SOA. Prof. Dr. Eduard Heindl Hochschule Furtwangen Wirtschaftsinformatik

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1 SOA Prof. Dr. Eduard Heindl Hochschule Furtwangen Wirtschaftsinformatik

2 Laderampen müssen passen

3 Modularisieren

4 Softwarearchitektur Modul A Modul B Modul C Modul D Große Anwendung im Unternehmen Modul E Modul F Modul G Modul H

5 Software wird Service SOAP SOAP Modul A SOAP Modul C Modul B SOAP Modul F SOAP SOAP Modul E SOAP SOAP Modul D Modul G Modul H

6 Probleme bisheriger Lösungen Herstellerabhängig (RMI, COM, DCOM) Geringe Verbreitung (Corba) Binäre Formate Nicht XML-konform Port der Anwendung oft geschlossen, keine feste Portnummer

7 SOAP Simple Object Access Protocol Was ist SOAP? SOAP = XML + HTTP + Anwendungen Kommunikationslösung W3C Standard Minimalistische Lösung Teil des Web Service Konzepts Nicht objektorientiert

8 Aufbau SOAP Message Format XML Definition durch XML-Schema SOAP Envelope SOAP Header SOAP Body

9 SOAP Aufbau Transport-Umschlag (HTTP, SMTP,...) SOAP- Dokument <SE:Envelope> <SE:Header>(optional) Delivery Information <SE:Body>(required) Nutzdaten (payload) <SE:Fault> (optional)

10 Eine kleine Anfrage POST /Sample HTTP/1.1 Host: Content-Type: text/xml; charset="utf-8 Content-Length: 234 SOAPAction: "GetLastTradePrice" <SE:Envelope xmlns:se= SE:encodingStyle=" encoding/"> <SE:Body> <m:getlasttradeprice xmlns:m="some-uri"> <symbol>def</symbol> </m:getlasttradeprice> </SE:Body> </SE:Envelope>

11 Und die Antwort HTTP/ OK Content-Type: text/xml; charset="utf-8 Content-Length: 178 <SOAP-ENV:Envelope xmlns:soap- ENV= SOAP- ENV:encodingStyle=" ncoding/"> <SOAP-ENV:Body> <m:getlasttradepriceresponse xmlns:m="some-uri"> <Price>34.5</Price> </m:getlasttradepriceresponse> </SOAP-ENV:Body> </SOAP-ENV:Envelope>

12 Sicherheitsaspekte SOAP kann sichere Transportprotokolle nutzen Secure HTTP (HTTPS) Secure MIME (S/MIME) Security im <header> vereinbaren Nutzung von LDAP, X.509 für Authentifikation

13 Web Services 1. Schnittstelle des Service beschreiben 2. Service zentral hinterlegen 3. Service suchen 4. Service in die Software implementieren 5. Service zur Laufzeit aufrufen

14 Ablauf einer Anfrage 2. suchen SOAP WSDL stub Anwendung Service Requestor stub stub Discovery Agency WSDL UDDI 3. Nutzen SOAP stub stub 1. publizieren SOAP UDDI stub Anwendung Web Service Provider

15 Universal Description Discovery and Integration - UDDI Globaler Verzeichnisdienst Eintragen der eigenen Web Services Suchen nach Web Services Dynamische Anfrage vor Serviceaufruf Öffentliche UDDI-Server bei IBM, Microsoft, SAP, u.a.

16 White Pages Inhalt von UDDI Firmenname und Adresse Kontaktinformationen, WebSite Yellow Pages Business Type, Ort (Adresse), Produkte Industriezweig Green Pages Technische Informationen zum Business Pointer zur WSDL Beschreibung (Text)

17 Web Service Description Language - WSDL Beschreibungssprache für Web Services Vergleichbar mit IDL (Interface Description Language) bei Corba Spezifiziert einen Web Service C# oder Java Kommunikationsteil kann daraus abgeleitet werden, z.b mit WSDL2JAVA in Apache Axis

18 WDSL Inhalte Service Interface Datei Datentypen Message Typen Operationen Port-Typen Bindings Server Implementations Datei Port Service

19 Wo wollen Sie stehen? Anbieter eines Service Nutzer eines Service Umorganisation der eigenen Software Alles zusammen? Zuschauer?

20 Vorteile von SOAP Unterstützt durch größte Softwarehersteller Einfachere Kombination verschiedener Dienste Kosten für die Integrations-Middleware sinkt Erste Anwendungen bereits online verfügbar Programmiersprachen-Unabhängigkeit Lesbarer Text (human readable) Datentypen (jenseits des Strings)

21 Probleme bei Web Services HTTP bei vielen Firewalls offen Zuverlässigkeit der Services Vielzahl von Serviceschnittstellen Performance bei der Prozessverteilung Haftung für Leistungen

22 Strukturproblem Viele Module Viele Verknüpfungen Viele Abhängigkeiten Schwer zu überschauen Zuverlässigkeit? Ausfallsicherheit?

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