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1 GNI-Feierabendseminar 26. September 2006 Entlisberg Zürich Wollishofen Anforderungen an den Betrieb moderner Pflegezentren Erwin Zehnder Pflegezentren der Stadt Zürich Folie 1

2 Unternehmen / Referent Die Pflegezentren der Stadt Zürich betreiben an 10 Standorten Betten mit ungefähr Mitarbeitenden Umsatz: ca. 163 Mio. exkl. Abschreibungen und Zinsen Zehnder Erwin, Vizedirektor Folie 2

3 Unsere Kundschaft ca. 60 % im Rollstuhl ca. 90 % höchste Pflegestufe ca. 60 % mit Ergänzungsleistungen ca. 80 % der Mitarbeitenden und BewohnerInnen Frauen ca. 60 % der BewohnerInnen leiden an Demenzerkrankung Folie 3

4 Pflegezentren als Teil einer Kette Vorsteher Departementssekretariat Bereich Gesundheit Bereich Alter, Umwelt, Verpflegung Stadtspital Waid Altersheime der Stadt Zürich Stadtspital Triemli Umwelt- und Gesundheitsschutz Stadtärztlicher Dienst Stadtküche Städtische Gesundheitsdienste Stiftung Alterswohnungen Pflegezentren der Stadt Zürich Wohnen im Alter Folie 4

5 Differenz Spital und Langzeitpflege Leistungsauftrag Medizinische Versorgung Pflege Kostenübernahme Folie 5

6 Fakten und Zahlen der PZZ Abschreibungen / Zinsen 11% Kostenaufteilung Sachaufwand 16% Personalaufwand 73% Folie 6

7 Fakten und Zahlen der PZZ Berufsgruppen in den Pflegezentren 2% 7% 11% 4% 2% 8% Hauswirtschaft Med. Fachbereich Nebenbetriebe Oekonomie Pflege Techn. Dienst 66% Verwaltung Zahlen 2004 Folie 7

8 Fakten und Zahlen der PZZ Woher kommen die Erträge? 14% 1% 18% 32% Grundtaxe durch private Haushalte Zimmerzuschläge durch private Haushalte Krankenkassenbeiträge Hilflosenentschädigung 4% 28% 3% Ergänzungsleistungen Sozialhilfe (Taxreduktion) durch Stadt bezahlt Subvention Zahlen 2002 inkl. Immo Folie 8

9 Anforderungen von Verpflegung Menuwahl warmes Essen normale Essenszeiten hohe Hygienansprüche hoher Nährwert rationelle Produktion => Cook an chill Folie 9

10 Anforderungen von Reinigung Nicht häufiger Belagswechsel leichte Möbel (rangieren) Möbel auf Rollen keine verstellten Räume nicht jede Verschmutzung wird gesehen keine Ecken möglichst wenig Nasszellen pro BewohnerIn leicht zu reinigende Wandoberflächen Folie 10

11 Anforderungen von Pflege kurze Wege kleine Abteilungen rationeller Zugang zum PC und Ausguss genügend Lager gut erreichbar / rufbar Übersicht über Abteilung Rückzugsmöglichkeit keine unnötige Arbeiten wie Lüften / Putzen etc. Folie 11

12 Anforderungen an (Haus-) Technik Wartung durch TD möglich Kostenbetrachtung über 25 Jahre Technik gut zugänglich Technik muss gespürt und nicht gesehen werden Technik muss funktionieren Technik regiert nicht (hochfahrende Storen bei Wind) Folie 12

13 Anforderungen an Ambiance Wohnen und nicht Spital heimelig (Holz) und nicht topmodern Einrichtung variabel, Mitnahme von eigenen Möbeln Intimsphäre / Rückzug / Nischen helle freundliche Beleuchtung abwechslungsreiche Umgebung Cafeteria als Wohnzimmer Folie 13

14 Anforderungen an Komfort alles Einer- und evt. Zweierzimmer Zimmer mit direkt zugänglicher Nasszelle grosszügige Fenster gute Luft Wohnküchen grosszügige öffentl. Räume Behindertengerecht für Alte Folie 14

15 Investitionsschutz Gebäude später wieder sanierbar Gebäude anpassungsfähig an neue Krankheitsbilder Gebäude nicht ausreizen (neue Büros) Bei Sanierung nur Teilschliessung der Anlage Verwendung von anerkannten Materialien (ebenfalls Ökologie) Vermeidung von Bauteilen mit unterschiedlicher Lebensdauer (25 Jahre) Folie 15

16 Dank Vielen Dank fürs Zuhören und geniessen Sie den anschliessenden Rundgang durch den sanierten Entlisberg. Folie 16

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