Der deutsche Mittelstand ist einzigartig und Weltspitze! Peter Ibbeken: Nr. 3, 29. Jahrgang, März 2013 E 5529

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der deutsche Mittelstand ist einzigartig und Weltspitze! Peter Ibbeken: Nr. 3, 29. Jahrgang, März 2013 E 5529"

Transkript

1 Informationsdienst der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Baden-Württemberg E 5529 Nr. 3, 29. Jahrgang, März Peter Ibbeken: Der deutsche Mittelstand ist einzigartig und Weltspitze!

2 Aus dem Inhalt Stimmen des Mittelstandes: MIT mischt sich ein SPD-Steuerpläne widersprüchlich und schädlich Business-Englisch: Roland Stricker Brush up your Business-English! Wirtschaft: Seite 5 Seite 6 Seite 22 Sachverständige fordern Anerkennung und Bürokratieabbau Seite 25 Handwerk: Das Handwerk hat goldenen Boden aber nur, wenn es auch genügend Auszubildende gibt! Seite 28 Landespolitik: Grün-rote Vetterleswirtschaft in Baden-Württemberg Seite 37 Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, liebe MIT-Streiterinnen und MIT-Streiter, liebe Mittelstands-Freunde! Der deutsche Mittelstand ist einzigartig und Weltspitze! Das ist in wenigen Worten das Ergebnis einer Untersuchung von Hermann Simon, der unlängst ein Buch über Hidden Champions veröffentlichte. Nach seiner langjährigen Untersuchung sind fast fünfzig Prozent der unbekannten weltweiten Marktführer deutsche Mittelständler. Gerade sie sorgen für unsere internationalen Erfolge. Diese meist familiengeführten Unternehmen behaupten sich - vielfach seit Jahrzehnten- im internationalen Kampf des globalen Wettbewerbs. Während laut Simon Deutschland je Million Einwohner auf 16 Hidden Champions (also unbekannte Weltmarktführer) kommt, schaffen es Italien auf 1,2 und Frankreich wie Spanien nur auf je 0,2. Aus vielen persönlichen Kontakten weiß ich, dass viele Geldgeber Schlange stehen für stille Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen. Insbesondere außereuropäische Investoren sind interessiert und bieten so interessante Alternativen zu Bankenfinanzierungen und deren absehbaren Kreditklemmen. Zeitgleich berichtet die Bundesregierung, dass der deutsche Mittelstand seit 2007 die Zahl der Beschäftigten um 1,4 Millionen gesteigert hat auf jetzt 25,1 Millionen Menschen. Mit Basel II und Basel III im Nacken haben es die deutschen mittelständischen Unternehmen sogar geschafft, ihre Eigenkapitalquote von 11,5 auf 18,6 Prozent zu erhöhen. Auch für Forschung und Entwicklung haben die Mittelständler ihre Investitionen deutlich gesteigert, auf 8,2 Milliarden Euro in Nimmt man dann auch zur Kenntnis, das über fünfzig Prozent der Mitarbeiter von mittelständischen Betrieben mit Haupt- und Realschulabschluss und anschließendem Berufsabschluss in den Betrieben tätig sind, wird es Zeit, die Voraussetzungen des erfolgreichen Mittelstandes zu betrachten, nicht zuletzt unser bislang durchlässiges Schulsystem und die duale Ausbildung! Wer den Realschulen zugunsten sogenannter Gemeinschaftsschulen 2 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

3 Vorwort oder Einheitsschulen das Leben schwer macht, schadet dem mittelständischen Wirtschafts- und Lebenserfolg, besonders in Baden-Württemberg! Deutschland auf dem Weg zu einer Nation der Betreuten und der Transferempfänger? Der internationale Erfolg des deutschen Mittelstandes hat neben der schöpferischen Innovationskraft sehr viel zu tun mit der Einheit von Handeln und Haftung im Bewusstsein sozialer Verantwortung; er hat auch sehr viel zu tun mit Leistungswille und Wettbewerbsfreude für fairen Wettbewerb. Es beginnt spätestens in der Schule! Nach ihren Wahlerfolgen wollen jetzt Rot/Grün in Niedersachsen und Baden-Württemberg die Schulnoten und das Sitzenbleiben abschaffen. Wenn Leistung nicht mehr gemessen wird, kann sie auch nicht anerkannt werden, und Nichtleistung einschließlich Faulheit nicht sanktioniert werden. Der Begriff Leistungsträger ist anscheinend auf dem besten Weg, ein Schimpfwort zu werden. Warum wird dann nicht gleich die Schule umgewandelt in eine Betreuungseinrichtung des kollektiven Wohlfühlens. Glaubt den jemand ernsthaft, dass sich eine solche Schmusegesellschaft - man könnte fast von Weicheiern sprechen - im globalen, multikulturellen Wettbewerb behaupten kann? Erlebnisse von Erfolg und Misserfolg sind für die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig; je später sie erfahren werden, umso schwieriger wird die positive Lebensgestaltung. Heute profitieren wir noch von den alten Werten und Tugenden der - unter Entbehrungen - leistungsorientierten Generationen. Allzugern wird vergessen, dass wir nicht auf einer Insel der Glückseeligen leben, sondern in einer globalen Welt persönlicher und nationalstaatlicher Egoismen. Das Wort oder Unwort des Jahres 2013 könnte Umverteilung heißen. Alle reden nur noch von Umverteilung, wer kümmert sich noch um das zukünftige Erwirtschaften von Verteilbarem? Stellen Sie sich vor, Sie werden enteignet und merken es nicht! Genau das passiert bereits! Die wegen der hohen Staatsschulden von den Staaten künstlich niedrig gehaltenen Zinsen unterhalb der Preissteigerungsraten bewirken auf Sparguthaben nichts anderes als ein Abschmelzen der Ersparnisse, eine schleichende Enteignung zu Gunsten aller Schuldenmacher, vorneweg des Staates. Dies scheint derzeit der Weg zu sein, aus der europäischen Staatsschuldenkrise herauszukommen. Viele haben es ja noch gar nicht so richtig bemerkt. Spüren werden wir es aber alle spätestens dann, wenn Rot/Grün bei der diesjährigen Bundestagswahl eine regierungsfähige Mehrheit - für mindestens vier Jahre! - findet. Die Steuererhöhungsorgie, das staatlich verordnete Enteignungsprogramm, liegt für jedermann lesbar auf dem Tisch: Sogenannte Höhere Einkommen und Sparvermögen sollen abgeschöpft werden, die Einkommensteuer auf 49 Prozent erhöht, die Abgeltungssteuer erhöht, die Vermögenssteuer wieder eingeführt. Begünstigungen des Betriebsvermögens bei der Erbschaftssteuer werden rückgängig gemacht, das Ehegattensplitting abgeschafft, das Kindergeld erhöht und der Kinderfreibetrag gesenkt. Soweit die SPD. Die Grünen setzen noch einen drauf. Zu den Segnungen der SPD wollen sie zusätzlich die Ausweitung der Substanzbesteuerung bei der Gewerbesteuer und eine Verdoppelung der Einnahmen bei der Erbschaftssteuer. Doch bevor das Ehegattensplitting abgeschafft wird, sollen gleichgeschlechtliche Partnerschaften in deren Genuss kommen!? Bei dieser Ankündigungslage dürfte schnell klar sein, dass bei der Bundestagswahl 2013 jede Stimme entscheidend sein kann, dass jeder Wahlberechtigte verantwortlich an der Wahl teilnehmen muss! Offenbar ist Staatsverschuldung für die meisten wählenden Bürger kein Problem. Anders sind der Wahlerfolg und die mediale Wertschätzung der Ministerpräsidentin Kraft von Nordrhein- Westfalen nicht zu erklären. Nordrhein-Westfalen nahm allein zwei Drittel der Kredite auf, die alle Länder zusammen rechnerisch benötigen und legte einen verfassungswidrigen Haushalt vor. Der Länderfinanzausgleich wird immer grotesker! Während Bayern und Hessen nun endlich nach jahrelangen vergeblichen WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013 3

4 Vorwort Verhandlungsbestrebungen im so geliebten Förderalismus endlich die Klage beim Verfassungsgericht einreichen wollen, gibt die Rot/Grüne Landesregierung Baden-Württembergs vor, auf Verhandlungen zu setzen. Die derzeitige Haushaltspolitik erweckt einen anderen Eindruck: Offenbar will man durch extreme Neuverschuldung trotz sprudelnder Steuereinnahmen den Weg zum Empfängerland finden! Dann muss man natürlich am derzeitigen System des Länderfinanzausgleichs festhalten!? Sämtliche bisherige Konsolidierungsbemühungen setzen vorrangig auf die Erhöhung von Steuer- und Abgabeneinnahmen. Nennenswerte Einschränkungen auf der Ausgabenseite sind schwer zu finden. Das lässt für die nächsten Jahre wenig Gutes erwarten! Stellen Sie sich eine Million Unterschriften vor! Genau dies hat eine an die Ängste der Menschen appellierende Kampagne erreicht, die mit dem Slogan Wasser ist Menschenrecht und right2water in Europa medial vor allem im Internet unterwegs war. Dabei wurde unwahrer Weise behauptet, die EU fordere mit ihrer Konzessionsrichtlinie die Privatisierung der Wasserversorgung. Der Landesvorstand und die Kreisvorsitzenden der MIT Baden-Württemberg haben bei ihrer Klausurtagung am 8./9.Februar ausführlich darüber diskutiert. Ganz allgemein geht es bei der Richtlinie um Ausschreibungen und Vergaben der Öffentlichen Hand. Hier schafft die neue Richtlinie der EU künftig mehr Rechtssicherheit bei der Freien Vergabe durch klare Regeln. Sie sollen mehr (fairen) Wettbewerb und Transparenz, weniger Verwaltungsaufwand und Kostenersparnis bringen. Die Risiken für Vetternwirtschaft und Korruption sollen dadurch erhöht werden. Letztlich liegt es weiterhin an den Kommunen und ihren Ausschreibungen, welche Konzession sie an Privatunternehmen vergeben wollen, und mit welchen Kontrollen in welcher Tiefe sie für Qualität und Versorgungssicherheit einstehen wollen. Rundfunkbeitrag verfassungswidrig? Eine letzte Bemerkung sei heute gestattet zur bisher GEZ genannten Einrichtung für die Erhebung von Rundfunk- und Fernsehgebühren für ARD und ZDF. Bereits seit drei Jahren - während der Verhandlungen - hat die MIT Baden- Württemberg auf die Fallstricke des neuen Staatsvertrages hingewiesen und konkrete Vorschläge eingebracht. Erst ab Anfang 2013 beginnen die Steuerzahler zu merken, was ihnen da zugemutet wird. Wir haben mittelständische Betriebe, die ganz konkret von Gebührenerhöhungen von 800 Prozent berichten. Dabei sollte die Neuordnung doch kostenneutral sein!? Letztlich ist für die jetzige Zwangsabgabe auf Wohnungen eine Behörde mit weit über tausend Mitarbeitern überflüssig wie ein Kropf ; das könnten Gemeinde-Kämmerer oder die Fi- nanzämter locker mit erledigen. So begrüßen wir, dass ein erstes juristisches Gutachten den neuen Rundfunkbeitrag für verfassungswidrig hält, und dass einige Unternehmen Verfassungsklage angekündigt haben. Aber einfach nur die Zahlung zu verweigern, wie die Stadt Köln angekündigt hat, ist mit demokratisch-rechtsstaatlichem Verständnis auch kaum vereinbar. Nach alledem, liebe MITStreiter und MITStreiterinnen, grenzt es fast an ein Wunder, dass der deutsche Mittelstand, insbesondere in Baden-Württemberg, trotz aller Hürden und schwieriger politischer Rahmenbedingungen immer noch so erfolgreich ist. Damit er erfolgreich bleibt, muss eine Rot/Grüne Bundesregierung bei der nächsten Bundestagswahl verhindert werden. Positiv gilt es abschließend auch festzuhalten, dass 17 Europa-Abgeordnete der deutschen CDU/CSU dank Initiative von Markus Pieper (EVP/CDU) und Markus Ferber (EVP/CSU) im Europäischen Parlament einen Parlamentskreis Mittelstand gebildet haben. Inzwischen sehen wir mehr mittelstandsfreundliche Initiativen bei der EU als in Berlin! Mit mittelständischem Gruß Ihr Peter Ibbeken 4 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

5 Stimmen des Mittelstandes MIT mischt sich ein Einfluss nehmen auf Landes- und Bundespolitik Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Baden-Württemberg (MIT) traf sich am 8. und 9. Februar 2013 zu ihrer zweitägigen Klausurtagung im Golf Club St. Leon-Rot. Wirtschaftspolitischer Kongress der CDU-Landtagsfraktion: DIE SOZIALE MARKTWIRT- SCHAFT: WAS WOLLTE LUDWIG ERHARD - WAS WOLLEN WIR HEUTE? Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Peter Ibbeken berichtete der Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württemberg, Florian Weller, über die aktuelle Situation der baden-württembergischen Mutterpartei. Im Anschluss gab der Hauptreferent Dr. Carsten Linnemann, MdB, ein authentisches Bild der Berliner politischen Lage. Wenige Monate vor der Bundestagswahl wagte er eine erste Bilanz der schwarz-gelben Regierungsarbeit. Die Teilnehmer waren sich mit Herrn Dr. Linnemann darin einig, dass zwar gerade aus der Sicht des Mittelstandes nicht alles Wünschenswerte umgesetzt worden ist bzw. die angegangen Projekte und deren Kommunikation bisweilen nicht optimal verliefen, die Koalition - gerade im internationalen Vergleich - jedoch insgesamt auf eine erfolgreiche Regierungsbilanz verweisen können. In intensiv geführten Arbeitsgruppen erarbeiten die Teilnehmer dann konkrete Forderungen und Vorschläge an die Bundes- und Landespolitik. Die Themen reichten von der Energie- und Steuerpolitik über die Frauenquote bis zur GEZ-Novelle. Mit diesen Themen werde die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Baden-Württemberg auch im Jahr der Bundestagswahl Einfluss auf die Landes- und Bundespolitik nehmen und dem Mittelstand eine wahrnehmbare Stimme geben, so der Landesvorsitzende Peter Ibbeken. <<< Montag, 18. März 2013, 16:00 Uhr Plenarsaal des Landtags von Baden-Württemberg Konrad-Adenauer-Str. 3, Stuttgart Eintritt: frei Anmeldung: erforderlich Bei dieser Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe zur Sozialen Marktwirtschaft, in die auch der MIT- Landesvorsitzende Peter Ibbeken eingebunden ist, kommen nach einem einführenden Impulsvortrag neben der MIT Arbeitgeber, Gewerkschaften, Kirchen, Wirtschaftsrat und die CDA zu Wort. WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013 5

6 Stimmen des Mittelstandes CDU/CSU-Gruppe gründet Mittelstandskreis Europa 17 Europa-Abgeordnete der deutschen CDU/CSU haben jetzt einen parlamentarischen Kreis für Belange des Mittelstands (PKM) gegründet. Unser Einsatz gilt einer starken Währung und fairen Wettbewerbsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen, so die Sprecher des PKM Europe Markus Pieper (CDU) und Markus Ferber (CSU). Innerhalb der EVP-Gruppe wolle man sich dazu noch besser vernetzen. Themen wie Basel 3, Berufsqualifikationen, Meisterbrief oder DIN-Normen erforderten zudem eine spezielle deutsche Diskussion. Anstehende EU-Gesetzgebung wird der PKM deshalb im frühen Dialog mit der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU und mit dem Berliner PKM der CDU/CSU im Bundestag diskutieren. In Brüssel plant der neue Arbeitskreis einen intensiven Austausch mit Kammern und Wirtschaftsverbänden sowie spezielle Themenveranstaltungen für kleine und mittlere Unternehmen. Aktuelle Stunde im Bundestag: SPD-Steuerpläne widersprüchlich und schädlich Im Wahlkampf droht die SPD den Bürgern mit massiven Steuererhöhungen. Ebenso wie die Union will sie zwar die Steuerhinterziehung bekämpfen, allerdings mit einem fragwürdigen Konzept. In einer Aktuellen Stunde des Bundestages kritisierten Abgeordnete von CDU und CSU die Steuerpolitik der SPD als widersprüchlich und unglaubwürdig. Sie schade der Wirtschaft und belaste die Bürger, lautete der einhellige Tenor. Im Falle eines Wahlsieges plant die SPD Steuererhöhungen mit einem jährlichen Volumen von 28 Milliarden Euro, rechnete der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Finanzausschuss des Bundestages, Hans Michelbach, vor. Gleichzeitig unterbinde die Opposition Steuererleichterungen für die Bürger, indem sie die von der Koalition geplante Abmilderung der kalten Progression verhindere, kritisierte er. Von einer Steuererhöhungsorgie sprach der CDU-Finanzpolitiker Olav Gutting. Der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten, sagte: Die Steuerpläne der SPD und des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück treffen den deutschen Mittelstand ins Mark. Mit der Wiedereinführung der Vermögensteuer, der Ausweitung der Erbschaftsteuer und der Anhebung des Spitzensteuersatzes würden diejenigen bestraft, die maßgeblich dazu beigetragen hätten, dass Deutschland so gut durch die Krise gekommen ist: die Handwerksmeister und Kaufleute, die innovativen mittelständischen Unternehmen und die Familienbetriebe. Mehr Bürokratie befürchtet Die Pläne der SPD gegen Steuerhinterziehung kommen spät und passen nicht in ihr Gesamtkonzept, lautete die übereinstimmende Auffassung der Unionsabgeordneten. Meinte die SPD es ernst mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung, so hätte sie nicht das von der Regierung geplante Steuerabkommen mit der Schweiz blockiert und damit eine wirksame Verfolgung von Steuerflüchtlingen verhindert, sagte Gutting. Die rotgrüne Steuerpolitik passt vorne und hinten nicht zusammen, meinte auch Michelbach. Zuvor hatte bereits der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Meister die SPD-Pläne gegen Steuerhinterziehung als nicht zielführend bewertet. Sie führten zu einem bürokratischen Mehraufwand und belasteten letztendlich eher die ehrlichen Steuerzahler, sagte er. <<< 6 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

7 Stimmen des Mittelstandes Kosten der Stromerzeugung senken und nicht umverteilen Die SPD fordert, die Stromsteuer zu senken und das zusätzliche Mehrwertsteueraufkommen, das sich aus der steigenden Umlage für die erneuerbaren Energien ergibt, an die Stromverbraucher zurückzugeben. Auf diese Weise sollen die Stromverbraucher entlastet werden. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs: Die Vorschläge der SPD können allenfalls die schlimmsten Symptome, nicht aber die Ursachen für die steigenden Strompreise bekämpfen. Damit kommt der Patient Strompreis nicht aus der Intensivstation und der dringend notwendige Reformdruck auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) lässt nach! Nicht Strom- und Mehrwertsteuer sind die Hauptkostentreiber, sondern die Förderung der erneuerbaren Energien. Solange jeder Anlagenbetreiber für 20 Jahre eine feste Einspeisevergütung erhält, auch wenn niemand seinen Strom braucht, wird sich daran nichts ändern. Bundesumweltminister Altmaier hat Recht, wenn er mit seinen Vorschlägen die Erzeuger erneuerbaren Stroms mit in die finanzielle Verantwortung nehmen will. Nur so lässt sich das Problem an der Wurzel packen. Das EEG ist mittlerweile zu einer Gelddruckmaschine geworden. Laut Bundesumweltministerium belaufen sich allein die zugesagten Einspeisevergütungen bis 2020 auf 150 bis 170 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Für Bildung und Forschung sind im diesjährigen Haushalt 13, 7 Milliarden Euro vorgesehen. Ein besonders krasses Beispiel ist die Solarförderung. Rund 50 Prozent der EEG-Förderung gehen auf ihr Konto. Erzeugt werden damit im Sonnenland Deutschland gerade einmal 5 Prozent des Strombedarfs, und das in völlig ungesicherter Form. Die von Bundesumweltminister Altmaier gemachten Vorschläge allein werden aber nicht ausreichen, um die Kosten wirksam zu begrenzen. Sie berücksichtigen zudem nicht die Auswirkungen der Kosten des Netzausbaus auf die Jede EEG-Anlage wird verpflichtet werden, mindesten 10 Prozent des Stroms als gesicherte Leistung einzuspeisen. Der Prozentsatz steigt mit jedem Jahr an. Die EEG-Vergütung fließt erst dann, wenn die Anlage an das Netz angeschlossen wird. So entstehen Anreize, Anlagen- und Netzausbau besser miteinander zu synchronisieren. Die Ausnahmen für die Industrie dürfen nur für die Unternehmen begrenzt werden, die nicht im internationalen Wettbewerb stehen. Im Unterschied zu den Einschnitten beim EEG, führt diese Maßnahme nicht zu einer Senkung der EEG-Kosten insgesamt, sondern lediglich zu einer Umverteilung. Die volkswirtschaftlichen Belastungen der EEG-Förderung sinken um keinen Cent. Im Gegenteil: Das bei der EEG-Umlage eingesparte Geld schlägt sich in höheren Dienstleistungs- und Produktpreisen nieder und landet so wieder beim Verbraucher. Es ist das Verdienst von Bundesumweltminister Altmaier, mit seinen Vorschlägen erste Schritte in Richtung einer kausalen Behandlung des Strompreis-Patienten gemacht zu haben. Weitere werden folgen müssen. <<< WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013 7

8 Stimmen des Mittelstandes MIT Ostalb: Vorstandssitzung mit Roderich Kiesewetter MdB und Winfried Mack MdL Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU ist Europas größte parteipolitische Vereinigung von der lokalen bis hin zur Bundesebene. Die MIT-CDU Ostalb hat etwa 80 Mitglieder aus dem Mittelstand und setzt unter ihrem Vorsitzenden, Werner Frank aus Ruppertshofen, auf einen weiteren Mitgliederzuwachs. Im Rahmen der mehrmals jährlich stattfindenden Veranstaltungen, Informationen und Firmenbesuche wurden zur ersten Vorstands- und Beiratssitzung die CDU Abgeordneten Roderich Kiesewetter MdB und Winfried Mack MdL eingeladen. Den beiden Abgeordneten und der MIT geht es darum, die Ostalb als Region der Talente und Patente auch im schon laufenden Wettbewerb um die besten Köpfe gut aufzustellen. Die Zukunft der Ostalb liegt im Zusammenhalt von Mittelstand, Bevölkerung und Bildungseinrichtungen. Neben Fragen der Bundes- und Landespolitik wurden Fragen, die insbesondere den Mittelstand betreffen angesprochen. 95% der Betriebe in Baden-Württemberg sind Mittelständer und stellen 63% der Arbeitsplätze sowie 80% der Ausbildungsplätze. Mitteständler zahlen im internationalen Vergleich in Deutschland überdurchschnittliche Steuern und Abgaben, entsprechend einer Studie der Weltbank. Die Unternehmen fürchten daher einen weiteren gravierenden Wettbewerbsnachteil, wenn die Erbschaftssteuer erhöht und die Vermögenssteuer wieder eingeführt würde. Vier von zehn Betrieben in Deutschland finden keinen Nachfolger. Sorgen bereiten den Betrieben die Energiewende mit stark steigenden Energiepreisen und die Versorgungssicherheit in den Stromnetzen. Die MIT Ostalb fordert eine erhebliche Senkung der kalten Progression. Von der Lohnerhöhung bleibt den Mitarbeitern damit viel weniger als ihnen zusteht. Doch schon seit Monaten blockiert die Opposition im Bundesrat einen entsprechenden Gesetzentwurf der Regierung. Jede Veranstaltung des Kreisverbandes ist gleichzeitig auch ein Treffen der Mittelständer der Region. Man hat Gelegenheit zum Austausch über Politik, Geselliges und natürlich auch Geschäftliches. Das wichtigste Argument für eine MIT-Mitgliedschaft ist das vielseitige, unternehmerische Netzwerk, welches geboten wird. Es konzentriert sich auf die regionale Wirtschaftspolitik und die Anliegen der Unternehmer vor Ort. Heinrich Esch, Schriftführer und Pressesprecher 8 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

9 Stimmen des Mittelstandes MIT Heidenheim: Start ins Bundestagswahljahr 2013 Die Jahresplanung für 2013 und die Wahl des neuen Vorstands standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung der MIT im Brauereigasthof Hirsch in Söhnstetten. Zum neuen Vorstand wurden gewählt: Michael Kolb als Vorsitzender, Oliver Briel als stellvertretender Vorsitzender und als Beisitzer Dr. Stephan Bauer, Bernd Hieber, Michael Lehmann, Kai Motzygemba, Klaus Schleweit und Hermann-Josef Boch. Die im alten Jahr eingeführten regelmäßigen Mittagstische haben sich bewährt und finden jeweils am zweiten Dienstag im Monat statt. Hierzu sind auch Besucher und Gäste stets herzlich eingeladen. Für den Bundestagswahlkampf mit Roderich Kiesewetter plant die MIT einen Besuch der Brauerei in Dunstelkingen mit einer größeren Veranstaltung auf dem Härtsfeld und einige Betriebsbesichtigungen in Heidenheim und im nördlichen Landkreis. Im Unteren Brenztal soll es eine Veranstaltung zum Ausbau der Brenzbahn mit Roderich Kiesewetter und Georg Brunnhuber geben. Inhaltliche Themen waren die Energiewende und die Erhaltung günstiger Energiepreise für die Wirtschaft, insbesondere auch für den Mittelstand. Steigende Energiepreise schmerzen alle, so Kreisvorsitzender Michael Kolb, aber in der Wirtschaft können sie dazu führen, dass Unternehmen wegziehen oder aufhören müssen. Dazu dürfe es nicht kommen, und hier müssten stets Lösungen gefunden werden. Als weiteres Thema für die regionale mittelständische Wirtschaft wurde die Verkehrsanbindung angesprochen. Wichtig sei nicht zuletzt eine gute Anbindung in den Raum Stuttgart. Dass Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den Ausbau der Umgehung von Süßen blockiere, sei ein Skandal. Dank gebühre dem Bund und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), der sich für die Umgehung einsetzt. <<< Wahlen bei der MIT: Der neue Vorstand besteht aus Michael Kolb (Vorsitzender), Oliver Briel (stellvertretender Vorsitzender) sowie aus den Vorstandsmitgliedern Stephan Bauer, Hermann-Josef Boch, Bernd Hieber, Michael Lehmann, Kai Motzygemba und Klaus Schleweit. WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013 9

10 Stimmen des Mittelstandes MIT Heidenheim: Chancen bei erneuerbaren Energien Holger Kaufmann, CDU-Mitglied aus Zang und Bundesvorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Deutschland, referierte bei der MIT zum Thema Erneuerbare Energien. Es ging um ökologische Aspekte, Fragen der Wirtschaftlichkeit und die Chancen für den Mittelstand bei Investitionen in erneuerbare Energien. zender Michael Bender begrüßte Gäste vom örtlichen Handwerk, von den umliegenden CDU-Ortsverbänden Blickpunkt erneuerbare Energien: Holger Kaufmann zeigte bei der MIT zahlreiche Möglichkeiten auf. Die Veranstaltung fand gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband Burgberg statt. Ortsverbandsvorsitund der JU. Holger Kaufmann sprach über Photovoltaik, die Energiepolitik des Bundes, technische Möglichkeiten, Finanzierungsformen, die Förderung von Bürgerwindparks und den geplanten Windpark bei Dettingen. Die Photovoltaik-Experten Thomas Becker und Leonhard Jooß von der Firma Wikora in Hermaringen erklärten, dass sich Technik und Effektivität von Photovoltaik-Anlagen in den nächsten Jahren noch weiter verbessern werden. Daher werde sich diese Technik weiter am Markt behaupten. Der von Roderich Kiesewetter MdB initiierte Stiftungslehrstuhl für Erneuerbare Energien an der Hochschule Aalen wird der Region wertvolle Impulse geben und zahlreiche Innovationen hervorbringen, waren sich alle Anwesenden einig. MIT-Vorsitzender Michael Kolb meinte, dass sich bei Sanierungen und Neubauten noch viel Energie einsparen lässt. Dadurch kann auch das regionale Handwerk profitieren. Da momentan auch die Zinssätze sehr niedrig sind, könne sich eine energetische Sanierung für viele lohnen, ergänzte Holger Kaufmann. <<< 10 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

11 Anzeige WIRTSCHAFTSFORUM 03/

12 Stimmen des Mittelstandes MIT Stuttgart: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen Diese Erkenntnis setzt die MIT Stuttgart seit Jahren zu Beginn eines neuen Jahres um. Beim 42. After Business Talk traf sich eine große Runde zum Fine Dining in Rauschenbergers Goldberg Gastronomie. I n unterhaltsamer Weise berichtete Jörg Rauschenberger über seinen beruflichen Werdegang und die frühe Planung seiner Nachfolgeregelung. Im Alter von 26 Jahren übernahm er ohne Eigenkapital und praktisch umsonst den Gasthof Krone in Winnenden. Heute, 30 Jahre später, beschäftigt er 170 Angestellte in Vollzeit, 80 Teilzeitkräfte, hat 40 Azubis, einen Jahresumsatz von 18,4 Mio. Euro und steht auf Platz 97 der umsatzstärksten Gastronomiebetriebe Deutschlands. Mit Anfang 40 machte er sich erste Gedanken über eine Nachfolgeregelung. Vor drei Jahren stellte er hierzu die Weichen. Heute, mit 57Jahren, ist ein Teil der Geschäftsanteile bereits übergeben und 2015 wird er sich endgültig aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Rauschenbergers Erkenntnis lautet: Klassische Mittelständler haben klassischerweise ein Problem mit der Nachfolgeregelung. Er empfiehlt jedem, sich früh darüber Gedanken zu machen, was eigentlich gewollt ist, also Nachfolge oder Verkauf des Unternehmens. Rauschenberger s eindringliche Empfehlung an alle Unternehmer hat er in fünf Weisheitsregeln zusammengefasst: 1. Es ist nie zu früh, über Nachfolge nachzudenken. 2. Der richtige Mann an den richtigen Platz - haben meine Kinder kein Interesse, suche ich jemand passendes. 3. An den Fortbestand denken - wie kann das Unternehmen weitergeführt werden, wo soll es in der Zukunft hingehen. 4. Den richtigen Berater wählen - nicht zwingend Finanzamt, Steuerberater oder Versicherungsvertreter. 5. Rechtzeitig an der eigenen Einstellung arbeiten - und sich dann wirklich zurückziehen. Der Schlussaufforderung von Herrn Rauschenberger: Ab in die Küche, folgten dann alle MIT ler mit Begeisterung und machten sich vor Ort über die angebotenen Köstlichkeiten her. Trotz stundenlangem Essen und Trinken fanden an dieser ungewöhnlichen Stelle überraschend viele und interessante Gespräche statt und wurden neue geschäftliche Kontakte geknüpft. Ute Dick, Pressesprecherin der MIT Stuttgart 12 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

13 MIT Enzkreis/Pforzheim: Günther Oettinger begeistert Zuhörer beim Neujahrsempfang Beim diesjährigen Neujahrsempfang der CDU Enzkreis/Pforzheim und der Mittelstandsvereinigung MIT stand alles im Zeichen der Zukunft. Dabei konnten die Veranstalter mit einem ebenso prominenten wie kompetenten Gastredner aufwarten, dem EU-Kommissar für Energie und ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Günther Oettinger. Neben diesem Ehrengast konnte Kreisvorsitzender Gunther Krichbaum bei seinen einleitenden Worten eine ganze Reihe an Würden-, Amts- und Mandatsträgern begrüßen. Stimmen des Mittelstandes Volle Ränge, gespannte Zuhörer - Günther Oettinger kann auch in Pforzheim als Redner überzeugen. Vor rund 600 Zuhörern machte der EU-Kommissar deutlich, dass auf Dauer nur ein geeintes Europa auf internationaler Ebene eine Rolle spielen kann. Dies verdeutlichte er anhand einer chinesischer Weltkarte, auf der China, das sogenannte Reich der Mitte im Zentrum liege und Europa am oberen linken Rand zu finden sei, dort wo auf europäischen Karten Alaska liegt. Wenn die Europäer von den beiden Supermächten USA und China gehört und als ebenbürtiger Partner künftig behandelt werden wollten, dann gäbe es keine Alternative zu einer wirtschaftlich und politisch geeinten EU. Entsprechend sei die derzeitige Staatsschuldenkrise gewissermaßen ein Lackmustest für Europa. Wenn es der Union nicht gelänge, einem Land wie Griechenland, das gerade einmal drei Prozent der Wirtschaftskraft aller Mitgliedsstaaten ausmache, aus der Krise zu helfen, so würde dies vom Rest der Welt als Zeichen der Schwäche gesehen werden. Oettinger forderte in diesem Zusammenhang mehr Teamwork innerhalb der EU und warnte vor Arroganz ge- genüber den strauchelnden Staaten. Auch die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sollten unter diesen Gesichtspunkten geführt werden. Hier mahnte er mehr Offenheit und Fairness an. Die Energiewende hält Oettinger für unumkehrbar, warnte aber zugleich Dem EU-Kommissar für Energie gelang es, die aktuelle EU-Politik spannend und kritisch dem Publikum zu vermitteln. davor, diese im Schweinsgalopp durchzuführen. Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit müssten oberste Priorität bei der Umsetzung genießen. Solar- und Windenergie gehörten zweifelsohne die Zukunft, allerdings erst, wenn die technischen Voraussetzungen für kosteneffiziente und verlustarme Speicherung des nachhaltig erzeugten Stroms gegeben sind. Gleiches gelte für den Ausbau des Stromnetzes. Wer für erneuerbare Energien sei, müsse auch für mehr Stromleitungen sein, stellte Oettinger Gruppenbild mit Damen - Daniel Caspary, Gunther Krichbaum mit Gattin, Viktoria Schmid, Günther Oettinger, Dr. Marianne Engeser, Dr. Jochen Birkle. fest. Die Gäste goutierten die klaren und sachlichen Ausführungen des EU- Kommissars mit langanhaltendem Applaus, bevor Dr. Jochen Bürkle im Namen der MIT das Schlusswort sprach und zum anschließenden Empfang lud. Dr. Joachim Birkle, Kreisvorsitzender WIRTSCHAFTSFORUM 03/

14 Stimmen des Mittelstandes MIT Karlsruhe-Stadt: Weiter in Erfolgsspur Zum Jahresabschluss 2012 lud die MIT ihre diesjährigen Referenten zu einem Weihnachtsessen in den BUNDSCHUH (Grötzingen) ein. Notar Dr. Ulrich Mayer (Ettlingen) hatte über die Patientenverfügung referiert. Rainer Warzecha (Ittersbach) referierte im Hotel Eden über den strategischen und klugen Umgang mit den weltweiten Erdölvorkommen und Dr. Jürgen Matthes sprach im Hotel Residenz über die Eurokrise aus Sicht des Institutes der Deutschen Wirtschaft (Köln). Dr. Oliver Hettmer aus Winnenden sprach über Neukundengewinnung mit System. Familie Baur hatte uns in ihren Weinberg eingeladen, verbunden mit einer vorherigen Wanderung und späteren Weinverkostung. Und am Ende des Jahres führten wir noch unseren Besuch des Ateliers Neue Schule worden, aber auch bei dem Vorhaben, x-mal mehr Windräder im Ländle aufbauen zu wollen, als schon da seien. Wohlverdienter Jahresausklang. Wolfgang Taubert, Marco Mossa, Volker und Lydia Storm. Unsere Gäste Meike Betzinger, GF MIT-LGst., Peter Hertweck, MIT Mittelbaden, und Stadtrat Erwin Feike, Mannheim. in der alten Wäschefabrik Bulach bei OMI Riesterer und Barbara Jäger durch. Allen Referenten sei hier nochmals gedankt. Manfred Groh MdL referierte über seine Arbeit im Wahlkreis Ost und über die Maßnahmen der grün-roten Regierungsarbeit in Stuttgart. Dort sei mehr im Argen, als nach außen hin sichtbar würde. Finanzen würden geschleift, Bildung verwässert und mit einer gewissen Basta-Politik regiert. Besonders sichtbar sei das beim Thema Nationalpark und Stuttgart 21 ge- Intensiver OB-Wahlkampf Special-Guest des Abends war unser OB-Kandidat Ingo Wellenreuther. Er blickte auf die vergangenen Wahlkampfwochen zurück, die voller Energie seitens seiner Person und der ganzen Partei intensiv stadtweit betrieben wurden. Wellenreuther appellierte an alle, auch die letzte Woche noch zu nutzen, mit den Bürgern im Gespräch zu sein und auf die gute Bilanz der vergangen 42 Jahre zu verweisen, die es fortzusetzen gelte. Dass es am Ende nicht dazu kam, den OB-Sessel zu verteidigen, ist bitter für die CDU und den Kandidaten. Das Votum der Wähler/innen richtig aufgearbeitet könnte aber zu einem 14 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

15 Stimmen des Mittelstandes Folgende drei MIT-Kreisverbandsveranstaltungen Karlsruhe-Stadt befinden sich in der Planung für das Frühjahr Montag, 18. März 2013, Uhr MIT-Firmenbesuch im Karlsruher Rheinhafen, Firma CARL SPAETER Stahlhandel Stahlhandel im globalen Wettbewerb Eine kurze Einführung durch Hanns Heidberg, Geschäftsführer. Anschließend Betriebsbesichtigung. Treffpunkt SPAETER-Zentrale, festes Schuhwerk ist wichtig! Carl Spaeter Südwest GmbH, Fettweisstr , Karlsruhe Wolfgang Taubert am Klavier: Stille Nacht und andere besinnliche Klänge am Klavier. Lernprozess führen, der am Ende der CDU Karlsruhe-Stadt nutzt und für die Bundestagswahl 2013 und die Kommunalwahl 2014 wichtig wäre. Gregor Wick bedankte sich bei allen Aktiven seines Vorstandes, der ihm auch im zehnten Amtsjahr als Vorsitzenden sehr hilfreich, kreativ und einsatzfreudig zur Seite stand. Netzwerken, Lernen, Freundschaften begründen, über den Tellerrand blicken - das alles gäbe es bei der MIT, so Gregor Wick, und deshalb sei die Arbeit für die MIT immer auch ein Gewinn für die eigene Weiterentwicklung, für den Verband und für die Mutterpartei. Marco Mossa, Pressewart Donnerstag, 11. April 2013, Uhr Den Wertwandel mitgestalten - zurück zur Verantwortung Was den Mittelstand in Deutschland so erfolgreich macht. Referent: Prof. Dr. Dr. h. c. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand Stiftung Familienunternehmen in Deutschland und Europa. Prof. Hennerkes, Jahrgang 1939, befasst sich seit über 30 Jahren ausschließlich mit diesem Unternehmenstypus. Er gilt daher als einer der führenden Experten im Bereich der Familienunternehmen. Sein jüngstes Buch bei Herder: WERTWANDEL MITGESTALTEN. Die Stiftung Familienunternehmen wurde von ihm im Jahre 2002 ins Leben gerufen. Ort: N. N. Ingo Wellenreuther sieht gute Chancen für die OB-Wahl, trotz schwieriger Ausgangslage. Montag, 13. Mai 2013, Uhr Energiewirtschaft im Wandel - von der Politik getrieben oder von technischem Fortschritt geprägt? Die Energiewende zwischen Vision und Wirklichkeit. Referentin: Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Energieund Wasserwirtschaft e.v., zuvor war sie Vorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Mitglied des Deutschen Bundestages und Bundesbeauftrage für den Bürokratieabbau. Ort: N. N. WIRTSCHAFTSFORUM 03/

16 Stimmen des Mittelstandes MIT Konstanz: Vortragsveranstaltung Altersversorgung für Selbstständige Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) im Landkreis Konstanz lud zu einer Vortragsveranstaltung mit dem Thema Altersversorgung für Selbstständige nach Hilzingen ins Weingut Vollmayer ein. Zwei Referenten sollten Mitgliedern und Interessierten dieses Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchten. Peter Ibbeken, der Kreisvorsitzende der MIT, begrüßte die zahlreichen Gäste und führte mit der aktuellen politischen Diskussion um die Aufnahme der Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung ins Thema ein. Er erläuterte dabei natürlich auch die Position der MIT, die die Interessen der mittelständischen Unternehmen in der CDU vertritt. Die MIT unterstützt zwar die verbindliche Verpflichtung der Selbstständigen zum Vorsorgesparen für das Alter, doch möchte sie den Selbstständigen die freie Wahl geben, wie sie dies tun. Als erster Referent sprach Nikolaus Jurawel, der als Spezialist für das Lebensversicherungsgeschäft und Vorsorgegeschäft der Württembergischen Versicherung tätig ist. In seinem Vortrag zeigte Jurawel mit einigen Beispielen aus der Praxis die Versorgungslücken von Arbeitnehmern und Selbstständigen auf. Seine Erkenntnis war, dass auch gut verdienende Mitarbeiter mit Rentenbeginn erhebliche Einkommenseinbußen durch die geringer werdenden Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung hinnehmen werden müssen. Unternehmer sollten daher ihren Mitarbeiter durch die betriebliche Altersversorgung helfen, diese Lücken zu schließen. Die betriebliche Altersversorgung ist für Mitarbeiter und auch Unternehmer wegen der Steuerersparnis und der ersparten Sozialversicherungsbeiträge besonders attraktiv. Daneben kommen noch die Basisrente und die Riesterrente als steuergeförderte Möglichkeiten in Betracht. Neben der Altersversorgung sollte aber auch das Risiko der Berufsunfähigkeit nicht unterschätzt werden und entsprechend abgesichert sein. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ihren Mitarbeitern betriebliche Altersversorgung zu ermöglichen. Dass dieser Pflicht nachgekommen wurde, sollte in der Personalakte dokumentiert sein, auch wenn der Mitarbeiter das Angebot nicht nutzen will. Im zweiten Vortrag zeigte Jürgen Beirer, Honorarberater aus Bodman-Ludwigshafen, welche Möglichkeiten Selbstständige und Unternehmer besitzen, um für das Alter vorzusorgen. Vorsorge heißt dabei nicht unbedingt Versicherung(en) abschließen. Als frei- 16 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

17 Stimmen des Mittelstandes er Berater sieht Beirer das Spektrum der Möglichkeiten viel weiter, nicht zuletzt der Betrieb selbst kann ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge des Unternehmers sein. Beirer benannte verschiedene Ansparmöglichkeiten und zeigte kurz Vor- und Nachteile auf. Kritisch ging Beirer mit Versicherungen wie der Basisrente, die eine Zwangsverrentung vorsehen, ins Gericht. Wegen des Niedrigzins-Umfelds, den Kosten und der gestiegenen Lebenserwartung, die bei den Versicherern zu extrem vorsichtigen Kalkulationen führen, muss man 95 Jahre oder älter werden, damit sich dies als halbwegs gutes Geschäft erweist. Deshalb sollte der Selbstständige oder Unternehmer auch versicherungsfreie Lösungen in Betracht ziehen sowie Versicherungen mit Kapitalwahlrecht. Hierfür können verschiedene private Sparformen oder Kapitalanlagen genutzt werden. Steuerlich am besten gefördert wird allerdings die betriebliche Altersversorgung. Die betriebliche Altersversorgung (bav) bietet nicht nur Arbeitnehmern steuergeförderte Vorsorgemöglichkeiten, sondern auch Geschäftsführern von Kapitalgesellschaften. Dies ist aus verschiedenen Gründen empfehlenswert. Für die Leistungsempfänger, ob GGF oder sonstige Mitarbeiter, erhöhen sich die Renten- oder Kapitalzahlungen erheblich im Vergleich zu versicherungsförmiger bav, weil üblicher Weise mit einem Rechnungszins von 3 bis 4% kalkuliert wird, von dem keine Kosten abzuziehen sind, während Versicherungen nur noch Garantiezinsen von 1,75% vor Kosten und 0,75% nach Kosten kalkulieren und weil Versicherungen mit extremen Risikopuffern bei der Lebenserwartung kalkulieren, wodurch die Renten massiv geschmälert werden. Neben den höheren Leistungen ist auch die Flexibilität für die Beitragszahler von großem Vorteil. Die Beitragszahlung kann jährlich neu festgelegt werden und auch Bonuszahlungen können flexibel einbezahlt werden. Auch bei den Auszahlungen bieten sich durch die 5-tel-Regelung einer steuerlich geförderten Einmalauszahlung bei der Pensionszusage und der pauschal-dotierten Unterstützungskasse an. Im Gegensatz dazu werden Auszahlungen aus Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds mit der vollen Auszahlungssumme im Jahr der Auszahlung steuerlich angesetzt. Unternehmer können mit Pensionszusagen oder pauschal-dotierten Unterstützungskassen nicht nur sehr flexibel und steuergefördert vorsorgen, sondern bei kluger Einbindung der Mitarbeiter einen Innenfinanzierungseffekt durch die betriebliche Altersversorgung erzielen. Der Unternehmer hat die Freiheit zu entscheiden, was mit dem Geld passiert. Er entscheidet, ob er Bankkredite damit ablöst, Maschinen oder Immobilien kauft oder in Kapitalanlagen investiert. Sinnvoll kann auch ein Mix sein. Zur Absicherung der Mitarbeiter vor Insolvenz muss das Unternehmen Beiträge in den Pensionssicherungsverein leisten. Zum Abschluss übernahm Peter Ibbeken die Diskussionsleitung. Zu später Stunde wurden nach zahlreichen Fragen die offizielle Diskussion beendet. Die Gäste diskutierten danach noch rege in Kleingruppen und Einzelgesprächen. <<< WIRTSCHAFTSFORUM 03/

18 Stimmen des Mittelstandes MIT Mittelbaden: Menschliches Potenzial entfalten und nutzen Der Ausdruck Humankapital mag unschön klingen, aber er hat etwas für sich: In ihm steckt die Erkenntnis, dass das wertvollste an einem Unternehmen seine Mitarbeiter sind. Wie man sein eigenes menschliches Kapital stärker nutzen und das der Anderen zur Entfaltung bringen kann, war das Thema der Abendveranstaltung Erfolgsfaktor Mitarbeiter, zu dem die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Baden-Baden mit ihrem Vorsitzenden Peter Hertweck in die Orangerie von Brenner s Park Hotel und Spa geladen hatte. Nach einem Grußwort von Hoteldirektor Frank Marrenbach führte Gastgeber Hertweck in das Thema des Abends ein. Aus schierer Menschlichkeit, aber auch angesichts handfester Entwicklungen - wie der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und den Herausforderungen des globalen Wettbewerbs - könne es sich Deutschland nicht leisten, menschliches Potenzial brachliegen zu lassen. Rezepte, wie wir diesen Herausforderungen begegnen, ist Hertweck überzeugt. Und diese gilt es zu Geschäftsmodellen zu entwickeln und marktfähig zu machen. Dann haben wir beste Chancen auf mehr Lebensqualität, qualitatives Wirtschaftswachstum und materielle Absicherung. Doch obwohl unsere Gesellschaft, die sich durch eine Kultur der Menschlichkeit auszeichne, Tugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit pflegt und gemeinschaftsorientiert ist, wüchsen in ihr Menschen heran, deren Qualifikationen für den Arbeitsmarkt nicht ausreichten. Andererseits könne bereits heute jeder zehnte Arbeitsplatz in Deutschland nicht mehr besetzt werden - die Nachfrage nach Arbeitskräften sei also da, und sie werde angesichts der demo- Wir haben beste Chancen - wenn wir unsere Stärken nutzen Dabei ist dieses Potenzial hierzulande reichlich vorhanden, so Hertwecks Credo. Er verwies auf die vielen Menschen, die sich in allen Bereichen der Gesellschaft ehrenamtlich engagieren. Das Bildungs- und Ausbildungsniveau sei hoch und führe zu qualitativ hochwertigen Erzeugnissen, die unter dem Gütesiegel Made in Germany weltweit geschätzt würden. Zwar gebe es in vielen Bereichen - etwa auf sozialem oder umweltpolitischem Gebiet -auch Probleme, doch diese würden erkannt und angegangen. Es gibt Veranstalter und Teilnehmer der Podiumsdiskussion (von links nach rechts): Richard Schmitz, IHK-Vizepräsident und langjähriger Direktor des Brenner s, Manfred Knecht, Unternehmer und Distriktleiter der Pfadfinderschaft Royal Rangers, Otmar Kern, Sylvia Mitschele-Mörmann und Peter Hertweck, MIT Baden-Baden, Ingo Auer, Unternehmer, Professor Dr. Rolf Osterhoff, Albert Reis, Unternehmer. 18 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

19 Stimmen des Mittelstandes grafischen Entwicklung sowohl unter Facharbeitern als auch Akademikern weiter steigen. Ansätze dazu, wie diese Kluft zu schließen sei, zeigte anschließend der bekannte Betriebswirt, Psychologe und Coach Professor Dr. Rolf Osterhoff in einem überaus lebendigen, mitreißenden und humorvollen Vortrag auf, dessen Leitmotiv die Formel vom Rohdiamanten zum wertvollen Mitarbeiter war. Der Tenor: Nur wer sein eigenes Potenzial kennt, kann auch fremdes zur Entfaltung bringen; und nur wer sich seiner Stärken bewusst ist, kann auch die Stärken anderer fördern und für Unternehmen und Gesellschaft nutzbar machen. Grundlegend sei dabei die Erkenntnis, dass nicht materielle Anreize die Hauptmotivation für Menschen sind, sich zu engagieren, sondern der Wunsch nach Anerkennung. Der menschliche Faktor sei es auch, der im unternehmerischen Wettbewerb letztendlich den Ausschlag gebe - und nicht der Preis, wie oft suggeriert werde. Auf den Punkt brachte es Osterhoff mit der Formel motivieren heißt, jemanden zu begeistern - was vor allem bedeute, Menschen über positive Schaltwörter und Gesten anzusprechen und aufzubauen, Vertrauen in sie zu setzen und zur Übernahme von Verantwortung zu ermuntern, statt über Kritik und eine ausgesprochene Erwartungshaltung Druck aufzubauen und damit Begabungen und Motivation eher zu vernichten als zu stärken. In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von MIT-Vorstandsmitglied Otmar Kern moderiert wurde, erörterten Unter- nehmer - unter ihnen auch der Distriktleiter eines Pfadfinderverbands -, wie im Sinne des zuvor Gesagten menschliches Potenzial gefördert und zur Entfaltung gebracht werden könne. Fragen und Anregungen der rund hundert Gäste rundeten den konstruktiven Meinungsaustausch ab. Bei dem anschließenden Stehempfang war Gelegenheit, sich über das Besprochene wie auch verwandte Themen weiter auszutauschen, zwanglos zu plaudern sowie bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Die Resonanz unter den Gästen war durchweg positiv. Auch Gastgeber Peter Hertweck zog eine zufriedene Bilanz dieses Abends: Unsere Gesellschaft hat wunderbare Perspektiven, stellte er fest. Hören wir einander zu! Das gesamte Jahresprogramm der MIT finden Sie unter <<< WIRTSCHAFTSFORUM 03/

20 Leserbrief Wem nützt es? Jetzt wird erst richtig viel Feuer gemacht - obwohl unser langjähriger Ex-Landesminister Ulrich Müller, Minister für Umwelt und Verkehr, noch MdL, über Jahre hinweg gute Arbeit in seinen Ämtern geleistet hat, und auch noch die undankbare Aufgabe als Ausschussvorsitzender im EnBW-Ausschuss übernommen hat. Jetzt wird er beschuldigt dem Ex-Regierungschef Stefan Mappus (CDU), so der Presse entnommen, zu Unrecht Akten zukommen ließ. Ich gebe zu, mir ist nicht bekannt, in wie weit die Korrespondenz zwischen dem Ausschussvorsitzenden und Herrn Mappus berechtigt war. Ich weiß auch nicht, wer der Presse und anderen Medien ständig Tipps und geheime Unterlagen aus diesem Ausschuss liefert. Aber es entsteht der Eindruck, da wir ja in einem nicht unerheblichen Wahljahr 2013 sind, dass es nach dem selben Muster abgeht wie immer, wenn so etwas passiert: Zuerst saugt der politische Gegner Honig daraus - und dann wenden sich die eigenen Freunde ab, weil sie befürchten, dass sie ein paar Spritzer abbekommen könnten. Krasser als bei Mappus ist dies noch nie geschehen! Die Akteure in der CDU sollten sich längst fragen: Wem nützt es? Und sie sollten sich mit denjenigen beschäftigen, die im Moment das Sagen haben. Da taucht doch die Frage auf, was würden z.b. der Verkehrsminister Winfried Hermann und seine Parteifreunde eigentlich in und für Baden- Württemberg tun, gebe es Stuttgart 21, ebenso den EnBW- Deal, der ja zuerst von allen beklatscht wurde, nicht. Sie verspielen aus reiner Rechthaberei das Projekt Stuttgart 21, das von der Bevölkerung gewünscht und von Fachleuten als einmaliges Zukunftsprojekt beschrieben ist. Und im U-Ausschuss spielen sie fleißig weiter Opposition - zum Gefallen der Medien. Knapp zwei Jahre nach der Landtagswahl (knapper Sieg von Grün-Rot) und über ein Jahr nach der Volksabstimmung, die den Streit eigentlich befrieden sollte, bringt das Milliardenprojekt Stuttgart 21 für grün-rote Koalition weitere Sprengkraft. Wobei sich die Bahn nicht mit Ruhm bekleckert; auch Staatsbetriebe sollten rechnen können. Ich zitiere den Projektsprecher der Bahn Wolfgang Dietrich: man dürfe nicht nur die Risiken sehen, Baden- Württemberg lebe schließlich von einem Ruf, die Welt mit Innovation und Ingenieur Kunst zu bereichern. Die müsse auch durch Großprojekte wie S21 sichtbar werden, um die Spitzenposition des Landes zu halten. Bei einem Bahnchef Dürr war dies noch klar. Aber man ist ja in Stuttgart gewöhnt, dass man den Hund zum Jagen tragen muss: Autobahnbau, Fernsehturm, Flughafen, Neue Messe - immer dagegen! Doch davon profitieren dann die grün-roten Beamten noch mehr als die Arbeiter in den Betrieben. Und es hat den Anschein, dass die 68-er frühzeitig in Rente gehen, damit man wieder Spaß am Demonstrieren haben kann. Aber wer keine Kinder hat, braucht sich um die Zukunft auch keine Gedanken zu machen. Franz Pfeffer, stellv. Kreisvorsitzender MIT Kreisverband Esslingen 20 WIRTSCHAFTSFORUM 03/2013

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS zu den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2005 Gestärkte Verbraucher, starke Wirtschaft Bewegung für unser Land Plädoyer für

Mehr

Wir wollen, dass die Energiewende. bezahlbar bleibt!

Wir wollen, dass die Energiewende. bezahlbar bleibt! 15. LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG 96. Sitzung Donnerstag, 10. April 2014, 9:30 Uhr TOP 1 Wir wollen, dass die Energiewende bezahlbar bleibt! Rede von Paul Nemeth MdL Energiepolitischer Sprecher CDU-Landtagsfraktion

Mehr

BHT. Bayerischer Handwerkstag

BHT. Bayerischer Handwerkstag BHT Bayerischer Handwerkstag Ansprache von Herrn Heinrich Traublinger, MdL, Präsident des Bayerischen Handwerkstages, anlässlich der Kundgebung Jetzt reicht s! Wirtschaft gegen Stillstand am 10.02.2003

Mehr

S Kreissparkasse Steinfurt. Gründung, Übernahme oder Nachfolge: Mit uns entwickelt sich alles prächtig. www.ksk-steinfurt.

S Kreissparkasse Steinfurt. Gründung, Übernahme oder Nachfolge: Mit uns entwickelt sich alles prächtig. www.ksk-steinfurt. S Kreissparkasse Steinfurt Gründung, Übernahme oder Nachfolge: Mit uns entwickelt sich alles prächtig. 1 www.ksk-steinfurt.de/gruendung Starthilfe für Ideen In 2012 haben wir über 100 unserer Kunden geholfen,

Mehr

Sie wollen einen Kredit? Zeigen Sie uns, dass Sie ihn nicht benötigen, und Sie bekommen ihn.

Sie wollen einen Kredit? Zeigen Sie uns, dass Sie ihn nicht benötigen, und Sie bekommen ihn. Ansprache von IHK-Präsident Dr. Richard Weber anlässlich der Eröffnung der Veranstaltung Mehr Erfolg mit breitem Finanzierungsmix: Alternative Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand, 22. September,

Mehr

WIR SIND DIE WIRTSCHAFT! Familienunternehmer-Tage 23. 24. April 2015 Berlin

WIR SIND DIE WIRTSCHAFT! Familienunternehmer-Tage 23. 24. April 2015 Berlin WIR SIND DIE WIRTSCHAFT! Familienunternehmer-Tage 23. 24. April 2015 Berlin Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, sehr geehrte Damen und Herren, fast schon Halbzeit für die Große Koalition! Während die

Mehr

Danksagung zur Verleihung der Ehrenmedaille des Rates der Stadt Winterberg Donnerstag, 30.10.2014

Danksagung zur Verleihung der Ehrenmedaille des Rates der Stadt Winterberg Donnerstag, 30.10.2014 Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr verehrte Damen und Herren, die heute hier diesen Ehrungen und der Achtung des Ehrenamtes insgesamt einen würdigen Rahmen geben. Schon Heinz Erhard drückte mit seinem

Mehr

Leichte Sprache. Willkommen im Land tag

Leichte Sprache. Willkommen im Land tag Leichte Sprache Willkommen im Land tag Inhalt Vorwort 1 1. Das Land 2 2. Der Land tag 3 3. Die Wahlen 4 4. Was für Menschen sind im Land tag? 5 5. Wieviel verdienen die Abgeordneten? 5 6. Welche Parteien

Mehr

Kurzes Wahl-Programm der FDP

Kurzes Wahl-Programm der FDP FDP Kurzes Wahl-Programm der FDP Eine Zusammenfassung des Wahl-Programms der Freien Demokratischen Partei in leicht verständlicher Sprache zur Wahl des Deutschen Bundestages am 22. September 2013 Nur mit

Mehr

Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien.

Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien. Social Media Guidelines. Tipps für den Umgang mit den sozialen Medien. Social Media bei Bühler. Vorwort. Was will Bühler in den sozialen Medien? Ohne das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten

Mehr

Finanzplatz Liechtenstein: Aktuelle Situation und Perspektiven

Finanzplatz Liechtenstein: Aktuelle Situation und Perspektiven Es gilt das gesprochene Wort Finanzplatz Liechtenstein: Aktuelle Situation und Perspektiven Rede von Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher anlässlich der GV des Vereins unabhängiger Vermögensverwalter (VuVL)

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort!

Es gilt das gesprochene Wort! VA1 Rede des Gruppenleiters im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Manfred Feuß anlässlich der Präsentation des Sozialberichtes der Wohlfahrtsverbände im Rhein-Sieg-Kreis

Mehr

WIR SIND DIE WIRTSCHAFT! Familienunternehmer-Tage 23. 24. April 2015 Berlin

WIR SIND DIE WIRTSCHAFT! Familienunternehmer-Tage 23. 24. April 2015 Berlin WIR SIND DIE WIRTSCHAFT! Familienunternehmer-Tage 23. 24. April 2015 Berlin Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, sehr geehrte Damen und Herren, fast schon Halbzeit für die Große Koalition! Während die

Mehr

Betriebsrente kann so einfach sein

Betriebsrente kann so einfach sein Betriebsrente kann so einfach sein Profitieren Sie als Arbeitgeber von einer Direktversicherung münchener verein partner der versorgungswerke Handwerk. In besten Händen. Was macht einen Arbeitgeber attraktiv?

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

VORSORGE. WACHSEN LASSEN.

VORSORGE. WACHSEN LASSEN. VORSORGE. WACHSEN LASSEN. Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung Menschen schützen. Werte bewahren. VORSORGE. FÜR IHR LEBEN. Es zeichnet sich deutlich ab: Die gesetzliche Rente wird im Ruhestand nicht

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Sehr geehrter Herr Botschafter

Sehr geehrter Herr Botschafter Es gilt das gesprochene Wort Rede der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Beate Merk, MdL, bei der Veranstaltung India-Germany-Business

Mehr

BETRIEBLICHE VORSORGE

BETRIEBLICHE VORSORGE BETRIEBLICHE VORSORGE DIREKTVERSICHERUNG / ENTGELTUMWANDLUNG SIE BAUEN IHRE RENTE AUS. WIR SICHERN IHRE FÖRDERUNGEN. WENIGER STEUERN UND SOZIALABGABEN. MEHR RENTE. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht,

Mehr

Sehr geehrter Herr Präsident [Prof. Dr. Dr. h.c. Greipl], meine sehr geehrten Damen und Herren!

Sehr geehrter Herr Präsident [Prof. Dr. Dr. h.c. Greipl], meine sehr geehrten Damen und Herren! Es gilt das gesprochene Wort! Ehrenamtsfeier der IHK München und Oberbayern am Montag, 10. Oktober 2011, in München Rede von Frau Barbara Stamm, MdL Präsidentin des Bayerischen Landtags Sehr geehrter Herr

Mehr

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.

- 1. Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15. - 1 Grußwort des Landrates Michael Makiolla zum 20-jährigen Jubiläum der Stiftung Weiterbildung am 21. Januar 2011 um 15.00 Uhr in Unna Sehr geehrte Damen und Herren, ich darf Sie ganz herzlich zur Feier

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Risk. Reinsurance. Human Resources. Empower Results TM

Risk. Reinsurance. Human Resources. Empower Results TM Risk. Reinsurance. Human Resources. Empower Results TM Aon Vision & Mission 3 Um im Business zu bestehen, gilt es, immer komplexere Zusammenhänge zu beachten. Das wissen Sie als erfolgreicher Unternehmer.

Mehr

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt! Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt! Politik selbst gestalten Mehr Demokratie für Bayern mi.la / photocase.com 1 Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! Neue Kultur demokratischer

Mehr

Das Rentenpaket der Bundesregierung. Fragen und Antworten

Das Rentenpaket der Bundesregierung. Fragen und Antworten Das Rentenpaket der Bundesregierung Fragen und Antworten Das Rentenpaket der Bundesregierung Fragen und Antworten Die Union hat im Rahmen der Koalitionsverhandlungen mit der SPD Leistungsanpassungen in

Mehr

0.09 Die Parteien Und mein Geld!

0.09 Die Parteien Und mein Geld! Plusminus: Die Parteien - und mein Geld / Folge 6: Energie Autor: Michael Houben Kamera: Manfred Pelz, Jens Nolte Schnitt: Tom Schreiber Berichtsinsert bei Länge: 6.39 Letze Worte:... nichts im Programm.

Mehr

RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT

RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT RENTE RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT INFORMATIONEN ZUR VERLÄNGERUNG DER LEBENSARBEITSZEIT UND ZU DEN CHANCEN ÄLTERER BESCHÄFTIGTER DIE MITTE. Rente mit 67 Entwicklungen am Arbeitsmarkt Informationen

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 125-1 vom 24. November 2011 Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, zum Haushaltsgesetz 2012 vor dem Deutschen Bundestag am 24. November

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 30-3 vom 10. April 2008 Rede des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, zum Entwurf eines Gesetzes zur Rentenanpassung 2008 vor dem Deutschen Bundestag am

Mehr

GESELLSCHAFTER-GESCHÄFTSFÜHRER (GGF) Vorsorgen aber richtig.

GESELLSCHAFTER-GESCHÄFTSFÜHRER (GGF) Vorsorgen aber richtig. GESELLSCHAFTER-GESCHÄFTSFÜHRER (GGF) Vorsorgen aber richtig. Der Blick auf später. Sorgen Sie vor. Damit Sie im Alter weiterhin Ihren Lebensstandard genießen können, benötigen Sie eine zusätzliche Absicherung

Mehr

Pressekonferenz am 12. März, um 11:45 Uhr mit BM Nahles zum Fortschrittsbericht 2013 der Bundesregierung

Pressekonferenz am 12. März, um 11:45 Uhr mit BM Nahles zum Fortschrittsbericht 2013 der Bundesregierung Pressekonferenz am 12. März, um 11:45 Uhr mit BM Nahles zum Fortschrittsbericht 2013 der Bundesregierung Statement Eric Schweitzer Meine sehr geehrten Damen und Herren, das Thema Fachkräftesicherung, das

Mehr

EINLADUNG MASTERPLAN DREIEICH 23. JUNI 2015

EINLADUNG MASTERPLAN DREIEICH 23. JUNI 2015 EINLADUNG MASTERPLAN DREIEICH 23. JUNI 2015 Die Suche nach Sinn, Halt und Heimat wird den Menschen künftig bestimmen. Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, Zukunftswissenschaftler DREIEICH IM FOKUS Liebe Bürgerinnen

Mehr

Altersvorsorge mit außergewöhnlichem Plus an Sicherheit. Konsortialrente für private und betriebliche Altersversorgung

Altersvorsorge mit außergewöhnlichem Plus an Sicherheit. Konsortialrente für private und betriebliche Altersversorgung Altersvorsorge mit außergewöhnlichem Plus an Sicherheit Konsortialrente für private und betriebliche Altersversorgung Damit Sie auch im Ruhestand auf nichts verzichten müssen Ob in naher oder ferner Zukunft,

Mehr

ILFT ZEIT IN RENTE UMZUWANDELN. Die minijob bav ist eine Investition in die Zukunft Ihrer Mitarbeiter und Ihres Unternehmens.

ILFT ZEIT IN RENTE UMZUWANDELN. Die minijob bav ist eine Investition in die Zukunft Ihrer Mitarbeiter und Ihres Unternehmens. ILFT ZEIT IN RENTE UMZUWANDELN. Die minijob bav ist eine Investition in die Zukunft Ihrer Mitarbeiter und Ihres Unternehmens. Betriebliche Altersversorgung minijob bav www.hdi.de/bav Mit der minijob bav

Mehr

Einführung ins Thema - Werkstattgespräch NRW auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung"

Einführung ins Thema - Werkstattgespräch NRW auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung Einführung ins Thema - Werkstattgespräch NRW auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung" Dr. Volkhard Wille 2. April 2011 in Köln Liebe Freunde, als im Sommer 2010 die rot-grüne Landesregierung gebildet und

Mehr

Warum Deutschland eine Alternative braucht

Warum Deutschland eine Alternative braucht Roland Klaus Warum Deutschland eine Alternative braucht Die drei Phrasen der Volksverdummung Deutschland ist der größte Profiteur des Euro Das Ende des Euro ist das Ende Europas Deutschland ist finanziell

Mehr

Konsequenzen der Vermögensbesteuerung

Konsequenzen der Vermögensbesteuerung EINE grube für DIE anderen? Konsequenzen der Vermögensbesteuerung 13. Juni 2013 Atrium Frankfurter Allgemeine Zeitung Berlin-Mitte Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unternehmerinnen, liebe Unternehmer,

Mehr

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Weniger Kinder weniger Rente? Prof. Dr. Federico Foders Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel Federico Foders 2 GLIEDERUNG Einführung: Die demographischen Fakten Risiken der umlagefinanzierten

Mehr

15. LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG. 101. Sitzung Mittwoch, 4. Juni 2012, 09:00 Uhr TOP 3 GESETZENTWURF

15. LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG. 101. Sitzung Mittwoch, 4. Juni 2012, 09:00 Uhr TOP 3 GESETZENTWURF 15. LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG 101. Sitzung Mittwoch, 4. Juni 2012, 09:00 Uhr TOP 3 GESETZENTWURF Zweite und Dritte Beratung des Gesetzentwurfs der Landesregierung Gesetz über die Feststellung eines

Mehr

Aktuelle Anträge gegen die von der Koalition geplante Senkung des Rentenbeitrags in Bundestag und Bundesrat

Aktuelle Anträge gegen die von der Koalition geplante Senkung des Rentenbeitrags in Bundestag und Bundesrat - 2 - Aktuelle Anträge gegen die von der Koalition geplante Senkung des Rentenbeitrags in Bundestag und Bundesrat Am 27.09.2012 ging das von der Bundesregierung geplante Beitragsgesetz zur Senkung des

Mehr

hochschule dual international im Donauraum - Die Perspektive der Wirtschaft

hochschule dual international im Donauraum - Die Perspektive der Wirtschaft 5. BAYHOST-Donauforum Hochschule dual international Donnerstag, 18.09.2014 um 10:05 Uhr Technische Hochschule Ingolstadt, Hörsaal E003 Esplanade 10, 85049 Ingolstadt hochschule dual international im Donauraum

Mehr

Sparkasse Bodensee ein stabiler und zuverlässiger Partner

Sparkasse Bodensee ein stabiler und zuverlässiger Partner Pressemitteilung Sparkasse Bodensee ein stabiler und zuverlässiger Partner Friedrichshafen / Konstanz, 15. April 2016 Neuer Vorsitzender des Vorstandes Lothar Mayer übernimmt am 1. Mai Extreme Niedrigzinsphase

Mehr

Was Deutschland jetzt braucht

Was Deutschland jetzt braucht Was Deutschland jetzt braucht Was Deutschland jetzt braucht, ist eine Politik, die die Spitzenstellung Deutschlands auch für die Zukunft sichert und ausbaut. Um das zu leisten, orientieren wir unsere Politik

Mehr

Grundsätze und Schritte zur Weiterentwicklung der Demografiepolitik der Bundesregierung

Grundsätze und Schritte zur Weiterentwicklung der Demografiepolitik der Bundesregierung Grundsätze und Schritte zur Weiterentwicklung der Demografiepolitik der Bundesregierung Januar 2015 Die demografische Entwicklung verändert unser Land und unsere Gesellschaft. Die Lebenserwartung steigt

Mehr

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung Leitbild der Bertelsmann Stiftung Für eine zukunftsfähige Gesellschaft BertelsmannStiftung Mission Statement Leitbild der Bertelsmann Stiftung Vorwort Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich in der Tradition

Mehr

FÖRDERPREIS 2012 IDEE UND ENTSTEHUNG BERNARD CLEMENS 6000,- EURO FÜR DIE BESTEN ABITURIENTINNEN UND ABITURIENTEN WITTLICHER GYMNASIEN

FÖRDERPREIS 2012 IDEE UND ENTSTEHUNG BERNARD CLEMENS 6000,- EURO FÜR DIE BESTEN ABITURIENTINNEN UND ABITURIENTEN WITTLICHER GYMNASIEN IDEE UND ENTSTEHUNG Unsere Basis für Fortschritt und Wohlstand ist eine gutausgebildete Jugend. Mit dieser Einstellung, verbunden mit dem Wissen, wie wichtig Fremdsprachen sind, hat der Unternehmer Bernard

Mehr

Blaudirekt-Chef Oliver Pradetto: "Deutschlandrente ist wie Kirchensteuer"

Blaudirekt-Chef Oliver Pradetto: Deutschlandrente ist wie Kirchensteuer Blaudirekt-Chef Oliver Pradetto: "Deutschlandrente ist wie Kirchensteuer" Riester- und Rürup-Rente sind nicht genug: Drei hessische Minister schlagen nun Deutschlandrente als zusätzliche Altersvorsorge

Mehr

PersonenVorsorge als Information für Selbstständige / Freiberufler

PersonenVorsorge als Information für Selbstständige / Freiberufler Richtig gut beraten! PersonenVorsorge als Information für Selbstständige / Freiberufler Steuervorteile und Renditechancen schon 2007 sichern: Die Rürup Rente. Bezirksdirektor Rainer Schmermbeck Kirschbaumweg

Mehr

Demographischer Wandel

Demographischer Wandel Demographischer Wandel Zukunftsgespenst oder betriebliche Realität? Entwicklung der letzten Jahre Umbau der Sozialsysteme Reform des Arbeitsmarktes Förderung des Wirtschaftswachstums Die Rente mit 67 Als

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Die Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung Die Pflegeversicherung 1. Warum steigt die Anzahl der pflegebedürftigen Personen? (Buch, S. 89) 2. Warum ist der Anteil der pflegebedürftigen Frauen deutlich höher als jener der pflegebedürftigen Männer?

Mehr

Ein Leben ohne Arbeit und ohne Steuern?

Ein Leben ohne Arbeit und ohne Steuern? 0 Gerechte Gesellschaft Ein Leben ohne Arbeit und ohne Steuern? Podiumsgespräch am 26. Oktober 2006 in Stuttgart Veranstaltungsinformation des Fritz-Erler-Forums Baden-Württemberg Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung

Mehr

Sparkassen-Finanzgruppe. Unser Beitrag für die Region.

Sparkassen-Finanzgruppe. Unser Beitrag für die Region. Sparkassen-Finanzgruppe Wenn s um Geld Wenn s geht um Geld geht Sparkasse S Sparkasse Hochrhein Hochrhein Unser Beitrag für die Region. Der Vorstand der Sparkasse Hochrhein (v. l.): Heinz Rombach (Vorsitzender)

Mehr

Pressemitteilung. Energiegenossenschaften im Dialog mit Tarek Al-Wazir: Ausschreibung der EEG-Förderung vernachlässigt Bürgerbeteiligung

Pressemitteilung. Energiegenossenschaften im Dialog mit Tarek Al-Wazir: Ausschreibung der EEG-Förderung vernachlässigt Bürgerbeteiligung Pressemitteilung Energiegenossenschaften im Dialog mit Tarek Al-Wazir: Ausschreibung der EEG-Förderung vernachlässigt Bürgerbeteiligung Verwaltungssitz Neu-Isenburg Wilhelm-Haas-Platz 63263 Neu-Isenburg

Mehr

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Mittwoch, 29.10.2014 um 13:00 Uhr hbw I Haus der Bayerischen Wirtschaft, Europasaal Max-Joseph-Straße 5, 80333 München Innovation und Patente im Wettbewerb Bertram

Mehr

BETRIEBLICHE VORSORGE

BETRIEBLICHE VORSORGE BETRIEBLICHE VORSORGE DIREKTVERSICHERUNG / ENTGELTUMWANDLUNG SIE BAUEN IHRE RENTE AUS. WIR SICHERN IHRE FÖRDERUNGEN. WENIGER STEUERN UND SOZIALABGABEN. MEHR RENTE. Mit einer Direktversicherung durch Entgeltumwandlung

Mehr

Direktversicherungsgeschädigte e.v.

Direktversicherungsgeschädigte e.v. Direktversicherungsgeschädigte e.v. Buchenweg 6-59939 Olsberg Gerhard Kieseheuer Bundesvorsitzender Bundeskanzleramt Telefon: +49 (0) 2962 7503377 gerhard.kieseheuer@dvg-ev.org z.h. Bundeskanzlerin Frau

Mehr

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder

Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu. Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Presse-Information Korntal-Münchingen, 6. März 2014 Trotz Niedrigzinsen ein gutes Jahr für die Volksbank Strohgäu Einlagen und Kredite wachsen / Ertragslage stabil / 6 % Dividende für Mitglieder Stuttgarter

Mehr

Hermann Albers, Vizepräsident des BEE und Präsident des BWE. Es gilt das gesprochene Wort!

Hermann Albers, Vizepräsident des BEE und Präsident des BWE. Es gilt das gesprochene Wort! Rede Wirtschaftsfaktor Erneuerbare Energien: Warum die richtigen Rahmenbedingungen für das Jobwunder Erneuerbare in Deutschland und Europa unerlässlich sind Hermann Albers, Vizepräsident des BEE und Präsident

Mehr

Minijob mit Maxirente. Informationen für Arbeitnehmer

Minijob mit Maxirente. Informationen für Arbeitnehmer Minijob mit Maxirente. Informationen für Arbeitnehmer Minijob mit Maxirente: Das Versorgungskonzept minijob bav macht s möglich! Minijob = Minirente? Das muss nicht sein! Geringfügig Beschäftigte auch

Mehr

Prof. Dr. Egon Jüttner Bericht aus Berlin

Prof. Dr. Egon Jüttner Bericht aus Berlin Nr. 1 28.01.2010 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreundinnen, liebe Parteifreunde, in unregelmäßiger Reihenfolge werde ich Ihnen in Zukunft aus Berlin berichten. Eine der wichtigsten Aufgaben

Mehr

Rede zum Antrag Die Linke "Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen"

Rede zum Antrag Die Linke Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen 26.04.2013 Rede zum Antrag Die Linke "Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen" Antrag der Fraktion DIE LINKE: Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige abschaffen

Mehr

Mein Lebenslauf. Ja, ich will. Kontakt

Mein Lebenslauf. Ja, ich will. Kontakt Mein Lebenslauf Ich wurde am 3. März 1956 in Hillerse geboren, bin seit 26 Jahren verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Während meines Lehramtsstudiums trat ich 1977 in die SPD ein. Nach meinem

Mehr

mediengespraeche@kreuzer

mediengespraeche@kreuzer 01 Das Thema Städtemarketing und sein Nutzen für die Metropolregion Nürnberg stand diesmal bei den mediengespraechen@kreuzer auf dem Plan, die wieder am 2. März in Nürnberg stattfanden. Die Veranstalter

Mehr

Steuern sparen. Rente erhöhen. Die SV BasisRente. Nicht träumen. Machen!

Steuern sparen. Rente erhöhen. Die SV BasisRente. Nicht träumen. Machen! Steuern sparen. Rente erhöhen. Die SV BasisRente. Nicht träumen. Machen! Sparkassen-Finanzgruppe Das Fundament für eine sorgenfreie Zukunft. Die BasisRente. Dass die gesetzlichen Rentenansprüche später

Mehr

Direktversicherung durch Entgeltumwandlung

Direktversicherung durch Entgeltumwandlung Direktversicherung durch Entgeltumwandlung Betriebliche Altersversorgung à la Basler: Mit wenig Einsatz später eine höhere Rente. Reichen Ihnen 50 % Ihres Nettogehalts für Ihren Lebensstandard? Die Prognosen

Mehr

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26.

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Oktober 2010 Improving Recognition of Professional Qualifications 1 Sehr geehrte

Mehr

Gerechtigkeit in Deutschland: Einstellungen der Bevölkerung zu Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Steuerpolitik

Gerechtigkeit in Deutschland: Einstellungen der Bevölkerung zu Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Steuerpolitik Gerechtigkeit in Deutschland: Einstellungen der Bevölkerung zu Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Steuerpolitik Ergebnisse einer Meinungsumfrage im Auftrag des Paritätischen verbandes. September Der

Mehr

KARLSRUHER KOMPETENZZENTRUM FÜR FINANZIERUNG UND BERATUNG

KARLSRUHER KOMPETENZZENTRUM FÜR FINANZIERUNG UND BERATUNG KARLSRUHER KOMPETENZZENTRUM FÜR FINANZIERUNG UND BERATUNG 2 DAS KARLSRUHER KOMPETENZZENTRUM FÜR FINANZIERUNG UND BERATUNG Im Jahr 2000 von der Stadt Karlsruhe sowie der ortsansässigen Sparkasse und Volksbank

Mehr

Folgende Stellungnahmen haben wir für Euch noch einmal zusammen gefasst: - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08.2008. - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08.

Folgende Stellungnahmen haben wir für Euch noch einmal zusammen gefasst: - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08.2008. - Bernhard Kaster MdB, CDU 21.08. Im Sommer 2008 plante die Deutsche Telekom AG den Call-Center Standort Trier zu schließen und in weiteren Standorten die Beschäftigtenanzahl drastisch zu senken. Dieses konnte glücklicherweise verhindert

Mehr

Das Saarland leidet unter Einnahmeschwäche und Altlasten

Das Saarland leidet unter Einnahmeschwäche und Altlasten Arbeitskammer des Saarlandes Abteilung Wirtschaftspolitik - Stand: 22.5.2013 AK-Fakten Öffentliche Finanzen im Saarland Das Saarland leidet unter Einnahmeschwäche und Altlasten fakten Das Saarland hat

Mehr

DVGW. Ihre Bezirksgruppe. Einfach gut betreut. informationen & persönliche mitgliedschaft. Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.v. www.dvgw.

DVGW. Ihre Bezirksgruppe. Einfach gut betreut. informationen & persönliche mitgliedschaft. Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.v. www.dvgw. informationen & persönliche mitgliedschaft Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.v. l www.dvgw.de DVGW. Ihre Bezirksgruppe. Einfach gut betreut. Immer aktuell www.dvgw-bezirksgruppen.de Sehr geehrte

Mehr

Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin

Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin Pressemitteilung Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin Kredite und Einlagen legen zu Hervorragende Entwicklung im Versicherungs- und Immobiliengeschäft Jahresüberschuss stärkt

Mehr

Blickpunkt Berlin: Jahr besuchte ich sie mehrfach, zur Eröffnung, zu Gesprächen mit Ausstellern aus

Blickpunkt Berlin: Jahr besuchte ich sie mehrfach, zur Eröffnung, zu Gesprächen mit Ausstellern aus Blickpunkt Berlin: Grüne Woche 2014 Liebe Leserinnen und Leser, die Internationale Grüne Woche in Berlin ist eine meine liebsten Verpflichtungen in meiner Eigenschaft als Landwirtschaftspolitikerin. Auch

Mehr

BETRIEBLICHE VORSORGE

BETRIEBLICHE VORSORGE BETRIEBLICHE VORSORGE UNTERSTÜTZUNGSKASSE WIR SICHERN DIE ZUKUNFT IHRER MITARBEITER. SICHERN SIE SICH UNSERE UNTERSTÜTZUNG. Die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung reichen künftig im Alter

Mehr

Für Arbeitnehmer. Direktversicherung Der einfache und sichere Weg zu mehr Rente

Für Arbeitnehmer. Direktversicherung Der einfache und sichere Weg zu mehr Rente Für Arbeitnehmer Direktversicherung Der einfache und sichere Weg zu mehr Rente Es zeichnet sich deutlich ab: Die gesetzliche Rente wird im Ruhestand nicht ausreichen 93 % der Bundesbürger rechnen damit,

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 30.04.2013

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 30.04.2013 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

aktueller Newsletter MdB Albert Rupprecht

aktueller Newsletter MdB Albert Rupprecht 1 von 8 23.12.2013 08:07 aktueller Newsletter MdB Albert Rupprecht 17.12.2013 16:41 Von albert.rupprecht@bundestag.de An Sehr geehrter Herr Oliver-Markus Völkl, auch diese

Mehr

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS

Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS Antworten der Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Grüne, FDP, Linkspartei.PDS zu den Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2005 Gestärkte Verbraucher, starke Wirtschaft Bewegung für unser Land Plädoyer für

Mehr

20 Jahre Stuttgart 21 20 Jahre kreative Finanzierung 31. Juli 2014

20 Jahre Stuttgart 21 20 Jahre kreative Finanzierung 31. Juli 2014 20 Jahre Stuttgart 21 20 Jahre kreative Finanzierung 31. Juli 2014 Matthias Lieb Diplom-Wirtschaftsmathematiker Vorsitzender VCD Landesverband Baden-Württemberg e.v. 20 Jahre Stuttgart 21 20 Jahre kreative

Mehr

Praxisseminar FührungsEnergie Von ausgezeichneten Anwendern lernen

Praxisseminar FührungsEnergie Von ausgezeichneten Anwendern lernen FührungsEnergie vertiefen Georg Schneider / Kai Kienzl Praxisseminar FührungsEnergie Von ausgezeichneten Anwendern lernen Ein Tag, zwei Referenten und jede Menge Praxistipps! 2 Top-Anwender berichten von

Mehr

DhZ Kongress Altersvorsorge verlässlich und individuell

DhZ Kongress Altersvorsorge verlässlich und individuell DhZ Kongress Altersvorsorge verlässlich und individuell Montag, 24.03.2014 um 16:00 Uhr hbw Haus der Bayerischen Wirtschaft, Europasaal Max-Joseph-Straße 5, 80333 München Begrüßung und Einführung Bertram

Mehr

willkommen im landtag Leichte Sprache

willkommen im landtag Leichte Sprache willkommen im landtag Leichte Sprache Inhalt Vorwort 3 1. Das Land 4 2. Der Land tag 5 3. Die Wahlen 6 4. Was für Menschen sind im Land tag? 7 5. Wieviel verdienen die Abgeordneten? 7 6. Welche Parteien

Mehr

Presseinformation SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien: große Investitionsbereitschaft regionaler Unternehmen in Deutschland und Frankreich

Presseinformation SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien: große Investitionsbereitschaft regionaler Unternehmen in Deutschland und Frankreich Presseinformation SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien: große Investitionsbereitschaft regionaler Unternehmen in Deutschland und Frankreich Mittelständler aus der Region wollen verstärkt in Erneuerbare

Mehr

Nachhaltige Altersvorsorge.

Nachhaltige Altersvorsorge. Nachhaltige Altersvorsorge. Das Thema der Zukunft. Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine echte Chance! Vorzusorgen liegt heute ganz besonders in unserer eigenen Verantwortung denn nur,

Mehr

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg!

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! Deutschland hat die Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder und Brandenburg kann einen Beitrag dazu

Mehr

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn

Rede im Deutschen Bundestag. Zum Mindestlohn. Gehalten am 21.03.2014 zu TOP 17 Mindestlohn Rede im Deutschen Bundestag Gehalten am zu TOP 17 Mindestlohn Parlamentsbüro: Platz der Republik 1 11011 Berlin Telefon 030 227-74891 Fax 030 227-76891 E-Mail kai.whittaker@bundestag.de Wahlkreisbüro:

Mehr

Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014

Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014 Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014 TOP ZP 1: 2./3. Lesung - BRRD-Umsetzungsgesetz Für eine echte Europäische Bankenunion Vizepräsidentin Ulla Schmidt: Zu dem BRRD-Umsetzungsgesetz

Mehr

Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache

Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache Seite Inhalt 2 Begrüßung Der Bayerische Land-Tag in leichter Sprache 4 1. Der Bayerische Land-Tag 6 2. Die Land-Tags-Wahl 8 3. Parteien im Land-Tag 10 4. Die

Mehr

Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft:

Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft: Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft: Erwirtschaften vor Verteilen - Leistung muss sich lohnen Leitantrag zum Bayerischen Mittelstandstag 2015/ MU-Landesversammlung am 19. September 2015 in Deggendorf

Mehr

Leben & Rente Finanzierung Kapitalanlagen Bausparen

Leben & Rente Finanzierung Kapitalanlagen Bausparen Leben & Rente Finanzierung Kapitalanlagen Bausparen Damit Sie im Ruhestand wirklich Ihre Ruhe haben. Auch vor Geldsorgen. Die gesetzliche Rente wird kaum ausreichen, um damit den gewohnten Lebensstandard

Mehr

BETRIEBLICHE VORSORGE

BETRIEBLICHE VORSORGE BETRIEBLICHE VORSORGE DIREKTVERSICHERUNG / ENTGELTUMWANDLUNG SIE BAUEN IHRE RENTE AUS. WIR SICHERN IHRE FÖRDERUNGEN. WENIGER STEUERN UND SOZIALABGABEN. MEHR RENTE. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht,

Mehr

Montag, 18. April Volker Kauder bei der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU Kreisverband Calw / Freudenstadt zu Gast

Montag, 18. April Volker Kauder bei der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU Kreisverband Calw / Freudenstadt zu Gast Montag, 18. April 2005 Volker Kauder bei der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU Kreisverband Calw / Freudenstadt zu Gast Fast 300 Gäste beim Frühjahrsempfang in Nagold Nagold (tv) MIT-Kreisvorsitzender

Mehr

Mit der Übertragung der Risiken ist meine Pensionszusage wirklich sicher.

Mit der Übertragung der Risiken ist meine Pensionszusage wirklich sicher. S Sparkasse S Sparkassen Mit der Übertragung der Risiken ist meine Pensionszusage wirklich sicher. TransferRente Garantie für Gesellschafter-Geschäftsführer Sparkassen-Finanzgruppe Altersversorgung Als

Mehr

Pressemeldung. Positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2014. Gifhorn/ Wolfsburg, 3. März 2015

Pressemeldung. Positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2014. Gifhorn/ Wolfsburg, 3. März 2015 Pressemeldung Bilanz-Pressegespräch 2014 Positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2014 Gifhorn/ Wolfsburg, 3. März 2015 Wir sind mit der Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres insgesamt zufrieden, so

Mehr

BETRIEBLICHE VORSORGE

BETRIEBLICHE VORSORGE BETRIEBLICHE VORSORGE DIREKTVERSICHERUNG / ENTGELTUMWANDLUNG SIE BAUEN IHRE RENTE AUS. WIR SICHERN IHRE FÖRDERUNGEN. Kollektivtarif für Kaufland-Mitarbeiter WENIGER STEUERN UND SOZIALABGABEN. MEHR RENTE.

Mehr

Namhafte Referenten mit zukunftsweisenden Themen Bundesverband Windenergie übernimmt Schirmherrschaft

Namhafte Referenten mit zukunftsweisenden Themen Bundesverband Windenergie übernimmt Schirmherrschaft Pressemitteilung Windkraft Zulieferer Forum 2014: die Automobilindustrie als Ideengeber für die Windkraftbranche Hannover Messe: Plarad bringt Akteure der Windkraftbranche an einen Tisch für eine erfolgreiche

Mehr

Die Entwicklung und Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst

Die Entwicklung und Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst Die Entwicklung und Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst Rede des Vorsitzenden des Verwaltungsrats der VBL Staatsminister Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, MdL anlässlich der 75-Jahr-Feier

Mehr

Generalstaatsanwaltschaft Berlin

Generalstaatsanwaltschaft Berlin Generalstaatsanwaltschaft Berlin Elßholzstr. 30-33 10781 Berlin-Schöneberg Dienstag, 27. März 2012 Dieses Dokument enthält 7 Seiten in online Version! Betreff: Öffentliche Anklage gegen Deutsche Bank Privat-

Mehr