Die Initiative Neue Qualität der Arbeit -Unterstützungsangebote zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in KMU-

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1 Die Initiative Neue Qualität der Arbeit -Unterstützungsangebote zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in KMU- Halle/Saale, 17.September 2013 Achim Sieker, Bundesministerium für Arbeit und Soziales 0228/

2 Unternehmenswelt im Wandel: Gemeinsame Lösungen entwickeln demografischer Wandel globaler Wettbewerb rasanter Strukturwandel Diese Herausforderungen stellen in ihrer Bündelung ein neues übergreifendes Themenfeld dar. Unternehmen, Staat und Sozialpartner können es nur gemeinsam angehen. 2

3 Paradigmenwechsel: Von der Arbeitgeber- zur Arbeitnehmerorientierung Traditioneller Arbeitsmarkt = arbeitgeberorientiert Arbeitgeber Lohn und Sozialversicherungen Arbeitsleistung Arbeitnehmer Betriebsvereinbarungen Vereinbarung in Tarifverträgen Betriebsrente Arbeitszeitkonto in diversen Formen Firmenauslandseinsatz Bezahlung Kinderbetreuungskosten Finanzielle Beteiligung Soziale Komponenten Neuer Arbeitsmarkt = arbeitnehmerorientiert 3

4 Hand in Hand: Starke Partner sind gefragt Der Staat/das BMAS......sorgt für einen verlässlichen Ordnungsrahmen und Mindeststandards. Darüber hinaus...übernimmt eine koordinierende Funktion zwischen Sozialpartnern, Unternehmen, SV-Trägern und Beschäftigten....gibt fachliche Impulse für die zukünftige Gestaltung der Arbeitswelt, startet Initiativen und zeigt Perspektiven auf....fördert den Austausch in Netzwerken, sorgt für Wissenszuwachs und stellt Know-how-Transfer sicher. Die Steuerungs- und Gestaltungswirkung des Staates/des BMAS ist jenseits des gesetzlichen Ordnungsrahmens begrenzt. Erfolge können nur gemeinsam mit Partnern auf betrieblicher Ebene erzielt werden! 4

5 Mit gutem Beispiel voran: Netzwerke der Initiative setzen Akzente Damit erreicht die Initiative Neue Qualität der Arbeit schon jetzt ca Unternehmen mit mehr als 3 Millionen Beschäftigten. stößt das BMAS den erforderlichen Bewusstseinswandel an. Es wendet sich dabei vor allem an KMU, um möglichst große Breitenwirkung zu erzielen. gibt die Initiative Hilfe bei der Problemanalyse, z.b. mit dem Instrument inqa-unternehmenscheck.de unterstützt die Initiative die Problembeseitigung, z.b. mit ausgebildeten Beratern, Best-Practice- Beispielen, Leitfäden etc. 5

6 Im Einklang mit politischen Handlungszielen: Positionierung der Initiative Zentrale Ziele der Initiative sind: Beschäftigungspotenziale im Unternehmen sichern. Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten erhalten und ihre Beschäftigungsfähigkeit erhöhen. Sich um faire und verlässliche Arbeitsbedingungen kümmern. 7

7 Im Fokus: Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit stärken Förderung der Arbeitsfähigkeit Arbeitsfähigkeit (ABI) 50 sehr gut 45 gut 40 mäßig schlecht 25 Nachhaltige Personalpolitik wirkt! Individuelle Gesundheitsförderung, ergonomische Maßnahmen, verbessertes Führungsverhalten Nur individuelle Gesundheitsförderung Keine Maßnahmen Alter (Jahre) Quelle: Prinzipdarstellung nach Prof. Dr. Juhani Ilmarinen/Prof. Dr. Gottfried Richenhagen 8

8 Die inhaltliche Klammer: Vier strategische Themenfelder 9

9 Konkret und verlässlich: Angebote für Unternehmen der Zukunft Die Angebote der Initiative Neue Qualität der Arbeit sind am Bedarf der Unternehmen ausgerichtet. Sie sind: niedrigschwellig freiwillig betriebsbezogen qualitativ hochwertig 11

10 Im Detail: Anknüpfungspunkte für Unternehmen INQA-Unternehmenscheck Guter Mittelstand Die Herausforderungen von KMU kennen und Lösungen entwickeln. Einen praktischen Beitrag zum Bewusstseinswandel in KMU leisten. INQA- Audit INQA-Audit zukunftsfähige Unternehmenskultur* Vertrauen in gute Arbeitgeber unterstützen und Vorbilder etablieren. Wettbewerbsfähigkeit bei der Suche nach Fachkräften stärken. Wettbewerbe Wettbewerbe von INQA-Partnern zur Arbeitgeberattraktivität Unternehmen auszeichnen, die die Eigenschaften eines Unternehmens der Zukunft im Sinne der tragenden INQA-Themensäulen erfüllen. Wird durch Mitarbeiterbefragung und Maßnahmenanalyse bewertet. Exzellenzbeispiele aus der Online-Datenbank Konkrete Beispiele aus der Unternehmenspraxis unterfüttern die Theorie. Ein Fundus an guten Beispielen ist für verschiedene Themen nutzbar. 13

11 Die Webseite 15

12 INQA kommt an: das Netzwerk erreicht über Unternehmen Nicole Trettner Leiterin Personalmanagement, Hering Bau GmbH & Co. KG Mit einem umfassenden Gesundheitsmanagement kümmern wir uns darum, dass unsere Mitarbeiter fit sind und gesund bleiben. Dank der Initiative Neue Qualität der Arbeit sind wir dabei immer auf dem neuesten Stand. Marco M. Reich Direktor Personalentwicklung/- marketing, ZF Friedrichshafen AG Damit wir uns gezielt und wirksam auf die sich verändernden Demografischen Herausforderungen einstellen können, haben wir das konzernweite Projekt angegangen. Das Thema liegt uns sehr am Herzen - daher treiben wir es im INQA-Netzwerk voran. Prof. Dr. Olesch Geschäftsführer, Phoenix Contact GmbH & Co. KG Wir wollen dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Dazu stellen wir ältere Menschen ein, machen Hauptschüler durch Praktika ausbildungsfähig und fördern junge Frauen in technischen Berufen. Markus Dornseif Prokurist, Dornseif Winterdienst e.kfr. Auch als kleines Unternehmen kann man ein nachhaltiges Personalmanagementkonzept entwickeln und umsetzen. Man muss einfach anfangen. Bei der Initiative Neue Qualität der Arbeit findet man die notwendigen Informationen und kriegt zudem viele Tipps und Anregungen aus der Praxis. 16

13 Best Practice-Beispiel Gesundheit: Wurst Stahlbau GmbH Jeder Euro, den wir in das Gesundheitsmanagement investieren, zahlt sich am Ende für das Unternehmen aus. Die Fehlzeiten sind gesunken, die Produktivität ist gestiegen. Erfolgsfaktoren Aktive Förderung von Kommunikation & Information Individuelle Gesundheitsfördermaßnahmen Weiterbildungsmanagement für alle MitarbeiterInnen Der Schlüssel zum Erfolg ist ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement. Thomas Wurst Geschäftsführer der Wurst Stahlbau GmbH Fakten zu Wurst Stahlbau GmbH MitarbeiterInnen - Das umfangreiche betriebliche Gesundheitsmanagement, das der Stahlbau-Betrieb im Jahr 2005 eingeführt hat, wurde mit Unterstützung des AOK- Instituts für Gesundheitsconsulting erarbeitet. Das Institut organisiert auch das Netzwerk KMU- Kompetenz, das von der Initiative Neue Qualität der Arbeit gefördert wird. 20

14 Die Initiative flankierend: Das ESF-Programm unternehmenswert: Mensch Das ESF-Programm richtet sich an... Kleine und mittlere Unternehmen (bis zu 250 Beschäftigte) Beschäftigte Unternehmensführung fördert die Inanspruchnahme von Informations- und Beratungsleistungen (Fachberatung) mit Hilfe eines Beratungsschecks Beratungsscheck mit dem Ziel KMU bei der Entwicklung und Umsetzung einer demografieaktiven und lebensphasenorientierten Personalpolitik und Arbeitsorganisation zu unterstützen. 22

15 Mit dem ESF-Programm Angebote der Initiative Neue Qualität der Arbeit nutzen Angebote der Initiative Neue Qualität der Arbeit Beratungsangebot A Beratungsangebot B INQA- Unternehmensscheck Guter Mittelstand Audit Arbeitgeber der Zukunft * Benchmark der besten Arbeitgeber z.b. Strategie-Beratung durch einen Berater der Offensive Mittelstand Beratungsscheck über 1 bis max. 15 Beratertage förderfähig maximal 800 pro Beratertag *Arbeitstitel 23

16 Unbürokratisch: Der Weg zum Beratungsscheck Erstberatung Voraussetzung für den Beratungsscheck ist die Erstberatung des Unternehmens in einer der bis zu 36 regionale Beratungsstellen (erhalten eine Beratungspauschale sowie eine Grundförderung) in 30 Modellregionen positive Stellungnahme + Fachberatung Handlungsplan 24

17 Ansprechpartner für INQA und Beratungsförderung in Sachsen-Anhalt: Institut für Zukunftsorientierte Arbeitsgestaltung ggmbh Schleinufer Magdeburg Telefon (0391) Telefax (0391) Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Ralph Angerstein 25

18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Für Rückfragen: Achim Sieker +49 (0) 228/

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