Internet Dienste Modul Informatik Grundlagen

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1 Donnerstag, 2. Oktober 2008 Internet Dienste Modul Informatik Grundlagen Wirtschaftsingenieurwesen: 1. Semester Dozent: Martin Hüsler Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 1

2 Internet-Dienste Newsgroups FTP Telnet WWW (Chat) VoIP WAP Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 2

3 Dienst Protokolle: Beliebiger Name Länderkennzeichnung oder Organisations-Identifikation Provider, Institution SMTP: s werden im Internet mit dem Protokoll SMTP (Simple Mail Transfer Protokoll) übertragen. POP3: s werden mittels dem Protokoll POP3 (Post Office Protokoll) vom Mailserver auf den eigenen Rechner geladen. IMAP: Das IMAP (Internet Mail Access Protokoll) nimmt an Bedeutung zu, da es mehr Möglichkeiten für den Mailabruf bereitstellt (löst POP3 ab). Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 3

4 Newsgroups / Foren Usenet: Ansammlung tausender themenbezogener Newsgroups. Information nach Themen sortiert. Mitglieder einer Newsgroup können sowohl Artikel der Newsgruppe lesen als auch neue verfassen. Verwendetes Protokoll nntp. Es gibt moderierte Gruppen (Überwachung durch zentrale Stelle). Das Newsnet wird immer mehr durch sogenannte Foren verdrängt. Durch Avatare (grafischer Stellvertreter für eine Person) wird kommuniziert. Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 4

5 File Transfer Protokoll (FTP) Mit Hilfe des Internets wird eine Datei von einem Rechner auf einen anderen transportiert. Mit FTP können die Verzeichnisse entfernter Rechner (FTP-Server) angezeigt werden. Alle Dateitypen (Bilder, Programme, Dokumente...) können übertragen werden. Auf diese Weise werden Webdateien auf einen Webserver gespeichert. Weiter können viele grössere Dateien (Gratis-Software) geladen werden. Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 5

6 Beispiel eines FTP-Logins Laden Sie bitte selbständig das Dokument test_dokument.txt auf Ihr Notebook! Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 6

7 FTP-Standart-Befehle open Servername stellt eine FTP-Verbindung her get Dateiname lädt eine Datei zu Ihnen put Dateiname sendet eine Datei zum Server dir zeigt die Dateien und Verzeichnisse auf dem Server pwd zeigt Ihren aktuellen Pfad cd Pfadnamen wechselt das Directory auf dem Server lcd Pfadnamen wechselt das lokale Directory quit binary schliesst die Verbindung wechselt in den binary -Modus, um Bilder zu übertragen Laden Sie bitte das Dokument test_dokument.txt aus dem Verzeichnis pub! Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 7

8 File Transfer Protokoll (FTP) Vorteil: Viele Server erlauben einen anonymous -Zugriff, bei welchem lediglich die Adresse als Passwort eingegeben werden muss. Nachteile: Man muss den Namen und den Ort einer Datei kennen, um sie mit FTP zu laden. Nur gerade der Name der Datei gibt Information zum Inhalt Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 8

9 File Transfer Protokoll (FTP) Achten Sie auf die Erweiterungen, wenn Sie Programme auf Ihren Rechner laden:.zip ist eine Erweiterung für PC s. Mit dem Befehl PkUnzip können Sie die entsprechende Software auspacken..gz Gnuzip ist hingegen eine Erweiterung für UNIX- Rechner. Wenn Sie diese auf Ihren PC laden, werden Sie mit dieser Datei wohl nie etwas anfangen können. Mit Hilfe des Befehls help können die Standard-Befehle im FTP-Modus angezeigt werden. Wenn Sie FTP verwenden müssen, dann sollten Sie ein FTP-Tool installieren WS_FTP, QuteFTP usw. Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 9

10 Telnet Mit Telnet kann man direkt auf Ressourcen von entfernten Rechner zugreifen. Im Gegensatz zu WWW gibt es mit Telnet keine Menüführung. Hier sind Sie voll und ganz auf die Tastatur angewiesen. Der Telnet-Dienst wird von vielen Firewalls grundsätzlich abgelehnt, weil es Gefahren mit sich bringt, jemandem den Zugriff auf einen Rechner zu erlauben. Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 10

11 WWW World Wide Web (WWW) WWW integriert viele weitere Internet-Dienste Dienst der den grössten Komfort bietet Webseiten werden mittels HTML aufgebaut und mit dem Protokoll HTTP übertragen. Links (Verweise) verknüpfen Web-Seiten von unterschiedlichen Servern. Anwender (Surfer) können sich durch die Webseiten klicken. Statisches WWW wandelt sich immer mehr zu dynamisch aufgebauten Webseiten. Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 11

12 Chat IRC (Internet Relay Chat) Online - Diskussionen! Am Gespräch können mehrere Personen teilnehmen Chatiquette Die Beteiligten verbergen sich hinter Pseudonamen Avatar, Gravatar Zur Teilnahme wird ein spezielles Chat- Programm, der IRC-Client verwendet; es gibt dazu eigene Software-Pakete oder auch in Browsern integrierte Funktionalitäten. Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 12

13 VoIP Wie bei der herkömmlichen Telefonie teilt sich das Telefongespräch hierbei in drei grundsätzliche Vorgänge auf. Diese Vorgänge sind der Verbindungsaufbau, die Gesprächsübertragung und der Verbindungsabbau. Im Unterschied zur klassischen Telefonie werden bei VoIP aber keine Leitungen durchgeschaltet, sondern Sprache wird in kleinen Paketen transportiert. Protokoll: SIP (Session Initiation Protocol) ist ein unabhängiges von der IETF entwickeltes Protokoll. Anwendungssoftware: Skype Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 13

14 Gopher / WAIS Zwei veraltete Dienste im Internet! Gopher wurde vollständig durch den www-dienst abgelöst. WAIS (Wide Area Information Server) Dieser Service wurde durch die Suchmaschinen abgelöst. Neue Dienste können für die Zukunft über das TCP/IP-Netz realisiert werden! Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 14

15 WAP (Wireless application protocol) WAP -> WWW auf dem Handy Mit WAP ist es möglich, direkt mit dem Handy im Internet zu surfen. WAP-Seiten können auch im normalen Webbrowser betrachtet werden (kompatibel) Nachteil: - wenig Informationen pro Seite (Handy-Display) - gesteuert über Handy-Tasten - Transfergeschwindigkeit: 9,6kbit/s (GSM); 53kbit/s 170 kbit/s (GPRS); 384 kbit/s... 2 Mbit/s (UMTS). Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 15

16 Zusammenfassung Internet Dienste Mail (elektronische Post) Newsgroups (Diskussionsgruppen) FTP (Übertragung von Dateien) Telnet (Bedienung von entfernten Rechnern) WWW (Querverbindungen zwischen Dokumenten) VoIP (Telefonieren via Internet) WAP (Webseiten auf Handy) Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 16

17 Vorbereitung Eigene Webseite erstellen Wenn Sie auf Ihrem Notebook einen eigenen Webserver installieren wollen, kann XAMPP eingesetzt werden (nicht erforderlich für unseren Unterricht). Perl PHP MySQL-Datenbank Apache-Webserver x-beliebiges Betriebssystem Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 17

18 PSPad-Editor (Freeware) Ihren HTML-Code können Sie im Standard-Editor schreiben. Sie können sich aber auch einen etwas besseren Editor installieren. Beispiel: Freeware-Editor PSPAD. Source: Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW / Martin Hüsler 18

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