Apéro für Banken und Effektenhändler Private Banking Philipp Arnet (präsentiert in Basel & Zürich)

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1 Private Banking Philipp Arnet (präsentiert in Basel & Zürich)

2 Agenda Marktstruktur Kennzahlen Perspektiven

3 Marktstruktur Der Schweizer Private-Banking-Markt ist stark fragmentiert Gross-, Kantonal-, Regionalbanken Family Offices Vermögensverwaltungsbanken Verteilung nach Grösse CH Ausländisch Gross Mittel Klein 7% 4% 28% 3% 15% 43% Unabhängige Vermögensverwalter Total 39% 61% Quelle: PwC-Analyse basierend auf Finanzberichten von 113 Privatbanken Gross: AUM > CHF 50 Mia. (ex. UBS & CS) Mittel: AUM = CHF Mia. Klein: AUM < CHF 10 Mia. Seite 3

4 Agenda Marktstruktur Kennzahlen Perspektiven

5 Kennzahlen Die Schweiz ist das wichtigste Offshore-Land Verteilung der Offshore-Vermögen, 2008 in $ AUM (Total $ 6.7 Billionen) Singapur 8% Hongkong 3% USA 6% Andere 6% Schweiz 28% 55% Europa 17% Mittlerer Osten und Afrika 11% Lateinamerika 10% Asien-Pazifik-Raum 7% Nordamerika Karibik & Panama 12% Luxemburg 14% UK, Channel Islands, Isle of Man & Irland 23% Quelle: DiversePwC-Schätzungen Seite 5

6 Kennzahlen Wachstum der verwalteten Vermögen in der Schweiz dank positiver Performance in 2009 Entwicklung Wertschriftenbestände in Kundendepots der Banken in der Schweiz, in CHF Mrd. Wachstum Wertschriftenbestände geg. VJ (Performance und Nettoneugeld) nach Kundenkategorie 5'500 5'000 4'500 4'000 3'500 3'000 2'500 2'000 1'500 1' '403 5'017 4'413 4'264 3'847 3'677 3'532 3'374 3'280 2' /2009 Onshore Offshore 1 50% 40% 30% 20% 10% 0% / % -20% -30% -40% Private onshore Private offshore Institutionelle onshore Institutionelle offshore 1 Zahlen per 31. Oktober 2009 basierend auf Monatserhebung; sonstige Zahlen: Vollerhebung; Erhebungsstufe: Bankstelle. Die Zahlen beinhalten ausschliesslich in der Schweiz verwaltete Wertschriftenbestände (ohne Cash-Bestände oder Kassenobligationen) Quelle: Schweizerische Nationalbank, PwC-Analyse Quelle: Schweizerische Nationalbank, PwC-Analyse Seite 6

7 Kennzahlen Sinkende Nettoneugeld-Quote Zufluss von Nettoneugeldern in % (NNG), % 10% 9.0% 9.6% 10.3% 8% 7.8% 6% 4% 5.2% 4.2% 5.6% 4.5% 2% 0% -2% FY 2006 FY 2007 FY % Grosse Banken Mittlere Banken Kleine Banken Trend 2009/10 Quelle: PwC Analyse basierend auf Finanzberichten von 113 Privatbanken in der Schweiz Seite 7

8 Kennzahlen Sinkende Bruttomarge auf AUM Bruttomarge (bps) auf AUM FY 2006 FY 2007 FY 2008 Trend 2009/10 Quelle: PwC Analyse basierend auf Finanzberichten Grosse Banken Mittlere Banken Kleine Banken Bruttomarge = Betriebsertrag / Durchschnittliches Kundenvermögen Seite 8

9 Kennzahlen Steigende Cost-Income Ratio Durchschnittliche Cost-Income Ratio in %, % 80% 60% 63% 66% 70% 67% 65% 67% 61% 62% 73% 40% 20% 0% FY 2006 FY 2007 FY 2008 Grosse Banken Mittlere Banken Kleine Banken Trend 2009/10 Quelle: PwC-Analyse basierend auf Finanzberichten von 113 Privatbanken in der Schweiz Seite 9

10 Agenda Marktstruktur Kennzahlen Perspektiven

11 Perspektiven Herausforderungen im grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft Steigende regulatorische Anforderungen Zivil- und Strafrecht Politischer Druck Grenzüberschreitendes Geschäft im Private Banking Reputation - Stigmatisierung Ausländische Steuerbehörden Supranationale Institutionen (OECD, G20) Seite 11

12 Perspektiven Handlungsoptionen im grenzüberschreitenden Geschäft Anpassung des Geschäftsmodells notwendig Verteidigung Status Quo Exit Anpassung des Geschäftsmodells Potenziell nicht-compliant Potenziell nicht-compliant Neue Unternehmenskultur Sanktionen Sanktionen Neue Kundenstruktur Beschreibung Rückgang der Geschäftstätigkeiten Fehlende Ressourcen Fehlende Profitabilität Neuer Beratungsansatz Neue Kundenbetreuer Offshore-/Onshore-Strategie Country Manuals Völlig compliant Implementierungskosten Motto Augen zu Schaden begrenzen Proaktiv Chancen nutzen Risiko Nachhaltigkeit n/a Seite 12

13 Perspektiven Weitere M&A-Aktivitäten erwartet Konsolidierungs-, aber auch Fragmentierungstendenzen Sinkende Bruttomargen Steigende IT- und Compliance-Kosten Komplexitätssteigerung Erhöhte Regulierung und Transparenz Onshoring Steigende Eigenmittelanforderungen Konsolidierung M&A Aktivität Persönlicher Service Diskretion und Privacy Spezialisierung/Nischen Conflicts of Interests Flexibilität Unternehmertum Fragmentierung Seite 13

14 Referenten Philipp Arnet Tel , Seite 14

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