NaturaMed Fachklinik Bad Waldsee

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1 Qualitätssicherung durch Qualitätsmanagement in der NaturaMed Fachklinik Bad Waldsee Privates Krankenhaus für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Badstr. 28, Bad Waldsee Ärztlicher Direktor: Dr. med. Vinzenz Mansmann Chefarzt: Dr. med. Jürgen Hettler Berichtszeitraum: 1. August Dezember 2010 Verantwortlich für den Bericht: Dr. Hans Kordy Forschungsstelle für Psychotherapie Institut für psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie Universität Heidelberg Bergheimer Str Heidelberg

2 1 Wer kommt zur Behandlung? Soziodemografische Angaben Altersverteilung Geschlechterverteilung Familienstand Schulbildung Überweisungsweg und Sozialversicherungsstatus Wohnort Kostenträger Überweisungsweg Arbeitsfähigkeit bei Aufnahme Behandlungsdiagnosen Krankheitsdauer Motivation und Therapieerwartung Motivation Problembereiche bei Aufnahme Therapeutische Arbeitsbeziehung Mit welchen therapeutischen Mitteln? Verweildauer Welche therapeutischen Maßnahmen sind hilfreich? Mit welchem Ergebnis? Gesamteinschätzung Einschätzung der Veränderungen Auffälligkeitsraten Therapieergebnis aus Therapeutensicht Beeinträchtigungsschwere Globale Erfassung des Funktionsniveaus Therapieergebnis aus Patientensicht Klinisch-Psychologisches Diagnosesystem Patientenzufriedenheit Zusammenfassung und Ausblick

3 Übersicht Seit November 2006 führt die Naturamed Fachklinik Bad Waldsee ein Programm zum Qualitätsmanagement (QM) durch. Dieses QM-Programm beinhaltet eine standardisierte psychologische Eingangs- und Entlassungsdiagnostik sowie die detaillierte Dokumentation der angewandten psychotherapeutischen Maßnahmen. Die Daten bilden die Grundlage für einen regelmäßig zu erstellenden Bericht, in dem folgende Kernfragen des Qualitätsmanagements beantwortet werden: 1. Wer kommt zur Behandlung? 2. Welche therapeutischen Mittel werden eingesetzt? 3. Welche Ergebnisse werden erreicht? Das QM-Modell orientiert sich am Heidelberger Modell, das den Schwerpunkt auf die Ergebnisqualität legt und relevante Daten zur Struktur- und Prozessqualität berücksichtigt. Alle Beurteilungen erfolgen sowohl aus der subjektiven Sicht des Patienten als auch aus der professionellen Perspektive des Therapeuten. Die Zufriedenheit der Patienten mit ihrer Behandlung erhält dabei besondere Aufmerksamkeit. Die Datensammlung erfolgt durch das internet-basierte Programm Web-AKQUASI, das eine computergestützte Dateneingabe mit sofortiger Datenauswertung und Rückmeldung der Ergebnisse in anschaulicher Form ermöglicht. Dadurch erlaubt Web-AKQUASI eine kontinuierliche Beobachtung des Gesundungsverlaufs. In Folge dessen stehen dem klinischen Team diese Verlaufsinformationen ohne Zeitverzögerung zur Verfügung und können unterstützend bei klinischen Entscheidungen herangezogen werden. Als zentrales Instrument für die Erfassung der Ergebnisqualität aus Patientensicht wird das Klinisch-Psychologische Diagnosesystem 38 (KPD-38) eingesetzt. Dieses Verfahren umfasst 38 Items. Es wurde speziell für den Einsatz in Qualitätssicherung und Ergebnismonitoring konzipiert und von der Forschungsstelle für Psychotherapie standardisiert und validiert. Es erfasst neben körperlicher, seelischer und sozialer Beeinträchtigung auch die psychosozialen Ressourcen des Patienten. Der vorliegende Bericht ist der zweite Qualitätssicherungsbericht nach dem Heidelberger Modell und fasst die qualitätsrelevanten Informationen aus dem Berichtszeitraum 1. August 2008 bis 31. Dezember 2010 zusammen. Im Berichtszeitraum lagen für 439 von 492 in Web-Akquasi erfassten Patienten (89%) ausreichende Daten vor, um die Entwicklung zwischen der Aufnahme in die Klinik und der Entlassung zu beurteilen. Im vorliegenden Bericht wird im folgenden von dieser Stichprobe (N=439) ausgegangen. 3

4 Behandlungsergebnisse Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 25,5 Tagen (s=4,9) 1 wurden im Berichtszeitraum sehr gute Ergebnisse erzielt. Aus Sicht der Mehrzahl der Patienten 2 verbessern sich durch die Behandlung das seelische Befinden (93,8%), das allgemeine psychische Wohlbefinden (94,3%), das körperliche Befinden (87,9%), das Selbstwerterleben (89,3%) und die Einstellung gegenüber der Zukunft (86,1%). Verschlechterungen werden sowohl aus der Patienten- als auch aus der Therapeutenperspektive äußerst selten berichtet. Dieses positive Bild wird durch die standardisierten Bewertungen bestätigt, die unter Verwendung von psychometrischen Skalen gewonnen werden, die für die Bewertung psychotherapeutischer Behandlungsergebnisse als relevant angesehen werden 3. Auf allen Einzeldimensionen überwiegt die Anzahl der positiven Veränderungen die der negativen sehr deutlich. Als zentraler Qualitätsindikator wird das sog. Auffälligkeitssignal betrachtet. Dieses fasst die während der Behandlung erzielten Veränderungen zusammen und berücksichtigt dabei verschiedene Ergebnisdimensionen sowohl aus der Patienten- als auch aus der Therapeutenperspektive. Dem Auffälligkeitssignal kommt eine besondere Bedeutung zu, da sich im Rahmen des QM-Programms die Aufmerksamkeit stark auf jene Behandlungen richtet, deren Ergebnisse Anlass zu einer kritischen klinischen Diskussion geben. Der prozentuale Anteil solcher auffälliger Behandlungsverläufe wird mit der Auffälligkeitsrate ausgedrückt. Der Anteil an auffälligen Verläufen liegt im Berichtszeitraum bei 8,7% und ist damit niedrig. Die große Mehrheit der Behandlungen (91,3%) wird nach dem Bewertungsalgorithmus dieses zentralen Qualitätsindikators als erfolgreich eingeschätzt. Patientenzufriedenheit Das Behandlungsprogramm der NaturaMed Fachklinik wird von der großen Mehrheit der Patienten positiv angenommen. 99,8% der im Berichtszeitraum erfassten Patienten äußern sich zufrieden mit der Qualität der Behandlung. 1 N=439 aus Patientendokumentation, keine Angaben: n=1 (0,2%) 2 N=439 aus dem Patientenbericht, keine Angaben: n=0. 3 Klinisch-Psychologisches Diagnosesystem (KPD-38): Gesamtskala: 73,1% verbessert oder sehr verbessert. 4

5 1 Wer kommt zur Behandlung? 1.1 Soziodemografische Angaben Altersverteilung 4 über 68 Jahre 3, Jahre 19, Jahre 40, Jahre 26, Jahre 7, Jahre bis 18 Jahre 1,2 2, Abb. 1: Altersverteilung (Angaben in %). Das Durchschnittsalter der im Berichtszeitraum untersuchten Patienten beträgt 51,1 Jahre (s=10,6) und liegt damit etwas höher als in ähnlichen Fachkliniken 5. Zwei Drittel der Patienten sind zwischen 39 und 58 Jahre alt (67,1%) und gut ein Fünftel sind 59 oder älter (22,6%). Dagegen sind jüngere Patienten unter 38 Jahren eher selten (10,4%) Geschlechterverteilung 6 Frauen 68,1 Männer 31, Abb. 2: Geschlechterverteilung (Angaben in %). Die große Mehrheit der Patienten der NaturaMed Fachklinik ist weiblich (68,1%). Ähnlich wie in vergleichbaren Fachkliniken ist damit der Anteil der Frauen etwa doppelt so groß wie der der Männer 5. 4 N=439 aus dem Patientenbericht, fehlende Angaben: n=5 (1,1%). 5 Siehe z.b. Barghaan D, Harfst T, Watzke B, Dirmaier J, Koch U, Schulz H (2007) Merkmale stationärer psycho therapeutischer Versorgung in Deutschland. PiD 8: N=439 aus dem Patientenbericht, fehlende Angaben: n=0. 5

6 1.1.3 Familienstand 7 verheiratet 51,5 geschieden ledig 18,7 17,8 wieder verheiratet verwitwet getrennt lebend 3,9 3,4 4, Abb. 3: Familienstand (Angaben in %). Die Hälfte der Patienten des NaturaMed Fachklinik sind verheiratet (51,5%). 17,8% der Patientin sind ledig, 22,1% leben getrennt oder sind geschieden. Einige Patienten sind wieder verheiratet (4,8%) oder verwitwet (3,9%) Schulbildung 8 Fachabitur / Abitur 71,8 Realschulabschluss 19,1 Haupt-/ Volksschulabschluss 6,6 sonstiges noch in der Schule kein Schulabschluss Sonderschulabschluss 1,4 1,1 0, Abb. 4: Schulbildung (Angaben in %). Fast drei Viertel der Patienten (71,8%) des NaturaMed Fachklinik haben als höchsten Schulabschluss das Abitur oder das Fachabitur, 19,1% einen Realschulabschluss und 6,6% einen Hauptschulabschluss. Lediglich 1,1% der Patienten gehen noch zur Schule. Kein Patient gibt als höchsten Schulabschluss einen Sonderschulabschluss an. Dieses insgesamt hohe Bildungsniveau des Klientels ist charakteristisch für ein Privatkrankenhaus. 7 N=439 aus dem Patientenbericht, fehlende Angaben: n=0. 8 N=439 aus dem Patientenbericht, fehlende Angaben: n=0. 6

7 1.2 Überweisungsweg und Sozialversicherungsstatus Wohnort 9 Baden-Württemberg Bayern 33,5 33,3 übrige BRD 14,4 Hessen 8,4 Nordrhein-Westfalen 6,4 Niedersachsen 3,2 außerhalb BRD 0, Abb. 5: Einzugsgebiete (Angaben in %). Rund ein Drittel der Patienten der NaturaMed Fachklinik kommen jeweils aus Baden- Württemberg (33,5%) oder Bayern (33,3%) und somit aus der Region. Die übrigen Patienten kommen aus anderen Bundesländern der BRD, Patienten mit einem Wohnsitz außerhalb der BRD sind selten (0,9%). Das Versorgungsprofil der NaturaMed Fachklinik bleibt demnach mit rund zwei Dritteln der Patienten aus Baden-Württemberg und dem angrenzenden Bundesland Bayern regional ausgerichtet, auch wenn sich gegenüber dem Vorbericht die Gewichte zwischen Bayern und Baden-Württemberg zugunsten des erstgenannten Bundeslandes leicht verschoben haben. 9 N=439 aus dem Patientenbericht, fehlende Angaben: n=0. 7

8 1.2.2 Kostenträger 10 Beihilfe der Beamten 59,7 Private Krankenkasse 39,6 Selbst 0, Abb. 6: Kostenträger (Angaben in %). Mehr als die Hälfte der Patienten der NaturaMed Fachklinik erhalten eine Kostenerstattung über die Beihilfe der Beamten (59,7%). Bei etwas mehr als einem Drittel der Patienten trägt eine Private Krankenkasse die Kosten der Behandlung (39,6%). Lediglich 0,7% der Patienten kommen selbst für die Behandlung in der NaturaMed Fachklinik auf Überweisungsweg 11 Praxis für Allgemeinmedizin Psychotherapeut Praxis für Psychiatrie/ Neurologie Praxis für Innere Medizin Patient selbst andere Fachpraxis andere Einrichtungen Psychiatrische Ambulanz Psychologische Beratungsstelle Psychiatrische Klinik Psychosomatische Klinik 6,6 2,9 0,8 0,5 0,5 0,0 0,0 19,7 27,6 41, Abb. 7: Überweisungsweg (Angaben in %). Die Patienten der NaturaMed Fachklinik werden in der Mehrzahl der Fälle von einem Allgemeinarzt überwiesen (41,1%). Gut ein Viertel (27,6%) kommen über einen Psychotherapeuten und weitere 19,7% der Patienten über eine Praxis für Psychiatrie/ Neurologie, d.h. insge- 10 N=439 aus dem Patientenbericht, fehlende Angaben: n=0. 11 N=439 aus dem Therapeutenbericht; fehlende Angaben: n=59 (13,4%). 8

9 samt kommen fast die Hälfte der Patienten über einen Spezialisten für Psychotherapie oder Psychiatrie in die Klinik. Dies bedeutet eine deutliche Verschiebung im Vergleich zum Vorbericht, wo nur rund 13% über diesen Weg in die NaturaMed Fachklinik kamen. Fachärzte für Innere Medizin (6,6%) oder andere spielen eher eine geringe Rolle bei der Überweisung Arbeitsunfähigkeit bei Aufnahme ja 46,7 nein 39,8 Patient/ Patientin nicht berufstätig 13, Abb. 8: Arbeitsunfähigkeit bei Aufnahme aus Therapeutensicht (Angaben in %). Nach Angabe der Therapeuten 12 ist zu Behandlungsbeginn knapp die Hälfte der Patienten der NaturaMed Fachklinik arbeitsfähig (46,7%). 39,8% der Patienten sind arbeitsunfähig, 13,5% sind nicht berufstätig. bis 4 Wochen 5-12 Wochen 32,9 34, Wochen 18,0 über 24 Wochen 14, Abb. 9: Dauer der Arbeitsunfähigkeit bei arbeitsunfähigen Patienten zum Zeitpunkt der Aufnahme (Angaben in %). Besteht bei Behandlungsbeginn eine formelle Arbeitsunfähigkeit, dann besteht diese zum Zeitpunkt der Aufnahme in die NaturaMed Fachklinik seit durchschnittlich 12,5 Wochen 13. Bei zwei Dritteln der arbeitsunfähigen Patienten (67,7%) erstreckt sich die Arbeitsunfähigkeit vor Behandlungsbeginn über höchstens zwölf Wochen. 14,3% der Patienten sind vor der Aufnahme in die Fachklinik seit mehr als 24 Wochen arbeitsunfähig. 12 N=439 aus dem Therapeutenbericht; fehlende Angaben: n=62 (14,1%). 13 N=176 aus dem Therapeutenbericht, keine Angabe: n=15 (8,5%). 9

10 trifft nicht zu, da arbeitstätig 12,1 keine Krankschreibung 22,3 insgesamt bis zu 1 Monat 25,5 insgesamt bis zu 1/4 Jahr 23,2 insgesamt bis zu 1/2 Jahr 11,4 insgesamt bis zu 1 Jahr 5, Abb. 10: Dauer der Krankschreibung zum Zeitpunkt der Aufnahme (Angaben in %). Ein knappes Viertel der Patienten 14 gibt an, innerhalb der letzten zwölf Monate vor der Einweisung in die NaturaMed Fachklinik nicht krankgeschrieben gewesen zu sein (22,3%). Insgesamt bis zu einem Monat krankgeschrieben waren 25,5%, bis zu einem viertel Jahr 23,2%. Gegenüber dem Vorbericht angestiegen ist der Anteil der Patienten, die mehr als ein halbes Jahr krankgeschrieben waren (16,9% gegenüber vorher 6,9 %). 14 N=439 aus dem Patientenbericht, keine Angabe: n=0. 10

11 1.2.5 Behandlungsdiagnosen 15 Die Diagnosen werden nach der ICD-10 dokumentiert. Der vorliegende Bericht ist in zwei Darstellungen aufgeteilt: die erste gibt eine Übersicht über die Hauptkategorien 16 der ICD-10, die zweite ordnet die spezifischen Diagnosen nach der Häufigkeit, zeichnet also das Versorgungsprofil der NaturaMed Fachklinik. F3 54,5 F4 45 F5 0, Abb. 12: Erstdiagnosen (Angaben in %). Das Klientel der NaturaMed Fachklinik zeigt sich hinsichtlich der Diagnosen zweigeteilt. Etwas mehr als die Hälfte erhält eine Erstdiagnose aus der Kategorie affektive Störungen (F3: 54,5%), die etwas knappere übrige Hälfte der Patienten erhält eine Erstdiagnose aus der Kategorie neurotische, Belastungs- oder somatoforme Störungen (F4: 45,0%). Die Erstdiagnose Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren (F5: 0,5%) wird selten vergeben. Die Diagnosekategorien F1 ( Störungen durch psychotrope Substanzen ), F2 ( Schizophrenie, wahnhafte Störungen ), F6 ( Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen ), F7 ( Intelligenzminderung ), F8 ( Entwicklungsstörungen ) und F9 ( Verhaltensund emotionale Störung mit Beginn in der Kindheit und Jugend ) spielen als Erstdiagnosen keine Rolle. In 13,4% der Fälle im Berichtszeitraum fehlt allerdings ein Eintrag der Erstdiagnose. 15 N=439 aus dem Therapeutenbericht, keine Angabe: n=59 (13,4%), Mehrfachnennungen bei weitere Diagnose möglich. 16 F0: Organische, einschl. symptom. psychische Störungen; F1: Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen; F2: Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen; F3: Affektive Störungen; F4: Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen; F5: Verhaltensauffälligkeiten mit körperl. Störungen und Faktoren; F6: Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen; F7: Intelligenzminderung; F8: Entwicklungsstörungen; F9: Verhaltens- u. emotionale Störungen mit Beginn i. d. Kindheit und Jugend. 11

12 F43 F32 F33 F41 F45 F40 F50 F42 F34 F31 4,5 2,9 1,6 0,5 21,8 32,1 35, Abb. 13: spezifische Erstdiagnosen (Angaben in %). Die häufigste spezifische Erstdiagnose ist eine Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F43: 35,8%), die bei mehr als einem Drittel der Patienten vergeben wird und sich somit gegenüber dem Vorbericht verdoppelt hat. Dementsprechend abgenommen haben die Häufigkeiten von Patienten mit den Diagnosen depressive Episode (F32: 32,1%) und rezidivierende depressive Störung (F33: 21,8%), die zusammen im Vorbericht noch rund 72% ausgemacht hatten. andere Angststörungen (F41: 4,5%) und andere spezifische Erstdiagnosen werden selten als Erstdiagnose vergeben 17. F4 165,0 F6 65,0 F3 F5 F1 F9 F0 7,4 1,3 0, Abb. 13: weitere Diagnosen (Angaben in %). 17 F07: Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns; F10: Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol; F31: bipolare affektive Störung; F32: depressive Episode; F33: rezidivierende depressive Störung; F34 anhaltende affektive Störung; F40: phobische Störungen; F41: andere Angststörungen; F42: Zwangsstörung; F43: Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen; F44: F45: somatoforme Störungen; F48: Andere neurotische Störungen; F50: Essstörungen; F51: Nichtorganische Schlafstörungen; F60: spezifische Persönlichkeitsstörungen; F61: Kombinierte und andere Persönlichkeitsstörungen; F99: Psychische Störung ohne nähere Angabe. 12

13 Bei 89,5% der Patienten wird neben der Erstdiagnose noch mindestens eine weitere Störung diagnostiziert. Bei den Diagnosen, die an zweiter, dritter oder vierter Stelle gestellt werden, ist die Hauptkategorie F4 ( neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen ) am häufigsten vertreten (Mehrfachnennungen möglich). Als Nebendiagnose werden auch - im Vergleich zur Kategorie F4 allerdings wesentlich seltener - Diagnosen der Hauptkategorie F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F6: 65%), der Hauptkategorie Affektive Störungen (F3: 7,4%), der Hauptkategorie Verhaltensauffälligkeiten mit körperl. Störungen und Faktoren (F5: 1,3%) vergeben. Die restlichen Kategorien wurden in weniger als 1% der Fälle vergeben. F45 F60 F41 F43 F42 F32 F40 F33 F44 F61 F50 F10 F99 F07 F51 F48 0,8 2,44,2 0,5 0,5 0,5 5,0 6,1 14,7 38,4 64,5 100, Abb. 14: weitere spezifische Diagnosen (Angaben in %). Die häufigsten spezifischen Zweit-, Dritt- oder Viertdiagnosen sind mit Abstand somatoforme Störungen (F45: 100,5%), gefolgt von spezifischen Persönlichkeitsstörungen (F60: 64,5%), sonstigen Angststörungen (F41: 38,4%) und Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F43: 14,7%). 13

14 F45 F60 F43 F41 F32 F33 F42 F40 F50 F44 F61 F10 F34 F31 F99 F07 F51 F48 1,1 5,8 6,3 0,8 0,5 0,5 24,2 50,5 42,9 37,1 64,5 103, Abb. 15: alle Diagnosen (Angaben in %). Unter Berücksichtigung aller gestellten Diagnosen weist die NaturaMed Fachklinik im Berichtszeitraum das in Abbildung 15 dargestellte Versorgungsprofil auf. Die insgesamt am häufigsten gestellten Diagnosen sind die somatoforme Störungen (F45: 103,4%), gefolgt von den spezifischen Persönlichkeitsstörungen (F60: 64,5%), Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F43: 50,5%), sonstige Angststörungen (F41: 42,9%) und eine depressive Episode (F32: 37,1%) Krankheitsdauer 18 bis ein Jahr bis zw ei Jahre 20,0 20,7 bis fünf Jahre 26,4 bis zehn Jahre 15,5 bis fünfzehn Jahre 4,8 über 15 Jahre 12, Abb. 16: Krankheitsdauer in Jahren (Angaben in %). Ein Drittel der Patienten (32,8%) leidet bereits seit mehr als fünf Jahren unter den Beschwerden, bevor sie zur Behandlung in die NaturaMed Fachklinik kommen. Knapp die Hälfte berichten von einer Krankheitsdauer von zwei bis fünf Jahren (26,4%) oder ein bis zwei Jahren (20,0%), während lediglich 20.7% bereits nach kurzer Krankheitsdauer von weniger als einem Jahr in die NaturaMed Fachklinik kommt. 18 N=439 aus dem Patientenbericht, keine Angaben: n=0(0%) 14

15 1.3 Motivation und Therapieerwartung Motivation 19 Drei Viertel der Patienten (75,4%) beschreiben sich selbst im Patientenfragebogen als sehr motiviert für die Behandlung in der NaturaMed Fachklinik und ein weiteres Fünftel (21,4%) als motiviert. Nur vereinzelt bezeichnen sich Patienten als lediglich etwas (2,3%) oder kaum motiviert (0,7%). Als nicht motiviert für die Behandlung in der NaturaMed Fachklinik schätzt sich im Berichtszeitraum lediglich ein Patient ein (0,2%). sehr motiviert 36,6 75,4 motiviert 21,4 58,4 etwas motiviert kaum motiviert nicht motiviert 4,8 2,3 0,7 0,0 0,2 Therapeut Patient Abb. 18: Behandlungsmotivation aus Patienten- und Therapeutensicht (Angaben in %). Im Unterschied zur Patienteneinschätzung beurteilen die Therapeuten die Behandlungsmotivation ihrer Patienten etwas zurückhaltender. Aus Sicht der Therapeuten ist ein Drittel der Patienten (36,6%) sehr motiviert und 58,4% motiviert. Geringe Motivation sehen aber auch die Therapeuten eher selten. Nur 4,8% der Patienten werden von ihnen als lediglich etwas motiviert eingestuft. Als kaum motiviert werden von den Therapeuten nur % der Patienten beurteilt. Als nicht motiviert für die Behandlung in der NaturaMed Fachklinik sehen die Therapeuten keinen einzigen Patienten an. 19 N=439 aus dem Patientenbericht, keine Angaben: n=0 bzw. N=439 aus dem Therapeutenbericht, keine Angaben: n=62 (14,1%). 15

16 1.3.2 Problembereiche bei Aufnahme 20 seelisches Befinden allg psychisches Wohlbefinden körperliches Befinden Selbstwerterleben 100,0 98,6 100,0 98,2 97,4 96,4 99,5 87,9 Einstellung gg Zukunft 79,5 98,9 Eigenaktivität/Verantwortung Krankheitsverständnis Personen privat 64,9 77,3 68,3 67,4 98,4 96,6 soziale Probleme Personen beruflich 56,9 55,0 45,6 77, Abb. 19: Problembereiche aus Patienten- und Therapeutensicht (Angaben in %). Therapeut Patient Zu Behandlungsbeginn erklären Patienten und Therapeuten unabhängig voneinander, in welchen Problembereichen durch die psychotherapeutische Behandlung eine Veränderung angestrebt wird. Eine Veränderung in einem Problembereich wird von Patient oder Therapeut als gewünscht gewertet, wenn Patient oder Therapeut in der schriftlichen Befragung bezüglich dieses Bereichs angeben, dass Ihnen eine Veränderung in diesem Bereich wichtig, sehr wichtig oder sogar extrem wichtig ist. 20 N=439 aus dem Patientenbericht, keine Angaben: n=0 (0%) bzw. N=439 aus dem Therapeutenbericht, keine Angaben: n=60-65 (13,7%-14,8%). 16

17 In den allermeisten Aspekten sind die Erwartungen von Patienten und Therapeuten kongruent. Am häufigsten wird von beiden Seiten eine Verbesserung des seelischen Befindens (Therapeuten: 100%; Patienten: 98,6%) und des allgemeinen psychischen Wohlbefindens (Therapeuten: 100%; Patienten: 98,2%) angestrebt. Weiterhin erwarten sich 96,4% der Patienten eine Verbesserung ihres körperlichen Befindens und 87,9% eine Verbesserung ihres Selbstwerterlebens durch die bevorstehende Behandlung in der NaturaMed Fachklinik. Ihre Einstellung gegenüber ihrer Zukunft möchten 79,5% der Patienten verbessern. Patienten und Therapeuten stimmen weitgehend darüber überein, was im Mittelpunkt der Behandlung stehen soll. Nennenswerte Unterschiede zeigen sich lediglich in Bezug auf das Krankheitsverständnis, die Veränderung der Beziehung zu bedeutsamen Personen im privaten Bereich, die Veränderung der Beziehung zu bedeutsamen Personen im beruflichen Bereich und die Veränderung sozialer Probleme - etwa bezüglich des Arbeitsplatzes, der Wohnung und der Finanzen. Diese vier Bereiche werden von Therapeuten häufiger als von Patienten als wichtige Veränderungsbereiche genannt Therapeutische Arbeitsbeziehung 21 sehr positiv 1,8 29,2 ziemlich positiv 5 85,8 leicht positiv negativ 0,5 3,9 11,9 16,6 Therapeut Patient Abb. 20: Therapeutische Arbeitsbeziehung bei Aufnahme (Angaben in %). Die Erwartung des Patienten, dass die Therapie hilft, sowie eine positive Einschätzung der therapeutischen Arbeitsbeziehung gelten als prognostisch günstige Indikatoren für das Therapieergebnis 22. Die große Mehrzahl der Patienten der NaturaMed Fachklinik beurteilen nach den Kontakten in der ersten Woche die therapeutische Arbeitsbeziehung als ziemlich positiv (5%) oder 21 N=439 aus dem Patientenbericht, keine Angaben: n=0 (0%) bei Aufnahme und Entlassung und N=439 aus dem Therapeutenbericht, keine Angaben: n=60 (13,7%) bei Aufnahme bzw. n=83 (18,9%) bei Entlassung. 22 vgl. z. B. Luborsky L, Crits-Christoph P, Mintz J, Auerbach A (1998) Who will benefit from psychotherapy. Basic Books, New York. 17

18 sogar sehr positiv (29,2%). Lediglich in Ausnahmefällen (3,9%) schätzen Patienten die Beziehung zu ihrem Therapeuten als negativ ein. Ähnlich wie bei der Behandlungsmotivation beurteilen die Therapeuten auch die Arbeitsbeziehung zu Beginn der Behandlung zurückhaltender als ihre Patienten. Lediglich 1,8% der Therapeuten beurteilen die Arbeitsbeziehung als sehr positiv im Vergleich knapp 30% sehr positiven Einschätzungen auf Patientenseite. Die große Mehrzahl der Therapeuten (85,8%) beurteilt die Arbeitsbeziehung nach den Kontakten der ersten Woche als ziemlich positiv. Auch aus der Sicht der Therapeuten ist die Arbeitsbeziehung nur sehr selten negativ (0,5%). sehr positiv 4,8 68,8 ziemlich positiv 26,7 79,8 leicht positiv 3,0 14,0 negativ 1,4 1,6 Therapeut Patient Abb. 21: Therapeutische Arbeitsbeziehung bei Entlassung (Angaben in %). Bei Therapieende wird die therapeutische Beziehung von den Patienten noch häufiger als zu Therapiebeginn als sehr positiv beurteilt (68,8%). Die Einschätzung einer eher negativen Arbeitsbeziehung tritt mit 1,6% ähnlich selten wie bei Aufnahme auf. Die Therapeuteneinschätzung der Arbeitsbeziehung bei Therapieende ist in etwa vergleichbar mit der zu Behandlungsbeginn, Therapeuten bleiben in ihrer Beurteilung zurückhaltender. Auf Therapeutenseite ist die Beurteilung der Arbeitsbeziehung als sehr positiv und als negativ bei Entlassung ähnlich selten wie zum Zeitpunkt der Aufnahme. Die große Mehrzahl der Therapeuten (79,8%) beurteilt die Arbeitsbeziehung bei Entlassung als ziemlich positiv. 18

19 2 Mit welchen therapeutischen Mitteln? 2.1 Verweildauer 23 bis 2 Wochen 2,3 3 Wochen 32,0 4 Wochen 61,2 über 4 Wochen 4, Abb. 22: Verweildauer in Wochen (Angaben in %). Die durchschnittliche Verweildauer der im vorliegenden Report untersuchten Patienten beträgt 25,5 Tage (s=4,9) und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt in ähnlichen Fachkliniken 5. Die überwiegende Mehrheit der Patienten (93,2%) wird zwischen zwei und vier Wochen in der NaturaMed Fachklinik behandelt. Lediglich 4,6% der Patienten werden länger als 4 Wochen behandelt. 23 N=439 aus dem Patientendokumentation, keine Angaben: n=1 (0,2%). 19

20 2.2 Welche therapeutischen Maßnahmen sind hilfreich? 24 Das NaturaMed Fachklinik bietet ihren Patienten ein sehr breites Spektrum therapeutischer Maßnahmen. Es reicht von universell eingesetzten psychotherapienahen Verfahren wie z.b. psychologische Gespräche, Trauma-Therapie oder Biografiearbeit über breiteingesetzte körpernahe Verfahren wie z.b. Massagen und Entspannungsübungen bis zu speziellen Angeboten für spezifische Teilgruppen von Patienten wie z.b. Krankengymnastik, Vitaminbehandlung etc.. Psychol. Diagnostikgespräch (OPD) (n=362) Psycholog.Fotodiagnose (n=431) 56,6 75,4 Psychologische Tests (n=149) Chefartzt-Visite (n=319) 56,1 65,1 Psychologische Gespräche (n=435) Trauma-Therapie (n=397) Biografiearbeit (psych. Lebensthemen) (n=368) Familienaufstellung (Systemtherapie) (n=256) Gespräche mit Krankenschwestern (n=314) Gespräche mit Mitpatienten (n=418) Biographiewanderung (n=31) 94,3 91,2 90,2 85,5 76,8 65,3 80,6 Bachblüten-Therapie mit Arztgespräch (n=86) 50, Abb. 22 A: Psychotherapien u.a. (Angaben in %). Psychotherapienahe Angebote wie Psychologische Gespräche, Trauma-Therapie und Biografiearbeit werden von mehr als 90% der Patienten als besonders hilfreich empfunden. Gespräche mit Krankenschwestern (76,8%) und Mitpatienten (65,3%) werden von deutlich mehr Patienten positiv beurteilt als im vergangenen Berichtszeitraum (47,4% bzw. 40,8%). 24 N=216 aus dem Patientenbericht 20

21 Klangschalen-Therapie (Limbisches System) (n=347) Cranio-Sakral-Abend (Entspannung) (n=33) Hawaii Massage (n=250) Meditations-Abend (Gruppe) (n=287) Facial Harmony (Gesichtsentspannung) (n=354) Energiebehandlung (Körperwahrnehmung) (n=323) Heiße Steine (Entspannung) (n=295) Trager Bewegungstherapie (Körperwahrnehmung) Jin Shin Jyutsu (Selbstbehandlung) (n=330) Jin Shin Jyutsu-Abend (Selbstbehandlung) (n=223) Cranio-Sakral-Therapie (WS-Schmerzwahrn.) (n=393) 78,4 78,8 77,6 62,0 76,8 90,1 82,7 70,0 78,8 74,9 66, Abb. 22 B: Körperorientierte Psychotherapien (Angaben in %). Die eher körperorientierten Therapieangebote wenden sich an spezifische Teilgruppen von Patienten. Sie werden in der Regel von ihren Nutzern als hilfreich bewertet. Lediglich für die Meditationsabende, die Cranio-Sakral-Therapie und die Trager-Bewegungstherapie ist die Zustimmung nicht ganz so breit, liegt aber immer noch zwischen 60% und 70%. 21

22 Ayurveda-Ölmassage (Schmerzpunktm.) (n=277) Krankengymnastik (n=54) 75,9 84,5 Manuelle Therapie (n=244) Manuelle Muskeltherapie (n=281) Dorn-Massage (Chirotherapie) (n=410) Moorpackung (n=102) Großmassage (n=105) Lymphdrainage (n=155) Dauerbrause (n=215) 45,6 60,8 88,1 86,8 88,8 95,2 78,1 Fußreflexzonenmassage(n=326) Thalasso-Bad (n=66) Nachtkerzenöl-Bad (n=98) Cleopatra-Bad (n=135) Thai-Massage (n=75) Sandliege (n=162) Mayr-Bauchmassage (n=25) 66,9 54,5 71,4 59,3 73,3 40,1 72, Abb. 22 C:Körpertherapien (Angaben in %). Von den Körpertherapien werden Großmassage (95,2%), Chirotherapie (88,8%), die manuelle Therapie (88,1%) und die manuelle Muskeltherapie (86,8) von den Patienten als besonders häufig als hilfreich beschrieben. Sandliege (40,1%) und die Dauerbrause (45,6%) werden dagegen nur von weniger als der Hälfte der Patienten als hilfreich erlebt. 22

23 Arztgespräche (n=436) 79,8 Akupunktur (bei Schmerzen) (n=157) Medivitan-Sprizen (Vit. B zur Nervenstabilisierung) Homöopathische Sprizen-Therapie (n=292) Vitamin Infusion (z.b. bei Krebserkrankung) (n=12) Eigenblutinfusion (z.b. bei Tinnitus) (n=31) Darmeinlauf (n=61) Thymus-Spritze (bei Immunschwäche) (n=54) UV-Bestrahlung (UV- B + UV-C ohne Bräunung) (n=46) 66,2 66,7 51,0 58,3 74,2 63,9 63,0 52, Abb. 22 D: Ärztliche Therapien (Angaben in %). Die von Ärzten durchgeführten Therapien werden recht unterschiedlich von den Patienten beurteilt. Während die Arztgespräche von rund 80% der Patienten als hilfreich bewertet werden, beurteilen nur die Hälfte der Nutzer die Homöopathische Spritzen-Therapie oder die UV-Bestrahlung als hilfreich. 23

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