Ablauf eines Buchungsauftrages (Flussdiagramm) Seite 3. Einleitung Seite 5. Ablauf einer Zahlung mit WIR-Check Seite 6. Check-Verarbeitung Seite 6

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2 Ablauf eines Buchungsauftrages (Flussdiagramm) Seite 3 Einleitung Seite 5 Ablauf einer Zahlung mit WIR-Check Seite 6 Check-Verarbeitung Seite 6 Musterbeilagen Seite 8 Pendenzenliste Seite 10 Auswertungsbogen der Lernjournale Seite 11 Seite 2 von 10

3 START Check wird ausgestellt Check wird vom Empfänger vervollständigt und eingeschickt Check-Kontrolle in Abteilung Posteingang Ist der BA korrekt ausgefüllt? NEIN JA weiterverarbeiten Je nach Ergebnis der manuellen Kontrolle, werden individuelle Massnahmen in die Wege geleitet: tel. Rücksprache mit dem Aussteller durch Kontokorrent Rücksendung Nachkontrolle der Unterschrift... Seite 3 von 10

4 Addieren Check-Kontrolle über System automatisch Check zum Verbuchen in Ordnung? NEIN JA Verbuchen und ablegen weiterverarbeiten Je nach Ursache der automatischen Ablehnung (Gutschriftsperre, Belastungssperre, Nachlass, Austritt des Teilnehmers etc.) erfolgt die Weiterleitung an die zuständige Abteilung, welche die notwenigen Massnahmen veranlasst. Archivieren ENDE Seite 4 von 10

5 Die WIR Bank besteht seit 1934, hat ihren Sitz in Basel und betreibt auf der Basis eines geschlossenen Geldkreislaufes ein bargeldloses Zahlungssystem für die angeschlossenen Mitglieder. Zweck Sie bezweckt den Schutz von Detaillisten und Gewerbetreibenden (KMU) vor übermässigem Konkurrenzdruck durch die grossen Konzerne. Als Selbsthilfeorganisation des Mittelstandes strebt sie eine vermehrte Berücksichtigung der Mitglieder bei Käufen und bei der Vergebung von Aufträgen an. Wirtschaftliche Bedeutung und Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mit WIR Über KMUs nutzen die WIR-Verrechnung für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sie erschliesst für die angeschlossenen Unternehmungen zusätzliches Käuferpotential und ermöglicht dadurch bedeutende Mehrumsätze, nicht nur in WIR, sondern auch in Bargeld, weil meistens ein Teil des Geschäftes in CHF abgewickelt wird. Die WIR-Verrechnung wird dadurch zu einem wichtigen Marketinginstrument für die beteiligten KMU. Die WIR-Guthaben sind gebundene Kaufkraft d.h. sie werden immer wieder im Kreis der WIR- Teilnehmer ausgegeben. WIR-Geld soll rasch zirkulieren, deshalb trägt es keine Zinsen. Die WIR-Teilnehmer sind in offizielle und stille Kontoinhaber aufgeteilt: Detaillisten und Gewerbetreibende als WIR-Teilnehmer Offizielle WIR-Teilnehmer Die offiziellen WIR-Verrechner sind zu einem bestimmten Annahmesatz verpflichtet (mindestens 30 Prozent auf den ersten Fr. 2'000.--). Mit dieser Annahmeverpflichtung bieten sie sich im jährlich erscheinenden WIR-Branchen- Verzeichnis zur Entgegennahme von WIR-Geld den Teilnehmern an. Stille WIR-Teilnehmer Die stillen Kontoinhaber können die Annahme von WIR selber bestimmen. Sie werden nicht im WIR-Branchen- Teilnehmerverzeichnis aufgeführt und bezahlen eine höhere Umsatzprovision. Verrechnungsverkehr WIR-Teilnehmer zahlen gegenseitig nicht oder nur teilweise in bar, sondern in WIR. WIR-Geld ist kein gesetzliches Geldzahlungsmittel und muss nicht von jedermann an Zahlung genommen werden. WIR-Buchungsaufträge (auch kurz BA oder WIR-Checks genannt) führen nie zur Auszahlung in bar, sondern ermöglichen, im Verrechnungsverkehr, lediglich den Bezug von Waren und Dienstleistungen, die von WIR-Teilnehmern angeboten werden. Rechtlich gesehen ist ein Buchungsauftrag weder ein Check noch sonst ein Wertpapier, sondern ein Auftrag zur Verrechnung an die WIR-Bank. Für jeden WIR-Teilnehmer wird ein Kontokorrent WIR geführt. Dafür muss der Teilnehmer Umsatzprovisionen und eine jährliche Kontotaxe - beides in bar - bezahlen. Im Verrechnungsverkehr stehen als Zahlungsmittel neben dem WIR-Buchungsauftrag auch die WIR-Zahlkarte zur Verfügung. Diese Zahlkarte kann sowohl für reine WIR-Zahlungen als auch für kombinierte WIR-/Bar- Zahlungen verwendet werden. Seite 5 von 10

6 Verwendung von WIR-Guthaben WIR-Guthaben können in fünf verschiedenen Bereichen eingesetzt werden: im Wareneinkauf (z.b. Rohmaterial) beim betrieblichen Aufwand (Arbeits- und Dienstleistungen) bei Investitionen (Renovations- und Immobilienbereich) über Arbeitnehmer (z.b. Aussendienstmitarbeiter). für private Ausgaben (z.b. Restaurant, Hotel) Der WIR-Check wir bei einem Einkauf vom Aussteller ausgefüllt. Der Check besteht aus einem Original und zwei Durchschlägen. Die gelbe Kopie behält der Aussteller, die rosa Kopie ist für die private Buchhaltung des Empfängers bestimmt Der Empfänger sendet das Original an den WIR-Hauptsitz in Basel zur Verbuchung. Manuelle Kontrolle beim Posteingang: Der Betrag muss in Zahl und Wort auf dem Check stehen, so dass Fälschungen erschwert werden und bei Unleserlichkeiten der Buchungsaufträge (BA) diese nicht retourniert werden müssen. Der Name und die Kontonummer des Empfängers müssen eingetragen sein. Das Datum muss eingesetzt sein, nicht vordatiert, weil die Bank nur bis zu 30 Tage nach der Ausstellung für CHF 300. Garantie leistet, falls das Ausstellkonto nicht gedeckt ist. Um das zu verhindern, lohnt es sich, den Check zu reservieren. Einen Check reservieren bedeutet, dass der Aussteller die Summe, die er dem Empfänger schuldet, nicht ausgeben kann. Nach 10 Tagen wird die Reservierung aufgelöst. Die BA, welche nicht korrekt ausgestellt sind, werden individuell behandelt. Einige müssen retourniert werden, andere können nach einigen Abklärungen verbucht werden. Seite 6 von 10

7 Automatische Kontrolle durch das System: Die Checks werden in Batches zusammen gestellt, addiert und verbucht. Während der Verbuchung kontrolliert das System automatisch noch einmal jeden einzelnen Check auf: ist der BA gesperrt? ist der Betrag gedeckt oder ist ein Überzug erlaubt? gibt es eine Gutschrift- oder Rückzugssperre? wird eine Unterschriftskontrolle bei jedem Check verlangt? Fehlerhafte BA s werden vom System nicht akzeptiert und nicht verbucht. Sie erscheinen am Schluss auf einer Liste. Die Kunden werden angeschrieben oder telefonisch informiert, weshalb der Check zur Zeit nicht verbucht werden kann. Die Checks, welche in Ordnung sind, werden verbucht, d.h. dem Empfängerkonto gutgeschrieben und dem Ausstellerkonto belastet. Nach der Verbuchung werden die Checks archiviert mit dem WORM System, (Write Once Read Many) archiviert, d.h. man erfasst sie einmal und kann sie danach immer wieder ansehen. Nach der Archivierung werden die Check-Originale noch 6 Monate aufbewahrt und anschliessend vernichtet. Danach sind die BA nur noch in der elektronischen Ablage, dem Archiv, ersichtlich. Seite 7 von 10

8 Original BA, zum Einschicken: Gelbe Kopie für die Buchhaltung des Ausstellers: Rosa Kopie für die Buchhaltung des Empfängers: Seite 8 von 10

9 Muster II Seite 9 von 10

10 Prozesseinheit 1 Thema auswählen Informationen sammeln Grundskelett erarbeiten Flussdiagramm erstellen Ablauf schreiben PE zusammenstellen Muster beifügen Pendenzenliste erstellen und beifügen Lernjournal ausfüllen und Ergebnisse auf Auswertungsbogen festhalten PE abgeben Präsentation im überbetrieblichen Kurs Seite 10 von 10

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