Evang.-ref. Kirchgemeinde Herzogenbuchsee Versammlung der Evang.-ref. Kirchgemeinde Herzogenbuchsee

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1 Evang.-ref. Kirchgemeinde Herzogenbuchsee Versammlung der Evang.-ref. Kirchgemeinde Herzogenbuchsee 02/15 Sonntag, 29. November Uhr Kirche Vorsitz: Christoph Tanner Präsident Kirchgemeindeversammlung Protokoll: Barbara Beck Verwalterin Finanzverwaltung Jacqueline Capizzi Traktanden 1. Voranschlag 2016, inkl. Festlegung der Steueranlage: Genehmigung 2. Pfarrstellenzuordnung 3. Finanzplan : Orientierung 4. Wahl von zwei Kirchgemeinderäten 5. Fusion Hermiswil/Seeberg, Wechsel Kirchgemeinde 6. Verschiedenes Begrüssung Der Präsident Christoph Tanner eröffnet die Versammlung und begrüsst die anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 1. Advents-Sonntag. Er begrüsst auch den Vertreter der Presse, Hans Käser. Einberufung, Publikationen Christoph Tanner stellt fest, dass die Einberufung der Versammlung vorschriftsmässig im Anzeiger Oberaargau west vom und vom publiziert worden ist. Stimmrecht Christoph Tanner weist darauf hin, dass stimmberechtigt ist, wer der evang.-ref. Kirche angehört, das 18. Altersjahr zurückgelegt hat und seit drei Monaten in der Kirchgemeinde Herzogenbuchsee Wohnsitz hat. Es sind drei Personen anwesend, die nicht stimmberechtigt sind. Der Präsident bittet sie, sich separat zu setzen. Er bittet die Anwesenden, sich in die zirkulierende Präsenzliste einzutragen.

2 Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 23. Juni 2015 wurde im Kirchgemeinderat am genehmigt. Stimmenzähler Als Stimmenzähler werden Peter Jahn und Monika Kipfer vorgeschlagen. Da keine weiteren Vorschläge gemacht werden, sind Peter Jahn und Monika Kipfer gewählt. Anwesende Stimmberechtigte Gemäss Feststellung der Stimmenzähler nehmen an der Kirchgemeindeversammlung 78 Stimmberechtigte teil (von insgesamt 6 579) Das absolute Mehr beträgt 40 Stimmen. Christoph Tanner informiert die Anwesenden, dass die Versammlung auf Tonträger aufgenommen wird. Es werden keine Voten gegen eine Aufzeichnung der Versammlung angebracht. Der Präsident macht darauf aufmerksam, dass jede stimmberechtigte Person verlangen kann, dass ihre Äusserung und Stimmabgaben nicht aufgezeichnet werden. Er bittet die Anwesenden, sich bei Wortmeldungen namentlich vorzustellen. Traktandenliste Auf Anfrage des Präsidenten hin wird keine Änderung in der Reihenfolge der Traktanden gewünscht. 1. Voranschlag 2016, inkl. Festlegung der Steueranlage: Genehmigung Jacqueline Capizzi, Finanzverwalterin, stellt den Voranschlag 2016 vor. Dieser wurde am in der Finanz- und Infrastrukturkommission und am im Kirchgemeinderat behandelt. Vor der Versammlung wurde er während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Die Finanzverwalterin stellt die Eckdaten wie folgt vor: Wichtigste Änderungen/Anpassungen: Kirchgemeinderat, Reorganisation KG-Leitung Besoldung, Sozialleistung, Mitarbeiterwechsel höhere Gehaltsstufen 62' Büromaterial, Drucksachen, neuer Wartungsvertrag EDV Unterricht, Jugendarbeit, Sonntagsschule, Sonntagsschule Ausflug nur alle 2 Jahre, allgemein Kosten angepasst Veranstaltungen, Anschaffung Plakatständer Liegenschaften, Energiekosten KGH, Ofehüsi Planungsarbeiten Innenrenovation Kirche Verbotstafel Kirchenareal Beiträge, Kirchliche Zentralkasse Bern Finanzwesen, Steuereinnahmen Harmonisierte Abschreibungen Kirchgemeindeversammlung Nr. 02/155 vom Seite 56

3 Vergleich mit Voranschlag 2015 und Jahresrechnung 2014: Rechnung 2014 Kirchgemeinderat 41' ' ' Besoldungen, Sozialleistungen 756' ' ' Büromaterial, Drucksachen 118' ' ' Unterricht, Jugendarbeit, Sonntagsschule 90' ' ' Veranstaltungen 70' ' ' Liegenschaften 132' ' ' Beiträge 409' ' ' Aufwand netto 1'620' '598' '599' Finanzwesen netto 1'616' '654' '686' Nettoaufwand / Nettoertrag -3' ' ' Rechnung 2014 Total Ertrag 1'889' '939' '965' Total Aufwand 1'892' '883' '877' Aufwand- / Ertragsüberschuss -3' ' ' Im Jahre 2016 sind Investitionen von Fr für Planungsarbeiten Innenrenovation Kirche vorgesehen. Antrag: Der Kirchgemeinderat beantragt der Kirchgemeindeversammlung den Voranschlag 2016 mit einem Aufwandüberschuss von CHF zu genehmigen und die Steueranlage auf Einheiten, wie bisher, festzusetzen. Beschluss: Der Voranschlag 2016 mit einem Aufwandüberschuss von CHF wird genehmigt und die Steueranlage auf Einheiten festgesetzt (wie bisher). (77 ja Stimmen, eine Gegenstimme) 2. Pfarrstellenzuordnung Die von der JGK-Direktion des Kt. Bern verfügte Pfarrstellenreduktion von 400 auf 360 Stellenprozente tritt per in Kraft. Eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Mitgliedern des Kirchgemeinderates, der Kinder- und Jugendarbeit und des Pfarrkollegiums, erarbeitete einen Grundlagenbericht für die zukünftige Ausrichtung unserer Kirchgemeinde. Der Bericht lag zur Einsicht im Sekretariat bis zur Kirchgemeindeversammlung auf. Zum Thema fand am Mittwoch, um 20 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, an der Bettenhausenstrasse 10, ein Informationsabend statt. Kirchgemeindeversammlung Nr. 02/155 vom Seite 57

4 Dass die Pfarrpersonen vom Kanton angestellt sind, ist historisch begründet. Der Kanton Bern verpflichtete sich zu dieser Zahlung, als Mitte des 19. Jahrhunderts die Kirchengüter an den Kanton übergingen. Seit 13 Jahren besteht der gleiche Steuersatz. Antrag: Der Kirchgemeinderat beantragt der Kirchgemeindeversammlung die Kompensation von 40 Pfarrstellenprozenten unbefristet aus eigenen Mitteln mit zwingender Prüfung des Angebotskataloges zu genehmigen. Diskussion: Matthias Sägesser erläutert die Situation. Die Kirche befindet sich in einem Wandel, welcher noch anhalten wird. Die Zahl der Austritte aus der reformierten Kirche haben im gleichen Masse zugenommen wie die Gesamtaustritte aus den drei Landeskirchen. Die Austretenden bleiben konfessionslos. Der Angebotskatalog der KG soll angepasst werden. Es besteht ein gutes Angebot, auf welches aufgebaut werden kann. Die Totalrevision des Kirchengesetzes steht an. Die Kirche soll mehr Autonomie erhalten, gleichzeitig aber stärker in die Pflicht genommen werden. Eine grosse Herausforderung für alle. Brigitta Zaugg fragt, ob man die 40 Stellenprozente nicht abwechselnd mit dem Sozialdiakon tauschen könnte. Matthias Sägesser informiert sie, dass es gewisse Möglichkeiten gibt, jetzige Aufgaben von Pfarrpersonen auf andere zu verschieben. Dies muss aber gut durchdacht werden und darf keine Schnellhandlung sein. Es gibt aber auch Pfarraufgaben, die nicht übertragen werden können. Die 40 Stellenprozente alleine so zu verschieben, ist nicht möglich. Peter Jahn macht darauf aufmerksam, dass er gelesen habe, an Gottesdiensten in der Kirche könnte eingespart werden. Es macht wenig Sinn, die Kirche zu renovieren und dann an den Gottesdiensten zu sparen. Matthias Sägesser nimmt das Votum entgegen und sagt, dass es sich um ein Arbeitspapier handelt und nichts entschieden sei. Erst die Prüfung des Angebotskataloges werde zeigen, ob es im Bereich der Gottesdienste Veränderungen geben soll. Christa Heiniger würde es interessieren, warum unbefristet. Warum nicht begrenzt auf vier bis fünf Jahre. Matthias Sägesser erläutert, dass dieser unbefristete Antrag eine gewisse Sicherheit gibt. Die Planung und Überarbeitung des Angebotskataloges braucht Zeit. Sollte es die KG nicht schaffen, innerhalb ein paar Jahre ein neues, überarbeitetes Angebot auf die Beine stellen zu können, gibt es immer noch die Möglichkeit, die Stellenprozente wieder zu reduzieren. Isabell Schmid dankt der Arbeitsgruppe für ihren grossen Aufwand. Ob schon Ideen für einen neuen Angebotskatalog vorhanden sind? Wie will man herausfinden, was es braucht? Matthias Sägesser erklärt, dass nicht alles über den Haufen geworfen wird und dass mit den Pfarrpersonen, dem Sozialdiakon und der KUW-Verantwortlichen Fachleute vorhanden sind, die auf ein grosses Wissen zurückgreifen können. Bestehendes im Angebotskatalog bleibt erhalten, wird gestrichen und muss Platz machen zu Gunsten von Neuem. Es ist wichtig, dass Mitglieder gewonnen werden können, die sich bis anhin nicht mehr aktiv an der Kirche beteiligt haben. Die Pfarrpersonen Sophie Matschat, Hélène Ochsenbein Flück und Urs Hebeisen gehen in den Ausstand. Kirchgemeindeversammlung Nr. 02/155 vom Seite 58

5 Beschluss: Der Kirchgemeinderat beantragt der Kirchgemeindeversammlung die Kompensation von 40 Pfarrstellenprozenten unbefristet aus eigenen Mitteln mit zwingender Prüfung des Angebotskataloges zu genehmigen. (71 ja Stimmen, vier Enthaltungen) 3. Finanzplan : Orientierung Jacqueline Capizzi orientiert über den Finanzplan, dieser muss nicht von der Versammlung genehmigt werden. Der Finanzplan basiert auf der effektiven Jahresrechnung 2014, die an der Kirchgemeindeversammlung vom 23. Juni 2015 genehmigt wurde. Er beinhaltet weiter den Voranschlag 2015 (Genehmigung an der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2014), den heute vorgestellten Voranschlag 2016 und die Prognosejahre Der Kirchensteuersatz von wurde für die ganze Berichts-Periode (2015 bis 2020) angenommen. Im Jahre 2015 wurden keine Investitionen vorgenommen. Innenraum Kirche: 2016 und 2017 Planungsarbeiten von Fr , 2018 Heizung, Wände und Decke, gesamter Innenraum Fr , 2019 Gesamt-Revision der Orgel Fr Kirchgemeindehaus: sind keine grösseren Investitionen geplant und später Renovationen, Um- und Erweiterungsbauten Fr Beschluss: Der Finanzplan wird zur Kenntnis genommen. 4. Wahl von zwei Kirchgemeinderäten Martin Niederhauser gibt per Ende Jahr sein Amt ab, deshalb ist für ihn ein neuer Kirchgemeinderat wie auch der noch offene Platz für den 11. KGR zu wählen. Der Kirchgemeinderat ist noch am Suchen eines Kandidaten. Die Versammlung hat die Möglichkeit, für die freien Sitze Wahlvorschläge einzureichen. Davon wird nicht Gebrauch gemacht. 5. Fusion Hermiswil/Seeberg, Wechsel Kirchgemeinde Die Einwohnergemeinden Seeberg und Hermiswil haben fusioniert. An der ordentlichen Gemeindeversammlung vom sprachen sich die Hermiswiler Stimmberechtigten auch für einen Wechsel zur Kirchgemeinde Seeberg aus (23 Anwesende: 18 ja Stimmen, 1 Gegenstimme, 4 Enthaltungen). Mit der KG Seeberg wird ein Vertrag ausgearbeitet. Antrag: Der Kirchgemeinderat beantragt der Kirchgemeindeversammlung den Wechsel der reformierten Mitglieder der Gemeinde Hermiswil zur Kirchgemeinde Seeberg sofern Kirchgemeindeversammlung Nr. 02/155 vom Seite 59

6 auch die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Seeberg diesem Wechsel zustimmen zu genehmigen. Beschluss: Der Kirchgemeinderat beantragt der Kirchgemeindeversammlung den Wechsel der reformierten Mitglieder der Gemeinde Hermiswil zur Kirchgemeinde Seeberg sofern auch die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Seeberg diesem Wechsel zustimmen zu genehmigen. (77 ja Stimmen, 1 Gegenstimme, keine Enthaltung) 6. Verschiedenes Martin Niederhauser, austretender Kirchgemeinderat, wird für seine Arbeit gedankt. Er erhält einen Blumenstrauss und ein Bild. Schluss der Kirchgemeindeversammlung: h Der Präsident: Für das Protokoll: Christoph Tanner Barbara Beck Genehmigt, Herzogenbuchsee, den Namens des Kirchgemeinderates Der Präsident: Für das Protokoll: Christoph Tanner Barbara Beck Kirchgemeindeversammlung Nr. 02/155 vom Seite 60

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