Wie rechnen sich Alternativen zu Mais?

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1 Wie rechnen sich Alternativen zu Mais? Peter Breulmann Landwirtschaftskammer NRW AfB Hellweg Gliederung Wie wichtig sind die Rohstoffkosten für Biogasanlagen Warum liegt Mais als Biogasrohstoff vorn? Masse- und Energieerträge von Alternativfrüchten Zweifruchtsystemen und ihre Bewertung Resümee (Zentrale Frage: Wie füttere ich am günstigsten???) 1

2 Bedeutung der Rohstoffkosten (25 kwh el ) Kosten Cent/KWh 25 kwh el Abschreibungen Zins Invest. 4, 5, 24% pro Jahr Zins UK Reparaturen u. Wartung (BHKW, Anlage) Substratlosgistik (Telelader etc.) 3,5 5, 23% pro Jahr Eigenstromverbrauch Allgemeinkosten,5 1,2 5% pro Jahr Lohnkosten,8 1,3 6% pro Jahr Rohstoff/Futterkosten incl. Gärrestverw. 6,5 9,5 43% 162. pro Jahr Cent/KWh Cent/KWh ohne Rohstoffkosten 15,3 22, 18,7 1,7 Warum Mais?? 1. Gülle - Maisanlagen 95% Strom aus Mais 65% F-Masse 5% Strom aus Gülle 35% F-Masse 2. Mist Gülle - Maisanlage 8% Strom aus Mais 6% F-Masse 2% Strom aus Mist/Gülle 4% F-Masse Ertrag Gärrest 55 t/ha 17,6 t TM/ha 44 m3/ha 9 /ha +/- 1/11 dt Getreide Mais Zukauf Erzeugungskosten /ha Kaufpreis 85 /ha 1.3 /ha 1.75 /ha Gärsubstratrückfracht 185 /ha Gärsubstratfracht 185 /ha 185 /ha 185 /ha Prämie - 3 /ha Ernte 29 /ha 29 /ha 29 /ha Netto Kosten * 1.46 /ha Netto Kosten /ha /ha /ha Stromertrag ** 23. kwh/ha Rohstoffkosten 6,35 Rohstoffkosten 5,8 7,7 9,7 für 25 kwh Anlage*** /anno /anno /anno /anno * Vollkosten incl. 4 /ha Flächenkosten, 2 /ha Lohnansatz u. 12 /ha allg. Festkosten ** 38,5 % Wirkungsgrad *** 8.1 Std./anno 2

3 Getreide/Rapspreisentwicklung und Energiemaispreise (Zukauf) Getreide Raps EM Zukauf Gleichgewichtspreis Ernte + Verluste + Gärsubstrattrans. Rohstoffkosten Energiemais /dt /dt /ha /ha , , , , , , , , ,96 * SM 57,5 t/ha, 4 kwh/t SM, 4, /m 3 Gärsubstrattransport, 44 m 3 Gärsubstrat/ha SM, 7% Silierverluste, 85 dt Getreide, 4dt/ha Raps Getreide/Rapspreisentwicklung und Energiemaispreisentwicklung Getreide /dt 1, 12, 14, 16, 18, 2, 22, 24, 26, Getreide incl. mahlen + Gärs. /dt 11,75 13,75 Rohstoffkosten Energiemais 5,85 6,6 15,75Getreide + 5 /dt 7,38 = /ha 17,75 8,6 Getreide kwh/ha = 4 19,75 8,84 21,75Mais 23. kwh/ha 9,34 = > 2 23,75 25,75 27,75 1,3 11,8 11,96 Rohstoffkosten bei Getreide* 8,9 1,41 11,93 13,44 14,96 X X X X * SM 57,5 t/ha, 4 kwh/t SM, 1.32 kwh t Getreide, 4, /m 3 Gärsubstrattransport, 44 m 3 Gärsubstrat/ha SM, 3,5 m 3 /ha Getreide, 7% Silierverluste, 1,5 /dt mahlen, 85dt/ha Getreide 3

4 Ertragsniveau und Rohstoffkosten Mais Mais Trockenmasse Energieertrag/ha Rohstoffkosten 32% TS bei Energiemais* netto t/ha netto t/ha kwh/ha 75, 24, ,8 7, 22, ,1 65, 2, ,5 6, 19, , 55, 17, ,6 5, 16, ,2 45, 14, ,1 4, 12, ,1 35, 11, ,4 * Vollkosten incl. 4 /ha Flächenkosten, 2 /ha Lohnansatz u. 12 /ha allg. Festkosten 422 kwh/t SM, incl. Gärsubstratlogistik für 4,5 m3 Resümee Mais IST heute: Mais bildet Hauptfutterkomponente in den Biogasanlagen Gülleanlage 25 kwh benötigt ca. 8-9 ha Mais Zukaufanteil in der Regel über 5% Mais ist bei steigenden Getreidepreisen lange Zeit wettbewerbsfähig Mais hat zumindest bei TS-Erträgen > 15t/ha (ca. 5 t FM, 3% TS. 2. kwh/ha) in der Regel die Frucht mit dem höchsten Energieertrag pro ha Mais bietet bei TS Erträgen > 14/tha Futterkosten < 9 Bei Getreidepreisen oberhalb 2 /dt kommen reine Mais/Gülleanlagen (bei Energiemaiszukauf) ohne oder mit schwachem Wärmekonzept an Grenzen. 4

5 Warum Alternativen, wenn der Mais so stark ist?? Maismonokulturen in der Kritik, Fruchtfolge einhalten, Humusbilanz, Nachhaltigkeit Höhere Energieerträge und/oder günstigere Futterkosten bei Alternativfrüchten oder im Zweifruchtsystem möglich? Zweitfrucht ohne Nutzungskosten Boden Zunehmender Schaderregerdruck im Maisanbau (Maiszünsler, Wurzelbohrer, Turcicum) Welche Alternativen auf schlechten Maisstandorten (Höhenlage, Wasser) Risikoabsicherung in schlechten Maisjahren Energie aus Mais zu teuer bei weiten Transporten (ab 4/5km pro km + 2/25 /ha) Arbeitsspitzen brechen 14 statt 4 km Feldentfernung + 1, + 2. für 25kWh el Bei Zweitfruchtanbau sinnvoller Gärsubstrateinsatz auch im Sommer möglich, aber Alternative: Gründüngung vor HF - Mais Alternativen und deren Natural- und Trockenmasseerträge (Praxis) t FM/ha t TM/ha Mittel t FM/ha Max t FM/ha Min Zuckerrüben Silomais Grassilage HF GPS Getreide CCM (6%TS) Sonnenblumensil. ZF Getreide Korn Grassilage He/FJ Grünroggensilage Zweitfrucht GPS (SG,ST) t TM/ha 5

6 Trockenmasseerträge t/ha und kwh Erträge je t TM Zweitfrucht GPS (SG,ST) Grünroggensilage Grassilage ZF Getreidekorn Sonnenblumensil. ZF CCM (6%TS) GPS-Getreide Grassilage HF (3 Schn.) t TM/ha kwh/t TM Silomais Zuckerrüben Trockenmasseerträge t/ha und kwh Erträge je ha Zweitfrucht GPS (SG,ST) Grünroggensilage Grassilage ZF He/FJ Getreidekorn t TM/ha kwh/ha Sonnenblumensil. ZF CCM (6%TS) GPS-Getreide Grassilage HF (3 Schn.) Silomais Zuckerrüben

7 Zwischenfazit I Hohen Trockenmasseerträge wie Mais erreichen nur die Hauptfruchtkulturen Zuckerrüben, Grassilage und GPS Je nach Maisstandort können die TM.Erträge von ZR, GS und GPS auch höher liegen Die Energieausbeute pro t TM ist unterschiedlich, am höchsten bei Körnerfrüchten (CCM, Getreide rel. 1), gefolgt von ZR (rel. 91) Silomais (rel. 85), Grassilage, GPS und Grünroggen (rel. 74). Energieerträge: Zuckerrüben 25. kwh/ha (17,8 t TM/ha) Silomais Grassilage HF GPS Getreidekorn 23. kwh/ha (17,6 t TM/ha) 19. kwh/ha (16,6 t TM/ha) 16. kwh/ha (13,5 t TM/ha) 12. kwh/ha (7,7 t TM/ha) Grünroggen/Gras ZF/Sonnenbl. GPS II 7.5 kwh/ha (6-7 t TM/ha) 5.5 kwh/ha (4 5 t TM/ha) Hohe Energieerträge von ZR und Silomais (HF) werden nur von GPS und Grassilage (HF) auf für diese Früchte ungünstigeren Standorten ( < 14 t TM/ha) erreicht. Anbaukosten und Gärsubstrattransport Anbaukosten Gärsubstratlogistik 15, 13,5 12, 1,5 9, 7,5 6, 4,5 3, 1,5, Zuckerrüben Silomais GPS-Getreide Grassilage HF (3 Schn.) CCM (6%TS) Getreidekorn Sonnenblumensil. ZF Grassilage He/FJ Grünroggensilage Zweitfrucht GPS (SG,ST) 7

8 kwh Erträge je ha und Substratkosten Silomais 17,6t TM Silomais 14,4 t TM Zuckerrüben Sonnenblumensil. ZF Grünroggensilage Grassilage HF (3 Schn.) GPS-Getreide Zweitfrucht GPS (SG,ST) Grassilage ZF He/FJ CCM (6%TS) Getreidekorn Getreide 1 /t Getreide 12 /t SM 16 /t Energieertrag/ha SM 2 /t SM 24 /t SM 28 /t SM 18t TM SM 16t TM SM 14t TM SM 12t/TM kwh/ha * kwh/t TM SM, 475 /ha Ernte + Gärsubstratrücklieferung, Getreide incl. mahlen u. Gärsubstratrückl., SM Zukauf mit 32% TS zzgl. 29 /ha Ernte /ha Gärs. Energieerträge in Zweifruchtsystemen GPS + Mais - 3% Grünr.+ Mais GPS + Mais - 4% Grünr. + Mais -15% ZR 17,6 t TM GPS + Gras He/FJ GPS+SB Silomais HF GPS + GPS II Grassilage HF (3 Schn.) GPS-Getreide GPS II nach WG SM 18 t TM SM 16 t TM SM 14 t TM SM 12 t TM 8

9 Maximaler Energieertrag contra Kosten pro kwh Energieertrag/ha kwh/ha GPS + Mais - 3% Grünr.+ Mais GPS + Mais - 4% Grünr. + Mais -15% ZR GPS + Gras He/FJ GPS+SB Silomais HF GPS + GPS II Grassilage HF (3 Schn.) GPS-Getreide GPS II nach WG SM 14 t TM SM 12 t TM SM 28 /t SM 35 /t SM 4 /t SM 45 /t Zwischenfazit II Energieerträge in Zweifruchtsystemen 33% oberhalb mittlerer Maiserrträge (16 t TM/ha) GPS + Mais -3% bis -4% GR + Mais - bis -15% kwh/ha kwh/ha GPS + Gras bzw. SB oder GPS II kwh/ha evtl. bessere Rohstoffabsicherung aber in jedem Fall höhere Kosten durch zweimalige Bestellung etc. und Ernte (+ 2, 3, = 4. bis 6. für 25 kwh el ) Flächenentlastung in Intensivregionen möglich aber in der Regel nicht wirtschaftlich, da Maiszukauf ab Feld bis zu 3 /t FM (32% TS) zzgl. Ernte + Gärsubstratlogistik (45-5 /ha) billiger. Wo Maiskosten (einsiliert ohne Entnahme und Lager) oberhalb von 11/12 t TM bzw. 36/38 /t FM liegen werden Alternativen interessant dann Grünroggen/Mais, GPS/Mais und GPS + Gras oder GPS II vorn, Zuckerrüben abwarten Auf guten Maisstandorten gibt es zu Mais keine ökonomischen Alternative, auch Rüben müssten bei höheren Anbaukosten ca. 15% mehr TS pro ha bringen d.h. + ca. 45% FM + Reinigung 9

10 Zuckerrüben im Zukauf (Einsatz Sept./Febr.) Z.-Rübe Gärsubstratlogistik Rohstoffkosten Energierüben /t 15, 17,5 2, 22,5 25, 27,5 3, /t 3,6 3,6 3,6 3,6 3,6 3,6 3,6 5,7 6,47 7,24 8,1 8,77 9,53 1,31 Reinigung 1-2 * 326 kwh/t ZR, 4,5 /m 3 Gärsubstrattransport,,8 m 3 Gärsubstrat/t ZR Fazit II Zweifruchtsysteme bzw. GPS, Gras in erster Linie relevant für benachteiligte Maisstandorte < 14t TM/ha > Silomais 11/115 /t TM einsiliert Gras in erster Linie auf niederschlagsreichen Standorten in benachteiliegten Maislagen Zukauf GPS häufig preiswerter als eigener Anbau, Zweitfruchtalternativen oder weiterer Maistransport (13,5 t TM, 16. kwh/ha, 35 /ha Ernte + Gärsubstratlogistik.) 7 /ha ab Feld 6,5 12,5 /dt Getr. 9 /ha ab Feld 7,8 15, /dt Getr. 1.1 /ha ab Feld 9, 17,5 /dt Getr. 1

11 Silomais und notwendige Alternativerträge ZR 18,5t TM 8 t FM GPS+SB GPS II nach WG 6t TM 24 t FM notwendiger TM Ertrag zu SM GPS + GPS II 21t TM GPS + Gras He/FJ 24t TM GPS + Mais 32t TM Grünroggen + Mais Silomais HF 16t TM 5 t FM % 5% 1% 15% 2% 25% Resümee Getreidepreissteigerungen von ca. 5-1 /dt könnten den Markt zu Gunsten von Alternativen drehen sonst kaum ökonomische Perspektiven. Alternativen aus ökonomischer Sicht sonst nur bei entsprechend schlechten Maiserträgen bzw. guten Alternativerträgen. 11

12 Bxx Anbaukosten und Gärsubstratlogistik Reinigung Anbaukosten Gärsubstratlogistik 1 Zuckerrüben Silomais GPS-Getreide Grassilage HF (3 Schn.) CCM (6%TS) Getreidekorn Sonnenblumensil. ZF Grassilage He/FJ Grünroggensilage Zweitfrucht GPS (SG,ST) 12

13 Bxx Bxx 13

14 Bxx Bxx 14

15 Bxx Bxx 15

16 Bxx Bxx 16

17 zentrale Fragen WG Raps KM Mais dt Saatgut S/D/PFS var. NK LU var. Kosten VfW

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