Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL A7 Test- und Online- Funktionen

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1 Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL A7 T I A Ausbildungsunterlage Seite 1 von 13 Modul A7

2 Diese Unterlage wurde von Siemens A&D SCE (Automatisierungs und Antriebstechnik, Siemens A&D Cooperates with Education) zu Ausbildungszwecken erstellt. Siemens übernimmt bezüglich des Inhalts keine Gewähr. Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts ist innerhalb öffentlicher Aus- und Weiterbildungsstätten gestattet. Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Genehmigung durch Siemens A&D SCE ( Hr. Knust: Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadensersatz. Alle Rechte auch der Übersetzung sind vorbehalten, insbesondere für den Fall der Patentierung oder GM-Eintragung. Wir danken der Fa. Michael Dziallas Engineering und den Lehrkräften von beruflichen Schulen sowie weiteren Personen für die Unterstützung bei der Erstellung der Unterlage. T I A Ausbildungsunterlage Seite 2 von 13 Modul A7

3 SEITE: Die folgenden Symbole führen durch dieses Modul: Programmierung Hinweise T I A Ausbildungsunterlage Seite 3 von 13 Modul A7

4 1. VORWORT Das Modul A7 ist inhaltlich der Lehreinheit Grundlagen der STEP 7- Programmierung zugeordnet. Grundlagen der STEP 7- Programmierung 2-3 Tage Module A Weiterführende Funktionen der STEP 7- Programmierung 2-3 Tage Module B Industrielle Feldbussysteme 2-3 Tage Module D Schrittkettenprogrammierung 2-3 Tage Module C Prozessvisualisierung 2-3 Tage Module F IT- Kommunikation mit SIMATIC S7 1-2 Tage Module E Lernziel: Der Leser soll in diesem Modul Werkzeuge kennen lernen, die bei der Fehlersuche hilfreich sind. Testfunktionen Online- Funktionen Voraussetzungen: Für die erfolgreiche Bearbeitung dieses Moduls wird folgendes Wissen vorausgesetzt: Kenntnisse in der Handhabung von Windows 95/98/2000/ME/NT4.0 Grundlagen der SPS- Programmierung mit STEP 7 (z.b. Modul A3 - Startup SPS- Programmierung mit STEP 7) T I A Ausbildungsunterlage Seite 4 von 13 Modul A7

5 Benötigte Hardware und Software 1 PC, Betriebssystem Windows 95/98/2000/ME/NT4.0 mit - Minimal: 133MHz und 64MB RAM, freier Plattenspeicher ca. 65 MB - Optimal: 500MHz und 128MB RAM, freier Plattenspeicher ca. 65 MB 2 Software STEP 7 V 5.x 3 MPI- Schnittstelle für den PC (z.b. PC- Adapter) 4 SPS SIMATIC S7-300 Beispielkonfiguration: - Netzteil: PS 307 2A - CPU: CPU Digitale Eingänge: DI 16x DC24V - Digitale Ausgänge: DO 16x DC24V / 0,5 A 1 PC 2 STEP7 3 PC Adapter 4 SIMATIC S7-300 T I A Ausbildungsunterlage Seite 5 von 13 Modul A7

6 2. TEST- UND ONLINE- FUNKTIONEN Im folgenden sollen vorgestellt werden die Sie z.b. mit dem STEP 7- Projekt Startup aus Modul A3 - Startup SPS- Programmierung mit STEP 7 testen können. In STEP 7 stehen die unterschiedlichsten Test- und Diagnosefunktionen zur Verfügung. Um diese zu nutzen müssen folgende Schritte ausgeführt werden: 1. Zuerst wird das Werkzeug KOP/AWL/FUP geöffnet. ( Start Simatic STEP 7 KOP,AWL, FUP S7 Bausteine programmieren ). 2. Einen Baustein Öffnen um ihn Beobachten zu können. ( Datei Öffnen). T I A Ausbildungsunterlage Seite 6 von 13 Modul A7

7 3. Baustein aus der CPU 'Online' oder über 'Erreichbare Teilnehmer' öffnen ( Einstieg: Projekt Bausteine Online Baustein auswählen OK). Hinweis: Seit STEP 7 V4.x kann auch in einem 'Offline' aus einem Projekt heraus geöffneten Baustein auf die Online- Funktionen zugegriffen werden!!! T I A Ausbildungsunterlage Seite 7 von 13 Modul A7

8 4. Nun können unter dem Menüpunkt Zielsystem mit Variable beobachten/steuern einzelne Variablen beobachtet sowie vom PC aus gesteuert werden und auf die Diagnosefunktionen Baugruppenzustand und Betriebszustand zugegriffen werden. Von hier aus kann auch Urlöschen und Uhrzeit stellen angefordert werden. 5. Wurde die Funktion Variable beobachten/steuern gewählt, können einzelne Operanden beobachtet und gesteuert werden Dazu müssen in einer Tabelle die benötigten Operanden eingetragen und deren Format gewählt werden. T I A Ausbildungsunterlage Seite 8 von 13 Modul A7

9 5.2. Nun müssen noch die Zeitpunkte ( Trigger ) für Beobachten und Steuern festgelegt werden Die Operanden können nun beobachtet ( Variable Beobachten) werden. T I A Ausbildungsunterlage Seite 9 von 13 Modul A7

10 5.4. Zum Steuern ( Variable Steuern) müssen vorher nur noch die Steuerwerte vorgegeben werden 6. Eine weitere Möglichkeit zum Beobachten von Operanden und Testen von Programmabläufen ist die Funktion Test Beobachten In der AWL wird dann hinter jedem Operanden das Verknüpfungsergebnis VKE, der Wert des Operanden STA und der Inhalt von AKKU1 STANDARD angezeigt. Mit einem Klick der rechten Maustaste auf den Bereich unter STANDARD kann die Darstellung auf das gewünschte Format umgestellt werden. T I A Ausbildungsunterlage Seite 10 von 13 Modul A7

11 6.2. Im KOP kann der Signalverlauf beobachtet werden. Automatisierungs und Antriebstechnik- SCE 6.3. Im FUP können Signalverlauf und Signalzustände beobachtet werden. T I A Ausbildungsunterlage Seite 11 von 13 Modul A7

12 7. Die Diagnosefunktion Baugruppenzustand ermöglicht eine genaue Diagnose der Systemzustände hinsichtlich Speicherauslastung, Kommunikation, sowie Zyklusbelastung und bietet detaillierte Informationen über die angewählte CPU. ( Baugruppenzustand) Besonders wichtig für die Fehlersuche ist dabei der Diagnosepuffer, der als Ringpuffer auf der CPU die letzten 100 Betriebszustandsänderungen und Fehlermeldungen aufzeichnet. So lassen sich Programmier- und Hardwarefehler schnell und effektiv lokalisieren. ( Diagnosepuffer) 8. Bei der Diagnosefunktion Betriebszustand kann dieser eingesehen und beeinflusst werden. ( Betriebszustand) T I A Ausbildungsunterlage Seite 12 von 13 Modul A7

13 9. Mit der Funktion Urlöschen kann vom Programmiergerät Urlöschen angefordert werden. 10. Uhrzeit und Datum können mit der Funktion Uhrzeit stellen gestellt werden oder vom Programmiergerät übernommen werden. ( Uhrzeit) T I A Ausbildungsunterlage Seite 13 von 13 Modul A7

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