Entwicklung einer SaaS-Lösung Erfahrungen aus der Praxis

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1 CAS Software AG Erfolg durch Customer Excellence Entwicklung einer SaaS-Lösung Erfahrungen aus der Praxis Markus Bauer Symposium Software for People Mannheim,

2 Agenda Einführung SaaS CAS PIA und Zielgruppe Konzepte Erwartungen UI-Konzepte Skalierbare Architektur Erfahrungen Zusammenfassung

3 Warum SaaS? Grundidee: Ausnutzung von Skaleneffekten Aus Kundensicht: Geringe TCO: geringe Anfangsinvestitionen (Hardware/Software), keine Aufwände für sicheren Betrieb, Backup, Upgrade Vereinfachte Planung: Lösung wächst dynamisch nach Bedarf Aus Anbietersicht: Größeres Marktpotenzial ( Selling to the long tail ) Stetige Einkünfte (Mietmodell) Kostenreduktion durch einheitliche Releasestände Quelle: Rainer Stropek, Microsoft Software Architecture Conference, Vienna 2010

4 CAS PIA und Zielgruppe Die Zielgruppe Kleinunternehmen und Selbständige (< 20 Mitarbeiter) Unternehmen mit verteilten Arbeitsplätzen, Verbundgruppen, Verbände etc. und deren Herausforderungen Kundenbeziehung und pflege wird maßgeblicher Wettbewerbsfaktor Verschiedene Branchen mit unterschiedlichen Anforderungen Wenig Vorwissen: kein IT- Knowhow, keine IT-Infrastruktur Enges Budget für IT-Lösungen => Preis-Leistung ist zentrales Entscheidungskriterium Umsatzstruktur Unternehmen in D > < 20 #PCs

5 CAS PIA das Produkt Kontakte Serienmails Kampagnen Telefonie ERP-Belege CRM Auswertung Organisation Zusammenarbeit Dokumente Projekte Termine Teamkalender Aufgaben

6 Erwartungen an SaaS-Produkte Leichte Bedienbarkeit, Einstieg ohne Hürden Gute Anpassbarkeit an eigene Bedürfnisse Geringe Kosten Hohe Verfügbarkeit Gute Performance, Skalierbarkeit Sicherheit Gutes Zusammenspiel mit existierenden Lösungen

7 Bedienbarkeit: Orientierung an Standards Toolbar Navigation Inhaltsbereich: Listen und Formulare

8 Bedienbarkeit: Experimente mit Testnutzern Vorgehensweise: unerfahrene Nutzer lösen mit dem System typische Aufgaben und werden dabei beobachtet. Aufgaben Registrierung, Passwort ändern Persönliches Cockpit Kontakte anlegen Mitarbeiter kommt Aufgabe delegieren Termin anlegen, Regletermin anlegen (Serien-) schreiben Dokument archivieren Alter in Jahren Tätigkeit 12 über bis bis bis 30 unter Sonstiges Angestellt Hausfrau/-mann Selbständig Arbeitssuchend Schüler bzw. Student

9 Bedienbarkeit: Ergebnisse der Testnutzer Zufriedene Nutzer Probleme: Registrierungsbestäti gung mit Passwort im Spam Copy-Paste des Passworts aus Mail funktioniert nicht

10 Bedienbarkeit: Ergebnisse der Testnutzer Zufriedene Nutzer Probleme: Schaltfläche für Einstellungen wurde nicht gefunden

11 Bedienbarkeit: Ergebnisse der Testnutzer Zufriedene Nutzer Erfolgserlebnis: Viele Infofelder werden automatisch ausgefüllt: PLZ, Geschlecht, Vorwahlen, Besser als Outlook

12 Bedienbarkeit: Ergebnisse der Testnutzer Zufriedene Nutzer Erfolgserlebnis: Konzepte langsam verstanden Arbeit flutscht

13 Bedienbarkeit: Ergebnisse der Testnutzer Zufriedene Nutzer Probleme: einstellungen zu komplex Copy-Paste von HTML-Vorlagen hat Defizite

14 Bedienbarkeit: Plattformübergreifendes UI

15 Anpassbarkeit durch Metadaten Werkzeuge (basierend auf Eclipse, EMF) GUI Designer XML Backends Basisplattform CAS Open Präsentationsschicht Business Rule Designer Datenbank Designer XML XML Geschäftslogik- Schicht Datenschicht Metadaten Repository beeinflusst Schema Datenbank

16 Kostengünstige Architektur Horizontale Skalierbarkeit Günstiger Betrieb durch Nutzung von Standardkomponenten Redundanz und Elastizität Skalierbarkeit: vertikal horizontal

17 Kostengünstige Architektur (II) Datenschicht Geschäftslogik GUI Browser Interface/API Präsentationslogik Business Operationen Data Access Server Core Datenbank Spring RAP Merkmale OSGi (Equinox) Datenbankabstraktion: Kapselung der DB-Spezifika Isolation der Target Mandanten, Platform Rechtesystem RAP Javascript-RT qooxdoo

18 Merkmale Modular aufgebaute Fachlogik Erweiterbares Schnittstellenkonzept Dienste verfügbar via SOAP; RMI Datenschicht Geschäftslogik oder in-process, Teilmenge zusätzlich GUI über REST Browser Kostengünstige Architektur (II) Interface/API Präsentationslogik Business Operationen Data Access Server Core Spring OSGi (Equinox) RAP RAP Javascript-RT qooxdoo Datenbank Target Platform

19 Kostengünstige Architektur (II) Merkmale Darstellung (deklarativ erstellter) Oberflächen Datenschicht (Anwendungsrahmen, Geschäftslogik GUI Masken, Listen, ) Nutzung serverseitiger Frameworks für Rich-Clients im Browser Interface/API Präsentationslogik Browser Business Operationen Data Access Server Core Spring OSGi (Equinox) RAP RAP Javascript-RT qooxdoo Datenbank Target Platform

20 Erfahrungen nach über vier Jahren Nutzerperspektive: Einstiegshürden vermeiden: UI-Konzepte, Datenübernahme Oft radikale Vereinfachung Gefahr: Nutzer entwachsen der Lösung Anbieterperspektive: Einstellung auf neue Kundengruppe Beratung und Support durch Self-Service-Mechanismen ersetzen (Videos, FAQs, Foren ) Billing Trotzdem: Kunden fordern persönlichen Kontakt! Konventionelle Schulungen und Dienstleistungen (Anpassungen) bleiben gefragt

21 Zusammenfassung SaaS-Anwendungen attraktiv durch Skaleneffekte für Anbieter und Kunden Endnutzer muss stets im Fokus bleiben bei der Entwicklung und auch danach (offene) Standardtechnologien erleichtern Implementierung, Skalierbarkeit über preisgünstige Standardkomponenten oder über (elastische) VMs möglich Anpassbarkeit erleichtern Metadaten-basierte Ansätze Offene, umfangreiche APIs schaffen zusätzliche Möglichkeiten

22 Kontakt Markus Bauer CAS Software AG

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