Einladung zur 9. Zürcher Alterskonferenz. sind in der Freiwilligenarbeit tätig. Editorial. mehrere Vereine als Kassier? Er berät

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1 her Forum 50plus Zürcher Forum 50plus Eine Initiative des ZRV Eine Initiative des ZRV Zürich, März 2014 Publikation des Zürcher Senioren- und Rentner-Verbandes, ZRV Zürich, September 2 STEUERN SPAREN! Bild: istock 7 Fragen an den kantonalen Steuerkommissär Bild: reimann blog.ch/2011/senioren Wie sind Steuern zu Einladung zur 9. Zürcher Alterskonferenz Editorial optimieren? Nicht «Zukunftsliebe» beherrsche die Dienstag, 24. September 2013, Uhr fühlslage der aktuellen Gesellschaft, Welche im Volkshaus Optimierungsmöglichkeiten Zürich Viele Rentnerinnen und Rentner dern «Verlustangst», schreibt der deu gibt es für Rentnerinnen und Rentner? Ein Rentner, 66 Jahre alt, betreut sind in der Freiwilligenarbeit tätig. Editorial Philosoph Peter Sloterdijk in seiner n «Lebensqualität im Alter» Liebe Leserinnen ten Publikation. und Leser Für die meisten gel mehrere Vereine als Kassier? Er berät Das zweite ja Treffen nichts mit zu dem verlieren, Zürcher an Regierungsrat kaum brachte jemand es den heran. Tag; Mit die dem Pr Neues wage Mit Krankheitskosten, Franz Steinegger, sofern sie 5 % des Rita Fuhrer, ältere Männer Lutz und Jäncke Frauen und in Nettoeinkommens (Ziff. 21 der Steuererklärung) Estermann «Vorsorge 2020» und dem Projekt Steuerfragen unentgeltlich. Kann Kontakte zwischen den Zürcher Seniorenorganisationen sundheit und 2020» den politischen strebt Bundesrat Josef übersteigen. er seinen Büroraum in der eigenen Beim Bezug einer Hilflosenentschädigung kann anstelle der effekti- der Höhe von rund CHF Wohnung, seine Büroinfrastruktur Behörden nehmen an Bedeutung zu. Berset an sich beides an. Wenn man «Älter werden ist nicht schwer, älter sein lung oder als die Reuss im Urnerland Der Regierungsrat hat erkannt, dass er ven Kosten eine Pauschale geltend von seinem Nettoeinkommen aus die Altersfragen die jetzt stärker bekannten in den zwölf Fokus Eckpunkt dagegen sehr» Das muss so nicht sein. über die Ufer trat und Land und Leute gemacht werden (CHF bis Pension und AHV abziehen? nehmen muss. der «Vorsorge Wir haben erkannt, 2020» dass genauer ansc Das 7 500, Älterwerden je nach Grad). hat ungeahnte Qualitäten. Auf Wichtig dem Eigenmietwert ist nur, dass wir kann sie ein erken Mangels und vor allem ganz konkret einbringen gefährdete. Er führte die FDP, und wir er uns und kommt unsere eigentlich Anliegen kaum verstärkt etwas Neues führte Einkünften den können letzten diese Jahren Kosten nicht in Abzug gebracht werden. die SUVA zu. Das muss nicht so sein und ble Einschlag gewährt werden, wenn müssen. Die Jetzt beiden bietet Regierungsräte sich uns, dem Ma-Schweizerio zum Fehr und Thomas Heiniger gingen nen, dass wir mit dem Älterwerden mit grossem Erfolg, weil eines der Eigentümer zufolge Verminderung des Wohnbedürfnisses verstehen. Zur 9. (z. Zürcher B. Verfolgung Schwerpunkt von gemeinnützigen machte: die Zwe- Prävention. Erreichte zu sichern, aber auch Neu Falls allerdings diese Vereine wegen die einmalige Chance, beides zu tun umzugehen darauf ein, nahmen Stellung dazu, gehen offenen Fragen vor allem in der Gesundheitspolitik wagen. nach. Die AHV Wie hat ist nicht sich die nur eine Er Alterskonferenz Wegzug der Kinder) haben nur wir noch Persönlichkeiten Teil des eingeladen, Wohneigentums die uns nutzt. mit Fragen tatsächlich sorge und angefallenen Prävention. und nach- Pflegeversicherung geschichte, etabliert, sie ist sind auch Quer- bis 2020/202 einen cken Sein steuerbefreit Thema: Lebensqualität sind, könnten die dank Vor Ein Einschlag auf dem Eigenmietwert kann auch gewährt werden, Eigenlohn, als «gemeinnützige Zuwentelleriekosten in die ausgeschlossen, Hand genommen. sind die Im Winte gewiesenen Kosten, nicht jedoch der finanzierung von der Pflege- auf die Ho- zum Älterwerden konfrontieren. Wir werden Rita sichert. Berset hat das Projekt recht Zuerst wenn der wird Eigenmietwert uns höher ist dungen» Fuhrer, in Abzug alt Regie- gebracht werden. Mängel bei das der Projekt Fallpauschale in die Vernehmlassung erkannt, g alt als ein Nationalrat Drittel der Einkünfte, welche rungsrätin Kanton Zürich, hören, werden sie ausgemerzt? Im neuen Berichtsjahr werden wir den Regierungsrat Dann können wir eingreifen, kö dem Eigentümer einer Liegenschaft Eine pensionierte Grossmutter (64) Franz Steinegger zur Verfügung stehen. arbeitet während zwei Tagen in wieder treffen. Ideen Wir entwickeln, bleiben dran. können Neues in in Höherer seine Welt Abzug entführenprämien und Bekannt Zinsen von Sparkapi- Kinderkrippen salsschlägen im nicht administrativen Präsident ZRV für Versicherungs- der die Woche nach zu Hause Schick Diskussion einbringen. für Zürcher Anton Schaller Wichtig ist jetzt schon, dass wir da jetzt Bekannte und die daraus entste geworden talien. als «Katastrophen Franz»folgreiche Zürcher ben deshalb unserem Fachmann, Dr. Bereich. aufgab, Lesen die Sie als weiter er auf Seite 2 } den Folgen zu Kenntnis nehmen. Wi Zürcher Forum 50plus Ausgabe war er immer wie Regierungsrätin Rudolf Schuppisser, sieben Fragen ge

2 Die Entschädigung beträgt CHF im Monat. Kann sie ihre Bürokosten, ihre Büroinfrastruktur bei der Steuererklärung geltend machen? Ist der Betrag AHV-pflichtig? Die angefallenen Gewinnungskosten können abgezogen werden. Dazu zählen auch allfällige Kosten für Büro und Büroinfrastruktur sowie die AHV-Beiträge. Für den Abzug der Büroraumkosten ist allerdings vorausgesetzt, dass das Büro durch die berufliche Belegung nicht mehr für private Belange benutzt werden kann. Die Erwerbseinkünfte von AHV-Rentnern unterliegen grundsätzlich der AHV, wobei Einkünfte bis CHF CHF / Monat bzw. CHF / Jahr befreit sind. Ein pensionierter Bankkaufmann hat neben seiner Pension und AHV ein Nettoeinkommen von rund CHF aus selbständiger Arbeit als Anlageberater. Welchen Betrag kann er steuerbegünstigt in die dritte Säule einzahlen? Der Mann wird im Steuerjahr 70 Jahre alt. Beiträge an die Säule 3a können bis 5 Jahre nach Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters (65 für Männer, 64 für Frauen) geleistet werden, sofern AHV-pflichtige Erwerbseinkünfte erzielt werden. Die Beiträge können bis maximal 20 % des Erwerbseinkommens, jedoch höchstens CHF (Ansatz 2013), abgezogen werden. Ausgehend vom Nettoeinkommen von CHF kann der Bankkaufmann hier maximal CHF vor seinem 70. Geburtstag einzahlen. Eine pensionierte Frau (65) arbeitet als Redaktorin für zwei Publikationen. Sie bezieht für ihren Teilzeit-Einsatz bei zwei Arbeitgebern je CHF. Welcher Beitrag ist AHV-pflichtig und kann bei der Steuererklärung abgezogen werden? Bezüglich Lohn: Grundsätzlich gelten beide Löhne (ohne Einschlag) als steuerbar. In der Steuererklärung sind somit CHF unter den Erwerbseinkünften einzutragen. Bezüglich AHV: Die Erwerbseinkünfte von AHV-Rentnern unterliegen grundsätzlich der AHV, wobei Einkünfte bis CHF / Monat bzw. bis CHF / Jahr befreit sind. Hier unterliegen CHF der AHV. Bezüglich Bestimmung der genauen Höhe der AHV-Beiträge verweisen wir Sie an die SVA. Ein Rentner finanziert die Ausbildung seiner zwei Enkel, die studieren. Er wendet rund CHF für die beiden auf. Kann er davon einen Unterstützungsbeitrag abziehen? Eltern müssen für den Unterhalt ihrer Kinder bis zum Abschluss derer Erstausbildung aufkommen. Kommen Grosseltern für einen Teil des Unterhalts der Enkelkinder auf, stellt sich die Frage, inwiefern die Eltern der Kinder nicht für deren Unterhalt aufkommen konnten. Können die Eltern für den Unterhalt der Kinder aufkommen, handelt es sich bei den von den Grosseltern übernommenen Studienkosten um eine Schenkung. Diese ist steuerlich nicht abzugsfähig. Können die Eltern für den Unterhalt der Kinder nicht selber aufkommen und werden die Studienkosten deshalb von den Grosseltern bezahlt, so könnten die Grosseltern einen Unterstützungsabzug beantragen. Der Sachverhalt ist jedoch im Einzelfall zu prüfen. Robert Huber, Chef Div. Süd Ein Rentnerehepaar lässt in ihrem Einfamilienhaus, aus dem sie in eine Stadtwohnung gewechselt haben, ihre Tochter mit der Familie wohnen. Das Ehepaar verlangt dafür einen Mietzins von CHF pro Monat. Auf dem Markt wäre das Haus für etwa CHF zu vermieten. Sie verringern dadurch ihr Einkommen. Hat das Vorgehen für das Ehepaar steuerliche Konsequenzen? Oder muss die Tochter allenfalls eine Schenkungssteuer bezahlen? Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung wird auf den Eigenmietwert abgestellt. Beträgt der bezahlte Mietzins weniger als 50 % des Eigenmietwerts, wird der gesamte Eigenmietwert beim Eigentümer besteuert (sogenannte Gebrauchsleihe). Werden Sie Mitglied des ZRV Als Mitglied erhalten Sie den Newsletter «Zürcher Forum 50plus» und haben die Möglichkeit, an allen Anlässen des ZRV und des Forum 50plus unentgeltlich teilzunehmen. Statuten und weitere Informationen über den ZRV und sein «Forum 50plus» sind abrufbar unter oder Postadresse: Zürcher Senioren- und Rentner-Verband, Forchstrasse 145, 8032 Zürich; Tel.: Zürcher Forum 50plus Ausgabe

3 Der ZRV im Berichtsjahr 2013 Grosse Reformvorhaben neue Gesichter Anton Schaller, Präsident: Das Geschäftsjahr 2013 war geprägt durch den Übergang vom bisherigen Magazin «50plus» in eine eigene Publikation «Zürcher Forum 50plus» und durch personelle Aenderungen im Vorstand. Weil die neu gewählten V-Mitglieder ihre zugedachten Funktionen nicht unmittelbar übernehmen konnten, erfolgte die Konstituierung des Vorstandes erst im Herbst. Ganz besonderen Dank gebührt Ruedi Garo, der Leo Metzler zeichnet künftig für die Finanzen verantwortlich, Rolf Rinderknecht wird im neuen Geschäftsjahr sukzessive Aufgaben von Hans Zürrer übernehmen. Im Berichtsjahr sind von Bundesrat Alain Berset mit den beiden grossen Projekten des Bundes «Vorsorge 2020» und «Gesundheit 2020» zwei grosse Reformvorhaben in der eidgenössischen Sozialpolitik gestartet worden. Dr. Hans Rudolf Schuppisser, Vizepräsident und Hans-Peter Wild: 2013 war ein bewegtes Übergangsjahr für den ZRV. Nach dem Wegfall des Magazins «50plus», wurde an der ausserordentlichen Präsidentenkonferenz vom 11. Januar 2013 vereinbart, dass die Mitgliedschaftsverhältnisse bis auf weiteres in alter Form weiter bestehen sollen. In der Folge wurden zwar keine neuen Kollektivmitgliederverträge abgeschlossen, jedoch Vertragsgespräche mit einigen örtlichen Seniorenorganisationen und Pensionierten-Vereinigungen aufgenommen oder fortgesetzt. Dies lässt erwarten, dass sich die Zahl der Kollektivmitglieder 2014 vergrössern und sich damit die Repräsentativität des ZRV als Gesprächspartner für Medien und Öffentlichkeit weiter erhöhen wird. Erfreulich verliefen die drei ZRV-Foren 50plus des Jahres 2013: am 21. März: «Altersvorsorge wohin», eine kontroverse Diskussion zu den Revisions-Leitlinien des Bundesrates mit Dr. Dieter Sigrist als Vertreter der Zürcher Arbeitgeberorganisationen und Kantonsrat Jorge Serra als Gewerkschaftsvertreter. am 10. Mai: «Zeittausch- das St. Galler-Modell der Zeitvorsorge» mit Dr. Reinhard Harringer, Präsident der Stiftung «Zeitvorsorge St. Gallen». Am 23. November: «Erfahrungsaustausch unter ZRV-Kollektivmitgliedern und Partnerorganisationen» mit Kurz-Präsentationen von Edi Mumprecht, Präsident «SfS Meilen» und Dorothea Meili, Präsidentin «altissimo Wehntal» über Organisation und Erfahrungen ihrer Organisation sowie regem allgemeinem Erfahrungsaustausch. 9. Zürcher Alterskonferenz mit Alt NR Steinegger, Alt RR Fuhrer, Prof. Dr. Jäncke und Alt Stapi Estermann als Finanzchef und Betreuer diverser Sekretariatsarbeiten bis zur Amtsübergabe ausharrte, das tadellose Funktionieren des Verbandes sicherstellte. Ebenfalls grossen Dank verdient unser Ehrenmitglied Dr. Hans Zürrer, der die Redaktionsstelle des Newsletters «Zürcher Forum 50plus» betreute und weiter betreuen wird. Wenn auch als Interimslösung gedacht, fanden die 4 Ausgaben grosse Zustimmung und der Newsletter dient bis auf weiteres als Printmedium des ZRV und des Zürcher Forums 50plus. Wir werden die neue Publikation weiterentwickeln, damit wir auch in Zukunft über ein eigenes Printmedium verfügen, in dem wir unsere Anliegen publizieren und über unserer Aktivitäten informieren können. Neu in den Vorstand gewählt wurden Leo Metzler und Rolf Rinderknecht. Die beiden Reformpakete werden unsere volle Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Wir werden laufend über die politischen Auseinandersetzungen um die beiden Reformen berichten und sorgfältig alle Aspekte, die die älteren Leute betreffen, im Auge behalten und wenn nötig reagieren. Verena Wetli, Vizepräsidentin: Der Vorstand traf sich insgesamt an 11 Sitzungen: Im Vordergrund standen die Planung der Veranstaltungen für unsere Einzel- und Paarmitglieder sowie die Forumsanlässe. Zudem wurden Anfang Januar die Präsidenten unserer Kollektivmitglieder zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch eingeladen. Hauptanlässe des ZRV waren die Generalversammlung am 9. April mit dem Austritt der Vorstandsmitglieder Susan Hoby und Ruedi Garo und der Neuwahl von Rolf Rinderknecht und Leo Metzler, sowie die 9. Alterskonferenz am 24. September zum Thema «Lebensqualität im Alter», die wiederum von rund 350 Personen besucht wurde. Zum Abschluss des Vereinsjahrs kamen die ZRV-Mitglieder am 11. Dezember zum gemütlichen Zusammensein an unserer traditionellen Adventsfeier zusammen. Zürcher Forum 50plus Ausgabe

4 Veranstaltungen verschiedenster Art wurden unseren Mitgliedern angeboten: Photoausstellung Winterthur; SBB-Kurs «Mobil sein»; Fahrberatung für Senioren, Volketswil; Arztvortrag «Kranksein im Alter»; Führung durch das Briefzentrum Mülligen. Detaillierte Hinweise und Berichte zu allen Anlässen des ZRV, des Zürcher Forum 50plus als auch von SSR und SVS finden sich auch in der ZRV-Website Dr. Hans-Ulrich Kull, Ressort Gesundheit: Sowohl im kantonalen wie im eidgenössischen Gesundheitswesen bot das Jahr 2013 wiederum sehr viel Zündstoff und kaum lösbare Knacknüsse, und zwar im stationären wie im ambulanten Bereich. Die Gesundheitskosten und die Krankenkassenprämien steigen weiterhin an; eine Lösung, aus diesem Dilemma herauszukommen, ist kaum zu finden. Themen wie die Pflegefinanzierung (Heimbetreuungskosten und SwissDRG und damit die Spitalaufenthaltsdauer), die Autonomie im Alter (vergl. Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag), Anlaufstellen für Altersfragen (Heimplatzierung, Wohnen im Alter, Unterstützung pflegender Angehöriger) sowie allgemeine Finanzierungsfragen (Ergänzungsleistungen zu AHV / IV) bleiben Dauerbrenner. Dies waren denn auch die Hauptanliegen, die im «Forum Alterspolitik Kanton Zürich» (ZRV Delegation, Pro Senectute Kt. Zürich, Seniorenrat Zürich) diskutiert und dann beim jährlichen Gespräch mit der Kantonalen Regierung (Regierungsräte Mario Fehr und Thomas Heiniger) vorgebracht wurden. Es freut mich, dass ich als Arzt mit Schwergewicht Altersmedizin, das Meinige im Vorstand ZRV und im Forum beitragen darf. Es erscheint mir wertvoll, dass auch die Stimme des Mediziners gehört wird. Die gute Teamarbeit macht Freude. Es soll bleibende Zielsetzung des ZRV sein, Plattform für die Anliegen der «Generation 50plus» im Kanton Zürich zu sein. Leo Metzler: Dank Spenden für Veranstaltungen und für die Drucklegung der neuen Publikation konnten die Herausgabe des Newsletters «Zürcher Forum 50plus» und die weiteren Aufgaben finanziell bewältigt werden. Die Rechnung schliesst positiv ab und erlaubt eine Rückstellung für den weiteren Ausbau der Kommunikation. Wegen einer Informatik-Panne mussten wir vorzeitig unsere Software ersetzen. Wir haben eine online-basierte Vereinsverwaltung eingeführt, welche unsere Vorstandsmitglieder ab 2014 entlastet. Da viele Mitglieder über das Magazin 50plus zu uns gelangt sind, rechneten wir mit einem grösseren Abgang nach Adventsfeier 2014 mit Pfarrerin Anemone Eglin Wegfall der Zustellung. Wir haben 44 Mitgliedschaften verloren, weniger als befürchtet, was zeigt, dass die Mitglieder mit dem Angebot unseres Verbandes zufrieden sind. Der ZRV umfasst 766 persönliche Mitglieder. Als Dachverband erreicht er zusammen mit den Kollektivmitgliedern über Seniorinnen und Senioren. Priska Kammerer: Als Vorstandsmitglied des ZRV bin ich als Präsidentin des Zürcher Seniorenrates einmal Verbindungsfrau der beiden Organisationen und darüber hinaus aktiv bei der Organisation der Veranstaltungen des ZRV. Es ist dem ZRV und dem Seniorenrat ein grosses Anliegen, die grossen und die kleinen Altersorganisationen im Kanton Zürich zu vernetzen. Mit grossem Bedauern musste der Vorstand des ZRV im vergangenen Jahr den Rücktritt vom Susan Hoby, vielen Mitgliedern als Besucher der zahlreich organisierten Führungen und Exkursionen bekannt, zur Kenntnis nehmen. Mit viel «Gespür» hat sie Ausstellungen, Führungen und literarischen Events ausgesucht und für unsere Mitglieder erlebbar gemacht; in den vergangenen 5 Jahren etwa 40 an der Zahl. Mit grossem Einsatz betreute sie die ZRV Seiten des Magazins 50plus seit 2010 und übernahm die Redaktion und Betreuung der Website Forum 50plus / ZRV. Zu ihrem Umzug nach Südfrankreich wünschen wir ihr «Alles Gute», und bedanken uns ganz herzlich für ihren grossen Einsatz für den ZRV. 4 Zürcher Forum 50plus Ausgabe

5 Auch die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV werden überprüft DR. H.R. SCHUPPISSER, VIZEPRÄSIDENT DES ZRV, SCHWEIZERISCHER SENIORENRAT Aufgeschreckt durch steigende Ausgaben für die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV sind Bundes-Parlamentarier und Finanzdirektoren der Kantone aufgeschreckt. Schnell waren die Schuldigen angeprangert: es sollen Rentner gewesen sein, die das Kapital statt Rente bezogene haben und das ausbezahlte Altersguthaben «verprasst» haben. Solche Beispiele gibt es zwar, haben aber statistisch nicht die zugeschriebenen Bedeutung. Viel bedeutender sind die Kostenverlagerungen, welche durch Gesetzesrevisionen von Bund und Kantonen verursacht worden sind. Moralisieren bringt da nichts. Deshalb müssen auch die anlaufenden Arbeiten zur Überprüfung der Ergänzungsleistungen von den Seniorenverbänden beobachtet werden. Gestützt auf entsprechende Vorstösse hat der Bundesrat im Rahmen des Projektes «Altersvorsorge 2020» Ende 2013 den Bericht «Ergänzungsleistungen zur AHV / IV: Kostenentwicklung und Reformbedarf» herausgegeben. (Im Internet: unter Altersvorsorge 2020 / Dokumentation). Der Bericht zeigt, dass einerseits die Ergänzungsleistungen ganz normal im Rahmen der Entwicklung der Rentner- und der Anzahl IV-Bezügern anstiegen. Über die zu stark steigenden EL-Kosten stellt der Bericht fest: «Die Kostenentwicklung wird jedoch auch ganz entscheidend durch Gesetzesänderungen ausserhalb des EL-Systems beeinflusst». Die bei der 5. IV-Revision erfolgte Aufhebung des Karrierezuschlages und der Zusatzrenten mussten weitgehend durch die EL- AHV / IV aufgefangen werden. Dazu kam die Aufhebung der Begrenzung des Pflegezuschlages im Rahmen der «Teilkantonalisierung» der EL bei der Umstellung auf den neuen Finanzausgleich (NFA). Auch bei der 10. AHVund der 4. IV-Revision waren solche Verlagerungseffekte zu Lasten der EL zu verzeichnen. Ganz stark wirkte sich zudem noch die Neuregelung der Pflegefinanzierung aus: Sie entlastete zwar die Krankenkassen, belastete aber je nach Kanton die EL-Kosten nochmals stark. Seit Inkrafttreten des NFA bezahlen die Kantone etwa 70 % der EL-AHV / IV. Vor allem die Kantone, die entgegen der Meinung des Gesetzgebers die Kürzung der Pflegebeiträge ganz oder in zu starkem Masse den Privaten zuschoben, haben sich dabei ins eigene Fleisch geschnitten und schreien deshalb auf. Der Bericht des Bundesrates zeigt solche Effekte deutlich. Er beurteilt das System der EL «als in seinen Grundsätzen bewährt» und kommt zum Schluss, «es soll auch für die Zukunft erhalten bleiben». Der Bundesrat kommt zum Schluss, dass es trotzdem einige Fragestellungen gibt, die umgehend geprüft werden müssen. Er will die Arbeiten rasch anpacken und die betroffenen Kantone dabei einbeziehen. Im Auge zu behalten! Öffentlicher Vortrag Zunfthaus zur Zimmerleuten, Limmatquai 40, 8001 Zürich Der Eintritt ist frei. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Wer hat Angst vor Alzheimer? Hirnleistungs störungen im Alter Prof. Dr. phil. Andreas U. Monsch Leiter der Memory Clinic, Universitäres Zentrum für Altersmedizin Basel, Felix Platter Spital Donnerstag, 15. Mai Uhr In der Schweiz leben derzeit über Menschen mit Demenz; jährlich sind über Neuerkrankungen zu verzeichnen. Die wichtigste, weil häufi gste Ursache der Demenz, ist die Alzheimer-Krankheit. Grundlage einer frühen medikamentösen und nicht-pharmakologischen Therapie ist die frühe Diagnostik, denn obwohl die meisten Demenzformen nicht heilbar sind, sind diese behandelbar. Zürcher Forum 50plus Ausgabe

6 Agenda & Anlässe ZRV & Zürcher Forum 50plus Dienstag, 8. April 2014 Generalversammlung des ZRV Kirchgemeindesaal Hottingen Donnerstag, 15. Mai 2014 Führung Botanischer Garten Zürich Freitag, 5. September SVS-Kongress, Bellevue Bern Dienstag, 23. September 10. Zürcher Alterskonferenz Mittwoch, 5. November 2014 Sinn und Zweck eines «Check-up» Vortrag Dr. med. H.U. Kull Donnerstag, 11. Dezember 2014 ZRV-Adventsfeier, 14:15 Uhr Kirchgemeindesaal Neumünster Jeweils Di & Do (14:30 16:30 Uhr) Senioren-Universität Zürich-Irchel Regionaler Seniorenverband Winterthur RSVW Universitäre Vorlesungen ZHAW St. Georgenplatz 2 Jeweils Mittwoch, 14:30 Uhr Computertreff Wirtschaftsschule KV Winterthur Jeweils Freitag Uhr Info: Veranstaltungen Dienstag, 27. März 2014 Generalversammlung des RSVW Restaurant Strauss, Winterthur Mittwoch, 2. April 2014 Querschnittlähmung Prof. Armin Curt Mittwoch, 9. April 2014 Spezialisierung in der Medizin Prof. Hubert Steinke Mittwoch, 16. April 2014 Gewalttätige Gesellschaften Prof. Christian Gerlach Mittwoch, 23. April 2014 Wahnsinn der Literatur PD Hubert Thüring Mittwoch, 30. April 2014 Müdigkeit und Ruhe Prof. Ralph Kunz Mittwoch, 7. Mai 2014 Anästhesie heute PD Alexander Dullenkopf Mittwoch, 14. Mai 2014 Urinverlust: verborgenes Leiden Tit.-Prof. Hubert John Mittwoch, 21. Mai 2014 Altersheim bis Altersresidenz Tit.-Prof. Stefan Sonderegger Mittwoch, 28. Mai 2014 Schweizer Alpwirtschaft PD Irmi Seidl Verzeichnis der Kollektivmitglieder und Partnerorganisationen des ZRV und des Zürcher Forum 50plus Pensionierten-Vereinigung Swissair Zürich Pensionierten-Vereinigung ABB Zürich Pensionierten-Vereinigung Zürcher Kantonalbank Pensionierten-Vereinigung Lyreco Switzerland AG «Senioren für Senioren» Küsnacht-Erlenbach-Zumikon «Senioren für Senioren» Meilen Seniorenrat Dielsdorf Verein Aktives Alter Wallisellen AAW Verein «altissimo Wehntal» Seniorenrat Dietikon Haus TABEA Horgen Wohnen im Alter PV ABB Industriepark Micafil Pensionierte Bank LEU c/o KABA Management & Consulting Mgt. Human Resources Hofwiesenstrasse 24, 8123 Rümlang AGr Seniorendienste Affoltern a. A. Ernst Bründler, Breitenstrasse Affoltern a. A. Regionaler Seniorinnen- und Senioren-Verband Winterthur RSVW Seniorenrat des Kantons und der Stadt Zürich Verein «Für Aktive Senioren» Aargauer Senioren- und Rentnerverband Werben Sie Mitglieder für den ZRV oder einer der Seniorenorganisationen des «Zürcher Forum 50plus» Als Mitglied haben Sie die Möglichkeit, an allen Anlässen teilzunehmen und von weiteren Dienstleistungen Gebrauch zu machen. Ferner erhalten Sie den Newsletter «Zürcher Forum 50plus» an Ihre Wohnadresse zugestellt. Statuten und weitere Informationen über die Seniorenorganisationen des Forum 50plus sind abrufbar über die Website Impressum: Zürcher Forum 50plus, Offizielles Organ des ZRV erscheint vierteljährlich Herausgeber: Zürcher Senioren- und Rentner-Verband, ZRV Forchstrasse 145, 8032 Zürich Auflage Exemplare Redaktionsstelle: Layout: Pomcany s Marketing AG Druck: Stutz Druck AG 6 Zürcher Forum 50plus Ausgabe

7 Zu Gast an der Generalversammlung des Zürcher Senioren- und Rentner-Verbands ZRV Maja Brunner vital und voller Lebensfreude Maja Brunner wird am 6. Juli 1951 geboren und wächst in einem im wahrsten Sinne des Wortes harmonischen Umfeld auf. Der Vater leitet ein Tanz- und Unterhaltungsorchester und die Mutter Alice ergänzt die Musikalität mit italienischem Temperament und Fröhlichkeit. Nach Absolvierung der üblichen Schulen, erlernt Maja in der Handelsschule der Stadt Zürich den Beruf der Sekretärin. Ihre grosse Leidenschaft und ihr Hobby ist aber immer die Musik. Sie ist Klarinettistin und Saxophonistin in der Jugendmusik und gründet mit 16 ihre erste Band. 20 Jahre lang ist sie neben dem Beruf Sängerin und Frontfrau verschiedener Pop- und Big- Bands. Völlig unerwartet kommt der grosse Durchbruch 1987 in einer anderen musikalischen Sparte. Zusammen mit ihrem Bruder Carlo der seit Jahren zu den bekanntesten Musikern und Komponisten der Schweizer Volksmusik und des volkstümlichen Schlagers gehört gewinnt Maja den 2. Grand Prix der Volksmusik mit dem Mundartlied «Das chunnt eus spanisch vor». «Irma» in «Die kleine Niederdorfoper», die zu den erfolgreichsten Schweizer Theater-Produktionen (Spock-Produktion) gehört und im stets ausverkauften Bernhard-Theater in Zürich 330 mal aufgeführt wurde. Im August 2012 hatte sie zudem eine Gastrolle in der Krimi-Serie «Tatort». Seit 20 Jahren ist sie auch als Radio-Moderatorin tätig. Seit über 4 Jahren präsentiert sie die Hit-Wälle auf der DRS-Musikwelle. Weiter hat sie sich einen Namen als Autorin von Liedtexten für Sängerinnen und Sänger des nationalen und internationalen Musikgeschäftes gemacht. Maja Brunner ist heute einer der bekanntesten und beliebtesten Entertainerinnen unseres Landes. Egal ob Sie volkstümlichen Schlager singt, ob sie swingt, ob sie rockt, italienische Canzoni interpretiert, auf der Theaterbühne oder in Fernsehstudios agiert. Sie versteht es, das Publikum und die Fachleute mit ihrem Können und vor allem mit ihrer Liebe und Hingabe zum Beruf zu begeistern. Als ganz besonderen Gast können wir an der Generalversammlung 2014 des ZRV die Sängerin, Schauspielerin und Radio-Moderatorin Maja Brunner begrüssen. Im Jahre 1992 ist sie zur beliebtesten Sängerin der Schweiz gewählt worden. Auch heute hat sie nichts von ihrer künstlerischen Ausstrahlung eingebüsst. Maja macht ihr geliebtes Hobby zum Beruf. Ihre CD-Produktionen werden vergoldet erhält Sie den «World Music Award», der in Monaco verliehen wird. Im gleichen Jahr beginnt auch ihre Schauspiel-Karriere. In «Seldwyla 91», einem Folklore Musical von Hans Gmür spielt sie ihre erste Theaterrolle. Viele Rollen folgen, wie auch die Figur der Die 29. ordentliche Generalversammlung des ZRV findet statt am Dienstag, 8. April 2014, 14:00 Uhr im Kirchgemeindehaus Zürich-Hottingen Der ZRV freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme, wozu auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zürcher Forum 50plus Ausgabe

8 Zürcher Kantonalbank: Vielseitig engagiert für Kino und Literatur Ein faszinierendes, pulsierendes Kulturleben bietet Abwechslung im Alltag und trägt zur Attraktivität des Kantons Zürich bei. Deshalb unterstützt die Zürcher Kantonalbank eine breite Palette von Kulturengagements in den Sparten Musik, Theater, Film und Lesungen. Besuchen Sie zum Beispiel das Lunch- Kino im Arthouse Le Paris über Mittag. Wer schon vor dem offiziellen Kinostart die neusten Werke bedeutender Filmschaffender sehen will, reserviert sich am besten wöchentlich einen Tag für einen LunchKino-Besuch. Das Programm läuft sieben Tage die Woche (Wechsel jeden Donnerstag) und zeigt Vorpremieren oft preisgekrönter internationaler Studiofilme. Daneben gibt es regelmässig Spezialvorstellungen mit prominenten Gästen und spannendem Rahmenprogramm. Tipp: Mit einer Karte der Zürcher Kantonalbank gibt s LunchKino-Tickets zum halben Preis. Für Literatur-Fans bietet das Kaufleuten Literatur ein vielfältiges Angebot. Lernen Sie Autorinnen und Autoren näher kennen, erfahren Sie, wie ihre Bücher entstehen, wie sie denken und was sie bewegt. Seit Januar 2012 ist auch das Gesprächsforum Züri Littéraire in die Programmlinie integriert. Für das Programm der traditionsreichen Reihe sind die Gastgeber Röbi Koller und Mona Vetsch mit der Unterstützung des Kaufleuten-Teams verantwortlich. Neben Stars der internationalen Literaturszene liegt ein besonderer Programmschwerpunkt des Kaufleuten Literatur auf Newcomern der aktuellen Büchersaison. Tipp: Mit einer Karte der Zürcher Kantonalbank erhalten Sie eine Reduktion von CHF 10. auf die Eintrittstickets. Weitere Informationen finden Sie unter Für Ihren Steuervorteil: Profitieren Sie von unserer persönlich zugeschnittenen Steuerberatung. Besuchen Sie uns auf Ob privat oder beruflich fast jede Veränderung im Leben wirkt sich auf Ihre Steuererklärung aus. Wie und worauf Sie dabei unbedingt achten sollten, erklären Ihnen unsere Steuerspezialisten gerne im Detail. Fragen Sie nach unserer Steuerberatung. 8 Zürcher Forum 50plus Ausgabe

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