FB Informatik Prof. Dr. R.Nitsch. Programmieren 1. Reiner Nitsch 06151/ Homepage: Raum: D14/0.

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1 Programmieren 1 Reiner Nitsch 06151/ Homepage: Raum: D14/0.09

2 Was ist Programmieren Teil eines systematischen Entwurfsprozesses Planung, Definition, Entwurf, Implementierung, Abnahme und Einführung, Wartung und Pflege Kreative Tätigkeit Entwurf und Realisierung Handwerk Beherrschung einer Programmiersprache Dienstleistung Kundenorientierung Einführung 2

3 Bild des Programmierers Früher: Hacker, Guru Hauptsache der Compiler versteht mich Heute: Informatiker, Ingenieur Teamwork, kein Einzelkampf Wiederverwendung von Code / Verwendung von Software-Bibliotheken Leichte Verständlichkeit des Code für andere Programmierer Einführung 3

4 Anforderungen an ein Programm Programmkopf Selbsterklärende Bezeichner Ausreichende Kommentare Gut dokumentierte Schnittstellen Muster-Programmkopf // Zweck: Beispiel // Datei: Beispiel.cpp // Autor: IchWarDas // Datum: tt.mm.jj erstellt // tt.mm.jj geändert Leitsatz: Verständlichkeit geht vor Effizienz Einführung 4

5 Ihre Vorerfahrungen? Wer hat schon programmiert? In welcher Programmiersprache? Welche Projekte? Einführung 5

6 Ablauf einer Praktikumsübung 1. Ausgabe der Aufgabenstellung (Download von Homepage) 2. Vorbesprechung und evtl. Vorentwurf als Hörsaalübung 3. Zu Hause: Programmcode entwerfen und eintippen Nur in der Vorlesung besprochene Sprachelemente verwenden ( Kundenorientierung) 4. Im Praktikum: Übersetzung, Inbetriebnahme mit Visual C++, Testen (Zeitrahmen: max. 3 Std!) 5. Abnahme durch Betreuer Einführung 6

7 Regeln zum Praktikum Umfang: Testat: Bewertung: Zulassung PL PG1: Anmeldung: Gruppeneinteilung Termine: Aufgabenstellung: Durchführung: 5aus 5Übungen sind Pflicht nur zum jeweiligen Termin teilgenommen 5 von 5 Testaten ausschließlich im OBS durch OBS Homepage Homepage 2er Gruppen, keine Arbeitsteilung Autofahren lernt man nicht als Beifahrer (Rollentausch) Abschreiben und Kopieren ist ist verboten! Einführung 7

8 Gruppeneinteilung und Termine Quelle Nr Thema Gruppe 1X Montag [x-raster] R.Nitsch D15/107 Gruppe 1Y Montag [y-raster] R.Nitsch D15/107 Gruppe 2X Freitag [x-raster] H.P.Weber D15/02 Gruppe 2Y Freitag [y-raster] H.P.Weber D15/02 Gruppe 3X Freitag [x-raster] H.P.Weber D15/02 Gruppe 3Y Freitag [y-raster] H.P.Weber D15/02 Übung 1 Entwicklungsumgebung Einfache Datentypen Ein-/Ausgabe Fehlersuche Hilfesystem Übung 2 Basics: Klassen&Objekte Programmierrichtlinien Anwendung "Tageszeit" Übung 3 Interaktion von Objekten (PG1Lib) Übung 4 Kontrollstrukturen, Rekursion, Operatorenüberladung (Natural-Test.cpp) Übung 5 Auswahlstrukturen, Datentyp Array, Sortier- und Suchalgorithmen Probeklausur Einführung 8

9 Praktische Prüfung Zulassungsvoraussetzung: 5 von 5 Testaten des PG1-Labors Prüfungsleistung: Praktische Prüfung am PC (max. 2 Wiederholungen) 3 Zeitstunden Bestanden mit lauffähigem Programm in Minimalfunktionalität Zusätzliche Funktionalität gemäß Aufgabenstellung verbessert Note Zul. Hilfsmittel: Alle außer Nachbar, eigene elektronische Geräte und Datenträger Termin: siehe OBS Ort: Dieburg Einführung 9

10 Lernziele PG1 aus der Modulbeschreibung Modul "Programmieren" (PG1 und PG2): Die Studierenden sollen alle wichtigen Elemente der Programmiersprache C++ anwenden können, C++-Programme analysieren und erstellen können und strukturierte und objektorientierte Programmiertechniken beherrschen, die wichtigsten grundlegenden Algorithmen und Datenstrukturen kennen und einsetzen können, die C++-Standardbibliothek verwenden können. LV PG1: Die Studierenden sollen die grundlegenden Elemente der Programmiersprache C++ anwenden können, einfache strukturierte und objektorientierte C++-Programme analysieren und erstellen können, Klassen entwerfen können und mit Hilfe von C++ deklarieren und definieren können Funktionale Strukturen entwerfen können und mit Hilfe von C++ implementieren können einige grundlegende Algorithmen und Datenstrukturen kennen und einsetzen können Einführung 10

11 Gliederung der Vorlesung PG1 - Entwicklungsumgebung, einfache Ein und Ausgabe; - Primitive Datentypen, Operatoren, Ausdrücke, Anweisungen; - strukturierte Programmierung, Kontrollstrukturen; - Funktionen, Prototypen, Parameterübergabe; - Speicherklassen und Sichtbarkeit von Bezeichnern; -Rekursion; - Referenzparameter, Funktionsüberladung, Funktionstemplates; - C-Arrays, C-Strings; - Einfache Sortier und Suchalgorithmen; - Zeiger, Zeigerarrays, Funktionszeiger; - dynamische Speicherallokation; - objektorientierte Programmierung, Klassen und Objekte, Attribute und Methoden; - Trennung von Interface und Implementierung; - Kontrolle des Zugriffs auf Attribute und Methoden, Akzessor-Methoden; - Initialisierung von Objekten, Konstruktoren und Destruktoren; - Komposition; - friend-funktionen und - Klassen; - Klassenvariablen und Klassenmethoden; - Operatorüberladung; - Fallstudien: Array bzw. String-Klassen; STL-Klassen string und vector Einführung 11

12 Literatur Autor & Titel H.M.Deitel, P.J.Deitel: C++ How To Program, 5th ed; Prentice Hall; 2005 U.Breymann: C++ Einführung und professionelle Programmierung, 8.Auflage; Hanser; 2005 Bemerkungen Gut zum Erlernen der Programmiersprache geeignet. Enthält auf CD die im Praktikum benutzte Entwicklungsumgebung MS Visual C (Introductory Edition, englisch). Deutschsprachiges Standardwerk zu Sprachsyntax und Objektorientierung. B. Owsnicki-Klewe: Algorithmen und Datenstrukturen. 4. Auflage 2002 Leicht verständliche Einführung in das Thema mit Konzentration auf das Wesentliche Einführung 12

13 Studienberatung: Stellung von PG im Studium Modulübersicht des BSc Studiums Legende: TP(PG1): PG1-Prakt. bestanden (PG2): LN PG2 mind. 1mal angetreten Einführung 13

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