titel Fotos: argusischwarzbach Nr. 118/3.13

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "titel Fotos: argusischwarzbach Nr. 118/3.13"

Transkript

1 Fotos: argusischwarzbach 10

2 Von schwarzem, rotem und gelbem Gold Über Rohstoffe wird heiß diskutiert: Über Seltene Erden, die in Hochtechnologieprodukten benötigt werden und die der Chinese böswillig verknappt hat, um den Preis zu treiben, über die möglichen Maßnahmen, um der deutschen Industrie die Rohstoffversorgung zu sichern, bis hin zur Diskussion über Nahrungsmittelspekulation, die Preise treibt und Hunger fördert. Rohstoffe stehen im wahrsten Sinn des Wortes hoch im Kurs. Kein Wunder: Ohne Rohstoffe geht nichts, sie sind quasi das Blut in den Adern der Weltwirtschaft und entsprechend strategisch bedeutsam. Zumal in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland, das gleichzeitig bei den wichtigsten Industriemetallen immer zu den Hauptverbrauchern gehört. Deshalb ruft die deutsche Industrie sehr laut nach politischer Unterstützung beim Zugang zu Rohstoffen und bei der Absicherung ihrer Versorgung. Immer wieder gibt es dabei schrille Töne: So bedauerte Stefan Quandt, Aufsichtsratsmitglied von BMW, Anfang Juli im Tagesspiegel, dass die Überlegungen des Bundespräsidenten Horst Köhler 2010 zur Notwendigkeit der militärischen Absicherung von Handelswegen in der Öffentlichkeit so heftig kritisiert wurden. Obwohl sie nur als Impuls für eine sachliche Diskussion über Rohstoffe, ihre Lieferketten und deren Bedeutung für die deutsche und europäische Wirtschaft gedacht gewesen seien. Für solche geopolitischen Vorstöße werden prominente Industrielle vorgeschickt, an der Umsetzung sonstiger Forderungen zur Rohstoffsicherung arbeiten BDI und Bundesregierung bereits Hand in Hand. Was getan wird, etwa über Rohstoffpartnerschaften, aber auch, wie die Geschichte mit den Chinesen und den Seltenen Erden sich auch anders erzählen lässt, erläutert Michael Reckordt in seinem Artikel Seltene Erden: Raubbau an Menschenrechten. Papieren handelt es sich um Termingeschäfte (und davon abgeleitete Papiere), mit denen sich RohstoffhändlerInnen gegen starke Preisschwankungen absichern, damit nicht die Ware zum Zeitpunkt des Verkaufs weniger wert ist als beim Einkauf. Ein Terminkontrakt ist ein Wertpapier, dessen Inhaber sich verpflichtet, eine definierte Warenmenge und qualität zu einem späteren Zeitpunkt an einen Abnehmer zu verkaufen, der sich dafür verpflichtet, einen im Vorfeld festgelegten Preis zu zahlen. Diese Terminkontrakte können dann, losgelöst vom Kupfer, dem Orangensaftkonzentrat, dem Öl oder worum es in dem Terminkontrakt geht, an der Börse oder direkt zwischen HändlerInnen gehandelt werden. Die abgeleiteten Papiere sind vor allem für Finanzakteure wie Banken oder Hedgefonds interessant, die sich für die Profite interessieren, die sich aus der Spekulation auf den Warenterminmärkten schlagen lassen. Was dies im Agrarbereich bedeuten kann, erläutert David Hachfeld im Artikel Mit Essen spielt man nicht. Dort geht es um die Spekulation mit Nahrungsmitteln, wie sie zum Hunger beitragen kann und wer mit Rohstofffonds handelt. Einen phantastischen und gut lesbaren Überblick zum Thema gibt übrigens das Buch Rohstoff Das gefährlichste Geschäft der Schweiz von der Erklärung von Bern, ch/p19141.html. Regine Richter, Berlin, urgewald.de Der Bauer Sivilahy hat für sein Feld von der Minengesellschaft eine Einmalzahlung von umgerechnet 53 Euo bekommen. Jetzt ist die Existenz seiner Familie bedroht Im Rohstoffbereich spielt nicht nur die physische Versorgung mit Rohstoffen eine Rolle, also der Verkauf und Transport von z.b. chilenischem Kupfer an den deutschen Maschinenbau. Ob Energie-, Agrar- oder mineralische Rohstoffe: der Handel mit Rohstoffpapieren überwiegt inzwischen den physischen. Beim Erdölhandel wird geschätzt, dass zehn bis fünfzehn Mal mehr Paper barrel als Wet Barrel gehandelt werden. An der Londoner Rohstoffbörse wurde 2006 Nickel 30 Mal häufiger auf Papier als real ge- und verkauft. Bei diesen Madagaskar: Beim Bau der 240 Kilometer langen Minenpipeline der kanadischen Firma Sherrit zum Abbau von Kobalt und Nickel wurden die Bauern enteignet und ihre Kaffeefelder zerstört 11

3 Indigene in Bong Mal auf den Philippinen wehren sich: Der Schweizer-Konzern GlencoreXstrata plant dort für 2018 die Produktion von Kupfer und Gold. Doch schon bei der Erkundung und Vorbereitung kam es zu tödlichen Übergriffen und der Zerstörung von Grabstätten ihrer Ahnen. Auch deutsche Banken und Versicherungen gehören zu den Geschäftspartnern des Unternehmens Seltene Erden: Raubbau an Menschenrechten Im November 2012 demonstrierten mehrere zehntausend Menschen in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur gegen ein Seltene-Erden-Produktionswerk. Der australische Konzern Lynas verschifft Seltene Erden als Erzkonzentrat aus seinem Abbaugebiet am Mount Weld im Westen Australiens ins rund Kilometer entfernte Kuantan an der Ostküste der Malaiischen Halbinsel. Seltene Erden sind, anders als der Name es vermuten lässt, in der Erdkruste weitverbreitet, doch ihr Abbau ist nur selten wirtschaftlich lukrativ. Die Gruppe der Seltenen Erden umfasst Lanthan und die vierzehn im Periodensystem folgenden Lanthanoide sowie Yttrium und Scandium. Sie werden in Hochtechnologiesektoren eingesetzt und gelten als zentral für viele grüne Technologien, wie z.b. Cer, Europium und Terbium in modernen Leuchtmitteln, Samarium in Mikromotoren oder Dysprosium und Terbium in Permanentmagneten, die u.a. für moderne Windkraftanlagen verwendet werden. China produziert 97 Prozent des globalen Bedarfs. Die AnwohnerInnen und UmweltschützerInnen befürchten, dass der Konzern die radioaktiven Rückstände nicht ordnungsgemäß entsorgen wird. Hohe Belastungen für Umwelt und Menschen drohen auch wegen Konstruktionsfehlern der Raffinerie. Die verantwortlichen PolitikerInnen stehen hinter dem Projekt, obwohl die Stop Lynas-Kampagne mittlerweile eine der größten Umweltbewegungen in der Geschichte des asiatischen Landes geworden ist. Versorgungssicherheit Die Stop Lynas-Kampagne erhielt bisher wenig Öffentlichkeit in Deutschland, obwohl die beiden deutschen Konzerne Siemens und BASF im Jahr 2011 mit Lynas langfristige Lieferverträge eingegangen sind. BASF hat vor allem Interesse an Lanthan, das für bestimmte chemische Katalysatorenerzeugnisse und bei der Produktion von Erdöl benötigt wird. Siemens nutzt Neodym für die Herstellung von Magneten in energieeffizienten Antrieben und Windturbinengeneratoren. Seitdem der Konzern Molycorp im Jahr 2000 seine Produktionsstätte in den USA aufgrund von Umweltverstößen schließen musste, hat China ein Monopol auf die Produktion von Seltenen Erden. Auch dort sind die Umweltbeeinträchtigungen gravierend und die chinesische Regierung entschied im Jahr 2010 die Exporte zu drosseln. Offiziell aus Gründen des Umweltschutzes, doch die deutsche Wirtschaft und die Bundesregierung werfen dem Land Wettbewerbsverzerrungen und Benachteiligung von ausländischen Unternehmen vor. Seit knapp zehn Jahren sorgt sich die Industrie um den Produktionsstandort Deutschland und die eigenen Gewinne. Deutsche Großkonzerne wie Bayer, BASF, Bosch, Thyssen-Krupp, BMW und VW gründeten daher im Jahr 2012 die RA Rohstoffallianz GmbH, um sich gemeinsam auf dem Weltmarkt für die Versorgungssicherheit bei Rohstoffen einzusetzen. Doch nicht nur die wirtschaftliche Selbstversorgung steht dabei im Zentrum, sondern auch der Druck auf die Bundesregierung, die Industrie flankierend zu unterstützen. So forderte der Geschäftsführer der Rohstoffallianz, Dierk Paskert, die Bundesregierung im Frühjahr 2013 in einem Interview im 12

4 Handelsblatt auf, mehr Verantwortung in Außenwirtschafts- und Sicherheitsfragen (zu) übernehmen, um freie Märkte zu erhalten. Dafür bedarf es weiterer sicherheitspolitischer und militärischer Instrumente, wie er ergänzte. Deutschlands Rohstoffpolitik lässt Menschenrechte und ökologische Standards außer Acht Sowohl die Große Koalition als auch die Koalition aus CDU/CSU und FDP kam diesem Wunsch nach. So wurde im Oktober 2010 die Rohstoffstrategie der Bundesregierung verabschiedet. Diese unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) entwickelte Strategie beinhaltet die Gewährleistung einer bedarfsgerechten Versorgung der Industrie mit mineralischen Rohstoffen, da dies von grundlegender Bedeutung für die Wirtschaft Deutschlands sei. Die Kernziele dieser Strategie sind, Handelshemmnisse abzubauen und die deutsche Wirtschaft beim Aufbau neuer, bilateraler Rohstoffpartnerschaften zu unterstützen. Bisher gibt es vor allem Partnerschaften mit der Mongolei, Kasachstan und Chile. Außerdem sollen rohstoffbezogene Forschungsprogramme unterstützt und nationale Maßnahmen mit der europäischen Rohstoffpolitik verzahnt werden. Zum 1. Januar 2013 startete ein beim BMWi angesiedeltes Förderprogramm, das bedingt rückzahlbare Darlehen an Unternehmen vergibt, die die von der EU als kritische Rohstoffe eingestuften Bodenschätze wie z.b. Kobalt oder Seltene Erden ausbeuten wollen. In der Rohstoffstrategie, den Rohstoffpartnerschaften und anderen politischen Entscheidungen der Bundesregierung spielen menschenrechtliche und ökologische Standards eine untergeordnete Rolle. In dem Rohstoffstrategie-Papier aus dem Jahr 2010 unterstreicht die Bundesregierung zwar, dass nachhaltige Entwicklung sowie wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt ohne gute Regierungsführung, ohne Achtung der Menschenrechte und ohne Beachtung ökologischer und sozialer Standards nicht möglich ist, bleibt aber vage bei den Konsequenzen und tritt nur dafür ein, dass die deutsche Wirtschaft unternehmerisches Handeln an international anerkannten Instrumenten und Initiativen wie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen ausrichtet. Während die Bundesregierung also konkrete Ziele, Programme und gar Abkommen formuliert, um die Versorgungssicherheit für die deutsche Industrie zu garantieren, bleibt sie bei Verstößen der Unternehmen gegen nationales oder internationales Recht vage: Problematisch sind Rohstoffgewinnungsprojekte, die Umweltschäden verursachen, bei denen schlechte Arbeitsbedingungen herrschen und Menschenrechte missachtet werden. Rohstoffreichtum kann auch zu Korruption führen, mitunter werden damit bestehende Konflikte finanziert oder neue bewaffnete Konflikte ausgelöst. Das klingt ähnlich konsequent wie die Schilder Rauchen kann tödlich sein auf Zigaretten-Packungen. Organisationen fordern eine alternative Rohstoffpolitik Während die deutsche Industrie auf verschiedenen Ebenen in die Entwicklung und Ausgestaltung der deutschen Rohstoffpolitik involviert war, werden die Parlamente und die Zivilgesellschaft kaum eingebunden. Verbände und Organisationen von Misereor bis urgewald kritisierten schon im Jahr 2010 in einem gemeinsamen Papier Anforderungen an eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie die Position der Bundesregierung. Trotz der stetigen Verweise auf Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in vielen rohstoffreichen Ländern sah sich die Politik nicht genötigt etwas an ihrer rohstoffpolitischen Strategie zu ändern. Im Sommer 2013 erneuerten Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ihre Kritik. Statt einem Weiter so wie bisher fordern sie, den Rohstoffverbrauch in Deutschland und Europa absolut zu verringern, die verbindliche Regulierung von Unternehmen im Rohstoffgeschäft (Transparenz, sozialökologische Standards, Steuern, Partizipations- und Klagemöglichkeiten für Opfer von Menschenrechtsverletzungen) und eine demokratische Einbindung von Parlamenten und der Zivilgesellschaft anstatt eines privilegierten Zugangs zu politischen Entscheidungen für die IndustrievertreterInnen. Die Vorschläge zu einer alternativen Rohstoffpolitik liegen also vor, müssen aber von der Zivilgesellschaft in Deutschland noch viel entschlossener und koordinierter vorgebracht werden. Einen Beitrag dazu soll die erste Alternative Rohstoffwoche vom 12. bis leisten, an der sich viele Organisationen beteiligen und sich weitere gerne beteiligen können. Michael Reckordt arbeitet als Koordinator des AK Rohstoffe bei PowerShift e.v. zu der deutschen Rohstoffpolitik. Beim Abbau begehrter Rohstoffe, wie hier bei der Goldsuche auf den Philippinen, sind Umweltschäden und miserable Arbeitsbedingungen häufig die Regel Fotos: Michael Reckordt 13

5 Hungerroulette: Oxfam protestiert gegen das riskante Wetten deutscher Finanzinstitute auf die Preise von Agrarrohstoffen wie Mais und Weizen. Dieses Roulette-Spiel verstärkt das weltweite Hungerrisiko Foto: argum/oxfam Deutschland Mit Essen spielt man nicht! Seit einigen Jahren gleicht der Weltmarkt für Agrarrohstoffe einer Achterbahn. 2008, 2011 und 2012 jagte eine Preisspitze die andere, binnen Monaten haben sich die Kurse von Weizen und Mais verdreifacht, brachen aber danach wieder massiv ein. Die Folgen spüren vor allem Arme: Familien in Entwicklungsländern geben oft mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Explodieren die Preise, wächst der Hunger. Besonders Frauen und Kinder leiden. Betroffen sind auch Kleinbauern, denn langfristige Investitionen werden durch stark schwankende Absatzpreise zum unkalkulierbaren Risiko. Hohe und stark schwankende Preise haben viele Ursachen. Missernten, Klimawandel, wachsender Fleischkonsum, Biospritförderung und andere Faktoren beeinflussen Angebot und Nachfrage und damit die Preise. Doch die Preis- Rallye der letzten Jahre lässt sich nicht allein aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage erklären. Viele ExpertInnen und Organisationen wie die Welternährungsorganisationen schreiben der Zunahme von spekulativen Geschäften eine Mitverantwortung zu. Über Jahrzehnte hinweg nutzten vor allem die realen Händler von Nahrungsmitteln die Agrarterminbörsen zur Absicherung gegen Preisschwankungen. Heute hingegen werden mehr als zwei Drittel der Weizenkontrakte an der Chicagoer Börse von Spekulanten gehalten. Das Volumen der Weizen- Kontrakte, die an den US-Terminbörsen gehandelt werden, ist 70-mal größer als die gesamte US-Ernte. Zwei Gründe für diese Entwicklung sind die Deregulierung der Börsen seit 2000 und der massive Zustrom von spekulativem Kapital. Zwischen 2003 und 2011 stieg das Anlagevolumen in Agrarrohstofffonds von neun auf 99 Mrd. US-Dollar. Die Dominanz von Spekulanten ist besonders problematisch, weil sich viele von ihnen bei ihren Geschäften nicht an Marktdaten, sondern an marktfremden Impulsen oder am Verhalten anderer Händler orientieren. Die Preissignale der Terminmärkte haben immer weniger mit dem Geschehen auf den realen Märkten zu tun. Es kommt zur vermehrten Blasenbildung. Anders als oft behauptet wird, versorgt diese Form der Spekulation die Landwirtschaft nicht mit neuem Investitionskapital. Stattdessen treibt sie, als Folge der zunehmenden Schwankungen, die Kosten für Absicherungsgeschäfte in die Höhe. 14

6 Fonds und Banken machen Kasse mit Gebühren Während Investoren, die ihr Geld in Rohstofffonds stecken, erhebliche Risiken eingehen und nicht selten auch deutliche Verluste abschreiben müssen, befinden sich Banken und Fondsgesellschaften in einer komfortableren Situation. Als Anbieter und Verwalter von Rohstofffonds bringen sie meist kein oder nur wenig eigenes Kapital in einen Rohstofffonds ein. Deshalb hängen ihre Einnahmen weniger von den Preisentwicklungen ab, sondern speisen sich vor allem aus den Verwaltungsgebühren der Fonds. Wenn die Fondsgesellschaften mit Depotbanken und Anlageberatern zusammenarbeiten, die zur selben Konzerngruppe gehören, können sie außerdem noch mit Einnahmen aus Depotbank- und Beratungsgebühren rechnen. Diese Gebühren fallen immer an, egal ob die Preise steigen oder fallen. Sie werden in den Bilanzen der Fonds als Geschäftsausgaben ausgewiesen und letztendlich von den Investoren bezahlt. Die Höhe dieser Gebühren liegt bei ca. 0,5 bis 2 % pro Jahr, bezogen auf das Volumen des von Investoren angelegten Kapitals. Das klingt niedrig, doch angesichts der Größe der Fonds kommen beachtliche Summen zusammen: 2012 haben die deutschen Finanzinstitute, die Nahrungsmittelrohstofffonds anbieten, mindestens 116 Mio. Euro durch verschiedene Formen von Verwaltungsgebühren eingenommen. Die höchsten Einnahmen erzielte dabei mit mindestens 62 Mio. Euro die Allianz AG. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die zum Konzern gehörende Investmentgesellschaft PIMCO, die einen der weltweit größten Rohstofffonds verwaltet: Der PIMCO Commodity Real Return Strategy Fund hatte 2012 ein Gesamtvolumen von 16,31 Mrd. Euro. Die Deutsche Bank verwaltet mindestens 34 Investmentfonds, die Agrarrohstoffderivate halten. Organisiert sind sie über mehrere Tochtergesellschaften, u.a. die DWS und das Bankhaus Sal Oppenheim. Darunter befindet sich auch der größte Fonds, der ausschließlich auf Agrarrohstoffe setzt: der PowerShares DB Agriculture Fund. Die Einnahmen aus der Verwaltung dieser Fonds beliefen sich 2012 auf mindestens 40,84 Mio. Euro. Die Fondsgesellschaften der anderen deutschen Finanzinstitute nahmen 2012 zusammen 13,49 Mio. Euro aus der Verwaltung der Anlagen ein. Wenn Menschen infolge künstlicher Preissprünge hungern, wird ihr fundamentales Menschenrecht auf Nahrung verletzt. Angesichts der vielen fundierten Hinweise darauf, dass spekulative Anlagen in Agrarrohstoffen problematische Auswirkungen auf die Preisentwicklung von Nahrungsmitteln haben können, sollte ein verantwortungsvolles Finanzinstitut das Vorsorgeprinzip ernst nehmen und auf das Anbieten eben dieser Produkte verzichten. Oxfam fordert die deutschen Banken und Versicherungen auf, einen Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beschließen und schnellstmöglich umzusetzen. Agrarrohstoffe sollten in keinem Investmentfonds enthalten sein. Ohne Kompromisse halten Allianz und Deutsche Bank an ihren Geschäften mit Nahrungsmitteln fest Doch die Vehemenz und Kompromisslosigkeit, mit denen die Allianz AG und die Deutsche Bank als Schwergewichte im deutschen Markt an dem Geschäft mit der Nahrungsmittelspekulation festhalten, machen deutlich, dass auf politischer Ebene gehandelt werden muss. Sowohl in den USA als auch in der EU wird derzeit, ausgelöst durch die Fehlentwicklungen auf den Terminmärkten in den letzten Jahren, über die Einführung von sogenannten Positionslimits diskutiert. Diese würden Obergrenzen für den Wert der von Händlern gehaltenen Rohstoffderivate festsetzen. Allianz und Deutsche Bank sperren sich jedoch gegen diese Bestrebungen. In den Augen der Deutschen Bank würden solche Obergrenzen die Fähigkeit der Banken einschränken, auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnittene Geschäfte anzubieten, sie seien daher kritisch zu sehen. Angesichts der Probleme von Menschen in armen Ländern, die sich bei Preisexplosionen ihr Essen nicht mehr leisten können, sollten die Interessen der Anlagekunden der Konzerne allerdings nachrangig sein. Obergrenzen würden tatsächlich bestimmte Geschäfte einschränken. Doch sie sind keineswegs ein neues Instrument. Vielmehr waren die Terminmärkte in den USA über viele Jahrzehnte mittels Positionslimits reguliert, ohne dass dies erkennbare Probleme für das ordentliche Funktionieren der Märkte dargestellt hätte. Erst seit der Jahrtausendwende wurden diese Positionslimits aufgeweicht und durch umfangreiche Ausnahmen ausgehöhlt mit der Folge, dass Finanzspekulanten die Märkte dominieren konnten. Heute geht es um die Korrektur dieser Fehlentwicklung. Auch mit Positionslimits könnten Banken und Finanzdienstleister ihren Kunden noch verschiedenste Geschäfte anbieten nur eben nicht in einem Umfang, der das Verhältnis der Akteure an den Märkten aus dem Gleichgewicht bringt. Spekulanten in die Schranken! Oxfam fordert die Bundesregierung, die EU und die G20-Staaten auf, mit effektiven Gesetzen und starken Aufsichtsbehörden gegen Exzesse auf den Agrar-Terminmärkten sowohl präventiv als auch reaktiv vorzugehen. So könnten diese Märkte auch ihre Kernfunktionen der Absicherung und Preisfindung wieder erfüllen. Dafür sind Positionslimits, Berichtspflichten für Händler und eine Einschränkung des Handels mit fragwürdigen Finanzprodukten nötig. Auch Bürgerinnen und Bürger müssen der Nahrungsmittelspekulation nicht tatenlos zusehen. Sie können Aktionen und Kampagnen von Oxfam unterstützen, damit Banken, Versicherungen und Pensionsfonds ihr Rohstoff-Portfolio auf den Prüfstand stellen und zurückfahren. Kundinnen und Kunden von Banken, Fonds und Versicherungen sollten sich unbedingt über die mögliche Beteiligung ihrer Finanzinstitute an fragwürdigen Spekulationsgeschäften informieren, von ihren Kundenbetreuer/-innen Aufklärung über Anlagestrategien und Versicherungsrücklagen einfordern und gegebenenfalls den Wechsel zu einem anderen Anbieter prüfen. David Hachfeld, Oxfam Deutschland, Referent für Handelspolitik, www. oxfam.de 15

Verschärfte Hungerkrise

Verschärfte Hungerkrise Kasino des Hungers: Die Nahrungsmittelspekulation und ihre Folgen Armin Paasch, Referent Welthandel und Ernährung Verschärfte Hungerkrise 850 Mio. Hungernde schon vor 2008 Gründe: mangelnder Zugang zu

Mehr

[ H I N T E R G R U N D ]

[ H I N T E R G R U N D ] [ H I N T E R G R U N D ] Berlin, 25. Januar 2013 Deutsche Bank und Allianz spekulieren weiter mit Nahrungsmitteln Politik muss das Geschäft mit dem Hunger dringend regulieren! Am 19. Januar 2013 hat die

Mehr

Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie

Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie Im Rohstoffrausch: Deutsche und europäische Rohstoffstrategie Nicola Jaeger PowerShift Nicola.Jaeger@power-shift.de www.power-shift.de Warum überhaupt eine Rohstoffstrategie? Quelle: FoEE, Seri 2009: Overconsumption

Mehr

Oxfam-Hintergrundpapier Hungerroulette. Wie viel deutsche Finanzinstitute durch Nahrungsmittelspekulation einnehmen

Oxfam-Hintergrundpapier Hungerroulette. Wie viel deutsche Finanzinstitute durch Nahrungsmittelspekulation einnehmen Oxfam-Hintergrundpapier Hungerroulette Wie viel deutsche Finanzinstitute durch Nahrungsmittelspekulation einnehmen Mehr als 116 Millionen Euro haben deutsche Finanzinstitute 2012 allein durch die Verwaltung

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Position der Bundesregierung zur Spekulation mit Nahrungsmitteln

Position der Bundesregierung zur Spekulation mit Nahrungsmitteln Deutscher Bundestag Drucksache 17/8623 17. Wahlperiode 08. 02. 2012 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Wolfgang Gehrcke, Jan van Aken, weiterer Abgeordneter

Mehr

Land grabbing. Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen?

Land grabbing. Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen? Land grabbing Flächenkonkurrenz: Wer will Land zu welchem Zweck nutzen? Überblick 1. Was versteht man unter Land grabbing 2. Wer ist betroffen? 3. Wer betreibt warum Land grabbing? 4. Was sind die Folgen

Mehr

Letzte Aktualisierung: 26. April 2012

Letzte Aktualisierung: 26. April 2012 Hinweise Letzte Aktualisierung: 26. April 2012 Nachfolgend finden Sie alle zugänglich zu machenden Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären sowie die Stellungnahmen der Gesellschaft dazu. Sie können

Mehr

foodwatch-argumentationspapier zur Studie Finanzspekulation und Nahrungsmittelpreise von Prof. Hans-Heinrich Bass

foodwatch-argumentationspapier zur Studie Finanzspekulation und Nahrungsmittelpreise von Prof. Hans-Heinrich Bass foodwatch-argumentationspapier zur Studie Finanzspekulation und Nahrungsmittelpreise von Prof. Hans-Heinrich Bass Berlin, 21. November 2013. In Deutschland gibt es eine hitzige politische Debatte über

Mehr

Spekulation: Das Geschäft mit der Nahrung

Spekulation: Das Geschäft mit der Nahrung Spekulation: Das Geschäft mit der Nahrung Markus Henn Projektreferent Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung WEED Mitglied der Attac AG Finanzmärkte und Steuern Kontakt: markus.henn@weed-online.org

Mehr

Spekulation mit Nahrungsmitteln und Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern

Spekulation mit Nahrungsmitteln und Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern Spekulation mit Nahrungsmitteln und Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern Dr. Matthias Kalkuhl Zentrum für Entwicklungsforschung Universität Bonn 7. Februar 2013 Worum geht es? Beeinflusst der Handel

Mehr

Die RA Rohstoffallianz GmbH. Deutschlands Industrie auf dem Weg zurück nach vorne in den Bergbau?! www.weed-online.org

Die RA Rohstoffallianz GmbH. Deutschlands Industrie auf dem Weg zurück nach vorne in den Bergbau?! www.weed-online.org Die RA Rohstoffallianz GmbH Deutschlands Industrie auf dem Weg zurück nach vorne in den Bergbau?! www.weed-online.org Die RA Rohstoffallianz GmbH Deutschlands Industrie auf dem Weg zurück nach vorne in

Mehr

Der globale Hunger nach Rohstoffen und seine Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversität Was kann die IZ tun?

Der globale Hunger nach Rohstoffen und seine Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversität Was kann die IZ tun? Der globale Hunger nach Rohstoffen und seine Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversität Was kann die IZ tun? FATA - Lernwerkstatt 26. August 2014 Seite 1 FATA-Lernwerkstatt Rohstoffe Inhalte & Ablauf

Mehr

Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung der heimischen Landwirtschaft

Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung der heimischen Landwirtschaft Hohebucher Agrargespräch 2009: Bauern zwischen Hunger und Überfluss - Die Rolle der heimischen Landwirtschaft im Weltagrarhandel Die Rolle der Agrarpolitik zwischen Welternährungssicherung und Förderung

Mehr

Rohstoff - Das gefährlichste Geschäft der Schweiz

Rohstoff - Das gefährlichste Geschäft der Schweiz Rohstoff - Das gefährlichste Geschäft der Schweiz Urs Rybi - Erklärung von Bern (EvB) NSW/RSE 26.3.2012 Ein paar Stichworte zur Erklärung von Bern (EvB) Entwicklungspolitik mit Projektland Schweiz Zusammenhänge

Mehr

Institutionelle Investoren

Institutionelle Investoren Institutionelle Investoren Vermögen in abs. Zahlen, Anteile am Vermögen nach Regionen/Staaten in Prozent, 1980, 1990 und 2005 Vermögen in abs. Zahlen, Anteile am Vermögen nach Regionen/Staaten in Prozent,

Mehr

Meinungen zu Spekulationsgeschäften mit Nahrungsmitteln

Meinungen zu Spekulationsgeschäften mit Nahrungsmitteln Meinungen zu Spekulationsgeschäften mit Nahrungsmitteln Datenbasis: 1.001 Befragte Erhebungszeitraum: 7. und 8. November 2011 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: Foodwatch e.v.

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

Pressemitteilung. Seite 1 von 2. foodwatch e.v. brunnenstraße 181 10119 berlin fon +49 (0)30-240 476-19 fax - 26 presse@foodwatch.de www.foodwatch.

Pressemitteilung. Seite 1 von 2. foodwatch e.v. brunnenstraße 181 10119 berlin fon +49 (0)30-240 476-19 fax - 26 presse@foodwatch.de www.foodwatch. Pressemitteilung foodwatch-report: Finanzspekulanten treiben Nahrungsmittelpreise Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. verschärfen Welthungerkrise Offener Brief an Josef Ackermann Berlin, 18. Oktober 2011.

Mehr

Risiken und Faktoren der Rohstoffverfügbarkeit und deren Folgen für die Entwicklung zukünftiger Automobilantriebe

Risiken und Faktoren der Rohstoffverfügbarkeit und deren Folgen für die Entwicklung zukünftiger Automobilantriebe Risiken und Faktoren der Rohstoffverfügbarkeit und deren Folgen für die Entwicklung zukünftiger Automobilantriebe Jan-Hendrik Huckebrink Fedja Stührenberg Wieso Elektromobilität? Stichwort: Globale Erwärmung

Mehr

Entschuldung und Verschuldung der DR Kongo

Entschuldung und Verschuldung der DR Kongo Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Entschuldung und Verschuldung der DR Kongo erlassjahr.de Briefing März 2014 Überblick Situation im Kongo Durch schlechte Regierungsführung, Misswirtschaft,

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

Warum die Eindämmung der exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln in der EU zu scheitern droht und was dagegen getan werden muss.

Warum die Eindämmung der exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln in der EU zu scheitern droht und was dagegen getan werden muss. Berlin, den 5. Juni 2013 Hintergrundpapier Regeln ohne Wirkung! Warum die Eindämmung der exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln in der EU zu scheitern droht und was dagegen getan werden muss. Die exzessive

Mehr

Investment-Kurzstudie zu Rhenium. (In Kürze grosse Angebotslücke zu erwarten) Grundsätzliche Aspekte. Besondere Eigenschaften. Industrielle Nachfrage

Investment-Kurzstudie zu Rhenium. (In Kürze grosse Angebotslücke zu erwarten) Grundsätzliche Aspekte. Besondere Eigenschaften. Industrielle Nachfrage Investment-Kurzstudie zu Rhenium (In Kürze grosse Angebotslücke zu erwarten) Grundsätzliche Aspekte Rhenium ist ein strategisches Metall (es gehört nicht zur Gruppe der Seltenen Erden). Rhenium ist in

Mehr

Neue Akteure auf Agrarterminmärkten:

Neue Akteure auf Agrarterminmärkten: Neue Akteure auf Agrarterminmärkten: Chance oder Gefahr für die Ernährungssicherheit? Markus Henn Projektreferent Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung WEED Mitglied der Attac AG Finanzmärkte

Mehr

SILKROAD TRADE PROTECT 1 SICHERHEIT BESTIMMT DAS HANDELN. Neue Asset-Klasse - ROHSTOFFHANDEL

SILKROAD TRADE PROTECT 1 SICHERHEIT BESTIMMT DAS HANDELN. Neue Asset-Klasse - ROHSTOFFHANDEL Neue Asset-Klasse - ROHSTOFFHANDEL Finanzierung von Handelsgeschäften -Ein Geschäft, dass bisher nur institutionellen Investoren zugänglich war- SILKROAD TRADE PROTECT 1 SICHERHEIT BESTIMMT DAS HANDELN

Mehr

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist.

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist. Quartalsupdate Januar März 2010 für Rohstoffe (30.12.09) Kurzfassung: Das fundamentale Umfeld hat sich für Rohstoffe seit dem 2. Halbjahr 2009 verbessert. Trotzdem haben sich die Preise von Rohstoffen

Mehr

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com Facebook-Analyse von Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse tom - Fotolia.com www.aktien-strategie24.de 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Kursentwicklung... 5 3. Fundamental...

Mehr

Stadtkämmerei Referatsleitung

Stadtkämmerei Referatsleitung Telefon: 0 233-92 085 Telefax: 0 233-989 92 085 Stadtkämmerei Referatsleitung Keine Nahrungsmittelspekulation bei der Stadtsparkasse München Antrag Nr. 08-14 / A 03403 der Stadtratsfraktion DIE GRÜNEN/RL

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 15: April 2011. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 15: April 2011. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 15: April 2011 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Frauen-Männer-Studie 2009/2010 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler

Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler 2. Mitteldeutsche Nachhaltigkeitskonferenz Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler André Walther / Daniel Biegala Warum Preisabsicherungen? Produktion.de Haufe.de

Mehr

Im 4.Jahr der Krise Die aktuelle ökonomische Lage

Im 4.Jahr der Krise Die aktuelle ökonomische Lage Im 4.Jahr der Krise Die aktuelle ökonomische Lage 4.Konferenz 2012 Deutschland Entwicklung Bruttoinlandsprodukt ab 2008 101 98 95 92 2008 4.Konferenz 2012 2009 2010 2011 Deutschland Entwicklung Exportanteil

Mehr

Handel global Menschen egal? Die EU-Handelspolitik & das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP

Handel global Menschen egal? Die EU-Handelspolitik & das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP Handel global Menschen egal? Die EU-Handelspolitik & das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP Pia Eberhardt Corporate Europe Observatory (CEO) pia@corporateeurope.org Stuttgart 01. Februar

Mehr

Hedge-Fonds. Hedge-Fonds 2.150. Vermögen Vermögen in Mrd. US-Dollar. Anzahl 10.000 2.000 9.800 9.600 9.400 1.800 1.700 9.000 1.750 8.500 8.000 8.

Hedge-Fonds. Hedge-Fonds 2.150. Vermögen Vermögen in Mrd. US-Dollar. Anzahl 10.000 2.000 9.800 9.600 9.400 1.800 1.700 9.000 1.750 8.500 8.000 8. Hedge-Fonds Anzahl der Hedge-Fonds und und verwaltetes Vermögen Vermögen in absoluten in absoluten Zahlen, Zahlen, weltweit weltweit 1999 bis 1999 2009bis 2009 Anzahl 2.150 Vermögen 10.500 Anzahl Vermögen

Mehr

HFT high frequency trading Trading oder Betrug?

HFT high frequency trading Trading oder Betrug? HFT high frequency trading Trading oder Betrug? Teil 1 Inhaltsverzeichnis Was ist HFT überhaupt und wie funktioniert es?... 1 Entwicklung von HFT-Systemen und beteiligte Firmen... 3 Bedeutung des HFT...

Mehr

Unabhängiger Informationsdienst für Agrarmärkte & Management

Unabhängiger Informationsdienst für Agrarmärkte & Management Unabhängiger Informationsdienst für Agrarmärkte & Management Agrarmärkte heute und in den nächsten 10 Jahren! Konsequenzen für Betriebsleiter Konferenz Landwirtschaft 2020 Referentin Brigitte Braun-Michels

Mehr

Grundlagebericht Rohstoffe. Die Rolle der Schweiz als Welthandelsplatz

Grundlagebericht Rohstoffe. Die Rolle der Schweiz als Welthandelsplatz Grundlagebericht Rohstoffe. Die Rolle der Schweiz als Welthandelsplatz Botschafter Georges Martin Stellvertretender Staatssekretär 25. Juni 2013 Rohstoffe: 3 Kategorien Agrarrohstoffe Energierohstoffe

Mehr

Kurskorrektur an den Rohstoffmärkten wie geht der Trend weiter?

Kurskorrektur an den Rohstoffmärkten wie geht der Trend weiter? Kurskorrektur an den Rohstoffmärkten wie geht der Trend weiter? Andreas Grünewald München, 08. November 2008 Dieses Handout sowie der zugehörige Vortrag sind sorgfältig erarbeitet. Der Münchner Investment

Mehr

Die Rohstoffpolitik der Bundesregierung

Die Rohstoffpolitik der Bundesregierung Die Rohstoffpolitik der Bundesregierung Dr. Peer Hoth Abteilung Industriepolitik Mineralische Rohstoffe und Geowissenschaften www.bmwi.de Aufgabenverteilung Wirtschaft / Politik Wirtschaft: Sicherung der

Mehr

Fact-Sheet zur Nahrungsmittelspekulation

Fact-Sheet zur Nahrungsmittelspekulation Fact-Sheet zur Nahrungsmittelspekulation Die Finanzialisierung 1 der Agrarrohstoffmärkte Die Gesetzmäßigkeiten der Finanzmärkte und die Motive der Finanzakteure und Finanzinstitutionen bestimmen immer

Mehr

Institutionelle Investoren und Klimaschutz Chancen für innovatives Handeln?

Institutionelle Investoren und Klimaschutz Chancen für innovatives Handeln? Institutionelle Investoren und Klimaschutz Chancen für innovatives Handeln? Fragebogen für NRW - Stakeholder Sollten Sie den Fragebogen nicht gemeinsam mit einer/m ProjektmitarbeiterIn ausfüllen, dann

Mehr

Rohstoffe. Besonderheiten & Investitionsmöglichkeiten. Andreas Kotula

Rohstoffe. Besonderheiten & Investitionsmöglichkeiten. Andreas Kotula Rohstoffe Besonderheiten & Investitionsmöglichkeiten Andreas Kotula Agenda < Rohstoffmärkte und ihre Besonderheiten < Handelswährung < Rohstoffbörsen < Forward-Kurven < Rollvorgang < Investitionsmöglichkeiten

Mehr

Dr. Florian Grohs und Oikocredit Zwei Kompetenzführer und Pioniere nachhaltiger Geldanlagen

Dr. Florian Grohs und Oikocredit Zwei Kompetenzführer und Pioniere nachhaltiger Geldanlagen Dr. Florian Grohs und Oikocredit Zwei Kompetenzführer und Pioniere nachhaltiger Geldanlagen Name: Dr. Florian Grohs Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation: Oikocredit Deutschland Liebe Leserinnen

Mehr

Position der Bundesregierung zur Spekulation mit Nahrungsmitteln

Position der Bundesregierung zur Spekulation mit Nahrungsmitteln Deutscher Bundestag Drucksache 17/8423 17. Wahlperiode 20. 01. 2012 Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Wolfgang Gehrcke, Jan van Aken, Christine Buchholz, Sevim Dag delen, Annette Groth, Heike

Mehr

GLOBALE ROHSTOFF & ENERGIE HANDEL.

GLOBALE ROHSTOFF & ENERGIE HANDEL. GLOBALE ROHSTOFF & ENERGIE HANDEL. YALCIN COMMODITIES GLOBAL COMMODITY & ENERGY TRADING Inhalt Willkommen bei yalcom 5 Unser Handelsangebot 6 Unser Ziel 7 Unsere Dienstleistungen 8 Risiko Management 10

Mehr

Wirtschafts- und Außenpolitik für eine sichere Rohstoffversorgung Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland, Europa und den Partnerländern

Wirtschafts- und Außenpolitik für eine sichere Rohstoffversorgung Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland, Europa und den Partnerländern Deutscher Bundestag Drucksache 17/7353 17. Wahlperiode 19. 10. 2011 Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und FDP Wirtschafts- und Außenpolitik für eine sichere Rohstoffversorgung Wachstum und Arbeitsplätze

Mehr

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Compliance Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Inhaltsverzeichnis WAS BEDEUTET COMPLIANCE FÜR UNS? 2 UNSERE UNTERNEHMENSSTRATEGIE 2 WERTE UND PERSÖNLICHE

Mehr

Marketingstrategien für deutsche Unternehmen bei der Markterschließung in Kasachstan

Marketingstrategien für deutsche Unternehmen bei der Markterschließung in Kasachstan Marketingstrategien für deutsche Unternehmen bei der Markterschließung in Kasachstan 08. September 2014, Frankfurt / Main Zentralasien Ihr Partner in Zentralasien Zentralasien im Überblick (1) Kasachstan

Mehr

Wie (inter-)nationale Banken die Welt krank machen... - und was wir dagegen tun können

Wie (inter-)nationale Banken die Welt krank machen... - und was wir dagegen tun können Wie (inter-)nationale Banken die Welt krank machen... - und was wir dagegen tun können am Beispiel der (Ur-)Waldzerstörung in Indonesien Barbara Happe - Urgewald e.v. Wuppertal, 18. September 2005 Urgewald

Mehr

Finanzmärkte entmachten

Finanzmärkte entmachten Finanzmärkte entmachten Regulieren Schluss mit too big to fail : Großbanken zerschlagen Finanzmarkt TÜV Hedgefonds verbieten, Private Equity stoppen Preistreibende Spekulation mit Nahrungsmitteln stoppen

Mehr

Mit Energie Chancen nutzen. Energiemanagement mit Finanzmarktprodukten

Mit Energie Chancen nutzen. Energiemanagement mit Finanzmarktprodukten Mit Energie Chancen nutzen Energiemanagement mit Finanzmarktprodukten Chancen entdecken für Ihren Unternehmenserfolg Nutzen Sie mit uns Ihre Möglichkeiten in den Energie- und Rohstoffmärkten Die letzten

Mehr

Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie

Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie Düsseldorf, 30. Oktober 2015 Dr. Uwe Mazura Hauptgeschäftsführer Die Branche: Textilien, Bekleidung, Schuhe, Leder KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern

Mehr

Nahrungsmittelspekulation

Nahrungsmittelspekulation Nahrungsmittelspekulation Markus Henn Projektreferent Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung WEED Kontakt: markus.henn@weed-online.org Oktober 2012 Gefährdete Ernährungssicherheit: Unterernährte

Mehr

Börsengehandelte Finanzderivate

Börsengehandelte Finanzderivate Börsengehandelte Finanzderivate Bestand und Handel*, in in absoluten Zahlen, Zahlen, 1990 weltweit bis 20081990 bis 2008 Bill. US-Dollar 2.200 2.288,0 2.212,8 Handel 2.000 1.800 1.808,1 1.600 1.400 1.408,4

Mehr

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär Welthungerhilfe - 2014 Welthunger-Index nach

Mehr

EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP)

EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP) EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP) I TTIP-Verhandlungen müssen eingestellt werden Das TTIP gefährdet die EU in ökonomischer,

Mehr

Cancer Charity Support Fund. Gutes tun. Für sich und für andere.

Cancer Charity Support Fund. Gutes tun. Für sich und für andere. Cancer Charity Support Fund Gutes tun. Für sich und für andere. Investieren Sie in den Cancer Charity Support Fund. Ihre Anlage trägt dazu bei, wichtige Projekte im Kampf gegen den Krebs zu finanzieren.

Mehr

Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 6. April 2006 Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! etwa wenn es um die sichere Versorgung

Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 6. April 2006 Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! etwa wenn es um die sichere Versorgung Martin Dörmann, MdB Bundestagsrede von Martin Dörmann zur Schließung von Call-Centern der Telekom und der Privatisierung öffentlicher Unternehmen zum Antrag der Fraktion Die Linke Plenardebatte im Deutschen

Mehr

Intelligente Vermögensverwaltung nach Mass.

Intelligente Vermögensverwaltung nach Mass. Intelligente Vermögensverwaltung nach Mass. Willkommen Wer Werte schaffen will, muss Werte haben. Es freut uns, dass Sie sich für Reuss Private interessieren. Wir sind ein unternehmerisch geführter unabhängiger

Mehr

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Die EU und die einzelnen Mitglieds-Staaten bezahlen viel für die Unterstützung von ärmeren Ländern. Sie bezahlen mehr als die Hälfte des Geldes, das alle

Mehr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr 3. November 2015 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 3. November 2015, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Die nächsten Jahre werden neue

Mehr

Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer

Die Umsetzung der Verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Finanztransaktionsteuer Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer Eigenschaften, Auswirkungen, Beispiele Wien, 14 März 2013 1 Teil I: Das Verfahren der "Verstärkten Zusammenarbeit"

Mehr

Die Aurubis Kupfermail informiert Sie monatlich über die Entwicklungen am Kupfermarkt.

Die Aurubis Kupfermail informiert Sie monatlich über die Entwicklungen am Kupfermarkt. Kupfermail Nr. 124 Juni 2015 Die Aurubis Kupfermail informiert Sie monatlich über die Entwicklungen am Kupfermarkt. Im Fokus Es fällt auf, dass in der Marktberichterstattung der letzten Wochen vermehrt

Mehr

Entwicklungsfaktor Rohstoffe: BGR Projekte in der Internationalen Zusammenarbeit

Entwicklungsfaktor Rohstoffe: BGR Projekte in der Internationalen Zusammenarbeit Entwicklungsfaktor Rohstoffe: BGR Projekte in der Internationalen Zusammenarbeit NRO-Besuch, BGR 26. November 2012 Henri Pierre Gebauer SV Politikberatung Mineralische und Energie-Rohstoffe Inhalt Deutsche

Mehr

Rohstoffsicherheit durch Rohstoffpartnerschaft Interview mit Dr. Albert Rau zum deutsch-kasachischen Partnerschaftsabkommen

Rohstoffsicherheit durch Rohstoffpartnerschaft Interview mit Dr. Albert Rau zum deutsch-kasachischen Partnerschaftsabkommen Rohstoffsicherheit durch Rohstoffpartnerschaft Interview mit Dr. Albert Rau zum deutsch-kasachischen Partnerschaftsabkommen Kasachstan ist eines der rohstoffreichsten Länder der Erde. Es verfügt über große

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Bundesamt für Landwirtschaft BLW Alpenkonvention: Plattform Landwirtschaft Ein Diskussionsbeitrag seitens Schweiz zum Thema Ernährungssouveränität

Mehr

Grüne Rohstoffpolitik

Grüne Rohstoffpolitik Quelle: Caro Geilert Grüne Rohstoffpolitik Innovation statt Verteilungskampf UNS GEHT S UMS GANZE www.gruene-bundestag.de Grüne Rohstoffpolitik ist Innovationspolitik. Sie setzt auf die Entwicklung modernster

Mehr

Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet

Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet Wir bitten Sie zu beachten, dass es sich bei dieser Depotanalyse nur um ein fiktives Beispiel handelt, aus dem keine echten Empfehlungen abgeleitet werden können. 35! 30! 25! 20! 15! 10! 5! 0! Aktienfonds!

Mehr

Wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung sichern

Wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung sichern Wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung sichern Ergebnisse einer Unternehmensbefragung rheinland-pfälzischer Industrie- und Handelskammern Damoklesschwert Rohstoff- und Energiepreise Volatile und steigende

Mehr

Wie viele Unternehmen sind in Schwaben von der Einführung der Rente mit 63 betroffen?

Wie viele Unternehmen sind in Schwaben von der Einführung der Rente mit 63 betroffen? Abschlagsfreie Rente mit 63 Was bedeutet das für die Unternehmen? Standort & Monitoring Die abschlagsfreie Rente mit 63 wird von vielen als Wahlgeschenk der großen Koalition bezeichnet. Wer 45 hre in die

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading Grundlagen und Allgemeines zu CFDs Der CFD-Handel im Überblick CFDs (Contracts for Difference) sind mittlerweile aus der Börsenwelt

Mehr

Für eine demokratische und global gerechte

Für eine demokratische und global gerechte Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik Handlungsempfehlungen deutscher Nichtregierungs organisationen an Bundesregierung und Bundestag Für Produkte Made in Germany kommen Rohstoffe

Mehr

SWS Energie GmbH Seite 1

SWS Energie GmbH Seite 1 Seite 1 Die Börse als Preisbarometer für die Handelsware Strom Seite 2 Einstieg: Energiepreise Na warte! Seite 3 Themen 1. Übersicht über die Beschaffungsmärkte Strom 2. Vorstellung Strombörse Deutschland

Mehr

Nachhaltigkeits-Check

Nachhaltigkeits-Check Nachhaltigkeits-Check Name: AXA WF - Framlington Eurozone RI A (thes.) EUR ISIN: LU0545089723 WKN: A1C6D9 Emittent: AXA Funds Managment S.A. Die AXA ist ein französisches Versicherungsunternehmen mit Hauptsitz

Mehr

10 Fragen, die Sie sich vor der Geldanlage stellen sollten

10 Fragen, die Sie sich vor der Geldanlage stellen sollten 10 Fragen, die Sie sich vor der Geldanlage stellen sollten Inhalt 1. Was bedeutet mir Geld?...2 2. Welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Werte und Ansprüche habe ich generell?...2 3. Welche Rendite

Mehr

Das Youth Future Manifest

Das Youth Future Manifest Das Youth Future Manifest 1. Fassung, 18. September 2010 Präambel In den vergangenen drei Tagen haben wir, 120 Jugendliche aus Ländern aller Kontinente, uns mit dem Zustand unserer Welt befasst und erkannt,

Mehr

2. Wirtschaft und Güterverkehrspolitik als Determinanten des Schweizer Logistikmarktes

2. Wirtschaft und Güterverkehrspolitik als Determinanten des Schweizer Logistikmarktes 2. Wirtschaft und Güterverkehrspolitik als Determinanten des Schweizer Logistikmarktes Die wichtigsten Fakten im Überblick Die Schweiz zählt mit einem Bruttoinlandprodukt von rund 550 Mrd. CHF (bei einer

Mehr

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest Chris Schmidt - istockphoto Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest 03.12.2015 1. Wirtschaft und Handel 2. Investitionen 3. Perspektiven 4. Zukunftsbranchen 5. Freihandel 2 Wirtschaft

Mehr

Aktien: Deutsche Konzerne wieder deutsch

Aktien: Deutsche Konzerne wieder deutsch Aktien: Deutsche Konzerne wieder deutsch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. den Anteil deutscher Aktionäre an den DAX-Unternehmen ermitteln. 2. die in diesem Zusammenhang zu beobachtenden

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Morningstar Deutschland ETF Umfrage. Juli 2011

Morningstar Deutschland ETF Umfrage. Juli 2011 Morningstar Deutschland ETF Umfrage Juli 2011 Trotz größerer Transparenz und verbesserter Absicherung von Swap-basierten ETFs bevorzugen Investoren die physische Replikation. An unserer ersten Morningstar

Mehr

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Universität Hamburg, WS 2012/2013 von Rechtsanwalt Dr. Ingo Janert Dr. Ingo Janert, 2012 1. Bedeutung und rechtliche Grundlagen des Investmentrechts a. Investmentfonds

Mehr

Emittent: Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH

Emittent: Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH Nachhaltigkeits-Check Name: DWS German Small/Mid Cap ISIN: DE0005152409 Emittent: Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH Wertpapierart / Anlageart Investmentfonds, EUR, Aktienfonds, ausschüttend,

Mehr

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe

Stand: 14 07 2011. nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe Stand: 14 07 2011 IAuf auden nformationen s dem BundesfinaPunkt. nzministerium. BankenaBgaBe ausgabe 03 2010 AUSGANGSPUNKT Die Finanzmärkte Lebensadern moderner Volkswirtschaften Die Krise der internationalen

Mehr

Unternehmerische Initiative fördern

Unternehmerische Initiative fördern Unternehmerische Initiative fördern Mehr als Finanzierung: die DEG im Überblick Mehrwert schaffen für Entwicklung Die DEG, ein Tochterunternehmen der KfW, finanziert Investitionen privater Unternehmen

Mehr

Der Markt regelt sich selbst, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa.

Der Markt regelt sich selbst, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. Der Markt regelt sich selbst, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. 7. Juni Europawahl Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Europawahl am 7. Juni ist eine Richtungsentscheidung. Es geht um die

Mehr

Präsenzübungen. Modul Marketing. Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3. a) Ordnungsübung Internationales Marketing

Präsenzübungen. Modul Marketing. Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3. a) Ordnungsübung Internationales Marketing Präsenzübungen Modul Marketing Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3 a) Ordnungsübung Internationales Marketing Bringen Sie die Sätze in die richtige Reihenfolge. falsch richtig Dies heißt, sie stehen

Mehr

Deutschland-Check Nr. 32

Deutschland-Check Nr. 32 Umsetzung und Folgen der Energiewende Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 14. September 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. TEIL 1: Was Sie wissen müssen 19. VORWORT 15 Noch ein Wort unter uns 17

INHALTSVERZEICHNIS. TEIL 1: Was Sie wissen müssen 19. VORWORT 15 Noch ein Wort unter uns 17 INHALTSVERZEICHNIS VORWORT 15 Noch ein Wort unter uns 17 TEIL 1: Was Sie wissen müssen 19 DER CRASH KOMMT 20 Die Krise ist da! 20 Das müssen Sie über die Inflation wissen! 27 Beispiel: Schleichende Inflation

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche

Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche Das Nachhaltigkeitsverständnis der deutschen Chemie-Branche Im Jahr 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben. Sie alle streben

Mehr

Das Problem Jahr addiert kumuliert

Das Problem Jahr addiert kumuliert Das Problem Viele Anleger haben ein mentales Problem damit, Aktien oder Fonds, die den Erwartungen nicht gerecht geworden sind, nach einer Verlustphase zu verkaufen, um sich nun neu und besser zu positionieren.

Mehr

Vermögensverwalter raten: So sollen Anleger auf den niedrigen Ölpreis reagieren

Vermögensverwalter raten: So sollen Anleger auf den niedrigen Ölpreis reagieren Vermögensverwalter raten: So sollen Anleger auf den niedrigen Ölpreis reagieren Von Öl-Titeln bis hin zu ökologischen Investments: Welche Geldanlage sich angesichts historisch niedriger Ölpreise lohnen,

Mehr

Energie & Bergbau: Aktuelle Entwicklungen im afrikanischen Rohstoff-Sektor

Energie & Bergbau: Aktuelle Entwicklungen im afrikanischen Rohstoff-Sektor Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt 17. Oktober 2012 Energie & Bergbau: Aktuelle Entwicklungen im afrikanischen Rohstoff-Sektor Walter Englert Stellv. Geschäftsführer und Leiter Energie Afrika-Verein

Mehr

Lebensmittel (Rohstoffe) als Spielball von Börsenspekulanten???

Lebensmittel (Rohstoffe) als Spielball von Börsenspekulanten??? Lebensmittel (Rohstoffe) als Spielball von Börsenspekulanten??? Franz Hartlieb Hasenbichler Asset Management, Mariahilferstrasse 1c, 1060 Wien Tel: +43-1-587 3344 Fax: +43-1-587 3249 office@hasenbichler.com

Mehr

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS P. Danejko, D. Kruk, E. Rakowa, I. Totschizkaja, A. Tschubrik, G. Schimanowitsch EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS Summary Eine Analyse der marktwirtschaftlichen

Mehr

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Wie kann die österreichische Industriepolitik ressourceneffizientes Wirtschaften aktiv mitgestalten? Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Outline Betroffenheit der Industrie

Mehr

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen?

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Statement Dr. Rolf Kroker Leiter Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Die Befürworter einer Finanztransaktionssteuer versprechen

Mehr

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens Informationen zu TTIP Aufbau der Präsentation I. Darum geht es bei TTIP II. Das haben wir alle von TTIP III. Darum ist TTIP für Deutschland wichtig

Mehr