Beton nach SN EN 206-1

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1 Strength. Performance. Passion. Beton nach SN EN einschliesslich der Nationalen Elemente NE Holcim (Schweiz) AG

2 Vorwort Diese Broschüre enthält die wichtigsten Angaben zur Norm SN EN 206-1, inklusive der Nationalen Elemente NE. Informationen werden ausschliesslich für Beton nach Eigenschaften gegeben. Grundlegende Anforderungen sind im vorderen Teil der Broschüre aufgeführt und sind farblich gekennzeichnet. Zusätzliche Anforderungen und Angaben zur Verwendung von Zusatzmitteln und Zusatzstoffen sowie die üblichen Betonsorten sind im hinteren Teil der Broschüre aufgeführt. Festlegung für Beton nach Eigenschaften Beton nach SN EN C25/30 XC4, XF1 D max = 32 Cl 0,20 C3 Grösstkorn Druckfestigkeitsklasse Expositionsklasse(n) Chloridgehaltsklasse Konsistenzklasse Rohdichte Zusätzliche Anforderungen Konformität Betonhersteller, die nicht gemäss Anhang C der SN EN zertifiziert sind, dürfen keine Betone nach SN EN anbieten. 2 Beton nach SN EN 206-1

3 Druckfestigkeitsklassen Beton Leichtbeton Druckfestigkeitsklasse Charakteri stische Mindestdruckfestigkeit 1) von Zylindern 2) 3) f ck, cyl [N/mm 2 ] Charakteristische Mindestdruckfestigkeit 1) von Würfeln 2) 4) f ck, cube [N/mm 2 ] Druckfestigkeitsklasse Charakteristische Mindestdruckfestigkeit 1) von Zylindern 2) 3) f ck, cyl [N/mm 2 ] Charakteristische Mindestdruckfestigkeit 1) von Würfeln 2) 4) f ck, cube [N/mm 2 ] C8/10 C12/ LC8/9 LC12/ C16/20 C20/ LC16/18 LC20/ C25/30 C30/ LC25/28 LC30/ C35/45 C40/ LC35/38 LC40/ C45/55 C50/ LC45/50 LC50/ C55/67 C60/ LC55/60 LC60/ C70/85 C80/ LC70/77 LC80/ C90/105 C100/ ) Unter Berücksichtigung des 5%-Fraktilwertes. 2) Lagerung der Probe unter Wasser, Prüfalter 28 Tage. 3) Zylinder: 150 mm, h = 300 mm. 4) Würfel: Kantenlänge 150 mm. Häufig verwendete Druckfestigkeitsklassen sind fett gedruckt. Beton nach SN EN

4 Expositionsklassen Angriff auf Bewehrung Beton Klasse Umgebung Anwendungsbeispiele Kein Angriffsrisiko X0 Bewehrungskorrosion, ausgelöst durch die Karbonatisierung des Betons XC1 trocken oder ständig nass XC2 nass, selten trocken Fundamente XC3 XC4 mässige Feuchte wechselnd nass und trocken Bewehrungskorrosion, ausgelöst durch Chloride XD1 XD2a XD2b XD3 mässige Feuchte nass, selten trocken, Chloridgehalt 0.5 g/l ( Süsswasser ) nass, selten trocken, Chloridgehalt > 0.5 g/l ( Salzwasser ) wechselnd nass und trocken Frostangriff mit oder ohne Taumittel XF1 XF2 XF3 XF4 Chemischer Angriff mässige Wassersättigung, ohne Taumittel mässige Wassersättigung, mit Taumittel starke Wassersättigung, ohne Taumittel starke Wassersättigung, mit Taumittel Sulfatangriff aus Grundwasser und Böden XA1 (Sulfat) XA2 (Sulfat) schwacher Angriff mittlerer Angriff XA3 (Sulfat) starker Angriff g) Andere chemische Angriffsarten unbewehrter Beton oder ohne eingebaute Metallteile, in einer nicht aggressiven Umgebung. Vor Frost geschützte unbewehrte Fund amente, unbewehrte Bauteile in Gebäuden mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit. bewehrte Bauteile in Gebäuden mit geringer Luftfeuchtigkeit, ständig in Wasser eingetauchte Bauteile Bauteile im Aussenbereich, vor Regen geschützt, offene Hallen, feuchte Räume Bauteile im Aussenbereich, der Witterung ausgesetzt, Pfeiler, Balkone, Fassadenelemente, Brüstungen Betonoberflächen in Strassennähe, die chloridhaltigem Sprühnebel ausgesetzt sind Schwimmbäder Solebäder, Bauteile in Kontakt mit chloridhaltigen Industrieabwässern Brückenelemente, Parkdecks, Stützmauern, Fahrbahndecken, die chloridhaltigem Spritzwasser ausgesetzt sind senkrechte Betonoberfläche, die Regen und Frost ausgesetzt ist senkrechte Betonoberfläche, die chloridhaltigem Sprühnebel und Frost ausgesetzt ist horizontale Betonoberfläche, die Regen und Frost ausgesetzt ist (ohne Taumittel) Betonoberfläche, die chloridhaltigem Spritzwasser ausgesetzt ist: Mauerkronen bei Brücken, Fahrbahndecken, Bushaltestellen Bauteile in direktem Kontakt mit dem Erdreich Fundamente, Tunnel, Pfähle XA1 schwacher Angriff Güllebehälter, Absetzbecken von Kläranlagen XA2 mittlerer Angriff Belebungsbecken (Nitrifikation/Denitrifikation) von Kläranlagen, Trinkwasserreservoire mit weichem Wasser, chemische Reinigung von Schwimmbädern XA3 starker Angriff g) Kühltürme, Biogasanlagen, Gärfuttersilos, Kanalisationen a) Der Mindestzementgehalt gilt ohne Anrechnung von Zusatzstoffen und für ein Grösstkorn D max = 32 mm. Für andere D max muss der Mindestzementgehalt entsprechend der Tabelle Mindestzementgehalt angepasst werden (Seite 8). b) Prüfungen gemäss Norm SIA 262/1. WL = Wasserleitfähigkeit (Anhang A), KW = Karbonatisierungswiderstand (Anhang I), FT = Frost-Tausalzwiderstand (Anhang C), CW = Chloridwiderstand (Anhang B) und SW = Sulfatwiderstand (Anhang D, Grenzwert 1.2 Ausdehnung). c) Zulassung für einen Hersteller. d) Die Mindestzementgehalte sind um 20 kg/m 3 zu erhöhen. 4 Beton nach SN EN 206-1

5 Zugelassene (+) und nicht zugelassene ( ) Zementarten max. w/z-wert, resp. max. w/z eq [-] Mindestzement gehalt a) Z min [kg/m 3 ] Dauerhaftigkeitsprüfungen b) CEM I Normo, Albaro, Protego CEM II/A-LL Fluvio CEM II/A-D Fortico CEM III/A Modero 3A CEM III/B Modero 3B CEM II/B-M (V-LL) c) Bisolvo CEM II/B-M (T-LL) c) Optimo CEM II/B-M (S-T) c) Robusto CEM II/A-M (D-LL) CEM II/B-LL d) CEM II/A-S CEM II/A-M (V-LL) c) CEM II/B-T c) CEM II/B-M (S-LL) c) keine keine KW, (WL) e) KW keine keine CW CW keine FT f) FT f) FT f) h) SW i) + j) h) SW i) + j) h) 320 h) SW i) + j) Sorte C oder D (T1) Sorte F (T3) Sorte F (T3) e) Falls gefordert für wasserdichten Beton, ist der Nachweis der WL durchzuführen. f) Es ist ein mittlerer FT-Widerstand für die Expositionsklassen XF2 und XF3 und ein hoher FT-Widerstand für die Expositionsklasse XF4 gefordert. g) Prüfung durch Fachspezialisten, ob zusätzliche Schutzmassnahmen möglich und nötig sind. Im Falle eines chemischen Agriffs gibt die Norm geeignete Betonsorten an. Sie legt weder die zulässigen Zementarten noch die Prüfungen fest und verweist auf Fachspezialisten. h) Bei Pfählen gelten die Anforderungen für die Sorten P1 oder P2, ggf. sind Fachspezialisten beizuziehen. i) Diese Prüfung ist nur durchzuführen, wenn sie durch den Planer vorgegeben wird. j) Gilt nur für Zemente CEM I-SR3 (C 3 A-Gehalt des Klinkers 3 %). Beton nach SN EN

6 Grenzwerte für die Dauerhaftigkeitsprüfungen Dauerhaftigkeitsprüfung Prüfung gemäss SIA 262/1 Grenzwert für Mittelwert Grenzwert für Mittelwert + Grenzabweichung Wasserleitfähigkeit Anhang A q w 10 g/m 2 h q w 12 g/m 2 h Karbonatisierungswiderstand a) Anhang I K N 5.0 mm/a 1/2 K N 5.5 mm/a 1/2 Chloridwiderstand Anhang B D Cl m 2 /s D Cl m 2 /s mittel m 1200 g/m 2 m 1800 g/m 2 Frost- Tausalzwiderstand hoch Anhang C m 200 g/m 2 oder m 600 g/m 2 und m 28 (Δm 6 + Δm 14 ) m 250 g/m 2 oder m 800 g/m 2 und m 28 (Δm 6 + Δm 14 ) a) Die angegebenen Werte gelten für die vorgeschriebene Mindestbewehrungsüberdeckung gemäss Norm SIA 262 und für eine Nutzungsdauer von 50 Jahren. Die Grenzwerte gelten für normkonform hergestellte und gelagerte Prüfkörper nach der Norm SN EN (z. B. für Prüfungen im Rahmen der werkeigenen Produktionskontrolle). In der Schweiz zulässige Zemente mit hohem Sulfatwiderstand a) Zementart Bezeichnung Massgebende Regelung Holcim Zement Portlandzement CEM I-SR3 Protego 4R Norm SN EN Hochofenzement CEM III/B-SR Modero 3B Freigegebener Zement CEM II/B-M (S-T) HS-CH b) Nat. Anhang NB zur SN EN Robusto 4R-S a) Betone, die mit zulässigen Zementen mit hohem Sulfatwiderstand hergestellt werden, gelten ohne weitere Prüfungen als sulfatbeständig. b) Hersteller Holcim (Schweiz) AG. 6 Beton nach SN EN 206-1

7 Grenzwerte für Expositionsklasse XA Die Expositionsklasse XA betrifft lediglich chemischen Angriff durch natürliche Böden und Grundwasser (nicht fliessend). Für alle übrigen Arten chemischen Angriffs sind in der Regel besondere Abklärungen vorzunehmen. Chemisches Merkmal XA1 XA2 XA3 Grundwasser SO 4 2 [mg/l] 200 und 600 > 600 und 3000 > 3000 und 6000 ph-wert 6,5 und 5,5 < 5,5 und 4,5 < 4,5 und 4,0 CO 2 [mg/l] angreifend 15 und 40 > 40 und 100 > 100 bis zur Sättigung NH 4 + [mg/l] 15 und 30 > 30 und 60 > 60 und 100 Mg 2+ [mg/l] 300 und 1000 > 1000 und 3000 > 3000 bis zur Sättigung Boden SO 4 2 [mg/kg] insgesamt* 2000 und 3000* > 3000* und > und Säuregrad [ml/kg] > 200 Baumann-Gully In der Praxis nicht anzutreffen * Siehe SN EN 206-1, Tab. 2. Chemischer Angriff durch Abwasser in Biologiebecken von kommunalen Abwasserreinigungsanlagen wird gemäss cemsuisse-merkblatt 01 Betonerosion in Biologiebecken von Abwasserreinigungsanlagen (Juni 2010) mit der Expositionsklasse XAA abgedeckt. Für die Klasse XAA wird empfohlen, die Betonsorte F einzusetzen, verbunden mit zusätzlichen Massnahmen wie Wahl der Nachbehandlungsklasse (NBK 4) und einer ausreichenden Bewehrungsüberdeckung. Beton nach SN EN

8 Grösstkorn Der Nennwert des Grösstkorns der Gesteinskörnung (D max ) ist unter Berücksichtigung der Lage und des Abstands der Bewehrung sowie der Bauteilgeometrie festzulegen. Mindestzementgehalt Der Mindestzementgehalt in der Tabelle Expositionsklassen ist nur gültig für einen Nennwert des Grösstkorns der Gesteinskörnung D max = 32 mm. Im Falle anderer Nennwerte des Grösstkorns ist der Mindestzementgehalt gemäss der nachfolgenden Tabelle anzupassen. Nennwert des Grösstkorns [mm] , Anpassung des Mindestzementgehaltes +15 % +10 % +5 % 0 5 % 10 % Mehlkorngehalt Ein ausreichender Gehalt an Mehlkorn (Zement, Zusatzstoff und Anteile der Gesteinskörnung d 0,125 mm) ist zu gewährleisten. Richtwerte für die Mehlkorngehalte in Abhängigkeit vom Nennwert des Grösstkorns der Gesteinskörnung sind in nachfolgender Tabelle aufgeführt. Nennwert des Grösstkorns [mm] , Richtwert des Mehlkorngehalts [kg/m 3 ] Beton nach SN EN 206-1

9 Chloridgehaltsklassen Betonverwendung Klasse des Chloridgehalts Höchstzulässiger Chloridgehalt, bezogen auf den Zement in Massenanteilen Unbewehrter Beton Cl 1,0 1,0 % Stahlbeton Cl 0,20 0,20 % Spannbeton Cl 0,10 0,10 % Konsistenzklassen Verdichteter Beton Ausbreitmass Verdichtungsmass nach Walz Setzmass Klasse Wert [mm] Klasse Wert [-] Klasse Wert [mm] C0* 1,46 F1* 340 C1 1,45 bis 1,26 S1 10 bis 40 F2 350 bis 410 C2 1,25 bis 1,11 S2 50 bis 90 F3 420 bis 480 C3 1,10 bis 1,04 S3 100 bis 150 F4 490 bis 550 S4 160 bis 210 F5 560 bis 620 S5* 220 F6* 630 * Infolge fehlender Empfindlichkeit der Prüfverfahren nicht zu empfehlen. Selbstverdichtender Beton (SCC) Klasse Setzfliessmassklasse (Slump Flow) [mm] SF1 550 bis 650 SF2 660 bis 750 SF3 760 bis 850 Für die meisten praktischen Anwendungen mit normal bewehrten Bauteilen (Bodenplatte, Decken, Wände und Stützen) wird empfohlen, die Konsistenz mit der Setzfliessmassklasse SF2 oder einem Zielwert zwischen 650 und 700 mm festzulegen. Dabei beträgt die Toleranz auf dem Zielwert ±50 mm. Beton nach SN EN

10 Rohdichte Entsprechend seiner ofentrockenen Rohdichte wird Beton als Normalbeton, Leichtbeton oder Schwerbeton definiert. Leichtbeton 800 kg/m 3 Rohdichte 2000 kg/m 3 Normalbeton 2000 kg/m 3 < Rohdichte 2600 kg/m 3 Schwerbeton Rohdichte > 2600 kg/m 3 Rohdichteklassen für Leichtbeton Wird Leichtbeton nach seiner Rohdichte in Klassen eingestellt, ist nachfolgende Tabelle anzuwenden. Rohdichteklasse D1,0 D1,2 D1,4 D1,6 D1,8 D2,0 Rohdichtebereich [kg/m 3 ] 800 und 1000 > 1000 und 1200 > 1200 und 1400 > 1400 und 1600 > 1600 und 1800 > 1800 und 2000 Verwendung von Zusatzmitteln Für die Verwendung von Zusatzmitteln gelten folgende Regeln: Wenn die Gesamtmenge flüssiger Betonzusatzmittel 3 l/m 3 Beton übersteigt, muss dies bei der Berechnung des w/z-werts berücksichtigt werden. Die Gesamtmenge an Zusatzmitteln darf weder die vom Zusatzmittelhersteller empfohlene Höchstdosierung noch 5 M.-% vom Zement im Beton überschreiten (ausser bei entsprechenden Nachweisen hinsichtlich Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit des Betons). Zusatzmittelmengen unter 0,2 M.-% vom Zement müssen im Zugabewasser aufgelöst werden. Bei Zugabe mehrerer Zusatzmittel muss die Verträglichkeit nachgewiesen werden. Bei der Verwendung von Zusatzstoffen wird empfohlen, die Zusatzmittelmengen ausschliesslich auf den Zementgehalt zu beziehen. 10 Beton nach SN EN 206-1

11 Verwendung von Zusatzstoffen Zusatzstoffe werden in zwei Typen unterteilt. Zusatzstoffe des Typs I beinhalten inerte Stoffe (z. B. Gesteinsmehl, Pigmente), die keine chemische Bindung eingehen. Als Zusatzstoffe des Typs II werden puzzolanische Stoffe (z. B. Steinkohlenflugasche, Silikastaub) und latent hydraulische Stoffe (z. B. Hüttensandmehl) bezeichnet, die bei der Hydratation des Zements selbst einen Festigkeitsbeitrag leisten. Ihre Wirksamkeit wird mit Hilfe des k-wert-konzeptes berücksichtigt, indem sie beim Mindestzementgehalt (Z min, ZS ) und beim äquivalenten w/z-wert (w/z eq ) angerechnet werden können. Dazu müssen folgende vier Kriterien erfüllt sein: Maximale Zusatzstoffmengen Typ II zur Gewährleistung der Alkalität (Kriterium 1) Die Verwendung von Zusatzstoffen Typ II führt zu einer Verringerung der Alkalität im Beton und erhöht das Risiko der Bewehrungskorrosion. Deshalb wird die maximal zulässige Zusatzstoffmenge begrenzt: CEM I Flugasche Silikastaub Flugasche Hydrolith F Zement 0.11 Zement (0.66 Zement 3 Silikastaub) (0.66 Zement 3 Silikastaub) CEM II/A-LL a) Flugasche Silikastaub Flugasche 0.45 Zement 0.11 Zement (0.45 Zement 3 Silikastaub) Hydrolith F200 a) In Anlehnung an DIN EN (0.45 Zement 3 Silikastaub) Beton nach SN EN

12 Maximal anrechenbare Zusatzstoffmengen auf den Wasserzementwert w/z eq und auf den Mindestzementgehalt Z min, ZS (Kriterium 2) Kombinationen von Zusatzstoffen, die nicht in der Tabelle angegeben sind, sind nicht erlaubt. Andernfalls ist das Nachweisverfahren gemäss nationalem Anhang L der SN EN anzuwenden. Zusatzstoff Typ II k-wert [-] Zementart Festigkeitsklasse des Zementes Expositionsklassen/ Betonsorten Anrechenbare Höchstmengen für w/z eq und Z min, ZS [kg/m 3 ] CEM I 32,5; 42,5; 52,5 alle 0.33 Z Flugasche nach SN EN Silikastaub nach SN EN CEM II/A-LL 42,5; 52,5 XC1 bis XC4, XD1, XF Z min CEM II/B-M (T-LL) a) 42,5 XC1; XC2; XC4; XD1; XF1 XC Z min 0.15 Z min CEM II/B-M (S-T) a) 42,5 R alle 0.25 Z min CEM I 32,5; 42,5; 52,5 alle 0.11 Z CEM II/A-LL 32,5; 42,5; 52,5 alle 0.11 Z Hüttensand nach SN EN CEM I 32,5; 42,5; 52,5 Betonsorten D bis G, ausnahmsweise auch Betonsorten A bis C 0.50 Z min Hydrolith F200 b) 0.4 CEM I 32,5; 42,5; 52,5 alle ausser XF2 und XF Z min CEM II/A-LL 42,5; 52,5 XC1 bis XC4; XD1; XF Z min CEM II/B-M (T-LL) a) 42,5 XC1 bis XC4; XD1; XF Z min a) Die Zulassung beschränkt sich auf die Zemente Optimo 4, resp. Robusto 4R-S, in Kombination mit der Flugasche von Holcim (Nachweis gemäss Anhang L). b) Für AAR-beständigen Beton darf Hydrolith F200 nur eingesetzt werden, wenn der Nachweis gemäss Merkblatt SIA 2042 erbracht ist. Z = effektiver Zementgehalt [kg/m 3 ] Z min = Mindestzementgehalt [kg/m 3 ] (vgl. Tabelle Expositionsklassen, Seite 4 und 5) 12 Beton nach SN EN 206-1

13 Zulässige Mindestzementgehalte Z min, ZS bei der Zugabe von Zusatzstoffen (Kriterium 3) Flugasche oder Hydrolith F200 KG Z min, ZS Z min (k (Z min 200)) 1 in kg/m 3 (100 KG) Silikastaub Z min, ZS Z min k S Hüttensand Z min, ZS Z min (k (Z min 200)) in kg/m 3 Z min, ZS Mindestzementgehalt bei Zugabe von Zusatzstoffen [kg/m 3 ] Z min Mindestzementgehalt gemäss SN EN für die Betonsorten A bis G und P1 bis P4 [kg/m 3 ] k k-wert des Zusatzstoffes (Typ II) [-] KG Kalksteingehalt des verwendeten CEM II/A-LL [M.-%], für Fluvio 4 ist KG = 17 M.-%, in Zweifelsfällen ist KG= 20 M.-%. Bei der Verwendung von CEM I und bei neuen Zement-Zusatzstoffkombinationen, die nach Anhang L geprüft sind, ist KG = 0 zu setzen. S Zugabemenge von Silikastaub [kg/m 3 ] Berechnung des w/z eq -Wertes (Kriterium 4) w/z eq = W/(Z + k A) Z Zementgehalt [kg/m 3 ] A Effektive Zugabemenge des Zusatzstoffes Typ II, oder, falls zutreffend, zulässige anrechenbare Höchstmenge [kg/m 3 ] Werden mehrere verschiedene Zusatzstoffe eingesetzt, dürfen sie unter Berücksichtigung ihres k-wertes (Z eq = Z + Σ k i A i ) zusammen dem Zementgehalt angerechnet werden. Beton nach SN EN

14 Übliche Betonsorten Sorte 0 Sorte A Sorte B Sorte C Hochbau Grundlegende Anforderungen Übereinstimmung mit der Norm Beton nach SN EN Druckfestigkeitsklasse a) C12/15 C20/25 C25/30 C30/37 Expositionsklassen X0 XC2 XC3 XC4, XF1 Nennwert des Grösstkorns b) D max 32 D max 32 D max 32 D max 32 Chloridgehaltsklasse Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 Konsistenzklasse C3 C3 C3 C3 Andere mitgeltende Expositionsklassen XC1 Zusätzliche Anforderungen (projektspezifisch) AAR-Beständigkeit Kann gemäss Merkblatt SIA 2042 gefordert werden Sulfatwiderstand Frost-Tausalzwiderstand Mindestanforderung an die Zusammensetzung Max. w/z-wert bzw. max. w/z eq -Wert [-] Mindestzementgehalt c) [kg/m 3 ] Mehlkorngehalt [kg/m 3 ] D max > 8 mm D max 8 mm a) Es ist möglich, eine andere Druckfestigkeitsklasse projektspezifisch festzulegen. b) Es ist möglich, einen anderen Nennwert für das Grösstkorn projektspezifisch festzulegen. c) Der Mindestzementgehalt gilt ohne Anrechnung von Zusatzstoffen und für ein Grösstkorn D max = 32. Wird ein anderes Grösstkorn D max verwendet, ist der Zementgehalt gemäss Tabelle Mindest zementgehalt anzupassen (Seite 8). 14 Beton nach SN EN 206-1

15 Sorte D (T1) Sorte E (T2) Sorte F (T3) Sorte G (T4) P1 trocken (NPK H) P2 unter Wasser (NPK I) P3 trocken (NPK K) P4 unter Wasser (NPK L) Tiefbau Bohrpfähle und Schlitzwände C25/30 C25/30 C30/37 C30/37 C25/30 C25/30 C20/25 C20/25 XC4, XD1, XF2 XC4, XD1, XF4 XC4, XD3, XF2 XC4, XD3, XF4 d) d) d) d) D max 32 D max 32 D max 32 D max 32 D max 32 D max 32 D max 32 D max 32 Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 Cl 0,10 C3 C3 C3 C3 F4 F5 F4 F5 XF3, XD2a XD2a XD2b, XAA XD2b kann gefordert werden e) kann gefordert werden mittel f) hoch f) mittel f) hoch f) evtl. mittel evtl. mittel d) Um Missverständnisse zu vermeiden, wird auf die Angabe einer Expositionsklasse verzichtet. e) Bei Bohrpfählen und Schlitzwänden im Trockenen ist ein Sulfatangriff unwahrscheinlich. f) Nicht zwingend vorzugebende Anforderung, da sie sich unmittelbar aus der Wahl der Expositionsklasse XF ergibt. Abweichende Anforderungen sind zu vermeiden. Beton nach SN EN

16 Holcim (Schweiz) AG Hagenholzstrasse Zürich Schweiz Telefon Telefax HOL-D106D/SEP13/M/SR/5

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