Gartenpracht. Schwarm 10 GLÜCK AUF ERDEN HASSLIEBE BIBELGARTEN BRANDKRAUT KIRCHE IM GRÜNEN KULTUR-KALENDER JUNI / JULI 2009

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1 JUNI / JULI 2009 Schwarm 10 Evangelische Kirche im Stargarder Land GLÜCK AUF ERDEN Stauden, Kräuter & Rabatten Himmlische Gartenpracht HASSLIEBE Zwei Herzen in einer Brust BIBELGARTEN Verräterische Pflanzennamen BRANDKRAUT Mediterranes Mecklenburg KIRCHE IM GRÜNEN Besondere Gottesdienste KULTUR-KALENDER Konzert-Theater-Ausstellung Foto: CR

2 AUF EIN WORT Geh aus, mein Herz, und suche Freud Alt Käbelich in dieser schönen Sommerzeit an deines Gottes Gaben. Ballwitz Schau an der schönen Gärten Zier, und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben. Foto: privat Evangelisches Gesangbuch, Nr. 503 Sophie Richter Bredenfelde Liebe Leserinnen und Leser, Burg Stargard Feldberg Grünow-Triepkendorf Rödlin Teschendorf Warbende Woldegk Kirchgemeindeverband Burg Stargard Geh aus mein Herz und suche Freud mit diesen Zeilen beginnt eines der schönsten Kirchenlieder von Paul Gerhardt und es könnte Ihr Begleiter in den nächsten Wochen dieses Jahres sein. Folgen Sie doch dieser Aufforderung und gehen Sie hinaus in die Natur und erleben Sie das Farbenspiel der Blüten und Blätter. Die Sommerzeit ist die beliebteste Zeit aller Generationen. Straßencafés laden zum Verweilen ein, Plätze füllen sich und Kirche im Grünen findet beispielsweise in Form von Waldgottesdiensten, wie auf dem Helpter Berg am Johannistag oder Wassergottesdiensten um die Feldberger Seenlandschaft, statt. In den Gärten wird gesät, bestellt und geerntet. Die Grillsaison ist eröffnet, und es ergeben sich Gespräche über den Gartenzaun. Während sich die Älteren an der schönen Blumenpracht in ihren Gärten erfreuen, nutzen die jungen Leute mancherorts diese Zeit, um Freunde einzuladen und zu feiern. Es sind diese Begegnungen, die von jeder Generation gern erwartet werden und allen willkommen sind. Die Sommerzeit weckt in uns neue Energien, aus denen wir Kraft schöpfen und gleichermaßen Reserven für die langen Wintermonate anlegen. Mich zum Beispiel fasziniert die Natur, alles erblüht und erstrahlt in bunten, fröhlichen Farben, und Vogelgezwitscher begleitet mich, wenn ich mit dem Fahrrad durch meine Uni-Stadt Greifswald fahre. Da ist es doch angenehmer, draußen im Grünen seine Hausaufgaben zu erledigen oder Griechischvokabeln zu pauken mir geht das Studieren in dieser Zeit irgendwie viel leichter von der Hand. So freue ich mich auf das Wochenende, wenn wir ge- meinsam in der Familie und mit Freunden grillen und am Lagerfeuer sitzen. Also nehmen auch Sie sich die Zeit für die Schönheit des Sommers und die Pracht der reichen Kornfelder. Genießen Sie die wärmende Sonne und verbinden Sie diese Geschenke der Schöpfung mit guten Gesprächen. Entdecken Sie Gottes schöne Gaben und genießen Sie mit allen Sinnen, was er für uns bereithält. Verkosten Sie die Sommerzeit. Sophie Richter Theologiestudentin Zu diesem Heft Im Winter traut sich niemand aus dem Haus, denn es ist kalt und dunkel. Wenn es doch nur schon Sommer wäre! Dann würde man sich wieder auf der Straße begegnen. Ist es dann so weit, hat kaum einer Zeit. Der Garten! Wenn alles sprießt und gedeiht, wer kann da schon die Hände in den Schoß legen? Wir wollten wissen: was hat es mit dem Garten eigentlich auf sich? Was macht seinen Reiz aus? Worin besteht seine Faszination? Immerhin scheint es zum Menschsein dazu zu gehören, die Natur zu gestalten und sich untertan zu machen. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche. Entdecken Sie Verborgenes, lassen Sie sich anregen. Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen das Redaktionsteam! Christian Rudolph 2 PROPSTEIBRIEF

3 BIBELGARTEN BARTH Was Pflanzen verraten Bibelgarten gibt Auskunft über Namen und Bedeutung Der Barther Bibelgarten ist klein und manchmal ist es auch die Welt. Im Jahr 1989 absolvierte ein junger Mann in Barth sein Vikariat. Fröhlichkeit und Schwung strahlte er aus, und das blieb in Erinnerung. Der kürzliche Besuch von Pastor Stephan Krtschil aus Feldberg in Barth frischte Erinnerungen wieder auf und bringt nun auch diesen Artikel auf den Weg in die Propstei Stargarder Land. Der Bibelgarten ist Teil des niederdeutschen Bibelzentrums Barth. Es hat sich die Aufgabe gestellt, die Verbindung von Glaube, Alltag, Kulturgeschichte und Lebensfragen zu verdeutlichen und Anregungen zu geben. Auf 100 Quadratmetern stellt der Garten diese Bezüge durch Pflanzen her. So klein der Bibelgarten auch ist, ist er doch sehr inhaltsreich. In ihm wachsen, wie der Name vermuten lässt, Pflanzen, die in der Bibel erwähnt sind. Sie spielen in Gleichnissen eine Rolle oder haben Bezug zum Alltag. In die erste Gruppe fallen beispielsweise Linse und Rizinus, die Gerste wird bei der Ernte erwähnt. Die jeweilige biblische Geschichte ist auf kleinen Schildern nachzulesen. So erinnert das bewusste Betrachten dieser Pflanzen an die Bibelaussagen, und gleichzeitig wird die Bibel ein Stück in den Alltag geholt. Ein weiteres großes Thema des Gartens sind Pflanzen, deren Namen christlich geprägt sind. Die enge Verbundenheit der Menschen zum christlichen Glauben spiegelt sich in ihnen wider. Pflanzennamen nehmen Bezug auf die Blütezeit (Osterglocke, Pfingstrose), haben durch ihr Aussehen zum Namen angeregt (Himmelsschlüsselchen, Engelstrompete), sind nach Personen der Bibel und Heiligen benannt (Barbarakraut, Hiobstränengras) oder auch nach Maria, der Mutter Jesu (Frauenmantel, Madonnenlilie). Es gibt sehr viele zu Herzen gehende Legenden über Maria und Jesus, wie die Pflanzennamen verraten. Weshalb der kleine Thymian Maria Bettstroh heißt, ist im Bibelgarten erfahrbar. Und dann sind da noch die Symbolpflanzen. Auf alten Gemälden und auch versteckt, von uns kaum noch als solche erkannt, sind sie im christlichen Alltag vorhanden. Auf das ewige Leben weisen zum Beispiel Hauswurz und Efeu hin, auf die Dreieinigkeit die dreiteiligen Blätter der Fotos: Anette Lukesch Madonnenlilie im Barther Bibelgarten Erdbeere. Welche Leistungen hinter Klostermauern erbracht wurden, kann in der Rubrik Klosterpflanzen erkundet werden. Mönche und Nonnen waren es, die viele Gewürze und Heilpflanzen wie Fenchel, Lavendel und Salbei aus dem Mittelmeerraum zu uns brachten. Was wären Medizin und Gartenbau Europas ohne die Klöster? Die etwa 200 Pflanzen des Barther Bibelgartens sind ein reicher Schatz, um die Verbindung von Pflanzenwelt und Christentum zu ergründen. Anette und Christian Lukesch PS: Die Passionsblume symbolisiert mit ihren fünf Staubblättern die Wundmale Jesu. Die Madonnenlilie ist benannt nach Madonna, der Mutter Jesu, und wird in der Bibel mehrfach erwähnt. Das Blatt des Frauenmantels ähnelt der Form eines mittelalterlichen Mantels. Passionsblume Frauenmantel JUNI JULI

4 GARTEN Mediterranes Flair Wie das Brandkraut nach Feldberg kam Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten. Und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen 2 Korinther 9,6 at de bur nich kennt, dat fret he Wnich. Von dieser zitierten Volksweisheit mag sich auch der Mecklenburger im Südosten des Landes nicht ausschließen. Stauden, und dann noch im öffentlichen Grün, was soll denn das? Haben doch immer schön ausgesehen unsere Beete mit den Kriechwacholdern und der alljährlichen Zwischenpflanzung aus Eisbegonien und Tagetes, na halt den Sommerblumen. Fontanes Einschätzung von der tief verwurzelten Haltung der Mecklenburger, sich grundsätzlich jedwedem Neuartigen gegenüber verschlossen zu zeigen, wurde trotz anfänglicher Skepsis von der Gemeindevertretung in Feldberg widerlegt. Im Zuge der Sanierung wurde Schritt für Schritt ein neues, ganzjährig attraktives Stadtgrün geschaffen. Narzissen und Krokusse sorgen für den Auftakt im Frühjahr, Staudensalbei, Brandkraut, Schafgarbe und wilder Lauch prägen im Sommer zur Hochsaison das Straßenbild, während im Herbst Reitgras, Fetthenne sowie Fruchtstände dominieren und auch im Winter noch Akzente setzen. Durch die Umgestaltung ganzer Straßenräume bot sich die Chance, das Straßengrün mit den Vorgärten abzustimmen. Einzelgespräche von Haus zu Haus sowie Bauabschnitt für Bauabschnitt boten die Möglichkeit, auf die (Blumen-)wünsche der Anwohner einzugehen. Großen Anklang findet die besondere Grüngestaltung auch bei den zahlreichen Gästen der Stadt. Als Feldberg 2003 Offene Gärten Im Jahr der Bundesgartenschau öffnen am 13. und 14. Juni in Mecklenburg-Vorpommern über hundert Gärten ihre Pforten für Gartenenthusiasten. Bereits zum dritten Mal steht eine bunte Mischung zwischen groß und klein, formal und wildromantisch, Nutz- und Ziergärten einem breiten Publikum offen. Zu sehen sind sowohl private Gärten als auch Parks und Anlagen von Schlössern und Herrenhäusern sowie von Gärtnereien. Weitere Informationen unter Außenstandort der IGA in Rostock wurde, wurden auch die Medien auf das innovative Stadtgrün aufmerksam. Immer öfter wird in der Touristeninformation nachgefragt, was denn da so hübsch an der Straße blühe. Hier schließt sich der Kreis. Inzwischen hat die alteingesessene örtliche Gärtnerei entgegen der eingangs erwähnten Skepsis ihr Angebot beispielsweise um das Brandkraut erweitert. Das Feldberger Stadtgrün hat aber nicht nur ästhetische Aspekte und damit verbunden einen nachhaltig positiven Einfluss auf den Fremdenverkehr und die Entwicklung der Stadt. Das Grün in Feldberg soll auch Mut machen, Neues zu wagen. Vandalismus und Diebstahl als Argumente der Zweifler waren unbegründet. Wichtiger noch ist die Übung für Toleranz, die das Stadtgrün vermittelt. Früher als Unkraut verpönt, werden Wildstauden heute als Pflanzungen akzeptiert. Michael Tänzer Gelbes Brandkraut in Feldberg, eine in unseren Breiten eher seltene Staude, die bis zu 1,50 m hoch werden kann. Die großen gelben Lippenblüten stehen in dichten Quirlen und bringen mediterranes Flair in den Garten. Brandkräuter sind weit verbreitete Wildpflanzen des Mittelmeerraums. Sie kommen in der Macchie und in lichten Wäldern vor und sind winterhart. Foto: Michael Tänzer Michael Tänzer zeichnet verantwortlich für die Grünflächengestaltung in Feldberg. Seit 1990 gestaltet er in der Mecklenburger Seenplatte Obstbaumalleen, Grünanlagen, Spielplätze und Hausgärten zwischen Pasewalk und Wesenberg. Zur Zeit widmet er sich der Grünachse mit Kornkreisen für das Landeserntedankfest 2010 in Woldegk. Außerdem erstellt er ökologische Gutachten. 4 PROPSTEIBRIEF

5 PORTRÄT Fotos: CR Im Rhythmus der Natur Stauden vermitteln die Kraft der Ruhe Hat alles im Griff: Ulrike Gürtler in ihrer Staudenschmiede An der Straße in Peckatel steht ein altes rostiges, dreirädriges Fahrrad. Ein Schild weist auf die Staudengärtnerei hin. Ein Mann wartet in seinem Auto auf dem Parkplatz. Ein altes Bauernhaus, eine grüne Hecke, blauer Himmel, Sonne, weiße Wolken. Frühling in Mecklenburg. In Kniehöhe weitere Farbtupfer in Rot und Gelb. Das müssen wohl besagte Stauden sein. Und richtig, ein paar Schritte weiter steht ein großes Gewächshaus, dahinter in Reih und Glied viele kleine Pflanzen, säuberlich sortiert nach Farben, Arten und Anwendungsbereichen. Blaue Blüten steht auf einem Schild, auf anderen Steingarten, Gewürz- und Heilpflanzen, Beete und Rabatten. Noch ist das meiste lediglich grün. Es ist ja noch Frühling. Ulrike Gürtler bewirtschaftet das fast einen Hektar große Gelände allein. Die Hälfte des Grundstücks gehört ihr, die andere Hälfte hat sie von der Kirche gepachtet. Über 600 Arten und Sorten umfasst das Sortiment, das zum Verkauf steht. Dass Ulrike Gürtler Rechnungsführung und Statistik gelernt hat, hilft ihr, den Überblick zu behalten. Die sonnengebräunte Frau ist froh, nach der Wende die Gärtnerlehre und den Meister gemacht zu haben. Das selbstständige Arbeiten fordert die ganze Person, sagt sie, und man lebt im Rhythmus der Natur. Die Saison geht von Februar bis November. Doch selbst in dieser arbeitsreichen Phase bleibt Zeit für Urlaub. Betriebsausflug nennt sie den, fährt nach Holland oder JUNI JULI 2009 England, holt sich Anregungen oder kauft ein. Man muss auch mal über den eigenen Gartenzaun gucken, meint Ulrike Gürtler. Eine Vertretung kümmert sich während ihrer Abwesenheit um das Geschäft. Was sie nicht kauft, vermehrt sie selbst durch Aussaat, Teilung oder Wurzelschnitt. Diese Stauden heißen Mutterpflanzen. Nicht das ganze Gelände ist so mustergültig aufgeräumt. Über eine kleine hölzerne Brücke gelangt man in den hinteren Teil, in dem die Natur die Fesseln der menschlichen Hand wenn schon nicht abstreifen, so doch etwas lockern darf. Auf einer Wiese mit Pusteblumen blöken Schafe, davor ein Wassergraben, in dem sich Frösche wohl fühlen. Wilde Vogelscheuchen führen einen lautlosen Tanz auf, recken die Arme in den Himmel. Die Zeit scheint still zu stehen, zumindest fließt sie langsamer. Stärker noch als vorne umfängt einen die ruhige Atmosphäre. Hier ist kein Platz für Hektik. Dennoch: Zeit zum Ausruhen bleibt der Gärtnerin auch nicht viel. Sie arbeitet ruhig, aber kontinuierlich. Gürtlers einzige Hilfe ist ihr Vater. Das ist für ihn nicht immer einfach, wenn er fragen muss, wo und wie er mähen soll. Sie ist die Chefin vor allem ihre eigene. Nach ihrem Willen gestaltet sie die Natur und hat doch nur ein Ziel: die Natur zum Blühen zu bringen vom Frühling bis zum Herbst. Christian Rudolph weitere Information: Wegweiser Tanz der Vogelscheuchen Blütenteppich 5

6 AUS DEM STARGARDER LAND Die Seele steigen lassen 13. Juni 9-12 Uhr Treffpunkt Waldparkplatz Zinow Lebenskräfte entdecken Pilger erkunden den Müritz-Nationalpark Tim Steindamm im Müritz-Nationalpark. Hilfreich: Fernglas und Lupe. Unentbehrlich: festes Schuhwerk und wetterfeste Bekleidung. Foto: Lutz Breckenfelder Ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht. So spricht, wer etwas sucht und es nicht findet, obwohl es direkt vor ihm liegt. Zu einer Entdeckungswanderung laden die Propstei Stargarder Land und das Nationalparkamt Müritz ein. Der Naturerlebnispfad Zinow-Serrahn bietet Einblicke in das Zusammenleben der vielen verschiedenen Bewohner unserer Wälder und deren Platz in der Entwicklung. Es sind die vielen kleinen, kaum sichtbaren Lebewesen, die für eine ständige Veränderung sorgen. Manchmal sind sie so winzig, dass man es sich kaum vorstellen kann, dass sie selbst vor Baumriesen nicht halt machen. Alle diese Veränderungen in der Natur verlaufen nach ganz klaren Regeln und ohne Kompromisse. Es gibt kein Gut und auch kein Böse. Claus Weber Kirche im Grünen Gottesdienste in Gottes freier Natur ein Erfolgsmodell Über Kirche im Grünen informieren Flyer, die in den Kirchen der Propstei Stargarder Land ausliegen. Die Termine finden Sie auf den Seiten 14 und 15. Flyer haben wir drucken lassen, erklärt Pastor Stephan 2500 Krtschil aus Feldberg. Denn die Kirche im Grünen käme gut an. In seiner Gemeinde seien es besonders Touristen, die zu den Gottesdiensten in freier Natur kämen. Er steht damit nicht allein. Ob es der Waldgottesdienst zu Himmelfahrt in Steinmühle ist oder der auf dem Helpter Berg dem mit 179 Metern höchsten in ganz Mecklenburg zum Johannistag, der Seegottesdienst am Lichtenberger Strand oder der auf der Camminer Seewiese: all diese Gottesdienste erfreuen sich steigender Beliebtheit, schönes Wetter vorausgesetzt. Es ist schon passiert, dass wir den Gottesdienst mit Schalmei auf der Weide am Hollerbusch in die Carwitzer Kirche verlegen mussten, fährt der Feldberger Pastor fort, weil es so gegossen hat. Aber das ist die Ausnahme. Bisher konnten die meisten Gottesdienste unter freiem Himmel stattfinden. Für den Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt haben wir sogar einen Bustransfer eingerichtet, erzählt Lutz Breckenfelder, Pastor aus Grünow. Der Zulauf ist so enorm, dass es in Steinmühle bei weitem nicht genug Parkplätze gäbe. So können die Leute ihr Auto in Carpin stehen lassen und die letzten Kilometer im Bus fahren. Auch der Bredenfelder Pastor Siegfried Wulf weiß nur Gutes zu berichten. Der Gottesdienst am Lichtenberger Strand hat fast Volksfestcharakter. Die Leute freuen sich schon darauf, dass der Pastor nasse Hosen hat. Das ist auch unvermeidbar, schließlich finden in dem See auch Taufen statt. Und da muss der Pastor schon ins Wasser steigen. Der Ballwitzer Pastor hingegen behält noch - trockene Hosen. Wenn Taufen stattfinden, dann in der Kirche. Das kann sich aber noch ändern, denn auch die Camminer Seewiese erlaubt den Blick auf und den freien Zugang zum Wasser. Und wenn die Sonne so scheint wie im letzten Jahr, dann wollen zumindest die Kinder anschließend baden, während die Eltern in Ruhe picknicken. Christian Rudolph 6 PROPSTEIBRIEF

7 AUS DEM STARGARDER LAND Die BUGA lockt Drei voll besetzte Busse fahren nach Schwerin Personen haben sich bereits für 158 die Fahrt zur Bundesgartenschau nach Schwerin angemeldet. Mit weiteren Anmeldungen ist zu rechnen. Das bedeutet, dass zu den drei voll besetzten Bussen ein weiterer eingesetzt werden muss. Für Heike Lohmann, Managerin der Propstei, bedeutete das: telefonieren, Listen führen, Fahrpläne erstellen. Die Busse treffen sich um 8 Uhr in Neustrelitz auf dem Parkplatz des Busunternehmens im Gewerbegebiet Ost. Bus 1 06:55 Groß Nemerow, Bushaltestelle Schule 07:00 Ballwitz, Bushaltestelle 07:05 Rowa, Abzweig nach Burg Stargard 07:10 Burg Stargard, Markt 07:30 Teschendorf, Bushaltestelle 07:40 Möllenbeck, Bushaltestelle Bus 2 06:35 Woldegk, Markt 06:45 Canzow, Bushaltestelle 07:00 Stolpe, Bushaltestelle 07:05 Quadenschönfeld, St. Moritz 07:10 Warbende, Bushaltestelle 07:15 Blankensee, Bahnhof 07:25 Wanzka, Dorfstr :30 Rödlin, Bushaltestelle 07:40 Groß Schönfeld 07:45 Carpin, Bushaltestelle Bus 3 07:00 Feldberg, Bahnhof 07:15 Lüttenhagen, Bushaltestelle 07:20 Triekpkendorf, Bushaltestelle 07:25 Koldenhof, Bushaltestelle 07:30 Dolgen, Bushaltestelle 07:40 Bergfeld, Bushaltestelle 07:45 Carpin, Bushaltestelle Schwerin 14. Juni Busfahrt + Eintritt Erwachsene 25 bis 15 Jahre 4 unter 4 Jahre gratis Anmeldung bis 3. Juni Kirchgemeinde Burg Stargard Grabenstraße Burg Stargard Garten macht glücklich Vom Schönen des Nützlichen und dem Zweck des Schönen Schon die ersten Menschen der Bibel lebten in einem, Fürsten und Könige ließen prachtvolle anlegen und oft sicherten sie in Notzeiten das Überleben: Gärten. Heute verbinden viele Hobbygärtner und -gärtnerinnen das Nützliche mit dem Schönen und schaffen sich ein Stück Lebensraum unter dem weiten Himmel. Zwischen Teichen und Beeten, Rabatten und Gewächshäusern kann die Seele ein wenig baumeln. Wenn Blumen ihren Duft verströmen und erste Früchte geerntet werden können, spätestens dann fallen Freude und Arbeit zusammen. Freut sich Bärbel Czarnowske aus Koldenhof besonders über die frischen Erdbeeren aus ihrem Garten, so kann sie sich dennoch das ganze Gartenjahr über bei der Arbeit rund ums Haus entspannen. Heute pflanzt sie vor allem Blumen und baut nur noch wenig Gemüse an. Es müsse nicht mehr jeder Winkel des Gartens beackert werden, wie es vor der Wende nötig war, um den Vorrat für den Winter sicher zu stellen. Während Kartoffeln und Rüben vielerorts den Rückzug aus den Gärten antraten, entdeckten die Gärtner und Gärtnerinnen einen Raum, der neu und kreativ genutzt werden kann. Christel Daedelow, ebenfalls aus Koldenhof, gestaltet die verschiedenen Bereiche ihres verwinkelten Gartens ganz unterschiedlich. So ergeben Teiche mit vielen Fröschen, Gemüse- und Blumenbeete, Himbeerbüsche und Gewächshaus neben Plätzen zum Sitzen und Verweilen ein Ganzes, in dem auch vier kleine Zwerghühner den Familienmitgliedern Freude bereiten. Ein Stück Lebensinhalt stelle ihr Garten für sie und ihren Lebensgefährten dar, sagt Christel Daedelow, und das nicht nur in den warmen Monaten, sondern auch im Winter, wenn sie vom Wintergarten aus auf schneebedeckte Bäume und Büsche blicken können. Die sommerliche Gartenpracht vermittelt und das nicht nur in Koldenhof einen Eindruck von den traumhaften Lebensbedingungen des Paradieses, wo das Nützliche schön wird und das Schöne einem Zweck dient, so dass die menschliche Seele zwischen all dem in die Weite schwingen kann. Anne Arnholz Bärbel Czarnowske Foto: Anne Arnholz JUNI JULI

8 MEDITATION Foto: CR Schlossgarten von Comartin in Burgund Der Garten Eine Hassliebe Garten bedeutete für mich als Heranwachsenden fast jeden Samstag Unkraut jäten, Wege hacken, gießen. Garten, das war gleichbedeutend mit 300 Quadratmetern intensiv genutzten Landes: Das Maximale herausholen für den Winter. Was der Garten nicht hergab, das gab es auch nicht als Kompott oder Gemüse. Meine Freunde gingen baden ich musste in den Garten. Garten bedeutete für mich als junger Pastor einer Fläche von 6000 Quadratmetern gegenüberzustehen, mit langen Buchsbaumhecken, einer riesigen Kastanie, fast hundert Metern Fliederhecke, uralten Eiben und viel, viel Wiese. Manches Mal gab es einen spitzen Blick aus dem Dorf, wenn unsere Familie es wieder einmal nicht geschafft hatte, alles in Golfplatzqualität zu mähen. Garten bedeutete uns in jener Zeit aber auch, die unendliche Vielfalt an Pflanzen mit ihren unterschiedlichen Formen und Farben zu entdecken. Dazu die reiche Schar der anderen Lebewesen, die dadurch eine Bleibe fanden: Maus und Igel, Marder und Eichhörnchen, manchmal auch ein Fuchs, der vorbeischaute, Schnecken in ihren schönsten und gefräßigsten Variationen und Vögel ohne Zahl. Immer blühte es irgendwo, immer reiften irgendwo Früchte und Samen heran, gab es Neues zu entdecken. Manche Nacht hat uns der Sprosser im Weißdornstrauch nicht schlafen lassen... Garten kann auch den Anspruch des Menschen bedeuten, Natur in Form zu gießen, ihr geradezu eine Struktur aufzuzwingen, wie es in der Barockzeit geschah. Barocke Gartenanlagen wie im französischen Versailles oder auch in anderen Parkanlagen aus jener Zeit in unserem Land geben davon und vom Machtanspruch des Menschen Zeugnis. Garten das erinnert mich auch an die Bibel. Wir Menschen haben von Gott den Auftrag empfangen, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Garten erinnert mich aber auch an die vielfältigen Bedrohungen, denen nicht nur der Schrebergarten oder die Parkanlage ausgesetzt ist, sondern die Natur überhaupt. Ich kann meinen Vater immer besser verstehen, der seine Lust am Garten hatte, weil er sah, wie seine Mühe belohnt wurde, er aber auch erfuhr, dass das Wachsen und Werden unserer Verfügung entzogen ist. Garten das ist für mich Geschenk! Wenn ich durch unsere wunderbare Feldberger Seenlandschaft radele oder gehe, empfinde ich diesen Garten Gottes immer wieder neu als Gabe an uns. Zur Freude, zur Lust, zur Dankbarkeit. Stephan Krtschil 8 PROPSTEIBRIEF

9 NACHRICHTEN AUS DER KIRCHGEMEINDE FELDBERG Feldberg Ausstellung und offene Kirchen Foto: S. Krtschil Die Kirchen in Feldberg und Wittenhagen sind von 9.00 bis Uhr geöffnet. Sie laden ein zu Stille, Andacht und Gebet. Außerdem kann in der achteckigen Kirche Wittenhagen eine Ausstellung der Bürgerinitiative FREIe HEIDe besichtigt werden, die über die Auswirkungen des geplanten Bombodroms und den Widerstand der Menschen der betroffenen Region in den beiden Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern informiert. Dorfkirche Wittenhagen Nachteulengottesdienste Nachtschwärmer erwünscht! Zu ungewohnter Zeit den Kirchenraum auf sich wirken lassen, eingeladen zu sein, zur Ruhe zu kommen, zu Gott und zu sich zu finden, Stille in sich aufzunehmen, durch Quergedachtes sich anregen zu lassen, schöner Musik zu lauschen - darauf dürfen Sie sich freuen, wenn Sie dabei sind, wenn es auch in diesem Sommer wieder heißt: Nachteulengottesdienst. Im Anschluss ist Gelegenheit, bei Wein, Saft und Gebäck miteinander ins Gespräch zu kommen. Foto: S. Krtschil Nachteulen- Gottesdienste Feldberg Kirche Freitag, 26. Juni Freitag, 3. Juli Freitag, 31. Juli Uhr Afrika-Chor aus Heidelberg Die Kirchgemeinde Feldberg feiert einen Abendgottesdienst, der von den Sängerinnen, Sängern und Trommlern des Afrika- Chores musikalisch gestaltet wird. Lassen Sie sich von fröhlichen Liedern, mitreißenden Rhythmen und inniger Glaubenshoffnung anstecken. Anschließend wird im Barby-Haus (Eichholz) weitergefeiert. Chor-Gottesdienst Feldberg Kirche 12. Juni Uhr Foto: S. Krtschil JUNI JULI

10 NACHRICHTEN AUS DER KIRCHGEMEINDE FELDBERG Monatsspruch Juni Petrus sagt: Wahrhaftig, jetzt begreife Feldberg ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was Foto: S. Krtschil recht ist. Die Bibel, Apostelgeschichte 10,34-35 Kirchbergfest Feldberg Samstag, 20. Juni Uhr Grafik: R. Rölleke Konzert Feldberg Kirche Donnerstag, 9. Juli Foto: Agentur Kirchbergfest Herzliche Einladung zum Kirchbergfest Ein Angebot für Alt & Jung, Familien oder solo, für Kenner und Neugierige. Ein froher Tag erwartet Sie und Euch: Zur Eröffnung wird in die Kirche eingeladen. Der Familiengottesdienst löst Das Geheimnis der Muschel. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen; danach Angebote verschiedenster Art, um miteinander etwas zu erleben, zu singen, zu basteln und gemeinsam zu spielen. Wir essen gemeinsam Abendbrot, das Grill-Eck Rost wird uns mit Gutem vom Grill verwöhnen. Den Abschluss des Kirchbergfestes bildet ein Konzert des mecklenburgischen Liedermachers und Sängers Ingo Barz: Das wollt ich dir noch singen... - eine Liederreise durch Mecklenburg. Das Konzert beginnt Uhr. Konzert mit Gunther Emmerlich Gunther Emmerlich läst mit seinem Ensemble (Trompete, Orgel, Cello) Arien aus berühmten Oratorien wie Mendelssohns Elias, Rossinis Messe solenelle sowie das Ave verum von Mozart, Werke von Bach und Händel neben dem schlichten Abendlied, Choralbearbeitungen, Spirituals, Orgel- und virtuoser Trompetenmusik erklingen. Bekanntes und Unbekanntes wird abwechslungsreich gemischt, dazwischen gibt es wissenswerte und unterhaltsame Texte aus der Musikgeschichte. Karten im Vorverkauf 19,00 EUR/17,00 EUR (Abendkasse 21,00 EUR/19,00 EUR) im Pfarramt, Prenzlauer Str. 18 Kirche im Grünen Es wird im Juli zur Kirche im Grünen eingeladen. Dieser besondere Gottesdienst wird musikalisch von Heino Hermühlen gestaltet, dem Schäfer vom Hullerbusch. Die herrliche Landschaft und der Klang des Dudelsacks helfen, nicht nur über Zeit haben nachzudenken, sondern zu erleben. Bei ungünstiger Witterung feiern wir den Gottesdienst in der Dorfkirche Carwitz. Foto: S. Krtschil Kirche im Grünen Hullerbusch 26. Juli Uhr getauft wurden Lara Scharping, Bevern Finn-Bennet Lindhorst, Tornowhof Ute Haberer, Tornowhof Sebastian Haberer, Tornowhof Jasmin Haberer, Tornowhof getraut wurden Jo Kerstin Hennicke-Lüpke und Tobias Lüpke, Moskau kirchlich bestattet wurden Margarete Kollhoff, Feldberg Egon Rechlin, Feldberg Kontakt Evang.-Luth. Kirchgemeinde Feldberg Pastor Stephan Krtschil, Prenzlauer Str. 18, Feldberger Seenlandschaft Tel: Fax: Katechetin: Astrid Krebs, Tel: KKV Neubrandenburg EKK BLZ: Kto-Nr Kennwort Feldberg 10 PROPSTEIBRIEF

11 NACHRICHTEN AUS DER KIRCHGEMEINDE GRÜNOW-TRIEPKENDORF Monatsspruch Juli Freut euch in dem Herrn! Die Bibel, Philipper 3,1 Grünow-Triepkendorf Fotos: Privat Pfarrhoffest Grünow Pfarrhoffest in Grünow: 20. Juni - ab Uhr Kaffeetrinken - Stände mit handwerklichen Produkten: Töpferware, Schmuck, Filzprodukte, antiquarische Bücher, gefärbte Schafwolle und Accessoires für Frauen - Basteln und Spielen mit Kinder - Schwein am Spieß und Getränke - Musikalischer Höhepunkt ist um Uhr die Formation Saitenblech. Dahinter verbirgt sich die musikalische Verbindung des Posaunenchores St. Marien aus Waren und der Band Grünko(h)l aus Grünow. Der Musiker und Komponist Torsten Harder hat speziell für Saitenblech klassisch bis rockige Arrangements geschrieben und Festgottesdienst in Carpin: 21. Juni Die Carpiner Kapelle wird gegenwärtig umfangreich renoviert und in Stand gesetzt. Aus diesem Anlass lädt die Kirchgemeinde am 21. Juni um 9.00 Uhr zu einem Festgottesdienst ein. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen auf dem Hof der Kapelle. Kremserfahrt: 25. Juni Treffpunkt ist um Uhr das Festzelt auf dem Kösterhof in Grünow (Busfahrzeiten: siehe Seite 12). Die Tour geht über die Heiligen Hallen nach Laeven mit einem Kaffeetrinken auf dem Spring und zurück über Lüttenhagen nach Grünow. Der Bus fährt dann ca Uhr alle Teilnehmer wieder in die Dörfer. Evang.-Luth. Kirchgemeinde Grünow-Triepkendorf Pastor Lutz Breckenfelder, Dorfstr. 19, Grünow Kinder-Musical: 2. und 22. Juli Der Kinderchor aus Waltershausen in Thüringen führt am 2. Juli um Uhr in der Kirche Grünow das Musical Esther von Andreas Mücksch und Barbara Schatz unter Leitung von KMD Theophil Heinke auf. Die Kinder und Jugendlichen des Sommercamps Grünow sind mit ihrem Musical Ich fühle was, was du nicht siehst unter der Leitung von Torsten Harder am 22. Juli um Uhr ebenfalls in der Kirche Grünow zu sehen. Für beide Veranstaltungen ist der Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Feierliche Verabschiedung: 3. Juli Mit einem Festakt am 3. Juli um Uhr in der Grünower Kirche bedanken sich die Grünower bei Lothar Niendorf für seine 19jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Bürgermeister. Herzliche Einladung! Indianerfest: 12. Juli Am 12. Juli werden auf dem Pfarrhof in Grünow wieder viele Indianerzelte stehen. Die Kirchgemeinde lädt zusammen mit der KiTa Regenbogen aus Dolgen und dem Dorfverein Grünow zum Indianerfest ein. Ab Uhr wird gebastelt, geklettert, gespielt und mehr. Außerdem gibt es leckere Waffeln und Würstchen zu essen. Kirchlich bestattet wurde Erwin Stapel, Bergfeld, 81 Jahre Tel: Fax: Katechetin Katrin Hofmann Tel: Vikarin Anne Arnholz Tel: KG Grünow-Triepkendorf EKK BLZ: Kto-Nr: Kennwort: 4703 Grünow Kapelle Carpin Kontakt JUNI JULI

12 Feldberg TERMINE Feldberg REGION FELDBERG Seniorensport Gemeindezentrum Fit an Kopf und Körper Frauenfrühstück Clubraum / Gemeindezentrum Krabbelgruppe Gemeindezentrum Hauskreis Feldberg / bei Familie Woratz, Kastanienallee Krabbelgruppe Gemeindezentrum Seniorenkreis Gemeindezentrum Frauenfrühstück Clubraum / Gemeindezentrum Krabbelgruppe Gemeindezentrum Seniorensport Gemeindezentrum Fit an Kopf und Körper Sommerfest des Kirchgemeinderates Garten / Gemeindezentrum Frauenfrühstück Clubraum / Gemeindezentrum Hauskreis Feldberg / bei Familie Woratz, Kastanienallee Krabbelgruppe Gemeindezentrum Sommerfest des Seniorenkreises Garten / Gemeindezentrum di Callanetics Gemeindezentrum 8.15 di Christenlehre, Klasse 2-3 Jugendraum / Gemeindezentrum di Gospelchor-Probe (14-tägig) Gemeindezentrum Termine: mi Christenlehre, Klasse 1-2 Jugendraum / Gemeindezentrum mi Christenlehre, Klasse 4-6 Jugendraum / Gemeindezentrum mi Pfadfinder Stamm Luzin Jugendraum / Gemeindezentrum do Callanetics Gemeindezentrum 8.15 do Spatzenkreis Jugendraum / Gemeindezentrum do Posaunenchor-Probe Gemeindezentrum Grünow-Triepkendorf Grünow-Triepkendorf Grünower Themenabend Grünow, Pfarrscheune rechtsextreme Erscheinungsformen Pilgerweg Die Seele steigen lassen Zinow, Parkplatz Pfarrhoffest Grünow, Pfarrhof Wiedereinweihung der Kapelle Carpin, Kapelle Senioren-Kremserfahrt Grünow, Kösterhof Bus Route 1 (2,50 ): Goldenbaum Uhr; Carpin Uhr; Georgenhof Uhr; Bergfeld Uhr; Ollendorf Uhr Bus Route 2 (2,50 ): Mechow Uhr; Triepkendorf Uhr; Koldenhof / Sägewerk / Gräpkenteich Uhr; Dolgen und Siedlung Uhr Pfarrhofabend mit Flaxmill Grünow, Pfarrscheune Kinder-Musical Esther Grünow, Kirche Verabschiedung Lothar Niendorf Grünow, Kirche Pfarrhofabend Dschuleila Grünow, Pfarrscheune Pfarrhofabend Klassik bis Klezmer Grünow, Pfarrscheune Indianerfest Grünow, Pfarrhof Kinder-Musical Grünow, Kirche Ich fühle was, was du nicht siehst Gospel - Konzert Mechow, Kirche Konzert Irische Musik mit Celarda Mechow, Kirche mo Christenlehre, Klasse 4-6 Grünow, Pfarrhaus mo Christenlehre, Klasse 4-6 Triepkendorf, Pfarrhaus di Christenlehre, Klasse 1-3 Triepkendorf, Pfarrhaus di Gitarrenkreis Grünow, Pfarrhaus di Chor Grünow, Pfarrhaus do Christenlehre, Klasse 1-3 Grünow, Pfarrhaus do Band Grünko(h)l Grünow, Pfarrhaus PROPSTEIBRIEF

13 KINDER & JUGEND Foto: CR Beim Paddeln auf der Mecklenburgischen Seenplatte kommt der Spaß nicht zu kurz. Wild N/0 09 Mit dem Kanu und zu Fuß geht es vom 18. bis 24. August durch das östliche Mecklenburg. Teilnehmen können junge Menschen von 14 bis 27 Jahren. Die Strecke führt von Strasen über Wesenberg und Kratzeburg nach Schwarz. Die Tagesetappen sind für jeden zu schaffen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 60 Euro. Anmeldung bis zum 20. Juli an Arbeitsstelle für die Kinder- und Jugendarbeit, 2. Ringstr. 203, Neubrandenburg oder per Fax Rocknacht Die St. Johanniskirche in Neubrandenburg mit ihrem Klosterhof steht am 12. Juni für die Rocknacht offen. Neben Live-Musik gibt es Theater, Stände und eine Mitternachtsandacht. Für fünf Euro kommt hinein, wer mindestens 16 Jahre alt ist. Beginn ist um 19 Uhr, Schluss eine Stunde nach Mitternacht. Rocknacht 12. Juni Uhr Neubrandenburg St. Johannis Paddeltour Die für das erste Wochenende nach Pfingsten geplante Paddeltour für Jugendliche ist abgesagt worden. Die Verantwortlichen begründeten dies mit Terminschwierigkeiten. Es wird überlegt, wann die Tour nachgeholt werden kann. Time For Specials Zeit für das Besondere verspricht das Treffen der Evangelischen Jugend vom 10. bis 12. Juli in Kratzeburg. Angeboten werden Workshops zu Trommeln, Schmieden, Filzen, Zirkus, Jonglage und Kochen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro. Anmeldung bis zum 1. Juli an Arbeitsstelle für die Kinder- und Jugendarbeit, 2. Ringstr. 203, Neubrandenburg oder per Fax Kreativ-Treffen Juli Musikalisches Sommercamp Es ist ein ganz besonderer Start in die Ferien, wenn vom 17. bis 22. Juli für 25 Kinder und Jugendliche Pfarrhof und Kirche in Grünow zur Musikwerkstatt werden. Im Rahmen eines Sommercamps studieren die jungen Leute unter Leitung von Torsten Harder ein Musical ein, das sie zum Ende in der Grünower Kirche aufführen. Einen Vorgeschmack darauf bietet bereits ein Gottesdienst am 19. Juli zum Thema des Camps Ich fühle was, was du nicht siehst! Lutz Breckenfelder Der Musiker Torsten Harder zeigt Einfühlungsvermögen für Kinder und Jugendliche. Foto: Lutz Breckenfelder Musical 22. Juli Uhr Kirche Grünow JUNI JULI

14 Mo Burg Stargard Johanneskirche 10:00 GD* + Abendmahl Pfingstmontag Lüttenhagen Kirche 18:00 Abend-GD So Burg Stargard Gemeindegarten 10:00 GD + Abendmahl Trinitatis Carwitz Kirche 12:00 GD + Taufe 06 Dewitz Kirche 14:00 GD Dolgen Kirche 9:00 GD Feldberg Kirche 10:00 GD Goldenbaum Kirche 10:30 GD Loitz Kirche 9:00 GD Möllenbeck Kirche 9:00 GD Neu Käbelich Kirche 10:30 GD Rowa Kirche 10:30 GD Thurow Kirche 10:30 GD Wittenhagen Kirche 8:30 GD Woldegk St. Petri Kirche 9:30 GD Fr Feldberg Kirche 18:00 Afrika-GD mit Manita (Heidelberg) Wanzka Klosterkirche 16:00 GD zur Eheschließung + Taufe So Schwerin / BUGA Kirche am Ufer 12:00 Stargarder Open-Air-GD + Chor + Posaunenchor 1. n. Trinitatis Di Feldberg Marienhaus 10:00 GD Sa Feldberg Kirche 14:00 Familien-GD zum Kirchbergfest So Blankensee Kirche 10:30 GD 2. n. Trinitatis Burg Stargard Johanneskirche 10:00 GD Carpin Kapelle le 9:00 Fest-GD zur Wiedereinweihung der Kapelle Lichtenberg kirche im grünen 10:30 Zentral-GD am Lichtenberger Strand + Taufen Pasenow Kirche 14:00 GD Watzkendorf Kirche 9:00 GD Woldegk St. Petri Kirche 9:30 GD + Abendmahl Mi Burg Stargard Johanneskirche 19:30 GD + Chor Johannistag GOTTESDIENSTE IM STARGARDER LAND Fr Feldberg Kirche 21:00 1. Nachteulen-GD Sa Wanzka Klosterkirche 18:00 Abendlicher Singe-GD + Bläserchor/Wissingen So Alt Käbelich Kirche 9:00 GD 3. n. Trinitatis Burg Stargard Johanneskirche 10:00 GD + Abendmahl Carwitz Kirche 14:00 GD + Taufe Cölpin Kirche 10:30 GD Feldberg Kirche 10:00 GD + Abendmahl Grünow Kirche 10:00 Goldene Konfirmation + Abendmahl Helpter Berg kirche im grünen 16:00 Open-Air-GD zum Johannistag Möllenbeck Kirche 10:00 GD + Bläserchor/Wissingen Kirchenkaffee Leppin Kirche 14:00 GD Quastenberg Kirche 8:30 GD Teschendorf Kirche 9:00 GD Zachow Kirche 14:00 GD zum Dorffest Kaffee und Kuchen Fr Feldberg Kirche 21:00 2. Nachteulen-GD So Alt Käbelich Kirche 14:00 GD - zentrales Gemeindefest 4. n. Trinitatis Burg Stargard Johanneskirche 10:00 Fest-GD zum Stadtjubiläum 07 Feldberg Kirche 10:00 GD Gramelow Kirche 9:00 GD Groß Nemerow Kirche 10:30 GD Lüttenhagen Kirche 8:30 GD Mechow Kirche 9:00 GD Quadenschönfeld Kirche 9:00 GD Rödlin Kirche 10:30 GD Triepkendorf Kirche 10:30 GD Woldegk St. Petri Kirche 14:00 GD zum Sommerfest; Abschluss der Orgeltage * GD = Gottesdienst 14 PROPSTEIBRIEF

15 SERVICE Sa Carwitz Kirche 18:00 Abend-GD Rollenhagen 9:00 Kinderkirche gemeinsam mit Eltern ( 12:00 Uhr) So Cammin kirche im grünen 10:00 See-GD auf der Seewiese Picknick 5. n. Trinitatis Dolgen Kirche 9:00 GD Feldberg Kirche 10:00 Familien-GD mit Kindergarten Goldenbaum Kirche 10:30 GD Thurow Kirche 10:30 GD Warbende Kirche 9:00 GD Woldegk St. Petri Kirche 9:30 GD So Burg Stargard Johanneskirche 10:00 GD + Abendmahl 6. n. Trinitatis Dewitz Kirche 14:00 GD Feldberg Kirche 10:00 GD Grünow Kirche 10:30 GD zum musikalischen Sommercamp Kreckow Kirche 14:00 GD Watzkendorf Kirche 10:00 Familien-GD zum Ferienbeginn + Taufe Wittenhagen Kirche 8:30 GD Woldegk St. Petri Kirche 9:30 GD + Abendmahl Sa Woldegk St. Petri Kirche 17:00 Sonnabend-GD für Groß und Klein So Ballwitz Kirche 10:30 GD 7. n. Trinitatis Burg Stargard Johanneskirche 10:00 GD + Abendmahl Feldberg Kirche 10:00 GD + Abendmahl Hullerbusch kirche im grünen 18:00 GD auf der Weide Loitz Kirche 9:00 GD Mechow Kirche 9:00 GD Quastenberg Kirche 8:30 GD Triepkendorf Kirche 10:30 GD Fr Feldberg Kirche 21:00 3. Nachteulen-GD Sa Carwitz Kirche 18:00 Abend-GD So Burg Stargard Johanneskirche 10:00 GD + Abendmahl 4. n. Trinitatis Carpin Kirche 9:00 GD 08 Feldberg Kirche 10:00 GD Goldenbaum Kirche 10:30 GD Groß Nemerow Kirche 10:30 GD Leppin Kirche 14:00 GD Mildenitz Kirche 14:00 GD Neu Käbelich Kirche 10:30 GD Wittenhagen Kirche 8:30 GD Woldegk St. Petri Kirche 9:30 GD + Abendmahl kirche im grünen 21. Juni Lichtenberg 28. Juni Helpter Berg 12. Juli Cammin 26. Juli Hullerbusch Foto: CR Altar mit Blick auf den Camminer See JUNI JULI

16 Photographien von Monika Schulz-Fieguth in der Dorfkirche Zachow Konzert 30. Juni Uhr Groß Nemerow Dorfkirche Das Collegium Instrumentale M/V unter Leitung von Wolfgang Rosenmüller bringt Musik aus der Barockzeit zur Aufführung. Außerdem gibt es die Erstaufführung von Dialog für zwei Violinen und Orgel von Manfred Schlenker, dem langjährigen Leiter der Bachwochen in Greifswald. Musical Lokaltermin Burg Stargard 5. Juli 15:30 Uhr Johanneskirche Offene Kirche + Ausstellung Wanzka Im Juli und August steht die Klosterkirche täglich von Uhr offen. Kunst:Offen in Zachow 30. Mai 01. Juni Uhr Die Galerie in der Dorfkirche, das Atelier Lautenschläger und der Fotohof Inge Heuwold öffnen ihre Pforten. ECCE HOMO Photographien 30. Mai, Uhr Zachow, Dorfkirche Unter dem Titel ECCE HOMO stellt Monika Schulz-Fieguth im Rahmen des Zachower Kultursommers bis zum 5. Juli Photographien in Zachow aus. Zur Ausstellungseröffnung mit Musik und Imbiss ist die Künstlerin anwesend. Chor Warbende-Blankensee 7. Juni, Uhr Rödlin, Dorfkirche Ein Frühlingskonzert gibt der Chor Warbende-Blankensee e.v. Daran schließt sich ein Kaffeetrinken im Pfarrgarten an. Chor St. Michael 10. Juni, Uhr Teschendorf, Dorfkirche Unter Leitung von Kantor Frieder Rosenow gestaltet der Chor der St. Michaelsgemeinde Neubrandenburg eine Abendmusik. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Wolga Kosaken 16. Juni, Uhr Woldegk, St. Petri Kirche Der Kosakenchor singt Stücke aus der russichen Liturgie und Folklore. Karten zu 13 (erm. 8 ) sind im Vorverkauf im Pfarramt, Goldberg 1, erhältlich. Abendkasse: 15. Konzert + Ausstellung 26. Juni, Uhr Woldegk, St. Petri Kirche Welch ein Singen, Musizieren! Zusammen mit der Chorgemeinschaft Strasburg e.v. treten die Feldberger Hornisten auf. Veranstalter ist der Kirchturmverein. Zu sehen ist auch die Fotoausstellung Tier und Natur von Dr. Lothar Wölfel, Greifswald. Irish Folk Flaxmill 27. Juni, Uhr Grünow, Pfarrhof Flaxmill eröffnet mit traditioneller irischer Musik die Grünower Pfarrhofabende, an denen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Die musikalische Reise mit Gitarre, Bodhran, Akkordeon, Thin Wistle, Mandoline und Cajon führt auch nach Schweden und Osteuropa. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Orgelkonzert 1. Juli, Uhr KULTUR-TIPPS Woldegk, St. Petri Kirche Michael Baumgartl konzertiert im Rahmen von 50 Jahre Sauerorgel. Klassische Gitarre 1. Juli, Uhr Carwitz, Dorfkirche Der Gitarrist Roger Zimmmermann eröffnet die Carwitzer Sommerkonzerte mit Musik von Agostin Barrios und Werken von Johann Sebastian Bach. Kindermusical 2. Juli, Uhr Grünow, Dorfkirche Der Kinderchor aus Waltershausen/Thüringen führt das Musical Esther von Andreas Müksch und Barbara Schatz unter Leitung von KMD Theophil Heinke auf. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Musical Lokaltermin 3. Juli, Uhr Woldegk, St. Petri Kirche Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden hat das Musical Lokaltermin von Dirk und Gertrud Schmalenbach zum Thema, das eine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen der Kirchgemeinde Burg Stargard aufführt. Figurentheater Schuppe 4. Juli, Uhr Grünow, Pfarrhof Birgit Schuster spielt Dschuleila ein orientalisches Märchen, in dem die Tochter eines armen Kaufmanns ihrem Vater aus der Patsche hilft. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Akkordeon 8. Juli, Uhr Carwitz, Dorfkirche Eine musikalische Reise von Buenos Aires nach Paris verspricht Bettina Born mit ihrem Programm El Tango argentino y la valse Musette. 16 PROPSTEIBRIEF

17 KONZERTE THEATER AUSSTELLUNGEN Trompete Orgel Cello 9. Juli, Uhr Feldberg, Kirche Gunter Emmerlich und Ensemble bringen Arien aus berühmten Oratorien von Mendelssohn, Rossini, Mozart, Händel und Bach, Abendlieder, Choralbearbeitungen, Spirituals und virtuose Orgel- und Trompetenmusik zu Gehör. Karten zu 19 (erm. 17 ) sind im Vorverkauf im Pfarramt, Prenzlauer Str. 18, erhältlich. Abendkasse: 21 (erm. 19 ). Zachower Kultursommer 11. Juli, Uhr Zachow, Dorfkirche Der in Podewall lebende Maler Bernd Schrock präsentiert seine Werke bis zum 16. August der Öffentlichkeit. Zur Ausstellungseröffnung mit Musik und Imbiss ist der Künstler anwesend. Klezmer 11. Juli, Uhr Grünow, Pfarrhof Von Klassik über Jazz bis Klezmer reicht das Repertoire der Violinistinnen Dorle Fassmann und Suleika Bauer (siehe Foto S. 16 unten). Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Carwitzer Sommerkonzert 15. Juli, Uhr Carwitz, Dorfkirche Ein kammermusikalisches Konzert mit Saxophon und Percussion bieten Warnfried Altmann und Hermann Naehrig mit einer Mischung aus Komposition und Improvisation. Kommunalwahl Zivilcourage kann jeder. Sie beginnt mit der Stimmabgabe für eine demokratische Partei. Menschen aus allen demokratischen Parteien im Landkreis Mecklenburg-Strelitz haben sich zu einem Netzwerk zusammen geschlossen, um den Einfluss der NPD zurückzudrängen. Auch Christinnen und Christen engagieren sich in dem Netzwerk. Orgelkonzert 19. Juli, Uhr Woldegk, St. Petri Kirche Martin Schulze aus Otterndorf zeigt sein Können an der Orgel. Gesang + Instrumental 22. Juli, Uhr Carwitz, Dorfkirche Vier Oktaven umfasst die Stimme Henri Stabels. Mit Gitarre, Cister, Laute und anderen Instrumenten interpretiert er mittelalterliche und eigene Lieder, soulige Cover-Songs und Obertongesänge. Konzert 25. Juli, Uhr Mechow, Dorfkirche Das Gospelkombinat Nord-Ost aus Greifswald verbindet facettenreichen Chor- und Sologesang mit bewegenden und belebenden Melodien und Texten. Eintritt frei. Konzert Celarda 26. Juli, Uhr Kreckow, Dorfkirche In die Klangwelten keltischer Musik entführt die Gruppe Celarda aus Jena. Vielerlei Instrumente begleiten den Gesang alter irischer, schottischer und bretonischer Lieder. Eintritt frei. Jasper-Libuda-Trio 29. Juli, Uhr Carwitz, Dorfkirche Das Jasper-Libuda-Trio (Kontrabass, Gitarre, Percussion) schafft mit Eigenkompositionen einen unverkennbaren Bandsound zwischen Jazz, Pop und Weltmusik. Konzert Celarda 29. Juli, Uhr Mechow, Dorfkirche Offene Kirchen + Ausstellung Feldberg Wittenhagen Die Kirchen in Feldberg und Wittenhagen sind täglich von 9-18 Uhr geöffnet. Sie laden ein zu Stille, Andacht und Gebet. Eine Ausstellung in Wittenhagen informiert über die Bürgerinitiative FREIe HEIDe und den Widerstand gegen das geplante Bombodrom in der Küritz-Ruppiner Heide. JUNI JULI

18 KALEIDOSKOP Fruchtiges Sommer-Pili Pili aus Tansania Rezept 2 Zwiebeln 4 Tomaten 2 Zitronen 1 Chilischote Pfeffer, Petersilie, Salz, Knoblauch Einheitssaucen aus der Flasche voll von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und viel zu viel Zucker, damit Foto: Michaela breckenfelder es bei jedem Grillen gleich schmeckt, das muss nicht sein: 2 Zwiebeln und 4 reife Tomaten zu Mus reiben und in eine Schale geben. 2 Zitronen dazupressen und 1 scharfe, fein gehackte Chilischote dazugeben. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, der kann noch eine gepresste Knoblauchzehe dazugeben und einen Esslöffel voll klein gehackter Petersilie. Diese fruchtige Sauce schmeckt extrem lecker zu gegrilltem Lammfleisch, Rindfleisch oder Hühnchen, das möglichst wenig gewürzt ist. Michaela Breckenfelder 4. Juni Uhr Pfarrscheune Grünow 28. August bitte vormerken! Grünower Themenabend Demokratie gefährdet? Im Vorfeld der Wahlen fragt der Grünower Themenabend am 4. Juni: Rechtsextremistische Erscheinungsformen in der Mecklenburgischen Seenplatte eine Herausforderung für unsere Demokratie?! MitarbeiterInnen des CJD Regionalzentrums für demokratische Kultur zeigen auf, inwiefern rechte Gruppierungen in unserer Region Themen besetzen, die ihre eigentlichen Bestrebungen verschleiern. Sommerabend auf der Burg Am 28. August lädt die Propstei Stargarder Land ab 18 Uhr wieder ein zu einem Sommerabend auf die Stargarder Burg. Es ist das dritte Mal in Folge. Den musikalischen Höhepunkt setzen Clasen und Consorten, aus Schwerin, die zum Tanz aufspielen werden. Mit dabei ist auch die Triepkendorfer Tanzgruppe. Foto: CR Verabschiedet Mit einem Gottesdienst ist Kristina Schönfeldt, gemeindepädagogische Mitarbeiterin in der Kirchgemeinde Woldegk, am 17. Mai verabschiedet worden. Sie hatte dort nach ihrer Ausbildung ihr Anerkennungsjahr absolviert. Die Propstei verliert mit ihr eine engagierte Mitarbeiterin und wünscht ihr für die weitere berufliche Zukunft Gottes Segen. Buch-Tipp Eigenverlag 4,50 was fehlt Foto: CR Kirchen in der Seenlandschaft Die Kirchgemeinde Feldberg stellt in einer schön gestalteten Broschüre Kirchen in der Seenlandschaft vor. Fotos von Martina Steinführer und Texte von Wolfram Ruthenberg bringen die Vielfalt der Kirchen nahe. Durch das handliche Format ist das Heft als Handgepäck bei eigenen Entdeckungstouren gut geeignet. Erhältlich ist der Kirchenführer zum Preis von 4,50 Euro bei der Kirchgemeinde Feldberg sowie in diversen Buchläden und Restaurants. Von dem Erlös dienen zwei Euro dem Erhalt der Kirchen. 18 PROPSTEIBRIEF

19 DIE LETZTE SEITE Großes Preisrätsel von Dorothee Heinke Streiche von den Worten die entsprechenden Buchstaben weg. Die übrigen Buchstaben ergeben den Lösungssatz. Schicke ihn ein - und mit etwas Glück erhältst du eine kleine Überraschung. Einsenden an: Christian Rudolph, Kastanienweg 7, Ballwitz Einsendeschluss: 5. Juli 2009 Gewonnen Der Lösungssatz des letzten Rätsels lautete: Wo man singt, da lass dich ruhig nieder. Über die CD Die 3 vom Ast für die richtige Lösung darf sich Mick Zahn aus Teschendorf freuen. IMPRESSUM Kirchgemeinden Alt Käbelich Alfred Abram, Ballwitz/Teschendorf Christian Rudolph, Burg Stargard Rolf Krüger, Bredenfelde Siegfried Wulf, Feldberg Stephan Krtschil, Grünow-Triepkendorf Lutz Breckenfelder, Rödlin/Warbende Pirina Kittel, Woldegk Eckhard Kändler, Propstei-Managerin Heike Lohmann / (Fax) -adressen Internet Dort finden Sie den Schwarm 10 auch als Download. Impressum Herausgeber: Propstei Stargarder Land Propst: Eckhard Kändler, Redaktion: Christian Rudolph, Auflagenhöhe: Stück Redaktionsschluss: 5. Juli 2009 Schwarm 10 erscheint mit freundlicher Unterstützung von: Carsten Henniges GmbH, Cammin Dr. Christoph & Ulrike Frankenheim, Hamburg Bestattungen Abendsonne Burg Stargard MB Bestattungen, Feldberg Bestattungshaus Podgorny Burg Stargard und Woldegk Ballwitz-Elektro, Mike Scharmer Margrit Käthow, Bremen Evang. Kirchengemeinde Mürwik, Nordelbien Auch Sie können Schwarm 10 unterstützen: a) mit einem regelmäßigen Beitrag. b) mit einer einmaligen Spende. Damit helfen Sie uns, Schwarm 10 kostenlos an alle Haushalte im Verbreitungsgebiet zu verteilen. Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Spendenkonto: Schwarm 10 KG Burg Stargard Kennwort: Schwarm 10 EKK BLZ: Kto-Nr: Gute Nachricht für Trödelmarktliebhaber: am 10. Oktober ist es wieder so weit. Dafür sammeln wir, was Sie aussortieren. Einfach in einem der Pfarrämter abgeben. telefonseelsorge immer für Sie da w w w. t e l e f o n s e e l s o r g e. d e Kontakt Lutz Breckenfelder JUNI JULI

20 B 104 Burg Stargard Alt Käbelich Propstei Stargarder Land und ihre Kirchgemeinden B 104 Ballwitz Teschendorf Woldegk B 198 B 96 Warbende Bredenfelde Göhren Rödlin B 198 Grünow Feldberg Burgkapelle Torhaus, Wagenremise, Scheune Den schönsten Blick auf die Stargarder Burgkapelle hat man vom Wurz- und Krautgarten aus. Eingefasst von einem Weidenzaun wachsen hier auf sechzehn Hochbeeten Heil- und Gewürzpflanzen sowie alte Gemüsesorten. Über sie gleitet der Blick unwillkürlich zu dem zwischen 1240 und 1250 erbauten dreigeschossigen Torhaus, in dessen Obergeschoss dreißig Jahre später eine Kapelle eingerichtet wurde. Die Giebelseite zeigt unverhohlen die weitere Baugeschichte. Das mittlere Fenster wurde mit der Durchfahrt verbunden und zugemauert, die Zugbrücke um 1520 entfernt. Es entstand eine Doppelkapelle mit einer Erweiterung zum Innenhof. Ecclesia semper reformanda die Kirche muss immer erneuert werden. Von Erneuerung war im 17. Jahrhundert allerdings keine Rede. Eher von Zweckentfremdung. Wagen wurden untergestellt oder Heu und Stroh eingelagert. Nach einem Intermezzo als Stadtkirche zwischen 1758 und 1770 diente die Kapelle wieder als Lagerraum. Auch in der Gegenwart ist sie weniger geistliches Zentrum als kultureller Veranstaltungsort. Mittlerweile dient sie bei Hochzeiten sogar als Außenstelle des Standesamts. Nur ab und zu beispielsweise während des Burgfestes wird in ihr Gottesdienst gefeiert. Und noch etwas: mag der Blick vom Kräutergarten auch der schönste sein, den interessantesten hat man von anderer Stelle. Gleichzeitig sind beide Giebelseiten zu sehen. Von wo? Das wird nicht verraten. Christian Rudolph Blick auf Burgkapelle (Foto oben), eines von mehreren Weihekreuzen im Innenraum (Foto unten) Fotos: CR Unser Beitrag zum Umweltschutz: Druck auf Recycling-Papier