Vorstellung Diplomarbeit: Referenzmodell für die Kommunikation eines Universitätsklinikums mit dem niedergelassenen Bereich

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1 Vorstellung Diplomarbeit: Referenzmodell für die Kommunikation eines Universitätsklinikums mit dem niedergelassenen Bereich Sebastian Stäubert

2 Situation im Gesundheitswesen Vielzahl von Leistungserbringern und Behandlungsmöglichkeiten im Gesundheitssystem Ambulant Stationär Vielzahl an technischen Möglichkeiten Behandlung soll mit dem aktuellen Stand der Entwicklung effektiv durchgeführt werden Kommunikation ist gefordert! Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 2

3 Problematik Vielzahl an Anforderungen an sektorübergreifender Kommunikation: Gesetzliche Anforderungen Technische Anforderungen Funktionale Anforderungen Anforderungen an die Integration Vielzahl an Produkten und Methoden Der Informationsmanager braucht Hilfe! Ein Referenzmodell soll Unterstützung bieten Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 3

4 Ziele Anforderungskatalog Produkt- und Methodenbeschreibung Referenzmodell für die sektorübergreifende Kommunikation Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 4

5 Der zu untersuchende Bereich Ambulant: Praxisinformationssysteme Aufgaben: Dokumentation, Patientenverwaltung, Prozessunterstützung, Grundlage für Vergütung! In der Regel ein Anwendungsprogramm spezialisiert aus ein Fachgebiet xdt Stationär: Krankenhaus Informationssysteme Aufgaben: Dokumentation, Patientenverwaltung, Archivierung, Abrechnung uvm. Mehrere spezialisierte Softwaresysteme HL7 Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 5

6 Warum sektorübergreifende Kommunikation? Vermeidung von Doppeluntersuchungen (ökonomische aber auch gesundheitliche Aspekte) Nahtloser Versorgungsprozess, koordiniert und kontinuierlich beim jeweiligen Spezialisten Informationsaustausch der Leistungserbringer Verkürzung von Liegezeiten und Behandlungsdauer Verbesserte Versorgungsqualität mehr Transparenz Erhöhung der Wirtschaftlichkeit Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 6

7 Was soll Kommuniziert werden? Prinzipiell: alles was zur erfolgreichen Behandlung möglich ist Kodierung der Informationen? Formate? Unterschiedliche technische Standards: xdt Protokollfamilie im ambulanten Bereich HL7 im stationären Bereich Konsens bei inhaltlichen Standards: ICD10, OPS301 Lösung: CDA SCIPHOX: Ziel des Projektes: Konvergenz xdt - HL7 HL7 Gruppe Deutschland, ZI, VDAP, Universität Köln... Strukturierte Dokumente (persistent, lesbar) XML (CDA-Header, CDA-Body) Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 7

8 Warum erst jetzt? Gestiegener Kostendruck Gesundheitsmodernisierungsgesetz : 140a ff Sozialgesetzbuch V (Integrierte Versorgung) Schaffung finanzieller Anreize (1% Gesamtvergütung Kassenärztliche Vereinigung und Krankenhausvergütung) Abbau von rechtlichen Hemmnissen Weiterentwicklung von Modellvorhaben und Praxisnetzen Elektronische Gesundheitskarte Technische Entwicklungen (Kommunikation, SCIPHOX) Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 8

9 Gesetzliche Anforderungen I Verfügbarkeit Dokumentationspflicht (Hoch-) Verfügbarkeit der Daten und IT-Systeme Integrität Datenschutz, Signaturgesetzgebung Digitale Signatur Vertraulichkeit Ärztliche Schweigepflicht ( 6 SächsGDG, 203 StGB, 9 MuBO), Signaturgesetzgebung Verschlüsselung mit Public Key Verfahren Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 9

10 Gesetzliche Anforderungen II Authentizität Bundesdatenschutzgesetz, Signaturgesetzgebung Digitale Signatur, Protokoll Nicht-abstreitbarkeit Quittungsbetrieb, Protokoll Nutzungsfeststellung Zuganskontrolle Revisionssicherheit Protokoll, Dokumentationspflicht Rechtssicherheit Nachweispflicht, Protokoll, Digitale Signatur Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 10

11 Gesetzliche Anforderungen III Informationelle Selbstbestimmung: Aufklärung Schulung von Patienten und Personal Patienteneinwilligung Schriftform Datensparsamkeit Zweckbindung Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 11

12 Technische Anforderungen Verfügbarkeit von Daten und IT Sicherheit Verschlüsselung und Signatur Transportsicherung, Zugangssicherung, IT Grundschutz Kommunikation Zugangsmöglichkeiten und Zugangsparameter Internet, Medizinnetze Arbeitsplatz und Infrastruktur PCs und Intranet Software Voraussetzungen Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 12

13 Weitere Anforderungen Funktionale Anforderungen: Erhebung Strukturiertes Interview Integrationsanforderungen: Nach Integrationsarten (Funktional, Kontext...) Nach Integrationsgrad, Heterogenitätgrad Nach Integration vs. Kosten Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 13

14 Analyse IST Zustand Bestandsaufnahme: Was ist vorhanden? Wie sind die Voraussetzungen in beiden Bereichen? SOLL Zustand: Ziel 1: Umsetzung der funktionalen (Interview) und nichtfunktionalen Anforderungen Ziel 2: Sektorübergreifende Kommunikation Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 14

15 Methoden zur Unterstützung integrierter Versorgung Diskussion herkömmliche Methoden: , FTP, Web-basiert, Point2Point Modem/ISDN (Kombination aus Open Source Werkzeugen) VDAP Communication Standard - VCS Weit verbreitet, Verschlüsselung, Signatur, Quittungsbetrieb, Integration Praxissoftware Negativ: gerichtete Kommunikation an Arztgruppen, Bestand VDAP? Patientenbegleitende Dokumentation - PaDok D2D Client mit Dateischnittstelle, Verschlüsselung, Signatur, gerichtete Kommunikation Negativ: Quittungsbetrieb in Vorbereitung Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 15

16 Referenzmodell Vorgehensmodell Teil 1: Prozessmodell zur Identifikation der Objekte Teil 2: Referenzmodell Informationssystem Matching Prozess- und Informationssystemmodell Prozessmodell Unified Prozess (Rational) Referenzmodell Informationssystem (3LGM2): Grobes Modell Feineres Modell Spezielles Modell Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 16

17 Projekt Hautklinik Konkrete Umsetzung gefordert: Hautklinik und niedergelassene Hautärzte wollen Formulare im Rahmen IV austauschen Was wurde bisher getan: Diverse Arbeitstreffen der Beteiligten (IMISE, Bereich 1, Hautklinik) Herausarbeiten verschiedener Szenarien mit Fokus auf die erarbeiteten Anforderungen Zum Einsatz kommende Methode ist PaDok (D2D Implementation) Testinstallation Pilot steht noch aus Dient der Erprobung der Modelle und bietet Hinweise auf die Erfüllbarkeit der Anforderungen Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 17

18 Zeitplanung Abgabe Bis dahin stehen noch aus: Viel Schreiben Prozessmodell Weitere Arbeiten am Referenzmodell Zeitverzögerungen Recherche! (Fachzeitschriften, UBL, Pubmed, Yearbooks, Springerlinks...) Terminmanagement und 3 Nebenjobs + soziale Kontakte ;-) Der Schweinehund! Diplomandenseminar Sebastian Stäubert 18

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