investor BEREIT FÜR DAS BÖRSEJAHR Der Paceman von Mini macht Spaß auf hohem Niveau

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1 investor DAS MAGAZIN FÜR GELD & ANLAGE Nr. 83, Freitag, BEREIT FÜR DAS BÖRSEJAHR AUSBLICK. Still und heimlich hat sich Wien heuer zu den besten Börsen der Welt gesellt. Der investor präsentiert die chancenreichsten Aktien für das nächste Jahr. Plus: Börse-Chefin Birgit Kuras im Interview. MENSCHLICH Hans Peter Haselsteiner zeigt sich im Interview von seiner sanften Seite ««MEISTERLICH Mit diesen Tools überleben Sie Weihnachten, Winter und Weltuntergang «MUSTERGÜLTIG Der Paceman von Mini macht Spaß auf hohem Niveau

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3 INHALT/EDITORIAL «WIRTSCHAFTSBLATT lnvestor Cover. Die besten und beliebtesten Aktien des ATX für das Jahr 2013 im Check. Cover: Illustration Jan Fotos: beigestellt, Art Basel, Peroutkaπ (2) (Wiener) Aktien sind relativ attraktiv Aufmerksame Leser werden sich vielleicht erinnern: Vor einem Jahr haben wir geraten, in den Aktienmarkt einzusteigen und Wien eine Outperformance zugetraut zu einer Zeit, als Weltuntergangsstimmung herrschte. Nun, aktuell, und das Jahr ist ja schon fast zu Ende, liegen praktisch alle Leitindizes im Plus, wobei der ATX mit einer Gesamtrendite von rund 20 Prozent durchaus herausragt. Wieder einmal erwiesen sich alte Weisheiten als richtig: Die Börse ist keine Einbahnstraße (Wien war 2011 extrem schwach) und angekündigte Revolutionen finden nicht statt (viele haben 2012 Schlimmes erwartet). So einfach ist es jetzt nicht mehr. Wobei der nur in homöopathischen Dosen vorhandene Optimismus wieder zuversichtlich stimmt. Dasselbe gilt für die Tatsache, dass die Börsen die Schuldenkrise samt EU-Rezession heuer derart gut weggesteckt haben. Andererseits sind die ersten Jahre nach US-Wahlen meist schwach. Charttechnisch schaut der Dow Jones nicht gut aus, der ATX schon. Wenn schon Aktien, dann kann man also gleich heimische kaufen, zumal viele Firmen ohnehin besser sind als ihre Konkurrenz. Vor allem mangelt es nach wie vor an Alternativen. Tiefe Zinsen sowie das Überhitzungsrisiko bei Anleihen und Immos machen Aktien relativ attraktiv. Bleibt nur zu hoffen, dass Politik und Makroumfeld mitspielen. Denn: Der ATX fällt zwar nicht mehr stärker als DAX & Co., wenn es kracht. Ohne sie wird er aber auch nicht steigen. Frohes Fest wir sehen uns im nächsten Jahr wieder. HANS-JÖRG BRUCKBERGER IMPRESSUM Interview. Birgit Kuras, Chefin der Börse Wien, überlegt neue Gebührenmodelle. Fondsmanager des Jahres. Friedrich Erhart und Alois Wögerbauer kämpfen um die Krone. Nebenwerte. Mit diesen Aktien der Wiener Nebenfront kann man das Depot auffrischen. Zinsvergleich. Die aktuellen Spar- und Kreditzinsen im Überblick. Börsewoche. Die wichtigsten Termine der neuen Handelswoche. Kunstmarkt. Die Art Basel im Dezember in Miami Beach gibt 2000 Künstlern Raum. Spurensuche. Strabag-CEO Hans Peter Haselsteiner über Reichsein und seine Pension. Business Technology. Diese Tools helfen gegen grauen Winter und Weihnachtsstress. Business Cars. Der Mini Cooper S Paceman mag es schwungvoll. Plus: 1er BMW im Test. Business Travel. Im Peninsula Tokyo begeistern Kunst und stille Örtchen. WirtschaftsBlatt Investor Medieneigentümer, Herausgeber, Verleger: WirtschaftsBlatt Medien GmbH, Anschrift: Hainburger Straße 33, 1030 Wien, Telefon: 01/ , Redaktion: DW 305, Fax 259, Vorsitzender der Geschäftsführung: Dr. Michael Tillian, Geschäftsführung: Mag. Herwig Langanger, Chefredakteurin: Dr. Esther Mitterstieler, Redaktionelle Leitung Mag. Hans Jörg Bruckberger, Dr. Ingrid Krawarik (Investor), Martin Fellhuber (Cars), Mag. (FH) Stefan Mey (IT), Alexander Pfeffer (Taste) Geschäftsleiter Werbemarkt: Peter Steinlechner, DW 274 Projekt- und Anzeigenleitung Gregor Zethofer, DW 430, Druckunterlagenübermittlung: Produktion Leitung: Alexander Puff, Art-Direction: Mag. Jan Schwieger, Layout: Wolfgang Riegler, Fotoredaktion: Alexandra Eizinger, Infografik: Martin Cmund, Ulrich Wagensommerer, Litho: Theresia Öhler, Hersteller Niederösterreichisches Pressehaus, Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.h., Gutenbergstraße 12, 3100 St.Pölten, Tel /802-0, Fax 02742/ , Web www. Bankverbindung BA-CA , BLZ Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträge nach 44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Gerichtsstand ist Wien. Offenlegung gem. 25 MedienG Business Taste. Das Le Loft verdient sich seine Auszeichnung zu Recht. lnvestor 3

4 DIE ATX-MITGLIEDER IM DETAIL Erste Group Geht es nach den Analysten, hat die Bank-Aktie im Schnitt nur noch vier Prozent Kurspotenzial. Trotzdem sagen 18 von 29 kaufen. Goldman Sachs traut der Aktie einen Anstieg auf 30 zu. 21, ISIN AT Umsatz 2013e7,5 Mrd. Gewinn/Aktie 2,50 Dividendenrendite2,63% KGV 2013e 9,65 Kaufen 18 Halten 10 Verkaufen 1 OMV Die Aktie des Ölkonzerns gehört aufgrund des Kurs-Gewinn-Verhältnisses seit Jahren zu den billigsten der Branche. Analysten rechnen beim EBIT in den kommenden zwei Jahren mit Zuwächsen. 28, ISIN AT Umsatz 2013e 36,6 Mrd. Gewinn/Aktie 4,3 Dividendenrendite 4,4% KGV 2013e 6,32 Kaufen 7 Halten 15 Verkaufen 4 Andritz Die Aktie gehört zu den Lieblingen der Analysten, die im Schnitt noch ein Kurspotenzial von 5,5 Prozent sehen. Heuer gab es bereits ein Allzeithoch sollen Umsatz und Gewinn weiter steigen. 49, ISIN AT Umsatz 2013e 6,1 Mrd. Gewinn/Aktie 2,9 Dividendenrendite 3,2% KGV 2013e 16,42 Kaufen 11 Halten 5 Verkaufen 0 4 lnvestor

5 COVER ATX. Die Wiener Börse leidet zwar unter Umsatzeinbrüchen. In puncto Performance zählt der ATX jedoch zu pas stärksten Indizes. Analysten prophezeien einigen Aktien für 2013 enormes Potenzial. Der investor hat nach verschiedenen Kriterien Top-Picks herausgefiltert. «von HANS-JÖRG BRUCKBERGER, INGRID KRAWARIK WIENS FAVORITEN IM FOKUS Fotos: APA/techt, Foltinπ, Peroutkaπ (2) Totgesagte leben länger. Das beweist gerade auch die Börse Wien. Zugegeben: Der ATX liegt in der langfristigen Betrachtung geradezu am Boden, der Kurszettel wird immer kürzer und die Handelsumsätze sind dramatisch eingebrochen. Finanzund Schuldenkrise lassen grüßen, insbesondere aber das negative Sentiment vieler Investoren in Bezug auf Osteuropa. Und doch hat sich der ATX performancemäßig geradezu still und heimlich gemausert. Mit einem Wertzuwachs von rund 20 Prozent rangiert der Wiener Leitindex unter den absoluten Top- Performern des Jahres 2012 und zwar weltweit. Zum Vergleich: Der stoxx 50 liegt bis dato nur etwa halb so stark im Plus, der amerikanische Leitindex Dow Jones noch weniger (um die fünf Immofinanz CEO 3,0 Eduard Zehetner hat den Konzern trans parent gemacht. Dafür gab es heuer ein Kursplus 2,5 von rund 35 Pro- zent. Das Kursziel der 2,0 Analysten ist bereits erreicht allerdings ISIN AT lockt die Dividende. Umsatz 2013e 760,8 Mio. Gewinn/Aktie 0,22 Dividendenrendite 5,8% KGV 2013e 10,98 2,97 Kaufen 5 Halten 8 Verkaufen 2 Voestalpine Als Zyk - liker hat es der Stahlkonzern nicht immer einfach. Die Analysten trauen der Aktie aber noch Kurssteigerungen von durchschnittlich 23 Prozent zu. Die Bewertungen sind günstig. 28, ISIN AT Umsatz 2013e 11,7 Mrd. Gewinn/Aktie 2,46 Dividendenrendite 3,4% KGV 2013e 8,31 Kaufen 18 Halten 5 Verkaufen 1 Vienna Insurance 36 Group Osteuropa ist für den Versicherer weiterhin ein lukrativer Zukunftsmarkt. Einige 30 Analysten trauen der VIG ein Kursplus 24 von 33 Prozent zu. Zuwächse bei Umsatz ISIN AT und Gewinn stützen. Umsatz 2013e 9,7 Mrd. Gewinn/Aktie 3,2 Dividendenrendite 3,85% KGV 2013e 10,04 39,0 Kaufen 13 Halten 5 Verkaufen 1 lnvestor 5

6 COVER Prozent). Natürlich muss man einräumen, dass im ATX ein Basiseffekt zum Tragen kommt, da er während der Dow bereits alte Rekordhochs anvisiert noch rund 50 Prozent unter seinem Niveau von 2008 notiert. Der ATX ist davon weit entfernt. Freilich war dieses wohl auch übertrieben (Stichwort Osteuropa- Hype). Die Wahrheit liegt in der Mitte, und selbst zu dieser hat der ATX noch jede Menge Potenzial. ATTRAKTIVE AKTIEN. Sofern das internationale Umfeld, sprich Konjunktur und Politik, mitspielt, sollte man mit guten österreichischen Unternehmen auch 2013 Geld verdienen können. Dafür sprechen nebst zum Teil attraktiven Dividendenrenditen auch teils moderate Bewertungen. Der ATX weist laut Angaben der Datenbank Bloomberg ein geschätztes Kurs- Gewinn-Verhältnis (KGV) von 11,4 auf der historische Durchschnitt der zurückliegenden zehn Jahre liegt über zwölf. Charttechnisch wird einem jedenfalls warm ums Herz: Der ATX hat vor Kurzem erst ein Golden Cross (das ist jenes Kaufsignal, das gegeben wird, wenn die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von unten nach oben kreuzt) ausgebildet und seinen seit 2008 ausgebildeten Abwärtstrend verlassen. Das weckt Begehrlichkeiten. Last, but not least führt an Aktien allein aufgrund der fehlenden Alternativen im aktuellen Niedrigzinsumfeld kaum ein Weg vorbei. Wieso sich dann also nicht gleich an heimischen Firmen beteiligen? Dagegen spricht im Grunde nichts. Bleibt die Frage: an welchen? Grundsätzlich braucht man erst gar nicht in die wenig liquide zweite Reihe zu blicken, noch gibt es im Leitindex ATX genug Werte mit theoretischem Potenzial. Der investor hat als Entscheidungshilfe die einzelnen Mitglieder des ATX genauer unter die Lupe genommen. Und nach verschiedenen Kriterien Favoriten herausgefiltert. DIE SCHNÄPPCHEN. Gleich sieben Aktien weisen nach den 2013er-Schätzungen der Analysten einstellige KGV-Werte aus. Als besonders günstig stechen OMV, RHI und RBI ins Auge. Wobei OMV und Raiffeisen, wie übrigens auffallend viele andere ATXler auch, zudem unter Buchwert notieren und somit berechtigt als Schnäppchen bezeichnet werden dürfen. Nachdem beispielsweise die OMV auch noch über einen rückläufigen Verschuldungsgrad, eine stabile Eigenkapitalquote sowie eine attraktive Dividendenrendite verfügt, müsste der Ölkonzern eigentlich zu den absoluten Lieblingen der Analysten zählen. Falsch gedacht. Die Moral daraus: Manchmal helfen nicht einmal scheinbar perfekte Zahlen, um in der Gunst der Experten zu landen. Was das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) betrifft, so ist Wienerberger mit einem Wert von lediglich 0,35 am günstigsten, Andritz mit mehr als fünf am teuersten. Daraus ergeben sich zwei konträre Ansätze: Wienerberger ist wie auch die Telekom Austria eine naturgemäß riskante Comebackwette, wohingegen man bei Andritz auf einen fahrenden Zug aufspringt. DIE ANALYSTENLIEBLINGE. Nun sind es, wie oben angedeutet, nicht nur Zahlen, die Analysten dazu bewegen, eine Kaufempfehlung auszusprechen. Der Ausblick auf Geschäft und Konjunktur spielt eine ebenso zentrale Rolle. Absoluter ATX-Favorit ist derzeit Mayr- Melnhof, einer von sechs Werten, die zudem ohne Verkaufen ins Jahr 2013 starten. Mit einem geschätzten 2013er-KGV von 12,6 und einem KBV von 1,49 zählt der Kartonhersteller zwar nicht zu den Günstigsten, hat aber laut Analysten das höchste Potenzial. Auf den Plätzen landen Amag, Voest, Lenzing und RHI, zum Großteil zyklische Werte, die von einem Anspringen der Konjunktur stark profitieren würden. Je mehr Analysten eine Aktie bewerten, desto schwieriger ist es, den Spitzenplatz einzunehmen. Wer es dennoch vorne schafft, wie etwa die Voest, darf zurecht als heißer Kandidat im Portfolio Platz finden. Nicht immer sind sich Analysten einig. Beste Beispiele im ATX sind RBI und Verbund, die etwa gleich viele Kaufen -, Verkaufen - und Halten -Bewertungen ihr eigen nennen und so im Schnitt im hinteren Drittel der Gunst landen. Fazit: Letztlich sollte sich jeder Investor selbst ein Bild von seinen Lieblingen machen. Während der Verbund auch in puncto Kurssteigerung heuer zu den schlechtesten Aktien gehörte, ist die RBI sogar der Top-Performer im ATX. DIE ATX-MITGLIEDER IM DETAIL Raiffeisen Bank International Rühmen darf sich die RBI als Börsenzampano 2012: Plus 62 Prozent stehen zu Buche. Analysten sind sich hingegen uneins, das Kursziel ist schon lange übertrumpft. 28, ISIN AT Umsatz 2013e5,6 Mrd. Gewinn/Aktie 4,51 Dividendenrendite 3,02% KGV 2013e 8,25 Kaufen 9 Halten 9 Verkaufen 7 Telekom Austria 9,5 Weder Kurspotenzial noch KGV oder Dividendenrendite animieren bei diesem Telekom-Titel 7,0 zu einem Kauf. Genau das 4,5 macht die Aktie aber zu einer heißen ISIN AT Comeback-Wette. Umsatz 2013e4,1 Mrd. Gewinn/Aktie 0,28 Dividendenrendite1,36% KGV 2013e 18,07 5,6 Kaufen 3 Halten 11 Verkaufen 7 Verbund Weder 24 Fisch noch Fleisch lautet hier das Urteil der Experten. Die Gewinnprognosen sind 19 volatil. Die geschätzte 2013er-Dividendenrendite des Versorgers 14 ist zu niedrig, um ISIN AT Freude zu verbreiten. Umsatz 2013e 3,6 Mrd. Gewinn/Aktie 1,16 Dividendenrendite3,33% KGV 2013e 14,87 18,6 Kaufen 7 Halten 8 Verkaufen 6 6 lnvestor

7 COVER ATX: DAS WURDE AUS 1000 EURO TOPS Änderung in % Raiffeisen +61,62 Erste Group +55,91 RHI +48,77 Andritz +47,46 AMAG +42,32 Immofinanz +36,32 Post +32,92 CA Immobilie +21,16 Mayr-Melnhof Karton +18,30 OMV +15,78 FLOPS VIG SBO VoestAlpine Conwert Immo EVN Lenzing Strabag Wienerberger Verbund Telekom Austria ATX MACD ,61 +14,58 +12,15 +10,18 +4,95 +4,09-0,09-8,86-13,62-16,13-43,25 ATX Startkapital 29. Dezember Tageslinie Kapital 26. November ,2 1559,1 1487,7 1474,6 1423,2 1363,2 1,329,2 1211,6 1183,0 1157,8 1196,1 1145,8 1121,5 1101,8 1049,5 1040,9 999,1 911,4 863,8 838,7 567,5 200-Tageslinie Quelle: Bloomberg WirtschaftsBlatt Grafik: ulrix MUSTERDEPOT WB-Portfolio: Mit drei Top-Picks zum Erfolg Es ist eine Erfolgsgeschichte, die wir so ehrlich gesagt selbst nicht erwartet hatten: Seit dem Frühjahr 2005 filtert das WirtschaftsBlatt regelmäßig (jeweils zu Quartalsbeginn) die fundamental attraktivsten Einzelwerte innerhalb des ATX Prime-Index heraus. Die Top Drei wandern dann stets gleichgewichtet in unser Depot, das wir in weiterer Folge gegen den Index laufen lassen. Die Auswahlkriterien sind objektiv: ein möglichst günstiges geschätztes KGV sowie möglichst hohe Werte bei Dividendenrendite, Gewinnwachstum und Empfehlungskonsens der Analysten. KRISENERPROBT. Wer in Summe innerhalb des Marktes überzeugt, hat gute Karten, in der Folge outzuperformen, so die Logik. Und der Erfolg ist geradezu überwältigend: Seit 2005 hat unser Musterdepot insgesamt stolze 95 Prozent an Wert lukriert (und das sogar ohne Dividenden) allen Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrisen zum Trotz. Der ATX Prime-Index hat hingegen im selben Zeitraum (ebenfalls ohne Dividenden) rund 20 Prozent an Wert verloren! Unsere aktuellen Top-Picks sind übrigens Polytec, Voestalpine und Agrana. Im neuen Jahr wird abgerechnet und umgeschichtet. (bru) WB-Portfolio vs. ATX-Prime (in %) 200 % WB-Portfolio: +95,12% ATXPrime: -22,03% Quelle: Bloomberg, *Empfehlungskonsens von 1 bis 5 je höher desto besser / WirtschaftsBlatt Grafik/Cmund

8 Die Börse Wien wird zur Normalität zurückfinden CHEFSACHE. Börse-Vorstand Birgit Kuras blickt hoffnungsvoll in die Zukunft auch, was IPOs betrifft. von HANS-JÖRG BRUCKBERGER Frau Kuras, Sie sind seit März im Vorstand der Wiener Börse. Bitte um eine erste Bilanz bereuen Sie den Wechsel von der RCB bereits? BIRGIT KURAS: Nein, überhaupt nicht. Für mich dreht sich nach wie vor alles um den Kapitalmarkt, insofern hat sich gar nicht viel verändert. Was ich jedoch geradezu genieße ist, dass ich jetzt einen breiteren Zugang zu den Unternehmen habe. Es gibt keine mehr, die mir den Zugang versagen. Generell ist der Job sehr spannend und herausfordernd. Langweilig wird Ihnen wohl nicht. Es gibt viel zu tun Sie müssen bei Unternehmen und Politikern die Werbetrommel rühren und bei Interessenvertretungen, Banken und Investoren. Wie ist denn die Stimmung der Investoren, insbesondere in den USA? Es wird langsam wieder besser. Für Wien und seine Unternehmen ist natürlich Osteuropa ein zentrales Thema. Die einstige Ostfantasie ist in der Finanzkrise einer regelrechten Ostpanik gewichen. Und jetzt haben wir diesbezüglich eine gewisse Pattstellung. Es gibt aber positive Anzeichen. In den USA wurde man eine Zeit lang ja nicht einmal mehr gefragt, ob denn nun der in Gefahr sei, sondern nur noch, wann er zerbrechen wird. Das ist jetzt nicht mehr der Fall, Investoren sind wieder interessierter. DIE ATX-MITGLIEDER IM DETAIL Oesterreichische Post Und ewig lockt hier die Dividende ansonsten hat die Post ihr Kursziel bereits weit übertroffen. Bei Umsatz und Gewinn werden im kommenden Jahr leichte Steigerungen erwartet. 28, ISIN AT0000APOST4 Umsatz 2013e 2,4 Mrd. Gewinn/Aktie 2,15 Dividendenrendite6,06% KGV 2013e 13,54 Kaufen 2 Halten 9 Verkaufen 1 Lenzing Der Faserkonzern ist ein eindeutiger Liebling der Analysten, zum geschätzten Kursziel fehlen 30 Prozent. Leichten Gewinneinbußen sollten 2014 wieder Zuwächse folgen. 81, ISIN AT Umsatz 2013e 2,2 Mrd. Gewinn/Aktie 6,5 Dividendenrendite2,64% KGV 2013e 9,82 Kaufen 6 Halten 0 Verkaufen 1 SBO Die ATX-Performance des Ölfeldausrüsters war heuer eher bescheiden. Das Geschäftsmodell ist auf jeden Fall zukunftsträchtig. Die Analysten geben der Aktie ein Kurspotenzial von zwölf Prozent. 81, ISIN AT Umsatz 2013e 514,7 Mio. Gewinn/Aktie 4,86 Dividendenrendite2,42% KGV 2013e 15,14 Kaufen 4 Halten 7 Verkaufen 0 8 lnvestor

9 Fotos: Peroutkaπ (2) In den Handelsumsätzen schlägt das aber noch nicht zu Buche. Die entwickeln sich in Wien katastrophal auch wenn man das ebenso wie den Umstand, dass der ATX noch weit unter den alten Hochs notiert, relativieren muss, weil die Vorkrisenniveaus wegen des damaligen Hypes ja auch nicht repräsentativ waren. Sie sagen es. Damals erlebte die Börse Wien ja einen unglaublichen Aufschwung. Und die rückläufigen Umsätze sind ein internationales Phänomen. Was Wien als kleinere Börse stark getroffen hat, ist natürlich, dass Osteuropa plötzlich negativ gesehen wurde. Ich bin aber auch hinsichtlich der Umsätze zuversichtlich. Immerhin haben wir die Tiefs aus dem Sommer bereits hinter uns gelassen. Und was die Performance betrifft, so liegt der ATX im internationalen Vergleich hervorragend, hat heuer deutlich zweistellig zugelegt. So schlecht ist Wien also nicht. Der Umsatzrückgang liegt zum Teil ja auch an den weltweit im Vormarsch befindlichen Dark Pools (alternative Handelsplattformen; Anm.). Marktteilnehmer sagen, dass die in «Die Anmeldungen für unsere IPO- Workshops haben Rekordstände erreicht. Interesse ist also vorhanden. Birgit Kuras, Vorstand Börse Wien Wien besonders beliebt sind, weil die Börsegebühren hier extrem hoch sind. Ziehen Sie Gebührensenkungen in Erwägung? Ich glaube nicht, dass Dark Pools bei uns mehr ausmachen, im Gegenteil. Gebühren sind natürlich immer ein Thema. Aus Ihren Worten hört man Optimismus heraus. Wird 2013 ein gutes Börsejahr? Ich bin in der Tat zuversichtlich vorausgesetzt, es passiert nichts Dramatisches. Die meisten Experten glauben, dass im ersten Quartal das Rezessionstief erreicht wird, dem schließe ich mich an. Nicht umsonst haben sich die Märkte ja schon gut gehalten, die Börse blickt stets voraus. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin die Letzte, die sagt, konjunkturell geht jetzt die Post ab. Wir werden vorerst unter Potenzialwachstum bleiben. Aber: Die Börsen steigen immer aus dem Tief heraus am stärksten, noch lange, bevor die Wirtschaft richtig floriert. Zunächst ist Stock Picking gefragt, steigen nur einzelne Werte wie zuletzt etwa eine Andritz oder SBO. Der Anstieg des ATX auf breiter Front ist noch nicht erfolgt, das wird in einem nächsten Schritt kommen. Ich erwarte in dieser zweiten Phase dann auch einen Umsatzanstieg. Schließlich wird die Masse an Investoren irgendwann nachziehen, die ist ja jetzt noch nicht engagiert. Bisher verläuft also alles in klassischen Zyklusmustern. Für einen nachhaltigen Aufschwung in Wien müsste aber auch Osteuropa von Investoren wieder positiver gesehen werden. Ist das realistisch? Alle Analysten sehen in Osteuropa mehr Wachstum als im Westen, und in den meisten CEE-Ländern gibt es keine Verschuldungsproblematik. Eine gewisse Wachstumsfantasie ist also immer noch da. Das ist in den Kursen meiner Meinung nach noch nicht drinnen. Insgesamt glaube ich: Wien wird zur Normalität finden. Mir fällt etwa auf, dass sich die negative Abkopplung des ATX zuletzt bereits ein bisschen auflöst hat. Der fällt in Korrekturphasen nicht mehr stärker als andere Indizes. Das ist ein positives Zeichen. Demnach sollten dann auch wieder Börsegänge stattfinden, die Wien ohnehin dringend benötigt. Was ist hier zu erwarten? Ich werde sicher nicht sagen, im dritten Quartal kommen so und so viele IPOs. Das wäre auch nicht seriös. Aber auch hier gibt es durchaus positive Signale. Das Interesse der Unternehmen ist jedenfalls schon mal da. Die Anmeldungen für unsere IPO-Workshops haben Rekordstände erreicht. Freilich ist noch nichts konkret, sind Unternehmen zurückhaltend, was Investitionen wie Übernahmen oder Expansion betrifft. Und sie haben meist noch viel Cash. Aber alle sagen, dass die Finanzierung immer schwieriger wird, selbst gesunde Unternehmen bekommen zum Teil schwer Kredite von den Banken. Wenn die Konjunktur anspringt, werden Investitionen und dann sicher auch Eigenkapital wieder ein Thema. Von der Politik kommt wenig Hilfe, im Gegenteil: Hier wird auf dem Rücken des Kapitalmarkts populistisches Kleingeld gemacht, etwa gegen die bösen Spekulanten gewettert. Was ist ihr Eindruck von der Politik? Fehlt es an Wirtschaftskompetenz und Verständnis? Die Kompetenz variiert stark, das geht von bis. Wobei ich von manchen sehr positiv überrascht wurde. Generell ist schon Verständnis für den Kapitalmarkt da und dass der wichtig ist für die gesamte Volkswirtschaft. Leider werden aber keine entsprechenden Aktionen gesetzt. Im Gegenteil: Natürlich sprechen wir mit unseren Marktteilnehmern über leistungsabhängige Gebührenmodelle.

10 ÖSTERREICH-AKTIENFONDS 2012 Performance in Prozent Zeitraum: Austria Stock-A 3 Banken Österreich-Fonds Raiffeisen-Österreichaktien ATX Prime Kepler Österreich Aktien Fonds T Sempershare Austria Espa Stock Vienna-A Viennastock RT Österreich Aktienfonds-T Meinl Equity Austria ISIN AT AT AT AT AT AT AT AT AT Veränderung ,78 22,32 19,32 12,23 17,85 16,77 12,50 14,77 14,35 8,28 n Fonds mit Osteuropa-Komponente Allianz Invest Austria Pls-ART Zukunftvorsorge Aktien-T Österreich Plus AT AT AT0000A05TE6 14,02 15,09 11,29 n Zukunftsvorsorge-Fonds Espa Vorsorge Classic/03-TRaiffeisen Pioneer Vorsorgeplus 2013 Austro-Garant Raiffeisen Pensionsfonds-Salzburg 03 Pensionsfonds-Ost 03 AT AT AT AT AT ,65 0,81 3,30 0,33 0,35 Quelle: Bloomberg WirtschaftsBlatt Grafik/Cmund Friedrich Erhart gegen Alois Wögerbauer das ist Brutalität FONDSMANAGER DES JAHRES. Zwei Österreich-Fonds ringen um den Jahressieg: jener von Pioneer und jener der 3Banken. von MARTIN FELLHUBER Es ist zwar noch ein klein wenig zu früh, um den Jahressieger unter den Österreich- Aktienfonds zu küren. Aber eine routinemäßige Kontrolle des Zwischenstandes förderte ein interessantes Ergebnis zutage: ein knappes Rennen zwischen den Fondsmanagern Friedrich Erhart und Alois Wögerbauer. Simmering gegen Kapfenberg ist dagegen langweilig. Der Austria Stock und der 3Banken Österreich-Fonds liegen fast gleichauf. So kommt der Pioneer Austria Stock auf ein Kursplus von 21,78 Prozent. Rechnet man die Ausschüttungen hinzu, stehen Fotos: EPA/crowhurst, Mayrπ DIE ATX-MITGLIEDER IM DETAIL Mayr-Melnhof Höhere Umsätze und Gewinne, die die Analysten in den nächsten Jahren prognostizieren, machen den Kartonspezialisten zu einer heißen Kaufempfehlung.Potenzial: 15 Prozent plus. 89, ISIN AT Umsatz 2013e 2,0 Mrd. Gewinn/Aktie 6,2 Dividendenrendite 2,92% KGV 2013e 12,57 Kaufen 8 Halten 1 Verkaufen 0 CA Immo Dem vor allem auf Deutschland und Österreich fokussierten Immo-Konzern fehlt ein wenig der Schwung. Heuer gab es an der Börse bis jetzt immerhin rund 20 Prozent plus. Die Dividende ist nett. 10,2 10,0 8,5 7,0 ISIN AT Umsatz 2013e 333,9 Mio. Gewinn/Aktie 0,88 Dividendenrendite 4,3% KGV 2013e 15,73 Kaufen 5 Halten 3 Verkaufen 2 Wienerberger Vonseiten der Bewertung ist zu sehen, dass die Analysten nicht so recht wissen, was sie mit dem Ziegelkonzern anfangen sollen. Gewinnsteigerungen soll es erst wieder 2014 geben. 6,8 10,0 7,5 5,0 ISIN AT Umsatz 2013e 2,8 Mrd. Gewinn/Aktie -0,1 Dividendenrendite 2,4% KGV 2013e - Kaufen 0 Halten 10 Verkaufen 3 10 lnvestor

11 COVER 22,82 Prozent vor dem Plus. Rein von der Kursentwicklung her liegt der 3Banken Österreich-Fonds mit 22,32 Prozent an erster Stelle. Allerdings sind die Ausschüttungen hier nicht ganz so stark geflossen, daher beträgt die Gesamtperformance 22,38 Prozent. Bei einer Differenz von 0,44 Prozentpunkten bleibt das Rennen um den Platz auf dem Stockerl also bis zum Schluss spannend. Der dritte Platz ist derzeit für den Raiffeisen Österreich Aktienfonds reserviert. Um vorzurücken, müsste der Fonds etwas mehr zulegen. Fest steht jedoch, sowohl Pioneer-Fondsmanager Friedrich Erhart und Alois Wögerbauer, Chef der 3 Banken-Generali Investment, als auch Günther Schmitt von der Raiffeisen KAG haben ihre Sache gut gemacht. Denn für den ATX Prime war es ein durchaus gutes Jahr. Dennoch konnten ihn die drei Anlageexperten locker übertreffen. Der ATX Prime stieg heuer bislang um knapp 15 Prozent, die Gesamtperformance liegt bei etwas mehr als 18 Prozent. KNAPPES RENNEN. Der geringe Unterschied zwischen Wögerbauer und Erhart ist leicht erklärt: Von den jeweils zehn größten Aktienpositionen sind sechs ident: Austriamicrosystems, Erste Bank, Immofinanz, Lenzing, OMV und Raiffeisen Bank Internaitonal. Da kommt es dann in erster Linie auf die Gewichtung an. Bei Wögerbauer ist die Immofinanz mit knapp acht Prozent gewichtet, bei Erhart sind es zehn Prozent. Bei diesem ist auch die OMV hoch im Kurs, während Wögerbauer gerade einmal 4,5 Prozent des Fondsvolumens in den Mineralölkonzern investiert hat. Bei der Erste Group hat Pioneer mit fast zehn Prozent investiert, während Wögerbauer mit knapp fünf Prozent dabei ist. Wobei generell auffällt, dass Pioneer-Mann Erhart rund 50 Prozent des Fondsvolumens auf sechs Aktien aufgeteilt hat, während bei 3 Banken-Generali Invest die sechs stärksten Aktien auf rund 40 Prozent des Fondsvolumens kommen. Mit anderen Worten: Wögerbauer hat zwar auch seine Lieblinge im Depot, setzt aber sonst auf Risikostreuung. Erhart ist hier von seiner Aktienauswahl jedoch derart überzeugt, dass er hier gerne etwas mehr Risiko in Kauf nimmt. Bislang waren beide Strategien erfolgreich. Sollten jetzt OMV, Immofinanz bzw. Erste anziehen, hätte Erhart für den Jahressieg die besseren Karten, da er diese Aktien eindeutig höher gewichtet hat. Kommt es bei KapschTraffic und RHI zu einer Jahresendrally, kann Wögerbauer den Titel für sich verbuchen. Denn diese zwei Aktien finden sich nicht unter den Top- Werten des Konkurrenten, sind aber beim 3 Banken Österreich- Fonds stark gewichtet. Wie das Rennen ausgegangen ist, werden wir gleich in der ersten Woche 2013 ermitteln und Ihnen das Ergebnis natürlich nicht vorenthalten. NACHGEFRAGT Der Favorit: Erharts Prognose für 2013 Rechnen Sie mit einer Jahresendrally, etwa durch eine Entspannung beim Griechenland-Thema? FRIEDRICH ERHART: Ich bin seit einer Woche zuversichtlich, dass wir eine Jahresendrally sehen werden. Wien ist Underperformer. Der ATX steht unmittelbar vor einem technischen Ausbruch und fundamental spricht alles dafür. Wie glauben Sie, wird sich der ATX nächstes Jahr entwickeln? Wien ist als Nebenbörse von den internationalen Entwicklungen abhängig. Wenn es gut läuft, fließt mehr Geld in Nebenmärkte. Wien könnte daher wieder entdeckt werden. Der Abstand zum All-Time- High 2007 ist in Wien deutlich größer als in Deutschland. ZUR PERSON Friedrich Erhart, Fondsmanager Erhart ist bei Pioneer Investments unter anderem für den Austria Stock verantwortlich Welche Branchen, welche Aktien sind Ihrer Meinung nach die Top-Titel 2013? Es kann sich so viel ändern, etwa durch gesetzliche Änderungen. Die Märkte sind politisch getrieben und das wird auch anhalten. Zykliker werden in der Regel nicht so gefragt sein, da nicht mit großen Gewinnsteigerungen zu rechnen ist. Daneben gibt es Zykliker mit einem defensiven Charakter wie Lenzing, Semperit, Amag oder Mayr-Melnhof. Diese Unternehmen haben ihre Sonderstellungen und sind gut positioniert. Interessant sind Immobilien-Werte als eine Art Sachanlage. Conwert So richtig begeistern kann der Immo-Konzern nicht weder Analysten noch Anleger. Die Schätzungen gehen 2013 von steigenden, 2014 von fallenden Gewinnen aus. Kurspotenzial: 16 Prozent. 10,4 9,5 8,5 7,5 ISIN AT Umsatz 2013e 406,3 Mio. Gewinn/Aktie 0,5 Dividendenrendite 3,5% KGV 2013e 29,33 Kaufen 3 Halten 10 Verkaufen 0 RHI Der Feuerfestkonzern ist ein weiterer Liebling der Analysten und in Sachen KGV extrem günstig. Experten trauen der Aktie Kurssteigerungen von 24 Prozent zu und erwarten auch Zuwächse beim Gewinn. 27,4 23,0 18,5 14,0 ISIN AT Umsatz 2013e1,85 Mrd. Gewinn/Aktie 3,2 Dividendenrendite 3,4% KGV 2013e 7,04 Kaufen 7 Halten 3 Verkaufen 0 Strabag Irgendwie ist in der Aktie des Haselsteiner-Konzerns der Wurm drin. Ungeliebt bei Analysten und Anlegern gehen die Schätzungen für 2013 allerdings von steigenden Gewinnen aus. 17, ISIN AT000000STR1 Umsatz 2013e13,4 Mrd. Gewinn/Aktie 1,25 Dividendenrendite 2,6% KGV 2013e 17,54 Kaufen 0 Halten 5 Verkaufen 6 lnvestor 11

12 COVER Am Wiener Parkett blühen die Mauerblümchen auf NEBENWERTE. Unternehmen aus hinteren Handelssegmenten brauchen den Performance- Vergleich mit der Wiener Börsenprominenz nicht zu scheuen. von ALEXANDER HAHN ATX 0 % MIBA 100 % LINZ TEXTIL 300 % ,08% 331,08% ,50% DIE ATX-MITGLIEDER IM DETAIL VORARLB. KRAFTWERKE 200 % ,16% BURGENLAND HOLDING 60 % 0 % RATH Bild: Colourbox -39,91% ,59% Tief versteckt im Unterholz der Wiener Börse lungert nicht nur manch klingender Name der heimischen Wirtschaft, auch einige Kursperlen sind dort anzutreffen. Während die im ATX vertretene Börsenprominenz in den letzten fünf Jahren mehrheitlich Federn lassen musste, entpuppte sich so mancher Nebenwert klammheimlich als Kursrakete. Bestes Beispiel dafür ist das oberösterreichische Traditionsunternehmen Linz Textil. Das bereits 140 Jahre an der Wiener Börse notierte Unternehmen hat seit Dezember 2007 inklusive Ausschüttungen eine Gesamtperformance von 331 Prozent eingefahren. Im Vergleich sieht der ATX alt aus, der im selben Zeitraum ein Minus von 39 Prozent erzielte. Umso erstaunlicher ist der enorme Kurszuwachs von Linz Textil, da das Unternehmen zwischen 2009 und 2010 von einer Serie von Brandanschlägen heimgesucht wurde und heuer in den ersten neun Monaten 2012 Umsatz- und Ertragseinbußen hinnehmen musste. Wer vor fünf Jahren zum Autozulieferer Miba griff, dürfte dies ebenfalls nicht bereut haben. Plus 110 Prozent stehen inklusive Dividenden seither zu Buche. Auch bei den Versorgern gab es eine ertragreiche Alternative zu Verbund und EVN: Die Vorarlberger Kraftwerke brachten ihren Aktionären seit Dezember 2007 einen Vermögenszuwachs von 168 Prozent. Die falsche Wahl wäre hingegen die mehrheitlich im Besitz der EVN stehende Burgenland Holding gewesen, die mit minus 40 Prozent sogar um ein Prozentpünktchen schlechter als der ATX abschnitt. LICHT UND SCHATTEN. Ein ähnliches Bild zeigen die Banken, wo die Oberbank-Stämme etwa fünf Prozent Gesamtperformance abwarfen. Erste Group und RBI konnten im selben Zeitraum nicht einmal dem ATX das Wasser reichen. Es geht aber auch anders, wie der Feuerfesterzeuger Rath mit minus 63 Prozent unter Beweis stellt. Für Privatinvestoren kann ein Blick in hintere Segmente der Wiener Börse also durchaus lohnend sein sofern stets streng limitiert geordert wird. Institutionelle tun sich aufgrund der mangelhaften Liquidität deutlich schwerer. EVN Beim Versorger fehlt zwar der Wow- Faktor, Analysten sind der Aktie aber durchaus gewogen. Die Dividendenrendite ist ein nettes Zubrot. Auch punkto Zahlen sollte EVN im nächsten Jahr überzeugen. 11,3 12,0 10,5 9,0 ISIN AT Umsatz 2013e 3,0Mrd. Gewinn/Aktie 1,23 Dividendenrendite 4,2% KGV 2013e 9,19 Kaufen 4 Halten 3 Verkaufen 0 Amag Der Alu-Konzern notierte heuer schon auf einem Allzeithoch; für die Analysten, die zudem deutliche Gewinnsteigerungen erwarten, ist die Aktie trotzdem ein Kauf. Zum Kursziel fehlen rund zwölf Prozent. 24, ISIN AT00000AMAG3 Umsatz 2013e 870,7 Mio. Gewinn/Aktie 2,14 Dividendenrendite2,96% KGV 2013e 10,03 Kaufen 5 Halten 1 Verkaufen 0 ATX Der Index der Wiener Börse zählt heuer in Bezug auf Kurssteigerungen zu den stärksten pas. Schätzungen der Analysten erwarten in den kommenden zwei Jahren deutliche Gewinnzunahmen der ATX-Unternehmen ISIN AT Kurs-Umsatz 0,58 Kurs-Buchwert 0,88 Dividendenrendite 3,6% KGV 2013e 10,35 Top 2012 RBI Flop 2012 Telekom Austria 12 lnvestor

13 FILIALBANKEN* in % Die günstigsten Angebote sind rot markiert Bank Austria BKS-Bank 3 Dornb. Sparkasse 5 Hypo NÖ Hypo Vlbg. 99 RLB NÖ-Wien 11 Vakifbank Volksbank BAWAG PSK 2 Denizbank 4 Erste Bank 6 Hypo OÖ Oberbank AG 10 RLB OÖ 12 VKB-Bank 14 Wien 15 täglich fällig ohne Bedingungen 0,125 0,500 0,125 1,000 0,125 0,125 0,250 0,125 0,125 0,375 0,125 0,125 1,125 0,125 0,0625 täglich fällig mit Bedingungen* - bis 1,500 - bis 1,500-0,500-0,500 1,320 - bis0,500 0,375 - bis 0,750 1,250 Kapitalsparbuch 12 Monate 0,500 1,125 1,125 1,700 0,750 0,750 1,000 0,750 1,000 0,750 0,875 0,750 1,625 0,750 0,875 Kapitalsparbuch 24 Monate 0,750 1,500-2,000 1,000 0,875 1,250 1,250-1,250 1,375 1,000 1,750 1,250 1, M. 18 M. max M. 18 M. Kapitalsparbuch 36 Monate 1,125 1,625-2,125 1,250-1,375-1, ,375 1,875 1,300 1, M. % SPAR- UND KREDITZINSEN Kapitalsparbuch 48 Monate ,250 1, , , Kapitalsparbuch 60 Monate ,500 1, , ,500 2,000 1,625 - Kontoüberzug Sollzinsen, ab... 9,500 8,500 6,250-7,750 9,500-8,375 6,500 8,250 8,500 7,000 13,500 8,250 8,000 Schalterkredit 5 Jahre, ab... 4,500 3, ,250 6,500 4,750 4,500 5,000 5,125 5,000 5,000 8,000 4,875 - Wohnkredit 5 Jahre, ab... 2,875 2, ,125-4,000-3,250 3,000 8,000 2,750 3,500 Hypothekarkredit 10 Jahre, ab... 2,000 1, ,000 2,000 2,375 2,000 2,125 2,125 2,250-3,500 1,500 ONLINE-BANKEN* denzelbank.at 19 anlage.at 20 bank.at 21 bank.at 22 ING- direkt- easy- generali- Allianz DiBa.at 23 livebank.abank.at 25 porsche- autobank.at bankdirekt.at täglich fällig ohne Bedingungen 0,250 1,270 1,200 1,350-1,300 0,125 1,250 1,330 1,300 täglich fällig mit Bedingungen* ,900 - bis1,100 2, Kapitalsparbuch 12 Monate - 1,370 1,300 1,750 1,600 1,100 1,500 1,400 1,500 1,750 min max min max Kapitalsparbuch 24 Monate - 1,770-2,000-1,200 1,500-1,600 - min max Kapitalsparbuch 36 Monate - 2,070-2,250-1,400 1,750-1,750 - min max Kapitalsparbuch 48 Monate - 2,570-2,375-1,700 1, min max Kapitalsparbuch 60 Monate - 3,070-2,500-2,100 2, min max online max max min min max min max min max min max ab min max min max min max Kontoüberzug Sollzinsen, ab , ,000 8, Schalterkredit 5 Jahre, ab ,900-4,500-4, Wohnkredit 5 Jahre, ab , Hypothekarkredit 10 Jahre, ab , online ab 5000 ZINSVERGLEICH *Mindesteinlagen bis 1000 bleiben unberücksichtigt / Angebote gelten nur für Privatkunden / Kreditkonditionen variabel und abhängig von Bonität, Volumen, Laufzeit und Besicherung / Angaben ohne Gewähr 2) BAWAG PSK: täglich fällig mit Bedingung: 0,50% Basiszinssatz, 0,625% ab ,75% ab ,875% ab ,500% Weltspartagsprodukt mit besonderen Bedingungen; 12-Monats-Sparbuch: Aktionsprodukt für Inhaber einer nach dem eröffneten Kontobox Hypothekarkredit und Wohkredit sind Wohnbaubankdarlehen 3) BKS-Bank: täglich fällig mit Bedingung: inkl. 0,25%-Punkte Bonus für die ersten drei Monate 4) Denizbank: täglich fällig mit Bedingung: nur in Kombination mit Online-Stammkonto, bei den Angeboten täglich fällig mit Bedingungen und Kapitalsparbücher handelt es sich um Online- Sparformen 6) Erste Bank: täglich fällig mit Bedingung: auf Nachfrage 9) Hypo Voralberg: täglich fällig mit Bedingung: Online Sparen: Maximaleinlage ) Oberbank: Hypothekarkredit 20 Jahre Laufzeit 11) RLB-NÖ-Wien: täglich fällig mit Bedingung: 0,375% bis 9999,99 0,5% ab ,75% ab ) RLB OÖ: täglich fällig mit Bedingung: Online-Sparen: Voraus- setzung ein Zukunftskonto bei der RLB OÖ, Bestandskunden erhalten bis zu 0,625% 14) VKB-Bank: täglich fällig mit Bedingung: 0,125% bis 999,99 0,25% ab ,375% ab ,5% ab ,75% ab , Wohnkredit: Zinssatz auf 5 Jahre fix; Hypothekatkredit auf 10 Jahre fix 15) Volksbank: täglich fällig mit Bedingung: gilt für Einlagen von bis Hypothekarkredit auf ein Jahr fix 19) Denzelbank: täglich fällig: Maximaleinlage ) direktanlage.at: täglich fällig: gilt nur für Neukunden und Einlagen zwischen 5000 und und ist mit 6 Monaten befristet. 21) easybank: Zinsstaffel bei den Festgeldkonditionen nach Einlagenhöhe ab 7000 Einlage bis zu 2,3% (60 Monate Laufzeit) 22) Generali Bank: täglich fällig mit Bedingung: Zinssatz gilt nur für Neueröffnungen und bis max ) ING-DiBa: täglich fällig mit Bedingung: 2,0% nur für Neukunden; Schalter- und Wohnkredit = Effektivzinssätze, 12-Monats-Festgeld: 1,5% ab , 1,7% ab ) Porsche Bank: Maximaleinlage 1 Mio. bei täglich fälligen Einlagen Umdenken. Angesichts stetig sinkender Zinsen ist es kaum verwunderlich, dass die Österreicher immer weniger Geld auf die hohe Kante legen. Laut einer Integral-Umfrage im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen haben die Befragten bei der quartalsweise stattfindenden Umfrage zuletzt einen Betrag von 4250 genannt, den sie in den nächsten zwölf Monaten sparen oder anlegen wollen. Gegenüber der Umfrage vor einem Jahr ist das ein Minus von 26 Prozent: Damals wurde noch ein Betrag von 5720 genannt. [hama] lnvestor 13

14 +++ TUI-ZAHLEN +++WAHLEN IN SLOWENIEN +++ MO POLITIK Präsidentenstichwahl in Slowenien Die slowenische Präsidentenwahl geht am Sonntag in die zweite Runde. In der ersten Wahlrunde gewann überraschend der sozialdemokratische Ex-Premier Borut Pahor mit 40,01 Prozent. Der favorisierte Amtsinhaber Danilo Türk schaffte es mit 35,83 Prozent nur auf den zweiten Platz. KONJUNKTUR ISM-Index In den USA steht der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe des ISM-Instituts auf der Agenda. Im Oktober hat sich die Stimmung in der schwächelnden US-Industrie überraschend weiter aufgehellt. Das Barometer stieg auf 51,7 Zähler und blieb damit weiter über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. FIRMEN EADS-Investor Day Am Montag beginnt der Investorentag der pean Aeronautic Defence and Space (EADS) in London. Das Unternehmen stand zuletzt wegen Spekulationen um ein neues Modell für ihre Staatsbeteiligungen im Fokus. BÖRSEN Draghi wartet weiter auf Spanien Die letzten Zinssitzungen des Jahres stehen vor der Tür. Am kommenden Donnerstag werden sowohl die Bank of England (BoE) als auch die päische Zentralbank (EZB) über ihr weiteres geldpolitisches Vorgehen entscheiden. Zuletzt hielten beide Zentralbanken noch still. Die EZB beließ ihren Leitzinssatz Anfang November auf dem historischen Tiefstand von 0,75 Prozent und auch die BoE bewegte sich nicht von ihrem Zinsniveau von 0,5 Prozent weg. Neue Konjunkturimpulse wurden vorerst ebenfalls von keiner der beiden Banken gesetzt. Zwar ließ EZB-Chef Mario Draghi die Option auf eine weitere Zinssenkung offen, Bankexperten gehen jedoch überwiegend davon aus, dass es im Dezember noch nicht so weit sein wird. Sammelcredit aller Bilder: APA/EPA DI MI ZAHLEN KONJUNKTUR EVENT ZAHLEN FIRMEN KONJUNKTUR Tui Travel Die Tui Travel gibt ihre Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2011/12 bekannt. Im dritten Quartal schrumpfte der Verlust der Konzernmutter TUI von 41 Millionen auf drei Millionen. EU-Erzeugerpreise Von der Datenfront kommen heute Zahlen zu den EU-Erzeugerpreisen für Oktober. Im September sind die Preise für die zone um 0,2 Prozent gegenüber August gestiegen. In der EU-27 gab es eine Erhöhung um 0,3 Prozent zum Vormonat und um 2,6 Prozent im Jahresvergleich. Aeromart -Messe In Toulouse (Frankreich) startet am Dienstag die 9. Aeromart -Luftfahrtmesse. Sie dauert bis Donnerstag. Zu dem Event haben sich etwa 800 Unternehmen aus aller Welt angemeldet. Zumtobel Der Leuchtenhersteller Zumtobel legt am Mittwoch seine Ergebnisse für das Halbjahr 2012/13 vor. Im ersten Quartal erlitt Zumtobel einen Gewinneinbruch um etwa ein Drittel auf neun Millionen. OMV-Chef Gerhard Roiss wird im Klub der Wirtschaftspublizisten Rede und Antwort stehen. Zuletzt sprach er sich für das strategische Ziel aus, pa mit Gas aus eigener, europäischer Produktion zu versorgen. Daten aus EU und USA Aus der EU kommen Daten zu den Einzelhandelsumsätzen im Oktober. Daneben stehen in den USA die erste Schätzung der Produktivität im dritten Quartal, der ISM-Index für das nichtverarbeitende Gewerbe im November sowie die Auftragseingänge in der Industrie an. 14 lnvestor

15 WOCHE +++ MICHIGAN-INDEX +++ EUROZONE-BIP +++ Draghi hält die Tür für weitere Zinssenkungen offen. Für Dezember wird aber noch kein Zinsschritt erwartet. Generell ist der Effekt einer weiteren Leitzinssenkung angesichts des erreichten niedrigen Niveaus und des extrem eingeschränkten Spielraums der Währungshüter unter Fachleuten umstritten, obwohl die derzeit herrschende Rezession in der zone eigentlich für eine weitere geldpolitische Lockerung sprechen würde. Draghi sieht die bisherige EZB- Krisenpolitik als Erfolg. Die Anstrengungen der EZB sowie auch der Regierungen hätten die unmittelbaren Spannungen an den Märkten beruhigt, so Draghi. Auch das Anleihenprogramm der Notenbank stehe bereit, die Initiative liege nun jedoch bei den Krisenstaaten pas. Diese müssen zuerst unter den ESM-Rettungsschirm schlüpfen und sich dessen Reformvorgaben unterwerfen bevor die EZB mit Anleihekäufen eingreift. Als heißer Kandidat auf das Anleihenprogramm gilt derzeit Spanien. Im Moment ziert sich die spanische Regierung jedoch noch, Hilfen beim ESM zu beantragen. DO FR ZAHLEN FIRMEN KONJUNKTUR ZAHLEN KONJUNKTUR Air Berlin-Passagierzahlen Die Fluggesellschaft Air Berlin gibt ihre Passagierzahlen für November bekannt. Im Oktober hat die Airline weniger Passagiere befördert, binnen Jahresfrist sank diese um fünf Prozent. Kapitalmarkttag der Telekom Austria Am Donnerstag wird die Telekom Austria ihre Strategie unter dem neuen Großaktionär Carlos Slim präsentieren. Bis Jahresende will Slim rund 26 Prozent an der Telekom halten. BIP der zone In pa rückt datenseitig die Zweitschätzung für das Bruttoinlandsprodukt der zone im dritten Quartal in den Fokus. Der ersten Prognose zufolge ist die Wirtschaft von Juli bis September um 0,1 Prozent zurückgegangen. Damit fällt die zone wieder in die Rezession. Miba-Bilanz Neunmonatszahlen kommen zu Wochenschluss von dem oberösterreichischen Autozulieferer Miba. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 14 Prozent und das operative Ergebnis um etwa 28 Prozent. Michigan-Sentiment Konjunkturseitig wird in den USA das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan für Dezember veröffentlicht. Im November ist das Barometer von 82,6 Punkten im Vormonat auf revidiert 82,7 Zähler gestiegen. Der Index gilt als wichtiger Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Wirtschaftsprognose der Bundesbank Am Freitag gibt die deutsche Bundesbank in Frankfurt ihre halbjährliche gesamtwirtschaftliche Prognose ab. Im Sommer rechnete sie für Deutschland trotz der -Krise mit einem Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent für das laufende Jahr lnvestor 15

16 KUNSTMARKT Der Sammler-Jetset landet auf der Art Basel Miami Beach KUNSTMESSE. In Miami läuft Anfang Dezember zum elften Mal die Art Basel, die Tausende Kunstfans aus aller Welt anzieht. von EVA KOMAREK IM DETAIL Termin. Miami wird Anfang Dezember zur Kunstmetropole. Die Hauptmesse, Art Basel Miami Beach ist im Miami Beach Convention Center angesiedelt. Die Messe findet von 6. bis 9. Dezember 2012 statt. Anfang Dezember zieht die Kunstkarawane an die Ostküste Floridas. Eine der bedeutendsten Kunstmessen der Welt öffnet dann ihre Tore, die Art Basel Miami Beach, die Winter- Dependance des Schweizer Klassikers heuer zum elften Mal, vom 6. bis zum 9. Dezember. 257 Galeristen aus aller Welt stellen Werke von mehr als 2000 Künstlern aus. Kein Kunstevent hat an Glamour und Glitzer mehr zu bieten als die Art Basel Miami Beach. Etwa Besucher reisen jährlich an, um sich tagsüber der Kunst und abends den zahlreichen Partys in den Luxushotels am Strand oder den Nachtklubs zu widmen. Die Anziehungskraft der Messe lockt auch zahlreiche Satellitenmessen an, wie die Pulse, Scope, Design Miami bis zu avantgardistischen Messen wie der Nada Art Fair. Auf der Hauptmesse kommt mehr als die Hälfte der Aussteller aus dem Ausland, darunter 34 aus Deutschland, 19 aus Großbritannien und immerhin vier aus Österreich. In der Sektion Art Nova zeigen 40 Galerien je drei Künstler und Arbeiten aus den letzten zwei Jahren. Aus Wien ist hier die Galerie Mezzanin vertreten, die Werke von Thomas Bayrle, Peter Kogler und Mandla Reuter ausgewählt hat. Im Bereich Art Kabinett zeigen 30 Galeristen in ihren Ständen kuratierte Ausstellungen. Die Wiener Galeristin Ursula Krinzinger ist hier mit der Arbeit Small Constructions von Hans Op de Beeck vertreten. ÖSTERREICH-PRÄSENZ. Neben diesen beiden Wiener Galerien ist aus Österreich noch Rosemarie Schwarzwälder mit der Galerie nächst St. Stephan dabei. Sie zeigt unter anderem Untitled von Adrian Schiess aus dem Jahr Ebenfalls dabei ist die Wiener Galerie Martin Janda, die neue Arbeiten von Svenja Deininger zeigt. Art Positions, die früher in Containern am Strand angesiedelt war, ist in die Haupthalle umgezogen. Heuer zeigen 16 Galerien davon stellen zwölf zum ersten Mal im Rahmen der Art Basel Miami aus Cutting Edge -Projekte, darunter der Konzeptkünstler Matt Keegan bei der Altman Siegel Gallery. Projekte im öffentlichen Raum findet man unter dem Namen Art Public vorwiegend im Collins Park kuratiert von Christine Y. Kim in Kooperation mit dem Bass Museum of Art. Von den Parallelmessen ist die Scope Miami hervorzuheben, bei der ebenfalls gleich zwei Wiener Galerien vertreten sind: Bäckerstrasse 4 zeigt Arbeiten von Matthias Lautner und Sissa Michel, Mario Mauroner Contemporary Art hat Arbeiten von Baltazar Torres, Anthony Cragg und Carlos Aires dabei. Ebenfalls ein Muss ist die Pulse -Messe im Miami Ice Palace. Zum dritten Mal steht sie unter der Leitung von Cornell DeWitt. Auf der Pulse ist die Wiener Galerie Hilger vertreten. Fotos: Art Basel (5) 16 lnvestor

17 Rummel. Kunstliebhaber, Sammler, Kuratoren und die Reichen und Schönen dieser Welt tummeln sich in den Messehallen im Convention Center

18 Rarität. Vollprofi Hans Peter Haselsteiner brüstet sich nur selten öffentlich mit seiner sozialen Ader Der Bau-Tycoon, sein Wohlstand und was er darüber denkt PRIVAT. Draufgänger oder Kunstmäzen im investor-interview ist Strabag- Chef Hans Peter Haselsteiner einfach nur Mensch. von ALEXANDRA BRUGGER ZUR PERSON Hans Peter Haselsteiner, CEO Strabag Geboren wurde Hans Peter Haselsteiner 1944 in Wörgl. Nach seinem Studium trat er zunächst als Wirtschafts- und Steuerprüfer einer Wiener Kanzlei bei. Seine Karriere als Bautycoon begann schließlich 1974 in Spittal an der Drau, als er das Bauunternehmen seines Schwiegervaters übernahm. Herr Haselsteiner, wie sieht bei Ihnen ein typischer Tag aus? HANS PETER HASELSTEINER: Diese Frage beantwortet am besten meine Assistentin. Sie ist Herrin über meinen Kalender. Nein, das ist ganz unterschiedlich und kommt drauf an. Aber eigentlich gibt es keinen typischen Tag. Es gibt nur eine Reihe untypischer Tage. Und wie sieht ein untypischer Tag aus? Ich treffe verschiedene Geschäftsfreunde, andere wichtige oder weniger wichtige Persönlichkeiten, dann gehe ich auf die Bank, auf die Baustelle, dann fliege ich in der Weltgeschichte herum, eröffne irgendetwas, steche Spaten und bin wichtig. Reichen bei einem solchen Programm 24 Stunden? Ja. Ich arbeite nicht mehr als zehn Stunden maximal, hin und wieder zwölf Stunden, aber das sind Ausnahmetage. Ich halte es für eine Mär, dass der Mensch mehr als zehn Stunden arbeiten kann. Die, die sagen, dass sie 24 oder mehr als 18 Stunden arbeiten, die machen irgendetwas falsch. Sie haben heuer Ihren Rückzug aus dem Konzern angekündigt. Wie man weiß, liegen die Wurzeln der Strabag ja im damaligen Familienunternehmen Ihres Schwiegervaters, welches Sie nach dessen Tod 1974 übernommen haben. Nach 38 Jahren im Unternehmen kann man die Strabag ja durchaus als Ihr Baby ansehen... Also das ist eine Sichtweise von außen, die ich nicht teile. Die Strabag ist ein großer Konzern geworden, und große Konzerne haben zwar meist eine Galionsfigur, aber die Stärke und Kraft ziehen sie aus den vielen Spitzenkräften und den vielen Tausenden, die in irgendeiner Form etwas beitragen. Das könnte der Chef alleine nicht, vollkommen unerheblich, welche Eigenschaften dieser hat. Gauben Sie, dass Sie nach einer so langen Zeit von einem Unternehmen, das Sie mehr oder minder groß gemacht haben, wirklich loslassen können? Ja, mit Sicherheit. Ich habe ja viele Interessen. Ich glaube, Menschen sind arm, wenn sie einen Beruf haben, den sie nicht lieben, und Menschen sind auch arm, wenn sie den Beruf, den sie lieben, nicht verlassen können, ohne unglücklich zu sein. Ich halte beide Varianten für eine Herausforderung und ich hoffe, dass ich beides schaffe. Ich habe einen Beruf gehabt, den ich geliebt habe, und ich werde eine Pension beziehungsweise eine Zeit außerhalb meines Berufes haben, die ich einzusetzen weiß. Sie haben schon öfters Rockefeller zitiert: Es ist keine Schande, reich zu werden, aber es ist eine Schande, reich zu sterben. Sind Sie reich? Also ich mag das Wort reich nicht gerne. Ich würde eher sagen, ich bin wohlhabend. Aber dies ist immer eine Frage des Maßstabs. Im Verhältnis zum Durchschnittsösterreicher bin ich sehr wohlhabend. Im Verhältnis zu den ersten 18 lnvestor

19 SPURENSUCHE der Forbes -Liste bin ich arm. Arm? Arm ist vielleicht übertrieben. Ich würde eher sagen, dass mein Wohlstand im Vergleich dazu sehr, sehr bescheiden ist. «Es ist etwas anderes, ob Geld glücklich macht oder ob man ohne Geld glücklich sein kann Hans Peter Haselsteiner, CEO Was ist für Sie Reichtum? Reichtum hat ja Gott sei Dank viele Facetten. Natürlich ist die materielle Seite eine davon, aber ich würde sagen, die bescheidenste. Es ist ja so: Viele Dinge hindern einen daran, sein Leben und seinen Wohlstand zu genießen. Man hat keine Zeit, kein Gefühl dafür oder ist nicht genussfähig. Also ein nicht genussfähiger Mensch kann in meinen Augen nicht reich sein, da nützt ihm das ganze Geld nichts. Im Übrigen glaube ich auch, dass einem der ganze Reichtum nichts nützt, wenn man schwer krank ist. Es gehören also verschiedene Dinge dazu unter anderem die Fähigkeit, zu genießen und nicht geizig zu sein. Und wie verwenden Sie Ihren Reichtum? Auf verschiedenste Art und Weise, und noch bin ich ja nicht tot. Ich werde mir mit Sicherheit etwas einfallen lassen, damit ich nicht allzu reich sterbe. sei gottgewollt und damit ist es getan. Materieller Reichtum bringt Verantwortung mit sich, und dieser gerecht zu werden, ist eine Herausforderung. Und den Reichtum zu halten, ist auch nicht immer leicht. In Zeiten wie diesen schon gar nicht. Wollen Sie dieser Verantwortung mit Ihren Engagements im sozialen Bereich gerecht werden? Ich glaube, dass Menschen, die mehr Geld haben, als sie brauchen oder verbrauchen, einfach eine Aufgabe gegenüber der Gesellschaft haben, damit sie sich selbst respektieren können. Denn sonst muss man ja sagen, muss es einem schwerfallen, sich in der Früh anzuschauen. Mir haben dieses Land und die Menschen hier die Möglichkeit geboten, diesen Reichtum zu schaffen, und jetzt sage ich eben, dass ich diesen mit ihnen in einer Form teile, die mir naheliegt und die ich nachvollziehen kann. Ohne den sozialen Ausgleich kann ein Mensch sein Leben nicht genießen. Ich weiß ja nicht, was sich meine Kollegen überhaupt denken, wenn sie die Bilder in Spanien oder Italien anschauen. Proteste. Proteste. Proteste. Ob die nicht Angst bekommen? Ich übertreibe jetzt, aber wie kann man heute in Griechenland seinen Reichtum genießen? Not an jeder Ecke und dann, in der Mitte drin, bist du reich. Das ist unvorstellbar. Warum sprechen Sie in der Öffentlichkeit so selten von Ihren sozialen Engagements? Es gibt einen einzigen Grund, warum ich wenigstens hin und wieder darüber rede, und der ist, möglichst viele Nachahmer zu finden. Ich mag weder Dankbarkeit noch sonst etwas Ähnliches. Verwalten Sie Ihr Geld eigentlich selbst? Nein, ich bin da vollkommen ungeeignet. Das Einzige, was ich gemacht habe, ist, dass ich mein Geld in andere Unternehmungen investiert habe, die mir Spaß machen und wo ich glaube, dass es gut angelegt ist. Meine drei großen Investments sind die Westbahn, Semper Constantia und Conwert. Mein restliches Vermögen besteht aus Strabag-Aktien, die ich halte, mit denen ich nicht spekuliere und die ich langfristig halten werde. Mir wurscht, ob der Kurs oben ist oder unten. Alles andere, und da ist eh nicht so viel, interessiert mich nicht, kann ich nicht und überlasse ich den Profis. Geben Sie den Profis gewisse Richtlinien vor, etwa keine Spekulationen mit Lebensmitteln? Nein, auch das tue ich nicht. Aber wenn ich es wüsste, würde ich es nicht goutieren. Macht Geld glücklich? Nein, natürlich nicht. Es ist etwas anderes, ob Geld glücklich macht oder ob man ohne Geld glücklich sein kann. Aber ganz ohne Geld ist es auch schwer. Ich glaube nicht, dass Menschen, die um ihre Existenz kämpfen müssen, viele Momente des Glücks haben. Glück ist ja sowieso ein Vogel, es ist kein Zustand, sondern ein Erlebnis, das mehr oder weniger lang dauern kann. ZITIERT Als Kind wollte ich Eisenbahner werden. Später irgendwann einmal dann Polizist, dann Weltraumfahrer und dann Pilot das, was kleine Buben eben so träumen Ich bin ja kein Buddhist. Es ist mir also schon bewusst, dass ich als Mensch geboren wurde und nicht als Maikäfer. Natürlich denkt man immer wieder darüber nach, dass es das Schicksal, der liebe Gott oder an wen man auch immer glaubt, gut mit einem gemeint hat Fotos: Peroutkaπ (3) Wenn man nichts hat, kann man nichts verlieren. Bringt mehr Geld automatisch mehr Angst, Belastung oder Sorgen mit sich? Meine Großmutter hat immer gesagt: Nix haben ist ein leichtes Leben. Und selbstverständlich, Reichtum verpflichtet. Es ist ja nicht etwas, was einem einfach so geschenkt wird. Insbesondere bei der Generation der Erben hat man oft den Eindruck, dass diese denken, es

20 Den Winter überleben GADGETS. Schlechtes Wetter, Weihnachts-Stress und ein drohender Weltuntergang diese Tools helfen. von STEFAN MEY WEB-TIPPS scottevest.com Jacke mit 23 Taschen und genug Stauraum. agloves.com Touchscreenfreundliche Handschuhe. philips.de Spezielles Licht für den Winter. so-fi.com Solar-Paneele für unterwegs. pearl.de Fundgrube für absurde Geschenke. Schönreden ist zwecklos: Die kalte Jahreszeit hat begonnen; Strände, Sonnenschein und Vitamin D verblassen langsam und verbleiben nur noch als Erinnerung in unseren Köpfen jetzt ist es neblig, Weihnachten sorgt für Stress und eine alte Maya-Prophezeiung hängt wie ein Damoklesschwert in der Luft. Doch keine Sorge: Es gibt kein Problem, das nicht durch die richtigen Gadgets gelöst werden kann. Wer soziale Kontakte im Winter an die niedrigen Temperaturen anpassen möchte, der kann sich etwa einigeln, ohne zu vereinsamen: E-Reader und Tablet-PCs bieten genügend Literatur für beschauliche Stunden am Kamin. Über Smart-TV stehen nicht nur das reguläre TV- Programm, sondern On-Demand- Inhalte aus dem Web zur Verfügung; wer will, kann über die gleichen Geräte mit den Liebsten außerhalb der beheizten vier Wände skypen. Und gegen den Lichtmangel haben Anbieter wie Philips Lösungen: Das Wake-up Light simuliert einen Sonnenaufgang, die EnergyLight - Produkte liefern tagsüber helles Sonnenlicht gegen den Winter-Blues. Wer doch mal das Haus verlässt, sollte sich ordentlich einpacken. Hier hat Scottevest mit der SeV Fleece Jacket 7.0 das richtige Kleidungsstück: Die Jacke hält nicht nur warm, sondern bietet mit 23 Taschen genug Stauraum für alle Gadgets; sogar ein ipad hat den Herstellern zufolge Platz. Besitzer von Touchscreen-Gadgets stoßen allerdings im Winter an ihre Grenzen, wenn die warm eingepackten Hände das Gerät nicht mehr bedienen können. Hier sollen die Handschuhe von Agloves helfen; in sie sind Fäden aus Silber eingenäht, die die Spannung der Haut leiten und so die Bedienung eines iphones ermöglichen. Eine andere Innovation kommt von Nokia: Bei der Präsentation des Lumia 920 konnte das neue Flaggschiff auch mit Fäustlingen bedient werden eine Innovation, die nur aus dem frostigen Finnland kommen kann. Wer es dann mit einem funktionsfähigen Smartphone auf den Weihnachtsmarkt schafft, kann auch gleich die dazugehörige App herunter laden: Die App Wiener Adventzauber führt durch den Adventmarkt am Wiener Rathausplatz, inklusive Beschreibung der bestmöglichen Routen zum Erkunden der Standeln. APOKALYPSE. Doch was, wenn alles schief geht? Wenn sich die Prophezeiung der Maya erfüllt und wir ab 21. Dezember auf uns selbst gestellt sind? In dem Fall braucht es besonders robuste Geräte, wie etwa das Panasonic Toughbook unter den Laptops und Sonys Cyber-shot TX10 unter den Digicams sie halten auch Stürze, Wasser und Dreck aus, sollten also die Apokalypse überstehen. Die eigenständige Stromversorgung können sich User über die Kraft der Sonne sichern: Das Wiener Unternehmen so-fi ( Solar Fidelity ) bietet Solar-Faltpaneele und Taschen mit integrierten Solarzellen, um auch unterwegs die Kraft der Sonne ernten zu können. Gewiss, im düsteren Winter ist das eher nutzlos aber ehrlich: Wer glaubt 20 lnvestor

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