Der weite Weg zum Elektroflieger

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1 Technik und Wirtschaft für die deutsche Industrie Mai 2014 Nummer 19 ProduktionEinzelpreis Euro 2,80 Leserservice Produktion Eltville DPAG PVST 5339 Entgelt bezahlt Messe-Special Automatica Seiten 9 12 Exklusiv im Vergleich: Koordinatenmesssysteme Trends: Flexibel, flexibler, mobiler Roboter? Konstruktion: Sauberkeit auf der ganzen Linie Daimler: Mit neuen Ideen 70 Mio Euro eingespart IM FOKUS Automatica: Agenten frisieren Roboter für 4.0 LUFTFAHRT Der weite Weg zum Elektroflieger MÜNCHEN (PD). Roboter gelten als langlebig. Um die Langlebigkeit nutzen zu können, müssen sie für Industrie 4.0 ertüchtigt werden. Wie das geht? Dafür sind Agenten im Einsatz. Seite 9 Bedienplattform für schwierige Bedingungen TROSSINGEN (TBÖ). TR Electronic präsentiert mit notion.abc eine unabhängige Bediensystemplattform für Geräte-, Maschinen- und Anlagensteuerungen. Seite 22 Die Blechoberflächen nach Maß geschliffen BAD WURZACH (RM). Zum Schleifen und Kantenverrunden von lasergeschnittenen Aluminiumblechteilen setzen die gemeinnützigen Elster Werkstätten Schleifmaschinen Steelmaster der Lissmac GmbH ein. Seite 27 LIVE! Auf der AUTOMATICA ab 10:00 Uhr Jens Lehmann hautnah ab 16:00 Uhr WM-Special-Talk mit Jens Lehmann, Günter Netzer, Rudi Völler. 4. Juni 2014 Halle A5 Stand 502 SEBASTIAN MOSER PRODUKTION NR. 19, 2014 Werden Zivilflugzeuge der Zukunft elektrisch betrieben? Airbus will bis zum Jahr 2030 den Prototypen eines vollelektrischen 90-sitzigen Regionalfliegers entwickeln. Experten sind skeptisch. MÜNCHEN. Das batteriebetriebene Elektroauto gilt im Straßenverkehr als die Zukunftsvision und die Entwicklung ist dabei bereits relativ weit fortgeschritten. Aber wie werden wir in Zukunft ohne fossile träger fliegen? Auch hier sind die Forschungen im vollen Gang. Neben der Erforschung neuer Bio-Treibstoffe, die beispielsweise aus Algen erzeugt werden, ist auch hier der Elektroantrieb eine Option. Airbus-CTO Jean Botti gibt dabei ein ehrgeiziges Ziel aus: Bis zum Jahr 2030 wollen wir den Prototypen eines vollelektrischen Regionalflugzeugs entwickeln, das Platz für etwa 90 Passagiere bieten wird. Einen ersten Schritt ist Airbus mit einem voll flugfähigen zweisitzigen Experimentalflugzeug bereits geflogen. Unter dem Namen E-FAN soll in naher Zukunft eine ganze Reihe von kleineren Flugzeugen entstehen. Ist aber das Ziel eines größeren Regionalflugzeuges bis zum Jahr 2030 realistisch? Nein, meint der Hamburger Luftfahrtexperte Heinrich Grossbongardt, Kerosin hat nun mal eine sehr hohe dichte pro Masseneinheit. Davon ist die heutige Batterietechnik noch ganz weit entfernt. Mit der aktuellen Batterietechnik wäre ein solches Flugzeug viel zu schwer. Er hält diese Ideen für eine nette Spielerei und glaubt vielmehr an die Zukunft der Bio-Treibstoffe in der Luftfahrt. Etwas positiver sieht das Thema sein Kollege Thomas Friesacher aus dem österreichischen Schwanenstadt: Ich glaube an die Zukunft des elektrischen Fliegens. Der Weg dahin ist allerdings noch weit. Ich glaube nicht, dass der Durchbruch bis zum Jahr 2030 zu schaffen ist. Zu den Optimisten gehört Prof. Airbus glaubt an die Zukunft des elektrischen Fliegens. Bis 2030 soll ein Prototyp fliegen. Bild: Airbus Group Jürgen Thorbeck vom Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin: Das elektrische Verkehrsflugzeug wird kommen. Die Frage ist nur, wann? Er weist auf die steile Entwicklungskurve in der Batterietechnik hin, ist allerdings skeptisch, ob diese weiter so extrapoliert werden könne. Seine Modellrechnungen haben ergeben, dass ein 40-sitziges Regionalflugzeug sich wirtschaftlich ab einer Batteriekapazität von 350 Watt pro Kilogramm Batteriegewicht betreiben lässt. Derzeit sei man davon mit rund 180 Watt noch weit entfernt. Der Spezialist weist auf einen weiteren Aspekt hin: Beim Dreamliner von Boeing gab es einige Zwischenfälle mit den Batterien. Es besteht insbesondere bei Lithium-Ionenbatterien die Gefahr, dass diese überhitzen. Diese Gefahr ist für ein größeres Flugzeug im Linienverkehr inakzeptabel, so Thorbeck. Für Friesacher ist das auch der Grund, warum die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA lediglich einigen Experimentalflugzeuen die Zulassung erteilt hat. Das sei ungewöhnlich, denn die USA gelten als Vorreiter bei der Einführung neuer Technologien in der Luftfahrt. Sagen Sie uns Ihre Meinung: ZAHL DER WOCHE Fußballfelder groß ist der Campus, den Siemens in Erlangen bis 2030 für rund 500 Mio Euro einrichtet. (Bericht auf Seite 6) ZITIERT Das Employer Branding verzeichnet in China eine wachsende Bedeutung. Stefan Kracht, Fiducia SERVICE Redaktion: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Anzeigen: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Abo-: Tel.: ( ) , Fax: ( ) GROSSKONZERNE Alstom-Deal: Schickt GE Siemens aufs Abstellgleis? KAROLINE KOPP/CLAUS WILK PRODUKTION NR. 19, 2014 Der Druck auf Siemens steigt. Wenn General Electric den Zuschlag für Alstom bekommt, gerät Deutschlands Vorzeigekonzern unter Druck. Erst kurz als Vorstandsvorsitzender im Amt muss Joe Kaeser jetzt seine Qualitäten als Gestalter des Siemens-Konzerns unter Beweis stellen. Bild: Siemens MÜNCHEN. Nachdem der französische Wettbewerber Schneider Electric mit der Invensys-Übernahme im vergangenen Jahr den Wettbewerb im Automationsgeschäft verschärfte, muss Siemens Infrastruktursparte jetzt einen Frontalangriff seitens GE kontern. Die US-Amerikaner hatten vor knapp zwei Wochen den Kampf um den angeschlagenen französischen Konzern eröffnet. Ihr aktuelles Angebot für die sparte Alstoms: Knapp über 10 Mrd Euro wollen die Amerikaner für das Geschäft zahlen, dazu 2,5 Mrd Euro Aufschlag, unterm Strich also die stattliche Summe von insgesamt 12,35 Mrd Euro. Der Siemens-Konzern wiederum hat sich in einem Brief an das Management von Alstom enttäuscht darüber gezeigt, dass der französische Industriekonzern nicht auf das Angebot der Münchener zu einem direkten Dialog reagiert hat. Diese hatten die sparten von Alstom mit zwischen 10,5 und 11 Milliarden Euro in bar bewertet. Noch ist der Zug für Siemens allerdings nicht abgefahren. Der Verwaltungsrat der Franzosen beschloss Berichten zufolge, eine unabhängige Expertise zum GE-Angebot einzuholen. Bis Ende Mai ist GE an dieses gebunden, während dieser Zeit darf Alstom wiederum nicht mit anderen Interessenten verhandeln. Die Abgabe anderer Angebote ist allerdings erlaubt. Siemens bekommt also die Gelegenheit, ebenfalls eine konkrete Offerte vorzulegen.

2 2 Nachrichten Produktion Mai 2014 Nr. 19 News-ticker BDI-Konjunktur-Report: 2 % Wachstum möglich Berlin (wz). Der BDI hält im Konjunktur-Report für 2014 einen BIP-Zuwachs von rund 2 % weiter für erreichbar. Hautptgeschäftsführer Markus Kerber begründete dies mit der robusten Arbeitsmarkt-Entwicklung, guten Perspektiven beim Privatkonsum sowie anziehender Investitionstätigkeit. Dazu kämen positive Impulse von der Außenwirtschaft, wo der BDI 2014 einen Zuwachs von bis zu 5 % erwartet. Oerlikon steigert EBIT auf 87 Mio Franken CH-Pfäffikon (wz). Im ersten Quartal 2014 erzielte Oerlikon ein EBIT von 87 Mio Franken, woraus sich eine EBIT-Marge von 12,1 % ergibt (Q1 2013: 11,8 %). Ohne Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 1,9 % auf 737 Mio Franken (berichtet: 720 Mio), gegenüber 723 Mio Franken im Vorjahresquartal. Die Bestellungen gingen auf 697 Mio Franken zurück, verglichen mit 763 Mio Franken im ersten Quartal Bei uns im Internet Top geklickt auf 1. Siemens plant erneut Abbau tausender Stellen 2. Conti-Personalchefin Strathmann geht von Bord 3. Alstom-Verwaltungsrat nimmt GE-Angebot an 4. Frankreich bittet Siemens bei Alstom-Deal um Hilfe 5. Nokias Übernahme durch Microsoft besiegelt 6. Siemens unter Beschuss GE streckt Hand nach Alstom aus 7. Siemens greift ein: Übernahmepoker um Alstom 8. General Electric plant Übernahme von Alstom 9. Siemens plant Spartentausch mit Alstom 10. Kuka bindet Vorstandschef Reuter bis 2020 R. Stahl bleibt eigenständig Waldenburg (sun). Ein Übernahmeangebot der Firma Weidmüller haben die Gründerfamilien und Mehrheitsaktionäre der R. Stahl AG jüngst zurückgewiesen. Sie wollen die Eigenständigkeit wahren und ihre Anteile nicht veräußern, berichtet der Hersteller von Explosionsschutzsystemen aus Waldenburg. Auf Nachfrage von Produktion sei man bei R.Stahl höchst zufrieden darüber, eigenständig zu bleiben. Der Umsatz von R. Stahl hat sich im Geschäftsjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 % auf 304,4 Mio erhöht. Deutsche Industrie auf Wachstumskurs Berlin (DJ/gk). Das verarbeitende Gewerbe Deutschlands ist zu Beginn des zweiten Quartals auf Wachstumskurs geblieben. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Industrie stieg im April auf 54,1 Punkte von 53,7 im Vormonat und lag damit den zehnten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das stärkste Plus verzeichnete die Vorleistungsgüterindustrie, gefolgt von den Herstellern von Investitionsgütern. Noch bis Ende Mai läuft die Anmeldefrist für den Günter-Spur-. Bild: Anna McMaster Bild der Woche Wärmekamera erfasst heiße Reifen Frankfurt am Main (ba). Die Formel-1-Teams überwachen die Temperaturen in den Boliden und deren Reifen durch Wärmebildtechnik. In diesem Jahr stellt die Einführung der 1,6-Liter-V6-Turbomotoren Gunnar Knüpffer Landsberg. Produktion schreibt zusammen mit A.T. Kearney im Rahmen der Fabrik des Jahres den Günter-Spur- aus. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten des Nachwuchses, die sich mit der praktischen Verbesserung des Produktionsprozesses in der verarbeiten- mit doppelten -Rückgewinnungssystemen alle Teams vor neue Herausforderungen bei der Kühlung ihrer Fahrzeuge. Dabei gilt: Wer die Temperaturen im Griff hat, profitiert davon im Rennen. Das Team von Sebastian Vettel nutzt künftig Miniatur-Wärmekameras von Flir. Mit ihrer Hilfe können die thermischen Vorgänge bei Kühlung und Reifenmanagement des 2014-Boliden, des RN10, analysiert werden. Günter-Spur- Chance für Nachwuchswissenschaftler den Industrie beschäftigen. Der Günter-Spur- ist nach einem der Väter der Produktionstechnik in Deutschland benannt. Univ.- Prof. em. Dr.-Ing. Günter Spur, der im vergangenen Jahr verstarb, hat maßgeblich die Entwicklung der Produktionstechnik zu einem eigenen Wissenschaftsgebiet eingeleitet und mitbestimmt. Eingereicht werden können Doktor-, Diplom-, Master- und Bachelor-Arbeiten Bild: Flir aus unterschiedlichen Fakultäten. Eingesandt werden können die Nachwuchsarbeiten von den Unternehmen, in denen die Arbeiten geschrieben wurden, sowie von den Nachwuchswissenschaftlern. Der Sieger wird beim Kongress Die Fabrik des Jahres/ GEO ausgezeichnet. Anmeldung: de/fabrik-des-jahres/wettbewerb Seminaranzeigen Mit Führungskompetenz zur Lean Transformation MANAGEMENT IMPULSE Lean Production bei kleinen Losgrößen Zusatztermin wegen großer Nachfrage! Ihr Kontakt für Seminaranzeigen: Bernadette Kraus Tel / Der Manager als Mentor: Vom traditionellen Elektrotechnikwerk zum schlanken Technologieunternehmen. Pullprinzip, Fließmontage, KVP und Shopfloor Management an den Wertstromschleifen live vor Ort erleben , Espelkamp Dieses Intensiv-Seminar richtet sich an Führungskräfte aus den Bereichen Produktion, Arbeitsvorbereitung sowie KVP-, Kaizen- und Lean-Verantwortliche, Betriebsleiter und Geschäftsführer. Von unseren Lean-Spezialisten erhalten Sie Lösungsansätze und konkrete Handlungsempfehlungen, wie Sie unter Einsatz der Toyota- Prinzipien auch kleinste Lose effizient und hochfl exibel produzieren können. Zahlreiche Übungen für die nachhaltige Umsetzung in Ihrem Unternehmen runden das Seminar ab. Ihr Nutzen: Rüsten im Takt ohne die Kosten zu erhöhen Mit hoher Variantenvielfalt erfolgreich umgehen Auftragsschwankungen im Griff haben Kleinste Lose effi zient und fl exibel produzieren 30. Juni 01. Juli 2014 in der Lehrfabrik Herrieden

3 Mai 2014 Nr. 19 Produktion Nachrichten 3 Antriebssysteme Linde und PMP alliieren Aschaffenburg (wz). Linde Hydraulics und PMP Industries formen eine strategische Allianz für Antriebssysteme von mobilen Maschinen. Laut einer Mitteilung sollen so die Portfolios beider Unternehmen sowie Vertriebskanäle und regionale Präsenz erweitert werden. Beide Unternehmen wer- Werkzeugmaschinen Gosheim (sm). Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelte sich 2013 sehr zufriedenstellend und im Rahmen der Erwartungen. Der Konzernumsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um gut 1 % auf den neuen Höchstwert von 306 Mio Euro. Sowohl das Neumaschinenals auch das geschäft verliefen erfreulich. Realisiert wurde das Dortmund. Der Pumpenspezialist Wilo hat laut eigener Aussage ein äußerst erfolgreiches Jahr 2013 hinter sich und meldet den vierten Umsatzrekord in Folge. Die Umsatzerlöse stiegen demzufolge auf 1,23 Mrd Euro. Das entspricht einem Plus von 3,7 % Prozent im Vorjahresvergleich (währungsbereinigt +6,1 %). Mit 125,7 Mio Euro (Vorjahr: 119,7 Mio Euro) erzielte die Gruppe den bisher höchsten operativen Gewinn (EBIT) der Unternehmensgeschichte. Das Konzernergebnis stieg auf 83,0 Mio Euro (Vorjahr: 78,2 Mio Euro). Dazu habe man die Belegschaft um 4,3 % Prozent, auf durchschnittlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ausgebaut, so Wilo. Im Geschäftsjahr 2013 hat Wilo laut einer Mitteilung 71,0 Mio Euro investiert. Die Investitionen bezogen sich im Wesentlichen auf Kapazitätserweiterungen, neue Fertigungstechnologien sowie den Ausbau der vorhandenen Vertriebsund Produktionsstandorte. Ein Schwerpunkt der Investitionstätigden Produkte ihres Partners über die eigenen Vertriebs-und netzwerke vertreiben. Linde Hydraulics ist in westlichen Märkten gut positioniert, während PMP stark in Wachstumsregionen auftritt. Durch die Allianz wollen die Unternehmen ihre Marktanteile in den jeweiligen Segmenten Hydraulik, Getriebe und Antriebssysteme bis 2018 deutlich ausbauen. Rekordzahlen bei Hermle Wachstum im Ausland, wo Hermle ein Plus von 9 % auf 185 Mio Euro erzielte. Dagegen nahm das Inlandsvolumen von 134 Mio Euro auf 121 Mio Euro ab. Damit legte die Exportquote von 56 % auf 60 % zu. Der Hermle-Auftragseingang vergrößerte sich 2013 gegen den rückläufigen Branchentrend um mehr als 15 % auf das Rekordniveau von 352,3 Mio Euro. Hermle profitierte vom positiven Investitionsklima in vielen wichtigen Märkten außerhalb Deutschlands. Konecranes gibt Fluidts-Geschäft ab Langenhagen (pd). Konecranes fokussiert seine Stra tegie und konzentriert sich in Deutschland künftig noch stärker auf das Kerngeschäft: den Vertrieb und von Krananlagen und Hebezeugen. Deshalb überträgt die Konecranes GmbH das Fluidts-Schwerlast-Transportsystem-Geschäft zum 1. Mai an die Multilift Transportsysteme Deutschland GmbH aus Nürnberg. Damit werde Fluidts, so heißt es in einer Pressemitteilung von Konecranes, auch weiter in einem innovativen Unternehmen, spezialisiert auf Dienstleistungen mit schwerem Heben und Bewegen horizontal wie vertikal, angesiedelt sein. Für Multilift Transportsysteme ist Fluidts eine optimale Ergänzung zum Leistungsspektrum beim Transport und Handling von schweren Lasten. Multilift Transportsysteme ist ein weltweit tätiges Netzwerk aus Traditionsunternehmen für Schwer- und Großraumtransporte sowie Kran- und Montagearbeiten. Konecranes selbst ist mit Mitarbeitern an 600 Standorten in knapp 50 Ländern weltweit vertreten. Pumpen Wilo mit Rekordgewinn Stefan Weinzierl keit war die Modernisierung und Erweiterung der Produktionskapazitäten an den wichtigen europäischen Standorten in Deutschland und Frankreich in Höhe von zusammen 31,4 Mio EUR. Mit 50,6 % hat die Region Europe den größten Anteil am Gesamtumsatz der Wilo Gruppe. Der Umsatz lag hier im Geschäftsjahr 2013 bei 622,6 Mio Euro und somit über dem Vorjahresumsatz von 615,9 Mio Euro. Der Umsatzanteil der Region Asia Pacific betrug 23,4 %. Der Umsatz stieg von 271,2 Mio Euro im Geschäftsjahr 2012 auf 287,4 Mio Euro in In der Region EMEA lag der Umsatz bei 210,0 Mio Euro (Vorjahr: 195,5 Mio Euro), was einem Anteil von 17,0 % entspricht. Wie der Vorstandsvorsitzende Oliver Hermes auf der Bilanzpressekonferenz erklärte, werde Wilo seine Expansion in den kommenden Jahren in den südostasiatischen Schwellenländern intensivieren und eine gesteigerte Marktpräsenz in wachstumsstarken Ländern Lateinamerikas und Afrikas anstreben. Zudem bleibt das Ziel, die starke Marktposition in Europa weiter zu festigen, so Hermes. Christoph Klenk, Finanzvorstand der Krones AG, sieht die Ziele für das Geschäftsjahr 2014 anhand des ersten Quartals bestätigt. Bild: Krones Anlagenbau Krones bestätigt Ziele Dietmar Poll Neutraubling. Krones ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Von Januar bis zum März stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 703 Millionen Euro, erklärte Christoph Klenk, Finanzvorstand der Krones AG. Stolz sei Klenk darauf, dass Krones für das Jahr 2013 alle Ziele erreicht oder gar überschritten habe. Dazu zählten Umsatz, Wachstum, EBT und EBT-Marge. Maschinen zur Abfüllung und zur Produktausstattung sei das Kernsegment von Krones, in dem ungefähr 80 % des Umsatzes erreicht werden. Dieses Segment sei auch das profitabelste. Der Spezialist für Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik muss aktuell den Insolvenzantrag von Klug verdauen, an dem wir uns eine Minderheitenbeteiligung eingehandelt haben, so der Finanzvorstand. Fünf Millionen haben wir diesbezüglich abgeschrieben, die sind bereits im Ergebnis von 2013 verarbeitet. Auf die Frage, ob Krones an Teilaufkäufen von Klug interessiert wäre, antwortete Klenk: Wir bewerten Klug nach wie vor als ein positives Unternehmen. Mehr kann ich derzeit aufgrund des laufenden Insolvenzverfahrens nicht sagen. Nach einem leicht schwächeren Auftragseingang im vierten Quartal 2013 erhöhte sich die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen laut Klenk im Jahresanfangsquartal 2014 wieder deutlich. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres stieg der Auftragseingang um 7,8 Prozent auf 738,8 Millionen Euro, so der Finanzvorstand. Nachdem die Zahlen für das erste Quartal 2014 die Ziele der Unternehmens bestätigt hätten, wollen wir für das Gesamtjahr um vier Prozent wachsen und die EBT-Marge soll bei rund 6,2 Prozent liegen, blickt Klenk optimistisch in die Zukunft. Oft nicht zu sehen. Bürsten-Technologie, die Öffnungen perfekt abdichtet. Bei der Präsentation von Waren im Ladengeschäft ist immer wieder Flexibilität gefragt. Genau diese bieten Leistenbürsten von Mink, weil sie sich hinsichtlich Material und Form optimal anpassen. So erfüllen die Bürstensysteme alle Anforderungen, wenn es darum geht, z. B. Kabeldurchlässe oder gegen Schmutz, Licht oder Luftzug perfekt abzudichten. Das ist nur ein Beispiel aus dem Bereich Abdichten. Außerdem setzen wir unser geballtes Wissen auch für Lösungen beim Transportieren, Oberflächenbearbeiten und Breitstrecken ein. Nutzen Sie unsere Denkfabrik auch für Ihre Prozesse. STÜTZEN ABDICHTEN DESIGNOBJEKTE Gewusst wie... August Mink KG, Wilhelm-Zwick-Straße 13, D Göppingen Tel.: +49 (0) Die Leistung unübersehbar. Think Mink! Juniorpages.indd :23:25

4 4 Unternehmen & Märkte Produktion Mai 2014 Nr. 19 Standards Normierung: IEC stellt Weichen für Industrie 4.0 Sabine Spinnarke Im April trafen sich Automatisierungsexperten aus der ganzen Welt, um alte und neue Normen unter dem Blickwinkel Industrie 4.0 zu überprüfen beziehungsweise zu erarbeiten. Hamburg. Weltnormungsgipfel des IEC in Hamburg: es geht um Industrie 4.0. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen von etwa 130 Abgesandten aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, USA und Japan erarbeiteten Anfang April in einem hohen Saal der Patrio tischen Gesellschaft Hamburg zwischen blauen Samtvorhängen und antikem Parkett Normen und Standards für Industrie 4.0. Es herrschte hemdsärmelige Arbeitsatmosphäre. Während der Präsentationen zu Themen wie Classification and Product Master Data in eclass oder Security in Automation sorgt hin und wieder ein Insiderwitz für Gelächter. Obmann Bob Kretschmann, ein älterer bärtiger Amerikaner, hebt seine mit bunten Chili-Schoten bedruckte Krawatte und bemerkt trocken, sein Thema product safety sei hot stuff daher die heiße Krawatte. Einheitliche Sprachregeln für Industrie 4.0 Dies ist der Rahmen, in dem die Weichen für die Zukunft der industriellen Automatisierungstechnik gestellt werden. Auf Grund der immer komplexeren Vernetzungsstrukturen, der daraus folgenden hohen Sicherheitsrisiken und der wachsenden Bedeutung von Kommunikation und Software wählten die Normierungsexperten auf ihrem diesjährigen Arbeitstreffen Industrie 4.0 als übergeordnetes Thema. Schließlich erfordert In- Anzeige Passende Lösungen für Ihre Sicherheit. dustrie 4.0 eine nie dagewesene Integration der Sys teme über Domänengrenzen, Hierarchiegrenzen und Lebenszyklusphasen hinweg, heißt es in der deutschen Normungsroadmap Industrie 4.0 des DKE. Standardi sierung und Normung sei für das Gelingen des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 von zentraler Bedeutung. Chairman Roland Heidel zählt bereits vorhandene Standards auf: Das M2M-Protokoll OPC UA ist als Kommunikationsstandard bereits gesetzt, ebenso wie die Beschreibungssprache Oft seien die Unternehmen schneller mit Produkten auf dem Markt als die IEC mit Normen: Die Platzhirsche, die großen Unternehmen, setzten die Normen, die Normierung läuft hinterher, berichtet Heidel, der als Abteilungsleiter bei einem der Platzhirsche arbeitet, nämlich Siemens. Dieses Vorgehen hat in der Vergangenheit zum Image_47x50_produktion.indd :47 Im stilvollen Ambiente der Patriotischen Gesellschaft vergessen die Abgesandten miteinander konkurrierender Unternehmen den Kampf um Wettbewerbsvorteile und arbeiten einträchtig am Normenwerk. Bild: Sabine Spinnarke Krieg der Feldbusse geführt. In der Informationstechnik hingegen gibt es bereits weltweit einheitliche Standards. Von diesen geht man nun aus und bricht sie herunter auf die betroffenen IEC-Normen. Heidel und seine Kollegen gehören innerhalb der IEC dem TC 65 Industrial-process measurement and control an (TC= Technical Comittee). Sie sind wie 90 % der IEC-Mitglieder Mitarbeiter industrieller Unternehmen. Sie wissen, ob Markttrends wie Industrie 4.0 auch in der Normierungsarbeit aufgegriffen werden sollten. So will der Japaner Koji Demachi, der für Yokogawa die Arbeitsgruppe JWG 14 leitet, den Umgang mit intelligenten Geräten in der Fabrik über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg durch neue Normen effizienter und strukturierter gestalten: Zuerst kommt das Design der Funktionen, dann die Auswahl der Geräte, die Konfiguration, das Design der Sicherheitsfunktionen, Installation, Inbetriebnahme und zu guter Letzt Wartung und Instandhaltung. In jeder Phase des Lebenszyklus sind viele Menschen mit verschiedenen Aktivitäten beschäftigt. Koji klagt, dass in Feldbusprojekten üblicherweise neue Geräte einfach installiert und in Betrieb genommen werden. Das löst viele Alarme aus. Auf jede Feh- IEC Gegründet wurde die International Electrotechnical Commission bereits Insgesamt sind etwa Personen für die gemeinnützige nichtstaatliche Organisation IEC tätig. Sie sind in nationalen Komitees (NC) organisiert und stammen zu etwa 90 % aus der Industrie, vorwiegend aus größeren Unternehmen. Jedes NC repräsentiert die nationalen elektrotechnischen Interessen in der IEC. In der IEC sind mehr als 70 Länder vertreten, organisiert in 93 technischen Kommissionen, 80 Unterkommissionen und rund 700 Arbeitsgruppen. Das Normenwerk der IEC umfasst aktuell 6178 Normen. Aufgabe der lermeldung muss reagiert werden, das kostet zu viel Zeit. Übergeordnete Tools, die die Warnmeldungen jedes Devices verstehen würden, helfen, und damit wäre man wieder beim Thema Industrie 4.0 und einheitliche Sprachen. Komission ist, Technologietrends und Marktentwicklungen zu beobachten, festzulegen, was normungsrelevant ist und daraufhin die entsprechenden Normen zu verabschieden, so etwa für Industrie 4.0. Auch mit dem wording in der Elektronik und Elektrotechnik beschäftigt sich die IEC und vereinheitlicht elektrotechnische Fachbegriffe auch ein Thema in der Industrie 4.0-Diskussion. Zu Beginn ihres Bestehens übersetzten die IEC-Experten elektronische Maßeinheiten wie Gauß oder Hertz in weltweit gültige Standards. Aus den Unternehmen Foto: TRUMPF GmbH + Co. KG Beschriften unter schwierigsten Bedingungen? Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung Juni 2014 Messe Stuttgart Wir zeigen Ihnen, wie s geht! Air Products Industriegasespezialist Air Products hat das Kalibriergase-Geschäft von der Real-Gas GmbH übernommen. Die Vereinbarung stärke die Position des Unternehmens in Deutschland und eröffne direkte Vertriebswege in europäische Zielmärkte, heißt es. Der derzeit in Martinsried bei München ansässige Geschäftsbetrieb von Real-Gas wird an den deutschen Firmensitz von Air Products nach Bochum verlegt. Deutsche Messe Gabby Aitink- Kroes ist Engineer Power Woman Geehrt wurde die Ingenieurin der niederländischen Research School for Astronomy für das Design des MIRI-Instruments (Mid-Infrared-Instrument) im James- Webb-Space-Teleskop, dem Nachfolger des Hubble-Teleskops, der NASA und ESA. Bild: Air Products LASYS_B-Anz_Beschriften_198x137_Produktion.indd :12

5 Mai 2014 Nr. 19 Produktion Unternehmen & Märkte 5 Koordinatenmesssysteme auf einen Blick Klassische Koordinatenmessgeräte Messarme Handgeführte Laserscanner Streifenprojektion Lasertracker Genauigkeit +++ (ab 0,5µ) + (ab 16µ) 0 (ab 40µ) ++ (ab8µ) + (ab15µ) Mobilität Messvolumen Handhabung Messen gegen Freiformflächen Messen geometr. bestimmter Konturen Inline Messungen Hexagon Faro Creaform Gom API Mitutoyo Hexagon Steinbichler Steinbichler Faro Größte Anbieter Wenzel Kreon Leica Zeiss Mitutoyo Werth Tesa ZettMess Legende +++ = hervorragend, ++ = sehr gut, + = gut, 0 = befriedigend, - = ausreichend Russland-Geschäft Die Region ist für uns ein wichtiger Markt. Zur Zeit laufen die Geschäfte gut und wir sehen keine Beeinträchtigung. Wir beobachten die Entwicklungen weiterhin sehr genau, vor allem bei aus Russland finanzierten Projekten. Rittal Für das Volk in der Ukraine ist die aktuelle Situation eine große Katastrophe. Unser Geschäft ist in der Ukraine anders als in Russland noch sehr begrenzt. Bislang hat sich die derzeitige Lage noch nicht signifikant auf unser Geschäft ausgewirkt. Sven Hohorst, Geschäftsführender Gesellschafter von WAGO Ihr direkter Weg zur Eta-Pumpenfamilie. Alle Pumpen auf einen Blick. Kommentar Die Zukunft gehört den optischen Systemen Sebastian Moser Redakteur Welches Messsystem eignet sich für welche Messaufgabe? Das war und ist häufig immer noch ein Problem, denn die Qualitätssicherung wird gerade in kleineren Firmen häufig immer noch stiefmütterlich behandelt. Obenstehende Tabelle soll einen schnellen Überblick verschaffen. Dabei erhebt sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Beispielsweise lassen sich Laserscanner mit klassischen Koordinatenmessgeräten kombinieren. Angesichts der schnellen Entwicklung bei den optischen Messsystemen (Laserscanner, Streifenprojektoren) wirken klassische Koordinatenmesssysteme fast schon wie Dinosaurier. Allerdings sind sie, was die Genauigkeit angeht, weiterhin unschlagbar. Im Moment ist noch nicht abschätzbar, welche Genauigkeitspotenziale die optischen Messsysteme haben. Sollten sie dabei eines Tages in den µm-bereich vorstoßen, wären die Tage der klassischen Koordinatenmessgeräte gezählt. Faszinierend sind die Möglichkeiten der optischen Messsysteme bereits heute. In nur wenigen Sekunden wird das zu messende Objekt in höchster Auflösung erfasst. Messungen gegen jede Art von Freiformflächen werden damit zum Kinderspiel. Überzeugend sind auch die Messarme: Für wenig Geld bieten sie ein hochmobiles und genaues Messgerät. Werkzeugmaschinen Weiss optimiert die Abläufe in der Spindelfertigung Die Eta bewegt die Welt Sebastian Moser Der fränkische Spindelhersteller Weiss hat seine Prozesse auf weiteres Wachstum hin optimiert. Das bestehende Firmengebäude wurde um m 2 vergrößert. Maroldsweisach (sm). Wir befinden uns aktuell in den letzten Zügen diverser Prozessoptimierungen, mit denen wir die zunehmende Nachfrage an Neuspindeln und Reparaturen besser zufriedenstellen wollen, berichtet Jürgen Geyer, Werkleiter bei Weiss. Die Basis für die neue Organisation hat das fränkische Unternehmen mit dem Erweiterungsbau in Maroldsweisach gelegt, der in 2013 fertiggestellt wurde. Um m 2 vergrö- ßerten die Spindelspezialisten ihr bestehendes Firmengebäude auf nun m 2. Seither gab es diverse Klausurtagungen und Workshops, bei denen Führungskräfte und Produktionsmitarbeiter gemeinsam Ideen entwickelt und Lösungen erarbeitet haben. Es war uns ganz wichtig, alle Mitarbeiter ins Boot zu holen, denn nur dann werden Prozessoptimierungen auch wirklich gelebt, bekräftigt Jürgen Geyer. Eine wesentliche Veränderung Sieht sein Unternehmen auf Wachstumskurs: Jürgen Geyer (links), Werkleiter bei der Weiss Spindeltechnologie GmbH. Bild: Peter Klingauf liegt in der Zusammenlegung der bislang getrennten Verantwortungsbereiche für Neuspindeln und Reparaturspindeln. Diese wurden laut Fred Elflein, leiter bei Weiss Spindeltechnologie, früher wie einzelne Unternehmen im Unternehmen geführt. Damit ist jetzt Schluss, erklärt der -Chef: Wir haben jetzt nur noch eine Teilefabrik und eine Montagefabrik, die von weiteren Abteilungen unterstützt werden. Die Eta-Pumpenfamilie setzt weltweit Maßstäbe seit Generationen. Das hat gute Gründe: die hervorragende Hydraulik mit ihrer hohen Effizienz. Viele Baugrößen, Werkstoffe und Antriebe mit fast unendlich vielen Varianten. Und leistungen, die in der Branche ihresgleichen suchen. Entdecken Sie jetzt die Möglichkeiten der neuesten Generation millionenfach bewährter Pumpen. 373_14_0016_AZ_Eta_Overall_72x280_2014_DE.indd :11

6 6 Unternehmen & Märkte Produktion Mai 2014 Nr. 19 Grösster Standort Siemens Erlangen erfindet sich neu Gunnar Knüpffer Um sich gegen asiatische Billiganbieter durchsetzen zu können, plant Siemens in Erlangen bis 2030 einen Campus zu errichten, auf dem alle Einheiten besser zusammenarbeiten. Erlangen. Das Gebäude für den Bereich Energy und auch die Gebäude in der Mitte des riesigen Geländes von Siemens Erlangen sind relativ veraltet. Sie bieten keine moderne Arbeitsumgebung. Zudem ist die Quadratmeter große Fläche nicht sehr effizient bebaut. Einstöckige Gebäude in die Fläche zu verteilen kennt man aus dem Mittleren Westen der USA; die haben aber auch genügend Fläche, sagt der Leiter des Regionalreferats Erlangen/Nürnberg Heinz Brenner im Gespräch mit Produktion. Aus diesen Gründen plant Brenner, einen modernen Campus auf dem größten Standort von Siemens zu errichten. Dieser soll Strukturen haben, die es dem Standort ermöglichen, sich gegen asiatische Billiganbieter durchzusetzen. Auch soll er attraktiv sein für Nachwuchskräfte, denn der deutsch-stämmige Elektrokonzern muss sich ebenso wie andere Unternehmen im War for Talents behaupten. In Erlangen, wo Siemensianer arbeiten, ist hohe Ingenieursqualifikation versammelt, wie Brenner sagt. Die Abläufe in den bestehenden Gebünden sind jedoch noch nicht wettbewerbsfähig. Deshalb will er mit dem Invest die Arbeitssituation verändern und die Geschäfte effizienter betreiben als bisher. Um die Kräfte der Fachleute zu bündeln, werden Funktionen dichter zusammengeführt. Das betrifft die Business-Unit, die Entwicklung von Hardware und Software, die Fertigung, die Applikationscenter, den Vertrieb und. Bauplan für den neuen Campus von Siemens Erlangen für Mitarbeiter soll er fertig sein. Rund 500 Mio Euro will Siemens in den kommenden Jahren in den Campus investieren. Das Projekt, das nach neuesten Angaben 2030 zum Abschluss kommen soll, erstreckt sich über eine Fläche von 54 Hektar das entspricht einer Fläche von etwa 75 Fußballfeldern. Durch eine Verdichtung des Büroraums und eine andere Bebauung lassen sich auf dem Gelände zwischen dem Stadtteil Bruck von Erlangen und dem beginnenden Innenstadt-Gebiet wesentlich mehr Mitarbeiter unterbringen. Auf diese Weise wird auf dem Campus, der für an die Mitarbeiter konzipiert ist, auch Platz für die Kunden und Gäste sein, zum Beispiel ein Konferenzzentrum und eine Hotellerie. Zum anderen wird eine riesige Restfläche übrig bleiben, die für die Stadtentwicklung genutzt werden kann: zum Beispiel für die Schaffung von Wohnraum oder für andere Firmenansiedlungen. Platz für rund Arbeitsplätze wird geschaffen. Der neue Bild: Siemens Campus soll sich dabei durch Offenheit auszeichnen. Bis auf kleine abgetrennte Teile wird das neue Areal durchlässig sein. Auf diese Weise werden sich Menschen aus den Wohngebieten durch das Gewerbegebiet in die Innenstadt bewegen können. Auch für die Mitarbeiter soll die neue Architektur angenehmer sein. In einer Allee unter Bäumen sollen sie Mittags spazieren können und sich austauschen in netten Cafés. Die künftige Infrastruktur soll auch dem Trend zur Flexibilisierung der Arbeit Rechnung tragen. Laut einer Machbarkeitsstudie sind von den 54 Hektar Grundstückfläche 30 Hektar für Büros, Hotel- und Konferenznutzung sowie für Stellplätze vorgesehen. Auf 17 Hektar könnten Wohnungen entstehen. Im nächsten Schritt startet Siemens einen städtebaulichen Wettbewerb. In der zweiten Jahreshäfte sollen zwölf Architekturbüros ihre Entwürfe für den Siemens Campus präsentieren. Produktionserweiterung Pilz investiert 20 Mio Euro am Stammsitz Ostfildern Kathrin Irmer Der Automatisierungsspezialist Pilz legt den Fokus auf weiteres Wachstum. Nach einem Umsatzanstieg in 2013 investiert die Gruppe 20 Mio Euro in ein neues Produktions- und Logistikzentrum. Der feierliche Spatenstich markierte den Baubeginn des neuen Peter Pilz Produktionsund Logistikzentrums. Bild: Pilz Ostfildern. Trotz der Schwankungen in der gesamten Automatisierungsbranche konnte das Familienunternehmen Pilz auch das Jahr 2013 positiv beenden. Mit dem erzielten Umsatzanstieg von von 3 Prozent, von 227 Mio Euro auf 233 Mio Euro, können wir deshalb zufrieden sein, erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co. KG. Die anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation aufgrund der Euro-Krise sowie das verhaltene Wachstum in den BRIC-Staaten habe sich auch bei Pilz ausgewirkt. Doch Pilz will weiter expandieren: Nachdem im letzten Jahr drei neue Tochtergesellschaften in Kanada, Tschechien und Taiwan gegründet wurden, steht in diesem Jahr die Investition von 20 Mio Euro in ein neues Produktions- und Logistikzentrum im Mittelpunkt. Das bestehende Areal in Ostfildern wurde durch mehrere Zukäufe auf über m 2 erweitert. Das ist eine Verdreifachung des Firmengeländes. Mit dem Spatenstich für den Bau des neuen Produktions- und Logistikzentrums stellen wir die Weichen für ein weiteres Wachstum, betont Thomas Pilz, weiterer geschäftsführender Gesellschafter. Die Nutzfläche des Gebäudes wird m 2 umfassen. Ziel des Neubaus ist vor allem die Produktionsund Produktionsnahen Prozesse noch effizienter zu gestalten, so Peter Pilz. Die Produktion muss schon sehr frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden werden, um fertigungsgerecht entwickeln zu können. Die künftige Produktion wird auf die neuesten Kenntnisse des Kaizen zurückgreifen. Im Neubau werden alle produktionsnahen Abteilungen zusammengefasst sein. Dazu zählen für Pilz neben der Produktionstechnik und dem Qualitätsmanagement auch der Einkauf und die IT- Abteilung. Dadurch erreichen wir einen nahtlosen Informationsfluss vom Kunden bis in die Produktion, ganz im Sinne von Industrie 4.0, so Thomas Pilz. Zusätzlich baut das Familienunternehmen im chinesischen Jintan eine neue Fertigung auf, die den ansteigenden Abnehmermarkt dort versorgen soll. Zwar erzielt Pilz noch rund 70 % des gesamten Umsatzes in Europa, aber auch schon 15 % in Asien. Gemäß unserer Local for Local -Strategie wollen wir dort produzieren, wo unsere Produkte zum Einsatz kommen, erklärt Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung.

7 Mai 2014 Nr. 19 Produktion Unternehmen & Märkte 7 AERZENER MASCHINENFABRIK Vom Kreuz zum Gebläse John Takai - Fotolia SUSANNE BADER PRODUKTION NR. 19, Heuwender, Trinkbrunnen und Grabkreuze standen am Anfang der Produktion von Aerzen. Heute gehört die Firma zu den führenden Herstellern von Maschinen zur Förderung und Verdichtung von Gasen AERZEN. Mit weltweit Mitarbeitern und 40 Tochtergesellschaften erwirtschaftet Aerzen einen Umsatz von rund 300 Mio Euro. Der Exportanteil liegt bei 8 %. Pro Jahr gehen Gebläse, Verdichter und 800 Gaszähler vom Band. Als Aerzen 1864 im gleichnamigen Ort gegründet wurde, war das Produktsortiment noch recht unspektakulär. Schon von Beginn an setzte das Unternehmen auf Fortschritt: ab 1868 entstanden die ersten nicht in England hergestellten, nach dem Roots-Verfahren arbeitenden Drehkolbengebläse. Heute ist Aerzen stark in der effizienz. So stellt der im Jahr 2010 auf der Umweltmesse IFAT erstmals vorgestellte Delta Hybrid die weltweit erste Baureihe von Drehkolbenverdichtern dar, die laut Unternehmen bis zu 15 % weniger verbrauchen als herkömmliche Kompressoren. sparen auch die Turbogebläse der Generation 5, die Prozessluft sehr effizient erzeugen. Laut eigener Angaben setzt Aerzen auch in Zukunft auf energieund ressourcensparende Produkte Im Jahr 1864 gründet Wilhelm Meyer in Aerzen eine Maschinenfabrik. Ab 1868 entstehen die ersten Drehkolbenmaschinen nach dem Roots-Verfahren. Zu Verkaufsschlagern entwickeln sich ab 1870 Lokomobile für Dreschmaschinen bietet Aerzen Entstaubungsanlagen an, die mit einem Kapselgebläse arbeiten. In den 20er Jahren konzentriert sich Aerzen auf Drehkolbengebläse und -pumpen. Im 2. Weltkrieg startet die Fertigung von Schraubengebläsen. Nach dem Krieg beginnt mit Aerzen France 1968 das Auslandsengagement. In den 80er- und 90er-Jahren fertigt Aerzen das weltgrößte Drehkolbengebläse, die Verdichter-Baureihe Delta Blower kommt auf den Markt beschäftigt Aerzen rund Mitarbeiter. INTERVIEW DR. KARL TRAGL, BOSCH REXROTH Industrie 4.0 in eigenen Werken DIETMAR POLL PRODUKTION NR. 19, 2014 Dr. Karl Tragl erklärt, wie Rexroth das Thema Industrie 4.0 angeht und wie -Effizienz in den eigenen Werken vorankommt. Herr Dr. Tragl, welches Thema beschäftigt Sie derzeit am meisten? Eindeutig die Vernetzung der Maschinenwelt mit der IT. Dazu sind dezentrale Intelligenz der Komponenten sowie offene Standards unabdingbar. Industrie 4.0 wird sich durchsetzen, wenn es als Massenanwendung funktioniert. Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG Bild: Bosch Rexroth. Das hört sich ganz nach Industrie 4.0 an Industrie 4.0 ist ein Riesenthema. Da ist heute schon viel möglich, bei dieser Art der Fertigung wird sich aber nur durchsetzen, was einfach ist und als Massenanwendung funktioniert. Um eine Maschinen-App zu programmieren, muss ein Bediener mit einer guten Idee die Daten zum Beispiel innerhalb eines Tages erhalten können, ohne sich an weitere Fachabteilungen wenden zu müssen. Sehen Sie dadurch auch eine größere Gefahr der Industriespionage? Es gibt Lücken durch windowsbasierte Betriebssysteme, nicht aber bei embedded Betriebssystemen, wie wir sie in der Mehrzahl einsetzen. Der Rest ist höchste Achtsamkeit, die wir im Maschinenbau auch heute schon brauchen. Wie sieht es mit dem Einsatz von Industrie 4.0 in den eigenen Werken aus? Wir starten in unseren eigenen Werken aktuell mit einer Reihe von Pilotprojekten. Und wir zeigen zum Beispiel auf Messen einen Konzept-Demonstrator, der eine durchgängige Industrie 4.0-Montage komplett mit eigenen, bereits erhältlichen Komponenten abbildet. Dabei sind verschiedene Bauteile mit RFID- Chips versehen, anhand derer das jeweilige Fertigungsmodul erkennt, welcher Bearbeitungsschritt ansteht. Die dezentrale Intelligenz der Module steuert dann den Prozess autonom. Und künftig? Wir werden weitere Pilotlinien in den eigenen Fertigungen aufbauen, zum Beispiel für die Herstellung von Hydraulikventilen. Damit sammeln wir dann Erfahrungen in einem realen Fertigungs- umfeld. Darüber hinaus sehe ich auch eine Ankopplung via RFID in der Logistik. Damit realisieren wir eine Vernetzung mit Lieferanten und Endkunden. Welche -Effizienz-Maßnahmen gibt es in Ihren eigenen Fertigungsbetrieben? Die gibt es beispielsweise durch Rückgewinnung von in den Maschinen. Dann können wir kleinere und somit sparsamere Antriebe einsetzen. Mittlerweile kommen die Werke gerade auch die anderer Boschbereiche für effizienzberatung auf uns zu. Das hat richtigen Schwung in der Breite bekommen. Daher haben wir inzwischen umfangreiches Wissen und Datenbanken, auf das wir zurückgreifen können, um Effizienzmaßnahmen durchführen zu können. MACH LED PLUS. DAS UPGRADE FÜR IHR MASCHINENLICHT. Kompatibel: Ersetzt 70-mm-Rohrleuchten Lichtstark: Bis zu 100% mehr Licht Sparsam: Bis zu 70% niedrigere Stromkosten Wegweisend: Homogenes LED-Licht ohne Lichtpunkte und Mehrfachschatten Dicht: IP 67, Viton -Dichtung Wartungsfrei: h LED- bei 50 C Umgebungstemperatur Robust: Silikonfrei verklebtes Sicherheitsglas Variantenreich: 6 Längen, 24 V oder 100 V / 120 V / V Herbert Waldmann GmbH & Co. KG, Tel , WAL_AZ_MACH_LED_PLUS_97x201_SSP_4c.indd :01

8 8 Unternehmen & Märkte Produktion Mai 2014 Nr. 19 Interview Stefan Kracht, Geschäftsführer Fiducia Management Consultants China: Employer Branding macht attraktiv Maren Kalkowsky, Personal finden und binden bleibt für deutsche Maschinenbauer in China ein Dauerbrennerthema. Was es zu beachten gilt, erläutert Stefan Kracht, Geschäftsführer bei Fiducia Management Consultants. Vita Stefan Kracht Stefan Kracht ist Geschäftsführer bei Fiducia Management Consulting. Er berät internationale mittelständische Unternehmen beim Markteintritt und der Strategieentwicklung in China. Kracht verfügt zudem über umfangreiche M&A- Erfahrungen. Mit welchen Neuerungen ist dieses Jahr zu rechnen? Für deutsche Unternehmen wird es immer leichter, sich in China anzusiedeln. Am 1. März sind bahnbrechende Änderungen im Firmengesetz in Kraft getreten, welche die Kapitalanforderungen für die Firmengründung in China stark vereinfachen. Dadurch werden mehr ausländische Unternehmen um Mitarbeiter in China werben. Arbeitgeber müssen dabei wettbewerbsfähig bleiben. Dazu gehört auch das Employer Branding es verzeichnet in China wachsende Bedeutung. Denn die perfekten Kandidaten warten nicht vor dem Firmentor, sie beweisen ihr Talent anderswo vielleicht sogar beim Wettbewerber. Durch frühzeitige Investitionen in das Employer Branding werden Unternehmen attraktiver und machen sich so für künftiges Fach- und Führungspersonal interessant. Werden die Personalkosten weiter explosiansartig steigen? Seit einigen Jahren beobachten wir einen dramatischen Anstieg des hiesigen Ausbildungsstandes und der Leistungsfähigkeit, gekoppelt mit einer steigenden Nachfrage nach qualifiziertem Personal. Zwar verlangsamt sich diese Entwicklung derzeit. Dennoch sollten Arbeitgeber darauf vorbereitet sein, auf Forderungen ihrer Arbeitnehmer einzugehen, wenn sie diese in einem langfristigen Verhältnis binden wollen. Immer mehr Arbeitnehmer ziehen es vor, ihre Familie in der Nähe ihres Arbeitsplatzes anzusiedeln, anstatt die Wochenenden hin und her zu pendeln. Dies kann zusätzliche Kosten verursachen, verbessert aber auch die generelle Zufriedenheit der Mitarbeiter. Stefan Kracht: Das chinesische Arbeitsrecht ist generell sehr arbeitnehmerfreundlich ausgelegt. Wichtig ist, in Vertragsverhältnissen keinen Spielraum für Interpretationen zu lassen. Bild: Fiducia Wie lauten Fallstricke im chinesischen Arbeitsrecht? Das chinesische Arbeitsrecht ist generell sehr arbeitnehmerfreundlich ausgelegt. Da im Zweifel zu Gunsten des Mitarbeiters entschieden wird, ist es wichtig, in Vertragsverhältnissen keinen Spielraum für Interpretationen zu lassen. Es sollte daher Zeit und Sorgfalt in die Ausarbeitung des Arbeitsvertrages und des Mitar- beiterhandbuchs investiert werden. Sonst droht eine unrechtmäßige Kündigung, wenn der Arbeitgeber aufgrund eines lückenhaften Vertrages oder Handbuchs seine Entlassungsgründe nicht ausreichend nachweisen kann. In der Folge erzwingt das chinesische Arbeitsrecht eine Abfindung in Höhe des doppelten Durchschnittseinkommens der letzten zwölf Monate multipliziert mit den Jahren, die der Mitarbeiter im Unternehmen verbracht hat. Was hat es mit diesem Mitarbeiterhandbuch auf sich? Vergleichbar mit einer Dienstvorschrift, enthält das Mitarbeiter- Handbuch essentielle Regelungen für das Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Arbeitgeber. Folgende Punkte sollten Firmen in ihrem Mitarbeiterhandbuch regeln: Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch und Freistellung im Krankheitsfall, Reisekosten, Zeichnungsberechtigung und Nutzung des Firmenstempels, Wettbewerbssperren, Zugangsberechtigung für die Firmenkonten, IT-Richtlinien sowie Regelungen zur Kündigung. China-Corner Ausschreibung des Günter-Spur-es Produktion und A.T. Kearney schreiben im Rahmen des Wettbewerbs Fabrik des Jahres/ GEO den Günter-Spur- aus. Der Günter- Spur- findet in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Univ.-Prof.em. Dr.-Ing. Günter Spur statt, einem der Väter der Produktionstechnik in Deutschland. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten des Nachwuchses, die sich mit der praktischen Verbesserung des Produktionsprozesses in der verarbeitenden In Kooperation mit Industrie beschäftigen. Eingereicht werden können Doktor-, Diplom- und Masterarbeiten aus unterschiedlichen Fakultäten wie Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftswissenschaften. Eingesendet werden können die Nachwuchsarbeiten zusammen mit dem Bewerbungsbogen (www.fabrik-des-jahres.de) von den Unternehmen, in denen die Arbeiten geschrieben wurden, und von den Nachwuchswissenschaftlern selbst an: A. T. Kearney, Janine Marquis, Sendlinger Straße 8, München, Tel. 089/ Einsendeschluss ist der 31. Mai KraussMaffei auf expansionskurts in Haiyan (kk) Die KraussMaffei Gruppe hat anlässlich der Messe Chinaplas in Shanghai die zweite Werkshalle des Produktionswerkes in Haiyan eingeweiht. Das Unternehmen sieht im Reich der Mitte gute Wachstumschancen für die Marken Krauss- Maffei, KraussMaffei Berstorff und Netstal. Die lokal in China hergestellte und montierte MX-Baureihe sei ein Favorit für asiatische Spritzgießkunden der Marke Krauss- Maffei, so das Unternehmen. Erst kürzlich hatte sich der chinesische Elektronikkonzern TCL, einer der größten Hersteller von Fernsehgeräten weltweit, für neun MX-Maschinen entschieden. Auto China: Premiere des Elektrofahrzeugs Denza (kk) Das aus der Kooperation von Daimler und dem chinesischen Hersteller BYD produzierte Elektrofahrzeug Denza wurde erstmals auf der Auto China 2014 in Peking vorgestellt. Der Denza habe ein Reichweite von bis zu 300 km und koste nach Abzug der staatlichen Förderungen noch Euro. Bild: KraussMaffei Bild: VW Group China Bild: Teamtechnik Bild: Daimler Minister Gabriel für Kooperation im bereich (kk) Im Rahmen seiner Chinareise warb Bundesminister Sigmar Gabriel für eine verstärkte Zusammenarbeit insbesondere im Umwelt- und bereich. Er sehe in den Reformplänen Chinas eine Riesenchance für deutsche Unternehmen. Zudem informierte er sich über die Shanghai Free Trade Zone und besuchte das Ausbildungszentrum der Firma Voith. Auf der Auto China 2014 in Peking sprach er unter anderem mit Prof. Dr. Jochem Heizmann (Foto), Vorstand der VW AG für den Bereich China sowie President und CEO der Volkswagen Group China. Teamtechnik mit neuem Powerstringer auf der SNEC (kk) Teamtechnik, Hersteller von Stringersystemen, stellt auf der SNEC, International Photovoltaic Power Generation Conference 2014 in Shanghai, den neuen Powerstringer TT1600 mit einer Jahresleistung von 45 MWp vor. Damit habe man die bisherige Anlagenleistung um noch einmal 200 Takte verbessert und liege nun bei einer Taktzeit von weniger als 2,25 Sekunden. pro_fdj_günter_spur_2013_148x201.indd :52:10

9 Mai 2014 Nummer 19 AUTOMATICA Produktion Messe-Special Leiterplatten automatisiert testen 10 Verpackungsmaschine: Antrieb und Steuerung flexibel und schnell Formatumstellung auf Knopfdruck Das Rahmenprogramm der Automatica DATEN & FAKTEN Automatica 6. Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik Termin: Dienstag, 03. Freitag, 06. Juni 2014 Veranstaltungsort: Neue Messe München, Eingang West, Messegelände, Hallen A1, A2, B1, B2, B3 Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr Eintrittspreise: Online-Vorverkauf: 19 Euro Vor-Ort Tageskarte: 29 Euro Vor-Ort Dauerkarte: 45 Euro Vor-Ort Tageskarte Schüler/ Studenten: 19 Euro Automatica: das weltgrößte Angebot an Robotik, Montageanlagen und industriellen Bildverarbeitungssystemen. Entscheider und Produktionsverantwortliche aus der produzierenden Industrie treffen sich hier, um sich über die neuen Entwicklungen zu informieren, Kontakte zu knüpfen und in Technologien der Zukunft zu investieren. Bild: Messe München Industrie 4.0 auf der Automatica live erleben MÜNCHEN (PD). Die Smart Factory eröffnet revolutionäre Möglichkeiten durch Produktionssysteme, die sich eigenständig optimieren und konfigurieren. Die Kernfunktionen dieser Hightech-Strategie erleben die Messebesucher am Beispiel zweier Demonstratoren live und interaktiv. So sehen die Interessenten beispielsweise, wie sie per Smartphone den Fertigungsprozess eines Werkstücks direkt beeinflussen können. Oder die Messebesucher steuern lieber gleich den einen oder anderen Roboter. AUTOMATICA Agenten frisieren Roboter für Industrie 4.0 PRODUKTION NR. 19, 2014 Roboter gelten als langlebig. Um die Langlebigkeit nutzen zu können, müssen sie für Industrie 4.0 ertüchtigt werden. Wie das geht? Dafür sind Agenten im Einsatz. MÜNCHEN (PD). Die Automatica macht das Thema Industrie 4.0 greifbar. Professor Birgit Vogel- Heuser vom Lehrstuhl Automatisierung und Informationssysteme der TU München sowie mehrere Unternehmen zeigen hier, wie Roboter verschiedener Hersteller einfach miteinander arbeiten. Bestehende Produktionsanlagen beziehungsweise Roboter müssen für Industrie 4.0 ertüchtigt werden. Dafür bieten agentenbasierte Kopplungsansätze einen Lösungsansatz, wie Vogel-Heuser erläutert. Durch ihre Lernfähigkeit und ihre Fähigkeit der Selbstadaption und Selbstorganisation sind Agenten ideal geeignet. In unserer kooperierenden Produktion eines einfachen aber vom Benutzer zu gestaltenden Flaschenöffners binden wir die verschiedenen Steuerungen der Partner ganz individuell aber alle über einen Basisagenten an. Dabei können verschiedenste Steuerungslösungen verwendet werden bis hin zu hybriden Plattformen, die Anwendungen in verschiedensten Sprachen wie C oder IEC beinhalten. Ein Starter-Kit für die verschiedenen Programmiersprachen soll dabei den Anwendern der Agentenplattform eine Basis für die Einbindung ihrer Systeme ermöglichen. Ziel von 4.0 ist aufzuzeigen, dass nicht alles, was bisher eingesetzt wurde, ersetzt werden muss. Die Kopplung und Vernetzung bereits vorhandener und räumlich getrennter Produktionsanlagen wird präsentiert. Diese Kopplung geschieht weitestgehend automatisch, dynamisch und kann auch bei einer bestehenden Anlage nachgerüstet werden. Industrie 4.0 im Einsatz Smart Devices zur Auftragsverfolgung Bild: TU München Sonderschau Industrie 4.0 in der Halle A5 Die präsentierten Inhalte kann der Besucher außerdem in einem Begleitforum vertiefen. Fachleute aus Industrie und Wissenschaft stellen neue Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 vor und weisen auf die Notwendigkeit von Veränderungen bei Organisation und Change Management hin. Daniel Regulin vom AIS erklärt: Wir fertigen einen Flaschenöffner, den die Messebesucher mit persönlicher Gravur über ihr smart device bestellen. Der Flaschenöffner wird dann durch die Maschinen beziehungsweise durch die Roboter der beteiligten Partner gefertigt. Zwischen den Ständen transportieren unterschiedliche Roboter die Werkstücke von Bearbeitungsstation zu Bearbeitungsstation. Ein Teil der Roboter kann von den Messebesuchern selbst gesteuert werden. Abholort der Flaschenöffner ist die Sonderschaufläche Smart Factory (Industrie 4.0) in Halle A Als Basis für diese dynamische Vernetzung der Produktionsanlagen der beteiligten Unternehmen dient ein Agentennetzwerk. Anders als in Spionagethrillern sollen die als Softwarebausteine realisierten Agenten Verhandlungen zur Durchführung und Verbesserung von Produktionsprozessen führen. Ein Agent vertritt dabei eine Anlage oder ein ganzes Unternehmen gegenüber dem Netzwerk. Diesem können beliebige Unternehmen beitreten und sich mit ihren Produktionsmöglichkeiten anmelden. Über das Netzwerk sind dann zum Beispiel der aktuelle Produktionsfortschritt und ein Liefertermin abrufbar oder es können Aufträge an einzelne Unternehmen verteilt werden. Trotzdem kann das Unternehmen selbst entscheiden, welche Informationen es nach außen freigeben möchte und welche nicht. Sagen Sie uns Ihre Meinung:

10 10 Automatica Produktion Mai 2014 Nr. 19 Antriebs- und Controllerpaket Leiterplatten automatisiert testen Ein automatisiertes Testsystem für Leiterplatten enthält das Mini-H- Portal von Festo. Der Antrieb der Y-Achse ist fest montiert und muss nicht auf der bewegten Achse mitgeführt werden. Somit ist der Aufbau kompakt und die bewegte Masse gering. Mainhausen (pd). Mit dem Mini- H-Portal sind wir in der Lage, die bisher rein manuelle Prüfung zu automatisieren, erklärt Michael Gebauer, Geschäftsführer von Visatronic und ergänzt: Auch aufwändige und kostspielige Prüfadapter, die bei kleinen und mittleren Losgrößen zum Einsatz kommen, sind jetzt nicht mehr notwendig. Das Flying-Probe-Testsystem überprüft die korrekte Verarbeitung und die Funktion der elektronischen Baugruppe. Das Leistungsportfolio von Visatronic reicht von der Entwicklung und dem Design über die SMDoder THT-Bestückung bis zum finalen Test der elektronischen Baugruppen. Daher suchte das Unternehmen eine Möglichkeit, Prototypen und kleine Losgrößen automatisiert zu testen. Auf dem Markt waren jedoch nur viel zu teure Anlagen verfügbar. So entschlossen sich die Präzises und schnelles Positionieren bei engen Einbauverhältnissen dafür steht das H-Portal EXCM von Festo. Bild:Festo Ingenieure von Visatronic kurzerhand, selbst einen eigenen kosteneffizienten Flying-Probe-Tester zu entwickeln. Heraus kam eine Anlage, die sich dank des Mini-H-Portals von Festo als marktfähig erwies. Im Flying-Probe-Testsystem von Visatronic führt der Anlagenbediener die Leiterplatten manuell zu. Daraufhin positioniert das Mini-H- Portal die Prüfnadel in XY-Richtung. Der elektrische Schlitten EGSK stellt den Kontakt der Prüfnadel mit der Leiterplatte in Z- Richtung her. Das Prüfprogramm prüft den ersten Kontaktpunkt und fährt weitere Prüfpunkte mit erneutem Durchlaufen der Prüfroutine im kompletten Arbeitsraum an. Am Ende des Prüfprogrammes fährt das EXCM wieder in die Ausgangsposition, so dass der Anlagenbediener die geprüfte Leiterplatte entnehmen kann. Das Mini- H-Portal EXCM von Festo passt Kompakt und präzise: Das kleinbauende Mini-H-Portal EXCM führt die Prüfnadel exakt zu den Prüfpunkten der elektronischen Baugruppen. Bild: Visatronic exakt zum Testsystem: Der Antrieb der Y-Achse ist fest montiert und muss nicht auf der bewegten Achse mitgeführt werden. Das erlaubt einen sehr kompakten Aufbau und eine geringe bewegte Masse. Die geforderte Verfahrzeit von 2 Sekunden für die komplette Diagonale und die notwendige Positioniergenauigkeit von 0,1 mm sind für Wiederholgenauigkeit von ±0,05 mm bei 500 mm/s das EXCM kein Problem. Möglich sind für das Mini-H-Portal sogar Geschwindigkeiten von bis zu 500 mm/s und Wiederholgenauigkeiten im Bereich von ±0,05 mm. Auch die wirtschaftliche Anschaffung und der Betrieb sowie die mögliche Ansteuerung über Ethernet sind wichtige Argumente für den Einsatz des EXCM. So entstand mit dem Mini-H- Portal ein schlankes, kosteneffizientes System, in dem alle Vorgaben wie Zielpositionen und Verfahrge- schwindigkeit direkt vorgegeben werden können. Die Steuerung der beiden Servomotoren übernimmt das System. Dadurch sind die Bewegungsvorgänge des Mini-H- Portals leicht programmierbar ob Zielposition, Bahngeschwindigkeit oder Richtung. Das EXCM mit der einfachen Realisierung einer X/Y-Positionierung ist so die passende Systemkomponente für die modular aufgebaute, kompakte Testautomation. Das Mini-H-Portal EXCM ermöglicht ein nahezu optimales Verhältnis (1:1) von Arbeitsraum zu Einbauraum und spart dadurch viel Platz. Als (teil-)automatisierte Lösung kann es monotone manuelle Tätigkeiten und somit auch die Stückkosten reduzieren. Die reproduzierbaren, automatisierten Prüf abläufe vermindern die Zahl fehlerhafter Teile und sichern damit die Prozessqualität. Bei der Entwicklung des Mini-H-Portal EXCM haben wir sehr viel Wert auf ein extrem kompaktes Design gelegt. Außerdem war uns wichtig, am Ende eine leistungsfähige und gleichzeitig kostengünstige Lösung anbieten zu können, erklärt Torsten Schulz vom Branchenmanagement Kleinteilmontage und Elektronik bei Festo. Gering ist der Aufwand bei der Inbetriebnahme sowie bei der schnellen Maschinenintegration: Das vorparametrierte Antriebsund Controllerpaket gibt den Anwendern das sichere Gefühl, sich ihren Kernaufgaben widmen zu können, ohne sich in automatisierungstechnischen Details verlieren zu müssen. In einem Jahr von der Idee bis zur Serie Jakob Meyer, Produktmanager der Prüfanlage Visatest, lobt die Zusammenarbeit mit seinem Systemlieferanten: Gerade bei der Inbetriebnahme bekamen wir sehr gute fachliche Unterstützung von Festo. Wir konnten uns auf die Kernbereiche unserer Messverfahren konzentrieren und das neue System in sehr kurzer Zeit umsetzen. Von der Produktidee bis zur Fertigstellung der ersten Serienmaschine hat es nicht einmal ein halbes Jahr gedauert. Die Systemlösung Mini-H-Portal EXCM mit dem elektrischen Schlitten EGSK für die Z-Achse sowie dem Controller CMMO macht das Prüfen und Testen kleiner Losgrößen erst wirtschaftlich. Kurz: Wenn es ums präzise und schnelle Positionieren bei engen Einbauverhältnissen geht, ist das Mini-H-Portal EXCM bei der Anlagenplanung eine echte Alternative. Schließlich passt die kleinste Ausführung des Flächenportals auf ein DIN A4- Blatt und nimmt Anwendern in der Elektronikfertigung viel Aufwand ab, so dass sich Unternehmen wie Visatronic voll auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Besuchen Sie uns: in München, Halle C3, Stand 410 nextlevel for industry

11 Mai 2014 Nr. 19 Produktion Automatica 11 VERPACKUNGSMASCHINE Antrieb und Steuerung flexibel und schnell PRODUKTION NR. 19, 2014 Der Backmaschinen-Hersteller Ipeka hat eine Maschine zur vollautomatischen Verpackung von Kastenbrot entwickelt. Das Herzstück der komplexen Konstruktion bilden Antriebs- und Steuerungskomponenten von Yaskawa. ESCHBORN (PD). Der finnische Backmaschinen-Hersteller Ipeka hat eine Maschine zur vollautomatischen Verpackung von Kastenbrot entwickelt. Das Herzstück der komplexen Konstruktion bilden Antriebs- und Steuerungskomponenten von Yaskawa. Bis zu 50 Kastenbrote pro Minute lassen sich mit der Ipeka-Neuentwicklung Loafmaster 50 vollautomatisch in Beutel verpacken eine komplexe Aufgabe: Ein beweglicher Arm schiebt das Brot in den zuvor geöffneten Beutel. Anschließend wird der Beutel mit einem Clip verschlossen. Dabei ist die Maschine sehr flexibel: Sie ist sowohl für ganze als auch für in Scheiben geschnittene Laibe geeignet. Als Verpackungsmaterial sind verschiedene Kunststoffe, Folien sowie Papier möglich. Für den reibungslosen und präzisen Ablauf aller Prozessschritte sorgen leistungsfähige Steuerungs- und Antriebskomponenten von Yaskawa. Für die Yaskawa-Lösungen sprachen bei Ipeka insbesondere fünf Loafmaster-Panel zur übersichtlichen Bedienung. Bild: Ipeka Gründe: hohe Verfügbarkeit von Antrieben und Steuerung, die Programmierbarkeit nach dem internationalen EN/IEC-Standard sowie Geschwindigkeit und Flexibilität der Steuerung in Hinblick auf zusätzliche Achsen. Zudem spielte für Ipeka die Maschinensicherheit eine wichtige Rolle: Die Safety- Funktion der Servoantriebe gewährleistet, dass die Maschine nach einem Not-Aus wieder exakt von der ursprünglichen Position beim Stopp aus gestartet werden kann. Engmaschige Vor-Ort-Präsenz in Skandinavien Ebenfalls wichtig für das finnische Unternehmen: Bei der Auswahl der geeigneten Yaskawa- Komponenten konnte sich Ipeka auf einen lokalen Experten verlassen, die finnische Niederlassung der Lönne Group in Helsinki. Die Lönne Group mit Headquarter in Norwegen gewährleistet als Partner von Yaskawa die engmaschige Vor-Ort-Präsenz in ganz Skandinavien. Gesteuert werden die Abläufe über eine Maschinensteuerung MP2300siec. Als Teil der MP-Serie von Yaskawa vereint diese All-inone-Maschinensteuerung auf einer Plattform alle für den Maschinenprozess notwendigen Funktionen wie Motion Control-, PLC- Funktionalität, Ein- und Ausgänge sowie Funktionen für sequentielle Logik und Prozess-Algorithmen. Die Steuerungs-Integration senkt die Systemkosten, erhöht die Leistung, verringert den erforderlichen Platz im Schaltschrank und verein- Bis zu 50 Kastenbrote pro Minute lassen sich mit der Ipeka-Neuentwicklung Loafmaster 50 vollautomatisch in Beutel verpacken. Bild: Ipeka heitlicht die Programmierung. Die Software MotionWorks IEC2 und die Yaskawa-Toolbox erleichtert die Programmierung der Maschinensteuerungen. Bei der Software wurde Wert auf einfache Bedienbarkeit gelegt. Sie setzt dazu auf den weltweiten Standard EN/IEC zur SPS-Programmierung. Drei Servoantriebe der Reihe Sigma-5 mit 0,4 kw, 1,3 kw und 4 kw Leistung sorgen für präzise Bewegungsabläufe. In Verbindung mit der Steuerung bilden diese Servoantriebe ein in sich schlüssiges Steuerungs- und Antriebssystem. Die schnelle Datenkommunikation zwischen der Maschinensteuerung und den Servoantrieben erfolgt über eine Echtzeit-Ethernet-Schnittstelle MECHATRO- LINK-II. Innerhalb dieses Gesamtsystems stimmen sich die Sigma-5 Antriebsregler selbsttätig auf unterschiedliche Lastfälle ab: So läuft der Servomotor stets mit konstanter beziehungsweise der gewünschten Geschwindigkeit, unabhängig davon, wie groß die aktuelle Belastung ist. Sigma-5 ist ein Servoantrieb, bestehend aus Servomotoren, Servoverstärkern und einer leistungsfähigen Inbetriebnahmesoftware Sigma Win+. Die Serie umfasst rotatorische Motoren, Direktantriebe und Linearmotoren. Die Standard-Modelle gewährleisten bei kurzen Positionierungszeiten eine hohe Positioniergenauigkeit. Die rotatorischen Servomotoren sind mit Antriebsleistungen von 3 W bis 55 kw verfügbar. Damit können Sigma 5-Motoren verschiedenste Anwendungen jeder Größe und vieler Branchen abdecken. Für viele Modelle der Reihe sind zudem optional Geberkarten verfügbar. Eine effiziente Lösung: Frequenzumrichter V1000 Vier Frequenzumrichter der Serie V1000 mit Ethernet/IP-Karten runden das Yaskawa-Paket für den Loafmaster 50 ab. Wo Permanent- Magnetmotoren präzise und sicher zu steuern sind, bietet der Frequenzumrichter V1000 von Yaskawa eine ebenso zuverlässige wie effiziente Lösung. Mit seiner hoch- dynamischen Stromvektor-Regelung (Open Loop Vector) treibt er sowohl Asynchron- als auch Permanent-Magnet-Synchronmotoren im Leistungsbereich 100 W bis 15 kw optimal an. Als Kompaktfrequenzumrichter zeichnet sich der V1000 durch einen ausgesprochen geringen Platzbedarf aus. Über seine kompakten Abmessungen hinaus erlaubt er eine so genannte Side-by- Side-Montage, also die Installation mehrerer Geräte direkt nebeneinander. Damit benötigen die Umrichter im Schaltschrank noch weniger Raum. Fazit Ein leistungsfähiges Paket aus Antriebs- und Steuerungskomponenten von Yaskawa sorgt in der neu entwickelten Verpackungsmaschine Loafmaster 50 von Ipeka für den präzisen Ablauf aller Prozessschritte. Besonders überzeugten die Ipeka-Experten dabei die Argumente Verfügbarkeit, Programmierbarkeit nach EN/IEC-Standard sowie Geschwindigkeit und Flexibilität der Steuerung. Ihr Plus an Produktivität. System mit Rittal, dem Spezialisten für Systemlösungen im Schaltanlagenbau Prozessbeschleunigung mit durchgängigen Prozessen im einzigartigen Unternehmensverbund aus Eplan, Cideon, Rittal und Kiesling

12 12 Automatica Produktion Mai 2014 Nr. 19 Thermoformmaschine Formatumstellung per Software steuern Eine Thermoformmaschine muss flexibel sein, um eine große Produktvielfalt auf einer Maschine verpacken zu können. Für schnelle Formatverstellungen helfen eine Motion Logic-Steuerung, Servoantriebe, Torquemotoren sowie Linearmodule. Lohr a.m. (pd). Bosch Packaging Technology hat die Thermoformmaschine für das Abfüllen von viskosen Produkten wie zum Beispiel Joghurt entwickelt mit seinen unzähligen Geschmacksrichtungen und Fruchtzubereitungen. Die TFC ist darauf ausgelegt, das Verpackungsmaterial zunächst aus Folie zu einem Becher zu formen und anschließend zu befüllen um dann auch das Versiegeln und Stanzen vollautomatisch zu erledigen. Zu diesem Zweck ist die Anlage aus mehreren Modulen aufgebaut: Rollenblock, Heizen und Formen, Dosieren sowie Siegeln und Stanzen. Danach erfolgt die Übergabe an die Endverpackung. Ein hohes Maß an funktionaler Integration Das hohe Maß an funktionaler Integration hat Bosch Packaging Technology mit einer patentierten Banderolierung der Kunststoffverpackungen kombiniert. Beim so genannten In-Mould-Labeling (IML) wird während des Thermoformprozesses die Kunststoff-Folie des Bechers mit einem umlaufenden Papieretikett versehen. Dieses Verfahren bietet zwei wesentliche Vorteile. Zum einen kann sich während der weiteren Produktionsschritte kein Papieretikett mehr von der Becherwandung lösen. Zum anderen ermöglicht es die Banderolierung, auch dünnwandige Becher stabil zu produzieren. Auf diese Weise lässt sich auch Verpackungsmaterial einsparen. Zurück zum Prozess, an dessen Anfang eine Abwickeleinheit die Becherbodenfolie kontinuierlich mit einer unterlagerten Tänzerlageregelung den getakteten Arbeitsschritten zuführt. Die Prozesskette beginnt mit dem partiellen Vorwärmen der Bodenfolie in den Bereichen, die später die Becherwandungen bilden. Während das Material in den relevanten Sektionen weich zu werden beginnt, geben die kalten und damit festen Stege zwischen den Bechern dem Ganzen innerhalb des Linienverbundes den nötigen Halt. Das Tiefziehen nach dem Erwärmen erfolgt in der Formstation mit einem Vorstreckstempel, der mit einer präzise definierten Bewegungscharakteristik in das weiche Material hineinfährt. Die Profile der elektronischen Kurvenscheibe passen sich bei Produktwechseln automatisch den neuen Achsbewegungen an. Diese resultieren aus den unterschiedlichen Produktarten und Füllmengen, die wiederum unterschiedliche Formund Füllzeiten nach sich ziehen. Für diese Aufgabenstellung stellt Bosch Rexroth das Funktionspaket FlexProfile bereit. Dieses ist Teil An der Banderoliereinrichtung bewegt der Rexroth-Torquemotor hohe Massen spielfrei und positioniert dadurch äußerst exakt. Bild: Bosch Packaging Technology Thermoformmaschine TFC 5516 mit komplett servogesteuertem Maschinenkonzept: Die einfache Formatumstellung ermöglicht die flexible Produktion verschiedener Packungsgrößen. Bild: Bosch Packaging Technology der Rexroth-Engineering-Lösung Open Core Engineering, die durchgehend auf offene Standards setzt und Softwaretools sowie eine Vielzahl an Funktionspaketen umfasst. Integriert in die Systemlösung IndraMotion werden zum Beispiel Kurven aus der Software heraus automatisch so umgeschaltet, wie es für die jeweilige Produktrezeptur erforderlich ist. Die Anpassung der Maschine erfolgt also nicht nur rein mechanisch, sondern durch veränderte Datensätze. Maschinenbetreiber sparen bei Produktwechseln auf diese Weise deutlich Zeit ein. Ändern sich Bechergrößen oder -maße, müssen nur die Formwerkzeuge gewechselt werden. Die Anpassung sämtlicher Verfahrprofile und Wegstrecken sind der Steuerung als Rezeptur hinterlegt, damit lassen sich Produktivitätsverluste bei Rüstarbeiten auf ein Minimum reduzieren. Einen weiteren Beitrag zu mehr Effizienz leisten die in die Servoantriebe IndraDrive integrierten Sicherheitsfunktionen. Über Safe Torque Off hinaus deckt die Option SafeMotion zertifizierte Funktionen für sichere Bewegungen ab. Als Automatisierungsbus liefert Sercos die für Motion nötige Bandbreite für den Echtzeitdatenaustausch zwischen Servoantrieben und Steuerung Diese Leistungsfähigkeit ist notwendig, weil sämtliche Produktionsschritte der Maschine erstens miteinander vernetzt sind und zweitens die In-Mould-Labeling absolute Präzision erfordert. Die Banderoliereinrichtung kombiniert die patentierte sequenzielle Banderolierung mit einer 12-fach parallellen Banderolierung. Bosch Rexroth ist es dank des Einsatzes von kleinen, leistungsstarken Motoren gelungen, eine Antriebslösung zu konzipieren, die letztlich die Kompaktheit dieser Funktionseinheit ermöglicht. Angetrieben wird das Formkarussell von einem Rexroth-Torquemotor. Die Entscheidung zu Gunsten eines rotativen Direktantriebs fiel deshalb, weil beim Wechsel der Werkzeuge hohe Massen bis zu 800 kg zu bewegen sind und die Positionierung sehr exakt erfolgen muss. Der Verzicht auf ein Getriebe reduziert an dieser Stelle das Risiko mechanischen Spiels, vermindert den Verschleiß und erhöht als Folge längerer Wartungsintervalle zudem die Verfügbarkeit. Für vertikale Bewegungen: Kugelgewindetriebe Die erwärmte Becherbodenfolie und die fertig geschnittene Dekorbanderole werden vor dem eigentlichen Thermoform-Prozess im Formwerkzeug zusammengeführt und in einem zweiten Schritt geformt. Die Zweiteilung dieses Verfahrens hat den Vorteil, dass mit einem doppelten Werkzeugträger die Prozesse Bestücken und Formen zeitgleich ablaufen können. Während eine Seite den Kunststoff formt, wird der zweite Träger synchron mit den Dekorfolien bestückt. Hierbei ist zu beachten, dass die Verpackungen immer noch Teil eines durchgängigen Kunststoffbandes sind. Folglich muss die unten liegende Außenform nach jedem Arbeitstakt absenken, drehen und dann wieder auf Bahnhöhe hinauf fahren. Für diese vertikalen Bewegungen kommen Einheiten aus servomotorisch angetriebenen Kugelgewindetrieben von Rexroth als Linearachsen zum Einsatz. Weil die Produktivität der TFC maßgeblich von den Auf- wärm- und Abkühlzeiten der PET- Folie abhängt, muss die Dekorfolie innerhalb dieses Zeitfensters positioniert sein. Nach dem Befüllen der Becher werden diese in der Siegelstation mit einer Deckfolie verschlossen. Da die Becher an dieser Stelle immer noch Teil eines durchgängigen Kunstoffbandes sind, gilt es, das Siegelwerkzeug über eine Druckmarkenerkennung immer wieder neu an die jeweilige Position der Joghurtbecher anzupassen. Insofern muss die Siegelstation nicht nur den üblichen horizontalen Hub bewältigen, sondern zusätzlich in Transportrichtung positioniert werden. Bosch Packaging Technology hat diese Aufgabe mit der Stationsaussteuerung innerhalb eines Portalsystems gelöst. Auch dieses wird von Rexroth- Kugelgewindetrieben positioniert. Erst danach werden die Verpackungen in verkaufsfertige Einheiten geschnitten. Pro Stunde schafft die Anlage Becher. Anlage schafft pro Stunde Becher Das neue Verfahren für die Banderolierung ermöglicht es Lebensmittelproduzenten, schnell zwischen der Produktion verschiedener Becherhöhen und dem Abfüllen unterschiedlicher Produktvarianten zu wechseln: Die Formatumstellung erfolgt allein durch den werkzeuglosen Austausch der Etikettenrolle und das Umschalten innerhalb der Software. Durch diese Flexibilität können Abfüller schnell und wirtschaftlich auf sich immer rascher ändernde Marktanforderungen und Geschmackspräferenzen der Verbraucher reagieren. AUTOMATICA Rahmenprogramm: Communication Area, Halle B5 AUTOMATICA Forum Experten stellen auf dem Vortragsund Diskussionsforum neue Anwendungsbereiche der Automatisierung vor. Home/cn/Besucher/vicn/rahmenprogramm-kongresse/forum Robotics Demonstration Area und Show Zentral in der Communication Area inmitten des Robotics Pavilons gelegen, bietet die AUTOMATI- CA Robotics Demonstration Area eine Präsentationsfläche für alle roboter-aussteller. de/ # Blue Competence verbrauch und Emissionen reduzieren, Produktivität und Effizienz erhöhen sowie die Lebensqualität der Menschen verbessern: Darum geht es bei Blue Competence, der Nachhaltigkeitsinitiative des VDMA. Automated Composite Production (ACP) Die Sonderschau präsentiert Ansätze und Technologien rund um die automatisierte Fertigung von Leichtbauteilen aus Faserverbundwerkstoffen. Kongress ISR/ROBOTIK 2014 Über 150 Präsentationen geben beim Kongress ISR/ROBOTIK 2014 Einblicke in die neuesten Robotertechnologien. ICPC-Konferenz Am 4. und 5. Juni veranstaltet das Spitzencluster MAI Carbon die Industrial Composites Production Conference (ICPC). Industrie 4.0 Produktionssysteme selbst optimieren und konfigurieren ist das Ziel von Industrie 4.0. Die Kernfunktionen dieser Strategie werden auf der AU- TOMATICA 2014 in einer Sonderschau interaktiv präsentiert. Home/cn/Besucher/vicn/rahmenprogramm-kongresse/industrie-4-0

13 Mai 2014 Nr. 19 Produktion Highlights Hannover Messe 13 Antriebstechnik Mit den Ex-Induktivsensoren bietet Steute eine Alternative zu elektromechanischen Positionsschaltern und zu den bewährten Steute-Magnetsensoren an. Integrierte Antriebslösung Die dezentralen Antriebspakete bestehend aus der g500 Getriebereihe und dem Lenze Smart Motor sollen für mehr Produktivität und Zuverlässigkeit in der Fördertechnik sorgen. Bild: Lenze Lenze präsentiert integrierte, dezentrale Antriebspakete, die nach eigenen Angaben passgenau auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten sind. Weiter bietet Lenze das Technologiemodul Fast an. Aerzen (tbö). Lenzes integrierte, dezentrale Antriebslösung eignet sich für Anwendungen in der hori zontalen Fördertechnik. Durch ei ne frei einstellbare Drehzahl redu ziere sich die Variantenvielfalt der Antriebe um bis zu 70 %, ein auf wändiges Variantenmanagement entfällt, die Lagerhaltung verrin gert sich. Die Kombination aus Lenze Smart Motor und der Getrieberei he g500 vereine das Einfache eines Netzmotors mit den Vorteilen ei ner elektronischen Ansteuerung. Elektronik und Software sind in den Antrieb integriert und ver schmelzen mit der Mechanik zu einer Einheit. Der Vorteil: Die Drehzahl des Motors werde intelli gent und passgenau in Drehmo ment übersetzt. Um Überdimen sionierung zu vermeiden, sei das Anlaufmoment viel höher. Maschi nenbauer und Anlagenbetreiber profitierten in mehrfacher Hin sicht von diesem Paket: vom einfa chen Bedienkonzept, vom geringe ren verbrauch und da durch sinkenden Betriebskosten und von einer Variantenreduktion, um nur einige Punkte zu nennen. Flexibilität und kürzere Time-tomarket und gleichzeitig die Engi neeringzeiten und -kosten im Griff haben diese Faktoren seien heute beim Engineering erfolgsentschei dend. Die standardisierten Tech nologiemodule Fast ermöglichten es Programmierern, bis zu 80 % ih res Software-Engineerings schnell und zuverlässig zu erledigen. So ließen sich durch die (Wieder-) Verwendung der fertigen und ge testeten Funktions- und Technolo giemodule Kosten senken, Fehler reduzieren und wertvolle Zeit für Realisierung, Test und Inbetrieb nahme von Maschinenmerkmalen sparen. Mit diesem Zeitgewinn schaffe der Maschinenbauer wich tige Vorteile für seine Kunden. Material Handhabung Zeit Bild: steute Ex-Zone Induktivsensoren: Einsatz bis zur Ex-Zone 0/20 Steute liefert Induktivsensoren ab sofort in explosionsgeschützten Varianten mit Atex- und IECExZulassung. Löhne (sp). Die neuen Induktiv sensoren von Steute werden in vier Baugrößen gefertigt (M8, M12, M18 und M30). Sie eignen sich für den bündigen und nicht bündi gen Einbau und für den Einsatz in den Ex-Zonen 0 (Gas-Ex) und 20 (Staub-Ex). Für die Auswertung der Signale stehen eigensichere Trennschalt verstärker zur Verfügung. Die Bau reihen sind als 2-Leiter-NamurSensor (IEC/EN ) ausge führt und schalten nahezu unab hängig von den Außenbedingun gen mit hoher Zuverlässigkeit. Der hohe Schaltabstand und das breite Temperaturspektrum schaffen die Voraussetzung für universelle Ein satzmöglichkeiten in explosions gefährdeten Bereichen und außer halb davon. Material Handhabung Zeit Arbeitssicherheit Der sichere und schnelle Weg nach draußen Eine neue Ära der Prozessvisualisierung: XP500 so bedient man heute Euchner erweitert sein Sicherheitssystem ESL um eine Fluchtentriegelung für die schnelle und einfache Entriegelung von innen. Leinfelden-Echterdingen (tbö). Das Sicherheitssystem ESL von Euchner ist ein kompakter Türgriff für die Absicherung und Überwa chung von trennenden Schutzein richtungen wie Türen und Klappen bei Maschinen und Anlagen. Es besteht aus einem Griff- und einem Verriegelungsmodul und ist mit der bewährten transpondercodier ten Sicherheitstechnik CES ausge stattet. Der Einsatz der Transpon dertechnologie gewährleiste ein hohes Maß an Sicherheit nach EN ISO (Kategorie 4 und PL e) und bedinge Manipulationssicher heit. Abgeschlossene Schutztüre schnell von innen entriegeln Die Fluchtentriegelung erlaubt laut Euchner ein schnelles und einfaches Entriegeln der Schutztü re von innen selbst bei abge schlossenem Schloss. Bei Betäti gung rastet die Fluchtentriegelung ein und verhindert somit ein er neutes Schließen der Schutztüre. Erst durch Betätigen des Rastknop fes kann demnach die Schutztüre wieder geschlossen und die Sicher heitsausgänge geschaltet werden. So werde ein ungewollter Start der Maschine oder Anlage wirkungs voll verhindert. Dank des Designs lasse sich die Fluchtentriegelung an alle gängi XP500-Panel-PC mit kapazitiver Multitouch-Technologie Die neue Fluchtentriegelung für die schnelle und einfache Entriegelung von innen ist mit CES, der transpondercodierten Sicherheitstechnik von Euchner, ausgestattet. Bild: Euchner gen Profilgrößen anbringen. Für die Montage müssten keine me chanischen Anpassungen vorge nommen werden: die Fluchtent riegelung könne bequem mittels zwei Schrauben montiert werden. Die Fluchtentriegelung ist jeder zeit nachrüstbar und bietet dem Nutzer somit die Flexibilität bei der Absicherung seiner Schutztüre. Material Handhabung Zeit Mit zwei Fingern zoomen, scrollen, zur Seite schieben jetzt kommt auch die Industriewelt in den Genuss intuitiver Bedienbarkeit: mit dem neuen XP500-Panel-PC von Eaton. Doch kapazitive Multitouch-Technologie ist längst nicht alles, was der XP500 Anlagen- und Maschinenbauern Neues zu bieten hat. Mit seinem schlanken Design, seinem offenen Betriebssystem Windows 7 und seiner hohen Robustheit ist er flexibel einsetzbar in unterschiedlichen Industriebereichen. Ob raue Umgebungen, Gefahrenanwendung oder bei höchsten Anforderungen an die Reinigung der XP500 bedient jeden Anspruch. Einfach fortschrittlich und fortschrittlich einfach.

14 14 Highlights Hannover Messe Produktion Mai 2014 Nr. 19 I/O-Systeme Remote I/O-System mit hoher Kanaldichte Weidmüller präsentiert mit u- remote ein Remote I/O-System mit steckbarer Anschlussebene und 11,5-mm-Modulbreite, das dank hoher Kanaldichte viel Platz im Schaltschrank sparen könne. Detmold (tbö). Das modular konzipierte Remote I/O-System u-remote zeichnet sich nach Angaben von Weidmüller durch eine steckbare Anschlussebene, hohe Packungsdichte gleichwie beste Performance aus und steht für hohe Effizienz und Produktivität. Der integrierte Web-Server vereinfache die Inbetriebnahme und beschleunige Wartungsarbeiten. Markante Eigenschaften sind laut Hersteller schlanke Planung, einfache Installation, schnelle Inbetriebnahme und Vermeidung von Stillständen. Eine werkzeuglose Installation und vorkonfektionierbare Verkabelung beschleunigten den zuverlässigen Einbau im Schaltschrank sowie an der Maschine und Anlage. Der Verdrahtungs-, Installations- und freundlichkeit diene die einreihige Anschlussebene. Die steckbare Anschlussebene ermögliche den schnellen und sicheren Anschluss von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen, bei gleichzeitiger Minimierung der Fehlerquote in der Systemverdrahtung. Dank sehr schmaler Bauweise mit 11,5-mm-Modulbreite und einer geringen Anzahl an Einspeisemodulen lassen sich Schaltschränke mit u-remote deutlich kleiner auslegen und Das modular konzipierte Remote I/O-System u-remote zeichnet sich durch eine steckbare Anschlussebene, hohe Packungsdichte sowie sehr gute Performance aus und steht für hohe Effizienz und Produktivität. Bild: Weidmüller erhöhen die Flexibilität bei ihrer Gestaltung. Ein Komponententausch kann im laufenden Betrieb lastfrei erfolgen, also ohne die Busanbindung und Spannungsversorgung unterbrechen zu müssen. Das I/O-System u-remote trennt die Versorgung für Ein- und Ausgänge durch zwei hoch belastbare 10-A-Strompfade das spare Einspeisemodule, damit Platz sowie Planungsaufwand und erleichtere Wartungsvorgänge. Zudem besitzt das I/O-System einen internen hoch belastbaren Versorgungspfad, der den Betrieb von 64 Modulen mit einer einzigen Einspeisung am Koppler ermögliche. u-remote verfügt über frei wählbare Sensoranschlussoptionen mit 2-, 3-, 4-Leiter- Technik. Es ist im Temperaturbe- reich von -20 bis +60 C betriebsfähig. Sehr gute elektronische Performance bietet der Hochgeschwindigkeits-Stationsbus: er arbeitet mit bis zu 256 DI/DOs in 20 µs. LEDs am Modul und jedem Ka-nal, direkt am Leiteranschluss positioniert, erleichtern laut Weidmüller Statusabfragen und Diagno sen. Fehlerstecksicherheit durch 64+4-Codierung, vielfältige Markierungsoptionen, ein professionelles Softwaretool für die Planung gleichwie Überprüfung der I/O-Station und vieles mehr ergänzen das sehr gut aufeinander abgestimmte System. Material Handhabung Zeit Kommunikationstechnik Kabellösungen für raue Umgebungen Belden bietet industrietaugliche Kabel- und Verdrahtungssysteme der DataTuff Industrial Ethernet- Line an, die sich nach eigenen Angaben für den Einsatz in rauen Umgebungen eignen. NL-Venlo (tbö). Die Kabel- und Verdrahtungslösungen der Data- Tuff Industrial Ethernet-Line decken laut Belden alle Bereiche des industriellen Umfelds ab von Schaltschränken über Telekommunikationsräume bis hin zum Produktionsbereich und den Maschinen. Planer und Entwickler können in einer großen Bandbreite an Produkten für den Innen- und Außeneinsatz, für die Erdverlegung und für andere raue Bedingungen die richtige Lösung finden. Die Kabeloptionen umfassen Cat 7 und Cat 5e, PVC-, FRNC-, TPE- und PUR-Mäntel, geschirmte und ungeschirmte Ausführungen sowie Twisted- und Bonded-Pairs. Anschlussleitungen sind mit RJ45- und M12-Steckern und mit IP20-, IP67- und IP68-Schutz erhältlich. Die Kabel erfüllten sämtliche Anforderungen im Hinblick auf die Datenraten von 100 MBit/s über 1 GBit/s bis hin zu 10 GBit/s. Zudem besteht die Auswahl zwischen einteiligen Leitern, gehäusespezifischer Verkabelung sowie hochflexiblen Schleppkabeln für mehr als 2 Mio Zyklen und Torsionskabeln, die für bis zu 10 Mio Zyklen ausgelegt sind. Zur einfachen Navigation durch das umfangreiche DataTuff-Portfolio stellt Belden eine Kabelauswahl-Hilfe zur Verfügung. Nach der Analyse von fünf Entscheidungskriterien erhalte der Kunde mit dieser eine Teilenummer für das passende Produkt. Ein wichtiges Element der DataTuff-Produktreihe sei die Bonded-Pair-Technologie für spezifische Anwendungen, bei denen die Kabel während und nach der Verlegung gezogen, verdreht oder Druck ausgesetzt werden. Dadurch bleibt der Abstand zwischen den Leitern gleichmäßig, was eine einheitliche elektrische Performance sicherstelle. Material Handhabung Zeit Die Kabel- und Verdrahtungslösungen decken alle Bereiche des industriellen Umfelds ab von Schaltschränken über Telekommunikationsräume bis hin zum Produktionsbereich und den Maschinen. Bild: Belden Schutzhülsen Sicher vor Schmutz und Beschädigungen Zertifiziert nach DIN ISO 9001 und IRIS Schwingungstechnik Eine gute Verbindung Primär & Sekundärfedersysteme und Gummi-Metall-Elemente zur Schwingungs- und Schallreduzierung Liechtersmatten 5 D Bühl Tel. +49 (0) China England Frankreich Indien Irland Malaysia Österreich Schweiz USA Die Schutzhülsen namens GPN 201 schützen laut Hersteller Pöppelmann Schlauch- und Rohrenden, Wellen und Gewindebolzen zuverlässig vor Verschmutzungen und Beschädigungen. Lohne (tbö). Unebene Profile, Verformungen oder Toleranzen an Endstücken erschwerten bei starren Hülsen das Aufstecken oder verhindern den festen Halt. Für diese Fälle hat der Kunststoffverarbeiter Pöppelmann die Normreihe GPN 201 entwickelt. Schlauchund Rohrenden, Wellen und Gewindebolzen können mit diesen Hülsen während der Lagerung und des Transports, bei Nachbehandlungs- und Montageschritten zuverlässig vor Verschmutzungen und Beschädigungen bewahrt werden. Die Schutzhülsen sind aus dem besonders weichen Thermoplastischen Polyolefin-Elastomer (TPE), das auch größere Toleranzen ausgleiche und dank dieser Flexibilität den festen Sitz gewährleiste. Ein weiterer Vorteil dieses Materials: Im Gegensatz zu dem ähnlich fle- xiblen Silikon sei TPE auch beständig gegenüber heißem Wasser sowie schwachen Säuren und Basen. Die zylindrischen Schutzhülsen mit einem griffigen gerändelten Rand sind temperaturbeständig von -50 bis +150 C. Zudem seien die Hülsen frei von Weichmachern. Die Normreihe ist in 56 Größen für Außendurchmesser zwischen 4,9 und 51 mm erhältlich. Weitere Abmessungen und Sonderanfertigungen entwickelt Pöppelmann nach eigenen Angaben schnell und kostengünstig nach Kundenwunsch. Material Handhabung Zeit Die Schutzhülsen der Normreihe GPN 201 sind aus besonders flexiblem TPE, haben einen griffigen gerändelten Rand und sind temperaturbeständig von -50 bis +150 C. Bild: Pöppelmann

15 Nr. 19 Produktion Highlights Hannover Messe 15 Sicherheitsrelais Schnelle Überwachung per Lichtschranke STECKVERBINDER FÜR MOTOREN Pilz bietet das Sicherheitsrelais PNOZ c2 für die sichere Überwachung aller Lichtschranken des Typs 4 oder von Sensoren mit sicheren Schaltausgängen gemäß der EN Ostfildern (tbö). Das Sicherheitsrelais PNOZ c2 aus der PNOZcompact-Reihe lässt sich laut Pilz in allen Bereichen des Maschinenbaus einsetzen und erfüllt dabei sehr hohe Sicherheitsanforderungen bis Performance Level e (PL) und Safety Integrity Level Claim Limit 3 (SIL CL). Insbesondere bringe das Sicherheitsrelais Vorteile im Serienmaschinenbau. Die kurze Reaktionszeit von höchstens 12 ms sorge für flexiblere Sicherheit, da Lichtschranken entsprechend näher an der gefahrbringenden Bewegung montiert werden können. Ein Hintergreifschutz könne so je nach Applikationsumgebung entfallen. Die Reaktionszeit wird auf der Frontseite des Sicherheitsrelais angezeigt. Das spare Zeit bei der Installation und beim, etwa bei der jährlich wiederkehrenden Inspektion für berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen (BWS- Inspektion). Dank direkter Spannungsversorgung von Sender und Empfänger der Lichtschranken über PNOZ c2 könnten diese schneller installiert werden. In Kombination beispielsweise mit Lichtschranken PSENopt und Schutztürschaltern PSENcode von Pilz entstehe so eine sichere und schnelle Lösung für berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen. Für die Überwachung von Lichtschranken des Typs 4 und Sensoren mit OSSD-Ausgängen bietet das PNOZ c2 sehr hohe Sicherheitsstandards bis PL e nach EN ISO und SIL CL 3 nach IEC Zwei Startoptionen überwacht oder automatisch vereinfachten den Anschluss der gewünschten Startoption, da zusätzliche Drahtbrücken zur Anwahl nicht notwendig sind. Auch die fest am Gerät installierten Federkraftklemmen, die ohne Werkzeug angeschlossen Mit dem Sicherheitsrelais PNOZ c2 lassen sich gängige Lichtschranken des Typs 4 oder Sensoren mit sicheren Schaltausgängen (OSSD- Ausgängen) sicher und schnell überwachen. werden können, tragen nach Angaben von Pilz zu einer einfachen und schnellen Installation bei. So spare PNOZ c2 nicht nur Zeit, sondern auch Kosten durch einen vereinfachten Anschluss und eine flexible Wartung. Das PNOZ c2 verfügt über ein Blockschaltbild mit Anschlussbeispiel, das den Anschluss ohne eine separate Dokumentation ermöglichen soll. Auf dem Sicherheitsrelais befindet sich zudem ein QR- Code, über den weiterführende Produktinformationen abgerufen werden können. So stehen stets die aktuellen Produktdaten zur Verfügung. Material Handhabung Zeit Bild: Pilz IHR VORTEIL: BEWÄHRTE STECKVERBINDER-TECHNOLOGIE NOLOGIE VON MURRELEKTRONIK SIGNAL- LEITUNG SIGNAL- LEITUNG Jetzt auch für M23 LEISTUNGS- LEITUNG IT-Rack-Systeme In wenigen Schritten zum Serverschrank Das IT-Rack-System für die Netzwerk- und Servertechnik TS IT von Rittal ist ab sofort vormontiert erhältlich. Herborn (tbö). Der vormontierte Rack-System TS IT von Rittal verfügt über eine flexible 19"-Montageebene, eine Aluminium-Sichttüre mit Sicherheitsglas und Sicherheitsschließung sowie einteilige, abschließbare Seitenwände mit Sicherheitsschließung 3524 E und Bürstenleisten zur optimierten Kabeleinführung. Durch die standardisierte Grundausstattung erfüllt es laut Rittal nahezu alle Anforderungen an Server- und Netzwerkschränke und nimmt dem Anwender noch mehr Planungs- und Aufbauarbeit ab. Die vormontierten TS IT Racks bieten demnach Vorteile auf mehreren Ebenen. Anwender sparten Zeit bei der Bestellung, weil der komplette Schrank unter einer Bestellnummer erhältlich ist. Das Rack-System ist nach Herstellerangaben direkt einsetzbar damit minimiere sich die Aufbauzeit. Zudem seien durch die Bündelung Kostenvorteile gegenüber der Bestellung von Einzelkomponenten gegeben. Die Aluminium-Sichttüre mit Sicherheitsglas wird mit einer Sicherheitsschließung verriegelt und per Komfortgriff für Profilhalbzylinder bedient. Alle Türen verfügen über 180 -Scharniere und versperrten so selbst im geöffneten Zustand keine Fluchtwege. Zudem werde es durch den großen Öffnungswinkel erleichtert, Geräte in das Rack ein- und auszubauen. Die einteiligen Seitenwände sind abschließbar, ein mehrteiliges Dachblech besitzt seitliche Kabeleinführungen über Bürstenleisten. Auch ein Lüftermodul könne auf Das vormontierte Rack-System von Rittal ist dank minimaler Aufbauzeit sofort einsetzbar. Bild: Rittal einfache Weise integriert werden. Das Rack-System erfüllt nach Aussage von Rittal als Serienprodukt alle Anforderungen an modulare, flexible Netzwerk- und Serverracks. Besonders zeit- und arbeitssparend sei dabei die Schnellmontage-Technik. Zubehörkomponenten wie Geräteböden und Gleitschienen ließen sich werkzeuglos durch eine Person innerhalb weniger Minuten montieren. Das gelte ebenfalls für den Abstand der 19"-Montageebenen, die ebenfalls werkzeuglos arretiert werden und Sondermaße wie 21", 23" und 24" ermöglichen. Bei aller Flexibilität ist der Schrank bis kg belastbar. Zudem ist auch für die vormontierten TS IT-Varianten das komplette Rittal Zubehörportfolio erhältlich. So lasse sich die RFID- Leiste zur automatisierten Inventarisierung aller verbauten Komponenten, wie beispielsweise Server und Switches, während des Betriebs nachrüsten. Material Handhabung Zeit DRIVE CLIQ IP67 M23: SERVOMOTOREN SICHER UND DICHT ANSCHLIESSEN Hochbeständige, halogenfreie PUR-Umspritzung Einzigartiger Schock- und Vibrationsschutz Einfache Montage, keine Verdrahtungsfehler und manipulationssicher Dauerhafte Dichtigkeit gemäß IP67/68 100% kompatibel zu Siemens MC 800PLUS DER NEUE ONLINESHOP Produkte noch einfacher finden Neue Funktionen Mehr Usability M23, GRÖSSE 1 M23, GRÖSSE 1 Noch einfacher bestellen

16 16 Trends & Reports Produktion Mai 2014 Nr. 19 Mobile Automatisierung Flexibel, flexibler, mobiler Roboter? Susanne Nördinger, Mobile, selbständig navigierende Roboter machen die Fabrikautomation flexibler. Sie ermöglichen eine wandlungsfähige Automatisierung, unabhängig von Stückzahl oder Größe der zu bearbeitenden Produkte. Landsberg. Für Rüdiger Winter, Director Sales Europe bei Adept sind mobile Roboter der nächste logische Schritt in der Fabrikautomation. Der Mensch übernimmt noch viele Transportschritte, erläutert Winter, dabei ist er viel zu intelligent, um beispielsweise Kisten von A nach B zu bringen. Adept hat daher mit dem SPH-2200 ein autonomes Indoor-Fahrzeug für die Handhabung von SMIF-Pods und anderen Produkten in der Halbleiterproduktion entwickelt. Der mobile Roboter könne die SMIF-Pods aus verschiedenen Stationen, Beschickungsvorrichtungen oder Lagerregalen entnehmen und austauschen. SPH-2200 kommuniziert über W-LAN und kann direkt aus der Produktionssoftware heraus gesteuert werden. Sicherheit garantiert Adept mit Messtechnik: Ein sicherheitsgerichteter Laserscanner von Sick erkennt, ob sich Personen oder Hindernisse im Weg befinden, sagt Winter. Vorrangig für die Halbleiterproduktion hat auch die Roth & Rau - Ortner GmbH den mobilen Roboter Scout active entwickelt. Ausgestattet mit einem Sechs-Achs-Roboter übernimmt er den automatisierten Transport von Waferkassetten in einer Chipfabrik. Er ist das erste mobile Handlings- und Transportsystem für reine Räume, das auf einen Millimeter exakt Material aufnehmen und absetzen kann und reagiert in Realtime auf Hindernisse, die er mittels Sensoren wahrnimmt, erzählt System Expert Electronics Jens Lachnitt. Qualifiziertes Personal werde so von stupiden Transportaufgaben entlastet. Im Allgemeinen liegen die Chancen mobiler Roboter laut Lachnitt auf deren Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an veränderte Produktionsumgebungen. Sie könnten außerdem eingesetzt werden, wenn es für Menschen zu gefährlich oder unzumutbar ist. Mobile Roboter können auch Gefährliches übernehmen Praxisbeispiel: Warum sich Grundfos entschieden hat, mobile Roboter in der Fertigung zu testen Potenzial Kommentar Ziel Automatisieren Flexible Kapazitäten Günstigere Automatisierung Betriebszeiten steigen Es lassen sich Aufgaben automatisieren, die sich mit traditionellen, stationären Lösungen nicht ökonomisch automatisieren lassen. Produktionskapazitäten können in der Fabrik verlagert werden. Maschinenbediener sind imstande, neue Aufgaben zu übernehmen. Die Kosten für Fördereinrichtungen, Rundtische oder zusätzliche Portale sinken. Komponenten sind verfügbar, wenn sie gebraucht werden. Maschinen laufen auch unbemannt in 2-3 Schichten. Die Mannstunden an einer Produktionslinie reduzieren sich um bis zu 50 %. Verletzungen aufgrund sich wiederholender Tätigkeiten/Belastungen werden beseitigt. Rüstzeit darf maximal die fünffache Prozesszeit betragen. Maschinenbediener können 75 % ihrer Tätigkeiten selbst vorbereiten. Die Kosten für Transportanlagen sinken um mehr als 66 %. Betriebszeit von Produktionslinien steigt um 10 %. Betriebszeit von teuren Spezialmaschinen steigt um 300 %. Das mobile Robotersystem Kuka moiros liegt als Konzeptstudie vor. Es eignet sich zum Bearbeiten großer Bauteile und kann sich dank einer autonomen Navigations-Software frei im Raum bewegen. Bild: Kuka Ein weiteres Anwendungsgebiet von mobilen Robotern sieht Alois Buchstab, Leiter Industrial Business Development bei Kuka Roboter, im Schiffs- und Flugzeugbau oder der Herstellung von Windkraftanlagen: Die bislang dort eingesetzten starren Automatisierungslösungen können weder mit kompakten Abmessungen noch mit Flexibilität punkten. Dennoch seien gerade für diese Arbeitsbereiche aufgrund der hohen Belastungen für den Menschen wie etwa beim Bearbeiten großer Teile, Automationslösungen gefragt. Für solche Fälle hat Kuka das derzeit als Konzeptstudie vorliegende mobile Robotersystem Kuka moiros entwickelt. Es besteht aus der Schwerlastplattform Omnimove sowie einem KR Quantec-Konsolroboter mit der Steuerung KR C4, die durch Bleibatterien und einen Converter mit Strom versorgt wird. Mithilfe Praxisbeispiel Grundfos In Zusammenarbeit mit Professor Ole Madsen, Aalborg University, hat Grundfos mobile Roboter in der Fertigung von Rotoren getestet. Dazu haben zwei mobile Roboter alle Aufgaben in einer kompletten Produktionskette übernommen: Abholen von Komponenten, Montieren von Teilen, Beladung einer hydraulischen Presse, Qualitätskontrolle und Abtransport fertiger Teile. Die mobilen Roboter haben all diese Aufgaben gut erledigt. Um sie flächendeckend einzusetzen, müssten vorrangig Robustheit und Geschwindigkeit steigen und die Sicherheit durch Standards verbessert werden, so das Ergebnis. Grundfos hat als Roboter den Kuka LWR sowie einen Universal Robot getestet. unserer selbst entwickelten autonomen Naviagations-Software bewegt sich das Fahrzeug frei im Raum, sagt Buchstab. Projekte, in denen mobile Roboter Rotorblätter für Windkraftanlagen schleifen, hat Icarus Consulting zusammen mit WFT Fertigungstechnik bereits in die Praxis umgesetzt. Zwei namhafte europäische Firmen nutzen das mobile Robotersystem, für das WFT die bis 500 t Bei Grundfos transportiert ein mobiler Roboter Boxen von einer zur nächsten Arbeitsstation. Bild: Grundfos belastbare Plattform liefert. Icarus leistet die Systemintegration. Der Roboter kann mittels Fahrzeug einfach an großen Bauteilen positioniert werden und über eine zusätzliche vertikale Achse auch hohe Bauteile erreichen, berichtet WFT-Vertriebsmitarbeiter Markus Kipry. Die Nachfrage steigt, da die Bearbeitung großer Bauteile sehr komplex ist, erläutert Jan-Peter Schulz von Icarus und fährt fort: Mit einer mobilen Lösung bleibt man flexibel, auch wenn sich Produkt oder Anforderungen ändern. Auch Schweißen ist möglich, da man Strom und Kühlwasser relativ einfach transportieren kann. Vorreiter für eine wandelbare Automation nach Industrie 4.0 Wandlungsfähig ist auch das Industrierobotersystem Apas Assistance von der Robert Bosch GmbH. Bosch nutzt Apas in der eigenen Produktion, um ehemalige Handarbeitsplätze auch bei Platzmangel nachträglich zu automatisieren. Eine Sensorhaut stoppt das für den kollaborativen Betrieb zertifizierte System berührungslos, wenn Menschen zu nahe kommen. Auch der Greifer ist sensitiv. Wir haben festgestellt, dass das Produkt absolut dem Trend der wandelbaren Automation sowie Industrie 4.0 entspricht, freut sich Volker Hartmann, Abteilungsleiter Sondermaschinen bei Bosch. Icarus setzt mit WFT mobile Roboterlösungen für das Bearbeiten großer Bauteile wie Rotorblätter um. Bild: Icarus Der mobile Roboter Adept SPH-2200 kommt zum Beispiel in der Halbleiterproduktion zum Einsatz. Bild: Adept Scout active holt etwa Waferkassetten vom Loadport ab und transportiert sie zur nächsten Station. Bild: Ortner Das mobile Robotersystem Apas assistant von Bosch ist für den kollaborativen Betrieb ausgelegt. Dazu besitzt der Roboter eine Sensorhaut. Bild: Bosch

17 Mai 2014 Nr. 19 Produktion F&E 17 Remote s Live zugeschaltet: Plattform für Fernwartung Barbara Hartmann, Forscher der Saar-Uni haben eine IT-Plattform entwickelt, die im Wartungs- und Reparaturfall einen Experten über den Computer mit der Anlage oder Maschine am Produktionsstandort zusammenbringt. Saarbrücken (tbö). Kommt es in einer Fabrik bei einer komplexen Produktionsanlage zu Fehlern, kann das Personal vor Ort das Problem oft selber nicht beheben. Experten, die sich mit der Technologie auskennen, müssen erst anreisen. Doch das kostet Zeit und Geld. Saarbrücker Informatiker haben eine Methode entwickelt, mit der Spezialisten über eine Plattform mit der betroffenen Firma in Kontakt treten können. Auf diese Weise können sie dem Personal vor Ort erklären, wo der Fehler liegt und wie es diesen beheben kann. Dabei ist der Experte immer live zugeschaltet, kann die Reparaturen überwachen und notfalls einschreiten. Viele deutsche Unternehmen agieren heutzutage global: Sie entwickeln in heimischen Gefilden, produzieren aber in Ländern wie China, Brasilien oder Tschechien. Für Wartungen und Reparaturen müssen Ingenieure, die einst die komplexen Produktionsanlagen entwickelt haben, oft aus Deutschland anreisen. Ein Ansatz von Informatikern um Professor Thorsten Herfet vom Lehrstuhl Nachrichtentechnik der Saar-Uni könnte hier Abhilfe schaffen: eine Plattform, die den Ingenieur in seinem Büro live über den Computer mit dem Produktionsstandort zusammenbringt. Wir verbinden hierbei Sensorund Umgebungsdaten, Videosignale und Computergrafik in einer einzigen Anwendung, erklärt Thorsten Herfet, der auch Direktor für Forschung und Entwicklung am Saarbrücker Intel Visual Computing Institute ist. Das System zeigt dem Nutzer auf seinem Bildschirm parallel mehrere Ansichten. Eine Saarbrücker Informatiker haben eine Plattform entwickelt, mit der Spezialisten dem Personal vor Ort erklären können, wo der Fehler liegt und wie es diesen beheben kann. Bild: Fotolia Kamera filmt die zu untersuchende Maschine, sagt Michael Karl, der das Projekt leitet. Das Video werde in Echtzeit auf den Rechner übertragen. Des Weiteren ist in einem anderen Fenster die Maschine als 3-D-Modell zu sehen. Nutzer beider Standorte können das Modell interaktiv bedienen, so Karl. Ein Ingenieur kann dem Personal vor Ort zum Beispiel zeigen, welches Teil der Maschine ausgetauscht werden muss. Die Plattform stellt darüber hinaus verschiedene Messdaten von Sensoren zur Verfügung, die etwa Aufschluss über Temperatur oder Druck geben und somit auch Hinweise zur Schadensursache liefern können. Über eine Videokonferenzschaltung sind alle Akteure außerdem miteinander verbunden. Die Technik, die für das Verfahren genutzt wird, ist relativ preiswert: Eine 3-D-Kamera, eine Web- Kamera und ein Rechner. Über ein Firmen-Netzwerk sind die Standorte einfach miteinander zu verbinden. Um die Maschine als Modell darzustellen, könnten die Unternehmen auf Konstruktionsmodelle zurückgreifen. Die Saarbrücker Wissenschaftler setzen bei ihrem Verfahren erstmals auf mehrere Technologien gleichzeitig, um möglichst viele Schadensfälle mit ihrer Methode zu beheben. Neben den Informatikern des Lehrstuhls Nachrichtentechnik und des Intel Visual Computing Institutes sind auch weitere Forscher der Universität des Saarlandes und des Softwareclusters an dem Verfahren beteiligt. Leuchttechnik Hochfrequenzlampe lebt länger Kaum Quecksilber, eine positive CO 2 -Bilanz, Langlebigkeit und volle Leuchtleistung direkt beim Einschalten all das soll die sparlampe können, die an der FH Aachen entwickelt wurde. Aachen (tbö). Ab 2016 soll die Glühbirne endgültig aus den Regalen verschwinden, die Verbraucher müssen auf die teureren LEDs oder sparlampen umsteigen. Doch die sparlampe habe einen entscheidenden Nachteil: Das darin enthaltene giftige Quecksilber könne beim Zerbrechen der Lampe austreten und eingeatmet werden, die CO 2 -Bilanz falle durch die aufwendige Entsorgung negativ aus. Verwendetes Gasgemisch ist fast quecksilberfrei An einer umweltfreundlichen Alternative arbeiten Prof. Holger Heuermann und sein Team vom Lehrgebiet Hoch- und Höchstfrequenztechnik der FH Aachen im Rahmen seines Konsortiums 3rd- PPBulb bereits seit Bei seiner Erfindung handle es sich um eine elektrodenlose Hochfrequenz-Niederdrucklampe. Statt des Quecksilbers werde ein anderes, nahezu quecksilberfreies Gasgemisch verwendet. Die benötigte Wärme wird durch Mikrowellen mit einer Frequenz von 2,45 GHz aus dem Sockel der Lampe erzeugt, die das Gas von außen zünden. Herkömmliche Elektroden, die mit der Zeit durchbrennen, seien somit überflüssig. Die Lampe hat eine Betriebslebensdauer von deutlich Bei der Erfindung der FH Aachen handelt es sich um eine elektrodenlose Hochfrequenz-Niederdrucklampe. Statt des Quecksilbers wird ein anderes, nahezu quecksilberfreies Gasgemisch verwendet. Bild: FH Aachen mehr als h. Dem Forscher- Team sei es nun gelungen, die Effizienz zu verbessern. Der Verstärker, der die Mikrowellenschwingungen potenziert und die Lampe so zum Leuchten bringt, wurde mit einem Transistortyp aus Galliumnitrid versehen. Damit erzielten die FH-Wissenschaftler einen höheren Wirkungsgrad von bis zu 78 %, was eine Steigerung von 18 % gegenüber dem Vorgängermodell bedeute. Der Verlust durch Wärmeabstrahlung werde so reduziert, es sei weniger Kühlung nötig, der Stromverbrauch sinke. Das Modell sei zudem kleiner und leichter. Darüber hinaus habe der Forschungspartner Karlsruher Institut für Technik (KIT) den Glaskolben verbessert. Ihr zuverlässiger Partner ROBA -topstop Sicher fixieren statt improvisieren Wir haben als Hersteller von Präzisionsbearbeitungsmaschinen hohe Ansprüche an Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Deshalb vertrauen wir seit 25 Jahren auf ROBA-stop Sicherheitsbremsen von mayr technik. Antriebs- Klaus Bauer, Leiter Konstruktion und Entwicklung Werkzeugmaschinenfabrik, WALDRICH COBURG GmbH Sichere Bremssysteme für schwerkraftbelastete Achsen Chr. Mayr GmbH + Co. KG, Eichenstraße 1, D Mauerstetten, Telefon 08341/804-0, Fax 08341/ ,

18 18 Konstruktion Produktion Mai 2014 Nr. 19 Lineartechnik Sauberkeit auf ganzer Linie In seinem Programm an Linearachsen und -führungen bietet Rollon auch Lösungen, die für den Einsatz in den Maschinen und Anlagen der Getränke- und Liquid-Food-Industrie geeignet sind. Düsseldorf (tbö). Für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie setzt Rollon auf Qualität und hochwertige Materialien seiner Linearführungen und -achsen. In Salzsprühnebeltests haben Rollon-Linearführungen nach eigenen Angaben bereits in der normalen Variante aus verzinktem Stahl hervorragend abgeschnitten und eine deutlich längere Korrosionsbeständigkeit als Vergleichsprodukte bewiesen. Eine weitere Möglichkeit sind Oberflächenbeschichtungen mit FDA-Zulassung, mit denen Rollon seine Linear- und Teleskopführungen auf Wunsch beschichtet. Die prägerollierten Führungsschienen der X-Rail können beispielsweise für Schutztüren an Abfüll- und Verpackungsmaschinen verwendet werden. Die Curviline aus Edelstahl habe bereits 720 h im Salzsprühnebeltest überstanden. Diese Bogenführung aus AISI 316L mit Rollen aus AISI 440 könne für alle nichtlinearen Bewegungen eingesetzt werden. Die zahnriemengetriebenen Actuator Line-Achsen des Smart Systems erreichten hohe Taktzahlen bei geringem Eigengewicht. Die Die Linearachsen und -führungen von Rollon eignen sich für Produktions-, Abfüllanlagen sowie Logistikeinrichtungen in der Lebensmittelindustrie. Bild: Rollon Linearachsen des Smart Systems könnten sehr gut für den Aufbau von Mehrachssystemen in Verpackungs- und Pick-and-Place-Anwendungen verwendet werden. Kühlschmierstoffe Kabeleinführungssysteme EMV Innovationen Zuverlässig Kühlschmierstoff liefern Eine zentrale Feinstfilteranlage von Knoll versorgt die CNC-Schleifmaschinen des Präzisionsschleifers Hitech AG zuverlässig mit reinem Kühlschmierstoff. Reine Qualität und gleichbleibende Temperatur Bad Saulgau (hi). Großen Anteil an der prozesssicheren Präzisionsbearbeitung der Hitech AG hat die neue, von Knoll Maschinenbau gelieferte Zentralanlage, die alle CNC-Schleifmaschinen mit feinstgefiltertem KSS in gleichbleibender Temperatur mit konstantem Druck versorgt. Die Spezialität der Firma Hitech AG im Schweizer Ort Selzach sind ihre filigranen rotationssymmetrischen und unrunden Formgeometrien mit Toleranzen im µm- Bereich. Der moderne CNC-Maschinenpark des Unternehmens ist in verschiedene Bereiche gegliedert. In einem Bereich werden vor allem schlanke Hartmetallteile produziert. Ein weiterer Bereich dient ausschließlich der Herstellung von hochgenauen Formkernen, und der dritte Produktionsbereich übernimmt das Schleifen von elliptischen und polygonen Unrundgeometrien. Die CNC-Schleifmaschinen werden von einer Zentralanlage mit Kühlschmierstoff versorgt. Geschäftsführer Roger Tresch erklärt: Für die Präzisionsbearbeitung ist die KSS-Versorgung ein ganz wesentlicher Faktor. Es kommt auf das richtige Öl an, das stets in hochreiner Qualität und gleichbleibender Temperatur mit konstantem Druck zur Verfügung stehen muss. Nur dann lassen sich µm-genaue Maße prozesssicher herstellen. Um diesen Faktor zu optimieren, entschloss sich Hitech, gegen Ende 2012 in eine neue Zentralanlage zu investieren, die mit einer Vor- und Feinstfiltration sowie einer Temperiereinheit ausgestattet ist. Als Lieferanten wählte das Unternehmen den Filtrationsspezialisten Knoll Maschinenbau aus Bad Saulgau. Roger Tresch argumentiert: Wir hatten verschiedene Angebote eingeholt. Da wir aber vom Engineering bis zu den Komponenten alles aus einer Hand haben wollten und noch dazu ein Unternehmen mit nachweisbarer Erfahrung als Komplettlieferant, entschieden wir uns wieder für Knoll. Schließlich stammte auch die Vorgängeranlage, die 2004 installiert wurde, aus Bad Saulgau. Konzipiert für nur drei Maschinen mit dem Knoll Vakuumfilter VL als Kernelement war diese Anlage jedoch inzwischen deutlich an ihre Leistungsgrenzen gekommen. Joachim Gruß, zuständiger Knoll-Vertriebsmitarbeiter, erklärt: Nur der Leistungsstärke unserer VL-Filter ist es überhaupt zu verdanken, dass die doppelte Anzahl Maschinen mit gereinigtem Medium versorgt werden konnte. Da musste man allerdings Abstriche bei Druck, Reinheit und Temperatur hinnehmen. Die neue Anlage liefert jetzt deutlich bessere Werte, ist für den Maschinenpark optimal ausgelegt und weiter ausbaufähig. Neue Feinstfilteranlage steht innerhalb von zwei Wochen Innerhalb von nur 2 Wochen, wurde im Keller unter der Produktionshalle die neue Zentralanlage installiert. Sie besteht im Wesentlichen aus zwei Knoll Kompaktfiltern KFE 600 zur Spänevorabscheidung und einem Feinstfilter Micro- Pur 600 F. An letzterem befindet sich ein Automatikkonzentrator AK 20 als automatischer Abschlammfilter, aus dem schließlich die feinen Schleifspäne mit einer Restfeuchte unter 20 % in ein Entsorgungsfass fallen. Das gereinigte Öl wird aus dem MicroPur-Filter in einen 7000 l fassenden Reinöltank geleitet, wo ein 100 kw-plattenwärmetauscher für die stets konstante Temperatur von 21 Grad Celsius sorgt. Von dort aus versorgt eine 30 kw starke, frequenzgeregelte Pumpe die angeschlossenen Maschinen mit gereinigtem Medium ganz nach Bedarf. Die Anlage bewältigt derzeit einen maximalen Volumenstrom von 420 l/min (erweiterbar bis max. 520 l/min) und erreicht eine nominale Filterfeinheit von 3 5 µm. Joachim Gruß weist auf besondere KNOLL-Stärken hin: Wir können nicht nur alles aus einer Hand liefern, wir produzieren auch fast alles selbst bei uns im Haus. Unser Produktportfolio reicht von Späneförderern über verschiedenste Filteranlagen und Feinstfiltern bis zu einer Vielzahl an Pumpen. Außerdem haben wir eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit und einen schnellen, starken. Insbesondere der modulare Aufbau der Anlage aus Standardkomponenten wie den Kompaktfiltern und dem MicroPur kombiniert mit Sonderbehältern als Schmutz- und Reintank kam den örtlichen Begebenheiten sehr entgegen. Denn der Kellerraum, in dem die Anlage installiert werden musste, ist knapp bemessen und hat nur eine Raumhöhe von 2,30 m für einen Deckenkran entschieden zu wenig. Zudem mussten die Anlagenelemente durch eine Deckenluke in den Raum hinabgelassen und dort montiert werden. Dank des vorausschauenden Engineerings war dies jedoch kein Problem, und die Anla- Eine Feinstfilteranlage von Knoll versorgt die CNC- Schleifmaschinen in Hitechs Maschinenpark zuverlässig mit Kühlschmierstoff. Bild: Knoll ge konnte innerhalb der geforderten zwei Wochen komplett installiert werden. Joachim Gruß erklärt: Wir haben das Anlagenkonzept so angelegt, dass auch eine spätere Erweiterung des Maschinenparks ohne großen Aufwand möglich ist. Das heißt, die Behälterkapazität der Anlage lässt sich erhöhen und im MicroPur selbst lassen sich weitere Filterelemente nachrüsten. Jede Schleifmaschine wird bedarfsgerecht beliefert Alle Pumpen der Knoll-Anlage sind frequenzgeregelt, so dass die Schleifmaschinen stets effektiv bedarfsgerecht beliefert werden. Roger Tresch nennt dafür mehrere Gründe: Wir legen Wert darauf, bei Investitionen uns auch in Bezug auf den Umweltschutz zu verbessern. Zudem ist es bei einer zentralen Anlage besonders wichtig, dass im Maschinennetz stets der konstante Druck herrscht und zu jeder Maschine die benötigte Ölmenge geliefert wird. Beim Abschalten des Kühlöls auf einer Maschine darf es keine Einflüsse auf die benachbarten Maschinen geben. Aus diesem Grund wird an der Anlage bei Hitech auch der jeweilige Referenzdruck nicht im Keller an der Pumpe gemessen, sondern oben an den Maschinen. So kann die Pumpe schneller reagieren und Druckschwankungen im System vermeiden. Roger Tresch und sein Team sind mit der Einführung der neuen Anlage sehr zufrieden.

19 Mai 2014 Nr. 19 Produktion Konstruktion 19 Hausausstellung bei der Bielefeld im Kompetenzzentrum Drehen Mai 2014 live: 7 Turn & Mill Maschinen für die 6-Seiten-Komplettbearbeitung kooperation stärkt innovation CTX TC Baureihe CTX beta 800 TC mit der neuen Dreh-Frässpindel compactmaster Kettenrad // Maschinenbau 150 mm 180 mm 350 mm max. ø 500 mm +49 (0) Support rund um die Uhr Ultra-kompakte Dreh-Frässpindel für minimalen Platzbedarf im Arbeitsraum und 20 % höherem Drehmoment: HSK-A63 Spindel mit min -1 und 120 Nm 60 % Zeitersparnis durch einfachste Programmierung mit den exklusiven DMG MORI Technologie-Zyklen von DMG MORI vereinfacht und beschleunigt den Prozess von der Idee zum fertigen Produkt Nur 8,5 m 2 Aufstellfläche von DMG MORI Ihre Anspechpartnerin zur Hausausstellung Bielefeld: Frau Petra Strupat Tel.: +49 (0) / Anmeldung auch unter:

20 20 Fertigung Produktion Mai 2014 Nr. 19 Arbeitsschutz Sicherer Schutz auch bei gefährlichen Arbeiten Der Schutzoverall Microgard 1500 PLUS FR bietet in Kombination mit flammenhemmender Schutzkleidung eine Vielzahl schützender Eigenschaften. Leverkusen (tbö). Microgard ist es nach eigenen Angaben gelungen, einen Schutzoverall zu konzipieren, der eine zuverlässige Barriere gegen Gefahrstoffe bietet und optimal schützt: Microgard 1500 PLUS FR ist eine Lösung zum begrenzten Mehrfacheinsatz für die besonderen Einsatzzwecke. Unterschiedliche Einsatzzwecke bedeuteten auch unterschiedliche Sicherheitsanforderungen. Der innovative und gleich mehrfach zertifizierte Microgard 1500 PLUS FR kombiniere eine Vielzahl von Schutzeigenschaften gegen Gefahrstoffe wie leichte Spritzer mindergiftiger Chemikalien (gemäß Typ 6) und Partikeln (gemäß Typ 5) sowie leichtem Sprühnebel. Das atmungsaktive, flammenhem- mende sowie antistatische SMMS Polypropylen Material des Schutzoveralls erlaube dem Träger sogar Tätigkeiten in potenziell explosions- und brandgefährdeten Bereichen. Über der bestehenden Mit dem Microgard 1500 PLUS FR steht ein Schutzoverall zur Verfügung, der eine zuverlässige Barriere gegen Gefahrstoffe bietet und optimal schützt. flammenhemmenden Schutzkleidung getragen, sei der Träger zusätzlich geschützt. Auch auf die Verarbeitung und Komforteigenschaften habe Microgard großen Wert gelegt. Die genähten Nähte kombinierten Stärke mit sicherer Partikelbarriere und damit sehr hohe Schutzaspekte. Dank der atmungsaktiven Eigenschaften schütze das Material zudem vor Hitzestress. Der Träger sollte sich frei bewegen und uneingeschränkt arbeiten können. Auch hier unterstütze der Microgard 1500 PLUS FR mit seiner optimierten Passform. Die Gummizüge lassen individuelle Einstellungen zu. Material Handhabung Zeit Bild: Microgard Niveauregulierung Schwingungsisolierung für Präzisionsmaschinen Die EPPC-Niveauregulierung bietet laut Bilz eine sehr gut Schwingungsisolierung für hochdynamische und erschütterungsempfindliche Maschinen. Leonberg (tbö). Bilz reagiert mit der EPPC-Niveauregulierung auf die kontinuierlich steigenden Anforderungen an Positioniergenauigkeit und Abklingzeit. Die EPPC- Niveauregulierung von Bilz erreicht eine Positionsgenauigkeit von ± 8 µm und eine deutliche Verringerung der Auslenkung sowie der Abklingzeit bei dynamischen Lastwechseln. Die EPPC kann mit 3 und 6 Regelgruppen von Luftfedern kombi- Die EPPC-Niveauregulierung kann bei Präzisionsmaschinen, Mikroskopen und ähnlichem eingesetzt werden. Bild: Bilz niert werden und damit bis zu 6 Freiheitsgrade steuern. Eine Vielzahl unterschiedlicher Luftfedergrößen steht zur Systemauslegung zur Verfügung. Da die Hochleistungselektronik (14-Bit-AD-Wandler und 16-Bit-Signalprozessor) sowie die Druckluftventile direkt an den jeweiligen Luftfedern angebracht sind, werde eine nahezu rauschfreie Regelung ohne Verluste durch Druckabfälle innerhalb der Schlauchverbindungen ermöglicht. Durch den Einsatz der CAN- Bus-Technologie könne die Kontrolleinheit in einer Entfernung von bis zu 30 m installiert werden. Material Handhabung Zeit Rohrtechnik Das Rohrinnere inspizieren und sanieren Ibass präsentiert Rohrinnenmanipulatoren, mit denen Rohre von innen inspiziert, beschliffen, gewartet oder saniert werden können. Augsburg (tbö). Ibass spricht mit seinen Rohrinnenmanipulatoren Hersteller von Rohren und Anlagenbauer der rohrverarbeitenden Industrie ebenso an wie Instandhalter oder Betreiber von Raffinerien oder Chemie-Standorten. Anlagenbauer beispielsweise könnten mit den Ibass-Geräten Rohre während des Verlegens und Verschweißens in der Montagereihenfolge von innen beschleifen. Der Rohrinnenmanipulator A50h-VT wurde speziell für die visuelle Prüfung im Rohrinneren konzipiert. Das Gerät steht immer in der Mitte der Rohrleitung, wobei sich die Kamera endlos in Umfangsrichtung drehen kann. Der spezielle Lichtring leuchtet die Rohrwandung so aus, dass der Anwen der ein sehr kontrastreiches Bild erhalte. Mit dem Hochleistungsschleifer S100s könnten speziell Rohrleitungshersteller und die verarbeitende Industrie Schweißnähte im Rohrinneren beschleifen. Die Serie dieser leistungsstarken Manipulatoren wurde für gerade Rohre konzipiert. Um ein Maximum an Leistung und Schweißnähte werden in nur 10 Minuten beschliffen Stabilität zu erreichen, werden die Maschinen über ein Gestänge in das Rohr geschoben. Mit den Maschinen werden Schweißnahtwurzeln bei Rohr-Innendurchmessern von 89 bis 110 mm laut Ibass in nur etwa 10 min beschliffen. Die Rohrinnenmanipulator- Kombination I100s - V1001 (Moped) eigne sich zum Ausschleifen lokaler Fehler in Rohrleitungen. Diese Gerätekombination gehört zu den Hochleistungsschleifern, wobei sich die Schubeinheit auch mit dem S100s verbinden lasse. Mit dem Moped könnten auch sehr gut Riefen oder Längsnähte in DN- 100-Rohrleitungen ausgeschliffen Mit diesem Rohrinnenmanipulator werden Schweißnähte rundum beschliffen. Ibass bietet aber auch Geräte an, die nur lokale Fehlstellen ausbessern, ohne das übrige Material zu schwächen. Bild: Ibass werden. Konstruktionen für andere Abmessungen sind auf Anfrage erhältlich. Produktionsfehler in Rohren mit Durchmessern von etwa 180 bis 320 mm ließen sich komfortabel mit dem V250s ausschleifen. Die Rollen dieses Rohrinnenmanipulators sitzen an einem Scherenme- chanismus, der sich über einen Pneumatikkolben automatisch an den jeweiligen Innendurchmesser anpasst. Daher müssten die Rollen nicht gewechselt werden, wenn Rohre mit anderen Durchmessern bearbeitet werden. Grundsätzlich verwendet Ibass nach eigener Aussage an seinen Maschinen nur Antriebseinheiten, die keine offenen Zahnräder mehr haben. Das ermögliche den Einsatz in sehr staubiger Umgebung und die Antriebskonstruktion sei damit wasserdicht. Funktionell sei es mit den Rohrinnenmanipulatoren auch möglich, nicht nur am kompletten Umfang zu arbeiten, sondern auch lokale Fehlstellen zu beschleifen. Damit werde die Rohrwandung an den intakten Stellen nicht unnötig geschwächt. Material Handhabung Zeit Software für Instandhaltung (+49) Federnauswahl ab Lager in Baugrössen federnshop.com katalog / Heusenstamm (sp). Die Prüfung von Maschinen und Anlagen ist für jedes Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben. Die Hoppe Unternehmensberatung entwickelte ein Werkzeug für ein modernes Prüfmanagement. Mit dem Wartungsplaner besteht die Möglichkeit, alle Arbeits- und Betriebsmittel zu dokumentieren und zu verwalten.

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