Starke Frauen im Einsatz für das Kleinbasel

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1 Die Zeitung für das Kleinbasel, Riehen und Bettingen 64. Jahrgang, Offizielles Organ der IG Kleinbasel EST P A R K R E S T A U R A N T L ANGE E RLEN G A S T R O N O M I E & E V E N T S P.P. A 4002 BS Donnerstag, 5. März 2015 Nr. 5 Starke Frauen im Einsatz für das Kleinbasel HAFEN Obwohl mit dem Projekt Basel Nord im Hafen bereits ein neues trimodales Containerterminal geplant ist, planen jetzt drei Hafenfirmen ein weiteres, allerdings viel kleineres Terminal in Weil am Rhein. Bis 20 Millionen Franken wollen die Firmen in ihr Projekt investieren. Seite 5 RIEHEN Im Kampf gegen die Abwanderung der Kaufkraft über die Grenze bieten die Riehener Geschäfte die Aktion «Gratis-Shopping» an. Dabei wurden am 28. Februar im Rauracher-Zentrum erstmals Kassenzettel verlost. Für die Geschäftsinhaber ist die erste Bilanz positiv. Seite 7 FASNACHT Die Drey Scheenschte Dääg waren so schön, dass es sich lohnt, noch einmal kurz Rückschau zu halten. Wer Lust hat, nächstes Jahr Fasnacht zu machen, findet einige Angebote auf den Seiten 8 und 9 Zitat der Woche «Die Mannschaft ist genug stark, um in dieser Liga zu bestehen.» 10 Jahre Stadtteilsekretariat Kleinbasel. Zum Jubiläum des Stadtteilsekretariates erklären die Co- Leiterinnen Heike Oldörp (links) und Theres Wernli, was die Institution erreicht hat und was sie noch erreichen will. Seite 3 Foto: Rolf Zenklusen Konni Mendelin, Interimstrainer des FC Amicitia, über den Abgang von fünf Teamstützen Seite 10 An der Clarastrasse 50 Blumenhaus Mäglin GmbH Clarastrasse 50 CH-4058 Basel Telefon: Im clarashopping

2 Gebr. Ziegler, Basel Spenglerei Sanitäre Installationen Reparaturservice Wiesenstrasse 18 Tel Tomasetti AG Alternativenergien Heizungen aller Systeme Foto: Stumm/pixelio.de Breisacherstrasse Basel Tel Vogel Gryff Die Zeitung für das Kleinbasel, Riehen und Bettingen 64. Jahrgang. Auflage Exemplare. Verteilgebiet: Kleinbasel / Riehen / Bettingen. Erscheint 14-täglich gratis in alle Haushalte ohne Werbestoppkleber. Herausgeberin: NKM Verlag AG, Christian Kern; Redaktion, Inserateverwaltung: Postfach, 4005 Basel, Tel , Fax Offizielles Organ der Interessengemeinschaft Kleinbasel (IGK). Chefredaktor: Rolf Zenklusen (zen.). Redaktoren: Ilan Olstein (ilo), Tobias Gfeller. Ständige Mitarbeiter: Werner Blatter (ter), Christian Kern (cke), Markus Knöpfli (knö), Patrick Straub (Fotograf). Korrektorat: Markus Knöpfli. Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG. Inserate: Gabi Nickler und Daniel Gubler. Inseratepreis: s/w Fr. 1.32/mm, 4-farbig Fr. 1.95/mm, Reklamen (Textteil) Fr. 3.95/mm, alle Preise zuzüglich 8% MwSt., Abonnementspreis: Fr. 54. / Jahr inkl. MwSt., Vogel Gryff nicht erhalten? Bitte melden bei der Distriba AG, Tel

3 Vogel Gryff IM GESPRÄCH 5. März 2015 Nr. 5 3 «Noch besser wäre es, wenn der Kanton das Klybeck-Areal kauft» Theres Wernli und Heike Oldörp leiten das Stadtteilsekretariat Kleinbasel, das am 9. März seinen 10. Geburtstag begeht. Von Rolf Zenklusen Am 9. März 2005 wurde das Stadtteilsekretariat Kleinbasel (STS) gegründet. Mit 46 Mitgliedervereinen ist die Institution inzwischen breit abgestützt. Im Interview erklären die Co-Leiterinnen Theres Wernli, 50, und Heike Oldörp, 45, die aktuelle und künftige Bedeutung der Anlaufstelle für die Quartierbewohner. Was hat das Stadtteilsekretariat Kleinbasel (STS) in zehn Jahren erreicht? Theres Wernli: Wir haben hauptsächlich erreicht, dass die Quartierbewohner jetzt wissen, dass sie sich einbringen können und dass die Mitwirkung, die im Paragraph 55 der Kantonsverfassung verankert ist, auch ernst genommen wird. Heike Oldörp: Die Vereine haben viel mehr Einfluss dank der Unterstützung durch das STS. Auch wenn Anwohner direkt uns einschalten, bekommen ihre Anliegen mehr Gewicht. Wernli: Jedes Mal, wenn wir vor vollem Saal eine Informationsveranstaltung durchführen, ist das für uns ein Erfolg. Wo sonst findet man 100 Leute, die zu einem Thema ihre Meinung sagen können? Man kennt uns als Anlaufstelle und weiss, dass wir Unterstützung bieten bei der Mitwirkung. Seit einiger Zeit stellen wir fest, dass sich Quartiervereine und Anwohnergruppen viel mehr engagieren das ist sicher ein Erfolg. Oldörp: Unsere Stärke ist, dass wir die Anliegen der Bevölkerung bei der Verwaltung so einbringen, Gemeinsame Leitung. Heike Oldörp (links) und Theres Wernli freuen sich über das 10-Jahr-Jubiläum des Stadtteilsekretariates. Foto: zen. dass sie Gehör finden. Oder wir vermitteln direkt die Ansprechpartner in der Verwaltung. Die Leute spüren, dass es dank unserer Vermittlung einfacher und schneller geht, Dinge zu verändern. Immer wieder hören wir den Vorwurf, das STS würde eher linke Themen vertreten. Was sagen Sie dazu? Wernli: Wenn es etwa um die Aufwertung des Wohnumfelds geht, fehlt natürlich oft die Sicht des Gewerbes; das gebe ich zu. Eine Spielstrasse verträgt sich schlecht mit der Forderung des Gewerbes nach einer problemlosen Zufahrt oder nach Parkplätzen. Auch das Bedürfnis nach Tempo 30-Zonen haben wir aus der Bevölkerung stark gespürt. Diese Kräfte haben Leute entwickelt, die täglich dort leben. Es gibt viel mehr Vereine, die sich um die Wohnumfeldaufwertung kümmern als um die Belange des Gewerbes. Also hat sich das Gewerbe zu wenig eingebracht? Wernli: Nicht unbedingt. Die IGK hat mehrmals gefordert, dass man die Autobahnausfahrt Klybeck öffnet. Die Anwohner hatten jedoch andere Interessen: Sie haben sich auf das politische Versprechen gestützt, dass mit dem Bau der Nordtangente der Verkehr in den Quartieren abnehmen wird. Solche Konflikte haben wir immer wieder, da ist es schwierig, es allen recht zu machen. Denken Sie an den Landhof: Auch dort hatten wir Vereine, die eine Überbauung wollten und andere, die den Landhof grün erhalten wollten. Oldörp: Auf Grund unseres Images hat sich das Gewerbe zwischenzeitlich leider von uns zurückgezogen. Aber das konnten wir korrigieren: Bei den letzten «kleinstadtgesprächen» hatten wir stets Vertreter des Gewerbes mit am Tisch. Daniel Seiler, Präsident der FDP Kleinbasel, sitzt im OK «kleinstadtgespräche» und bringt die Anliegen des Gewerbes in der Arbeitsgruppe Gewerbe des STS ein. Wernli: In Diskussionen betonen wir immer wieder, dass es auch Parkplätze braucht. Genauso wie wir immer darauf aufmerksam machen, dass auch ältere Leute und Kinder ihre Bedürfnisse haben. Unsere Aufgabe ist es ja nicht, eine Position einzunehmen, sondern zu vermitteln. Was nehmen Sie sich für die nächsten zehn Jahre vor? Wernli: Im Jubiläumsjahr beschäftigen wir uns vermehrt mit Themen, die nichts mit Baustellen zu tun haben. Wie geht es der Bevölkerung in der Erlenstrasse? Oder in der neuen Schorenstadt? Was passiert im Rosentalquartier? Zudem wollen wir die Mitwirkung auf andere Departemente ausweiten, die weniger Erfahrung damit haben als das Bau- und Verkehrsdepartement also zum Beispiel im Bereich Gesundheit, Erziehung usw. Wo sehen Sie aktuell die grössten Probleme im Kleinbasel? Oldörp: Die Entwicklungen auf der Erlenmatt, im Hafen oder auf dem Roche-Areal sind eine grosse Herausforderung. Das gibt einen Verdrängungseffekt, der bei den Quartierbewohnern viele Ängste schürt. Wernli: Kürzlich hörten wir den Vorwurf, in der Schorenstadt würden sich Millionäre ansiedeln. Dabei ist es für Basler Verhältnisse normal, dass die neuen Häuser dort eine Million kosten. Ausserdem ist das Kleinbasel immer noch ein Arbeiterviertel. Ein weiterer Punkt ist die Durchwegung der Chemieareale Klybeck oder Rosental, wie von Anwohnern gefordert. Noch besser wäre allerdings, wenn der Kanton zum Beispiel das Klybeck-Areal kaufen würde. Denn dort wären dringend benötigte Räume für das Gewerbe vorhanden. Auch Clubs mit lauter Musik und die Trendsporthalle könnten sich dort ansiedeln damit wären mehrere Probleme auf einen Schlag gelöst. Anzeige Mir sinn glügglig und so froh, hänn Si bim TRACHTNER BICO gno! Heigh ho, heigh ho, life s good at the Zoo, your matress from TRACHTNER is made by BICO! 1 gratis Zolli- Jahres-Abo... DRUCKENTLASTENDE MATRATZEN UND KISSEN und erst noch Fr.110. für die alte Matratze beim Kauf einer Privilège, ClimaLuxe, Airtex, SuperRelax, Moderna, GrandLuxe oder Tempur dr Möbellade vo Basel Spalenring Spalenring 138, 138, Basel Basel Tram/Bus: 1, 6, 50 bis Brausebad 061 od , 95 33, bis Schützenhaus Tram/Bus: 1, 6, 50 bis Brausebad od. 8, 33, 34 bis Schützenhaus

4 4 Vogel Gryff 5. März 2015 Nr. 5 Zur Ergänzung unseres Teams im Gartenbad Bettingen suchen wir für die Sommersaison 2015 (16. Mai bis 19. September 2015) Teilzeitmitarbeitende mit Anstellung im Stundenlohn. Mitarbeiter/in Badaufsicht (Springer/in) Zu Ihren Aufgaben gehören die Aufsicht und Überwachung des Badbetriebs sowie Reinigungs- und kleinere Unterhaltsarbeiten. Sie verfügen über ein gültiges Brevet Plus Pool mit anerkannter CPR- Ausbildung, sind eine aufgestellte, freundliche Persönlichkeit und haben Freude am Umgang mit unseren Badgästen. Zudem sind Sie bereit, stundenweise während der Woche und an den Wochenenden Dienst zu leisten. Mitarbeiter/in Kiosk Sie sind eine dienstleistungsorientierte Persönlichkeit, schätzen Kundenkontakt und haben Freude, in Küche und Verkauf mitzuwirken. Sie sind bereit, 3 x pro Woche sowie an einem Wochenende im Monat zu arbeiten. Gute Deutschkenntnisse, selbständiges Mitarbeiten im Team und gute Umgangsformen werden vorausgesetzt. Mitarbeiter/in Kasse Sie sind zuverlässig, kommunikativ, verfügen über einen freundlichen sowie gepflegten Auftritt und haben Freude am Umgang mit Kunden. Sie sind bereit, unregelmässige Arbeitszeiten auch an Wochenenden zu leisten und sind sich selbständiges Arbeiten gewöhnt. Ihre Kurzbewerbung richten Sie bis am Freitag, 13. März 2015 an die Gemeindeverwaltung Bettingen, Joggi Bertschmann, Betriebsleiter Gartenbad, Talweg 2, 4126 Bettingen. Für Fragen steht Ihnen Joggi Bertschmann ( ) oder die Gemeindeverwalterin, Katharina Näf Widmer ( ) gerne zur Verfügung. Frühaufsteher aufgepasst in Riehen- Zusatzverdienst! Ihre Herausforderung: Wir suchen per sofort in Riehen zuverlässige und motivierte Mitarbeitende für die Zustellung von abonnierten Zeitungen an Werk- oder Sonntagen. ü ü ü ü ü Arbeiten Sie gerne selbständig? Sind Ihnen Einsätze an Werktagen (Mo-Sa) zwischen 05.00h und 06.30h oder an Sonntagen zwischen 05.00h und 07.30h möglich? Sind Sie zuverlässig, wetterfest und fit? Können Sie sich in Deutsch verständigen und lesen? Steht Ihnen ein Auto zur Verfügung oder sind Sie gut zu Fuss? Ihre Chance, Ihr Monatsbudget etwas aufzupolieren: Falls Sie alle Fragen mit Ja beantwortet haben, sind Sie bei uns genau richtig. Melden Sie sich noch heute für weitere Informationen! Anmeldung über Tel.-Nr: oder über Presto Presse-Vertriebs AG 火 車 站 360 rund ums Fahrzeug Wenn das für Sie Bahnhof bedeutet, liegen Sie zwar zufällig richtig. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen: professionelle Übersetzungen des Kaufmännischen Verbandes Basel. Unser Übersetzungsbüro übersetzt Texte und Urkunden in über 30 Sprachen durch qualifizierte Übersetzer. z. B. Arabisch, Chinesisch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Holländisch, Italienisch, Kroatisch, Mazedonisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Serbisch, Slowakisch, Spanisch, Thailändisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Vietnamesisch sowie diverse andere Sprachen auf Anfrage. Wir freuen uns auf Ihren Übersetzungsauftrag! Kaufmännischer Verband Basel, Aeschengraben 15, CH-4002 Basel T , F , Wenger Carrosserie/Fahrzeugbau Klingentalstrasse 77, 4057 Basel Tel Fax KVB_Uebersetzung_115x132_4c_RZ.indd :26

5 Vogel Gryff KLEINBASEL AKTUELL 5. März 2015 Nr. 5 5 Drei Hafenfirmen planen neues Terminal in Weil Neben dem geplanten Containerterminal Basel Nord soll ein Gleiches in Weil am Rhein entstehen. Braucht es wirklich zwei? Von Rolf Zenklusen Die Terminalbetreiberin Swissterminal AG und die privaten Reedereien Ultra-Brag AG und Danser Switzerland AG wollen hinter der Grenze im Hafen Weil am Rhein eine neue Terminalanlage bauen. Nach Alternativen gesucht Die drei Firmen rechnen mit einer Investition von 15 bis 20 Millionen Franken. Das neue Terminal soll bis 2029 realisiert sein, die wegfallende Umschlagskapazität des Hafenbeckens 1 in Basel ersetzen und den steigenden Containerverkehr auf dem Rhein bewältigen können, wie die Firmen gemeinsam mitteilen. Weil bis 2029 nach dem Willen der Stadt Basel das Westquai (Hafenbecken 1) der Stadtentwicklung weichen muss, habe die Firma Swissterminal AG eine Alternative gesucht, erklärt deren CEO Roman Mayer. «Wir sind überzeugt, in Weil am Rhein den geeigneten Standort gefunden zu haben. Mit Ultra- Brag AG und Danser Switzerland AG sind zudem zwei bedeutende Akteure in den Schweizerischen Rheinhäfen als Partner mit ins Boot gestiegen, was unserem Unterfangen starken Auftrieb gibt.» Direkt am Rheinufer Beat Heydrich, CEO der Ultra- Brag AG, hebt insbesondere die Vorteile für die Schifffahrt heraus. «Das neue Terminal käme direkt am Rheinufer zu liegen und wäre somit wasserseitig einfach und direkt zugänglich. Ebenso ist mit dem Bahnanschluss die Trimodalität gewährleistet», lässt sich Heydrich zitieren. Noch ein Terminal? Die Visualisierung zeigt das geplante «Container Terminal Weil». Im Hintergrund ist der bestehende Hafen Weil am Rhein zu sehen. Visualisierung: zvg. Bleibt die Frage, inwieweit die geplante Anlage eine Konkurrenz darstellt zum geplanten trimodalen Containerterminal Basel Nord. Beide Anlagen würden den Umschlag von Containern ermöglichen, wobei Basel Nord dreimal grösser werden und bereits bis 2022 in Betrieb gehen soll. Weil am Rhein als Erweiterung Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) teilten auf ihrer Website mit, mit einer Realisierung eines neuen Containerterminals könne in Weil am Rhein frühestens ab 2027 gerechnet werden. Damit positioniere sich die Rheinhafengesellschaft Weil am Rhein (RHG) als Erweiterung der schiffseitigen Umschlagskapazität nach der Realisierung des trimodalen Terminals Basel Nord. «Diese Planung entspricht dem Kooperationsvertrag zwischen den Schweizerischen Rheinhäfen und der RHG Weil am Rhein.» NACHRICHTEN Vergewaltigung bei der Dreirosenbrücke VG. Beim Brückenkopf der Dreirosenbrücke wurde eine junge Frau Opfer eines Sexualdeliktes. Die Frau war kurz nach Mitternacht auf dem Weg von der Klybeckstrasse in Richtung Grossbasel, als zwei Unbekannte sie ansprachen. Sie wechselte die Strassenseite und lief schneller. Auf der Kleinbasler Seite packte sie einer der Männer und hielt sie fest, während der andere Mann sie vergewaltigte. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 21. Februar. Gesucht werden zwei 20- bis 23-jährige Männer, die spanisch gesprochen haben. Die Moschee darf in der Kaserne bleiben VG. Die Baukommission für den Umbau der Kaserne hat die ursprünglich geplante Sanierung des oberen Rossstalls auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund dafür sei ein juristisches Verfahren, teilte das Präsidialdepartement mit. Dank der Verzögerung können die Muslime vorläufig in ihrer Mescid-Moschee bleiben. Der Umbau des Hauptbaus erfährt durch die Verschiebung keine Einschränkungen und kann plangemäss umgesetzt werden. Die Kunsteisbahnen beenden ihre Saison VG. Am Sonntag, 8. März, stellen die Kunsteisbahnen Margarethen und Eglisee den Betrieb ein. Rund Gäste haben diesen Winter die beiden Eisbahnen besucht. Weil im Eglisee nur ein Eisfeld betrieben werden konnte, ist das private Eislaufen dort zurückgegangen. Dieser Rückgang konnte auf der Margarethen kompensiert werden, wie das Erziehungsdepartement mitteilte. Am 30. November 2014 haben bei der Aktion «Gratis uffs Glattyys» über 4800 die Eisbahnen besucht. Petition der LDP im Wettsteinquartier VG. Die LDP Basel-Stadt lanciert eine Petition «gegen die Umgestaltung der Wettsteinallee und gegen die Aufhebung von über 60 Parkplätzen». Das Tiefbauamt habe im Februar Hauseigentümer an der Wettsteinallee informiert, dass auf der Seite der ungeraden Hausnummern das Trottoir verbreitert und eine Baumallee in Einzelrabatten erstellt werden soll sowie 61 Parkplätze aufgehoben werden sollen. Das sei unnötig, meint die LDP. An besagter Stelle habe es genug Bäume und Grün; die Trottoirs seien breit genug. «Die Aufhebung von Parkplätzen ist unerwünscht, weil im weiteren Umfeld des Wettsteinplatzes bereits zahlreiche Parkplätze aufgehoben worden sind.» Dadurch verlagere sich der ruhende Verkehr in die übrigen Wohngebiete rund um den Wettsteinplatz. Nicht alle Anwohner könnten sich Abstellplätze in Einstellhallen (z.b. in der Überbauung altes Kinderspital) leisten. Anzeige RAIBLE-TREUHAND BASEL Klingentalstrasse Basel Tel RB T Buchhaltungen Bilanzen Steuern und Jahresabschlüsse Unternehmungsberatung

6 Anzeige Petition gegen die Umgestaltung der Wettsteinallee und gegen die Aufhebung von über 60 Parkplätzen Das Tiefbauamt hat mit Schreiben vom 3. Februar 2015 die Eigentümerinnen und Eigentümer diverser Liegenschaften an der Wettsteinallee informiert, dass auf der Seite der ungeraden Hausnummern das Trottoir verbreitert und eine Baumallee in Einzelrabatten erstellt werden soll sowie 61 Parkplätze aufgehoben werden sollen. Die Arbeiten sollen von August 2015 bis Juli 2016 dauern. Die Unterzeichneten fordern einen Verzicht sowohl auf die Neugestaltung der Strasse als auch auf die Reduktion des Parkplatzangebots. Im Gebiet rund um den Wettsteinplatz hat es zahlreiche Grünflächen, ein Mangel an Bäumen besteht dort nicht. Die Trottoirs in der Wettsteinallee sind heute breit genug, eine Verbreiterung macht keinen Sinn. Die Aufhebung von Parkplätzen ist unerwünscht, weil im weiteren Umfeld des Wettsteinplatzes bereits zahlreiche Parkplätze aufgehoben worden sind (Lindenberg, Utengasse, Riehentorstrassse, Römergasse, Burgweg, Alemannengasse etc.). Dadurch verlagert sich der ruhende Verkehr in die übrigen Wohngebiete rund um den Wettsteinplatz. Das Angebot an Parkplätzen ist knapper geworden. Teure Abstellplätze in Einstellhallen z.b. in der Überbauung altes Kinderspital, kommen nicht für alle Anwohnenden in Frage. Aus dem Quartier sind in jüngerer Zeit keine breit abgestützten Wünsche nach Erstellung einer neuen Allee oder nach Aufhebung von Parkplätzen zu vernehmen gewesen. Deshalb kann nicht davon gesprochen werden, dass die Wohnbevölkerung diese Umgestaltung will. Gerade in Zeiten mit angespannter Finanzlage sollte auf unnötige und unerwünschte bauliche Massnahmen verzichtet werden. Die knappen staatlichen Mittel sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo Verbesserungen nötig sind. Dazu gehört dieses Projekt an der Wettsteinallee nach Ansicht der Unterzeichnenden sicher nicht. Name Vorname Strasse PLZ Unterschrift Unterschriftenbögen (auch teilweise ausgefüllte) baldmöglichst zurücksenden an Sekretariat LDP, Elisabethenanlage 25, 4010 Basel, per Fax an oder Mail: Weitere Bögen können unter runtergeladen werden.

7 Vogel Gryff RIEHEN/BETTINGEN 5. März 2015 Nr. 5 «Gratis-Shopping» freut die Kunden Eine Verlosung von Kassenzetteln sorgt in Riehen für eine stärkere Identifi kation mit den lokalen Geschäften. Von Tobias Gfeller Samstagnachmittag, 28. Februar, Rauracher-Zentrum in Riehen. Während drinnen eifrig die Wochenendeinkäufe erledigt werden, sorgt Andrea Desax von der «Frei Augen-Optik GmbH» für drei glückliche Gewinner. Sie zieht aus der gut gefüllten Tonne drei Kassenzettel und sorgt so bei den Gewinnern für einen Zustopf von rund 150 Franken. Gemeindepräsident Hansjörg Wilde (parteilos) amtet als Glückspate bei der zweiten Ziehung der Aktion «Gratis Shopping». Zu gewinnen ist der Betrag als Gutschein, den man in einem Riehener Geschäft ausgegeben hat. Handeln, nicht nur jammern Mit der Kassenzettelverlosung geben die Einwohnergemeinde Riehen, die Vereinigung Riehener Dorfgeschäfte (VRD), die Vereinigung Rauracher-Zentrum und der Handels- und Gewerbeverein Riehen (HGR) Gegensteuer zum starken Franken, der seit der Freigabe des Mindestkurses Mitte Januar noch einmal zugelegt hat. Die Aktion dauert bis Ende März. Die Ladenbesitzer ziehen ein positives Zwischenfazit. «Die Verlosung. (v. l.) Jürg Blattner, Inhaber Papeterie Wetzel und Co- Präsident Vereinigung Riehener Dorfgeschäfte VRD, Gemeindepräsident Hansjörg Wilde, ein Passant, SVP-Vizepräsident Felix Wehrli und Glücksfee Andrea Desax (Mitarbeiterin Frei Optik). Foto: Tobias Gfeller. Aktion kommt sehr gut an», betont Jürg Blattner, Co-Präsident des VRD und Inhaber der Papeterie Wetzel. Die Kunden zeigten sich erfreut und würden rege die Kassenzettel verlangen, die sie anschliessend in der Tonne im Dorf oder beim Rauracher-Zentrum einwerfen können. «Die Kunden schätzen es sehr, dass nicht nur gejammert, sondern proaktiv und positiv etwas unternommen wird», hat Blattner festgestellt. Lob auch von ausserhalb Die Kosten übernehmen die drei Gewerbeorganisationen und die Gemeinde. So entsteht für die Geschäfte keinerlei finanzieller und organisatorischer Mehraufwand. «Das ist ideal für uns», lobt Anna-Maria Kössler, Inhaberin von «Anna K. First and Secondhandfashion» im Dorfzentrum. Sowieso sei ihre Branche nicht so stark von der Eurokrise betroffen. «Trotzdem sind wir dankbar für die Aktion. Die Leute reagieren sehr positiv.» Ähnliches weiss auch Andreas Meury von der Metzgerei Rolf Henz in der Schmiedgasse zu berichten. «Es gibt vielleicht ein kleines Plus an Kunden. Wir haben aber das Glück, dass unsere Ware nicht austauschbar ist und es den Kun- 7 den vor allem auf die Qualität ankommt.» Der aus Laufen stammende Andreas Meury hat auch schon ausserhalb von Riehen viele positive Feedbacks für die Kassenzettelaktion erhalten. Gleiches gilt auch für die «Frei Augen-Optik GmbH», in der man gemäss Losfee Andrea Desax viele positive Reaktionen erhält. Allmendgebühren erlassen Traditionell schwierig haben es im grenznahen Umfeld die Sportläden. Andreas Cenci als Inhaber und Geschäftsführer des Cenci Sport und Co-Präsident des VRD ist deshalb dankbar um das Engagement der Initianten. «Es geht jetzt weniger um kurzfristige Gewinne. Es ist doch vielmehr ein Dankeschön an die Kunden, die noch in Riehen einkaufen.» Cenci sieht das «Gratis Shopping» deshalb auch als langfristige Kundenbindung. «Es geht auch um die emotionale Identifikation mit den eigenen Läden vor der Haustür.» Gemeindepräsident Hansjörg Wilde kündigte bereits am 28. Februar weitere Aktionen an. Am 4. März teilte dann der Gemeinderat mit, «im Sinne eines kleinen wirtschaftlichen Impulses für die lokalen Anbieter» habe er entschieden, dem Handel und dem Gewerbe die Allmendgebühren für das Jahr 2015 zu erlassen und «damit für eine finanzielle Entlastung der Betroffenen zu sorgen.» IN EIGENER SACHE Tobias Gfeller neuer Riehener Redaktor VG. Die «Vogel Gryff»-Redaktion stockt ihre personellen Ressourcen auf. Am 1. März hat Tobias Gfeller (Bild) seine Tätigkeit als Teilzeit-Redaktor für die Landgemeinden Riehen und Bettingen aufgenommen. Tobias Gfeller, 31, ist ein profilierter Kenner der beiden Landgemeinden: Er wird künftig die Seiten über Riehen/Bettingen redaktionell betreuen. Anfang Jahr hat der «Vogel Gryff» die Redaktion bereits mit dem Sportredaktor Ilan Olstein verstärkt. Auch er arbeitet in Teilzeit für den «Vogel Gryff». NKM Verlag AG, Verlag und Redaktion KALENDER RIEHEN/BETTINGEN Ausstellungen Fondation Beyeler Baselstrasse 101 bis Paul Gauguin Präsentation von 50 Meisterwerken Öffnungszeiten: Täglich: Uhr Mi: Uhr Geistlich-diakonisches Zentrum Spitalweg 20 bis Passion und Ostern Wechselfiguren mit biblischen Figuren Öffnungszeiten: Di Sa: Uhr und bis Uhr Jubiläumsfest Chrischona International Chrischonarain 200, Bettingen Sa Jahre und Chrischona Inter- So 8.3. national Tag des offenen Campus, Festgottesdienst, Sponsorenlauf, Musical Informationen: Literatur Arena Literatur-Initiative Kellertheater Alte Kanzlei, Haus der Vereine, Erlensträsschen 3 Do Lukas Hartmann stellt seinen neuen Roman «Auf beiden Seiten» vor 20 Uhr NACHRICHTEN Ruftaxis verkehren nun auch am Sonntag VG. Die Kleinbusse 35/45 verkehren an Sonntagen nicht, was insbesondere für die Besucherinnen und Besucher der Alterssiedlungen ein Problem ist. Als Zusatzangebot für diese Gebiete wird seit dem 1. März deshalb der bewährte abendliche Ruftaxibetrieb versuchsweise für ein Jahr auf die Sonntage ausgeweitet. Da nur wenige Passagiere erwartet werden, sollte der Betrieb mit zwei Ruftaxis die Nachfrage befriedigen können, wie die Gemeinde mitteilt. Das Ruftaxi funktioniert nach denselben Regeln wie am Abend. Die beiden Ruftaxis stehen vor dem Landgasthof und bei der Bushaltestelle Habermatten und befördern Fahrgäste mit einem gültigen TNW-Billet von 9 Uhr bis Betriebsschluss.

8 wunders Fasna Vy Vo 810 Vogel Gryff äxtra Grosser Festtag «E Hampfle» herrlich schöne Ruggbli Bei perfekter Temperatur blieb es de Kompromisslos. Im dichten Gedränge zeigt der Wild Maa keine Gnade. Wie es sich gehört verschafft er sich mit seiner Tanne seinen Platz, der ihm gebührt. Fotos: Patrick Straub Auf dem Floss: Der Wild Maa war auf der Talabfahrt in seinem Element. Guggemusig FASADESCHRÄNZER Mir sueche fir die näggscht Fasnacht Versteergig uf allne Instrumänt. Wenn Du (Männli) Fraid an dr Fasnacht und am Musiziere hesch, mäld Di no hitte bim Jörg uf dr Nummere oder Gü hü Bevor alles los geht : Dr Wild Maa zeigt sein wahres Gesicht und beglückt die Kinder mit «Sunnereedli». Auf dem Messeplatz: Der Tanz für den Statthalter der Ehrengesellschaft zum Rebhaus Claude Beranek. Gr jub Messe Basel het die heerlig Sytte meeglig gmacht

9 5. März 2015 Nr. 5 9 gg uff e cheeni cht Jungi Barbara Scho sit Joor kaa me bi uns in dr Junge Garde (mit Binggis) leere leere pfyffe und drummle. Mer sueche au daas Joor wiider Maitli und Buebe als als Pfyffer und Dambuure! Starte E Pfyffer kaa sott me bi mindeschtens uns ab 6 Joor7, (dr Barbara Club e Dambuur 1902 isch ebbe e gmischte 8 Joor alt Stammverein) syy (dr Barbara Club 1902 isch e gmischte Stammverein). Yyschryybe kaa kaa me me sich sich am an Samschtig de Samstig (vom zwai (vom bis zwai am vieri) bis am vieri) im im Barbara-Cliquekäller (Klosterberg 6). 6). Oder lyt lyt em em Obmaa aa: aa: Andreas Müller, Delifoon Pfyffe und Drummle bi dr Junge Garde vo de Wiehlmys Knaben und Mädchen ab 7 Jahren. Anmelden: Dienstag 10. März 2015, bis Uhr, Restaurant Hahn, Hammerstrasse 67 in Basel. Übungsstunden sind jeweils am Dienstag im Claraschulhaus. Wir nehmen am Fasnachtsbändeli teil. Informationen: Tel: 061/ , Dr Fasnachtsdangg 2015 S Piccolo duet d Drummle griesse: Gäll, dr Morgestraich kasch gniesse. Joo, er isch e woori Pracht. D IWB hänn dunggel gmacht. Au dr Petrus stoot do stramm. Das Joor bringt er s voll Programm. Unser Piccolo pfyfft froo und es gniesst dr Cortège soo. Stau gits weenig, drum kas bummle guet beglaitet vo dr Drummle. D Auge von em dien grad glänze, wenn die Gugge richtig schränze. Und es schetzt dä Fasnachtssääge. Bsunders gniessts au alli Wääge. S Piccolo duet gly begryffe, dass es darf e Danggscheen pfyffe: D Saniteet und d Fyrweer luege. S Baudep kittet alli Fuege. D Bolizei und au d Kadette, mache alli, was si sette. Und d Yfäädler luege gly, dass do niemerts lätz ka sy. S duet bim Speiholz aabetropfe. D Räppli dien em d Lecher stopfe, drum git s Piccolo jetz uff. D Stroossewischer gänn ain druff und si singe: wisch, wisch, wisch, bis die Stadt ganz suuber isch. S Piccolo macht noone Wangg und pfyfft doo sy letschte Dangg! Jetz bruucht s Piccolo sy Rueh. S het am Bummel wider z due. S Piccolo sait, s isch e Määrli, mit dr Drummle bin i s Bäärli. S goot kai Joor, mr saages aa, denn darf d Drummle s Värsli haa. S Fasnachts-Comité Basel, 26. Hoornig 2015

10 Vogel Gryff 5. März 2015 Nr SPORT Abwanderung von fünf Teamstützen schwächt den FC Amicitia Riehen Nach dem Abgang von Trainer Marco Chiarelli ist bei Amicitia ein Umbruch im Gang, der sportlich Folgen haben könnte. Von Ilan Olstein Basler Cup-Finalist und Platz drei in der Abschlusstabelle. Das ist der hervorragende Leistungsausweis des FC Amicitia in der letzten Spielzeit. Marco Chiarelli als Trainer und sein Intimus und Sportchef Walter Schneider haben eine Mannschaft geformt, der man in der aktuellen Saison Ähnliches zutrauen durfte. Doch es kam fast alles anders. Schneider kündigte noch im Sommer nach Differenzen mit dem Vorstand, und Chiarelli folgte ihm nach der Hinrunde zum BSC Old Boys. Auch sportlich ging es bergab. Im Moment steht Amicitia auf Rang zehn. Nur ein Punkt trennt die Basler von einem Abstiegsplatz. Immerhin stehen die Riehener im Basler Cup-Viertelfinal. Florian Schoeffel. Der Stürmer (rechts) muss nach den Abgängen der Teamstützen beim FC Amicitia Riehen noch mehr Verantwortung übernehmen. Foto: zvg. Verstärkung nicht erhalten Kein Geheimnis ist, dass einige Spieler bereits im Sommer Verstärkung forderten, diese aber nicht erhielten. In der Winterpause haben sie diese Forderung wiederholt. Die ersten Ligaspiele gingen verloren, und man fand sich plötzlich in den unteren Tabellenregionen wieder. Auf Chiarellis Abgang folgte ein Exodus der besonderen Art. Die Führungsspieler Roman Aeschbach und Captain Benedikt Badminton: Uni Basel schafft Ligaerhalt VG. Als Schlusslicht musste der SC Uni Basel am Samstag zunächst gegen den Tabellenzweiten La Chaux-de-Fonds antreten und siegten überraschend deutlich mit 7:1. Am Sonntag benötigte Uni Basel beim drittplatzierten St. Gallen-Appenzell im Minimum ein Unentschieden um den Ligaerhalt sicherzustellen. Dank einem überzeugenden 5:3-Erfolg erreichten die Bebbi ihr Ziel. Fast hätte es noch zur Playoff-Qualifikation gereicht. Bregenzer beides Ur-Riehener haben den Verein genauso verlassen wie Stürmer Bryan Strauss und Verteidiger Nicola Gassmann. Sie folgten Chiarelli nicht ins «Heilige Land», sondern zum BSC Old Boys. Aus dem Entscheid der vier Teamstützen, sich der zweiten Mannschaft von OB anzuschliessen, hat sich mittlerweile eine «Regio-Fussball-Posse» entwickelt. Bei Amicitia stellt man sich auf den Standpunkt, dass die REGIONALE SPORTNACHRICHTEN Nur aufgrund des schlechteren Punktverhältnisses reichte es am Ende nicht. Leichtathlektik: Urs Frey läuft auf Rang 2 VG. Der Riehener Urs Frey lief am 33. Bremgarter Reusslauf über die Distanz von 11 km auf den sehr guten 2. Rang. Mit der Zeit von 44.18,7 Minuten in der Alterskategorie M70 musste er sich bei 47 Klassierten nur vom mehrfachen Welt- und Europameister bei den Senioren, Albert abgewanderten Spieler von Ex- Sportchef Walter Schneider abgeworben wurden. «Nicht die feine Art», meint der neue Interimstrainer mit A-Diplom, Konni Mendelin, nicht ohne Groll. Schneider seinerseits widerspricht diesen Anschuldigungen vehement. In der Breite verstärkt Wie auch immer: Der FC Amicitia Riehen hat an Qualität verloren. Die Basler haben sich bis Anderegg aus Innertkirchen, geschlagen geben. Rollhockey: RHC Basel gewinnt wieder VG. Nach der knappen Niederlage gegen Tabellenführer Genève RHC (3:5) ist der RHC Basel wieder auf die Siegerstrasse zurückgekehrt. Gegen den RHC Wimmis kam das Team von Spielertrainer Tobias Mohr zu einem ungefährdeten 9:3-Sieg und festigt damit den Tabellenplatz zwei. jetzt mit Rückkehrer Carmelo D Amelio (OB), Ali Polat (ex- Black Stars), Deniz Tolga (Saint Louis), Arum Vellupullay (Rückkehr nach Pause) und Nail Özcelik (FC Laufenburg, D) eher in der Breite verstärkt. Die weiteren Lücken im Kader will Amicitia mit eigenen Junioren füllen, was der Vereinsphilosophie entspricht. «Für uns ist klar, dass wir keine Spieler holen, die Geld wollen. Leider gibt es viele Spieler, die diesen Sport scheinbar nur ausüben, um Geld zu verdienen. Dazu sind wir nicht bereit und haben die finanziellen Möglichkeiten auch nicht», meint Amicitia-Sportchef Nicolas Widmer. Trainer ist zuversichtlich Ob dieser Weg in der momentanen Situation zum Ligaerhalt führt, wird sich weisen. Trainer Mendelin ist auf jeden Fall zuversichtlich: «Die Mannschaft ist genug stark, um in dieser Liga zu bestehen.» Den Beweis dazu kann der FC Amicitia bereits am Samstag, 21. März, zum Rückrundenauftakt beim Leader NK Pajde erbringen.

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