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1 smis_secure mail in der srg / pflichtenheft / Dok.-Nr: Version: 1.1 PH.002 Status: Klassifizierung: Autor: Verteiler: Draft Erik Mulder, Thanh Diep Erik Mulder, Thanh Diep

2 Pflichtenheft, Seite 2 / 2 Änderungskontrolle Version Datum Name Bemerkungen EM; TD 1. Entwurf EM; TD 2. Entwurf

3 Pflichtenheft, Seite 3 / 3 Inhaltsverzeichnis 1 Tabellenverzeichnis Einleitung Zweck des Dokumentes Referenzierte Dokumente Ausgangslage Fachbereich und Organisation Anstoss Projektbeschreibung Existierende Dokumente Ziele Anforderungen Architektur Allgemeine Anforderungen Systemanforderungen Anforderungen an die Zertifikate Anforderungen an das Schlüsselpaar (private und public key) Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Zu bearbeitende Aspekte des Projektes... 5

4 Pflichtenheft, Seite 4 / 4 2 Einleitung 2.1 Zweck des Dokumentes Das Pflichtenheft beschreibt die Ziele, welche mit der angestrebten Lösung zu erreichen sind, sowie die Anforderungen und Wünsche an das zukünftige System. Es dient als Grundlage für die Erstellung des Konzeptes. 2.2 Referenzierte Dokumente [1] HERMES, Ausgabe 95 [2] PHB.011, Projekthandbuch 3 Ausgangslage 3.1 Fachbereich und Organisation Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Informatikprojekt. Auftraggeber ist die SRG SSR idee suisse, welche für das nationale Radio und Fernsehen zuständig ist. Auftragnehmer ist die HTA Biel, Abteilung Informatik. 3.2 Anstoss Heute wird in vielen Unternehmen die elektronische Post ( ) sehr häufig genutzt. Die s werden in traditioneller Weise verschickt. Dabei besteht die Gefahr, dass jedermann diese Mails anschauen und verändern kann. Dank der Fortschritte in Kryptografie und Standardisierung kann man heute den Mailverkehr sicherer machen. Eine der Hauptaufgaben dabei ist die Verwaltung und Verteilung der Schlüssel. Dazu braucht man digitale Zertifikate (X.509), die in einer Public Key Infrastructure (PKI) verwaltet werden. 3.3 Projektbeschreibung Es soll eine fertige Windows 2000 PKI Lösung entwickelt werden, welche als Ausgangslage für weitere Arbeiten oder als Musterlösung dienen kann. Anhand der CD, welche schlussendlich präsentiert werden soll, kann die PKI Umgebung aufgesetzt werden. 3.4 Existierende Dokumente Projekthandbuch, siehe Referenz [2]

5 Pflichtenheft, Seite 5 / 5 4 Ziele Das Projekt hat eine Realisierung einer Windows PKI Umgebung zum Ziel. Folgende Punkte sind umzusetzen: Ziel-Nr. Beschreibung 1 Die Lösung soll skalierbar sein und auf Standards basieren 2 Definition und Inhalte der Zertifikate, insbesondere die Erweiterungen 3 Praktischer Aufbau der PKI 4 Produktion von Zertifikaten für eine geschlossene Gruppe von Benutzern (closed user group) 5 Ein Testframework soll es erlauben, alle Komponenten separat und systematisch zu testen 6 Die Software soll anhand einer einfachen Applikation anschaulich demonstriert werden 7 Die Arbeit soll mit einer einfachen Web Seite auf dem Internet präsentiert werden Tabelle 1: Zu bearbeitende Aspekte des Projektes

6 Pflichtenheft, Seite 6 / 6 5 Anforderungen 5.1 Architektur Intern 1. Mail inside 2. Mail from AD to AD Clients Clients Clients Clients AD1 PKI AD2 Exchange Exchange 4. Mail from Customers to Intern 3. Mail from Extern to Intern Internet Extern clients Extern clients Customers Customers

7 Pflichtenheft, Seite 7 / 7 Erläuterungen: 1. Mail intern Clients, welche im gleichen AD registriert sind, sollen intern untereinander verschlüsselte und signierte Mails verschicken und empfangen können. 2. Mail zwischen verschiedenen internen AD s Clients, welche in unterschiedlichen internen AD s registriert sind, sollen intern untereinander verschlüsselte und signierte Mails verschicken und empfangen können. 3. Mail zwischen externen und internen Clients Clients, welche in unterschiedlichen internen AD s registriert sind, sollen untereinander über das Internet verschlüsselte und signierte Mails verschicken und empfangen können. 4. Mail zwischen Customers und internen Clients Customers sollen mit den internen Clients verschlüsselte und signierte Mails austauschen können. Dabei sind die Customers nicht zwangsläufig in einem internen AD registriert. 5.2 Allgemeine Anforderungen Die PKI Lösung soll für ein komplexes Netzwerk konzipiert sein. Dass heisst, dass die Lösung auch dann funktionieren soll, wenn das Netzwerk über mehrere Active Directories und einer grossen Anzahl Clients (Personen oder Maschinen) verfügt. Sicheres muss gewährleistet sein (Verschlüsselung, Integrität). Ein soll signiert werden können (Authentifizierung, non-repudiation of origin) Die Verwaltung der PKI, die Aufnahme von neuen Clients (und deren Authentifizierung) und die Vergabe von Zertifikaten soll geregelt sein. 5.3 Systemanforderungen Die PKI wird auf einem Windows 2000 Server installiert. Auf dem Server wird ein Active Directory und ein Exchange 2000 Server installiert Zuletzt wird die Windows 2000 PKI Lösung aufgesetzt. Diese Software, plus die notwendige Hardware (Maschine mit Netzanschluss), muss vorhanden sein. Bei den Clients handelt es sich um Windows 2000 Clients oder Windows XP Clients. Die Kompatibilität zu früheren Windows Versionen wird nicht gewährleistet. Die PKI soll S/MIME unterstützen. Die Kommunikation zwischen Clients in verschiedenen Active Directories soll gewährleistet sein.

8 Pflichtenheft, Seite 8 / Anforderungen an die Zertifikate Die Lösung soll in der Lage sein, Zertifikate zu vergeben und zu verwalten. Zertifikate sollen auf ihren Zustand überprüft werden können. Zertifikate sollen als nichtig erklärt werden können (CRL, Certificate Revocation List). Cross Zertifikate sollen möglich sein. Ein zuverlässiger Zugriff auf die Zertifikate soll gewährleistet sein.

9 Pflichtenheft, Seite 9 / Anforderungen an das Schlüsselpaar (private und public key) Das Schlüsselpaar soll archiviert und wiederhergestellt werden können. Nach Ablauf der Gültigkeit, soll der Schlüssel automatisch neu generiert werden. Die Zustände eines Schlüsselpaares sollen jederzeit verfolgt werden können. Die public keys sollen von authorisierten Clients zugänglich sein. Die private keys sollen an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.

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