ProSiebenSat.1 steht vor Verkäufen. Dividendenjäger, startklar machen! Bauer Der Blick geht nach vorn

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1 T o p - A k t i e n a u s D e u t s c h l a n d, E u r o pa u n d d e n U S A PLATOW Börse ISSN / D 6386 EMPFEHLUNGEN +++ mark t trends +++ E xklusi v-ne ws Nr. 43 Mittwoch, 13. April 2011 Highlights heute Omnivision Gerüchte um das iphone 5 belasten 2 Helma Eigenheimbau Günstig trotz 390% Kursgewinn 3 Sanochemia CEO erklärt Aufräumarbeiten für beendet 3 Payom Solar 2011 muss es das Ausland richten 4 Unsere Meinung Dividendenjäger, startklar machen! Frühlingszeit ist Hauptversammlungszeit ist Dividendenzeit! Denn einen Tag nach dem großen Stelldichein der Aktionäre schütten die Gesellschaften die Dividenden für das vergangene Geschäftsjahr aus. Den Anfang dieser heißen Phase der Dividendensaison machte bei den großen Konzernen am Montag Merck. Mit Henkel und Daimler folgen noch in dieser Woche zwei weitere Gesellschaften aus dem deutschen Leitindex. 29 der 30 DAX-Unternehmen wollen insgesamt über 25 Mrd. Euro auskehren, nur die Anteilseigner der Commerzbank gehen leer aus. 23 werden mehr zahlen als im Vorjahr, einzig die Deutsche Telekom weniger. Gleichwohl ist der magentafarbene Riese mit mehr als 6% Dividendenrendite in der Riege der DAX-Konzerne ungewöhnlich spendabel. Verantwortlich für die hohe Dividendenrendite ist freilich auch die in den vergangenen Jahren schwache Kursentwicklung. Gleiches gilt für andere Top-Zahler wie RWE, E.ON, Allianz und Munich Re, deren Kurse nicht erst seit der Fukushima-Katastrophe schwächeln. Dabei müssen hohe Dividenden nicht zwangsläufig nur als Trostpflaster für frustrierte Anleger missbraucht werden. Nehmen Sie BASF: Unsere Dauerempfehlung notiert fast auf Allzeithoch und verwöhnt Aktionäre trotzdem bald mit einer Rendite von 3,5%. Die absoluten Dividendenrenner finden Sie freilich im Nebenwertesegment. Stars dieser Saison sind unsere Small-Cap- Empfehlungen Franconofurt und Leifheit, die mit Renditen von je 12,5% glänzen. Über 5% bieten unsere Favoriten Amadeus Fire, Comdirect, Delticom, Hawesko, PEH Wertpapier, Syzygy, Westag & Getalit sowie unser Musterdepotwert WMF. Wichtig: Da diese acht Unternehmen schon in der Vergangenheit zuverlässig und großzügig ausschütteten, trauen wir ihnen dies auch für die Zukunft zu. Denn gerade bei Dividendenzahlungen sollten Sie besonders auf Kontinuität und Nachhaltigkeit achten! Herzlichst Ihr Platow Team ProSiebenSat.1 steht vor Verkäufen Nachdem ProSiebenSat.1 im Dezember angekündigt hatte, dass die Aktivitäten in Skandinavien sowie in den Niederlanden und Belgien auf dem Prüfstand stehen, gaben in den vergangenen Tagen mehrere Konkurrenten Gebote ab. So hat RTL offenbar Interesse an zwei Fernsehsendern in Belgien. Die finnische Sanoma und die niederländische Telegraaf Media denken wohl über die gesamten Assets in unseren westlichen Nachbarländern nach. Die schwedische Modern Times hat das Skandinavien-Geschäft im Auge. Experten zufolge könnten die Verkäufe recht schnell über die Bühne gehen. Die Münchener könnten somit weiter ihre Schulden reduzieren. Diese lagen zum Jahreswechsel bei 3,02 Mrd. Euro. Damit könnten die Finanzinvestoren KKR und Permira ihren Ausstieg vorbereiten, hieß es am Markt. ProSiebenSat1 bleibt so weiter abhängig vom deutschen Werbemarkt. Dieser hat sich Analysten zufolge im Q1 schwächer entwickelt als erwartet. Daher muss der Konzern seine Aktivitäten abseits der klassischen Werbung weiter vorantreiben. Immerhin kommen wir bei der Vorzugsaktie (19,02 Euro; DE ) auf eine Dividendenrendite von 6%. Risikobewusste Anleger greifen bis 19 Euro zu. Wir raten zum Stopp bei 15 Euro. Bauer Der Blick geht nach vorn Am kommenden Freitag wird der Tief- und Maschinenbaukonzern Bauer seine Zahlen für 2010 vorlegen. Die Erwartungen halten sich dabei in Grenzen. Beim Umsatz wird allenfalls ein kleines Plus erwartet, während der Nettogewinn mit 35 Mio. bis 40 Mio. (Vj.: 42 Mio.) Euro unter dem Vorjahr liegen wird, wobei rund 37 Mio. Euro realistisch sind. Ohnehin richtet sich der Blick nach vorn. Und im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren sollte der SDAX-Konzern als Spätzykliker nun endlich von der Konjunkturbelebung profitieren. Dies gilt vor allem für das Maschinenbausegment, das besonders arg unter die Räder kam. In der laufenden Fiskalperiode sollte sich die Auftragslage hier deutlich verbessern. Geringer sind die Probleme ohnehin in den beiden anderen Bereichen Bau und Ressourcen, die 2011 weiter zulegen sollten. Laut Analystenkonsens scheint so für die laufende Fiskalperiode ein EPS von 2,94 Euro machbar, woraus sich für die Aktie (35,31 Euro; DE ) ein akzeptables KGV von 12 ergibt. Altleser (+10% seit PB v ) bleiben daher investiert. Neuabonnenten steigen auf aktuellem Niveau ein. Neuer Stopp 28 Euro.

2 2 PLATOW Börse Top-aktien aus deutschland, europa und den usa Nr. 43 Mittwoch, 13. April 2011 Omnivision Die Wette auf Apples Gunst läuft Die Gerüchteküche um das iphone 5 schlägt in der Apple- Fangemeinde hohe Wellen. Diskutiert wird etwa der Verkaufsstart, der sich auf Ende 2011 verschieben soll. Auch die Frage nach den Zulieferern sorgt für Spekulationen. So deutete Sony-Chef Howard Stringer an, nach dem Japan-Unglück einige Bildsensoren nicht rechtzeitig ausliefern zu können. Diverse iphone-kenner ziehen daraus den Schluss, Sony habe den aktuellen Chiplieferanten Omnivision abgelöst. Geht es nach dem Analysehaus isuppli, produzierte Omnivision die Kamera-Chips für das jüngste Verizon-iPhone 4. Wegen Apples rigider Informationspolitik fehlt zwar die offizielle Bestätigung. Indes präsentierte der Sensorhersteller Ende Januar ein blendendes Zahlenwerk. In den neun Monaten per stiegen die Umsätze um 57% auf 698,2 Mio. US-Dollar. Der Nettogewinn sprang von 3,2 Mio. auf 90,5 Mio. Dollar. Bilanziell ließ die EK-Quote von 71% keine Wünsche offen. Als Unser VOTUm: Kaufen Omnivision Aktienkurs in US-Dollar werden neben der Smartphone-Industrie auch Notebook- und Webcam-Produzenten. Dennoch geriet die Aktie des Sensor- Herstellers nach den Äußerungen des Sony-CEOs unter Druck. Der anhaltende Aufwärtstrend überzeugt jedoch, daneben ist das 2011/12er-KGV von 13 im Branchenvergleich nicht zu hoch. Risikobewusste Investoren wagen bei der Aktie (31,83 Euro; US ) den Einstieg auf aktuellem Niveau. Den Stopp bitte bei 25,30 Dollar platzieren. Allgeier bleibt auf der Pirsch Die Fähigkeiten der Mitarbeiter seien im IT-Geschäft entscheidender als die unternehmerische IT-Strategie, skizziert Carl Georg Dürschmidt, CEO und 30%-Eigner von Allgeier (13,20 Euro; DE ) bei seinem Besuch in der PLA- TOW-Redaktion einen Grundsatz seiner Akquisitionspolitik. Seit 2005 hat die IT-Beratungsgruppe 23 Gesellschaften erworben, davon zwei im vergangenen Jahr. Daraus resultierte 2010 ein Umsatz von 308,7 Mio. Euro (+38% gegenüber Vorjahr) und ein EBITA von 18,1 Mio. Euro (+26%). Auf Basis des guten Q1 rechnet der Vorstandschef für das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von 20%. Das EBITA- Wachstum soll sogar stärker ausfallen. Weitere Unternehmenszukäufe stehen auf der Agenda. Für die Zukunft verspricht der CEO eine Mindestdividende von 0,50 Euro. Leider wurde unsere jüngste Empfehlung der nicht zu hoch bewerteten (2011er-KGV 11) und charttechnisch reizvollen Aktie im Zuge der Japan- Krise ausgestoppt. Wir raten vorerst zum Beobachten. So geht s weiter Gewinn je Aktie sollen zum Ende der Fiskalperiode 2010/11 mindestens 2,04 Dollar anfallen. Der Aufschwung wird laut den Analystenschätzungen auch im Folgejahr anhalten. Gerechnet wird mit einem Umsatzplus auf 951 Mio. Dollar und einem EPS-Zuwachs auf 2,47 Dollar. Diese Entwicklung dürfte allerdings auch davon abhängen, ob Omnivision seinen Status als Apple-Zulieferer verteidigen kann. Marktbeobachter gehen aber davon aus, dass der bestehende Vertrag des Chipherstellers auch die Belieferung des neuen iphones umfasst. Im Februar präsentierte Omnivision den neuen 8 Megapixel-Bildsensor, womit die US-Amerikaner technologisch mit Sony gleichziehen. Die Umsatzaufteilung spricht überdies für eine gewisse Diversifikation. Beliefert Auf der Bilanz-PK am vergangenen Freitag hüllte sich Roth & Rau noch dezent in Schweigen, in der Nacht zum Montag wurde dann bekannt, dass sich der TecDAX-Konzern vom Schweizer Konkurrenten Meyer Burger übernehmen lässt. Für beide Seiten scheint sich der Deal zu lohnen. Bei Roth & Rau lief es operativ zuletzt ohnehin schlecht (siehe PB v ). Meyer Burger wiederum kann durch die Übernahme eine Lücke schließen und wird zu einem umfassenden Systemanbieter in der Solarbranche. Unser in PB v platziertes Einstiegslimit bei Meyer Burger (41,85 Euro; CH ) ging leider nicht auf. Streichen Sie dieses und suchen Sie noch den Einstieg auf aktuellem Niveau mit Stopp 33 Euro. Für die Roth & Rau-Aktie (22,16 Euro; DE000A0JCZ51) gilt unverändert unser Votum aus PB v : Verkaufen! Ströer Out-of-Home Media hat 2010 mit Außenwerbung einen Umsatz von 531,3 Mio. Euro und ein EPS von 1,32 Euro eingefahren (Details siehe heutiger PLATOW Brief). Die Zahlenvorlage verhilft der Aktie (22,90 Euro; DE ), die wir in PB v nach Kursgewinnen von 21% für ausgereizt hielten, zu einem kleinen Kurssprung nach wochenlanger Talfahrt. Da der SDAX-Wert mit einem 2011er-KGV von 19 aber unverändert teuer ist, votieren wir weiterhin mit Abwarten!

3 Nr. 43 Mittwoch, 13. April 2011 PLATOW Börse 3 Top-aktien aus deutschland, europa und den usa Helma macht Achterbahnfahrt Eine kleine Achterbahnfahrt legte jüngst die Aktie der Helma Eigenheimbau aufs Parkett. Das Papier (11,50 Euro; DE000A0EQ578) konnte im Laufe des März um rund 30% zulegen und markierte bei rund 13 Euro ein neues Mehrjahreshoch. In den vergangenen zwei Wochen gab der Titel allerdings einen Teil der Zugewinne wieder ab. Ein Treiber für die Aktie waren die Zahlen für 2010 und der Ausblick des Unternehmens. So setzte der Anbieter von Musterhäusern 2010 mit rund 74,5 Mio. Euro etwa ein Fünftel mehr um als im Vorjahr, pro Aktie wurden 0,49 Euro verdient. Dabei konnte Helma im Kerngeschäft mit Musterhäusern mit einem Plus von 14% Marktanteile hinzugewinnen. Doch auch 2011 verspricht Wachstum. Dank des neuen Projektgeschäfts peilen die Niedersachsen einen Umsatz von 100 Mio. Euro an, die EBIT-Marge soll über 7,5% liegen. Unterstützt wird die Guidance durch einen Auftragsbestand von 88 Mio. Euro. Bislang war die Unternehmensführung um Gründer Helmut Märzke durch konservative Prognosen aufgefallen. Analysten erwarten für 2011 ein EPS von 1,10 Euro, für 2012 werden 1,75 Euro geschätzt. Damit kommt das Papier auf Kurs-Gewinn-Verhältnisse von 10,5 bzw. günstigen 6,6. Bei der Aktie liegen PLATOW-Leser seit Ersteinstieg mit 390% im Plus (Ausgabe vom ), unser jüngster Nachkauf brachte schon +21% (16.2.). Nicht investierte Leser steigen noch bei 11,50 und 11,20 Euro ein, neuer Stopp bitte bei 8,50 Euro. Sanochemia Ertrag vor Umsatz! Die Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, bilanziert Werner Frantsits während seines Besuchs in der PLATOW- Redaktion. Seit der Vorstandsvorsitzende von Sanochemia im Geschäftsjahr 2008/09 (per 30.9.) quasi die Reset-Taste drückte, war er damit beschäftigt, Altlasten aus Fehleinschätzungen, Vertragsbrüchen oder fehlgeschlagenen Devisenoptionsgeschäften zu beseitigen, was ihm u. a. die damalige Konzernbilanz mit rund 7,9 Mio. Euro Kosten und Aufwendungen katastrophal verhagelte. Erst allmählich arbeitet sich Sanochemia aus dem Tal der Tränen. Nach dem Horrorjahr 2008/09 mit 10,8 Mio. Euro Nachsteuerverlust verbesserte sich der österreichische Pharmakonzern 2009/10 immerhin auf -1,4 Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr werden wohl endlich wieder schwarze Zahlen geschrieben. CEO Frantsits hofft auf eine Marge vor Zinsen und Steuern von mindestens 10%, Ertrag geht ab jetzt vor Umsatz. Produkte wie z. B. mehrere Kontrastmittel oder ein Wirkstoff zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen spülen bereits ordentlich Cash in die Kassen und sollen dazu beitragen, klinische Studien zu Nachfolgeprodukten zu finanzieren und die internationale Expansion zu beschleunigen. Dafür holt sich Sanochemia derzeit zusätzliches Geld über eine Kapitalerhöhung, obwohl das Eigenkapital (Quote 66%) die Marktkapitalisierung schon jetzt klar übersteigt. Das ungewöhnlich niedrige Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,8 reizt zum Einstieg, zumal die Aktie (3,32 Euro; AT ) nach dem Kurssprung zum Jahreswechsel deutlich zurückgekommen ist. Risikobewusste Anleger kaufen eine kleine Position und sichern diese eher großzügig bei 2,35 Euro ab. Rosenbauer Kartellstrafe verdaut? Die Aktionäre des Feuerwehrfahrzeugherstellers Rosenbauer dürften genau beobachten, wie sich die Geschichte um Preisabsprachen der Österreicher mit den Konkurrenten Ziegler und Schlingmann weiter spinnt. Zwar erklärte Rosenbauer das Verfahren vor dem deutschen Bundeskartellamt für beendet, nachdem die Behörde im Februar Bußgeldbescheide nach Leonding zugestellt hatte. Insgesamt rechnet der Fahrzeugbauer mit Kosten von 11,5 Mio. Euro, so dass die Teilauflösung einer Kartellrückstellung von 15 Mio. Euro sogar noch einen positiven Ergebnisbeitrag für das Geschäftsjahr 2010 geliefert hat. Nachdem den deutschen Gemeinden, die wegen der Absprachen zuviel für ihre Feuerwehrwagen bezahlt haben, jetzt das Ausmaß der Preisabsprachen bekannt ist, denken diese aber über Klagen gegen die Hersteller nach. Denn die Millionenstrafe fließt in die Kasse des Bundes. Unterstützung erhalten die Gemeinden dabei vom Städte- und Gemeindebund. Die in Wien notierte Rosenbauer-Aktie (39,25 Euro; AT ) kletterte Anfang April dennoch auf einen neuen Höchststand, gab seither aber nach. Offenbar gehen die Österreicher recht entspannt mit etwaigen Klagen um. Wir ziehen den Stopp für bestehende Positionen (u. a. +33% seit PB v ) auf 31,50 Euro nach. Neuleser warten ab. PVA Tepla überzeugt nur teilweise Ein wenig lustlos präsentierte sich die PVA Tepla-Aktie zwischen Mitte Dezember und Mitte März. Dann allerdings gelang dem Papier (4,50 Euro; DE ) zunächst der Ausbruch über die Marke von 4,25 Euro und nach einem kurzen Rücksetzer folgte schließlich ein weiterer Anstieg bis auf 4,54 Euro. Die Entwicklung ist umso bemerkenswerter vor dem Hintergrund, dass sich die guten Nachrichten in Grenzen halten. So blieben z. B. Umsatz (-11% auf 120 Mio. Euro) und Nettogewinn (-30% auf 7,5 Mio. Euro) 2010 unter dem Vorjahresniveau. Gleiches gilt für die EBIT-Marge (10% statt 12,3%). Zugleich wurde die Dividende auf 0,15 Euro gekürzt, wenngleich diese mit einer Rendite von 3,3% noch immer ordentlich ist. Für den 2011er-Ausblick gilt das nicht unbedingt. Dieser sieht beim Umsatz (120 Mio. bis 130 Mio. Euro) nur im günstigsten Fall ein Wachstum vor, die EBIT-Marge (8 bis 10%) wird allenfalls auf dem Vorjahresniveau verharren. Zumindest scheint aber diese Guidance gut abgesichert, wie das Management des Herstellers von Anlagen für die Kris-

4 4 PLATOW Börse Top-aktien aus deutschland, europa und den usa Nr. 43 Mittwoch, 13. April 2011 tallisation von Silizium jüngst kommunizierte. Demnach hat sich die Auftragslage seit Jahresbeginn gut entwickelt. Auch wenn der Ausblick für 2011 nur teilweise überzeugen kann, hat die Aktie dank des guten Chartbilds und einer akzeptablen Bewertung mit einem 11er-KGV von 12 aus unserer Sicht durchaus noch Luft nach oben. Altleser (+10% seit ) bleiben daher engagiert. Neuabonnenten steigen noch auf aktuellem Niveau ein. Neuer Stopp 3,60 Euro. Payom bleibt günstig bewertet Das Comeback der Solarenergie hat zuletzt auch die Aktie von Payom Solar angetrieben. Der Titel (8,95 Euro; DE000A0B9AH9) legte von Jahresanfang bis Ende März in der Spitze um 40% zu, litt in den vergangenen Tagen aber unter Gewinnmitnahmen. In der Zwischenzeit gab der Konzern starke 2010er-Zahlen bekannt: So stieg der Umsatz um 116% auf 154 Mio. Euro, der Nettogewinn erhöhte sich um 98% auf 7,9 Mio. Euro. Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von 0,40 Euro je Aktie am Überschuss beteiligt werden will Payom vor allem im Ausland zulegen, bspw. mittels des JV mit E.ON Bulgaria oder den US-Aktivitäten (siehe PB vom 24.1.). Zudem konnte Payom eine Anleihe am Markt platzieren, allerdings wurden, wie wir aus Unternehmenskreisen hören, nur etwa die Hälfte der geplanten 50 Mio. Euro eingenommen. Für 2011 rechnen Analysten mit einem bescheidenen Umsatzwachstum um 5% auf rund 164 Mio. Euro, trotzdem soll der Überschuss auf mehr als 10 Mio. Euro steigen. Bei einem Börsenwert von 40 Mio. Euro kommt die Aktie damit auf ein 2011er-KGV von gerade einmal 4. Zudem sind noch positive Überraschungen möglich. Sie liegen bei dem Wert seit Ersteinstieg mit 32% vorn (PB vom ), bleiben Sie weiter investiert. Neuleser nutzen den aktuellen Rücksetzer bei Payom zum Einstieg bei 8,90 Euro und 8,70 Euro. Den Stopp platzieren Sie bitte bei 6,50 Euro. Platow-Depot WMF hat im Geschäftsjahr 2010 bei einem Umsatz von 901,6 Mio. Euro einen Nettogewinn von 38,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Dividende wird auf 1,30 Euro angehoben (Rendite 5,1%) Gerry Weber meldet erneut einen Insiderkauf, Volumen diesmal fast 1,6 Mio. Euro. Stück ISIN Wertpapier Kaufdatum Aktueller Kurs Kaufpreis Gesamtwert Performance Stopp Aktuelles Votum DE Südzucker ,63 20, ,00 +62,2% 15,50 Kaufen 800 DK Novo Nordisk ,73 88, , ,1% 71,00 Halten DE Rheinmetall ,10 56, ,00 +71,6% 50,00 Halten DE000VTG9999 VTG ,43 16, ,00 +73,0% 13,20 Kaufen bis 16,50 Euro DE Gerry Weber ,95 41, ,00 +98,1% 29,90 Kaufen bis 38,50 Euro DE Lanxess ,54 55, ,00 +52,9% 41,00 Kaufen DE000CLS1001 Celesio ,10 16, ,00-0,9% 15,50 Kaufen DE WMF Vz ,00 25, ,00 +2,0% 19,50 Kaufen 800 DE Bilfinger Berger ,77 60, ,00 +1,8% 51,00 Kaufen DE R. Stahl ,87 30, ,00 +14,3% 24,00 Kaufen DE Centrotec ,88 22, ,00 +3,6% 19,00 Kaufen Regeln zu Depotänderungen sowie zur Behandlung der Stoppkurse finden Sie auf WERTPAPIERBESTAND ,00 Euro KURSE VOM (MITTAGS) LIQUIDITÄT ,72 Euro RENDITE SEIT JAHRESBEGINN: -1,6% DEPOTWERT ,72 Euro RENDITE SEIT START 1996: ,0% Disclosure: Die Redaktion der PLATOW Börse berät die DB Platinum Advisors S.A. bei der Verwaltung des DB Platinum III Platow Fonds und erhält dafür eine Vergütung. Für die Beratung dieses Investmentfonds sind derzeit ausschließlich folgende Redakteure verantwortlich: Christoph Frank (Ltg.), Tarik Dede. Um eine möglichst hohe Transparenz zu bieten, führen wir nachfolgend die in dieser Ausgabe besprochenen Positionen auf, die momentan im DB Platinum III Platow Fonds enthalten sind. Unsere kompletten Disclosure-Regeln finden Sie unter. Folgende der in dieser Ausgabe besprochenen Aktien sind aktuell Bestandteil des DB Platinum III Platow Fonds: Amadeus Fire, Gerry Weber, Leifheit, Merck KGaA, PEH Wertpapier, Südzucker, WMF Vz. Folgende der in dieser Ausgabe besprochenen Aktien wurden in den vergangenen 7 Kalendertagen im DB Platinum III Platow Fonds gehandelt: (keine) PLATOW Börse Impressum Der Platow Brief Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Stuttgarter Straße Frankfurt Tel: Fax: Herausgeber: Albrecht F. Schirmacher; Chefredakteur: Frank Mahlmeister; Redaktion: Ludwig Zahn, Andrea Auler; Chefreporter: Mirko Reipka (München); Börse/Online: Christoph Frank (Ltg.), Tarik Dede (Stv.), Rolf Kopel, Kathrin Meyer, Oliver Stilz; Marketing: Sandra Paasche, Beate Strumpf; 2 x wchtl. + 1 x wchtl. PLATOW Derivate, mtl. Bezugspreis 41,50 Euro, inkl. 7% MwSt. und Versand. Kündigung: 4 Wochen zum Ablauf des Zahlungszeitraumes. Kopie/Elektronische Verbreitung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags. Empfehlungen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie für Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen.

5 Nr. 43 Mittwoch, 13. April 2011 PLATOW Immobilien Büros, Gewerbe, Wohnen Die neuesten Markttrends DIX 2010 IPD-Datenbank sieht zum 9. Mal in Folge Wertverlust BESTANDSBEWERTUNG bei büros im Sinkflug Der Leser der aktuellen Immobilienberichterstattung reibt sich die Augen. Auf der einen Seite häufen sich die Jubelmeldungen der Makler. Core wird knapp und teuer. B-Standorte geraten ins Investoren-Visier, wie die IVG gerade feststellte. Der Immobilienindex von BulwienGesa, der seit 1975 methodisch konsistent ermittelt wird, und sein Pendant Victor von Jones Lang LaSalle zeigen nach einer generellen Flaute seit 1993 mit dem Zwischenhoch des Internet-Booms zyklenübergreifend seit einigen Jahren wieder nach oben. Auf der anderen Seite meldet brandaktuell die IPD im Immobilienindex DIX 2010, dass die Wertänderungsrendite institutioneller Bestände, die den DIX bestimmen, zumindest im Bürobereich seit neun Jahren ununterbrochen negativ ist. Bestandsimmobilien zeigen einen echten Werteverzehr! Der in der vergangenen Woche präsentierte DIX Total Return über alle analysierten Immobilienarten liegt bei 4,2%. Die Netto-Cashflow-Rendite beläuft sich dabei auf 5,1%, wobei eine negative Wertänderungsrendite von -0,9% berücksichtigt wird. Damit war im Jahr 2010 die Wertänderungsrendite bei Bürogebäuden zum neunten Mal in Folge negativ. Seit Erfassung 1996 gab es überhaupt nur drei positive Ergebnisse. Dem war allerdings, zieht man den länger zurückreichenden Immobilienindex von BulwienGesa hinzu, schon seit dem Höhepunkt der Preise 1993 bis 1996 ein Rückgang von knapp 15% vorangegangen. Der DIX Total Return ermittelt sich aus einem Total Return bei Handel von 5,4%, Büro 3,1%, Wohnen 5,1% und Industrie 7,2%. Dabei weist Büro eine negative Wertänderungsrendite von -1,8% aus. Dies überrascht umso mehr, da ja die Recherchen der Makler und von BulwienGesa gerade für Büro auch in den vergangenen Jahren eine positive Wertentwicklung melden. Beim DIX ist der Handel neutral und Wohnen hat um rund 1% im Jahr 2010 an Wert zugelegt. Der DIX erfasst etwa Immobilien mit einem Marktwert von gut 46 Mrd. Euro. Der durchschnittliche Marktwert pro Objekt liegt bei knapp 11 Mio. Euro. Es werden insgesamt 57 Portfolios analysiert. Davon machen Büro rund 40% aus. Handel schlägt mit ca. 25% zu Buche und Wohnen mit weniger als 15%. Der Rest sind sonstige Nutzungen. Versicherungen (37%) und offene Immobilienfonds (33,2%) machen fast Dreiviertel des gemeldeten Bestands aus. Asset- Manager sind mit 16,6%, ausländische Investoren mit 5,5% und Spezialfonds mit 7,7% beteiligt. Daraus ergeben sich einige Fragen. Fälscht Transaktionsinteresse die Realität? Besteht die Gefahr einer irreführender Interpretation der presserelevanten Maklermeldungen, die sich methodisch vom Durchschnittsmarkt entfernt haben, da Spitzensegment und Durchschnitt durch ein anhaltendes Überangebot im mittleren und unteren Segment ihren Parallellauf verändert haben? Unterscheidet sich vielleicht die Theorie der Indexermittlung von der Praxis der Bewertung? Oder gibt es tatsächlich noch die Überhänge einer deutlichen Überbewertung früherer Jahre, die langsam heruntergeschrieben werden? Die Frage nach den Bewertungen aus früheren Zeiten, die langsam angepasst werden, lässt sich extern nicht beurteilen, aber auch nicht von der Hand weisen. Die Irreführung durch die Beschränkung auf die Spitzensegmente hatten wir bereits mehrfach moniert. Durch das bis heute nicht abgebaute Überangebot des Internet-Booms haben sich die Marktmechanismen verändert. Das Spitzensegment mit möglichen Knappheiten ist nicht mehr repräsentativ. Mietsteigerungshochrechnungen von Erstvermietungsmieten der Toplagen sind möglicherweise irreführend. Der wichtigste Unterschied dürfte aber aus der Methodik kommen. Die meisten Indizes erfassen vergleichbare Werte, z. B. die Preisentwicklung von jeweiligen Neubauten mit zehnjährigen Mietverträgen im Vergleich zu langfristig vermieteten Neubauten früherer Perioden. Die Bestandsbewertung der IPD-Portfolien erfasst dagegen die echte Wertentwicklung eines alternden Bestands. Und der hat im Gegensatz zu den Preissteigerungsbotschaften der Preisindizes eben eine durchschnittliche Mietrestlaufzeit, die kleiner ist als zehn Jahre, und tatsächlich alternde Gebäude, die nur mit hohem Aufwand marktfähig gehalten werden können. Fazit ist, dass die Annahme von nachhaltigen Wertsteigerungen in einem Bürobestand in Deutschland auf Basis des seit 1993 vorliegenden Zahlenwerks nicht haltbar ist. Büromarkt Frankfurt erreicht wieder Langfristniveau MAKLERHÄUSER SIND SICH EINIG Der Frankfurter Büromarkt meldet sich zurück. Darin sind sich alle Maklerhäuser einig. Unterschiede in der Beurteilung gibt es nur noch graduell. Jones Lang LaSalle kommt auf ein Plus von 48,3%, BNPPRE von 63% und CBRE von 38%. Der von den Maklerhäusern recherchierte Büroflächenumsatz lag in den ersten drei Monaten zwischen ca qm bei CBRE und qm bei BNPPRE, die allerdings auch ein größeres Marktgebiet zu Grunde legt. Knight Frank berichtet von qm, Cushman & Wakefield summiert qm Büroflächenumsatz auf und Savills sieht einen Umsatz von qm. Ungewöhnlich ist, dass keine Vermietung größer als qm stattfand. Die größte Transaktion im ersten Quartal war die Anmietung von DB Schenker über qm in Gateway Gardens. Der hohe Leerstand, der von den Maklern auf 13 bis 17,8% taxiert wird, ist ein großes Problem für den breiten Markt. Außerhalb der manchmal engen Toplagen, Neubau, Erstbezug gibt es von allem genug Flächen. Von 12 Mio. qm Büroflächenbestand stehen aktuell rd. 1,77 Mio. qm leer. Derzeit befinden sich lt. Cushman & Wakefield rd qm im Bau. Der Großteil davon entfällt auf die Renovierung des Silver Tower sowie den Neubau der EZB-Zentrale. Die Spitzenmiete beurteilen alle Makler unterschiedlich. Jones Lang LaSalle sieht als einziger Makler eine fallende Spitzenmiete von 34 Euro/qm auf 33

6 PLATOW Immobilien Büros, Gewerbe, Wohnen Die neuesten Markttrends Nr. 43 Mittwoch, 13. April 2011 Euro/qm. Alle anderen Makler verzeichnen eine stabile oder leicht steigende Spitzenmiete. Savills sieht sogar im Jahresvergleich einen Anstieg der Spitzenmiete um 3 Euro auf 38 Euro/qm. Auch die Durchschnittsmiete legte lt. Savills um 4% zu und liegt derzeit bei 20 Euro/qm. Das macht natürlich die notwendige Marktdifferenzierung und die Gefahr einer irreführenden Interpretation der Marktmeldungen der am engen Spitzensegment orientierten Maklerhäuser aus. Berliner Immobilien starten schwungvoll ins Jahr 2011 Büromieten steigen Mit einem Flächenumsatz von qm (Catella Property Group) im ersten Quartal 2011 konnte der Berliner Büromarkt das Vorjahresergebnis verdoppeln. Laut Catella Property Group sind vor allem die konstanten Spitzen- und Durchschnittsmieten im Vergleich zu Ende 2010 ein Indiz für die positive Marktentwicklung. Die Spitzenmiete liegt unverändert bei 21 Euro/qm, die gewichtete Durchschnittsmiete hat sich leicht verschlechtert und fiel von 12,60 auf 12,10 Euro/qm. Auch der Leerstand hat sich positiv entwickelt. Er ging lt. Jones Lang LaSalle auf eine Quote von 9% zurück (Vj.: 9,2%). Trotz guter Umsatzentwicklung geht Aengevelt-Reseach lediglich von einem Gesamtjahresumsatz auf Vorjahresniveau aus wurden insgesamt qm (+20%) umgesetzt. Der Flughafenausbau werde international agierende Unternehmen anziehen. Das steigere die Vermietung. Der Eigennutzeranteil sei eher auf dem Rückzug. Die Nettoabsorption werde 2011 wieder positiv. Bei vermindertem spekulativen Neubau (ca qm) erwartet Aengevelt einen (moderaten) Abbau der marktfähigen Büroleerstände von derzeit 1,59 Mio. qm (2009: 1,49 Mio.) bzw. einer Quote von 8,9% auf rd. 1,55 Mio. qm Bürofläche. In Verbindung mit der sehr geringen Reproduktionsrate von 0,8% sollte das zu steigenden Büromieten in Berlin führen. Im Spitzenpreissegment prognostizieren die Aengevelt-Researcher ein Anziehen auf rd. 21 Euro von 20,50 Euro im vergangenen Jahr. aurelis macht sich fein für Verkauf ZYKLUS ERHÖHT transaktionschancen Die Vorstellungen von Joachim Wieland, Sprecher der Geschäftsführung von aurelis, über die zyklische Entwicklung des Marktes decken sich mit denen von PLATOW. 2012/13 könnte sowohl unter dem Aspekt der Unternehmensentwicklung als auch aus zyklischer Sicht ein guter Zeitpunkt für eine Unternehmensveräußerung sein. Bis dahin soll auch für Grundstücke Planungssicherheit bestehen und eine saubere Bewertungsgrundlage geschaffen sein. Die Flächen des Unternehmens sollen bis Ende 2012 fast vollständig vom Eisenbahnbundesamt entwidmet, vermessen und von bahnbetrieblichen Anlagen freigeräumt sein. Aktuell hat aurelis die anvisierten Ziele im Geschäftsjahr 2010 übertroffen. Etwa 2,5 Mio. qm Fläche wurden veräußert und Verkaufserlöse von 300 Mio. Euro erzielt. Die Mietumsätze blieben dennoch mit 90,2 Mio. Euro nahezu stabil. Das Ergebnis vor Steuern legte um 39% auf 62,3 Mio. Euro zu. Das Nachsteuerergebnis belief sich auf 55,5 Mio. Euro (2009: 39 Mio. Euro). Das Portfolio wird durch Baurechtschaffung, Refurbishment und verlängerte Mietlaufzeiten aufgewertet, um eben 2013 einen sauberen Exit der Gesellschafter darstellen zu können. Das Portfolio umfasst nun bundesweit knapp 19 Mio. qm Grundstücksfläche. aurelis investierte im vergangenen Jahr etwa 71 Mio. Euro in das eigene Portfolio. Trotz der Investitionen konnte das Unternehmen seinen Darlehensbestand um 140 Mio. Euro auf 750 Mio. Euro reduzieren. Erfolgsfaktoren des aktuellen Geschäfts sind Verkäufe aus den innerstädtischen Großprojekten Europaviertel in Frankfurt, Stadtquartier Am Hirschgarten in München sowie Duisburger Freiheit. aurelis verfügt über ein diversifiziertes Portfolio aus Freiflächen und Immobilienobjekten mit unterschiedlichen Entwicklungspotenzialen. Der überwiegende Teil der Verkaufserlöse aus Grundstücksveräußerungen, nämlich gut 38%, resultierte aus Büronutzungen. Weitere ca. 25% entfielen auf Wohnbauland. Industrie- und Lagerimmobilien (knapp 13%) sowie Einzelhandel (12%) waren nahezu gleichauf. Für 2011 erwartet die Geschäftsführung Verkaufserlöse auf normalisiertem Niveau von knapp über 200 Mio. Euro und einen trotz der Verkäufe nur leichten Rückgang der Mieterlöse. Das Vorsteuerergebnis (EBT) wird 2011 voraussichtlich leicht unter Vorjahresniveau liegen. Per sonalien BAMBERG Stefan Winter (34) wird ab 1. Mai 2011 bei der Project Vermittlungs GmbH als Vertriebsdirektor tätig. FRANKFURT Edgar Krauss (51) und Claudius Roth (39) verstärken die DIC AG im Investment-Bereich. da s neueste in kür ze FREIBURG Fondshaus Hamburg erwirbt ein qm großes Projekt für Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie für 62,5 Mio. Euro von Unmüssig. GÖTEBORG Der schwedische Pensionsfonds Alecta Pensionsförsäkring erwirbt die qm große Immobilie Gullbergs Vass für rd. 47 Mio. Euro von RREEF. KÖLN Jamestown geht mit seinem neuen US-Fonds in den Vertrieb. Erstes Objekt des Jamestown 27 ist ein EKZ in Kalifornien. Bis Jahresende sollen zwischen 91 Mio. und 500 Mio. US-Dollar eingesammelt werden. Die FK-Quote liegt bei 60%. Der Fonds strebt Ausschüttungen von 6% p. a. ab 2012 an. ROTTERDAM Wölbern Invest erwirbt einen Neubau mit ca qm Bürofläche von Entwickler OVG. Das Gebäude ist für 15 Jahre an Cofely Nederland N. V. vermietet.

7 PLATOW FORUM 3. Mai 2011, Villa Kennedy, Frankfurt 6. PLATOW InvestorenFORUM Investments 2011: Das Unwahrscheinliche denken Ihr Programm 9.00 Uhr Grußwort Dr. Reto Francioni, Vorstandsvorsitzender, Deutsche Börse AG, Frankfurt am Main 9.15 Uhr Wealth Management 2011 Risiken managen, Zugänge schaffen, Wachstumschancen nutzen Joachim Häger, Vorsitzender der Geschäftsleitung Private Wealth Management Deutschland, Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main Uhr Asset Allocation 2011 in einem volatilen Umfeld Benedikt Buhl, Sprecher des Vorstands, Oldenburgische Landesbank AG, Oldenburg Uhr Pause Uhr Wealth Management in der Sparkassen Finanzgruppe Betreuungs- und Investmentstrategien Holger Mai, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG, Zürich Uhr Mittagessen Uhr Verleihung des PLATOW Recht Awards für das Beste Rechtsberatungsprojekt 2010 Mitglieder der Jury: Dr. Melanie Flessner, Head of Mergers & Acquisitions, Evonik Industries AG, Essen Arne Wittig, Chefsyndikus, Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main Dr. Christoph Wolf, Leiter der Rechtsabteilung, Morgan Stanley Bank AG, Frankfurt am Main Partner:

8 Fortsetzung Ihres Programms Uhr Tradition trifft Moderne Erfolgsfaktoren für den Privatbankier heute und morgen Dr. Olaf Huth, Mitglied des Vorstands, HSBC Trinkaus, Düsseldorf Uhr Vermögenssicherung in der neuen Weltordnung Björn H. Robens, Sprecher des Vorstands, BHF-BANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main Uhr Pause Uhr Marktaussichten und Asset Allocation 2011: Gibt es ein einheitliches Bild? Was Vermögensverwalter und Banken ihren Kunden bieten müssen Podiumsleitung: Dr. Matthias Grund, Partner, K&L Gates LLP, Frankfurt Dr. Bert Flossbach, Mitglied des Vorstands, Flossbach von Storch AG, Köln Joachim Häger, Vorsitzender der Geschäftsleitung Private Wealth Management Deutschland, Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main Dr. Gerhard Niesslein, Sprecher des Vorstands, IVG Immobilien AG, Bonn Uhr Ende Schlusswort Albrecht F. Schirmacher, Herausgeber, DER PLATOW Brief, Frankfurt am Main Ihre Anmeldung erfolgt über FORUM Institut für Management: oder Fax Ja, ich nehme teil am 6. PLATOW InvestorenFORUM Investments 2011: Das Unwahrscheinliche denken Ich bin an weitergehenden Informationen über FORUM-Veranstaltungen interessiert und damit einverstanden, dass mir diese auch per übermittelt werden. Name, Vorname Position/Abteilung Firma Straße PLZ/Ort/Land Tel./Fax Ansprechpartner/in im Sekretariat Datum, Unterschrift Anmelde-Hotline: Tagungs-Nr Termin/Veranstaltungsort: Dienstag, 3. Mai 2011, 9.00 bis Uhr Villa Kennedy Kennedyallee Frankfurt Gebühr: EUR 980, (+19% MwSt.) inklusive Dokumentation, Arbeitsessen und Erfrischungen. Anreise: Sonderpreise unter: Rückfragen und Informationen: Für Ihre Fragen zum 6. PLATOW InvestorenFORUM und unserem gesamten Programm stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Carmen Fürst-Grüner Konferenzmanagerin Financial Services Tel: Allgemeine Geschäftsbedingungen: Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (Stand: ), die wir auf Wunsch jederzeit übersenden und die im Internet unter eingesehen werden können. Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarrücktrittskostenversicherung. Details finden Sie unter

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