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1 1 von : Februar 2013» Drucken PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG Was Ihnen der Vertreter nicht sagt von Thomas Schmitt Ob Zinsen, Beiträge oder Kosten viele Informationen über private Krankenversicherungen erhalten Verbraucher gar nicht. Manches hält die Regierung geheim, anderes interessiert sie nicht. Die zehn Geheimnisse der PKV , 10:24 Uhr Der Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg (Linke) stellte der Regierung 28 Fragen zur privaten Krankenversicherung (PKV). Die Antworten sind dürftig. Fotoquelle: Weinberg Düsseldorf. Der Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg (Linke) ist alarmiert. Er erhält viele Briefe und s von älteren Privatpatienten, die sich ihre private Krankenversicherung (PKV) nicht mehr leisten können. Viele Wechsler können nicht mehr zurück und klagen nun, sie seien sich der Tragweite ihrer Entscheidung nicht bewusst gewesen. Genauso wie die Kunden weiß auch der Gesundheitsexperte zu wenig über die PKV, in der rund neun Millionen Deutsche voll krankenversichert sind, darunter viele Beamte und gut verdienende Angestellte. Die Masse der Deutschen, rund 70 Millionen, ist hingegen gesetzlich versichert bei den Krankenkassen. Weinberg stellte der Regierung 28 Fragen, um wichtige Wissenslücken zu schließen. Schließlich seien

2 2 von :30 steigende Beiträge, sinkende Zinsen und die stetig steigenden Kosten im Gesundheitswesen große Herausforderungen für die Branche. Doch die Antworten der Regierung haben ihn ernüchtert: Die Bundesregierung schützt die PKV, wo sie nur kann, urteilt er. Der Grund für das harsche Urteil: Auf einen Teil seiner Fragen hat die Regierung nur recht allgemein geantwortet. In anderen Bereichen weiß die Regierung überraschend wenig oder gar nicht Bescheid. Bei einem Teil der Fragen verweigerte sie sogar schlicht die Auskunft. KOSTENLOSER NEWSLETTER Die besten Jobangebote für Finanzprofis Wir recherchieren für Sie in über 40 Zeitungen, Stellenbörsen und mehr als Firmenhomepages - und schicken Ihnen alle Angebote zu, die Ihrem Profil entsprechen! Der Grund für die Datenverweigerung: Die angefragten Informationen gebe es zwar zum Teil, doch sie müssten geheim gehalten werden. Meist führt die Regierung als Begründung dafür die Konkurrenzsituation unter den privaten Versicherern an. Dafür gibt es zwar eine gesetzliche Grundlage, den Paragraphen 84 des VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz). Doch das ist eine Regel, die Weinberg für fragwürdig hält und die geändert werden sollte, zumal ein Teil der angeblich geheimen Informationen ohnehin in der Branche kursiert. Auch andere Branchenexperten wie Manfred Poweleit beklagen regelmäßig die Datenverweigerer in der PKV-Branche. So beteiligten sich am letzten Rating seines Map-Report nur 17 der 48 privaten Krankenversicherer, also weniger als die Hälfte der Anbieter. Immerhin kamen zwei Krankenversicherer hinzu, die sich bisher nicht an seinem Rating beteiligt hatten. Alle Analysten in der Branche haben das Problem, dass die Versicherer nicht besonders auskunftsfreudig sind, ein verlässlicher Marktüberblick also schwierig ist. Und wenn sie sich doch Experten öffnen, verlangen sie oft, dass brisante Informationen geheim bleiben. Die Beitragsspirale in der PKV Rechenspiele Die Beitragssteigerung in der PKV ist umstritten. Das Problem: Es gibt keine verlässlichen Zahlen der Branche. Ein Überblick über verschiedene Berechnungen von Experten. Mittelwerte Tendenz Männer Frauen 2001 bis 2012: Beitragssteigerung laut Map-Report 2006 bis 2011: Beitragsanstieg laut Assekurata 2006 bis 2010: Prämie je Vollversicherter 2001 bis 2005: Prämie je Vollversicherter 1996 bis 2004: Prämie je Vollversicherter Die Inflationsraten: 1989 bis 2011 Auch wenn die Reaktion der Bundesregierung auf die Fragen von Weinberg unbefriedigend ist, so zeigen die Antworten dennoch, wo es hakt. Denn die Regierung offenbart durch ihr Schweigen, was die Branche nicht preisgeben möchte und Privatpatienten lieber nicht wissen sollten. Es geht dabei in den meisten Fällen um Informationen, die es Kunden und auch Beratern erleichtern würde, die Angebote der privaten Krankenversicherer besser zu vergleichen und zu beurteilen. Die zehn Geheimnisse der PKV und was dahinter steckt. Wer zu wenig Zinsen erwirtschaftet Die private Krankenversicherung leidet genauso wie die Lebensversicherung unter den sinkenden Zinsen, allerdings wirkt der Zinsrückgang hier anders. In der PKV zahlen die Versicherten Prämien, von denen ein Teil am Kapitalmarkt angelegt wird. So wird ein Kapitalstock aufgebaut, der im Alter dafür eingesetzt werden soll, das Prämienniveau erträglich zu halten.

3 3 von :30 Diese Altersrückstellungen wurden bisher jahrzehntelang fast durchweg in der Branche mit dem Zinssatz von 3,5 Prozent verzinst. Auch in den vergangenen Jahren ist es den meisten Unternehmen zumindest im mehrjährigen Durchschnitt noch gelungen, diese Rendite zu erwirtschaften. Doch angesichts des Zinsverfalls hat die Branche immer mehr Schwierigkeiten, den zugesagten Rechnungszins zu erwirtschaften. Der PKV-Rechnungszins: Bedeutung, Entwicklung und Streit Spekulationen Im Zuge der Finanzkrise ist schon öfter über eine Absenkung des Rechnungszinses in der PKV spekuliert worden. Der Grund: Die privaten Krankenversicherer verzinsen ihre Altersrückstellungen mit 3,5 Prozent. Die Rendite für Bundesanleihen liegt deutlich darunter. Das Prinzip der drei Säulen Alterungsrückstellungen Überzins Zuschlag Entwicklung des Rechnungszinses Widerstand der PKV Vorstoß der Allianz Eingeständnis der PKV Schafft ein Unternehmen die Marke jedoch nicht mehr, wirkt im Gegensatz zur Lebensversicherung ein verhängnisvoller Mechanismus: Wenn die Verzinsung der Beiträge herabgesenkt wird, muss die Prämie im Gegenzug steigen. Auf die ohnehin fällige Steigerungsrate aufgrund der Kostensteigerung im Gesundheitswesen käme dieser Effekt noch obendrauf. Deshalb versuchen die Versicherer, solch einen Schritt so lange wie möglich hinaus zu zögern. Oder wenn es doch unvermeidlich geworden ist, dann reden sie nicht darüber. Interessant ist, wie sich aus der Antwort der Regierung ergibt: 13 der 48 PKV-Unternehmen haben bereits 2011 den geltenden Rechnungszins von 3,5 Prozent nicht erreicht. Sechs davon bieten Vollversicherungen an, sieben nur Zusatzversicherungen. SYSTEMSTREIT Die PKV wird selbst zum Patienten Der Dauerbeschuss von SPD, Grünen und der Linke gegen die Privaten wirkt. Statt 3,5 Prozent schlagen nun manche Versicherer bloß noch 3,0 Prozent Zinsen auf die Altersrückstellungen. Dies gilt für die Altkunden. Für Kunden, die nun neu geworben werden, sieht die Situation noch ein wenig schlechter aus. Manche Unternehmen kalkulieren hier bereits mit Werten von 2,5 Prozent, viele mit 2,75 Prozent so wie es die Versicherungsmathematiker der Branche empfohlen haben. Fazit: Beim wichtigen Rechnungszins ist ein buntes Durcheinander entstanden. Mit der Folge: Keiner blickt mehr durch, welcher Versicherer seine Altersrückstellungen mit welchem Satz berechnet. Für Privatpatienten ist es jedoch enorm wichtig, dies zu wissen. Schließlich geht es um die Frage: Wie viel Geld steht denn im Alter für die Dämpfung des Beitragsanstiegs zur Verfügung? Je höher die Rückstellungen verzinst werden, um so mehr Kapital kann sich ansammeln. Warum die Prämien in der PKV steigen müssen Das Problem Die PKV verfügt weit über 150 Milliarden Euro an Alterungsrückstellungen. Mit dem Geld soll der Beitragsanstieg im Alter gedämpft werden. Die Summe entspreche etwa Euro je Versicherten und deckt nach Berechnung der AOK-Studie nur rund 600 Euro Mehrausgaben pro Jahr je Versicherten ab für Senioren ab dem 65. Lebensjahr. Die These der PKV-Gegner Der Konter des PKV-Verbandes

4 4 von :30 Die Gründe für steigende PKV-Prämien Medizinischer Fortschritt Unterschätzte Lebenserwartung Geringere Kapitalmarktzinsen Entgangene Zinsen Bisher war die Höhe des Rechnungszinses kein Problem, weil die Branche grundsätzlich mit 3,5 Prozent rechnete. Seit dies nicht mehr der Fall ist, wird der Rechnungszins zum Wettbewerbsfaktor, den Kunden und vor allem auch Analysten kennen sollten. Sonst kann kein vernünftiges Urteil über einen Versicherer und dessen Tarife gefällt werden. Wer die Beiträge stark erhöhen muss Die Beiträge in der PKV steigen im Laufe der Jahre relativ stark. Wichtige Gründe für immer wieder feststellbare Anpassungen sind die Kostensteigerung im Gesundheitswesen oder auch hohe Ausgaben für Leistungen an Kranke. Beitragserhöhungen sind zudem die Kehrseite sinkender Zinsen für Altersrückstellungen. Da der Beitrag im Alter niedrig sein soll, muss die Prämie steigen, wenn der Versicherer weniger Zinsen erwirtschaften kann. Die Beitragsspirale in der GKV Die letzten fünf Jahre: 2008 bis 2012 Schnitt über fünf Jahre: 3,27 Prozent GKV-Höchstbeiträge: Veränderung zum Vorjahr und absolut 2012: Beitragssteigerung: 3,03%; Höchster Beitrag: 592,88 Euro 2011: Beitragssteigerung: 2,99%; Höchster Beitrag: 575,44 Euro 2010: Beitragssteigerung: -1,91%; Höchster Beitrag: 558,75 Euro 2009: Beitragssteigerung: 6,20%; Höchster Beitrag: 569,63 Euro 2008: Beitragssteigerung: 6,03%; Höchster Beitrag: 536,4 Euro 2003 bis bis bis bis bis bis bis 1977 Um welche Beträge es allein beim Thema Rechnungszins annähernd geht, zeigt ein Beispiel der Aktuare für den Branchenprimus Debeka. Wenn bei der Debeka der Rechnungszins von 3,5 auf 3,0 Prozent gesenkt würde, hätte dies für einen 30 Jahre alten Privatpatienten Beitragssteigerungen von 3,7 bis 7 Prozent zur Folge. Jüngere Versicherer seien grundsätzlich stärker betroffen als ältere, glaubt auch die Bundesregierung. Insgesamt sieben Unternehmen hat die Finanzaufsicht Bafin bereits zu einer neuen Kalkulation gezwungen. Das heißt: Der generelle Rechnungszins von 3,5 Prozent ist nicht nur bei Neukunden, sondern auch bei Altkunden schon gefallen. Bis zu Versicherte könnten davon betroffen sein, schätzt die Regierung. Die Folge für diese Privatpatienten: Ihre Beiträge dürften steigen, wissen sie aber auch warum? TRICKS IN DER PKV So überlisten Versicherer ihre Kunden Hinhalten, Verschleiern, Zulangen: In der privaten Krankenversicherung ist der Kunde oft der Dumme. Er zahlt mehr, ohne es zu merken. Und wenn er die Prämie drücken möchte, blocken ihn die Versicherer auch noch ab. Im Gegensatz zur Lebensversicherung existiere in der Krankenversicherung kein Garantiezins, stellt Weinberg fest: Umso wichtiger wäre es, wenn die Kunden die Namen der Gesellschaften kennen dürften, die nur niedrige Zinsen erwirtschaften.

5 5 von :30 Dies dürfe aber gemäß 84 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) nicht mitgeteilt werden, urteilt die Regierung in mehreren Antworten auf die Weinberg-Anfrage. Unseres Erachtens wäre hier eine Änderung zu prüfen, die aber von der Bundesregierung implizit abgelehnt wird. Tipps für preissensible PKV-Kunden Nicht nur ans Geld denken Die Motivation, Geld einzusparen, sollte bei der Entscheidung für eine private Krankenversicherung (PKV) nicht die Hauptrolle spielen. Quelle: Franke & Bornberg Auf die Leistungen achten Beratung schriftlich festhalten Auf Einschränkungen achten Wirkungen durchdringen Alternativen beachten Option wählen Wechsel prüfen Weinbergs Fazit: Die Zinsen sinken, die Beiträge steigen. Das gilt für alle Versicherungen. Aber es gibt Unterschiede zwischen den Unternehmen. Die Versicherten sollen dies aber nicht erfahren. Von Transparenz als Grundbedingung für einen fairen Wettbewerb, der angeblich im PKV-Markt herrscht, ist da nichts zu sehen. Wer am meisten Geld verpulvert Wie viel Geld die privaten Krankenversicherer für die Verwaltung ausgeben, ist höchst unterschiedlich. Das zeigen schon die Quoten, die von der Branche selbst oder von Analysten genannt werden. Allerdings ist das Niveau der Verwaltungskosten, die Berechnungsmethode sowie die mögliche Höhe zwischen Krankenkassen und Versicherern sehr umstritten. Wer beim Wechsel in die GKV hilft Die Helfer Anwälte, Rentenberater oder Mitarbeiter von Krankenkassen kennen sich im Sozialrecht am besten aus, wenn Privatpatienten von der privaten Krankenversicherung (PKV) zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) möchten. Auch Verbraucherschützer leisten Hilfestellung. Anwalt.de Anwaltsuche Anwaltsverein Anwalt-Suchservice Ombudsmann Bund der Versicherten Krankenkassen Verbraucherzentralen So stellte die Debeka jüngst aufgrund eigener Berechnungen fest: Die privaten Krankenversicherungen (PKV) in Deutschland arbeiten deutlich kostengünstiger als die gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Während 2011 der Durchschnitt der Verwaltungskosten je Versichertem in der GKV pro Jahr bei 134 Euro gelegen habe, komme der größte Krankenversicherer bei seien Privatversicherten dagegen auf einen Wert von nur 13,49 Euro je Mitglied. Das hört sich gut an, sagt aber wenig über den Rest der Branche. Denn: Die Debeka arbeitet besonders sparsam in der Branche, außerdem hat der Versicherer einen angestellten Außendienst auch das ist ungewöhnlich und eine Ausnahme in der Branche. Schließlich ist die Debeka dafür bekannt, dass ihre Provisionen deutlich unter dem Branchenschnitt der PKV liegen.

6 6 von :30 Das Problem liegt woanders: in der Intransparenz der Daten. Die Regierung könnte dafür sorgen, dass die Branche vergleichbare und belastbare Daten zu ihren Verwaltungskosten vorlegt. Doch dies ist nicht gewollt, wie die Antwort auf die Weinberg-Anfrage zeigt. Auch hier werden mit einem Verweis auf die Verschwiegenheitspflicht im VAG weitere Informationen abgeblockt. Fazit: Es gibt sie also, die Zusatzinformationen. Doch der Zugang dazu soll Kunden, Vermittlern und Analysten entweder verwehrt oder erschwert werden. Wer Vermittler reich macht Die Provisionen in der PKV sind seit langem ein heißes Thema, nicht zuletzt seit der Pleite des Finanzvertriebs MEG, dem Unternehmen des Versicherungsverkäufers Mehmet Göker. Der begnadete Antreiber, der heute von der Türkei aus operiert, hat wie kein zweiter Vermittler die Gier der privaten Krankenversicherer nach neuen Kunden ausgenutzt und die Provisionen für Vermittlungen enorm in die Höhe getrieben. Was Verkäufer in der Finanzbranche verdienen Rangliste Die folgenden Euro-Beträge für verschiedene Produkte von Versicherungen, Banken, Bausparkassen und Fonds wurden anhand üblicher Provisionssätze und marktgängiger Anlagesummen berechnet. Die Rangliste liefert einen Anhaltspunkt über die Bedeutung der jeweiligen Provisionsart für Vermittler. Quelle: Vermittler, Finanzunternehmen, eigene Berechnungen Platz 10 Platz 9 Platz 8 Platz 7 Platz 6 Platz 5 Platz 4 Platz 3 Platz 2 Platz 1 Mit der Pleite der MEG im Jahre 2009 setzte hier ein Nachdenken ein, sowohl in der Branche wie in der Politik. Es führte dazu, dass die Branche bei der Regierung indirekt auf eine Deckelung der Provisionen für Vermittler drängte. Das wurde schließlich auch umgesetzt, wenngleich böse Zungen in der Branche behaupten, dass die neue Obergrenze bei den Provisionen nicht eingehalten wird. Grundsätzlich dürfen Vermittler nun nicht mehr als neun Monatsbeiträge des Kunden erhalten, wenn sie einen PKV-Vertrag vermitteln. Früher waren es angeblich teilweise doppelt so viel. Doch auch bei neun Monatsbeiträgen geht es noch um viel Geld: Rund Euro für einen durchschnittlichen PKV-Vertrag erhält ein Vermittler.

7 7 von :30 VERSICHERUNGSVERTRETER MEHMET GÖKER Seine Häuser, seine Autos, seine Vorbilder Wer ist Mehmet Göker? Ein Mann, der es in jungen Jahren schaffte, einen riesigen Versicherungsvertrieb aufzubauen. Sein Unternehmen MEG wurde 2009 insolvent, doch Göker überstand die Pleite. Er ist wieder da und schart seine Anhänger um sich. Ganz nach seinem Motto, das er in Facebook verbreitet: "Ob privat oder beruflich: Die Tugenden, die mich mein leben lang begleiten, sind Mut - Zielstrebigkeit - Ordnung - Fleiß - Disziplin - Risikobereitschaft. Und ich höre immer auf mein Herz - denn das hat mich noch nie im Stich gelassen!" Fotoquelle: Sternfilm / Turbine Medien Ein großes Problem in der Branche ist dabei, dass die privaten Krankenversicherer sich gegenseitig die Kunden abwerben ein gefundenes Fressen für Vermittler, denn jedes Mal ist dann auch wieder eine Provision fällig. Wie aus den wenigen verfügbaren Daten des PKV-Verbandes hervorgeht, entfallen rund die Hälfte der Neuzugänge auf solche Wechsel. Kein Wunder also, dass manche Vermittler ihre Ex-Kunden nach einem oder zwei Jahren wieder abtelefonieren und Daten von Interessenten heiß gehandelt werden. Denn eine gute Adresse ist für den Vermittler oft schon die Hälfte der Provision. Wie viel die einzelnen Anbieter letztlich für Verwaltung und Provisionen ausgeben, ist schwer zu sagen. Die Regierung beruft sich hier wieder auf ihre Verschwiegenheitspflicht. Das überrascht, weil die Versicherer ja regelmäßig Bilanzen veröffentlichen. So verdiente Mehmet Göker mit Provisionen Millionen Der Insolvenzbericht Bericht zur ersten Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren MEG AG Amtsgericht Kassel Az. 661 IN 381/09 vorgelegt vom Insolvenzverwalter Dr. Fritz Westhelle Rechtsanwalt Fachanwalt für Insolvenz- und Arbeitsrecht

8 8 von :30 Quelle: Insolvenzbericht Im Alter von 24 Jahren ging alles los So verdiente Göker sein erstes Geld Umsatz und Gewinn sind zunächst noch mager Anfangs waren die Kosten niedrig Nach zwei Jahren vergrößerte er MEG MEG kauft den ersten Ferrari MEG bindet die Verkäufer stärker an sich Als Aktiengesellschaft hebt MEG 2006 ab MEG erhält extrem hohe Provisionen Staatsanwälte ermitteln wegen Scheinselbstständigkeit Geldstrafe für Göker Azubis verdienen nur, wenn sie verkaufen Versicherer zahlen satte Vorschüsse So entwickeln sich Umsatz und Gewinn bis August 2009 Göker braucht Geld Göker schmeißt hin MEG wird für einen Euro verkauft MEG ist zahlungsunfähig Klar ist damit bisher nur, dass die Spanne in diesem Bereich sehr groß ist. Für Kunden wäre es wichtig zu wissen, wer vergleichsweise viel für Verwaltung und Provisionen ausgibt und wer sparsam haushaltet. Harald Weinberg folgert aus den spärlichen Angaben der Regierung und der Branche: Wer nicht will, dass erhebliche Teile seines Beitrags in die Verwaltung und an die Vermittler fließen, der sollte sich lieber gesetzlich krankenversichern. Die Bundesregierung will den Versicherten nicht mitteilen, wie hoch die Nebenkosten bei den einzelnen Gesellschaften sind, obwohl es erhebliche Unterschiede gibt. Wie viele Privatpatienten verarmen Es gibt erst wenige Informationen über die neun Millionen PKV-Versicherten. Eine Auswertung der Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 zeigt, dass es sich bei den Privatpatienten um eine sehr heterogene Gruppe handelt. So heißt es in einem Bericht des Wissenschaftlichen Institutes der PKV. Nur die Hälfte aller Privatversicherten gehört danach zu den Erwerbstätigen. Die Beamten bilden zwar die größte Personengruppe, aber ihr Anteil am gesamten PKV-Kollektiv beträgt lediglich 25 Prozent. Rund elf Prozent der Privatversicherten seien Arbeitnehmer. Interessant ist dies: Nur 20 Prozent aller PKV-Versicherten hatten im Jahr 2008 Einnahmen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (4.012,50 Euro pro Monat). Damit könne widerlegt werden, dass in der PKV hauptsächlich Personen mit hohen Einkommen versichert sind, urteilen die Autoren. Die Zahlen bestätigen

9 9 von :30 allerdings auch die Argumentation der Kritiker. Denn bei vergleichsweise niedrigem Einkommen erhöht sich das Risiko, dass PKV-Versicherte sich ihre Prämien im Alter nicht mehr leisten können. Zurück in die gesetzliche Krankenversicherung Bedingungen des Gesetzgebers Ob es älteren Semestern gelingt, zurück in das gesetzliche System zu kommen, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab, unter anderem Berufsstatus, Einkommen und Alter. Der Gesetzgeber hat etliche Bedingungen formuliert, um generelle und schnelle Wechsel zu verhindern. Angestellte Falle für Angestellte Selbstständige Berufsanfänger Arbeitslose Über 55-Jährige Ähnliche PKV-Angebote Nachteile für Wechsler Kein Wunder also, wenn immer mehr ältere PKV-Versicherte Angst vor zu hohen Prämien im Alter haben, wie es auch Weinberg berichtet. Die Bundesregierung sehe keinen Änderungsbedarf an diesem System, könne aber auch nicht mit irgendwelchen Daten zeigen, dass es funktioniert, kritisiert Weinberg. Die Regierung gibt an, sie besitze keine Erkenntnisse über durchschnittliche Beitragshöhen abhängig vom Alter der Versicherten. Hier verweis die Regierung auf eine fast 17 Jahre alte Bundestagsdrucksache, hebt Weinberg hervor. Zudem weiß die Regierung nicht, wie hoch das durchschnittliche Netto-Einkommen der Ruheständler in der PKV ist und welchen Anteil die Krankenversicherungsbeiträge an deren Einkommen ausmachen. Vertuschen und verleugnen ist hier das Prinzip, schimpft Weinberg.

10 10 von :30 KRANKENVERSICHERUNG Wer die PKV krank macht Mehmet Göker (Verkäufer): Ein Versicherungsvertreter blamiert die PKV Der Film "Versicherungsvertreter" hat das Image der Privaten Krankenversicherung in Deutschland ruiniert. Der Filmemacher Klaus Stern drehte das Dokumentarstück. Er sagt über den Verkäufer von privaten Krankenversicherungen, Mehmet Göker: "Er schreit und übt Druck aus, um seine Leute gefügig zu machen. Das Prinzip Mehmet ist Einschüchterung. Manche sagen, es war eine Sekte. Ohne den Führer hätte es den Laden nicht gegeben. Und irgendwann wollte er den größten Finanzvertrieb der Welt haben, wie er im Film sagt. Anscheinend geht so was nicht mit Ringelpiez. Sie meinen auch den Druck, den Versicherungen immer mehr Abschlüsse zu liefern, um mehr Provision zu kassieren. Stern: Bei MEG haben sicher einige gute Verkäufer gearbeitet. Aber es gehört auch die andere Seite dazu, die Versicherungsfirmen als Auftraggeber. Die haben den Stoff, also die enormen Provisionen geliefert. Das wirft für die Branche Fragen auf. Selbstkritik bei den Versicherungen habe ich aber noch nicht gehört. Bezeichnend: Keine Versicherung wollte vor die Kamera." Die Firma MEG ist 2009 pleite gegangen. Göker und die MEG lösten Änderungen am Provisionssystem in der Branche aus. Der begnadete Verkäufer gilt vielen nun als schwarzes Schaf der Branche. Er selbst sieht weiter Chancen im Verkauf von privaten Krankenversicherungen. Dafür braucht er Leute, die ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und vor allem einen Wunsch haben: schnell reich zu werden. "Vier Jahre braucht ein Verkäufer, um an meiner Seite Millionär zu werden", ist einer der Sprüche, durch die er bekannt wurde. Weder Bundesregierung noch die Private Krankenversicherung hätten Daten darüber, ob sich Ruheständler die Privatversicherung noch leisten können oder ob sie zum Sozialamt müssen. Aber beide sagten, es gäbe kein grundsätzliches Problem. Wie stark die Beiträge im Alter steigen Die PKV stellt zwar regelmäßig heraus, dass sie über ein hohes Niveau an Altersrückstellungen verfügt. Und auch, dass dies den Beitrag im Alter vermutlich dämpft. So stellte der Verbandschef der PKV, Reinhold Schulte, jüngst im Interview mit dem Spiegel fest: Unsere mehr als 170 Milliarden Euro an Alterungsrückstellungen führen dazu, dass ab etwa 65 oder 70 Jahren die Beiträge nicht mehr mit dem Alter steigen, sondern oft sogar sinken. Umdeckung in der privaten Krankenversicherung (PKV) Begriff Umdeckungen sind in der Versicherungsbranche verpönt. Es geht um die Auflösung eines Vertrages und den Abschluss eines

11 11 von :30 neuen Vertrages im eigenen Kundenstamm, wobei sich der Versicherungsschutz nicht wesentlich ändert. Bei Vermittlern sind solche Umdeckungen beliebt, weil sie dadurch hohe Provisionen erhalten mit einem vergleichsweise geringen Aufwand. Altersrückstellungen Neuer Grundsatz Umdeckungs-Gewinner Platz 5 Platz 4 Platz 3 Platz 2 Platz 1 Umdeckungs-Verlierer Doch wie sich die Beiträge im Alter tatsächlich entwickeln, ist branchenweit nicht bekannt. Nur Marktführer Debeka, der in einer Sondersituation ist, liefert dazu bisher einige Informationen. Die Debeka stellt aufgrund einer Analyse ihrer Bestandsbeiträge fest, dass 90-jährige keinen höheren Beitrag als 65-jährige Versicherte zahlen. "Die Beiträge sinken im Alter tendenziell, stellt Vorstandsvorsitzender Uwe Laue fest. Durchschnittlich zahlten sowohl weibliche als auch männliche Arbeitnehmer und Selbstständige für einen umfassenden Versicherungsschutz auch im hohen Alter Monatsbeiträge von unter 500 Euro. Von Beitragsexplosionen im Alter könne also bei der Debeka keine Rede sein. PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG Ein Fall für die Notaufnahme Privatpatienten waren einmal etwas Besonderes. Doch im Laufe der Jahrzehnte wurden die Kunden der privaten Krankenversicherer zum Versuchsobjekt der Politik und zum Zahlmeister der Versicherer. Eine Bestandsaufnahme. Allerdings ist fraglich, ob diese Angaben repräsentativ für die Branche sind. Das räumt Laue auch indirekt ein, indem er auf die Gründe für die stabilen Beiträge hinweist. Diese seien Resultat eines nachhaltigen Aufbaus von Alterungsrückstellungen, einer Konzentration auf nur ein Tarifwerk sowie einer konsequenten Ausrichtung auf die Kundeninteressen. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit sei die Debeka ausschließlich ihren Mitgliedern verpflichtet. Mit der Folge: Überschüsse bleiben im System und kommen den Versicherten zugute. Damit weist die Debeka gleich eine Reihe von Besonderheiten auf. Etliche Konkurrenten sind daneben auch ihren Aktionären verpflichtet. Zudem ist es typisch für viele PKV-Unternehmen, regelmäßig neue Tarife auf den Markt zu bringen. Schließlich arbeitet die Debeka im Branchenvergleich besonders kostenbewusst. PKV-Kritiker, wie die Grünen-Politikerin Biggi Bender, stellen zudem fest: Die Altersrückstellungen der Branche reichen nicht annähernd aus, um den Beitragsanstieg im Alter in Grenzen zu halten. Man müsse bedenken, dass es derzeit noch gar nicht viele Hochbetagte in der PKV gibt. Denn die Älteren seien bisher relativ schnell wieder weg aus der PKV gewesen, wenn ihre Beiträge im Alter das GKV-Niveau erreichten oder überschritten. Die eigentliche Welle von Älteren kommt jetzt erst in der PKV an. Die Folge wird sein: ständig steigende Prämien. Warum die PKV scheitern könnte Politische Mehrheit Private und gesetzliche Krankenversicherung konkurrieren vor allem um Selbstständige und besser verdienende Kunden. Die Privaten haben die Nase vorn, obwohl ihre Beiträge langfristig stärker steigen. Doch die Gesetzlichen repräsentieren mit mehr als 70 Millionen Versicherten nach wie vor die große Masse entsprechend ist ihr politisches Gewicht. Demgegenüber sind nur neun Millionen Menschen vollständig privat versichert. Kampagne Beiträge Kosten Unzufriedenheit Bürgerversicherung Doch wie stark die Prämien tatsächlich steigen, ist nicht bekannt. Dazu gibt es auch nur vereinzelte

12 12 von :30 Informationen der Gesellschaften und einige bruchstückhafte Auswertungen von Branchenexperten. Klar ist nur, dass die PKV-Beiträge langfristig im Schnitt eher stärker steigen als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Und dass Angestellte eher mehr zahlen als Beamte. Wie viele Kunden ihre Altersrückstellungen verschenken Im Jahr 2011 seien rund Versicherte aus der PKV in die GKV gewechselt, heißt es im Zahlenbericht der PKV. Diese Personen hätten völlig umsonst Alterungsrückstellungen gebildet, denn mit dem Wechsel zurück zu den Krankenkassen verfällt dieses Geld, das jahrelang als Prämie gezahlt wurde, stellt Weinberg fest. ATTACKE AUF DIE KASSEN PKV kämpft ums Überleben Opposition und Krankenkassen läuten das Totenglöcklein für die PKV. Von dem Geld, auf das Wechsler verzichten, profitieren im Prinzip diejenigen, die im Kollektiv zurückbleiben. Doch mehr als die Höhe der Wechsler weiß auch die Bundesregierung über diese Gruppe nicht. Die Zahl derer, die zwischen verschiedenen PKV-Unternehmen wechseln und die dabei auch auf Altersrückstellungen verzichten, kennt die Regierung ebenfalls nicht. Weinberg stellt aufgrund dieser Antwort fest: Viel größer dürfte noch die Zahl derer sein, die das Versicherungsunternehmen nicht wechseln, weil sie ihre Alterungsrückstellungen nicht mitnehmen können und damit erhebliche Beitragssteigerungen verbunden wären. Warum die PKV nicht untergeht Wahlkampfgetöse Sozialpolitiker, Verbraucherschützer und gesetzliche Krankenkassen haben einen Feldzug zur Abschaffung der PKV gestartet und zu diesem Zweck die Medien instrumentalisiert, kritisiert der Versicherungsexperte Arno Surminski in der Zeitschrift für das Versicherungswesen. Offenbar soll die Bevölkerung in einer Art Vorwahlkampf für die nächste Bundestagswahl auf die von SPD und Gründen geforderte Bürgerversicherung eingestimmt werden. Er findet die Untergangsszenarien ungerechtfertigt und nennt dafür sechs Gründe. Geschichte Verbündete Zufriedene Kapital Grundgesetz Wettbewerb Fazit: Mehr Informationen über diese Wechsler und ihre Motive wären interessant, um zu beurteilen, wer in dem Meinungsstreit um ältere Versicherte richtig liegt. So steht oft Meinung gegen Meinung, ohne dass beide Seiten auf fundierte Erkenntnisse verweisen können. PKV-Interessenten können sich kein wirklich fundiertes Urteil bilden. Was ein unabhängiger Berater empfehlen würde Seit ein paar Jahren tobt der Streit zwischen Versicherern und Verbraucherschützern um die beste Beratung. Eine Kernfrage dabei lautet: Bezahlt der Kunde über eine Provision oder ein Honorar seinen Berater? Die Versicherer beharren auf der Beratung gegen Provision, weil sie davon ausgehen, dass die Kunden in der Masse nicht bereit wären, ein vorher vereinbartes Honorar zu zahlen. PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG Die Schlinge um die PKV zieht sich zu Linke Politiker und Krankenkassen befeuern ihre Kampagne gegen die PKV.

13 13 von :30 Zudem ist die Provisionsberatung in vielen Fällen für die Vermittler sehr angenehm, weil sie keine separate Rechnung stellen müssen, sondern ihr Lohn mit den ersten Beiträgen gezahlt wird. Umfragen ergaben: Viele Kunden wissen oder merken daher gar nicht, was sie eigentlich an den Vermittler zahlen, auch wenn sie das heute in vielen Fällen im Vertrag nachlesen können. Viele Wechsler in die PKV seien sich der Tragweite ihrer Entscheidung nicht bewusst, stellt Weinberg fest. Auch hierzu erhalte er viele Zuschriften. Unseres Erachtens liegt das unter anderem daran, dass die einzige Beratung zu einem Wechsel in die PKV durch den Versicherungsvermittler stattfindet, der auf Provisionsbasis arbeitet. Dies sehen auch viele Verbraucherschützer so, sogar innerhalb der Branche kommt Kritik auf. Pro & Contra Gesetzliche Krankenversicherung Pro: Verteilte Risiken Solidargemeinschaft von Alten und Jungen, Gesunden und Kranken die Risiken werden ständig gemischt. Quelle: wiwo.de Mitversichert Leistung inbegriffen Einfache Abrechnung Moderate Steigerungen Contra: Politik bestimmt Festgelegte Beiträge Keine Ideen Keine Reserve Umdeckungen innerhalb der PKV verursachten für die Branche insgesamt keinerlei Mehrwert, sondern nur Kosten, mahnt der Branchenexperte und ehemalige PKV-Ombudsmann Arno Surminski. Denn jeder Wechsel muss mit Provisionen bezahlt werden. Dadurch kannibalisiere sich die Branche selbst. Deshalb sollte die PKV überlegen, ob bei Wechseln innerhalb des Systems nicht generell auf Provisionen verzichtet wird. Es sollte keine Belohnung dafür geben, dass der Vertrieb diesen Wechsel fördert. Die Bundesregierung ist anderer Ansicht, wie ihre Antworten auf die Fragen 22 und 23 zeigen. Sie hat zwar keine tiefer gehenden Erkenntnisse dazu, geht aber davon aus, dass die Bürgerinnen und Bürger sich ausführlich über Vor- und Nachteile informieren und erst dann wechseln. PRÄMIENVERGLEICH Privatversicherte in der Beitragsfalle Ob Krankenkasse oder Versicherer: Die Prämien steigen viel schneller als die Inflationsrate. Mit wie viel Prozent zusätzlich Versicherte jedes Jahr rechnen müssen, wenn sie sich für eines der beiden Systeme entscheiden. Weinberg und andere schlagen eine unabhängige Beratung vor. Diese könnte verpflichtend sein. Doch dazu äußert sich die Regierung nicht ausdrücklich. Sie verweist nur auf frühere Antworten, wonach die Bürger sich wohl schon richtig informieren würden. Die Erfahrung der Verbraucherschützer ist jedoch in vielen Fällen völlig anders. Ein Muster, das sie feststellen: Die Menschen werden durch niedrige Beiträge in die PKV gezogen, ohne jedoch die komplexen Regeln zu durchblicken. Erst im Laufe der Jahre merken sie, was los ist und müssen sich dann mühsam PKV-Wissen aneignen. Der Weg zurück in die GKV ist in vielen Fällen dann schon verbaut. Eine unabhängige Beratung könnte solche Risiken aufzeigen ohne Interesse an der Vermittlung eines Vertrages. Das wäre im Sinne des Verbrauchers, der eine wichtige Entscheidung gut informiert treffen möchte. Der Nachteil für die Branche: Die Hochdruck-Verkäufer würden dann wohl nicht mehr so leichtes Spiel haben, schlecht informierte Kunden in die PKV zu ziehen. Weinberg ist jedenfalls sicher: Bei einer verpflichtenden unabhängigen Beratung über die Vor- und Nachteile der privaten Krankenversicherung würde kaum jemand mehr in die PKV wechseln.

14 14 von :30 Wie schlecht der Schutz ist und wie hoch die Risiken sind Ein Vorteil der PKV ist, dass die Kunden genau wählen können, wie gut ihr Schutz sein soll. Wer nur das Nötigste möchte, zahlt weniger. Wer gegen die meisten Eventualitäten abgesichert sein möchte, zahlt entsprechend mehr. DEBEKA-CHEF LAUE "Die PKV muss versuchen, sauber zu bleiben" Der größte private Krankenversicherer beklagt, dass Einzelfälle die ganze Branche in Misskredit bringen. Im Interview mit Handelsblatt Online beurteilt Debeka-Chef Uwe Laue die Überlebenschancen der PKV aber dennoch gut. Grundsätzlich trägt die PKV dabei das Bild vor sich her, dass der private Schutz höherwertig ist. Ihre Kunden seien also besser geschützt als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). In einem Bereich, den stark verkauften Billigtarifen, dürfte dies jedoch sehr oft nicht der Fall sein. Diese Tarife sind häufig eher löchrig. Wie viele Kunden jedoch tatsächlich Verträge haben, die unter dem GKV-Niveau liegen, ist nicht bekannt. Das räumt auch die Bundesregierung ein. Sie verfügt über keine Erkenntnisse. Gerade mit Leistungsausschlüssen, etwa weil sie weniger zahlen wollen, können Privatpatienten ihren Krankenschutz jedoch entscheidend durchlöchern. GKV gegen PKV: Was die Kämpfer fordern Debatte Politiker, Manager und Ökonomen diskutieren seit Monaten über die Zukunft der Krankenversicherung in Deutschland. Einige Auszüge. PKV-Direktor Leienbach Die Linken FDP Gesundheitsökonom AOK Barmer GEK Debeka Signal Iduna Wie gut Kunden die Risiken kennen Risikozuschläge gibt es nur in der PKV. Der Kunde zahlt zum Beispiel mehr, wenn er Vorerkrankungen hat. Wie viele PKV-Kunden bewusst Leistungen ausschließen, um für alte Krankheiten nicht mehr zu bezahlen, ist nicht bekannt. Fazit: Bei Leistungsausschlüssen und Risikozuschlägen wären mehr Informationen hilfreich, damit PKV-Interessenten oder PKV-Wechsler Leistungen und Prämie besser vergleichen können auch im Verhältnis zur GKV. Angesichts der Fülle von Behandlungsmethoden und Heilbereichen dürften viele Kunden überfordert sein, GKV- und PKV-Schutz ohne fremde Hilfe zu vergleichen. PKV-CHEF REINHOLD SCHULTE "Hysterische Berichte über Einzelfälle" Zehn Antworten zur Kritik an der privaten Krankenversicherung Das heißt: Das Risiko, krank zu werden und dabei finanziell drauf zu zahlen, kennen viele vermutlich nur ungefähr. Mehr Informationen ob nun für Branchenexperten oder Endkunden könnten die Transparenz in dieser schwierigen Branche erhöhen. Die Antworten der Regierung zur PKV im Original:

15 15 von :30 DOWNLOAD Die Antworten der Regierung zur PKV Die Zinsen sinken, die Beiträge steigen", stellt der Linken-Abgeordnete Harald Weinberg fest. "Von Transparenz als Grundbedingung für einen fairen Wettbewerb, der angeblich im PKV-Markt herrscht, ist da nichts zu sehen Handelsblatt GmbH - ein Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH & Co. KG Verlags-Services für Werbung: (Mediadaten) Verlags-Services für Content: Content Sales Center Sitemap Archiv Realisierung und Hosting der Finanzmarktinformationen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG Verzögerung der Kursdaten: Deutsche Börse 15 Min., Nasdaq und NYSE 20 Min.

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