Organisationsformen des Kreditgeschäfts Thema 1: Intermediation und direkte Finanzierung

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1 Organisationsformen des Kreditgeschäfts Thema 1: Intermediation und direkte Finanzierung Sabine Drexl & Gerhard Glissmann Cornelia Jungschläger & Ben Oesterreich Anne Wieferich & Sebastian Seitz

2 Thema 1: Organisationsgrundformen des Kreditgeschäfts: Intermediation und direkte Finanzierung (Gliederung: 1) 1. Einleitung und Problemstellung (S. Drexl) 2. Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.1 Funktionen und Organisationsformen der Finanzmärkte (G.Glissmann) 2.2 Vollkommene und unvollkommene Märkte (S. Drexl) 2.3 Transaktionskosten auf unvollkommenen Märkten (G. Glissmann) 2.4 Informationsverteilung auf unvollkommenen Märkten (S. Drexl)

3 Thema 1: Organisationsgrundformen des Kreditgeschäfts: Intermediation und direkte Finanzierung (Gliederung: 2) 3. Direkte Finanzierung auf Finanzmärkten (B. Oesterreich) 4. Intermediation (C. Jungschläger) 4.1 Intermediation 4.2 Intermediationsleistungen (Transformation von Ausfallrisiken) 5. Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken (S. Seitz) 5.1 Neoklassische (transaktionstheoretische) Erklärungsansätze 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Thesen (A. Wieferich)

4 Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.1 Funktionen und Organisationsformen der Finanzmärkte "Finanzmärkte sind spezielle Märkte, auf denen als Güter Finanzkontrakte gehandelt werden" Kapitalgeber Finanzmärkte Kapitalnehmer Finanzintermediär Funktionen von (Finanz-) Märkten: 1. Koordinationsfunktion 2. Allokationsfunktion 3. Auswahlfunktion 4. Transformationsfunktion: Losgrößen- (Fristen-) und Risikotransformation (Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber 2004, S. 2-9)!Es gibt auch andere Ansichten der Funktionen! Gerhard Glissmann 4

5 Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.1 Funktionen und Organisationsformen der Finanzmärkte Organisationsformen von Finanzmärkten direkte Finanzierung indirekte Finanzierung nicht organisierte Finanzmärkte organisierte Finanzmärkte Face to Face Finanzierung Finanzintermediär Primärmarkt (Sekundärmarkt) (Modifiziert entnommen aus: Bessler 1999, S. 122, 1. Spalte) Gerhard Glissmann 5

6 Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.2 Vollkommene und unvollkommene Märkte Vollkommene (Finanz-) Märkte: Unvollkommene (Finanz-) Märkte: Marktteilnehmer handeln nach dem Maximierungsprinzip. Keine Präferenzen: Weder zeitliche, räumliche, sachliche noch persönliche. Vollständige Markttransparenz (Informationseffizienz). Vollständiger Wettbewerb (keine gesetzlichen Beschränkungen etc.). Keine Friktionen durch Steuern, Transaktionskosten u.s.w. Es existieren Präferenzen Keine vollständige Markttransparenz Kein vollkommener Wettbewerb Existenz von Steuern, Transaktionskosten u.s.w. Marktteilnehmer handeln nicht ausschließlich rational. (Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber, 2004, S. 18 f.; Krabbe, 1998, S. 492 f.) Sabine Drexl 6

7 Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.3 Transaktionskosten auf unvollkommenen Märkten Formen von Transaktionskosten auf unvollkommenen Märkten: Kosten für transaktionsbedingte Informations- und Entscheidungsprozesse Kosten der Annahme und Weiterleitung des Auftrags Kosten der Suche nach dem günstigsten Gegenangebot Kosten des Vertragsabschlusses Kosten der Abrechnung und Erfüllung Kosten des sofortigen Abschlusses Kosten der Sicherung gegen Transaktionsrisiken (Vorlesung Sommersemester 2004: Kapitalmarktfinanzierung, Investmentbanking und Geldanlage II, Schmidt 2004) Gerhard Glissmann 7

8 Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.4 Informationsverteilung auf unvollkommenen Märkten asymmetrische Informationsverteilung Symmetrische Informationsverteilung 1. Ex ante Unsicherheit: 2. Ex interim Unsicherheit: 3. Ex post Unsicherheit: (Modifiziert entnommen aus: Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber, 2004, S. 97 ff.) zu 1. Qualitätsunsicherheit (hidden information): Eine Vertragspartei besitzt vor Abschluss des Kontraktes mehr Informationen bzgl. der Qualität des Projektes. zu 2. Verhaltensunsicherheit (Moral Hazard): Eine Vertragspartei besitzt während der Projektdauer einen Verhaltensspielraum, der von der anderen nicht beobachtbar ist. zu 3. keine Verifizierbarkeit (costly state verification): Das Projektergebnis kann nicht ausreichend überprüft / beobachtet werden Sabine Drexl 8

9 3 Direkte Finanzierung auf Finanzmärkten

10 Definition Direkte Finanzierung: Defizit- und Überschusseinheit treten direkt miteinander in Kontakt, kontrahieren direkt und transferieren die Zahlungsmittel direkt¹ ¹W. Bessler, Bank: Theoretische Fundierung, Frankfurt am Main 1999, S. 119.

11 Organisationsformen der direkten Finanzierung Face to Face² Direkter Kontakt zwischen Defizit- und Überschusseinheit Finanzierung über einen organisierten Finanzmarkt ² W. Bessler, Bank: Theoretische Fundierung, Frankfurt am Main 1999, S

12 Grundprobleme bei Finanzbeziehungen Annahmen: Keine Finanzintermediäre Keine organisierten Finanzmärkte

13 Grundprobleme bei Finanzbeziehungen (2) Örtliche Divergenz Die Finanzmittelüberschüsse fallen an anderen Orten an als die Finanzmitteldefizite.

14 Grundprobleme bei Finanzbeziehungen (3) Losgrößendivergenz Die Finanzmittelüberschüsse und Defizite stimmen betragsmäßig nicht überein.

15 Grundprobleme bei Finanzbeziehungen (4) Risikodivergenz Es besteht überwiegend eine Diskrepanz zwischen den Risikostrukturen der von den Kapitalnehmern angebotenen und von den Kapitalgebern nachgefragten Anlagemöglichkeiten. Es besteht grundsätzlich ein Ausfallrisiko.»Geldgeber übernimmt das Bonitätsrisiko.

16 Grundprobleme bei Finanzbeziehungen (5) Fristeninkongruenz Die Defiziteinheiten bieten oft Finanztitel mit anderen Laufzeiten und anderen Zahlungszeitpunkten an, als sie von den Überschusseinheiten nachgefragt werden.

17 Grundprobleme bei Finanzbeziehungen (6) Inkongruenz der Zinsbindungsfrist Defizit- und Überschusseinheit haben unterschiedliche Vorstellungen über die Zeitspanne, für die der Zinssatz fixiert werden soll.

18 Grundprobleme bei Finanzbeziehungen (7) Folge dieser Probleme: Hohe Transaktionskosten Transaktionsrisiken Transaktionsbedingte Informations- und Entscheidungskosten

19 Organisationsformen der direkten Finanzierung Face to Face² Direkter Kontakt zwischen Defizit- und Überschusseinheit Finanzierung über einen organisierten Finanzmarkt ² W. Bessler, Bank: Theoretische Fundierung, Frankfurt am Main 1999, S

20 Organisierter Effektenmarkt Emissionsmarkt Durch die Verkauforganisation der Emissionsbanken lassen sich die örtlichen Divergenzen überbrücken. Die Aufteilung des Finanzmittelbedarfs in homogene und heterogene Teile verringert das Losgrößenproblem. Das Bonitätsrisiko kann durch Diversifizierung kompensiert werden, wenn die Korrelation der unterschiedlichen Finanzkontrakte möglichst klein ist (am besten gleich 0).

21 Organisierter Effektenmarkt (2) Zirkulationsmarkt Durch die Existenz von Zirkulationsmärkten sind die Anleger in der Regel bereit, Finanztitel zu erwerben, die eine längere Laufzeit als ihre geplante Anlageperiode aufweisen.»dabei trägt der Anleger das Risiko, dass er einen geringeren als den erwarteten Kurs erhält und damit seine erwartete Rendite nicht realisiert. die Geldnehmer bereit ihre Finanzierungsdauer zu reduzieren und selbst für die Anschlussfinanzierung zu sorgen.

22 Leistungen von Banken bei der direkten Finanzierung Intermediations-Substitution: Umfasst alle Kapitalmarkteinrichtungen und Finanzdienstleistungen, insbesondere der Banken und ihrer Hilfsbetriebe, die dazu dienen, die Bedingungen für die direkte Finanzierung zu verbessern (rating agencies, Wertpapierbörsen,... ).

23 Leistungen von Banken bei der direkten Finanzierung (2) Leistungen: Unterbringung von Finanztiteln von Defiziteinheiten( Emittenten) Behilflich beim Kauf und Verkauf von Effekten Verwahrung und Verwaltung von Effekten

24 4.1 Intermediation Wolfgang Bessler: Intermediation ist die Einschaltung eines [Wirtschaftssubjektes] zwischen Überschussund Defiziteinheiten. [1] [1] W. Bessler, Bank: Theoretische Fundierung, Frankfurt am Main 1999, S

25 4.1 Intermediation Finanzintermediäre erwerben die von Defiziteinheiten emittierten Finanztitel (Direct Securities) Entwicklung eigener Finanztitel mit Qualitäten, die den Präferenzen der Überschusseinheiten entgegen kommen (Indirect Securities) Zwei separate Finanzierungsbeziehungen

26 Finanzmärkte Kapitalgeber Kapitalnehmer Finanzintermediäre Quelle: T. Hartmann-Wendels, Konsequenzen für die Unternehmensfinanzierung, Berlin 2000, S. 253 Finanzmärkte und Finanzintermediäre als Mittler zwischen Kapitalgeber und Kapitalnehmer

27 4.2 Intermediationsleistungen Risikotransformation Übernahme von Bonitäts- und Zinsänderungsrisiken Losgrößentransformation Fristentransformation Räumliche Transformation

28 4.2 Intermediationsleistungen Verringerung der Probleme aus der Informationsasymmetrie Ausbau des Anlagespektrums und der Finanzierungsalternativen

29 4.2 Intermediationsleistungen Ausgleich der differenzierten Präferenzen verbesserte Allokation der Zahlungsmittelüberschüsse (Qualitativer Effekt)

30 4.2 Intermediationsleistungen Geringere Transaktionskosten Sinkende Stückkosten bei wachsender Ausbringungsmenge (Economies of Scale) Kosteneinsparungen durch Verbundwirkung (Economies of Scope) Verringerung der Anzahl der Vertragsbeziehungen verminderte Marge zwischen Soll- und Habenzins

31 4.2 Intermediationsleistungen Ergebnis: erhöhte Kapitalbildung größeres Wirtschaftswachstum höherer Nutzen

32 Transformation von Ausfallrisiken Ein Ausfallrisiko liegt vor, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass die vereinbarten Zahlungen nicht termingerecht oder nicht in voller Höhe geleistet werden.

33 Transformation von Ausfallrisiken Risikotransformation durch Portefeuillebildung Überwachung der Kredite (Monitoring) entsprechende Vertragsgestaltung Eigenkapital als Garantievermögen, um Risiken tragen zu können

34 Transformation von Ausfallrisiken Das diversifizierte Bankportefeuille Diversifikation: aktive Risikostreuung durch Mischung des Portefeuilles aus vielen, möglichst nicht vollständig korrelierten Finanztiteln um nicht zu sehr von Einzelrisiken abhängig zu sein [1] Risikoreduktion und Risikostreuung [1] A. Pfingsten, Die Kreditvergabe, Stuttgart 2000, S.709

35 Kontrakt 1 Konjunktur Kontrakt 2 Konjunktur + 0 Konjunktur - -5 Konjunktur Portefeuille Kontrakt 1 + Kontrakt 2 Konjunktur Konjunktur Quelle: T. Langer, Banken als Finanzintermediäre, Stuttgart 2000, S. 204 Folie 13: Risikoreduktion durch Portefeuillebildung

36 Transformation von Ausfallrisiken Überwachung der Kredite (Monitoring) Verschiebung des Kooperationsproblems Finanzierung und Monitoring mehrerer voneinander unabhängiger Projekte Konkurswahrscheinlichkeit und Höhe der Kosten mit zunehmender Größe des Kreditbestandes gegen Null Monitoring the Monitor (Bankenaufsicht)

37 Transformation von Ausfallrisiken Bank kostengünstiger Kontrollagent der Sparer [1] [1] S. Paul, Bankenintermediation und Verbriefung, Wiesbaden 1994, S.35.

38 Transformation von Ausfallrisiken Kreditüberwachung durch jährlich erscheinende Geschäftsberichte Beachte: Risikoerhöhung in der Zeit!

39 Transformation von Ausfallrisiken Vertragsgestaltung Hereinnahme von Sicherheiten Anreizkompatible Verträge Vertragsklauseln Einschränkungen der Kreditnehmer Eingriffsrechte für Bank

40 Finanzierungsprobleme durch Kreditrationierung Einzelgeschäft: Ablehnung oder Begrenzung der Kreditlinie Gesamtgeschäft: Begrenzung risikobehafteter Kreditvolumen oder Kreditvergabe an Kunden mit bestimmten Branchen- oder Regionalzugehörigkeiten begrenzen[1] [1] A. Pfingsten, Die Kreditvergabe, Stuttgart 2000, S. 703.

41 Warum werden Kredite rationiert? Aktionen der Bank bei Erhöhung der Kreditnachfrage: gleiche Konditionen aber teilweise Ablehnung von Krediten Kreditzinserhöhung zur Reduzierung der Nachfrage Negative Anreizeffekte von Zins-erhöhungen bei Informationsasymmetrie

42 Unternehmen urteilen, dass nicht genügend Kredite vergeben werden [1] Konditionen des Kapitalgebers gemäß seinem Informationsstand Für Unternehmer zu hoch, überzogen Ablehnung durch Unternehmer Keine Finanzmittel für Investition [1] G. Franke, Kreditgeschäft und Finanzmärkte, in: Geld-, Bank- und Börsenwesen: Handbuch Hrsg.: J. von Hagen und J.H. von Stein. 40. Auflage. Stuttgart 2000, S. 239

43 Bundesbank Vorsichtige Kreditvergabe, aber keine allgemeine Kreditklemme, denn Funktionsfähigkeit des Bankensystems und Verfügbarkeit von Krediten weiterhin gegeben [1] Februar 2004: Hausbanken vergeben an risikobehaftete Kunden wieder mehr risikodifferenzierte Zinsen [2] [1]http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/2003/200306mba_deflationsgefahren.pdfS. 19, Stand , 21:15 Uhr [2] S. 32, Stand , 18:50 Uhr

44 Thema 1: Organisationsgrundformen des Kreditgeschäfts: Intermediation und direkte Finanzierung 1. Einleitung / Problemstellung 2. Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.1 Funktionen und Organisationsformen der Finanzmärkte 2.2 Vollkommene und unvollkommene Märkte 2.3 Transformationskosten auf unvollkommenen Märkten 2.4 Informationsverteilung auf unvollkommenen Märkten 3. Direkte Finanzierung auf Finanzmärkten 4. Intermediation 4.1 Intermediation 4.2 Intermediationsleistungen (Transformation von Ausfallrisiken) 5. Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.1 Neoklassische (transaktionskostentheoretische) Erklärungsansätze 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze (Sebastian Seitz) 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie (Thesen) (Anne Wieferich)

45 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.1 Neoklassische (transaktionskostentheoretische) Erklärungsansätze Existenz von Banken Erzielung von Skaleneffekten und Verbundvorteilen Beseitigung von Problemen asymmetrischer Informationsverteilung Vor Vertragsabschluss ( Qualitätsunsicherheit ) Nach Vertragsabschluss ( Verhaltensunsicherheit ) Auswertung von Signalen Delegierte Überwachung über die Zeit

46 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.1 Neoklassische (transaktionskostentheoretische) Erklärungsansätze Transaktionskosten fallen im Zusammenhang mit Finanzverträgen an für deren Anbahnung: Kapitalgeber und Kapitalnehmer müssen Suchkosten in Kauf nehmen, um den Marktpartner zu finden. Vereinbahrung: Über die Modalitäten des Finanzkontraktes wird verhandelt, es sind Abstimmungen notwendig. Abwicklung: Konkrete Durchführung des Leistungsaustausches durch Übertragung bzw. Transformation von Finanztiteln. Kontrolle: Es entstehen Kosten für die Überwachung der Vertragsbestimmungen (etwa die Entwicklung und den Betrieb eines Systems zur Kontrolle des Zahlungseingangs). Anpassung: Zusatzkosten aufgrund nachträglicher Vertragsmodifikationen (z.b. Zahlungsaufschub). (Quelle: S. Paul, Bankintermediation und Verbriefung, Wiesbaden 1994, S. 17)

47 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.1 Neoklassische (transaktionskostentheoretische) Erklärungsansätze Banken haben sich auf den Umgang mit Informationen, die für finanzielle Transaktionen erforderlich sind spezialisiert. Bei der Zusammenführung von Überschuss- und Defiziteinheiten haben Banken, unter bestimmten Bedingungen, Kostenvorteile gegenüber der Marktlösung. Kostenvorteile: 1. Hohe Stückzahlen gleicher Leistungen ( Skaleneffekte) Kostendegressionen (z.b. Verteilung fixer Kosten) Lernkurveneffekte (z.b. Übungseffekte bei Mitarbeitern/Organisation) 2. Gemeinsame Produktion ähnlicher Leistungen im Verbund ( Verbundvorteile)

48 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.1 Neoklassische (transaktionskostentheoretische) Erklärungsansätze Empirisch lassen sich sowohl für Skaleneffekte, als auch Verbundvorteile, Anzeichen finden. Diese Untersuchungen sind jedoch nicht ganz unproblematisch.* Auch im Rahmen der Diversifikation des Kreditportfolios hat die Bank unter bestimmten Bedingungen gegenüber dem einzelnen Investor Kostenvorteile. Kostenvorteile sind möglich durch: 1. Menge der nötigen Transaktionen für ein angemessen diversifiziertes Portfolio 2. Fixkosten jeder einzelnen Transaktion Positive Skalenerträge bei der Diversifikation. * (Vgl.: S. Paul, a.a.o., S )

49 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze Existenz von Banken Erzielung von Skaleneffekten und Verbundvorteilen Beseitigung von Problemen asymmetrischer Informationsverteilung Vor Vertragsabschluss ( Qualitätsunsicherheit ) Nach Vertragsabschluss ( Verhaltensunsicherheit ) Auswertung von Signalen Delegierte Überwachung über die Zeit

50 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze Informationsasymmetrien beruhen auf Informationsproblemen, sie verursachen Informationskosten. Kosten für den Abbau von Informationsasymmetrien sind Transformationskosten im weiteren Sinne. Banken könnten bei der Vermeidung von Informationskosten einen Wettbewerbsvorteil haben. Informationsprobleme: 1. Unsicherheit bezüglich der Qualität des Vertragspartners vor Vertragsabschluss ( Qualitätsunsicherheit) 2. Unsicherheit bezüglich des Verhaltens des Vertragspartners nach Vertragsabschluss ( Verhaltensunsicherheit)

51 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze Aus Qualitätsunsicherheit kann sich folgender Zusammenhang ergeben (adverse Selektion): Qualität der Kreditnehmer lässt sich schwer ermitteln Lösung: Signale des Kreditnehmers, erlangt und ausgewertet durch Intermediär Ein Zins für alle Kreditnehmer Angebotszins ist für Kreditnehmer guter Qualität unangemessen hoch Kreditnehmer guter Qualität verlassen den Markt, schlechte bleiben

52 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze Verhaltensunsicherheit lässt sich nicht durch Überprüfung ex-ante ausschließen, sondern unterliegt der Willensbildung beim Kreditnehmer. Zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer besteht eine Prinzipal-Agent Beziehung. Lösungsansätze: 1. Anreize schaffen zum Verhalten, im Sinne des Prinzipals (Kreditgeber). 2. Ex-ante Vorgaben bestimmen, die der Agent (Kreditnehmer) einhalten muss. Kostenarten in diesem Zusammenhang: 1. Aufstellung eines Verhaltensrahmens für den Agenten. 2. Überwachung des Agenten. 3. Verlust aus der Abweichung des Verhaltens des Agenten vom Optimum. Diese Kosten sollen minimiert werden.

53 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze - Diamond geht davon aus, dass eine Einengung des Handlungsspielraums des Kreditnehmers über Kreditverträge nicht praktikabel ist. (Entwicklungen sind zu dynamisch.) Aktive Kontrollaufgabe für die Kreditgeber. - Auf dem Kapitalmarkt wird die Kontrolle des Kreditnehmers so zum öffentlichen Gut, mit allen damit verbundenen Problemen. Überwachung auf einen Intermediär übertragen. Allerdings entstehen für die Überwachung des Intermediärs zusätzliche Kosten. Sofern die Kosten zur Überwachung des Intermediärs (D), plus der Kosten zur Überwachung der Schuldner (K), niedriger sind als die Opportunitätskosten der Überwachung bei Kontrollabstinenz (S), bzw. der Kosten des direkten Beobachtens ohne Intermediär (n x K), macht die Intermediation Sinn: D + K < min(s; n x K) (Quelle: Diamond 1984, zitiert nach S. Paul, a.a.o., S. 34f.)

54 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze - Die von Diamond postulierte Funktion des Intermediärs müsste jedoch nicht zwangsläufig durch Banken wahrgenommen werden. - Banken haben aber einen weiteren entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Intermediären: Den Bestand einer besonderen Vertrauensbeziehung über die Zeit. Banken können einen besondere Einblicke in die Verhältnisse des Kunden bekommen, was auch Geschäftsgeheimnisse und andere nicht öffentlich verfügbare Informationen einschließen kann. Die Bankbeziehung kann damit auch zu einem Garanten für Qualität in den Augen anderer Kapitalgeber, sowie für Vertragspartner des originären Unternehmensgeschäfts werden. - Diese Thesen werden auch empirisch gestützt, z.b. dadurch, dass Unternehmen, durch eine Störung der Bankbeziehung, regelmäßig an Wert verlieren.* *(Vgl.: W. Bessler, Bank: Theoretische Fundierung, in: Enzyklopädisches Lexikon des Geld- Bank- und Börsenwesens, Frankfurt am Main 1999, S. 127.)

55 5 Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze Existenz von Banken Erzielung von Skaleneffekten und Verbundvorteilen Beseitigung von Problemen asymmetrischer Informationsverteilung Vor Vertragsabschluss ( Qualitätsunsicherheit ) Nach Vertragsabschluss ( Verhaltensunsicherheit ) Auswertung von Signalen Delegierte Überwachung über die Zeit

56 Thema 1: Organisationsgrundformen des Kreditgeschäfts: Intermediation und direkte Finanzierung 1. Einleitung / Problemstellung 2. Aspekte der Fremdfinanzierung über Finanzmärkte 2.1 Funktionen und Organisationsformen der Finanzmärkte 2.2 Vollkommene und unvollkommene Märkte 2.3 Transformationskosten auf unvollkommenen Märkten 2.4 Informationsverteilung auf unvollkommenen Märkten 3. Direkte Finanzierung auf Finanzmärkten 4. Intermediation 4.1 Intermediation 4.2 Intermediationsleistungen.. (Transformation von Ausfallrisiken) 5. Überblick über die Erklärungsansätze zur Existenz von Banken 5.1 Neoklassische (transaktionskostentheoretische) Erklärungsansätze 5.2 Informationsökonomische Erklärungsansätze (Sebastian Seitz) 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie (Thesen) (Anne Wieferich)

57 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Direkte Finanzierung - Direkte Finanzierung ist ein Feld für Großunternehmen. - Bei hoher Informationsasymmetrie, sind die Informationskosten prohibitiv hoch. - Sicherheiten können helfen, Informationsasymmetrien abzubauen. - Transaktionskosten sind für kleine Losgrößen ein Hindernis der direkten Finanzierung. - Transaktionskosten sind für kurzfristige Kredite in Relation zur Laufzeit sehr hoch. - Über den Kapitalmarkt geschlossene Kreditverträge sind unter Umständen sehr inflexibel, Nachverhandlungen sind insofern kaum möglich. - Für direkte Finanzierung sind externe Bonitätsprüfung und Offenlegungspflichten unter Umständen ein entscheidender Faktor. - Ein etablierter Markt kann für die Emission eines Instruments eine Vorraussetzung sein. - Opportunistisches Verhalten von Kreditnehmern lässt sich eher im Zusammenhang mit direkter Finanzierung beobachten.

58 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Intermediation - Banken spezialisieren sich auf kleine und mittelständische Unternehmen, wegen hoher Informationsasymmetrie. - Informationsasymmetrien sind durch enge Kundenbeziehung weniger gravierend. - Kurzfristige Kredite lassen sich durch Intermediäre mit geringen Transaktionskosten einräumen. - Kredite lassen sich durch die geringere Anzahl an Gläubigern einfacher nachverhandeln, als bei der direkten Finanzierung. - Diversifikation ist durch Intermediäre unter bestimmten Bedingungen kostengünstiger möglich. - Die Abwicklung des Zahlungsverkehrs des Unternehmens trägt zur Kreditüberwachung bei. - Die Kreditnehmer werden regelmäßig durch den Intermediär überwacht. - Der Gläubiger kann opportunistischem Verhalten des Kreditnehmers eher flexibel entgegenwirken, z.b. durch Gläubigerkündigungsrechte.

59 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Daraus ergeben sich folgende Thesen: Kleine Unternehmen finanzieren sich eher über Bankkredite. - Informationsbeschaffung ist bei kleinen Unternehmen sehr kostenintensiv. - Kleine Unternehmen verfügen meistens über weniger Sicherheiten. - Informationen über Management und Erfolgsaussichten sind bei kleinen Unternehmen weniger verlässlich. - Aufgrund von kleinen Losgrößen sind die Fixkosten einer Emission am Kapitalmarkt für kleine Kredite prohibitiv hoch.

60 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Große Unternehmen finanzieren langfristige Kredite großer Losgrößen über den Kapitalmarkt. - Informationsbeschaffung ist bei großen Unternehmen kostengünstig möglich. - Aufgrund schwächerer Informationsasymmetrien haben sie gegenüber der Finanzierung per Bankkredit Kostenvorteile. - Hohe Fixkosten bei der Emission von Fremdkapital fallen bei größeren Losgrößen nicht so stark ins Gewicht. - Große Unternehmen verfügen eher über die nötigen Sicherheiten. - Eine externe Bonitätsprüfung kommt für große Unternehmen eher infrage.

61 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Große Unternehmen sind trotzdem auf die Finanzierung durch Banken angewiesen. - Für kurzfristige Kredite sind die Transaktionskosten der direkten Finanzierung auch für große Unternehmen zu hoch. - Dynamische kurzfristige Kreditlinien, wie Kontokorrentkredite, lassen sich über direkte Finanzierung nicht kostengünstig realisieren. - Sofern kein etablierter Markt für die Finanzierungswünsche des Unternehmens existiert, können die Transaktionskosten für die Emission dieser Anleihe prohibitiv hoch sein.

62 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Informationsasymmetrien nehmen mit wachsender Unternehmensgröße und -alter tendenziell ab. Bei sehr hohen Eigenkapitalquoten wirken sie sich weniger auf den Gläubiger aus. Ausgeprägte Informationsasymmetrie Schwache Informationsasymmetrie Unternehmen ohne Zugang zu Fremdkapital Unternehmen, die auf einen Intermediär angewiesen sind. Unternehmen mit Zugang zum Kapitalmarkt Marktfähige Sicherheiten können Informationsasymmetrien ausgleichen

63 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Hausbankbeziehungen senken Informationskosten. - Durch langjährige Geschäftsbeziehungen hat die Hausbank einen besonderen Einblick in die Verhältnisse beim Kunden. - Die Abwicklung des Zahlungsverkehrs des Unternehmens trägt zur Kreditüberwachung bei. - Persönliche Kontakte zwischen Unternehmensleitung und Hausbank beseitigen Informationsasymmetrien.

64 6. Abwägung zwischen direkter Finanzierung und Intermediation in Abhängigkeit von Transaktionskosten und Informationsasymmetrie Unternehmen, die Kreditgeber übervorteilen wollen, finanzieren sich eher über den Kapitalmarkt. - Nachverhandlungs- und Kündigungsrechte sind bei kapitalmarktfinanzierten Krediten aufgrund der vielen Gläubiger weniger etabliert. Die Kreditverträge sind daher sehr starr. - Kapitalmarktkredite werden vom Gläubiger unter Umständen weniger intensiv überwacht, da dies für den einzelnen Kreditgeber sehr kostenintensiv ist. Daher sind die Informationen ungleich verteilt. Rating-Agenturen können helfen, den Schuldner zu überwachen. Daraus resultieren erhöhte Transaktionskosten für sehr risikobehaftete Kredite.

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