ das deutsche Handwerk ist. Video- und Fernsehspot Plakatierungen Anzeigenschaltungen

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9 Jugend für das Handwerk begeistern. Wichtige Identifikationsfigur: Simon Gosejohann (Filme, Plakate, Aktionen) Zentrale Werbe-Plattform der Jugendkampagne: Das Internet. Bannerwerbung auf Jugendseiten. Jugendgemäße Ansprache auf den eigenen Seiten von Werkzeuge der Kampagne: Broschüre mit allen Handwerksberufen, Berufe-Checker, Berufe-Filme, Foto-Box, Berufsvorstellungen im Internet, Wettbewerb für Lehrlinge (Super-Könner), Vorstellung von Lebensgeschichten Handwerk ist mein Leben.

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12 Das Kampagnenjahr 2012: Jahresmotto: Wir sind Handwerker. Wir können das.

13 Das Kampagnenjahr 2012: Jahresmotto: Wir sind Handwerker. Wir können das.

14 Forsa-Trendmessung 2012: Wie groß ist die Bedeutung des Handwerks für die Wirtschaft in Deutschland? Die Wirtschaftsmacht stabilisiert sich auf hohem Niveau Die Jugendlichen verinnerlichen nun auch die Botschaft der ersten Kampagnenmonate (Zeitverzug)

15 Wie würden Sie das soziale Ansehen des Handwerks einschätzen? Das soziale Ansehen des Handwerks wächst weiter Vor allem die Handwerker werden selbstbewusster

16 Regionale Untersetzung der Kampagne: Einbindung des Claims Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan. In den Veröffentlichungen der HWK (Plakate, Broschüren, Briefbögen, Anzeigen) Sonderveröffentlichungen (Wiyou-Sonderheft), Anzeigen in Tageszeitungen, Jugendmagazinen, Schulplaner Aktionen (Auswahl): Klasse Handwerk -Wettbewerb für 8. Klassen Unternehmenslauf Radioaktionen mit Jugendsender TOP 40 Tag des Handwerks

17 2 ausgewählte Projekte zur Berufsorientierung von Schülern: Jobstarter-Projekt der HWK Erfurt Aktivitäten-Auswahl: Berufsorientierungsmessen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen Organisation von Girls Day und Boys Day Organisation vom Forum Berufsstart Elternabende Eignungstests, Bewerbungsmappen-Checks Zusammenarbeit mit Berufsstart Plus Lehrstellen- und Praktikumsbörse im Internet Beratung der Ausbildungsbetriebe Zusammenarbeit mit anderen Organisationen (gemeinsame Aktionen mit der Agentur für Arbeit) Berufe vor Ort Beratungslehrer-Exkursionen Teilnahme an Tagen der offenen Tür an den Schulen

18 2 ausgewählte Projekte zur Berufsorientierung von Schülern: Berufsstart Plus (Berufsorientierung in den Klassen 7 bis 10): Berufsorientierung für derzeit Schüler in 137 Thüringer Schulen HWK Erfurt: Schüler in 23 Schulen in und um Erfurt werden betreut Schüler können in 11 Berufsfeldern auswählen HWK arbeitet in diesem Projekt mit 2 weiteren Bildungsträgern zusammen Zum Projekt gehören unter anderem Kompetenz-Feststellungen Praktische Orientierungsbausteine in den Bildungszentren Elternabende Praktika in Betrieben Bewerbungstraining Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche Beratungsgespräche Abschlussgespräche Fazit: In 2011 fanden 30 Prozent der Schulabgänger ihren Ausbildungsplatz im Handwerk.

19 Zwischen-Fazit nach 3 Jahren Kampagne: Die Zielgruppen der Multiplikatoren, der Jugendlichen und der mehr als 4,8 Millionen Handwerker selbst werden insbesondere über das Internet, mit PR-Maßnahmen sowie speziellen Werbemitteln angesprochen. Das eigenständige Profil des Handwerks wird deutlich. Das Handwerk steht für inhabergeführte Betriebe, für qualifizierte Fachkräfte, für Engagement in der Ausbildung, für Kundennähe und für Verantwortungsbewusstsein für das unternehmerische Umfeld. Kurz gesagt: Das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht von nebenan. Ausbildung Viele Jugendliche treffen ihre Berufsentscheidung nicht nur aus rationalen Gründen. Emotionale Aspekte spielen stets eine große Rolle. Das hat insbesondere auch die forsa-studie belegt. Sie hat gezeigt, dass viele Jugendliche von ihrer Ausbildung erwarten, was das Handwerk bieten kann.

20 Zwischen-Fazit nach 3 Jahren Kampagne: Die Zielgruppen der Multiplikatoren, der Jugendlichen und der mehr als 4,8 Millionen Handwerker selbst werden insbesondere über das Internet, mit PR-Maßnahmen sowie speziellen Werbemitteln angesprochen. Das eigenständige Profil des Handwerks wird deutlich. Das Handwerk steht für inhabergeführte Betriebe, für qualifizierte Fachkräfte, für Engagement in der Ausbildung, für Kundennähe und für Verantwortungsbewusstsein für das unternehmerische Umfeld. Kurz gesagt: Das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht von nebenan. Ausbildung Viele Jugendliche treffen ihre Berufsentscheidung nicht nur aus rationalen Gründen. Emotionale Aspekte spielen stets eine große Rolle. Das hat insbesondere auch die forsa-studie belegt. Sie hat gezeigt, dass viele Jugendliche von ihrer Ausbildung erwarten, was das Handwerk bieten kann.

21 Zwischen-Fazit nach 3 Jahren Kampagne: Langfristig soll die Kampagne die Einstellungen der Jugend zum Handwerk ändern, indem sie einerseits das Bewusstsein für die Bedeutung des Handwerks stärkt und anderseits über die Modernität des Handwerks informiert. Aktuelle Überlegung: Verlängerung der Kampagne über 2014 hinaus.

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